Verdeckter Arbeitsmarkt: So nutzt du ihn bei der Jobsuche

In diesem YouTube‑Livestream diskutieren der Moderator (SPEAKER A) und sein Co‑Host Stefan das Konzept des verdeckten (oder „unter‑der‑Hand“) Arbeitsmarktes. Sie erklären, dass nur etwa 30‑40 % aller offenen Stellen öffentlich ausgeschrieben werden, während der Großteil – besonders für Fach‑ und Führungskräfte – über Kontakte, Empfehlungen und Initiativbewerbungen vermittelt wird. Sie geben Schätzungen zur Größe des verdeckten Marktes (600 000‑900 000 Stellen) und zur Nutzung (nur ca. 5 % der Bewerber). Der Talk liefert zahlreiche Praxis‑Strategien: Netzwerk‑Aufbau (Vitamin B), gezielte Nutzung von LinkedIn und XING, Optimierung des Profils (inkl. eines „Hack“, den gewünschten Jobtitel im Slogan zu nennen), direkte Ansprache von Recruitern, Headhuntern und Personalvermittlern, Nutzung von Lebenslauf‑Datenbanken, Sichtbarkeit über Social‑Media‑Formate (LinkedIn‑Posts, YouTube‑Shorts, TikTok, Instagram‑Reels) und Teilnahme an Fach‑Events bzw. Job‑Messen. Sie diskutieren Vor‑ und Nachteile des verdeckten Marktes – geringe Transparenz, lange Wartezeiten, Ghosting und hohe Ablehnungsraten – und betonen die Notwendigkeit von Geduld, Eigeninitiative und einer klaren Positionierung im Online‑Profil. Abschließend geben sie Tipps zu häufigen Fehlern (fehlende Positionierung, unklare Profil‑Keywords, Vermischung privater und beruflicher Social‑Media‑Accounts) und schließen mit einem Hinweis auf technische Probleme während des Streams.
Chapters
So, ihr Lieben, wir sind wieder auf Sendung, weil er ungefähr doppelt so viele Jobs enthält, an die man auch drankommen kann. Wir sprechen heute darüber, wie man sich den verdeckten Arbeitsmarkt oder synonym verdeckten Stellenmarkt erschließt. Der Stefan hat da schon die ein oder andere Erfahrung mitgemacht über den verdeckten Arbeitsmarkt. Vielleicht willst du gleich mal loslegen.
Ja, ich fange direkt mit der Anekdote an. Tatsächlich nur noch einen Hinweis von meiner Seite noch mal. Also auf Bewerbung.net sind wir irgendwie noch nicht live. Ich weiß nicht, ob er das noch dazu schalten möchte. Okay, also Instagram habe ich jetzt auch noch nicht gesehen.
Also weiß ich nicht genau, muss ich mal gucken irgendwie. Aber wir versuchen heute mal so verschiedene Sachen, die Instagram sehe ich jetzt auch gerade nicht, ob ich da irgendwie live bin, aber sieht nicht danach aus. Ja, irgendwie wollen heute keine Menschen.
Genau, ich habe einen Kumpel wirklich beim Fußball, Altherrenfußballsport, der ruft mich immer an, wenn er irgendwie jemand sucht. Und tatsächlich hat er das letzte Woche wieder gemacht und ich wollte heute wieder mit ihm drüber sprechen, weil ich auch ein, zwei Ideen hatte direkt. Und habe heute einen LinkedIn-Post gesehen von einer Schwester von einem anderen Fußballkumpel wiederum, der heute auch beim Training ist. Und dann kann ich direkt connecten und sagen: Hier, seine Schwester, die hat sich jetzt selbstständig gemacht und du brauchst ja eventuell Unterstützung. Das würde eigentlich ziemlich gut passen. Also ich will damit nur sagen, das ist halt verdeckter Arbeitsmarkt halt auch irgendwie. Netzwerk, Kontakte. Genau, man schreibt nicht direkt aus, oftmals nicht, und ruft vielleicht erst mal jemanden an, den man kennt.
