"Plötzlich saß ich neben Peter Thiel": Philipps Recap (#944)
27 Sept 2026 · 44 min
Philipp Westermeyer attended the Axel-Springer Award in Berlin where Peter Thiel was honored. He sat next to Thiel, talked with Palantir CEO Alex Karp about democracy and German politics, and watched protests outside. Westermeyer reflects on why media treats Thiel as a villain and what the award says about tech's place in Germany.
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Normalerweise haben wir folgende Situation: Es kommt ein Gast, den ich jetzt hier anmoderiere, und dann stelle ich dem Gast Fragen zu seinem Unternehmen, zu seinem Berufsleben und solche Sachen. Jetzt war es so, dass ich bei einer Veranstaltung eingeladen war, am Tag der Aufnahme hier, sozusagen einen Tag davor, in Berlin auf dem Axel-Springer-Award, wo Peter Thiel geehrt wurde, und dann seitdem eigentlich von meinen Kollegen hier im Büro und von Freunden gefragt werde, ja, wie war das denn, was war da los? Und dann hatte ich auch noch die Gelegenheit, mit dem Alex Karp und dem Peter Thiel ein bisschen zu sprechen, weil ich beim Abendessen netterweise von Axel Springer, von Verantwortlich, ich weiß gar nicht von wem, direkt neben denen platziert war. Und so habe ich jetzt hier verschiedenen Leuten von dem Abend erzählt. Und dann kam mein Kollege Florian Rink um die Ecke, der hier für den Podcast zuständig ist als Redakteur, und sagte, okay, bevor du jetzt zum x-ten Mal von diesem Abend erzählst, Warum machen wir nicht Folgendes? Ich stelle dir ein paar Fragen, die ich eh habe, und wir nehmen es auf und machen daraus einen Podcast. Okay, ist mal was ganz anderes. Keine Ahnung, ob es funktioniert, aber ihr werdet jetzt Zeuge dieses Projekts. Also auf geht's los! Let's go! Herzlich willkommen beim OMR Podcast mit Philipp Westermeyer.
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Erstmal willkommen zurück natürlich hier in Hamburg und ja, lass uns doch mal damit starten. Also ich habe dir ja heute geschrieben, sag mal, warst du eigentlich gestern Abend da? Und du hast mir einfach nur dieses Bild geschickt, wirklich du neben Peter Thiel und Alex Karp. Also wirklich irgendwie, ja, ich war etwas perplex und habe mich natürlich gefragt, also wie kommt man zu so einem Abend irgendwie? Wie wird man da eingeladen? Was musstest du machen?
Na ja, eingeladen wurde ich ziemlich sicher von Claudius Sens oder Matthias Döpfner oder beiden zusammen. Die beiden relevantesten Akteure da gerade bei Axel Springer und ich bin seit Jahren mit beiden befreundet, kann man sagen. Und Axel Springer ist ja auch seit vielen Jahren bei uns auf dem Festival Aussteller, Partner. Ich hatte ja schon mal vor Jahren mit dem Matthias Döpfner gemeinsam ein Podcast-Format, das wir gemacht haben. Also ja, ich kenne die länger und die haben jetzt ganz offensichtlich für den Abend dort eine Gästezusammensetzung sich überlegt. Da waren ja ungefähr so vielleicht 140, 150 Leute dabei gestern Abend. Wo halt eher jüngere Unternehmer, Digitalgründer zu Gast waren und weniger jetzt deutsche Industrie oder Politik oder Mittelstand, sondern es ging halt wirklich so an, es waren viele sehr erfolgreiche deutsche Digitalgründer im Raum. Und naja, das ist so ein bisschen die Klientel, mit der ich auch zu tun habe, zu der ich vielleicht im ganz kleinen Teil auch mit dazugehöre. Und so war ich dann auf der Gästeliste und bin Da gab es vor einem halben Jahr eine Einladung und da dachte ich mir, das ist auf jeden Fall mal spannend. Ich habe Peter Thiel noch nie live erlebt und dann habe ich zugesagt und da bin ich da gestern Abend hingefahren. Und da muss man sagen, das war extrem gut gesichert erstmal. Aber am Ende ist es dann diese Location von Axel Springer. Die haben da wirklich eigentlich auch echt abgefahren, ganz oben über dem Hochhaus in der obersten Etage den sogenannten Journalistenclub. So wirklich so holzvertäfelt mit so einer Bar, so ganz, ganz klassisch, wie es wahrscheinlich in den 60er, 70er Jahren war, wo da Zigarren geraucht wurden so ungefähr. Das gibt es immer noch, sehr cool modernisiert. Und dort machen die häufiger solche Spezialevents. Und das war dann halt auch dort. Und im direkt überliegenden Konferenzraum war dann so eine Preisverleihungsveranstaltung. Und da kamen dann die Leute zusammen.
