Erst Icon League, jetzt LGCY Series: NBA-Star Dennis Schröder & Sport-Manager David Fischer (#933)
19 Aug 2026 · 70 min
NBA guard Dennis Schröder and sport manager David Fischer discuss LGCY, a new platform backed by top sports industry figures that creates unified events across basketball, darts, and other sports. Schröder calls Braunschweig home and watches his 7-year-old son play basketball intensely. Germany's basketball scene is booming after recent World Championship and Olympic success.
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Man könnte mit Blick auf die heutige Folge ganz, ganz bodenständig tief stapeln und sagen, wir haben zwei Menschen zu Gast mit sehr normalen deutschen Namen: David Fischer und Dennis Schröder. Man könnte aber auch sagen, wir haben zwei Typen im Raum, die lange Jahre so vielleicht gar nicht zusammengekommen wären, aber in den letzten Jahren zunehmend. Nämlich ein Profisportler, Weltmeister, Europameister, langjähriger NBA-Profi und ein Venture-Capital-Partner, der schon in jungen Jahren einen Millionencarry hatte, Investments gemacht hat, wie zum Beispiel in Flixbus, in HelloFresh, in Quantum Systems und, und, und. Ein hochsechsstelliges Gehalt. Bezogen hat, aber dann darauf verzichtet hat, um operativ eine eigene Firma voranzutreiben. Diese beiden Menschen haben sich also nicht nur mit mir getroffen, sondern haben sich auch schon vorab getroffen, um was Eigenes aufzubauen. Eine Basketball-Liga aus der Icon League heraus. Die Icon League, dieses Kleinfeld-Hallenfußballformat, von dem ja auch der eine Gründer, nämlich der Elias Nerlich, vor kurzem hier im Podcast war. Das ist sozusagen die Kernplattform von David Fischer. Und genau diese Plattform versucht er jetzt zu verbreitern, versucht da jetzt Basketball mit reinzubekommen, viele andere Sportarten, hat so ein bisschen die Zukunft dieser Plattform erklärt und wie halt der Dennis da reinpasst. Und der Dennis selber hat ein bisschen Update gegeben. Er war ja auch schon mal hier im Podcast zu Gast vor einigen Jahren, hat über seine Pläne gesprochen als Unternehmer, hat erzählt von seinem Engagement für die Bundesligamannschaft der Löwen Braunschweig. Und dann ging es so kunterbunt ums Sportbusiness. Wer hier regelmäßig zuhört, weiß, ich liebe solche Themen. Ich bin großer Sportfan, Sportbusinessfan und verschicke auch regelmäßig jeden Freitag einen WhatsApp-Newsletter, bei dem häufig auch so Sportbusiness-Themen mit erwähnt werden. Das Ganze machen wir mit Hilfe der Kolleginnen und Kollegen von Charles, den Experten für WhatsApp und Messenger Kommunikation überhaupt. Die Idee ist generell bei dem WhatsApp Newsletter jeden Freitag drei Links, ob nun zu Artikeln, zu Podcasts, zu Videos, zu Dokumentationen zu teilen, die mir selber in der Woche geschickt wurden, die ich selber in der Woche konsumiert habe und jeder kann kostenlos und gratis mitlesen. Wer da mitlesen möchte, der Link ist bei uns in den Shownotes. Ihr findet ihn auch bei Instagram da in meinem Linktree. Jetzt aber rein ins Gespräch mit Dennis und David. Auf geht's!
Let's go! Go! Herzlich willkommen beim OMR Podcast.
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Hey, hallo.
Dennis Schröder, wie gesagt, der Name ist mittlerweile in Deutschland so bekannt, man muss gar nicht viel zu sagen. Mit in der Runde ist David Fischer, eigentlich gelernter Fremdsprachenkorrespondent.
Ja, das ist jetzt ein fieser Einstieg. Eigentlich gelernter Fremdsprachenkorrespondent. Ich hätte jetzt gesagt Partner bei einem VC-Fund, aber ja, das kam noch mal davor. Genau, nein, eigentlich auch ganz ursprünglich habe ich mich mal dem Sport verschrieben. Ich wollte immer Handball spielen, dann jetzt nicht die große Karriere geworden. Könnte jetzt sagen, ich habe mich auch verletzt, habe ich auch, aber das hätte trotzdem glaube ich nicht gereicht. Und bin dann mit viel Glück an der WHU gelandet, wurde im Entrepreneurship verschlungen relativ schnell, hatte nie eine Idee, was ich selber gründen sollte. Habe mich auch nie getraut und auch ehrlicherweise nie das Privileg gehabt, weil ich musste nach der Uni direkt Kohle verdienen. Ich habe das komplette BAföG draufgehauen, um irgendwie die Unizeit durchzustehen und auch trotzdem alles mitzunehmen, was man mitnehmen konnte an der WHU, und hatte dann das Glück, bei einem VC-Fund anzufangen als Analyst, und hatte dann eine steile Lernkurve und am Ende dann Partner bei HV Capital.
Muss man schon sagen, also HV Capital ist ja einer der bekanntesten, erfolgreichsten wahrscheinlich deutschen Venture-Capital-Fonds der letzten Jahre. Also sag mal ein paar größere Portfoliofirmen, die ihr so hattet.
Zalando, Flixbus, HelloFresh, in kürzerer Vergangenheit Quantum Systems, Holy Energy, also sehr, sehr breit von Consumer, was dann auch immer weiter zu Tech und am Ende auch jetzt Deep Tech.
Und da bist du schnell Partner geworden. Das ist ja auch jetzt sozusagen schon die advanced Stufe. Also es ist ja schon sozusagen jetzt nicht.
Ja, ich bin immer so ein ambitionierter Typ, würde ich sagen, und irgendwie war das immer so das Ziel. Ich hatte so ein Ziel, ich wollte mit 30 Partner sein, dann dachte ich, wenn ich das erreicht habe, dann habe ich es irgendwie erreicht und dann ist super. Aber irgendwie war das ehrlicherweise ernüchternd. Ich war dann 30, ich war Partner, ich hatte ein sehr gutes Portfolio, extrem gutes Verhältnis im Team zu den Gründern, aber ich saß irgendwie zu Hause. Ich hatte mir gerade mit meiner Freundin zusammen eine Wohnung in München gekauft, eine Altbauwohnung, die wir gesagt haben, die renovieren wir zusammen, direkt neben dem Büro von HV. Und dann habe ich aber irgendwann gemerkt, so sorry, das reicht irgendwie nicht. Ich will mehr.
Ist man eigentlich, wenn man Partner ist bei so einem Fonds, auch sozusagen von dem Jahreseinkommen schon so hochsechsstellig? Oder wie muss man sich das vorstellen?
Ja, also ich habe den Carry, den ich aufgegeben habe, der ist ein siebenstelliger Carry, weil das sind Firmen wie Quantum Systems, NNN, wo jetzt auch eine signifikant große Runde passiert ist. Das habe ich aufgegeben, um selber was zu machen.
Das wäre safe gekommen.
Das weiß man ja nie. Aber ich glaube, wenn man sich so das aktuell anschaut und das Portfolio, wie sich das in dem Fund entwickelt, zu dem Zeitpunkt war ich mir sicher, jetzt bin ich mir noch mal sicherer, dass ich da eine ordentliche siebenstellige Summe aufgegeben habe.
Also als Carry, das ist ja sozusagen die Bonuszahlung, aber du hast ja auch noch ein fixes Jahreseinkommen, das wäre auch hochsechsstellig.
Genau, ja.
Okay, also das ist ja schon irgendwie sozusagen fast so wie Basketball Bundesliga.
Ja, also ja, sehr gutes Niveau.
Ja, genau, noch nicht ganz NBA-Niveau, aber schon irgendwie schon sehr ordentlich. Das hast du dann aufgegeben, um zu einer eurer Portfoliofirmen zu wechseln, nämlich zur Icon League. Und das ist jetzt eine Indoor-Fußballliga. Ich glaube, die meisten Hörer werden es kennen. Wurde damals gegründet, Kings League in Spanien, Bola League, Icon League. Das war so die Welle. Das hast du aufgesetzt oder mehr oder weniger investiert?
Nee, nee, nee, also ich habe es nicht aufgesetzt. Gegründet wurde das von Toni Kroos und Elias Nährlich zusammen. Zusammen und den Agenturen drumherum, also 360, der Fußballberatung, Rabona, die Streamingberatung, und TwoSides, praktisch Lukas Teuchner, die haben das zusammen aufgesetzt, haben das gestartet, und ich glaube, das war auch der, warum sich letztendlich die Icon League durchgesetzt hat gegen die anderen 2 Ligen in Deutschland, weil einfach das Netzwerk unvergleichlich war zu den anderen beiden und einfach da was geschaffen hat, was einfach in es so in dem Umfeld, in dem kleinen Feldformat einfach nicht gab. Und ich glaube, der schlauste Move war dann, sich auch nur auf Deutschland zu fokussieren, weil die anderen beiden Ligen haben extrem damit gestruggelt, zu internationalisieren.
Also haben die dich gefragt oder wolltest du es machen?
Das ist eine gute Frage. Es ist ehrlicherweise sowohl als auch. Also eines Tages war Sascha Brese, der Manager oder ehemalige Manager von Toni, mit dem er jetzt die Beratung zusammen hat, in München und hat diskutiert: Okay, wie können wir den nächsten Schritt bei der Icon League machen und wer kann ins Management rein? Und so richtig gefragt hat er mich nicht, aber so richtig gefragt habe ich auch nicht. Ich weiß nur, dass ich abends zu Hause war und das war, ich glaube, ja so 7 Wochen, nachdem wir uns diese Wohnung geholt haben in München. Meine Besserhälfte ist Ärztin, die hat gesagt, sie hat keine Zeit. Wenn wir einen Altbau nehmen, dann renovierst du den oder hilfst dabei. Saß ich zu Hause, habe gesagt, ich glaube, ich habe eine Idee. Ich glaube, ich kündige bei HV und ich gehe zur Eiken League. Und da hat sie gesagt, okay, bist du verrückt? Aber hat das dann den Support mitgemacht und so bin ich dann bei der Icon League gelandet und hatte selber, weil meine Investmentthese war damals, die Icon League kann eine Sportplattform werden oder könnte sie werden. Ihr habt ja viel Geld investiert, ne?
Also was habt ihr damals reingesteckt?
8 Millionen war das initiale Investment und dann nochmal 4 Millionen. Also insgesamt sind in der Icon League fast 14 Millionen Euro investiert worden.
Also im Wesentlichen von HV, aber halt auch noch ein paar von anderen.
Genau, auch von Business Angels drumherum.
Und die Bewertung ist dann ja bei solchen Überschriften auch dann wahrscheinlich 100 Millionen, sowas in der Richtung. Ja, genau.
Also das war ja, das war dann ja irgendwann ehrlicherweise so ein Wettbieten von den ganzen Kleinfeld-Ligen, welches mehr wert ist, wer kann mehr raisen. Da waren dann genau, da gingen dann alle Bewertungen relativ stark in die Höhe, weil natürlich die These, dass viel in Sport investiert wird und dass Sport krisenresistent ist und dass man da wahrscheinlich dann auch mit viel Potenzial viel Geld verdienen kann, die ist, glaube ich, sehr valide. Und so war dann das Kleinfeld-Format, das Kleinfeld-Fußball-Format war halt das erste Format, das das dann so wirklich in Europa, glaube ich, probiert hat.