Genau, vielleicht zur Erklärung, damit man noch mal ganz kurz weiß, was ist der verdeckte Arbeitsmarkt? Also man sagt, dass ungefähr nur 35 bis 40%, wenn überhaupt, aber eher 30 bis 35% der Stellen, der offenen Stellen wirklich ausgeschrieben werden. Der deutlich größere Teil von rund 70%, 60 bis 70%, je nachdem, bei Fach- und Führungskräften sind es sogar bis zu 85%, insbesondere auf dem C-Level. Die werden niemals ausgeschrieben, sondern sozusagen unter der Hand vergeben. Und das ist also über Kontakte, Empfehlungen, Initiativbewerbungen, da sprechen wir gleich noch mal drüber. Das genau ist der verdeckte Arbeitsmarkt. Aber, und das zeigt diese Grafik hier ganz gut, das Interessante daran ist, dass den verdeckten Arbeitsmarkt nur 5% der Bewerber überhaupt nutzen. Die 95% gehen komplett auf den offenen Stellenmarkt, schauen sich also immer Jobbörsen an, haben wir ja schon zigmal hier drüber gesprochen, Indeed, Stellenanzeigen, Stepstone, Monster, was es da nicht alles gibt, schauen da drauf, und da ist die Konkurrenz natürlich extrem groß, während eben auf dem verdeckten Arbeitsmarkt die Konkurrenz äußerst klein ist und gering, und du dir dadurch natürlich viel mehr Chancen eröffnest, um Und das kommt dazu, die Zahlen jetzt aber bitte mit Vorsicht genießen, gerade mal von der KI recherchieren lassen. Da sind natürlich ein paar Fehler drin. Wie groß ist der Stellenmarkt? Also im Moment sagt die KI, im Moment Schätzungen zufolge 300.000 bis 700.000 offene Stellen tatsächlich in Jobbörsen. Du hast gerade mal recherchiert, Stefan. Bei der Arbeitsagentur sind es 700.000 Stellen, die die glaube ich aktuell ausschreiben. Ja, knapp drüber. Das ist im Moment so ein bisschen die größte Zahl im Markt. Also bei der Bundesagentur für Arbeit, auf deren Jobbörse haben wir 700.000 offene Stellen. Das ist eine ganze Reihe, keine Frage. Ist natürlich deutlich weniger als in den letzten Jahren. Das liegt immer noch an der Krise in Deutschland. Und auf dem verdeckten Arbeitsmarkt sind es halt laut diesen Zahlen 600.000 bis 900.000 offene Stellen. Jetzt muss man dazu sagen, das können nur Schätzungen sein, denn genau kann man es nicht wissen. Es ist ja der verdeckte Arbeitsmarkt. Deswegen Wie willst du die Zahl messen? Deswegen kann man da nur ganz grob hochrechnen oder schätzen, wie viele es denn tatsächlich sind am Ende. Aber darauf läuft es halt hinaus. So, dann hat man so einen ganz groben Überblick. Was ist dieser verdeckte Arbeitsmarkt? Werbung oder so? Ich bin mir— Letztes Mal haben wir Lebenslauf gemacht. Ich glaube, in der vorletzten haben wir über Initiativbewerbungen gesprochen. Weiß man schon gar nicht mehr bei den vielen Webinaren, die wir ja machen. Aber wir hatten es schon. Wir hatten es auf jeden Fall. Initiativbewerbungen sind natürlich in 2026 das Thema. Eben weil nicht so viele offene Stellen. Also wer jetzt gerade den Job wechseln will, wechseln muss, auf Jobsuche ist, der sollte auf jeden Fall das Thema Initiativbewerbung sich ganz genau anschauen und Unternehmen, Zielunternehmen, Wunschunternehmen direkt ansprechen. Also einfach mal recherchieren, sind die dafür offen, vielleicht auch anrufen, Kontakte machen auf LinkedIn und so weiter und denen einfach ganz dreist eine Bewerbung schicken. Also vollständige Unterlagen, Initiativbewerbung. Auch darüber kommt man auf den verdeckten Arbeitsmarkt. Denn wenn gerade was frei ist und dein Profil passt, dann Hast du gute Chancen, vielleicht eingeladen zu werden und dann auch eben diesen Job zu bekommen, den es halt so niemals offiziell gab. Und ich selber bin da mein bestes Beispiel. Ich selber habe auch meine bisherigen Jobs, ich war ja auch schon angestellt, habe ich immer über Vitamin B, wie man so schön sagt, also über Beziehungen bekommen und nicht, indem ich irgendwie Jobbörsen mir durchgesehen habe. Also tatsächlich waren Vitamin-B-Kontakte das A und O. Da kommen wir jetzt zu dir: Netzwerken. Vitamin B, sichtbar werden. Das ist ja auf LinkedIn, das ist ja auch so ein bisschen dein Thema. Stefan, du bist gerade ein bisschen krisselig. Ich glaube, die Leitung ist bei dir wieder mal ein bisschen schwach, aber wir sehen dich trotzdem. Wir wissen ja auch, wie du aussiehst.
Ja, sehr gut. Ich bekomme auch alles mit, aber ich sehe es auch. Genau. Ja, genau. Wir sind jetzt von Initiativbewerbung quasi rübergewandert zu irgendwie Sichtbarkeit.
Netzwerken. Genau.
Genau. Und ja, wobei da unterteilt vielleicht noch so ein bisschen. Netzwerk ist das eine, da gehört auch LinkedIn zu und Sichtbarkeit im Allgemeinen schaffen auch so für Active Sources zum Beispiel. Das ist ja per se noch nicht direkt Netzwerk, aber das überschwappt natürlich so beides. Die beiden Themen, da sind wir natürlich irgendwie bei LinkedIn, XING in Deutschland vor allem. Also vor allem LinkedIn, XING aber auch tatsächlich, weil viele Kunden nutzen den Talentmanager nach wie vor. Und es gibt natürlich aber auch Lebenslaufdatenbanken von JobGenius, von Indeed, von Stepstone. Da suchen auch Recruiter Leute und das ist jetzt auch erst mal verdeckter Stellenmarkt. Manche schreiben vielleicht nicht direkt aus, haben den Zugang aber noch und gucken erst mal in deren Kandidatenpool. Also es kann auch helfen, wobei man schon sagen muss, bei den Lebenslaufdatenbanken muss man immer so ein bisschen gucken, ob man da was anonymisiert und so, weil da weiß ich nicht, ob man da immer so eine Möglichkeit hat, eine Nachricht zu schreiben. Gibt es da eine Telefonnummer in dem Lebenslauf drin und jeder kann die sehen und so? Da würde ich so ein bisschen vorsichtig sein und gucken. Vielleicht kann man so einen teilanonymisierten Lebenslauf auch eher da hochladen und dann mit einem Verweis zum LinkedIn-Profil oder so, dann haben die Leute immer eine Chance, dich zu kontaktieren.
Genau.
Aber das gehört dazu. Ja, LinkedIn könnten wir eine eigene Sendung zu machen. Es ist ein Riesenthema. Ein gutes LinkedIn-Profil, kann man recherchieren, wie das aussieht. Haben wir auch beide Artikel zu auf unseren Webseiten. Und ja, vielleicht da noch Ich habe da einen so einen Hack, den ich da schon öfter genannt habe, weil er jetzt gut passt, sage ich ihn doch mal. Es gibt ja diese—
Ausgerechnet jetzt friert er so ein bisschen ein, der liebe Stefan. Ich übernehme mal gerade an der Stelle, bis er wieder da ist. Ach, jetzt bist du wieder da. Jetzt hört man dich wieder. Also nochmal dein Hack. Jetzt frierst du wieder ein.