Ja, und ich glaube, dieser Axel-Springer-Award ist ja tatsächlich nicht zum ersten Mal verliehen worden. Also ich glaube, so irgendwie 2016 oder so hatte ich nachgeguckt, das erste Mal irgendwie damals. Mark Zuckerberg. Und was man ja dem Matthias Döpfner lassen muss, der schafft es ja wirklich immer wieder, so große Tech-Lenker irgendwie nach Deutschland zu locken für diesen Award. Also Jeff Bezos war schon da, Elon Musk. Ich glaube trotzdem, dass niemand so sehr, vielleicht abgesehen von Elon Musk, polarisiert hat im Vorfeld wie jetzt Peter Thiel. Also klar, man kennt irgendwie so dessen Gründergeschichte, PayPal-Investor oder Gründer, erster Investor bei Facebook, danach Palantir. Aber gerade in Deutschland ist er ja auch irgendwie sehr umstritten, auch aufgrund seiner Unterstützung von Donald Trump. Und ich hatte irgendwie gelesen auch, dass Matthias Döpfner ihn auch begrüßt hat. Einmal sozusagen mit dem einflussreichsten Deutschen, aber auch so dem Mann, jetzt kommt hier der Mann, der die Demokratie abreißen will. Also wie war so die Stimmung vor Ort?
Also ich glaube, viele der Leute dort waren jetzt nicht gegen Peter Thiel. Also das war so ein bisschen verrückt eigentlich. Unten am Fuß des Gebäudes, da war ja so eine Demo. Ich habe jetzt gelesen, da sollen einige hundert Leute demonstriert haben und oben hörte man das so ein bisschen, so Pfiffe und Rufe und sowas. Aber da waren sehr unternehmerisch geprägt, habe ich ja gerade schon erzählt, da waren auch viele Gründer, bei denen wiederum Peter Thiel investiert ist mit seinem Fonds oder so. Also das war natürlich jetzt gar keine so eine kritische Stimmung, sondern es war konstruktiv, man war interessiert. Ich würde sagen, Fans gibt es da eh nicht, also von was ist man schon Fan? Es waren einfach Leute, die, glaube ich, auch ihn einfach erstmal interessant finden, seinen Erfolg beeindruckend finden. Vielleicht auch, so kam es mir vor, in einigen Teilen sicherlich auch Positionen teilen, aber nicht alle. Und es ist ja auch so, dass man, wenn man dann so ein Gespräch oder so einen Abend erlebt, auch merkt, naja, ein paar Positionen von Peter Thiel, die man so immer wieder hört, die sind dann gar nicht so. Also da gab es zum Beispiel die Situation in dem Gespräch, das danach stattfand, wo dann der Matthias Döpfner gefragt hat, irgendwie, wie denn seine Haltung zur Demokratie genau ist. Und er habe, und da sagt irgendwie Peter Thiel, naja, das Schlimmste, was man machen kann, ist irgendwas aufzuschreiben, weil er habe vor, weiß ich nicht, 15 Jahren mal einen Essay geschrieben, wo er darüber nachgedacht habe, ob das eigentlich sinnvoll ist mit der Demokratie, ob man es auch anders machen könnte. Und den habe er dann später auch korrigiert und angepasst. Das will keiner mehr hören, sondern es wird immer wieder dieses Ding rausgezogen und gesagt, guck mal, der Typ will die Demokratie abschaffen. Sei überhaupt gar nicht so, aber er leide halt darunter, dass dieser Essay, ob es jetzt was davon stimmt, keine Ahnung, aber wenn man das dann so hört, wie er das da beschreibt und wie er sich dann ein bisschen auch darüber ärgert, dann wird natürlich die ganze Anspannung, diese Frage, ist der jetzt wirklich so ein schlimmer Mensch, so ein Antidemokrat, die löst sich natürlich so ein bisschen auf, weil auch dann irgendwer brachte den lustigen Spruch, sag ich mal so, oder lustig in Anführungsstrichen, Dass da jetzt ja in Berlin die Linken erfolgreich sind, zum Teil ja antisemitischen Positionen oder auch Mitgliedern, und dass die jetzt hier regieren dürfen und einen Kreis wie der gestern Abend, der müsste geschützt werden. Also so diese Widersprüche, das steht da schon im Raum. Und ich kann jetzt aber nicht, oder ich konnte nicht erkennen, dass da jetzt jemand sitzt, der nun ganz klar eine radikale Position hat. Und ich habe dann hinterher im Gespräch mit den beiden, also ich saß tatsächlich neben Alex Karp und daneben saß Peter Thiel und dann im Gespräch auch so ein paar Sachen gefragt. Und naja, die werden jetzt ja nicht mir alles da komplett ehrlich erzählen, die kannten mich auch gar nicht. Aber ich war halt Teil dieser Runde und der Kreis war jetzt nicht so groß. Und ja, der ist jetzt, ich glaube nicht, dass der sehr tief eine harte Parteilinie fährt in Deutschland. Der kennt sich extrem gut aus. Also die wussten wirklich, auf Prozentebene über Wahlergebnisse in Berlin Bescheid. Beide, Caro und Thieß, war echt krass. Also die konnten mir genau sagen, welche Partei wie jetzt in Berlin abgeschnitten hat. Also das fand ich schon überraschend. Aber es war überhaupt gar nicht so, dass ich das Gefühl hatte, die erklären mir jetzt hier sofort mal, warum eine Partei besser ist als die andere. Was schon rauskommt, dass die keine Fans der Linken sind. Also das ist, glaube ich, so schon ganz klar gewesen. Kann man auch vielleicht natürlich ein bisschen verstehen. Unter anderem war noch ein dritter Monstergründer mit dabei. Max Levchin heißt der. Der hat damals PayPal mitgegründet mit Thiel. Ist auch jetzt über Jahre immer mit Thiel weitergezogen und mehrfach Milliardär geworden. Der wiederum ist, glaube ich, als er 12 war, aus Kiew nach USA geflohen. Hat er gestern auch erzählt. Sozusagen damals vor dem Sozialismus und vor den ganzen Konsequenzen dessen. Und ich bin mir nicht ganz sicher, es kann auch sein, dass er Jude ist. So, und dann, dass der dann sagt, okay, auf dieses ganze linke Thema habe ich mit Antisemitismus und Sozialismus, da habe ich nach all den Erfahrungen, die ich gemacht habe, keinen Bock drauf. Das kann ich ehrlicherweise ganz gut nachvollziehen.