Aber wenn man jetzt auf den Businessplan guckt, Also nochmal Icon League, wo kommt das große Geld her? Also wenn man 100 Millionen Firmenwert damals schon hatte, der soll ja wachsen auch, muss ja sehr viel Umsatz reinkommen. Wo kann der herkommen?
Sponsoring. Also ist natürlich, wenn du dir die großen Ligen anschaust, es ist eigentlich einmal genau geschiftet bei den kleinen Kleinfeldligen. Den großen ist die Lizenzfees, das ist der Großteil und dann hast du abgeflacht dann Sponsoring, Ticketing und alles, was da noch kommt. Bei einem Modell wie einer Icon League ist 80, 90% fast Sponsoring. Und dann hast du einen Abschlag dann zu den anderen, zu den verbleibenden Revenue Streams. Aber die Ligen leben am Anfang extrem von den Sponsoring-Einnahmen und damit dann auch von der Reichweite. Umso mehr Reichweite die Ligen generiert haben, umso mehr Einnahmen hatten sie. Und da war die Icon League oder ist die Icon League natürlich durch die Reichweite, die Elias näherlich bringt, unvergleichlich zu den anderen.
Hast du das aus der Ferne verfolgt, was da so los ist?
Ja, ich war auch vor Ort. In Köln war das, glaube ich. Da war die Eröffnung. Ich war auch dort, wurde auch gefragt nach dem Team tatsächlich. Aber ich bin natürlich in Amerika die meiste Zeit. Deswegen habe ich mich jetzt dagegen entschieden. Aber sonst, was man so von außen sieht, die Icon League, das ist eine große Nummer.
Aber in den USA gibt es so etwas nicht? Also auch in keiner anderen Liga?
Es gibt eine Baller League. Glaube ich, dass Marlon, da sind die großen Streamer mit drin, Drewski und Speed, glaube ich, ist mit drin. Das habe ich so in dem Format mal gesehen, wo sie live waren, habe ich mal reingeschaut und das ist eigentlich ähnlich. Ja, ja.
Aber ich meine, wir kommen ja gleich mal dazu, dass du ja auch sozusagen schon Sportinvestor eigentlich bist in Deutschland. Das heißt, du hast dich auch entschlossen, neben dem Aktiven noch mehr zu machen und Sportinvestor zu werden. Man guckt sich um, machen ja durchaus viele, von deinen Mannschaftskollegen der letzten Jahre so. Was war da ausschlaggebend? Also auch einfach der Glaube an Sport oder der Wunsch, was zurückzugeben, oder auch die Idee, da kann man Geld mit verdienen?
Ja, also erstmal natürlich eine Herzensangelegenheit, Braunschweig zu helfen. Die haben mich natürlich aufgebaut und ich bin natürlich sehr dankbar, was sie für mich getan haben. Und ja, die brauchten meine Hilfe. Wie bei dem Basketballverein? Ja, Basketball Löwen. Und dann haben wir das natürlich in die Hand genommen. Ich habe da einen guten Geschäftsführer drin, Nils Mittmann. Der war der Kapitän damals, wo ich hier noch gespielt habe, und ist auch ein Braunschweiger. Und da haben wir das zusammen gemacht und es läuft bisher ganz gut. Deswegen also Herzensangelegenheit auf jeden Fall, aber natürlich wollen wir das auch zu einem Business machen, zu einem Business Case, weil sonst verbrennst du dich natürlich.
Du hast jetzt auch schon relativ viel in die Hand genommen. Ich glaube, mehrere Millionen sogar schon.
Genau, ich habe knapp 2 Millionen jetzt investiert, weil wir das übernommen haben. Eigentlich wurde uns gesagt, dass 400.000 bis 500.000 im Minus sind, und dann waren es aber eine höhere Summe. Wir mussten natürlich den Spielbetrieb dann weiter am Leben erhalten, und das hat uns sehr viel gekostet, sehr viel Zeit, natürlich sehr viel Geld. Aber jetzt sind wir an einem Punkt, wo wir Glaube ich schon. Wir waren bei 1,8, glaube ich, der Etat, und jetzt sind wir bei 7 Millionen.
Der Jahresetat?
Genau. Und wir versuchen natürlich in den nächsten Jahren auf 10, 15 und haben natürlich riesig Bock darauf, natürlich. Aber wir haben viel vor mit dem.
Wo kommt das zusätzliche Geld her? Also man sagt, der Etat war bei unter 2 und jetzt schon auf 7. Das ist ja gar nicht so wenig. Also verdreifacht des Etats.
Wir haben natürlich viele Sponsoren, wie auch bei der Icon League. Also Sponsoren natürlich ist Das ist der Hauptteil, dann natürlich Ticketing. Aber ich glaube, einfach meinen Namen damit zu koppeln und daraus halt wirklich was Riesiges zu schaffen, eine Riesenmarke aufzubauen. Siehe Bayern zum Beispiel, sehr, sehr inspirierend, was die aufgestellt haben. Uli Hoeneß und alle, die da mit am Werk waren. Und das versuche ich hier natürlich auch im großen Stil aufzubauen.
Also auch vor allem das Projekt, dann nach der Karriere irgendwie hier nochmal zu spielen und dann das Ding hier richtig hochzuziehen.
Ja, riesig zu machen. Ich will von der Organisation, bis jetzt nicht vom Erfolg her, will ich aber schon eines der besten Teams in Deutschland, wenn nicht Europa sein. Weil ich glaube, in der NBA, da sieht man schon sehr viel, man kriegt sehr viel Input, und ich versuche da einfach so viel es geht mitzunehmen und versuche hier Deutschland, in meine Organisation zu bringen.
Und ja, aber ist nicht am Ende auch Erfolg von Sportprojekten, zumindest auf größerer Ebene, noch sehr stark abhängig von Fernseherlösen? Also wenn man guckt bei der NBA, die Tatsache, dass da du und deine Kollegen ja extrem gut verdienen, liegt ja auch an den Fernseheinnahmen. Das wirst du ja auch als kaufmännischer Beobachter auch gesehen haben. Fernseherlöse sind sozusagen der Unterschied zwischen Fußball Bundesliga und irgendwie, weiß ich nicht, anderen Sportarten, wo halt wenig Fernseherlöse reinfließen. Eigentlich in allen Ländern, oder?
Ich glaube, der Vergleich, den alle immer ziehen, ist die UFC und was Paramount da gerade investiert hat und wie viel die in Fernsehgelder da gerade rein investiert haben. Da ist aber die ehrliche Antwort drauf, die UFC wurde 1993 gegründet, wenn man das dann die jungen Formate sich anschaut. Das hat einfach auch wahnsinnig lange gedauert, bis dann die Fandom so aufgebaut hat, dass man die Leute auch dann dazu bringen konnte, auch da wirklich Lizenzgebühren zu zahlen, weil Der Case ist dann ehrlicherweise sehr einfach, weil die Sponsoring-Einnahmen werden hoffentlich nie weniger, sondern eher dann immer ein Stückchen mehr, umso mehr man dann halt bekannter wird, umso mehr Reichweite man gewinnt. Und dann kommt irgendwann dieses Lizenzgeld halt noch mal on top. Und das ist dann, glaube ich, dann noch mal dieser extreme Katalysator, auf den die ganzen Kleinfeldligen immer gehofft haben. Und ich glaube, wo einfach eine harte Realität ist, das dauert einfach länger. Das sagen wir auch, das sagen wir zum Beispiel auch bei Legacy. Wir sind ganz bewusst, dass das auch länger dauern kann und dass wir es nicht einfach, dass das reiner Venture-Capital-Case ist, so eine ganze Plattform nicht, sondern dass sie sagen, okay, das muss mit Kontinuität gebaut werden. Und dann kann das aber mittelfristig, ist das genau das Ziel. Und ich glaube, dass dasselbe bei euch, bei den Löwen hier. Natürlich ist das, was man aufbaut und was man in der Stadt, und ich bin zum ersten Mal in Braunschweig, aber was man irgendwie so hier sieht und wie viel hier im Basketball auch Passion drin ist. Ich meine, wie lange hast du gesagt, gibt es das Team?
40 Jahre.
Gibt es schon 40 Jahre. Aber ich meine, und die Trainingshalle gibt es jetzt seit eineinhalb Jahren. Und das ist halt, glaube ich, verrückt. Ich glaube, Sport ist, wenn man es aufbaut, und ich glaube, das ist die These von den ganzen PEs, die alle gerade so viel in Sport investieren und auch zu verrückten Bewertungen sich bei den Boston Celtics einkaufen und sonst was, dass sie sagen, es ist so krisenresistent, wenn du es einmal aufbaust. Das ist so extrem Cashflow-positives Business, außer eine Pandemie kommt. Da gehen wir mal alle nicht davon aus, dass das noch mal passiert. Aber ich glaube, es gibt wenige Felder, die so krisenresistent sind, und dieser Live-Sport wird nie weggehen. Also Tech wird den ersetzen, was glaube ich in super vielen anderen Entertainment-Produkten passieren wird. Aber ich glaube, es dauert einfach länger, und ich glaube, dass das kein schnelles Geld ehrlicherweise verändern könnte.
Wie groß ist jetzt die Icon League, also der Fußballteil des Ganzen, bislang so umsatzmäßig?
Der Umsatz ist im unteren mittleren 7-stelligen Bereich, also es ist so 7-stellig pro Saison. Ja, also hoher siebenstelliger und achtstelliger Bereich pro Saison. Aber ist da auch ehrlicherweise, was bei der Icon liegt, dass das Schöne ist, dass es wirklich Partner gibt, die seit der ersten Saison dabei sind. Das ist, glaube ich, sehr unüblich in dem ganzen Geschäft.
Also gar nicht so weit weg. Also wenn man überlegt, so ein Etat jetzt bei dir 7 Millionen, geht jetzt höher, dann seid ihr beide jetzt mit den Businesses sozusagen im Kern ja gar nicht so weit voneinander vom Umsatz her jetzt.
Fußball ist aber natürlich noch mal ein ganz anderer Maßstab, vor allem in Deutschland. Deswegen wollen wir irgendwann mal hin, dass wir auch so wie beim Fußballclub zum Beispiel— ich weiß jetzt nicht, was der BVB und Bayern für Etats haben, aber BVB wird man sagen so 200 bestimmt, Bayern noch mal mehr. Im Basketball, ich sage niemals nee, aber ich will, wenn du schon bei 15, 20 Millionen bist, dann bist du schon beim Top 3 in der Liga.
Was ist der Bayern-Etat?
Bayern-Etat ist, glaube ich, bei 41 Millionen.
Also Basketball, ne?
Ja, genau. Aber die sind in der EuroLeague, da braucht man eine gewisse Summe.
Aber kann man dahin kommen jetzt mit Braunschweig?
Mit Braunschweig? Also warum nicht? Leute haben mir auch gesagt, ich komme nicht in die NBA. Also ich glaube, das ist einfach—
Also im Sinne von unwahrscheinlich, aber geht trotzdem.
Ja, es geht trotzdem. Und ich glaube, wenn man das halt wirklich nachhaltig aufbaut und wirklich die Leute klein Sponsoren auch sehr wichtig gewesen, was uns auch nach oben katapultiert hat, dass man halt wirklich alle mit auf diesen Weg mitnimmt und die die Vision zeigen. Glaube ich, ist da extrem viel Potenzial drin und das hat man natürlich die letzten 2, 3 Jahre gesehen, dass wir von knapp 2 Millionen auf 7 Millionen gekommen sind und da wollen wir natürlich jetzt immer weiter und immer weiter.