Den kann man nutzen, um eine Wunschposition auch da reinzuschreiben, erhöht die Sichtbarkeit, die Auffindbarkeit zu diesem Jobtitel.
Du musst das noch mal wiederholen, der war abgehakt. Sicherheitshalber. Ich bin mir nicht sicher, ob der Hack rübergekommen ist. Wiederhol den vielleicht noch mal gerade eben. Da war gerade wieder ein Tonaussetzer irgendwie. Heute haben wir schlechte Leitung.
Heute haben wir ein bisschen Pech. Genau, einfach den gewünschten Jobtitel oder den ich habe, unter dem ich auch gefunden werden will, zusätzlich in den Profil-Slogan packen, dann werde ich zu diesem Jobtitel besser gefunden.
Ja, das. So, jetzt ist es aber auch rübergekommen. Ich glaube, jetzt hat es auch jeder hören können. Von daher alles gut. Genau. Der Hack scheint geheim zu sein, sagt hier gerade einer. Nein, der ist nicht geheim. Wir haben ihn gerade noch mal wiederholt. Aber das liegt an der Zeitversetzung hier im Moment. Ja, manchmal ist das Netz uns nicht gewogen. So, von daher. Aber gut, dass Michi P. hier gerade reinkommt. Ja, ihr könnt auch Fragen stellen, wenn ihr das möchtet. Also per Kommentar, wo auch immer ihr gerade zuschaut, auf YouTube, auf LinkedIn, auf Facebook, auf Twitch. Insta scheint nicht zu laufen. Meine Frau hat mir gerade noch signalisiert, sie sieht mich nicht auf Insta. Also klappt es da leider auch nicht. Irgendwie ist heute echt der Wurm drin. Aber für den Fall, dass ihr gerade auf einem dieser Kanäle zuschaut, könnt ihr jederzeit Fragen stellen per Kommentar. Die können wir hier sehen, die können wir auch einblenden. Wenn ihr das nicht wollt, dann schreibt ihr einfach anonym davor, dann blenden wir die nicht ein. Könnte ich auch nachher wieder löschen. Und dann können wir aber trotzdem hier beantworten. Also es ist auch so eine Call-in-Sendung. Wenn ihr das möchtet, könnt ihr jederzeit Fragen stellen zu diesem oder anderen Themen und wir versuchen die dann auch für euch zu beantworten. Dafür sind wir ja da. So, also Sichtbarkeit definitiv LinkedIn nutzen. Ich finde auch, LinkedIn ist ja nicht nur dein Profil sichtbar machen, dich positionieren. Also Positionierung ist ganz, ganz wichtig natürlich in dem Zusammenhang für den verdeckten Stellenmarkt. Da sind wir fast schon wieder beim Thema passive Bewerbung, nämlich nicht das Thema Jobsuchen, sondern Gefundenwerden von den Personalern. Auch das ist eine Möglichkeit, natürlich auf den verdeckten Arbeitsmarkt zu kommen. Aber es gibt noch eine andere Möglichkeit, nämlich die direkte Ansprache. Und das ist natürlich etwas, was zugegebenermaßen ein bisschen Mut erfordert von Kandidatinnen und Kandidaten, aber nicht unmöglich ist. Und ich glaube, gerade in der Vergangenheit und in dieser Tagen sind Personaler das auch gewohnt, dass sie angesprochen werden. Also viele Unternehmen betreiben ja auf LinkedIn Employer Branding oder haben ihre Corporate Influencer da am Start und möchten natürlich dann auch sichtbar sein als Arbeitgeber, positiv in irgendeiner Form. Und diese Leute sind letztendlich dazu da, angesprochen zu werden. Deswegen überwinde dich, hab den Mut, Mach einen Kontakt, schreib ein paar Kommentare auf die Posts von denen, sprech die direkt an, connecte dich mit denen und dann frag per Direct Message. Das finde ich ehrlicherweise charmanter als diesen Badge Open to Work auf LinkedIn, der natürlich auch okay ist, aber ich finde das dann viel effektiver, die Leute direkt anzusprechen. Und das Schöne ist ja, wenn man sie angesprochen hat und sagt, ich suche eigentlich gerade einen Job und ich habe mir euer Unternehmen angeguckt, ich könnte mir vorstellen, dass ich perfekt dazu passe, haben die ja die Möglichkeit, direkt dein Profil Profil sozusagen sich anzusehen und deinen Lebenslauf darauf zu erkennen. Und sind wir gleich beim nächsten Punkt. Bevor man so was macht, sollte man natürlich sein LinkedIn-Profil aktualisiert haben, auf den neuesten Stand bringen und das Ganze möglichst fancy machen, also dass es wirklich attraktiv ist. Sprich, wenn ich, keine Ahnung, ich mache jetzt mal ein hypothetisches Beispiel, wenn ich jetzt irgendeinen Chemiekonzern anschreibe, Bayer oder so was, und will dann Kontakt machen, dann habe ich natürlich vorher mein Profil auch so weit optimiert, dass ich für Bayer und meine Wunschposition, die ich gerne hätte, möglichst attraktiv aussehe in meinem Lebenslauf. Vielleicht hast du auch vorher schon ein, zwei Posts gemacht. Also würde ich machen, so zeitnahe Posts, die sich vielleicht mit dem Markt, dem Chemiemarkt gerade beschäftigen oder irgendwelchen Entwicklungen im internationalen Geschehen oder so was, dass du da auch zeigst, hey, ich bin up to date. Und dann macht es dein Profil natürlich gleich viel, viel interessanter und es könnte dann auch zur Einladung führen. Du bist noch da, Stefan?