Ja, lass uns da gleich noch mal so ein bisschen über die Inhalte und was da überhaupt besprochen wurde reden. Vorab, mich interessiert natürlich auch, also du bist auf der Gästeliste gewesen, offensichtlich hast du erzählt. Ich habe auch im Internet irgendwie so Bilder gesehen oder so ein kurzes Video gesehen. Da habe ich irgendwo Frank Thelen im Hintergrund erkannt, meine ich. Markus Söder saß, glaube ich, auch irgendwie neben Alex Karp. Also scheint ja irgendwie eine ganz illustre Runde gewesen zu sein. Sebastian Kurz war, glaube ich, da. Beschreib doch mal, wer war da so vor Ort?
Also mit Frank Thelen war es tatsächlich ganz lustig, weil wir uns schon irgendwie beim Reingehen an der Absperrung trafen. Musste durch so eine Absperrung durch, erstmal schon mal seinen Pass zeigen. Und ich war da gekleidet, sozusagen hatte ein T-Shirt an und ein Smoking. Also aber halt ein T-Shirt und jetzt keine Smoking-Schuhe, aber so ein bisschen so schicker. Und Frank Thelen kam halt an, wie man Frank Thelen kennt. Mit Sneakern und Jeans und so, also ja, so, aber vor allen Dingen Sneaker und Jeans. Und ich so, oh, was ist denn eigentlich der Dresscode heute Abend? Und er guckte mich an und sagte, oh, was ist eigentlich der Dresscode heute Abend? Und wir wussten es beide nicht so genau. Und ich dachte zumindest, es sei irgendwie so richtig formal mit Smoking. Und er so, nee, hat mir mein Assistent nicht gesagt. War es irgendwas so dazwischen? Also ich meine, er war vielleicht ein bisschen underdressed, ich war leicht overdressed vielleicht. Aber nee, er war da und war extrem gut drauf, ist mir aufgefallen. Seine Fonds müssen wohl auch, hat er mir sofort zugerufen, laufen gerade ganz gut. Und nee, der war wirklich guter Dinge und ganz zufrieden da und ist auch Stammgast. Es gab ja, du hast ja gerade erzählt, auch schon häufiger so Achselspringer Awards. Ich war bislang noch bei keinem und er hat da glaube ich die meisten anderen Awards auch miterlebt. Sagte hinterher noch mal zu mir, das war einer der besten Awards gewesen. Und ja, also kann ich nicht beurteilen, aber der war da. Ja, ich weiß gar nicht, ob ich jetzt die einzelnen Personen rausgreifen darf, aber es waren viele Podcast-Gäste da, zum Beispiel welche, die Neobanken gegründet haben, die größten.
Ja, muss man vielleicht auch sagen, also Thiel ist ja auch bei einmal Trade Republic investiert in Deutschland, also was man jetzt so als bekanntes Startup kennt, und natürlich auch Quantum Systems, ne, also Drohnen. Das sind ja so ganz schöne Leistungsmenschen.
Florian von Quantum Systems, der war ja auch schon mal im Podcast, den habe ich aber nicht gesehen, vielleicht aber auch nicht entdeckt in der Gruppe. Aber Uwe habe ich gesehen, Uwe Horstmann, den ich ja auch schon lange kenne, der schon in verschiedenen Podcasts war von Stark, wo auch Faunus investiert ist. Ach, es waren da schon, Flo Heinemann, unser auch regelmäßiger Stammgast, war da. Waren viele da. Markus Söder war da, aber auch Frau von Thun und Taxis da. Also es war eine lustige Mischung an Leuten. Auch ein paar Industriepersonen, aber nicht so viele. Also wenn ich hier noch so denke, dann waren hier Springer, hat doch so ein neues. Es war eigentlich eine relativ junge Gruppe, wenn man so überlegt. Ich glaube, Herr Thiel wird jetzt 60, 58, so was. Oder ist er 58, Thiel? Guck mal nach. Jedenfalls würde man denken, dass er dann auch viele Zeitgenossen hat. Aber in Wahrheit war das Durchschnittsalter wahrscheinlich eher so 38 und nicht irgendwie 50.