Im OMR-Podcast spreche ich ja bekanntlich jede Woche mit Menschen, die ganz offensichtlich etwas bewegen möchten und alle von denen treffen Entscheidungen, gehen Risiken ein und treiben ihr Business häufig mit sehr, sehr viel Herzblut voran. Und natürlich passieren dabei auch mal Fehler. Die entscheidende Frage ist deshalb gar nicht, wie man jedes Risiko vermeidet, sondern ob man einen Partner an seiner Seite hat, der das eigene Business wirklich versteht. Und genau dafür gibt es die Business-Versicherung von unserem Partner Hiscox. Hiscox ist seit 1901 als Spezialversicherer tätig. Entsprechend haben die extrem viel Expertise und die fließt heute in moderne Business-Versicherungen für Unternehmen, für Gründer oder für Freelancer. Bei Hiscox arbeiten Expertinnen und Experten aus unterschiedlichsten Branchen, die die jeweils individuellen Risiken sehr genau verstehen und deswegen auch gut herleiten können, worauf es bei eurem Geschäft ganz genau ankommt. Sollte euch mal ein Kunde einen Fehler vorwerfen, steht Hiscox an eurer Seite, verteidigt eure Interessen und begleitet euch im Zweifel auch vor Gericht ohne Mehrkosten. Also quasi die Rechtsschutzversicherung ist schon inklusive. Also kein Wunder, dass der Schadensservice mit 4,7 von 5 Punkten bewertet wird. Mit der Hiscox Business Versicherung kann man sich also rein auf sein eigenes Wachstum konzentrieren. Alle Infos und online abschließen kann man unter hiscox.de/omr. Natürlich auch unter dem Link bei uns in den Shownotes. Die richtig guten Jahre kommen, wenn du noch mal selber hier spielst.
Ich glaube auch, das haben wir letztens auch besprochen. Leute fragen mich immer, ob ich noch nach Europa gehe und in der Euroleague spiele. Aber dann würde ich ja einen anderen Klub größer machen. Dann würde ich lieber zu den Braunschweig Löwen, wo alles angefangen hat, hier spielen.
Aber das heißt, wir reden von so in 2, 3 Jahren vielleicht?
Genau, 2 bis 4 Jahre. Es sei denn, ich habe gehört, 2028 wird das Geld wieder hochgeschraubt in der NBA. Aber es ist jetzt nicht abhängig vom Geld. Aber es ist schon echt, wenn man jetzt 10, 15, 20 Millionen auf den Tisch lässt pro Jahr, überlege ich es mir noch mal. Aber sonst—
Aber sportlich würdest du es dir zutrauen?
Auf jeden Fall. Ich komme wieder zurück.
Aber ich meine auch in der NBA die nächsten 3, 4 Jahre. Es kommen ja da auch jedes Jahr neue jüngere Leute nach, offensichtlich. Aber du sagst, 3, 4 Jahre gebe ich mir da noch.
Ja, 2 Jahre habe ich so oder so Vertrag. Da wird nichts passieren. Aber nach diesem Jahr, also jetzt in einem Jahr, will ich dann wieder verlängern. Und die Kunst ist es halt immer, in der Free Agency einen weiteren oder laufenden Vertrag zu haben. Weil, wie du schon gesagt hast, kommen 30 neue Jungs rein und 30 von der letzten Saison müssen raus. Und wenn du dann halt keinen Vertrag hast, egal wie gut du bist, manchmal ist es halt so, dass du dann keinen Vertrag mehr bekommst. Aber wie gesagt, ich will 2 bis 4 Jahre noch ungefähr spielen.
Es ist ja schon wirklich auch verrückt, wie sich die Gehälter bei euch jetzt entwickeln. Also ist das in der Kabine ein großes Thema, dass jetzt junge Rookies reinkommen, direkt sozusagen 30, 40 Millionen Verträge haben?
Ja, es ist gut für die auf jeden Fall.
Offensichtlich.
Damals, ich weiß noch, wo ich frisch in die NBA gekommen bin, da war Jeff Teague unser Point Guard und der hat gerade frisch einen 32-Millionen-Vertrag unterschrieben und wir waren natürlich alle sehr happy für ihn. Und 3 Jahre später habe ich auf einmal 70 Millionen unterschrieben. So, und das ist halt einfach, wie es geht. Cooper Flack hat jetzt in seinem ersten Vertrag, ersten 3, 4 Jahre macht er 70 Millionen, und dann, wo ich 70 Millionen unterschrieben habe, wird er höchstwahrscheinlich 400 Millionen unterschreiben. Und das sind halt, ja, wenn wir früher geboren wären oder ich früher geboren wäre oder später, sorry, dann hätte ich natürlich sowas auch mitnehmen können. Aber ich bin froh, und ich glaube, meine ganze Familie, wir sind natürlich set.
Und ich habe es mal nachgeguckt, du gehörst Stand heute zu den Top 100 bestverdiensten NBA-Spielern aller Zeiten.
Ja, gib das noch mal 5 bis 10 Jahre und dann bin ich nicht mehr in der Liste. Die Leute jetzt, das ist ja echt unglaublich, was die an Gehältern machen.
Aber ist in so einem Team ein großes Thema? Also ist das, weißt du auch, wenn du zu einem Verein wechselst, weißt du sofort, was die einzelnen Leute verdienen?
Nee, also wenn Neuer, wenn ein Spieler schon 3, 4 Jahre da war und dann einen größeren Vertrag unterschreibt, dann weißt du es natürlich. Aber jetzt bei einem Rookie zum Beispiel weißt du es nicht. Also ich habe jetzt bei Cooper Kuppel, weil er der Erste ist, der eine Milliarde verdienen kann in seiner Karriere, deswegen hat man das natürlich gehört. Eine Milliarde kann er verdienen, wenn er natürlich die Kategorien erreicht, kann er eine Milliarde verdienen. Das ist einfach verrückt, ja, das ist unglaublich. Eine Milliarde.
Aber es ist am Ende Fernsehgeld.
Natürlich. Also wie viel die, also die NBA an sich, wie sie das auch machen und dieses Business Case an sich, wie sie es aufgebaut haben, das ist das Riesige, also mit die größte Plattform, die es gibt.
Wird euch da eigentlich als Spielern jetzt auch bei diesen, sind ja schon auch jetzt erhebliche Summen, ich glaube, Curry-Earnings liegen dann nach Ende des laufenden Vertrags bei 150 oder so was, ist ja auch nicht so schlecht. Kriegt man da viel erklärt, wie man investiert? Kommen da Leute und sagen, Mensch Dennis, hier, oder Mensch liebe Kollegen, achtet mal drauf auf Folgendes, macht das mal so, macht es mal so, oder macht da jeder für sich selber?
Ja, wir haben, das sind die Konversationen, die du nicht hast in der Kabine. Geld, was, es geht eigentlich immer viel um Autos, viel um, ja, was du hast, aber es wird nie darüber gesprochen, wie man es investiert. Und ich glaube, da brauchen sehr viele Leute, viele Spieler Hilfe, weil ich glaube, nach 4 Jahren nach der Karriere sind 86% broke.
Wirklich so viele?
86%.
Noch? Also witzigerweise nach 4 Jahren. Wahnsinn.
Nach der Karriere. Und das ist halt eine Sache, die geht halt gar nicht. Also am Ende des Tages musst du dich mit Leuten begeben bzw. mit denen sein, die die dir helfen, nach deiner Karriere trotzdem noch Cashflow zu haben.
Hast du auch so Leute gefunden, die dir da helfen?
Genau, ich habe in Amerika, in San Francisco, bin ich sehr gut aufgestellt. Leon Teugsdorf, den kennt er ja auch, hat er auch kennengelernt, sehr cooler Typ. Mit dem habe ich selber Nationalmannschaft gespielt, U17 war er der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft. Und ja, der hat seinen Weg gemacht und hat IQ Capital Und die sind sehr, sehr, sehr breit aufgestellt.
Und der Mitbewohner von meinem ehemaligen Mitbewohner an der Uni, also das, so war es so klein, kam die Welt dann zusammen.
Okay, und der lebt in San Francisco und macht sozusagen am Ende Vermögensberatung für Profisportler?
Ja, genau, also für all Mögliche, ob das TikTok-Owners sind, Snapchat-Owner, aber dann hat er auch—
Deutscher Typ?
Ja.
Oh, muss ich mal einen Podcast machen?
Ja, auf jeden Fall.
Kann ich dir vorstellen.
Was ist denn das Absurdeste sozusagen, wo du sagst, okay, was du gesehen hast, wo ein Kollege oder jemand in der Liga, was er sich so gegönnt hat? Ich meine, du hast ja auch schon mal früher dir mal schöne Autos gegönnt und so was, ja, alles in Ordnung, das kennt man ja. Aber gab es irgendwelche Sachen, wo selbst du dachtest, okay, das ist crazy?
Nee, ich glaube, jeder hat seine Weise, wie er sein Geld ausgibt. Ich glaube, du arbeitest hart genug dafür, damit du dir Sachen gönnen kannst. Aber am Ende des Tages kannst du dir nicht von allen Sachen alles gönnen. So, und da musst du halt einfach vorsichtig sein, wie du mit dem Geld umgehst. Und wie gesagt, also natürlich eine Gruppe an Leuten, die das beste Interesse für dich haben und dir nicht Geld rechts und links wegnehmen. Das gab's ja auch schon bei Kevin Garnett, glaube ich, oder bei Tim Duncan, glaube ich, 55 Millionen wurden weggenommen, bei dem anderen 70 Millionen, und er hat das nicht mal gemerkt. So, und man muss halt Geld verstehen. Sobald du Geld machst und gut verdienst, glaube ich, musst du halt einfach Geld verstehen. Und mit den Leuten, die dein Geld verwalten, musst du halt einmal die Woche, einmal in 2 Wochen musst du halt sprechen und verstehen, wo dein Geld angelegt ist.
Wie habt ihr euch beide denn kennengelernt? Über diesen Leon, oder wie kam er überhaupt?