Ja, ja, jetzt läuft es wieder wie geschmiert scheinbar. Genau. Nein, auf jeden Fall. Was man natürlich machen kann, was viele nicht machen, ist so dieses Header-Bild irgendwie professionalisieren, richtig was Cooles machen, was gut zu dir passt, was so ein bisschen für dein Profil steht. Auch das ist auch immer eine schöne visuelle Möglichkeit, auch bei LinkedIn herauszustechen. Ja, das fällt mir dazu ein.
Wie stehst du zu dem Thema Personalvermittler ansprechen? Auch das, also wir haben jetzt die Direktansprache sozusagen der Personaler, Recruiter auf LinkedIn, aber natürlich gibt es auch noch die Möglichkeit, Headhunter, Personalberater, Personalvermittler anzusprechen direkt. Bei Headhuntern muss man vorsichtig sein. Also da ist es ja häufig so, es ist ein Missverständnis im Markt, weil die Begriffe gerne so ein bisschen durcheinander gehen. Headhunter handeln eigentlich in der Regel im Auftrag der Unternehmen und suchen dann nach passenden Fachkräften. Die anzusprechen hat in der Regel wenig Sinn. Ich kenne auch ein paar Personalberater und Headhunter, die so ein bisschen, ein bisschen schnippisch reagieren, wenn man sagt, kann man sich bei euch bewerben? Sagen nein, auf keinen Fall, wir suchen die Kandidaten. Die sind manchmal ein bisschen eitel. Und es stimmt natürlich, es ist schon ein Problem, die anzusprechen, wenn die gerade keinen Suchauftrag haben, auf den du passt, dann ist es auch ziemlicher Quatsch. Man kann dann natürlich versuchen, da reinzukommen, aber eigentlich finden die das immer unattraktiv, wenn jemand sozusagen bei denen anruft. Die wollen immer das Gefühl haben, dass sie die Trüffelschweine sind und sozusagen die Perlen im Arbeitsmarkt selber gefunden haben. Deswegen ist das nicht so, vielleicht nicht so cool beim Headhunter, aber bei einem Personalvermittler, der sozusagen tatsächlich auch deinem Auftrag, Outplacementberater, Newplacementberater, die halt auch im Auftrag von Arbeitnehmern nach Jobs suchen. Die kann man natürlich fragen, ob sie da vielleicht gerade was Interessantes haben.
Ja, genau. Man kann auch Headhunter ansprechen. Aber du hast recht, die gibt es, die du gerade genannt hast. Gibt aber auch welche, die relativ offen sind, irgendwie so auch sich einfach mal mit Kandidaten auszutauschen, weil Wer ein schlauer Headhunter ist, der weiß, in 5 Jahren habe ich vielleicht was und dann kann ich 20.000 € mit dem verdienen. Aber man muss schon sagen, Vermittlung so, ich meine, wenn die gerade nichts für dich haben, bist du relativ uninteressant für die. Also wenn die dafür kein Mandat haben in dem Sinne. Trotzdem kenne ich auch Leute, die meisten haben ja einen gewissen Bereich. Nehmen wir mal an, jetzt Marketing, Online-Marketing. Marketing. So, und dann sprechen die mit berufserfahrenen Leuten, die im Marketing arbeiten, auch wenn sie jetzt vielleicht im Spezialgebiet, nehmen wir mal an, irgendwie Social Media oder so gerade nichts haben, kein Mandat, würden die aber schon trotzdem mit dir sprechen, weil man weiß nie, was die Zukunft bringt. Und aber so klassische Vermittler auch, wie so ein Hays oder ein Ferchhauer oder so, ne, auf jeden Fall da bewerben, auch wenn man bei denen keine Stelle findet, dann auch gerne initiativ oder irgendwie direkt per LinkedIn ansprechen. Die packen dich in ihre Datenbank und sobald da was aufploppt, bist du im Rennen. Dann sprechen die dich an. Und da muss man bei denen, muss man natürlich ehrlicherweise auch sagen, die haben, auch wenn dein Profil nicht zu 100% passt, 70, 80 reicht denen. Die versuchen nicht erst mal beim Kandidaten oder beim Unternehmen, dann beim Kunden zu präsentieren, ne? Und ein Unternehmen vielleicht eher genauer hinguckt, was die Profilübereinstimmung betrifft. Aber so ein klassischer Vermittler, der will ja Geld verdienen quasi. Und genau, der drückt dann bei der ein oder anderen Sache auch mal ein Auge zu und brieft dich dann auch vielleicht so ein bisschen fürs Vorstellungsgespräch oder so, oder auch bei den Unterlagen schon, bevor bevor er sie weiterleitet, dass man den Fokus ein bisschen verschiebt in den Unterlagen oder so. Ja, ich denke genau.