Ja, tatsächlich 58, habe ich gerade nachgeschaut. Was mich natürlich noch interessiert, war Jens Spahn da? Weil der gilt ja auch als großer und enger Thiel-Vertrauter.
Nee, der war nicht, habe ich nicht gesehen. Christian Angermeyer war da. Das ist ja wahrscheinlich auch jetzt für die meisten, die den häufiger hören, nicht so überraschend. Der ist ja auch sehr im Austausch. Es war, ich glaube, auch der Mann von Peter Thiel soll da gewesen sein. Ich kenne den nicht, aber wurde erzählt. Dann hier auch, fand ich auch interessant, Clemens Fischer, der auch schon im Podcast war von Foodtru, der jetzt Pharmaunternehmer. Extrem erfolgreich, der jetzt ja diese Brain Interfaces versucht. Der war da dann, der kam dann auch irgendwann zum Tisch, als ich dann nachher saß und hat dann irgendwie mit Karp und Thiel darüber gesprochen, ob die an Brain Interfaces glauben. Und also ein bisschen sich da, aber ich glaube, er wollte nicht pitchen, er braucht kein Geld, war mein Eindruck, aber er wollte sich da mal deren Einschätzung holen. Und wenn ich es richtig verstanden habe, sind die bei Brain Interfaces eher skeptisch, weil sie da sehr viel Regulierung befürchten.
Wie sprechen die beiden denn eigentlich? Also der Peter Thiel ist zwar in Deutschland geboren, aber sehr früh in die USA gegangen. Ich glaube mit einem Jahr oder mit zweien. Alex Karp hat ja in Deutschland promoviert sogar. Also die sprechen ja beide Deutsch. Und an so einem Abend, ist das dann Englisch oder wie unterhalten die sich?
Also die sprechen, auf der Bühne wurde Englisch gesprochen, weil auch Amerikaner oder Engländer im Publikum waren, die jetzt kein Deutsch sprechen, nehme ich an. Aber man hätte es für die beiden auf keinen Fall machen müssen. Also ich habe mich dann da mit den beiden unterhalten auf Deutsch. Krass. Und also Peter Thiel spricht, sagen wir mal, hätte es nicht alle Worte vielleicht, aber vom Akzent her spricht er eigentlich so wie wir. Alex Karp hat ein bisschen mehr Akzent, dafür ein bisschen mehr Wort. Aber beide komplett fließend Deutsch. Und ich meine, der Karp, muss man sagen, hat glaube ich bei Habermas promoviert. Also nicht jetzt irgendwo mal so promoviert in irgendeiner Sparnummer, sondern das ist schon irgendwie mal richtig, glaube ich, erste Liga. Und also dass die nun clever sind und wirklich auch sehr, sehr kompetitiv auch in Sprachenlernen und allem, das ist glaube ich jetzt Nicht so überraschend.
Und du hast gerade schon gesagt, es ging so ein bisschen quasi auf der Bühne natürlich um die Demokratiefrage. Aber worüber wurde noch gesprochen? Also was haben die beiden so erzählt? Haben sie ihre Sicht auf Deutschland geteilt? Also ich habe irgendwo gelesen, sie könnten, also Peter Thiel hätte sogar gesagt, er könnte verstehen, wenn junge Menschen in Berlin Die Linke wählen, was ja auch jetzt vielleicht nicht ganz offensichtlich gewesen wäre im Vorfeld.
Aber wobei man auch da sagen muss, das hat er ja schon vor längerer Zeit vorhergesagt. Das kam nämlich an dem Abend raus, dass ich glaube, es gab eine berühmte Mail an Mark Zuckerberg, wo er gesagt hat, hör zu, die Welt wird sich so entwickeln, dass die Linke wird einen Aufschwung bekommen, viele junge Menschen werden links wählen. Und jetzt ist es so gekommen, oder kommt es ja zunehmend so, New York, jetzt Berlin. Und er sagt, das ist aus seiner Sicht auch total nachvollziehbar, denn da ist irgendwas nicht in Ordnung. Und er meint damit die Wohnungspreise und diese Probleme, einfach sich zu finanzieren, das Leben zu finanzieren. Und wenn da jetzt vermeintlich einfach Antworten angeboten werden, dann werden die genommen. Und das ist für ihn total logisch. Er wirkt auf mich auch sehr einfach rational. Es ist nicht so, dass der da irgendwie eine krasse Leidenschaft für irgendeine Position hat, sondern der hat sich das angeguckt und beschreibt die Situation. Und ich meine, das geht dir wahrscheinlich genauso wie mir. Man versteht es auch. Also das ist jetzt irgendwie, man würde dann meinen, dass natürlich die Lösungen dann irgendwie, die da jetzt auch häufig angeboten werden, dass die vielleicht hinterfragt werden. Aber die werden halt nicht unbedingt hinterfragt, sondern es geht erstmal darum, hey, hier ist ein Problem. Und das ist kaputt und hier gibt es eine Lösung, die ist besser oder die ist zumindest mal ein bisschen klarer als andere. Mietpreisbremse, sonst was. Die sind sich glaube ich alle darüber einig, dass das nicht helfen wird. Aber die sagen, es ist total nachvollziehbar, dass Leute das erstmal trotzdem wählen.