Nee, nee, nee, das kam danach erst raus, über einen anderen guten Freund, guten Kontakt, der gesagt hat, der meine Vision kannte, also die Vision, aus der Icon League eine Plattform zu machen. Genau, aus der Icon League eine Plattform zu machen. Das war Anfang des Jahres ungefähr. Und dann hatte ich da viele Gespräche geführt und eigentlich ehrlicherweise sehr oft das Feedback bekommen, ein sehr nüchternes Feedback, dass das keinen Sinn macht, das neben dem Fußball was aufzubauen. Dann ist es immer der kleine Bruder von, dann ist es immer ein Teil davon, dann ist es genauso wie die Icon League. Die Icon League hat extrem große Stärken in dieser Streaming-Bubble und ich glaube, das ist da, wo sie auch einfach total hingehört. Wo sie einfach eine wahnsinnige Reichweite kreiert und auch auf sich zieht. Aber es ist ehrlicherweise kein Profisport und wird sie auch nie sein, soll sie auch nie sein. Ich glaube, das hat man einfach mit der Zeit realisiert und die anderen Ligen auch. Ich glaube, das ist so der große Fehler, der immer passiert ist, dass die Leute gesagt haben, sie wollen eigentlich die Bundesliga angreifen, sie wollen die Champions League angreifen. Das wirst du mit dem Modell nicht. Und es gab aber trotzdem, glaube ich, einfach eine sehr, sehr hohe Daseinsberechtigung, weil was man auch bei einer WM gesehen hat, dass viele der Icon League Streamer, also Eli, Willi, Sid, auch die ganze WM lang getourt sind mit den großen Brands, mit Adidas. Eli hat den WM-Ball reingetragen. Also ich glaube, da gibt es extrem viele Synergieeffekte, aber es wird nie Profisport sein. Und ich glaube, das war für mich dann so ein Stück weit ein Learning. Und dann hat einer meiner ehemaligen Vorweggefährten von Analyst bei HV über dann der Head of Strategy bei der Icon League sich selbstständig gemacht und wollte die Legacy selber machen. Also er war vorher Genau, die Basketball-Liga, Joran Henzler, und hat sich dann noch 2 Jungs geschnappt, Jalil und Demo, die aus dem Basketball kommen. Und die hatten dann eigentlich am Anfang die Vision, und das habe ich dann ein bisschen gesehen, habe gesagt, ich finde es mega spannend, was ihr macht, aber es kam auch nicht wirklich weiter. Und dass wir dann uns eigentlich alle noch mal zusammengesetzt haben und gesagt haben, okay, meine Vision, aus einer Sportplattform die zu gründen, aus der man neue Sportmodelle, Sportarten, entweder in die investiert, also in existierende Modelle, die es schon gibt, oder auch neue Formate gründet. Und kann das nicht eins dieser ersten Modelle sein? Und dann, oder die erste Sportart eigentlich Basketball, weil es gibt nichts, wo wir mehr Momentum haben in Deutschland, wo aber, es passiert viel, aber eigentlich zu wenig für das, was das Momentum ist. Und dann habe ich einfach mal rumgefragt, okay, wenn wir es machen, dann müssen alle dabei sein, da muss es groß sein und wir brauchen die größten Gesichter. Das war so das Moodboard, was wir damals hatten. Und dann irgendwann kam die Intro zu Dennis und dann—
Wie kommt so eine Intro da?
Ich weiß gar nicht, es war irgendein Call und dann kam dazu: Hast du in 5 Minuten Zeit? Ich so: Ja, warum? Dennis will mit dir reden. Dennis Schröder. Und habe ich dir nie erzählt, aber ich meine, 2024 war ich in Paris. Ich liebe Sport, ich liebe jeden Sport, gucke mir alles gerne dann bin ich mit dem Schröder-Trikot zum Deutschlandspiel gegangen und auf einmal saßt du ja, der kleine Junge, der da Fremdsprachenkorrespondent war in Köln und dann irgendwie in diese Unternehmer-Bubble reingesprungen ist, sitzt da auf einmal im Call mit ihm. Und es war ja vorher schon verrückt, ehrlicherweise, das ganze Icon-League-Umfeld mit Toni Kroos. Und dann haben wir gesprochen und dann haben wir gesagt, okay, wir müssen uns eigentlich mal treffen, wir müssen uns zusammensetzen, Weil du hattest, kannst du ja auch noch mal erzählen, schon eine große Skepsis, dass es nicht, es darf nicht die Icon League werden, es darf nicht so ein Produkt werden.
Also das heißt, du warst aber von Anfang an interessiert, oder wie kam es bei dir an?
Ja, also ich war beim Cry54, das ist in Paris, es ist so eine Art Plattform von Legacy, so ein großes Turnier, was sie spielen, aber haben wirklich ein sehr cooles Event.
Basketballer?
Genau, und da war ich, sollte eigentlich auch spielen, Weil ein Kumpel von mir, der die Intro auch gemacht hat, hat ein Team dort jedes Jahr.
Wer ist denn das?
Dia heißt der. Der hat viel im 3x3 gemacht und Streetball. Und ja, der hat mich gebeten, da zu spielen, weil er da noch nie gewonnen hat. Und da sind schon echt viele gute und auch französische Nationalspieler, NBA-Spieler sind am Start. Das Ganze wird auch, glaube ich, von Jordan gesponsert. Jordan Brand, genau. Und ich war da, wollte auch spielen, aber 2 Tage danach sollte ich den Vertrag in Sacramento unterschreiben, meinen 3-Jahres-Vertrag. Und habe ich meinen Agenten gesagt, er meinte, wo bist du gerade? Ich sage, ja, ich fahre gerade nach Frankreich, will ein Turnier spielen. Er sagt, bist du denn, geht's dir denn nicht gut? Und dann habe ich Habe ich nicht gespielt, aber ich habe mir das Ganze angeschaut und von dem Entertainment her und wie das Niveau auch war, das war schon sehr cool anzusehen. Und nach dem Event sind wir erst mal 7 Stunden, 8 Stunden geflogen und ich habe direkt den Leuten geschrieben: Ich will gerne so was in Deutschland aufbauen.
Und dann kam sozusagen—
Ja, später, aber erst viel später. Und dann waren sie in Cleveland, haben mich dort besucht, kamen auch zum Spiel. Und ja, dann haben wir ein bisschen darüber gesprochen.
Das war Mitte Mai, nur dass wir kurz—
also sehr, sehr Mitte Mai diesen Jahres. Okay, also wir reden jetzt hier irgendwie Ende Juli, also es ist noch gar nicht so lange her.
Und die Synergien während der Playoffs, die waren bei dem Playoffspiel. Und ja, dann haben wir darüber gesprochen nach dem Spiel, sind so vorbeigekommen, haben ein bisschen gesprochen, was sie vorhaben, und ich wollte genau das Gleiche machen. Also hat es direkt gepasst, vom Menschlichen her natürlich auch, aber von der Vision her, was wir in Deutschland aufbauen wollen. Und alles, was Basketball in Deutschland ist, sollte natürlich auch gut gemacht werden. Und ich pushe natürlich da alles, um Basketball in Deutschland noch größer zu machen.
Okay, und dann hast du danach auch dein Netzwerk angeworfen. Ja, irgendwie. Und ich glaube, Franz Wagner ist irgendwie Präsident. Also ist dann sehr schnell sehr weit gegangen.
Genau, ich habe mit Franz gesprochen und Franz hatte ja auch so was in der Art vorher gemacht, einmal so ein Event, aber ich habe ihm halt gesagt, hey, das wird riesig hier, was wir machen und was wir versuchen aufzubauen. Und dann war Franz mit dabei, dann Andi Obst. Er hat auch sehr viele Kontakte natürlich gehabt und wir haben das halt alles zusammengeworfen und haben jetzt vor 2 Tagen ein sehr geiles Event auf die Beine gestellt.
Das erste Legacy Series Event in Berlin war das, ne?
Genau, in Berlin.
Und es gibt aber noch, also es gibt heute Abend ein kleines in Braunschweig und dann geht es auch noch weiter durch Deutschland sozusagen.
Ja, wir machen also praktisch die beiden Events, die großen Events, die es gibt, Berlin und München. Also Berlin war die Auftaktrunde und wir spielen dann das Finale in München in dem BMW Park, wo auch FC Bayern dann Partner ist. Und wir haben dann einfach gesagt, okay, Dennis hat das, was er hier aufbaut in Braunschweig, wie nehmen wir das noch mit? Und ich weiß nicht, ob du die AntOne Mixtapes von früher kennst. Dann haben wir gesagt, Das ist ja genau, was wir machen wollen. Wir wollen wirklich diese— es gibt keine Sportart, die so kulturell verankert ist wie der Basketball, was aber in Deutschland so wenig gelebt wird. Und das, ich meine, den Pierre, den du genannt hast, der ist in Frankreich, der ist jetzt nicht weit weg. Und dann haben wir gesagt, okay, wie können wir das dann noch mal mit vereinen? Und haben gesagt, okay, das müssen wir auch hierhin bringen. Und wir haben einen der größten Trash-Talker im Basketball mit MK, der so groß geworden ist mit One-on-One-Videos. Dann gesagt, das müssen wir eigentlich hier einbinden in Braunschweig und fahren dann mit einem Bus von Berlin zum Finale nach München.
Also 3 Events diesen Sommer schon. Die Events sind am Ende das Produkt. Also das wird dann noch gestreamt alles?
Genau.
Also bei Twitch?
Wir sind bei DAZN, Twitch. Genau. Und wir haben HBO als Partner. Das sind aktuell die.
Was für Zahlen habt ihr beim ersten Event gemacht? Weißt du das? Also wie viele Leute haben da geguckt?
Ja, also die Zahlen haben wir noch nicht, weil wir sind jetzt gerade 2 Tage nach Event. Die kommen immer so 5, 6 Tage danach. Wir haben aber, was wir gerade sehen, wir haben 8 Millionen Aufrufe auf Instagram innerhalb von diesen 7 Wochen. Wir haben 1,4 Millionen erreichte Konten. Dafür, dass wir noch so klein sind und gerade erst angefangen haben, ist das glaube ich sehr beachtlich. Und auf Twitch, die beiden, die das gerade gestreamt hatten, die hatten so Average Viewers, glaube ich, so um die 8.000 bis 10.000 pro Kanal, die das dann selber gestreamt haben. Also das sind Zahlen, womit wir sehr, sehr happy sind, und The Zone war jetzt auch das initiale Feedback, was wir bekommen haben, dass es echt gut war.
Und was für einen Umsatz kann man mit so einem ersten Sommer dann schon schaffen?
Also Sponsoring? Unser Ziel, also mein Ziel war es praktisch, dass wir sagen, okay, diese ganze Business-Seite, wir schaffen das. Was wir hinkriegen wollen, ist, dass wir an der Profitabilität kratzen, dass wir sehr, sehr schnell, dass wir kein Geld verbrennen müssen für diese Events und trotzdem extrem hochwertig produzierte Events auf die Beine stellen. Und ich glaube, das können wir sehr stolz drauf sein.
Wer sind die großen Partner?
Wer ist da direkt reingegangen?
Adidas, HBO waren sehr, sehr früh, waren sogar eigentlich, bevor das dann alles zusammengekommen ist, schon halb committed. Und dann haben wir noch Toyota, Red Bull, Philips. Also wir haben echt sehr große Brands.
Also sehr schnell an gute Partner rangekommen. Hast du da auch geholfen?
Klar, also ich meine, alle zusammen. Also wenn wir eine Partnerschaft eingehen, da versuchen wir natürlich alle Kontakte zusammenzubringen und er hat natürlich sehr gute Kontakte, ich habe gute Kontakte, aber auch alle anderen, die dort mit drin sind, haben natürlich sehr geholfen, um dieses Event so schnell auf die Beine zu stellen. Es ist innerhalb von eineinhalb Monaten, glaube ich, passiert und wir sind natürlich sehr happy, dass das so eingeschlagen ist.
Aber sind ja auch Zuschauer vor Ort dabei? Ja, aber das ist nur so ein bisschen für die Atmosphäre. Der Haupt-Business-Case ist die Reichweite im Internet sozusagen.
Ja, also die Zuschauer vor Ort, damit probieren wir dann schon das Event, die Halle selber fast break-even zu haben. Also deswegen schauen wir immer dann nach Venues. Okay, was zahlen wir für das Venue? Was macht dann in Relation dafür Sinn und wie viel Ticketeinnahmen brauchen wir? Aber klar, die Haupteinnahmequelle ist Sponsoring und Merchandise.
Also sind 60.000 Leute vor Ort da?
Wir hatten, wir waren in der kleinen Uber Eats Halle. Das ist eigentlich eine Musik-Musikvenue, kein kein Sportvenue. Die ist aber ganz schwarz. Wenn man sich die Bilder anschaut, ist genau das, was wir damit konzipieren wollten. Das ist eine Atmosphäre, die es nicht gab und wir spielen auf dem Glasboden. Also der ganze Boden ist eine ist eigentlich eine Werbebande.