Ja, gute Möglichkeit. Ja, ich denke auch. Also Ansprache hilft auf jeden Fall, sich dann den Markt mal anzugucken. Gibt es ja auch Übersichten und Listen und man kann es zumindest versuchen. Entscheidend ist immer, dass man noch mal darauf achtet, gerade bei den Personalberatern, Personalvermittlern gibt es im Markt häufig Spezialisierungen. Also es gibt selten diese, diese Bauchläden, die so alles machen, sondern es gibt halt wirklich Personalvermittler, die sich spezialisiert auf die IT-Branche, und andere sind auf die Hotelbranche spezialisiert, wieder andere auf Biotech oder Chemie oder so was. Und das würde ich mir dann schon genau angucken. Und im Zweifelsfall, aber auch wenn die Hays ist ein bisschen größer, die haben halt verschiedene, aber in den Markt, in den ich da halt rein will, in dem ich mich bewerbe, ich würde dann schon versuchen, auf der Webseite zu recherchieren, wer ist da der richtige Ansprechpartner, wer ist der Spezialist für dieses Markt und den dann gezielt ansprechen. Erstens mal wirkt es halt einfach seriöser, professioneller. Du hast dich informiert und bist du halt auch gleich beim richtigen Ansprechpartner. Der andere könnte dich, wenn er gerade im Stress ist, abwimmeln und so. Der Richtige ist dann meistens auch offener und hört sich deine Geschichte dann halt auch an oder hat vielleicht auch schon erste Ideen, wohin man dich dann vermitteln kann. Also ich finde, das finde es auch eine gute Sache. Ich habe hier noch auf meinem Zettel stehen, was auch eine Möglichkeit ist, Sichtbarkeit zu erlangen über Fachblogs. Habe aber mit dem Eindruck über, durch dieses Thema, worunter wir ja alle so ein bisschen zu kämpfen haben, nämlich KI und AI-Overviews bei Google und Co., weiß ich immer nicht, ob die heute noch so eine hohe Sichtbarkeit haben und ob das sinnvoll ist, weil es macht ja schon viel Arbeit, so einen Blog aufzubauen, und ob du darüber dann die Sichtbarkeit erlangst. Ich glaube, der schnellere, effizientere Weg ist tatsächlich, oder führt an der Stelle über Social Media. Speziell natürlich über LinkedIn oder Xing. Aber LinkedIn ist im Moment Place to be. Was vielleicht noch geht, je nachdem, in welchem Markt man sich bewegt, kann dann also— ich war so Grafikdesigner— könnte dann auch Pinterest oder so was interessant sein. Und ich sag mal, für die ganzen Online-Marketers oder so was ist wahrscheinlich auch YouTube ein ganz interessanter Kanal. Wenn man, wenn man auch das Gefühl hat, später in dem Job viel mit Öffentlichkeit zu tun zu haben, dann ist es ja auch so ein Beweis, dass man vor der Kamera reden kann oder eben auch so ein bisschen mit Kunden vielleicht umgehen kann. Und dann ist YouTube vielleicht auch noch mal ein Kanal. Aber eigentlich ist LinkedIn im Moment Place to be für so.
Ja, man kann sich zu Fachthemen, wenn man jetzt nicht ausführliche Artikel schreiben will, wie du gerade schon richtig gesagt hast, ja, LinkedIn auf jeden Fall weit vorne, sich äußern und Posts machen. Ganz klar YouTube eher dann natürlich über Shorts, weil so ein Kanal aufzubauen, das dauert ja ewig, ne? Aber da natürlich vielleicht sogar TikTok, ne? Das könnte ich mir vorstellen, weil man da schneller Reichweite erlangen kann. Aber YouTube Shorts auf jeden Fall auch ein Thema. Und irgendwie kann man es natürlich auch über seine Meta-Sachen machen, wobei die Accounts originär natürlich eher privater Natur sind, so, ne? Deswegen ist das wahrscheinlich für viele keine Option.
Also ich kenne jetzt keinen Recruiter, der auf Facebook unterwegs wäre, um Kandidaten zu suchen. Das, wenn, dann wird Facebook eher genutzt, um Anzeigen zu schalten oder so was.
Aber ja, das ist eher Netzwerk dann, ne?
Ja, genau. Also ich glaube, wenn, und auch Instagram kann man natürlich immer gut, wenn du Shorts produzierst, dann hast du das Video sowieso im Hochformat, dann kannst du es natürlich auch als Reel bei Insta reinschmeißen und bei TikTok sowieso. Also das ist also einmal, einmal produziert, dreimal geteilt. Das geht natürlich immer so, macht dann auch relativ wenig Arbeit, wenn man, wenn man da seine Reichweite steigern will. Man muss vielleicht noch mal dazu sagen, wir schwärmen ein bisschen von dem, von dem verdeckten Arbeitsmarkt oder Stellenmarkt. Ja, der hat natürlich viele Vorteile. Die Konkurrenz ist halt klein, die Reichweite ist verhältnismäßig groß, weil es halt viele, viele Stellen gibt. So, und du hast im Zweifelsfall auch einen direkten Zugang zu dem Personaler, wenn du ihn direkt ansprichst. Das sind viele Vorteile, die die es so im offiziellen Arbeitsmarkt nicht gibt. Aber es hat auch Nachteile. Und ich glaube, die muss man zumindest erwähnen, dass der verdeckte Arbeitsmarkt halt nicht sozusagen nur rosig ist. Ein Nachteil, der mir sofort einfällt, ist einfach die geringe Transparenz, weil es eben der verdeckte Arbeitsmarkt ist. Also du weißt einfach nie genau, welche Unternehmen dafür gerade offen sind, ob es die Stellen tatsächlich gibt, ob die tatsächlich gerade was frei haben. Es ist ein Schuss. Ins Blaue. Und wie so oft bei so einem, bei so einem Blindschuss kann der halt auch danebengehen. Sprich, im Zweifelsfall kriegst du halt mehr Absagen. Also, also das ganze Ding macht Arbeit, das setzt viel Eigeninitiative voraus, aber das kann eben auch nach hinten losgehen. Deswegen muss man an der Stelle, glaube ich, ganz ehrlich sagen, für alle, die sagen, okay, ich probiere das jetzt aus, ich habe mich jetzt heiß gemacht, der verdeckte Arbeitsmarkt interessiert mich, Muss man auch sagen, ja, aber rechne auf jeden Fall damit, dass du auch immer wieder Absagen bekommst. In diesen Tagen ist es ja sowieso keine Ausnahme, aber da ist es mit Sicherheit häufiger der Fall. Und das Zweite, was mir noch einfällt: Du musst Geduld mitbringen. Gibt keine Stellenausschreibung, also gibt es auch keinen Prozess, der dahinter irgendwie hinterlegt ist, wo man sagt, wir müssen die Stelle jetzt in 3 Wochen besetzen und Recruiter schwärmen aus und machen und führen ihre Prozesse durch. Einladung, zack, zack, zack. Zack, zack, und dann wird ausgewählt und besetzt, sondern da schießt du sozusagen einfach mal ins Blaue rein, und dann musst du im Zweifelsfall auch damit rechnen oder warten, bis eine Antwort kommt. Und das kann dann auch mal ein bisschen länger dauern. Und manchmal gibt es auch das Klassische, das finden Bewerber alle ganz doof, ich auch, aber das gibt es halt nun mal, wir können es ja auch nicht wegdiskutieren: Ghosting. Also schreibst was und hörst nie wieder was, was so unbefriedigend ist. Aber das gibt es. Das können wir leider hier auch nicht so tun, als gäbe es das nicht. Aber damit muss man dann einfach rechnen. Also Geduld mitbringen, viel Eigeninitiative zeigen und einfach mit der geringeren Transparenz umgehen. Also man muss einfach auch recherchieren.