Ja, ich hatte auch nochmal dieses Video, das hattest du auch in deinem WhatsApp-Newsletter verlinkt, so kurz zumindest reingeschaut, wo er mit Matthias Döpfner spricht und wo es ja auch nochmal so um diese Frage geht, wie geht es eigentlich der Mittelschicht? Also sowohl in Amerika als auch jetzt in Deutschland. Wenn man sozusagen auf Fortschritt verzichtet, auf Wachstum verzichtet, dass sozusagen natürlich gerade diese Ränder dann am Ende stärker werden und irgendwie durch dieses Wegbrechen der Mittelschicht vielleicht auch dann extreme Positionen irgendwie stärker werden.
Also da gab es ja das separate Gespräch, was Matthias Döpfner und Thiel geführt haben, da war ich nicht dabei. Also ich kann seine Position, das war jetzt an dem Abend, Politisch hat er sich dann nochmal zur Demokratie sozusagen bekannt, wenn man so möchte. Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen mehr, als es war, aber er hat jedenfalls erklärt, dass er nichts dagegen habe und dass dieser Essay, auf den er sich da bezogen wird, dass der einfach outdated sei, dass der auch niemals so in der Härte gemeint war. Das hat er gesagt. Und da hat er die Sache mit den Wahlergebnissen in Berlin sozusagen erklärt. Ja, und ansonsten ging es tatsächlich auch dann im Interview mit Matthias Döpfner viel so um Silicon Valley vor 25 Jahren. Wie war das, als sie das gegründet haben? Wie war Silicon Valley damals versus heute? Das waren jetzt dann an der Stelle gar nicht so die ganz großen Themen. Man hätte ja eher gefragt, okay, was ist jetzt die Zukunft von AI? Aber das kam da jetzt nicht so zur Sprache. Oder was erwarten die jetzt für ein Resultat bei den Midterm-Wahlen in den USA? Ich glaube, da war so die Stimmung im Raum. Ich weiß nicht, wer es gesagt hat, dass da die Demokraten deutlich gewinnen werden. Aber das haben die jetzt nicht explizit immer bewertet, sondern da ging es ja eher um andere Sachen, auch seine Sicht auf Deutschland. Und da glaubt er schon, dass Deutschland irgendwie für ihn total wichtig ist. Also er hat gesagt, er kann das nicht vergessen und Deutschland ist in seinem Herzen und er kriegt es nicht raus, so ungefähr. Das hat er gesagt und es scheint ihm wichtig zu sein, was hier passiert. Aber er ist total in Sorge um die Situation hier. Hat das jetzt nicht ganz tief beschrieben, warum, aber er sieht sich da schon, dann fiel irgendwann der Begriff der letzte Deutsche. Weiß ich gar nicht so genau, warum er das gesagt hat. Hat es genau über ihn gesagt im Rahmen der Laudatio. Aber habe ich jetzt nicht so genau verstanden, warum das jetzt ein guter Begriff dafür ist. Aber die beiden, das muss man wirklich sagen, haben eine ganz besondere Beziehung her. Also warum auch immer. Alex Karp ist auch wirklich krass. Erst gab es dann so ein eingespieltes Video, was er vorab aufgenommen hatte. Ich glaube, er hat das vorab aufgenommen, hat er mir nachher erzählt, weil er erst dachte, er könne am Abend nicht dabei sein. Und dann letzter Sekunde ist er dann doch noch selber eingeflogen. Hatten sie aber das Video schon vor Ort und fanden das auch so witzig, das Video, dass sie das dann dort gezeigt haben, obwohl er im Publikum saß. Jedenfalls hat er dann da in diesem Video so aus dem Stegreif Heinrich-Heine-Gedichte aufgesagt und da dann irgendwie Bezugnahme zu Pädophilie. Ich habe das nicht alles intellektuell perfekt verfolgen können, aber ich war einfach beeindruckt von dem, was da so abgespielt wurde und wie er dann da so deutsche Gedichte zitieren kann und so. Also sie haben schon eine enge Beziehung, würde ich mal sagen, zu Deutschland und denen ist es total wichtig, was hier so los ist.