Aber fünf gegen fünf schon.
Wir haben fünf spielen fünf gegen fünf und da waren also wir hatten knapp ja dreitausend Zuschauer.
Okay. Ab und zu werde ich gefragt, wie denn unsere Home of oder Präsenz-Policy sei. Wir haben de facto bei OMR keine ganz einheitliche Policy für alle, aber jeder weiß, ich bin ganz großer Fan von Präsenzoffice und wir haben verschiedene Nespresso-Maschinen im Büro natürlich. Und ich bin wirklich überzeugt, Menschen kommen ins Büro, wenn es einem hier gut geht, und dazu trägt Nespresso bei. Es gibt immer wieder Gesprächsstoff an der Kaffeemaschine, vielleicht auch demnächst über den Kaffee selber. Es wird nämlich eine B2B-Limited Edition geben von Pumpkin Spice. Also Nespresso und dann die Sorte Pumpkin Spice, passend zum Herbst, zu Halloween. Wer die ganzen Vorzüge von Nespresso erleben möchte, der muss gar nicht unbedingt extra zu uns ins Büro kommen, sondern kann das auch in seinem eigenen Unternehmen erleben. Einfach die Vielfalt von Nespresso, Milchkaffee, Flavoured Coffee, Eiskaffee, alles könnt ihr auch haben. Ihr könnt Nespresso-Kaffee unverbindlich in eurem Unternehmen testen. Ihr bekommt für 3 Monate eine Nespresso Pro Maschine kostenfrei ausgeliehen und müsst nur euren Wunschkaffee dazu kaufen. Zum Start gibt es außerdem kostenfrei eine Kaffee-Masterclass. Habe ich auch sehr genossen. Man kann da vor allen Dingen seine Lieblingskaffees entdecken und direkt bestellen. Das Ganze kann man ganz einfach starten bei uns über den Link in unseren Shownotes und die Kollegen und Kolleginnen von Nespresso melden sich direkt bei euch. Okay, okay. Das heißt, der Business Case ist, das jeden Sommer zu machen ab jetzt irgendwie und dann auch international oder?
Ja, also wir planen, wir haben das vorher gesagt, dann gesagt, okay, wie groß kann das werden? Und ich will jetzt hier nicht im Podcast eine Zahl sagen, weil ich glaube, da haben sich viele schon mit verbrannt und die nicht erreicht. Aber ich glaube, zurück zu dem, was ich eingangs mal gesagt habe: Sport, wenn man es langfristig, wenn man es kontinuierlich aufbaut, kann extrem erfolgreicher Business Case sein. Aber okay, was wir nicht machen wollen, ist uns verbrennen. Und wir wollen eigentlich mit den Zuschauern, wo wir gerade sehr happy sind, das eigentlich das Wichtigste ist, das Feedback, Das ist die erste Resonanz, die wir haben auf das Event. Und die Zusammenfassung ist: So was gab es in Deutschland noch nicht. Und genau das haben wir eigentlich vor 7 Wochen gesagt, das wollen wir auf die Beine stellen.
Und ihr quetscht das ja auch in ein super kleines Zeitfenster. Ich meine, überlegt, das sind irgendwie 3 Events in ein paar Tagen und dann fängt das normale Basketball ja auch wieder für dich an. Ich meine, dann Nationalmannschaft, NBA. Also ihr müsst ja dann gucken, wo sind überhaupt noch im Kalender Lücken? Und ich glaube, im nächsten Jahr müsste es noch enger werden. Dann ist ja irgendwie wieder Basketball, Euro oder erst WM, dann ist Euro.
WM, genau.
Das heißt, man muss ja wirklich so ein neues Produkt in mini kleine Fenster quetschen, damit du auch überhaupt dabei sein kannst.
Genau, er und natürlich auch die Spieler. Franz sowieso, also die ganzen Team-Matschpräsidenten, die wir haben, die halt das Produkt dann jetzt so schnell viral gehen lassen haben, aber auch die Spieler, die wir haben. Das ist ja der große Unterschied zu einer Kleinfeldliga. Wir spielen mit Profibasketballern. Also das ist, wir können dir in der Offseason die Profibasketballer spielen bei uns mit und das ist dann nochmal vom Niveau auch ein ganz anderes Level.
Aber du spielst nicht selber?
Nein, ich würde aber gerne. Vielleicht kommt das ja nochmal.
Sag mal ein paar Namen, wer spielt so?
Wir haben Kostja Muschidi, der bei Chemnitz gespielt hat. Badanyai von den Braunschweig Löwen war dort. Eddy Eddigin, der ist jetzt auch bei uns, haben wir jetzt gesigned für Braunschweig. Kevin Yeboah, der bei Bayern München gespielt hat. Auch Nationalspieler. Wir haben wirklich also viele, viele, ich würde sagen, 20 von 8 Teams haben wir 20 Erstligaspieler.
Und gibt es auch spezielle Regeln oder so was? Ich meine, bei der Icon League ist es ja so, dass dann irgendwie so Regeländerungen auf einmal kommen. Und also der Hype kommt ja, klar, Hallenfußball ist ein anderer Fußball als draußen, das ist schon mal das Erste. Dann gibt es halt diese Regeländerungen, auf einmal zählen Tore doppelt oder irgendwie so was. Man muss Spieler rausnehmen. Beim Basketball ist ja erstmal so, 5 gegen 5 ist ja normaler Basketball, das hat ja gar keinen Unterschied. Aber da ist dann klar, es wird gestreamt und es wird anders übertragen, aber was macht es denn anders als ein normales Basketball-Bundesligaspiel?
Aber das ist das Erste, was uns wichtig war. Ich glaube, diese Profispieler, das ist auch einer der Learnings, die wir aus diesen anderen Events, die es im Basketball gab, mitgenommen haben, ist, es muss 5 gegen 5 sein, damit die Profis spielen wollen. Also wir wollen, es soll keine Gamifizierung des Sports sein, das soll es nicht, es soll richtiger richtiger Hochleistungssport sein. Und deswegen haben wir gesagt, okay, wie können wir es spektakulärer machen? Das ist ein Dunk, sind 3 Punkte, Contact Dunk. Wir haben eine 4-Punkte-Wurfzone, die dann von HBO gesponsert irgendwann eingepoppt wird, und dann ist es ein 4-Punkte-Wurf. Also wir haben schon so ein paar Sachen eingefügt, die wir gesagt haben, die das Spiel dann noch mal ein Stück weit verändern. Aber das Spiel an für sich, da wollen wir gar nicht so sehr dran, weil das ist ja, wenn du, wenn du das einfach das Drumherum schaffst, wenn du diese Atmosphäre schaffst, ich meine NBA-Spiel oder jetzt das Beispiel in Berlin war. Natürlich ist das noch mal vom Niveau was anderes als eine BBL, aber warum hat man auch so eine Halle voll bekommen? Weil man dieses Entertainment, weil man dieses Drumherum geschaffen hat, das, was eine NBA, was eine NFL einfach so outstanding schaffen und glaube ich auch mit viel Kritik bei einem WM-Finale auf einmal probiert wurde. Und dann gibt es Leute, die glaube ich Puristen sind, sagen, du willst es nicht, aber am Ende hat sich glaube ich jeder diese WM-Halbzeitshow angeschaut. Und ich glaube, das ist schon so ein Stück weit, was was im Basketball sehr, sehr stark verankert ist.
Wäre es dir nicht auch lieb, wenn es in der Basketball-Bundesliga auch ein bisschen in diese Richtung ginge?
Diese Kultur, ja, also diese Kultur fehlt ein bisschen für mich, weil ich natürlich in Amerika bin und die Vision und das jeden Tag sehe, wie das Entertainment dort ist. Aber natürlich soll das Hauptding der Basketball sein, das auf jeden Fall, aber drumherum kann man wirklich noch sehr viel machen, sodass Leute, die auch nicht vom Basketball kommen, zu dem Event kommen und sagen: Hey, das war ein sehr, sehr geiles Event und Basketball ist ja doch nicht so schlecht, wie ich dachte.
Aber das hört man schon seit mehreren Jahren, seit 10 Jahren eigentlich, dass Leute sagen: In den USA ist der Sport anders. Und ich meine, bei einer Halbzeitshow beim NBA-M-Finale, finde ich, da sieht man es auch super. Das war vorher anders, jetzt ist es halt eher so Superbowl-artig. Und da ist auf jeden Fall eine Entwicklung klar erkennbar, ob man die nun will oder nicht, aber man erkennt sie. Ich finde, beim Basketball ist es auch so, da ist ja auch die Erkenntnis schon da. Also ich sehe es in Hamburg, da bin ich bei den Towers ab und zu mal in der Halle oder so. Die haben das auch verstanden, dass sie eigentlich mehr machen müssen, aber es fällt gar nicht so einfach. Also zu sagen, wir machen jetzt mehr drumherum, ist ja irgendwie in der Bundesliga, ich glaube auch bei Bayern, die wissen das ja, aber auch denen fällt es nicht so leicht.
Ja, aber man muss es halt machen. Bei uns, bei den Löwen, ich meine, da versuchen wir jetzt auch Stück für Stück alles zu ändern. Dieses Jahr wird es auch noch mal ein Stück weit komplett anders als letztes Jahr.
Was macht man denn Neues?
Wir haben jetzt die Kisscam zum Beispiel gemacht, gibt es in Amerika, oder Trommelcam, Dripcam. Da gibt es ja so viele Möglichkeiten, die du machen kannst, um halt einfach so dieses zu den Zuschauern, die Fans, die dort sind, dass man so ein bisschen Interaktion schafft. Und ich glaube, das ist in Amerika extrem Da geht der Maskottchen einfach mal in die Stands und spricht das natürlich mit denen ab, aber lässt Kopf Popcorn einfach über den Kopf gießen. So weißt du, so das sind so Sachen Effekte, wo du dann sagst: Okay, das kannst du dann auch bei Social Media posten und da kommt dann Interaktion und Interaktion mehr Interaktion mit den Fans ist wichtig und das werden wir dieses Jahr auf jeden Fall hochschrauben.
Welche welche Rolle spielt eigentlich generell Social Media jetzt mittlerweile für dich? Ich meine, du bist ja auch Wir haben uns ja vor 3 Jahren das letzte Mal im Podcast getroffen. Da war das auch schon Thema, dass du bei YouTube Sachen gemacht hast, auch teilweise, weiß ich noch, irgendwie große Preise vergeben bei YouTube. Da konnte man bei dir im Kanal ein Auto gewinnen oder solche Sachen. Das war auch schon eigentlich für deutsche Verhältnisse ziemlich verrückt. Warum?
Ja, ich denke mir immer, ich bin so oder so eine Person im öffentlichen Leben. Sobald ich rausgehe, kommen natürlich die Leute auf mich und ich versuche dann halt einfach, so viel es geht, einfach preiszugeben und dass sie hinter den Kulissen schauen können. Was ein NBA-Spieler noch so macht. Und im Endeffekt, wenn ich so oder so draußen bin und Leute Fotos schießen, wenn ich esse mit meiner Familie, dann mache ich das lieber von meiner Plattform. Und ich glaube, eine Community aufzubauen ist wichtig, weil ich ja zum Beispiel mit Katjes meine eigene Edition habe, wo meine Community wirklich mich unterstützt haben, egal was ich mache, egal was ich rausbringe.
Kaufen deine Katjes-Süßigkeiten?
Ja, egal was es ist. Katjes, wir bringen jetzt raus eine neue Pizza, natürlich meine Klamotten, unsere Spiele. Also wir machen wirklich viel drumherum noch außerhalb des Basketballs, wo unsere Community wirklich am Start ist und uns supportet. Und das ist wichtig.