So genau, um das noch mal zu untermauern. Natürlich ist eine Bewerbung, ja, dass du, dass du die Stelle dann kriegst für eine Initiativbewerbung, äußerst gering.
Wobei ich habe eine Studie recherchiert vor einigen Wochen zur Initiativbewerbung, die zitiere ich, habe ich glaube ich auch in unserer Sendung zitiert. Die Erfolgsquote läge bei Initiativbewerbungen bei 33%. Das würde ja bedeuten, von 3 Bewerbungen kriegst du auf jeden Fall auf eine mindestens eine Antwort, wenn nicht eine Einladung.
Halte ich für hochgegriffen, tatsächlich.
Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, wie alt die Zahlen sind. Das kann sein, wie so oft bei diesen zeitversetzten Studien, die werden erhoben, ausgewertet, dann werden sie veröffentlicht, und dann kann es natürlich sein, also die war mit Sicherheit nicht von Mitte 25, diese Studie, und wir wissen, dass der Arbeitsmarkt so Ende vergangenen Jahres nach unten gegangen ist, ganz deutlich. Da haben wir schon mit den Sendungen hier und den Webinaren angefangen und dieses Jahr sieht es auch noch nicht rosig aus. Deswegen ist die wahrscheinlich aus einer anderen Zeit und Phase. Und das muss man, glaube ich, auch noch mal konstatieren, dass das allgemein im Moment wahrscheinlich die Erfolgsquote— ich wage jetzt mal, ich lehne mich mal gerade aus dem Fenster. Ich würde mal sagen, die Erfolgsquote liegt wahrscheinlich im Moment bei 1:20.
Ja, man muss ehrlicherweise sagen, auf dem offenen Stellenmarkt wird sie halt im Moment auch massiv gedrückt, weil die die Konkurrenzsituation viel größer ist. Also es ist schwierig zu vergleichen, aber Initiativbewerbung, wenn man es richtig macht, ist es sehr viel Arbeit. Genauso viel Arbeit wie auf eine konkrete Stelle. So viel Arbeit sollte man eigentlich reinstecken. Und dann kommt einfach nur zurück: Wir nehmen keine Initiativbewerbung an. Das ist ja wirklich so frustrierend dann. Ja, deswegen scheuen sich viele davor, was dann wiederum die Chance ist, weil die Konkurrenz kleiner ist.
Ja, gut, da muss man dann drüberstehen. Das ist so ein bisschen, das habe ich von einem Freund von mir, der ist Verkäufer. Das habe ich von dem gelernt, der einfach sagt, na ja, wenn ich hier Anrufe mache oder irgendwie verkaufe oder so was, der hat auch alles schon verkauft in seinem Leben. Da sagt er, 90% kriege ich einen Korb. Und die Leute sind auch nicht immer freundlich, wenn die einem einen Korb geben. Also dann kann kriegst die Tür vor der Nase zugeschlagen, es wird aufgelegt. Die sagen: Ruf mich nie wieder an, Arschloch! Irgendwie so was. Also damit musst du einfach umgehen. Und bei einer Bewerbung verkaufst du dich ja selbst. Ist ein bisschen was von Verkauf. Und ich glaube einfach, man muss das von sich wegnehmen, darf das auch nicht persönlich nehmen. Auch wenn man sich selbst verkauft, ist es ja schwierig. Das ist ja immer so ein bisschen persönlich. Aber ich glaube, das muss man einfach. Dann muss man sagen, es ist ein Markt und da müssen Angebot und Nachfrage zueinander finden. Und Im Zweifelsfall passt es halt dann nicht so, und dann heißt es ja nicht, dass ich nichts wert bin oder so was, sondern ich habe noch nicht das Richtige, die richtige Nachfrage gefunden, und dann muss man einfach weitersuchen. Ich glaube, das ist psychologisch an der Stelle ganz, ganz wichtig, dass man das nüchtern sieht, auch wenn es schwerfällt.
Gebe ich dir vollkommen recht. Es muss nur einer besser sein von den 200, und das ist gefühlt besser. Das ist ja noch nicht mal unbedingt eine rationale Entscheidung. Vom Unternehmen, sondern vielleicht auch oftmals ein Bauchgefühl oder so. Nasenfalten. Genau.