Gleichzeitig werden ausgerechnet diese beiden oder vielleicht auch gerade diese beiden in der deutschen Öffentlichkeit sehr skeptisch gesehen. Es gab ja auch über Peter Thiels diesen Podcast, die Peter-Thiels-Story, wo auch nochmal so ein bisschen so seine Gedankenwelt und so quasi, ja, der so nachgespürt wurde. Und er hatte ja offensichtlich auf der Bühne auch gesagt, dass so ein Teil von seinem, also von dem öffentlichen Bild, was sozusagen hier über ihn herrscht, am Ende die Medien mitschuld seien. Linke Hassfabrik habe ich so gelesen als Schlagwort. Hattest du das Gefühl, dass er sich ungerecht behandelt fühlt oder falsch wahrgenommen fühlt in der deutschen Öffentlichkeit?
Ja, ich glaube schon, dass die jetzt wirklich skeptisch sind, was viele Medien in der Breite anbelangt. Da wurden jetzt keine einzelnen genannt. Springer wurde ausgenommen. Da sind sie ja nun offensichtlich, gibt es ja diese enge Beziehung, auch diese Wertschätzung dafür, dass Springer sozusagen hier konservative Positionen vertritt. Das haben sie nochmal betont da. Und ansonsten sehen sie, glaube ich, jetzt auch gar nicht so sehr in Deutschland, sondern eher so, klang jetzt, als wenn es auch USA und andere Länder einbeziehen würde. Medien als konsequent links an. So, das kam so raus. Das ist, glaube ich, schon so deren Sicht darauf. Und ich will das nicht bewerten, aber die erleben natürlich auch sehr viel Gegenwind in den Medien. Und ja, also irgendwie waren sie da wirklich betroffen. Und auch vielleicht kann man fast sagen, ich weiß nicht, ob das jetzt glaubwürdig ist, aber ich verstehe manchmal ein bisschen auch irgendwie, enttäuscht und erschrocken, dass sie da so negativ gesehen werden, glaube ich, und empfinden das als unfrei und sagen, es ist auch unfrei, alles immer so durch diese Brille zu gucken und immer so konsequent gegen uns zu sein. Aber sie sich natürlich selber auch nicht so negativ sehen, ist ja auch klar. So würde ich es mir erklären.
Im OMR-Podcast spreche ich ja bekanntlich jede Woche mit Menschen, die ganz offensichtlich etwas bewegen möchten, und alle von denen treffen Entscheidungen, gehen Risiken ein und treiben ihr Business häufig mit sehr, sehr viel Herzblut voran. Und natürlich passieren dabei auch mal Fehler. Die entscheidende Frage ist deshalb gar nicht, wie man jedes Risiko vermeidet, sondern ob man einen Partner an seiner Seite hat, der das eigene Business wirklich versteht. Und genau dafür gibt es die Business-Versicherung von unserem Partner Hiscox. Hiscox ist seit 1901 als Spezialversicherer tätig. Entsprechend haben die extrem viel Expertise und die fließt heute in moderne Business-Versicherungen für Unternehmen, für Gründer oder für Freelancer. Bei Hiscox arbeiten Expertinnen und Experten aus unterschiedlichsten Branchen, die die jeweils individuellen Risiken sehr genau verstehen und deswegen auch gut herleiten können, worauf es bei eurem Geschäft ganz genau ankommt. Sollte euch mal ein Kunde einen Fehler vorwerfen, steht Hiscox an eurer Seite, verteidigt eure Interessen und begleitet euch im Zweifel auch vor Gericht ohne Mehrkosten. Also quasi die Rechtsschutzversicherung ist schon inklusive. Also kein Wunder, dass der Schadensservice mit 4,7 von 5 Punkten bewertet wird. Mit der Hiscox Business Versicherung kann man sich also rein auf sein eigenes Wachstum konzentrieren. Alle Infos und online abschließen kann man unter hiscox.de/OMR, natürlich auch unter dem Link bei uns in den Shownotes.
Ja, ich glaube, am Ende jetzt gerade bei Thiele ist es ja auch darauf zurückzuführen, dass ja viele in Deutschland auch ihn erst mal das erste Mal so wahrgenommen haben, als er damals für Donald Trump auf dem Nominierungsparteitag der Republikaner irgendwie sich ausgesprochen hat, so als der Einzige oder der Erste aus dem Silicon Valley. Später sind ja auch andere noch gefolgt. Aber worauf ich eigentlich noch hinaus wollte, ist, was hast du die beiden denn dann gefragt? Also dann setzt man sich irgendwie so bei denen einfach an den Tisch und sagt so, hallo, ich bin der Philipp aus Hamburg, oder was? Wie geht man da in so ein Gespräch rein?