Ist das bei euch generell in den Mannschaften, auch unter den Spielern, so ein Thema? Also Social Media, beobachtet man sich da gegenseitig und folgst du deinen Mannschaftskameraden und so? Wie ist das so?
Ja klar, also man supportet natürlich alles, was ein Teammate macht. Für mich ist es aber eher, Social Media sind 2 Optionen. Also einmal negative Seite ist, dass du sehr, sehr weit weg bist von der Realität, weil viele einfach nur Sachen posten, die sie nicht wirklich haben. Ich glaube, diese Vision, dass jüngere Leute das sehen und dann sagen, ich will das auch haben, das ist extrem negativ in meinen Augen. Aber wenn du halt damit wirklich einen Mehrwert schaffen kannst, indem du Geld verdienst oder indem du deiner Community zeigen kannst, was du so machst, ist das, glaube ich, ein Mehrwert und positiv für dich. Und so versuche ich das zu nutzen, versuche alles andere abzublocken, aber natürlich, wo ich meiner Community helfen kann oder wo ich den Leuten sagen kann, hey, meine neue Katjes-Edition ist raus, geht in die Supermärkte und kauft das.
Aber du hast ja viel mehr gemacht. Das ist ja sozusagen ein Aufruf, aber du hast ja wirklich bei dir auch Home Stories gemacht, extrem viel angeboten.
Aber ich mache ja auch Twitch, ich mache YouTube, ich bin ja wirklich da sehr, sehr fleißig, weil ich halt einfach denke, dass so eine Community wichtig ist einfach.
Wie groß würdest du sagen, so über die Plattformen hinweg, es gibt ja auch Überlappungen, so ist so die Dennis-Schröder-Community, sind das 500.000, 1 Million, wie viele Menschen sind das so?
Ich weiß nicht, also zusammen, boah, es ist sehr schwierig zu sagen. Also ich meine Instagram, wenn du die ganzen Plattformen zusammenzählst, und aber sind ja natürlich auch viele, die einfach von Instagram dann auf TikTok und Ja, ich würde, weiß ich nicht, zwischen 2 und 5 Millionen, die natürlich am Start sind, aber richtige Community, die halt da sind, ist viel weniger. Aber das versucht man natürlich dann auch hochzuschrauben und versuchen nah an die Millionen ranzukommen.
Aber wenn du jetzt so ein Event in Braunschweig postest und sagst, okay, hier ist jetzt irgendwie Legacy Series, 3000 Tickets, sind die sofort weg?
Ja, da habe ich eine witzige Anekdote zu. Ich war essen und auf einmal ruft Dennis mich an und sagt, die Tickets sind alle weg. Es war 8:01 Uhr. Ich so, die Tickets sind alle weg? Es hat eine Minute gedauert, da waren alle Tickets weg.
3000 Stück?
2000. Und dann haben wir geguckt bei eBay Kleinanzeigen und auf einmal haben die Leute alle diese Tickets auf eBay Kleinanzeigen verkauft.
Was hat das Ding gekostet?
10 €.
Also okay, günstig.
Trotzdem, also wir saßen dann Wie kann das sein? Es war eine Minute. Und ja, das ist dann der Effekt, wo ich dann auch sagen muss, das war unglaublich, das zu sehen, ehrlicherweise. Also wir hatten das schon in Berlin und wir haben gesehen, wie schnell das ging, weil nochmal, also wir saßen da irgendwie im kleinen Kämmerlein mit 4 Leuten und haben gesagt, okay, wir müssen alle Leute aktivieren, die wir können. Und wir hatten so diesen North Star Milestone, ihn und ihn reinzuholen. Und auf einmal hatten wir das alles und hatten, und dann haben wir noch Franz noch, hast du noch reingeholt und Andi Obst und Dembo hat noch die Bayern reingeholt und weiter. Weiß ich nicht was. Also alle Leute haben irgendwie ihr Netzwerk aktiviert und wir haben jeden probiert anzurufen. Und dann standen wir da und haben gesagt, ja, das passt jetzt, aber wir wollen in 3 Wochen spielen. Also, und dann, wir haben den Ticketverkauf für Berlin 2 Wochen vor Eventstart, hatten wir einen Ticketanbieter, die haben uns gefragt, sag mal, was plant ihr denn hier?
Aber ist auch ausverkauft gewesen.
Ja, Berlin war auch ausverkauft.
Noch mal ganz kurz zur NBA zurück, bin ja selber großer Fan und Verfolger. Welchen Accounts von Spielern zum Beispiel muss ich dir noch folgen, die ich vielleicht nicht gesehen habe? Welche Spieler würdest du sagen, die haben mal wirklich abgefahrene Social-Media-Aktivitäten am Laufen?
Ich bin ehrlich, das ist sehr, sehr mager, was Social Media angeht, glaube ich, in der NBA. Das ist jetzt nicht so wie beim Fußball. Bei Real Madrid sehe ich das, bin eigentlich sehr gut mit Bellingham und Vini, und ich sehe, nach jedem Spiel haben sie dort Egal, ob sie verloren oder gewonnen haben, posten sie und sind da sehr aktiv. In der NBA sehe ich das nicht so. Wir haben auch 82 Spiele, muss man sagen. Ich versuche das so ein bisschen nach jedem Spiel so ein bisschen zu posten, natürlich mit meinem Team, die das machen im Hintergrund. Aber in der NBA sind nicht so viele, die sehr, sehr aktiv sind. Deswegen, ich meine, Steph Curry, LeBron James, klar, die ganz Großen, ja, die ganz Großen natürlich. Aber sonst ist es extrem, extrem mager, würde ich sagen, noch.
Es gibt so ein paar Funny Accounts. Ich habe irgendwie auch, glaube ich, durch dich League Fits entdeckt.
Aha, League Fits, ja.
Also das ist eigentlich ein ganz, wie die Spieler alle so in die Halle reinlaufen, die Outfits. Da bist du auch ab und zu dabei.
Ja, genau. Also das war auch eine sehr, sehr geile Idee. Ich glaube, jeder ist heutzutage Fitness, Fitness, Fashion und versucht halt wirklich, sich gut anzuziehen. Und ja, diese, diese Seite ist schon echt populär. Dann gibt's natürlich House of Highlights, ich weiß nicht, ob das jetzt mit einem NBA-Spieler zu tun hat, aber die posten eigentlich auch alle Sachen. Aber League Fits ist schon sehr interessant.
Aber guckst du danach und freust dich, wenn die dich gefeatured haben?
Ich habe, wo ich in OKC war, sehr, sehr dolle probiert, immer dort bei jedem Spiel dabei zu sein. Aber heutzutage juckt mich das gar nicht. Ich komme mit Jogginghose zum Spiel und versuche einfach, oder mit meinen Klamotten, um meine Klamotten natürlich zu zeigen. Aber das ist eher für die jüngere Generation.
Aber da gibt es ja Outfits, die sind schon ziemlich abgefahren dabei.
Ja, und das war auch der Grund, warum ich irgendwann gesagt habe: Es geht zu weit. Ich bin raus. Und ja, ich bin, wie gesagt, ich finde das sehr cool und auch, dass die Leute sich überlegen, hey, ich muss scharf zum Spiel, damit ich ready bin. Aber für mich, wie gesagt, da pushe ich lieber meine Sachen und sehe zu, dass ich meine Firma oder meine Pieces verkaufe.
Aber es zeigt ja auch so ein bisschen, wie weit sozusagen die ganze Aktivierung gehen kann. Ich fand es ziemlich abgefahren. Auf diesem LeagueFits-Account konnte man dann sehen, dass zu Halloween dann da Leute, also Spieler zum Spiel im Kostüm kommen und das natürlich dann auch alles sozusagen Social Media weitergeht. Also wenn man sich so fragt, was ist alles machbar? Wir haben ja gerade darüber gesprochen, wie kann man so eine Liga aktivieren? Klar, ist immer eine Frage des Geldes. Aber da ist es halt, finde ich, schon so, du siehst halt Effekte, wo ich dachte, okay, guck mal, jetzt haben die aus Basketball am Ende so einen Runway, so ein Fashion Game gemacht. Jetzt kommt Halloween, jetzt machen sie daraus so ein Kostüm-Ding und natürlich sind dann die Reichweiten riesig und dann kommt da irgendwie ein Spieler von nichts, da irgendwie als Gefangener mit Handschellen und so da reingelaufen. Alter Schwede, was ist hier los?
Wie schnell die wachsen, das ist unglaublich. Und da kann man natürlich sehr viel von nehmen, und da versuche ich auch schon für die Löwen viele Sachen zu nehmen, natürlich auf unserem Level, weil die NBA natürlich einen sehr hohen Etat hat. Da versuchen wir natürlich mit unseren Mitteln, soweit es geht, da schon so ein bisschen langzugehen.
Bist du eigentlich in der NBA auch in all diesen Regeländerungen, Second Apron und diesen ganzen Sachen, tief drin? Also wie viel man verdienen darf, was die Teams ausgeben dürfen und so was? Guckt man sich das als Spieler genauer an?
Man versucht natürlich so ein bisschen zu verstehen, aber es sind ja nicht meine Teams. Ich bin natürlich als Spieler da, deswegen versuche ich mir natürlich, soweit es geht, alles anzuschauen und alles zu verstehen, was ein Spieler braucht. Und natürlich auch die Verträge. Und wenn es für Agency geht, dann weißt du, okay, welches Team hat das Geld und welches nicht. Das besprichst du natürlich mit deinem Agenten. Aber so jetzt mit Second Apron, ich verstehe es ja, aber die ganzen Details habe ich jetzt auch nicht.
Bist du schon mit NBA-Ownern oder den ganz großen Sportinvestoren in Berührung gekommen?
Ja, mit unserer neuen Sport-Media-Plattform. Wir haben auch da gesagt, okay, wenn wir das machen wollen, wenn wir all-in gehen, dann probieren wir auch da, die besten Investoren zu finden, die genau diese gleiche Vision teilen und nicht einfach ein VC-Case schnell hochskalieren ist, sondern dass man es einfach wirklich über einen langen Atem auch aufbauen muss. Und ja, in der ersten Woche, wo ich nach Dennis nach Cleveland bin, bin ich über den Bierkönig nach Deutschland geflogen, zurück zu wahrscheinlich dem größten deutschen Sportinvestor, der mit investiert hat.
Wer ist das?
Hopp-Familie.
Ah, okay, genau, die SAP.
Genau, die haben unter anderem mit investiert und die haben dann natürlich auch noch mal super viel Netzwerktüren aufgemacht. Und das hat sich dann auch, ehrlicherweise haben wir da dann auch ein extrem großes Netzwerk auf der Seite dazu gewinnen können, wo wir ja noch nicht alle jetzt gerade sagen können, aber wo es glaube ich einfach auch die Investorenbasis da mit sehr viel Confidence kann man sagen, das sind Also gesellschaftsrechtlich einmal zu verstehen, das heißt, die Icon League ist eine eigene Unit und dann gibt es eine neue quasi GmbH, eine neue Gesellschaft, die ist davon unabhängig.
Die macht jetzt Basketball, also die Legacy Series.
Die ist unten drunter, die unten drunter ist die Tochtergesellschaft, ist die Legacy Series.
Okay, innerhalb des Icon League Universums.