Ja, schwierig. Ja, ich glaube auch. Also da muss man, glaube ich, einfach— Ich kenne im Moment viele Leute in meinem Bekanntenkreis, die suchen und Bewerbungen schreiben, 80, 90, 100 Bewerbungen oder so was und immer nur Absagen bekommen, wenn sie überhaupt ein Feedback bekommen. Also die klagen auch. Ich glaube, ich habe in meinem Newsletter irgendwie vor ein paar Tagen habe ich auch geschrieben, dass irgendwie dieses Ghosting halt auch total zugenommen hat. Klar, im Moment werden viele Arbeitgeber geflutet mit Bewerbungen und haben die Jobs halt nicht, und manche hören dann einfach auf zurückzuschreiben, sagen, hab ich gar nicht die Zeit dafür, ja, so, und dann wird dann geghostet, finde ich doof, so irgendwie, aber ja, muss man mit rechnen, muss man drüber stehen, schwierig, ja, so nochmal an der Stelle der Aufruf, weil wir ja auch immer so ein bisschen zeitbesetzt, wie das dann beim Streaming so ist, bis es dann ankommt, nochmal der Aufruf, denn wir machen, wir sind jetzt schon wieder eine halbe Stunde fast rum, Deswegen gehen wir gleich wieder offline, aber noch könnt ihr Fragen stellen, also Kommentare schreiben, gerne auf LinkedIn, YouTube, Twitter, Twitch, Twitter, sind wir gar nicht, Facebook war das, und dann auf jeden Fall noch einen Kommentar schreiben, eine Frage stellen. Wenn ihr das nicht wollt, dass wir die einblenden, dann anonym davor schreiben, und dann lesen wir die nur vor und beantworten sie. Also noch ist die Gelegenheit, Fragen zu stellen rund um das Thema Jobsuche, Bewerbung in diesen Tagen, wo es nicht so leicht ist. Ansonsten fallen mir noch ein paar Punkte ein.
Ja, einen Punkt hätte ich noch tatsächlich, was wir noch nicht genannt haben, war Events besuchen, glaube ich. Oh ja, Jobmessen zum Beispiel. Also das liegt auf der Hand, klar. Aber vielleicht auch fachspezifische Events. Also wenn ich jetzt an— du kennst die Online de Mexico in Köln, irgendwie eine der großen Online-Marketing-Messen.. Da kann man ja auch hingehen, wenn man auf Jobsuche ist und einfach mal mit den Unternehmen ins Gespräch kommen und mal fragen, ob es da Möglichkeiten gibt.
Genau, zum Beispiel. Also ich habe auch schon auf diesen Messen viele, viele spannende Kontakte gekriegt. Wenn man meine Geschichte so ein bisschen kennt, alles mal irgendwann angefangen als Blogger. So irgendwie ist ja ein Begriff, der heute glaube ich gar nicht mehr so geläufig ist, aber als Blogger mal angefangen. Und da war die Republika in Berlin ganz, ganz toll irgendwie. Und da war ich dann auch regelmäßiger Gast. Und früher war die noch relativ klein. Mittlerweile sind ja 1000 Leute irgendwie, glaube ich, 5 oder 6 oder 8000 Leute irgendwie auf der Republika. Das ist ein richtig fettes Ding geworden. Aber früher war sie noch ganz klein. Da war das eher wie so ein Klassentreffen. Da habe ich auch viele spannende Leute kennengelernt. Bist mit denen persönlich in Kontakt gekommen, hast mit denen Bierchen oder Kaffee getrunken. Oder was war der mal? Matebrause irgendwie so. Dieses Mate-Zeug irgendwie hast du dann da getrunken. Da war so ein Hit. Hippe Getränke in Berlin. Aber es war toll, und gerade diese Kontakte sind extrem wertvoll. Ich bin ja sowieso ein großer Fan von persönlichen Kontakten, also nicht dieses ganze Virtuelle, sondern ich glaube, dass das, wenn man miteinander vis-à-vis gesessen, gestanden hat, einen Kaffee getrunken hat, ein Wasser oder ein Bier oder was auch immer, dann hat das einen ganz anderen Impact, wenn man sich da kennengelernt hat. Und wenn du dann jemand anrufst, sagst, hör mal, hier hast du mal einen Tipp, bin gerade auf Jobsuche, ist das ein ein ganz anderes Entree und eine ganz andere Verbindung, die da wirkt, als wenn du das nur über LinkedIn oder so was machst, wo man sich gar nicht kennt. Also ich habe ja auch zig Kontakte auf LinkedIn, aber ehrlicherweise kenne ich nur einen Bruchteil davon wirklich. So. Bist du noch da? Hörst du mich? Glaube nicht. So, dann mache ich noch mal ganz kurz weiter, bis der Stefan wieder da ist. Ja, der guckt so ein bisschen, als wäre er mal wieder offline. Stefan, du sagst einfach, bist du wieder da?
Ja, ja, ja, ja. Es ist heute wirklich zum Mäuse melken.