Naja, erstmal muss ich sagen, war das ja wirklich da eine krasse Runde da in dem, und da hätte ich jetzt nicht erwartet, dass ich jetzt in der Sitzung Ordnung direkt neben Alex Karp und einen Platz neben Peter Thiel sitze. Am Ende fühle ich mich sehr geehrt und bin den Gastgebern dankbar, dass sie mich da so gesetzt haben. Und weil es mir natürlich die Chance gegeben hat, mal mit den beiden überhaupt zu sprechen. Bei solchen Events ist man zwar im selben Raum, aber spricht gar nicht. Und so habe ich am Ende natürlich erstmal das gemacht, was ich immer mache mit Amerikanern. Ich versuche rauszukriegen, ob sie sportaffin sind, weil das ist mein Sweet Spot. Was soll ich jetzt mit Alex Kabe über AI sprechen? So realistisch bin ich auch. Das bringt jetzt dem nichts mit mir, weil das ist so, als wenn ich jetzt mit meinem, weiß ich nicht, den habe ich jetzt nicht, dreijährigen Sohn über Fußball rede. Das bringt jetzt dessen Einschätzung für mich wenig Mehrwert. Also habe ich nach Themen gesucht, wo ich das Gefühl hatte, ich kann ein bisschen Mehrwert bringen und es ist einigermaßen interessant für die, mit mir zu reden. Und da ist immer das Einfachste und das Schnellste Sport. So, und das habe ich dann auch sofort so handwerkmäßig versucht. Okay, ich wusste ja, dass der Alex Karp auch selber sehr viel Sport macht. Er ist ja so ganz begeisterter Langläufer und es gibt ja diese Internetvideos, wo er so Deadhang macht, also an so einer Stange hängt und einfach da brutal lange dranhängen kann. Und da habe ich ihn gefragt, ob diese Videos echt sind, ob er wirklich so lange hängen kann. Da hat er mich angeguckt und so, dann meinte er, ja, gestern neuer Rekord, 5 Minuten 46 kann er hängen, Deadhang.
Krass.
Ich so, ha, und dann habe ich so gefragt, wie viele Klimmzüge? Und dann haben wir dann da meine Klimmzugdiskussion, die ich hier gerne führe, dann da aufgezogen, logischerweise. Und dann haben wir uns über Ernährung unterhalten und wie man daran trainiert. Und er hat mir dann am Ende erklärt, was so sein Workoutregime ist. Und er sagt, am Ende braucht man irgendwie 3 Sachen, um vor allen Dingen ein langes, gesundes Leben zu haben. Das ist dieses Deadhangen, Farmers Carry, also so Sachen rumtragen. Gibt es ja auch bei High Rocks und so diese Disziplin Farmers Carry. Und eine guten VO2max-Werte. Darauf würde er optimieren und er würde es am Ende auch alles machen, um brutal viel Langlauf zu machen. Weil Langlauf sei sein Ding und das würde ihm unfassbar Spaß machen. Und er hätte norwegische Trainer, die ihn da coachen und trainieren und da ist sein Ding. Und dann hat er mir gesagt, okay, schreib mir eine Mail. Mir hat er seine Mailadresse gegeben, dann schicke ich dir meinen Trainingsplan. Sehr gut.
Das ist ja schon mal ein Einstieg. Dann könnt ihr ja bald zusammen Clips zu machen. Und Peter Thiel, also hätte ich jetzt nicht so als den Sportinteressierten wahrgenommen, oder kannte der sich gut mit NBA aus?
Nee, habe ich auch eigentlich keine Chance gehabt rauszubekommen, weil dann ist das schon so, dann sitzt man halt einen Stuhl entfernt, dann kann man sich da jetzt nicht so, aber das ging dann erst hinterher ein bisschen besser, da lief dann das Gespräch schon und da ging es um Politik und um die aktuelle Trump-China-Reise, haben die beiden sich darüber unterhalten. Da habe ich ein bisschen mit zugehört und dann eine Frage gestellt und dann ging es sehr viel um Henry Kissinger, den sie auch wirklich sehr schätzen, einen anderen sozusagen gebürtigen Deutschen. Und ja, also ich glaube, es ist jetzt auch nicht ganz, also wir machen zwar extra den Podcast, aber jetzt hier jedes Detail aus dem Gespräch, ich weiß auch nicht, ob das jetzt entspricht. Aber es war nichts Schlimmes dabei, es war nichts Schlimmes dabei. Ich fand es wirklich Natürlich auch für mich, man kriegt ja dann in so einem Gespräch vielleicht das Wertvollste, ist dann halt so ein indirektes Gefühl zu geben, stimmt es jetzt wirklich, dass die brutalst nah an Trump dran sind? Oder vielleicht auch an Xi, dem chinesischen Präsidenten da. Und das erschien mir jetzt nicht so. Also wie die da über die Protagonisten geredet haben und auch selber gerätselt haben, da war ich ganz überrascht, weil ich hätte eigentlich gedacht, dass die da noch mal näher dran sind und eigentlich genau wissen, was sozusagen die diese Herrscher da machen und tun und wieso, weshalb, warum. Und da waren die selber so am Spekulieren. Es ist fast so ein bisschen, wie wenn wir da auch spekulieren würden. Da hätte ich noch mehr Insights eigentlich erwartet. Die hatten zumindest in dem Moment, vielleicht auch, weil ich dabei war oder andere dabei waren, I don't know.
Und wie gehst du in so einen Abend rein? Also überlegst du dir im Vorfeld irgendwie, was würdest du gerne von denen wissen, wenn es so ein Gespräch gibt? Hattest du eigentlich gar keine Erwartungen und hast gedacht, ja.