Nee, nee, nee, also es gibt Icon League, es kommt eine ganz eigene Gesellschafterstruktur. Ich bin auch kein Gesellschafter der Icon League. Also das ist HV Capital, hat da als Fund investiert und die Gründer plus ein paar Business Angels. Und wir haben diese neue Sports-Media-Plattform komplett unabhängig davon gegründet, zusammen mit vielen großen deutschen, europäischen Sportinvestoren, die wir auf der Plattformebene haben, woraus wir gesagt haben, dann wir investieren oder machen einzelne neue Formate. Und das erste Format ist, wo wir gesagt haben, okay, das muss dann das maximale Momentum haben, und da ist dann Basketball gestartet.
Ist das im Sinne der Icon League Investoren? Ich meine, da ist ja sehr viel Geld reingeflossen. Das sagen die: Ey David, Moment mal, jetzt hast du da investiert oder wir haben alle investiert und jetzt macht ihr auf einmal hier Basketball. Ihr macht jetzt hier eine Plattform. Ihr macht das hier ganz anders. Dann mach mal lieber Fokus auf Icon League.
Gute Frage. Ich glaube, die Antwort darauf ist, dass wir einfach am Anfang das machen wollten. Es sollte aus der Icon League eine Plattform werden, wo wir einfach gemerkt haben, aus einer einzelnen Sportart kannst du keine Plattform bauen. Also es wurde auch immer, wenn man sich das historisch anschaut, wenn man sich die großen Plattformen anschaut, TKO, die dann UFC und WWE gekauft haben und da reingemerged haben, sind eigentlich oben drüber gestanden. Also wenn du mich fragst, ich würde extrem gerne irgendwann die Icon League kaufen, wenn ich ein nächstes Northstars-Ziel haben könnte, aber ob das klappt, ich glaube, die Icon League ist ein extrem erfolgreicher eigenständiger Business Case.
Aber Icon League ist auch noch in sich selber, diese 12 Millionen ist Investment, also das kann noch zurückkommen, würdest du sagen, das ist noch realistisch, dass das ein guter Case wird?
Ich finde das schon, dass das ein Case ist, der der in diesem Fußballformat einfach was gefunden hat und Monopol sich aufgebaut hat oder sich erschaffen hat und extrem, also ich glaube da auch mit den Sponsoring-Einnahmen, das langfristig profitables Modell sein kann.
Du hast ja gerade im Nebensatz gesagt, du bist über den Bierkönig geflogen. Das war jetzt nicht, glaube ich, Urlaubsspaß, sondern das steckt noch eine Geschäftsidee dahinter.
Ja, da steckt ein anderes Format hinter, wo wir überlegen, also das, was wir was wir schon mal sicher sagen können, ist, dass wir mit dem Formel-1-Weltmeister was im Gokart machen werden.
Also neben dem Basketballweltmeister kommt dann der Formel-1-Weltmeister dazu.
Genau, kommt der Formel-1-Weltmeister dazu. Und dass wir dann aber gesagt haben, okay, was sind denn Modelle, wo sind extrem, oder auch diese Sponsoring-Einnahmen, Umsätze, Merchandise extrem hoch? Und da haben wir gesagt, da muss man sich auch mal den Bierkönig und Modelle, die man rund um Schlagerstars bauen könnte, anschauen. Und das war dann tatsächlich, war Das war so die verrückteste Woche meines Lebens. Von irgendwie Fliegen nach Cleveland, keine Ahnung, was uns erwartet. Und wir hatten uns vorher noch nie getroffen. Und gesagt, okay, ein extrem sympathischer Basketballweltmeister, der nach dem Playoffspiel uns die Tür aufmacht und sagt, ja, kommt rein. Und wir sind da bis 4 Uhr morgens auf der Couch und quatschen über alles. Und 3 Tage später stehe ich im Bierkönig und höre mir irgendwie an, 1500 grölende Deutsche, wie sie besoffen da irgendwas vor sich hin grölen.
Und die Frage ist, welches Businessmodell kann man darauf Was willst du sagen? Wenn ich das so höre, dann klingt es sehr stark nach Darts oder so.
Aha, 180 Punkte.
Okay, okay. Aber da bist du raus.
Da bin ich nicht mit drin, aber wo ich helfen kann, helfe ich natürlich, wenn sie mich brauchen in irgendeiner Art.
Also so einen prominenten Darts?
Darts habe ich früher auch gespielt. Darts bin ich auch vollkommen same same.
Werfen ist werfen.
Also da, wo ich ihn schon, da wo ich ihn direkt sehe, ist im Go-Kart. Ich meine, wer deinen Stream verfolgt, weiß, dass du das auch hier öfters fährst. Da bin ich mal gespannt, ob dann der ein oder andere Formel-1-Weltmeister da nicht nass gemacht wird.
Okay, also das heißt, das sind dann auch wieder jeweils eigene GmbHs?
Genau.
Okay, das heißt, ihr habt jetzt sozusagen die Iconic, daneben habt ihr diese neue Sportplattform, die aber auch unabhängig ist von Iconic.
Ja, komplett unabhängig.
Und unter der Plattform hängt dann Basketball, Formel 1, jetzt vielleicht demnächst Darts. Genau, solche ganzen Sachen. Okay, aber es sind am Ende dann auch wirklich zwei unterschiedliche Firmen. Das heißt, du bist in der Icon League Geschäftsführer, ja, aber separat bist du auch Geschäftsführer und Gesellschafter bei dem anderen Ding.
Genau, okay, also es war ein anstrengendes Jahr.
Liquidität ist der Treibstoff für alles Wachstum, aber lange Zahlungszyklen binden häufig wertvolle Liquidität oder wertvolles Kapital. Und genau hier kommt unser heutiger Partner Sage ins Spiel. Sage beschleunigt mit Sage Intacct den gesamten Prozess von der Leistung bis zum Zahlungseingang. Die Fakten sprechen für sich: Die Zeit bis zum Zahlungseingang sinkt von etwa 120 auf unter 70 Tage. Eure Rechnungszyklen werden über 50% kürzer. Der Monatsabschluss ist bis zu 73% schneller fertig. Ihr trefft Entscheidungen endlich auf einer aktuellen Datenbasis. Das heißt weniger Kapitalbindung und mehr Liquidität für Investitionen. Und mit dem KI-gestützten Finanzmanagement habt ihr den ganzen Cashflow jederzeit im Blick. Über 2 Millionen Kunden weltweit vertrauen auf die Cloud-Lösung von Sage. Extra für OMR-Hörer gibt's außerdem jetzt ein exklusives Angebot: Ihr bekommt 20% Rabatt auf die ersten 12 Monate. Das Angebot gilt für Sage Intacct inklusive dem Sage Copilot bis 31.12.2026. Aber alles happy jetzt am Ende?
Also ich glaube, aktuell sind alle happy. Ja, wahrscheinlich außer mein Whoop und mein SleepScore, der ist nicht so happy. Ich glaube, ansonsten sind aktuell alle. Ja, es gibt ja auch sehr viele Synergieeffekte, die wir da einfach nutzen können.
Aber bei dieser Sportplattform, da kommt auch noch mal ein separates, irgendwann Hop oder andere Investoren. Das wird es auch noch geben.
Da wird es ja, also wir haben das aktuell als Convertible geraised. Also es ist jetzt nicht, dass wir das gerade an die große Glocke hängen wollen. Das hast du mir hier gut rausgeluchst, aber ja, wir haben da diverse Sportinvestoren, wo wir sagen, das ist einfach ein extrem relevantes Netzwerk, was wir nutzen können. Wir haben auch den Gründer der ESL, der Gründer von Cirque du Soleil, also alle, die im Eventbereich sich auch Milliarden-Businesses aufgebaut haben, diverse große CEOs von Fußballunternehmen, von Formel-1-Teams etc. Also wir haben da, glaube ich, ein sehr, sehr relevantes Netzwerk uns zusammengebaut. Und daraus überlegen wir einfach, was du alles an Formaten gründen kannst. Und wir gehen auch so weit, dass man sagen kann, kann man auch nicht mit diesem Netzwerk, was es so im Sport eigentlich sehr selten gibt, also was wir im Basketball gerade schon bewiesen haben, wo wir gesagt haben, wenn, dann müssen wir wirklich alle zusammenbringen. Also du hast es erwähnt, Franz hatte mit Beats and Buckets ein eigenes Event, wo wir gesagt haben, das macht keinen Sinn. Entweder machen wir das jetzt wirklich alle zusammen oder wir machen es gar nicht. Das ist auch diese Herangehensweise dahinter. Wir brauchen nicht 3 Kleinfeldfußball-Ligen, sondern wenn wir ein Basketball-Event machen, dann ist es das in Deutschland. Es kommt auch keiner ran, weil wir haben wirklich die relevantesten Player. Und so gehen wir da vor und so sehen wir das auch ehrlicherweise auf dieser Plattformebene und warum wir uns auch confident fühlen, davor schon ein bisschen darüber zu reden, weil wir, wenn wir was machen, dann wollen wir da auch relativ schnell in diesem Bereich, in diesem Feld Marktführer sein.
Aber du hast jetzt dann kein Geld investiert, sondern eher Zeit und sozusagen Netzwerk und all das.
Aber viel Zeit, viel Zeit, Kraft natürlich auch, aber im Endeffekt machen wir das alle zusammen. Wir haben natürlich Investoren und ja, ich bin da investmenttechnisch nicht mit dabei.
Was wir aber auch gesagt haben, also wir wollen keinen von den Profisportlern, wollen wir, dass sie investieren. Das haben wir auch nie gefragt, ehrlicherweise, weil wir gesagt haben, was wir wollen, ist, dass da wirklich eine intrinsische Motivation ist, diesen Sport groß zu pushen. Weil wenn du es dann vergleichst, dann würde Leon irgendwann anrufen und sagen, na ja, was ist denn der Case dahinter dann doch in 3 bis 5 Jahren? Und so können wir einfach sagen, Da ist viel Zeit reingegangen, aber du machst das einfach auch für dich selber. Und wenn dann da dann hoffentlich irgendwann dann doch das Riesenprojekt draus geworden ist, dann ist es das aber nicht durch ein Investment, sondern das wäre dann noch mal okay.
Okay, was ich ja generell bei dir interessant finde, ist, weil ja auch gerade so in der deutschen Business-Community sehr viele darüber reden, hier ist alles schwierig, wir gehen vielleicht in die USA, oder man müsste irgendwie, keine Ahnung, Mallorca oder nach Dubai oder wohin gehen. Und du sagst am Ende, freust dich, wenn deine Karriere eines Tages vorbei ist, dann kommst du wieder zurück und hast auch Bock, in Braunschweig zu leben.
Ja, auf jeden Fall. Also ich werde in Braunschweig auf jeden Fall meine Homebase haben, aber ich werde höchstwahrscheinlich noch eine zweite Location wählen, wo ich hingehe, wo wir pendeln werden mit der Familie.
Also in den USA dann?
Nee, USA, wenn mein Sohn in der NBA spielt, dann gehen wir auch in die USA oder College, dann werden wir natürlich ihn supporten und werden da sein. Aber USA ist nicht meins. Nach 13 Jahren kann ich sagen, dass ich auf jeden Fall nicht in den USA nach meiner Karriere leben werde.
Okay, und dann lieber so Braunschweig, Mallorca?
Mallorca habe ich gehört, soll schön sein, war noch nicht da, auf der ruhigen Seite. Monaco habe ich gehört, ist schön. Dubai, aber Dubai ist mir zu heiß im Sommer. Da muss man halt schauen. Da sind wir gerade noch am Schauen und Gucken, wo es am besten ist.