Ja, okay, dann pass auf, dann machen wir auch nicht mehr so lange. Mir ist noch ein Gedanke untergekommen, nämlich was könnten Fehler sein, über die wir vielleicht noch mal sprechen könnten beim Positionieren? Aber ich glaube, die haben wir eigentlich schon angesprochen. Also klassische Fehler sind halt sozusagen, dass du dich nicht eindeutig positionierst. Das wäre jetzt so für mich das Wichtigste. Also wenn man Wenn wir jetzt schon über verdeckten Arbeitsmarkt sprechen, über Netzwerken, Vitamin B, dann glaube ich, ist es ganz, ganz wichtig. Drehen jetzt wieder die Schleife zurück zum LinkedIn-Profil oder zu anderen Profilen im Netz, dass es halt wirklich wichtig ist, dass dein Profil genauso ausgerichtet ist, dass es gefunden werden kann von den Leuten, die du ansprechen willst. Das war kompliziert ausgedrückt, aber klar ist, du hast eine Zielbranche, ein Zielberuf, was du gerne sein möchtest. Online-Marketer, sagen sagen wir jetzt mal, weil du vorhin das Beispiel genannt hast, dann sollte das Profil auch genau darauf gehen und alle wichtigen Keywords enthalten, damit du halt auch gefunden werden kannst. Also ich würde dann schon immer reingehen in mein Online-Profil und immer schauen, wofür will ich eigentlich gefunden werden?
Ja, gebe ich dir vollkommen recht. Beispiel bei mir. Ich mache verschiedene Sachen so, und dann ist für mich immer so eine Frage gewesen, wie nutze ich LinkedIn? Und ich habe eigentlich LinkedIn mehr so zum Einsatz gebracht. So in der Firma, die ich noch habe, da machen wir Events halt. Ist was ganz anderes als die Bewerbungsschreiber. Aber eigentlich ist ja LinkedIn für das Thema Bewerbung und Karriere, also liegt ja auf der Hand, dass es total gut ist. Und deswegen habe ich dann irgendwann auch mal gesagt, komm, ich verabschiede mich da jetzt irgendwie auch vom Profil-Slogan und so von diesem Brei quasi. Und jetzt komm, jetzt bin ich mal hier auch der Bewerber, Ernährungsexperte und nenne mich selber so und traue mich, mich so zu nennen und habe das dann so quasi auch ausgerichtet. Es ist jetzt ja für die andere Geschichte irgendwie doof, wenn ich jemanden über LinkedIn zu einem LinkedIn-Event, Veranstaltung einlade, was eine Online-Marketing-Konferenz oder so ist. Aber ich habe mich jetzt dazu entschieden und so eine Entscheidung sollte man auch treffen und die rate ich auch jedem. Man muss überlegen, was ist das Wichtigste? Man kann nicht bei LinkedIn irgendwie 2, 3 Fliegen mit einer Klappe schlagen. Das glaube ich halt nicht. Und dahingehend muss man sich entscheiden, so ein bisschen.
Also ich habe das auch getrennt. Ich hatte früher auch in meinem, da ist jetzt nicht LinkedIn, da bin ich nur sozusagen als Mr. Karrierebibel unterwegs. Aber bei meinem Instagram-Account war das immer so, da war ich dann so eine Mischung aus privat und Karrierebibel. Und das habe ich mittlerweile eigentlich auch komplett. Ich habe da zwei Accounts, es gibt einen privaten und es gibt sozusagen den offiziellen. Beide pflege ich ehrlicherweise nicht, nicht mehr großartig irgendwie, bin, bin so ein bisschen Social-Media-müde geworden. Aber insgesamt und grundsätzlich habe ich das einfach voneinander getrennt, weil das macht keinen Sinn, ne, so irgendwie das miteinander zu vermixen. Gibt's dann wieder andere, die sagen, ja, aber wenn man dir folgt, will man dann auch privat was von dir wissen. Aber ich glaube, dieses, dieses Vermixen ist, ist an der Stelle nicht gut. Und für mich war es einfach eine schlüssige Entscheidung, das 2 Accounts zu trennen, und bei LinkedIn gibt es halt nur einen, und alles andere findet woanders statt. Von daher, ich finde auch, eine klare Positionierung ist definitiv wichtig. So, jetzt spannen wir dich aber nicht länger auf die Folter, vor allen Dingen mit der, mit der christlichen Verbindung. Fragen gab es auch keine mehr. Also von daher würde ich sagen, hauen wir mal heute den Sack zu, und ich gehe noch mal irgendwie, muss gleich noch mal hier in den Maschinenraum runtersteigen, mal gucken, woran es denn heute lag. Irgendwie in der Verbindung heute, was echt doof. Wir entschuldigen uns dafür, dass wir so nicht so gut, tut uns echt leid, aber manchmal hängt es hier irgendwie an der Leitung, am Netz. Ich weiß auch nicht, ob dann in der Nachbarschaft 150 Leute irgendwie gerade Netflix schauen oder so, und dann ist mein Datenvolumen runter, keine Ahnung. Müssen wir mal schauen, manchmal ist das so.
Es gibt so Tage, da kriegen jetzt Glasfaser hier bald, glaube ich, dann sollte sich das das bei uns auch erledigt haben.
Es ist manchmal doof. Ja, wir leider nicht. Also Glasfaser ist hier nicht zu wollen. Ich gehe hier schon über Koaxialkabel irgendwie, was ein bisschen besser ist. Aber ja, naja, gut, es ist halt so, wie es ist. Wir müssen mal schauen. Manchmal läuft es ja auch ganz gut, von daher. So, also wir sagen danke fürs Einschalten, fürs Durchhalten, für das Geduld haben trotz der krisseligen Bilder. Noch mal Entschuldigung dafür. Und dafür freuen wir uns. In 2 Wochen werden wir wieder auf Sendung sind, dann bei einem nächsten spannenden Thema und gerne wieder mit Fragen. Diesmal gab es keine, aber macht ja nichts. Aber dann gerne mit Fragen und die beantworten. Wir könnten eigentlich auch mal, wir könnten auch mal eine Sendung machen nur mit Fragen oder so was. Ja, genau. Da mal kein Thema vorgeben, einfach mal bunt. Wir denken drüber nach. Jetzt sind wir aber erst mal raus und sagen Dankeschön. Ciao, ciao.