Und dein Sohn, ist der schon sozusagen, dass man erkennen kann, dass er Potenzial hätte?
7 ist er und der ist ja zweimal in der Halle pro Tag.
Ach wirklich?
Ja, der macht seine Sachen, hat seine Routine.
Und der hat auch Bock auf Basketball?
Ja, nur! Er sagt jetzt schon mit 7, ich komme in die NBA.
Und wenn du ihn so siehst, dann denkst du dir, Ballgefühl, alles ist da?
Ja, stark. Also wirklich sehr. Ich habe ja sehr spät angefangen. Mit 12 habe ich wirklich Basketball gespielt und er ist jetzt schon wirklich sehr, sehr gut für sein Alter. Also wenn er hier auch trainiert, dann trainiert er in der U12 mit und nicht mehr bei der U8. Er ist schon sehr stark und wir wollen ihn natürlich pushen, helfen, supporten, weil das ist das, warum ich hier jetzt stehe und mit dir und mit ihm reden darf, weil ich hatte Leute in meinem Supporting Cast, die mir geholfen haben und mich unterstützt haben. Und ich will, dass er das spürt, egal ob er Basketball macht oder irgendeine andere Sportart, wir supporten ihn.
Ich meine, es ist ja generell so, dass in der NBA jetzt eine Wahnsinnsmenge an Deutschen auf einmal ist. Es war ja jahrelang irgendwie Herr Schrempf, Herr Nowitzki, Herr Schröder, und auf einmal jetzt hast du da irgendwie so 10, 12 Leute, oder?
Ja, also das ist schon natürlich für den deutschen Basketball klasse. Ich meine, besser geht es gar nicht. Woran liegt das? Ich glaube natürlich, Detlef Schrempf, Nowitzki, die haben den Weg gezeigt, dann bin ich natürlich als Nächstes, Tibor Pleiß, glaube ich, vorher noch, dann ich, Daniel Theis. Und viele Leute haben sich dann diese Vision gesetzt, dass wir auch in die NBA gehen wollen, und haben jeden Tag trainiert. Und natürlich hier in Deutschland wird es natürlich auch besser mit den ganzen Trainern, und von dem Niveau her sind wir auch eine der Top-Ligen in Europa. Und das sieht man natürlich auch, wie viele Deutsche wir jetzt in der NBA haben. Wahnsinn! Also auch die NBA, aber wir haben ja auch nur Euroleague-Spieler. Also in der Nationalmannschaft zum Beispiel haben wir ja auch Euroleague-Spieler, die ihre Familie ernähren können, die wirklich eine sehr geile Karriere hingelegt haben und die es jetzt noch nicht in die NBA geschafft haben, aber die trotzdem wirklich geile Karrieren haben.
Wer ist das größte deutsche Talent jetzt in der Generation nach dir?
Das sind so viele. Also ich meine, jetzt Steinbach gedraftet worden, Nummer 14. Er ist sehr stark, sehr jung. Der hat auch gegen uns in den Playoffs gespielt letztes Jahr und hat uns einen Dreier reingedrückt zum Gleichstand. Dann haben sie uns gegen uns gewonnen.
Steinbach?
Würzburg hat er gespielt.
Ach, das ist schon länger her. War er nicht am College?
Vor 2 Jahren, sorry. Da hast du recht. Und dann war er am College in Washington, glaube ich.
Ja, genau.
Ja, stimmt, die Zeit verfliegt. Aber ja, er ist einer der Top-Prospects jetzt gerade. Aber da sind wirklich Jack Kayee, Chris Anderson, ja, so viele Junge, die jetzt auch nachkommen in der U19, wo man sieht, dass die echt talentiert sind.
Und im nächsten Sommer kannst du dann mit denen Weltmeister werden wieder.
Genau, also ich meine, muss man halt schauen, wer es schafft. Also wir haben natürlich jetzt schon die goldene Ära, wie sie uns nennen. Und da kommen natürlich junge Spieler mit dazu. Da muss man halt schauen, wer mit reinkommt. Es gibt nur 12 Plätze und ich hoffe, dass wir dann eine gute Mannschaft haben.
Ist für dich das Wichtigste noch Olympia?
Ich bin ehrlich, nachdem ich 2023 gewonnen habe, fehlt mir nichts mehr in meiner Karriere, muss ich ehrlich sagen. Ich habe mir immer so dolle gewünscht, für Deutschland was gewinnen zu dürfen und was wieder zurückzugeben. Und mit 20, 23 da Weltmeister zu werden mit meinem Team, wie wir es auch gemacht haben, und dann 2 Jahre später EM-Meister, dann auch Vierter geworden bei den Olympischen Spielen. Natürlich ist das so: Wenn wir antreten, wollen wir gewinnen. Wir werden da jetzt nicht hingehen, um natürlich jetzt in die K.-o.-Phase zu kommen. Da bin ich natürlich immer sehr ehrgeizig, aber setze natürlich auch den Ton und die Mentality, dass wir mehr als nur antreten wollen. Das ganze Team ist dahinter und feiert das natürlich auch. Das brauchen wir.
Ich meine, es gibt jetzt schon so Prognosen, wer für USA bei Olympia spielen könnte, weil das ist ja in LA und dann ist ja amerikanische Basketballmannschaft wird da auf jeden Fall mal tipptopp sein. Aber Frankreich wird auch monstergut sein, wahrscheinlich.
Ja, mit Wemby wahrscheinlich. Aber ich sage immer so, also wenn wir unsere 12 Spieler haben und wir deutschen Basketball spielen, 40 Minuten lang haben wir eine Chance, gegen jeden zu gewinnen. Das ist meine— so denke ich, so ist meine Mentalität, so glaube ich an die Spieler. Wenn wir 40 Minuten unseren Basketball spielen, dann ist es schwierig, uns auch zu schlagen. So gehen wir ran. Das hat nichts mit Arroganz zu tun, aber mit Selbstbewusstsein, mit Teamchemie und versuchen natürlich, Deutschland stolz zu machen.
Wer dich sehen will, neben der Nehmen wir Chance jetzt hier Legacy Series, kann dich glaube ich auch beim Supercup in Hamburg sehen. Ja, habe ich mir schon im Kalender markiert.
Also du bist da?
Ja, natürlich, ich habe schon Wochenende 23. August glaube ich oder so in Hamburg inklusive eures mittlerweile auch berühmten Fitnessmanns.
Ja, Arne ist auch da.
Arne ist auch da. Und genau, dann geht es dann spätestens im Oktober wieder mit der NBA los. Da bin ich mal gespannt, was sich noch so tut.
Ja, es wird spannend. Also jetzt mit LeBron zu Philly.
Warst du überrascht?
Ja, überrascht erst sehr gut mit Tyrese Maxey. Die sind auch in derselben Spieleragentur. Nach dem Move natürlich ist man immer ein bisschen, also setzt man so die Dots zusammen. Aber ja, es ist eine geile Situation für ihn. Also Philly ist auch eine Sehr geile Organisation, krasse Fans. Und ja, Jaylen Brown jetzt da, Tyrese Maxey, er, Joel Embiid, Vijay Ants kommt. Die haben da eine All-Star-Five. Also sind die da im Osten natürlich einer der Favoriten.
Also einer der Vereine, wo du noch nicht gespielt hast. Du hast ja schon ganz viele Vereine durch in der NBA. Ich glaube, du bist auch da nicht top, sogar deutlich mehr als Top 100. Ich meine, beim Gehalt, aber bei der Anzahl der Vereine bist du wahrscheinlich Top 10 oder so.
Safe, ja.
Aber Philly war noch nicht dabei?
Philly war noch nicht dabei, nee. War auch noch nie im Gespräch, um ehrlich zu sein. Ich weiß nur, Joel Embiid hat mal gesagt: Ey, komm mal hier rüber, weißt du, weil ich mit ihm auch Nike Hoop Summit früher gespielt habe, bevor wir in die NBA gekommen sind. Aber war noch nie im Gespräch. Aber wer— also sag niemals nie, aber wäre mir auch zu viel, glaube ich, also mit so einem Team zu spielen.
Ist das schwierig, weil dann alle den Ball haben wollen?
Es gibt einen Ball für 48 Minuten und natürlich hast du dann einen LeBron James, der einer der besten Basketballer jemals ist. Dann hast du einen Joel Embiid, der MVP wurde, Tyrese Maxey, der letztes Jahr All-Star Five wurde. Ja, ich bin gespannt, wie es wird. Ich werde viele Spiele verfolgen.
Sind sie für dich Top-Favoriten nächstes Jahr?
Im Osten sind die auf jeden Fall Top 3. Und insgesamt, wer wird insgesamt Spurs wird auf jeden Fall oben mitspielen, glaube ich. Einfach wegen Wembe Miamas seiner seiner Präsenz. Okay, C wird auch immer oben dabei sein. Ja und dann wird's wahrscheinlich Denver sind auch noch hat gute Chancen und im Osten. Hast du Philly, hast du die Knicks, hast du Cleveland, hast du Detroit. Das ist sehr competitive geworden. Also da bin ich sehr gespannt, wie es wird.
Na gut, also warten wir es mal alles ab. Jetzt ist erstmal heute Nachmittag hier Basketball in Braunschweig angesagt und dann in München und dann in Hamburg und dann geht es weiter. Und bei euch gucken wir mal, was jetzt mit dem Darts wird. Aus dem Formel 1, wann geht die Go-Kart-Serie los?
Die Go-Kart-Serie geht wahrscheinlich im Januar erst los.
Also wenn die Formel 1 Pause macht.
Wenn die Formel 1 Pause macht.
Am Ende hast du diese Plattform als eine Art Wir-füllen-die-Lücken-Plattform.
Genau. Ja, das passt eigentlich ganz gut.
Wenn Darts Pause macht, dann kommt ihr, macht ihr Darts. Wenn Basketball Pause macht, macht ihr Basketball und so.
Genau. Und dann gucken wir mal, wann ich mal Urlaub mache. Aber das ist dann ein Thema für wann anders.
Männer, vielen Dank.
Vielen, vielen Dank.
Alles klar. Ciao, ciao. So, das war die Folge mit David Fischer und Dennis Schröder. Wer noch mehr Basketball Business Podcast hören möchte, es gab ja schon Dirk Nowitzki Moritz Wagner. Einfach googeln: Nowitzki OMR Podcast, Wagner OMR Podcast, oder auch eine ältere Folge mit Dennis Schröder und natürlich wahnsinnig viele VC-Experten ohnehin in all den Jahren zusammengekommen. Also viel Spaß damit!
Ich war keine gute Chefin und heute coache ich Führungskräfte. Und ich wurde mit 22 Jahren Führungskraft und musste ganz schön hart dafür kämpfen, ernst genommen zu werden. Heute bin ich Spiegel-Bestsellerautorin und erreiche auf LinkedIn Millionen Menschen. Wir sind Emma Isadora Hagen und Svantje Almers. Das ist Out of Office, der Business- und Karriere-Podcast. Wir teilen mit euch Karrieretipps, die wirklich funktionieren. Egal, ob es um Gehalt, Selbstmanagement oder die Frage geht, wie man kritische Gespräche richtig führt. Und dazu teilen wir mit euch die neuesten Erkenntnisse aus der Wissenschaft und ordnen für euch den Hot Tea aus der Businesswelt ein. Wenn ihr das nicht verpassen wollt, dann abonniert Abonniert den Kanal und seid ab jetzt jeden Mittwoch mit uns out of office.
Dieser Podcast wird produziert von Podstars bei OMR.
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