Null. Also ich war einfach neugierig auf die Veranstaltung. Ich bin ja auch sozusagen jetzt, du ja auch am Ende mit OMR Veranstalter und bin einfach neugierig auf die Person. Was passiert da jetzt? Ich hatte schon ein bisschen das Gefühl, das ist sicherlich einfach ein spannender Abend. Und am Ende beim Rausgehen habe ich es noch zu jemandem im Fahrstuhl gesagt, das fühlt sich für mich so ein bisschen an wie so Zeitgeschichte. Unten nach der Wahl in Berlin, unten die Demonstranten, die gesperrte Straße, oben diese absoluten Tech-Superstars und Multimilliardäre. Ich saß da so in dem Berliner Abend, unten waren die Pfiffe zu hören so ein bisschen. Dann gab es noch eine Einlage, auch echt abgefahren. Nach einem Vortrag, ich glaube, das war der Vortrag von einer Journalistin, Bari Weiss von CBS News, die hat da auch eine Laudatio gehalten vor Ort. Und als sie dann fertig war, kam so ein Typ im Anzug auf die Bühne, hat da so ein Plakat hochgehalten, wo auf Englisch draufstand: Ihr wisst doch alle, dass sie wissen, dass sie lügen. Oder so was. Und dann schrie er dabei immer so: Ihr braucht nicht hier zu sein, ihr könnt nach Hause gehen. Und dann dachten alle so, weil das halt so gut inszeniert war, in dem Moment, diese Person sei Teil der Inszenierung. Es käme jetzt so ein bisschen so eine Auflösung, so ein bisschen so haha oder irgendwie Aber die Wahrheit ist, glaube ich, es war ein echter Demonstrant oder so Störer da reingekommen. Der wurde dann auch so rausgeführt. Aber bis zum Schluss wusste, glaube ich, keiner so richtig, was war jetzt die Botschaft und war das gewollt oder nicht? Sollte das eine Botschaft haben oder hat das einfach so— das war echt ein komischer Moment. Und gleichzeitig, es war ja nun sehr gut abgesichert. Und war so ein Typ da oben, der da scheinbar nicht eingeladen war. Also ich glaube, am Ende war der da nicht eingeladen. Aber als er das da machte, dachte man zuerst, okay, jetzt gleich kommt eine Auflösung, jetzt gleich dreht er das Plakat um. Es kam auch eine Pianistin später, hat dann noch ein bisschen Klavier gespielt. Man nahm an, das sei so eine Einlage. Aber war es nicht. Am Ende, was ich sagen wollte, ist, diese ganze Gemengelage hat dazu geführt, dass ich schon das Gefühl hatte, für meine kleinen Verhältnisse, das ist jetzt ein bisschen Zeitgeschichte, zumindest deutsche Zeitgeschichte. Und irgendwie habe ich es mal miterlebt aus nächster Nähe. Berlin, diese Leute, die Situation in der Welt gerade und dann das alles so verdichtet an so einem Abend. Ja, und das fand ich jetzt spannend und darum ging es eigentlich, glaube ich, weil dass ich da jetzt denen dann sagen kann, hört zu, bitte tritt jetzt bei OMR nächstes Jahr auf und hier ist meine E-Mail-Adresse und wann kommt ihr? Das ist mir eh klar, das läuft so nicht. Und dass ich da jetzt nicht hingehe und versuche, mit aller Macht irgendwelchen Leuten anzulabern, mit denen ich nichts zu reden habe. Man muss ja immer auch gucken, wie kann man in einem Gespräch, finde ich, generell beim Networking oder beim Kennenlernen auch für den anderen Mehrwert generieren. Wenn das einfach nur so ist, dass man da irgendwen ausfragt oder sich da irgendwie als Fan hinstellt, das bringt ja nichts. Das macht ja den Abend dann für den anderen— man muss ja gucken, dass es für den anderen auch lustig ist, weil man was beiträgt oder dass man irgendwie was Interessantes zu sagen hat. Und das ist natürlich auch ehrlicherweise für mich total offensichtlich, dass ich jetzt nicht so viel beizutragen habe, dass solche Leute jetzt sagen, Mensch, der Typ, das, was der mir da aus Hamburg von OMR erzählen kann, das hat mich jetzt wirklich überrascht. Da muss man ja erstmal Themen finden.
Aber spannend ist ja eigentlich umgekehrt. Also ich meine, wir wissen ja eigentlich, wie schwer es ist, solche Leute überhaupt in Kontakt zu kommen mit solchen Leuten und dann auch noch sie für ein Event nach Deutschland zu holen. Und gleichzeitig gelingt das jetzt Springer oder auch Matthias Döpfner ja offensichtlich zumindest so in relativ hoher Regelmäßigkeit. Also was hat das mit Springer auf sich? Also warum haben die da so eine am Ende auch immer noch Relevanz?
Naja, also Matthias Döpfner ist jetzt ja nicht erst seit gestern irgendwie in der ganzen Tech-Welt unterwegs, sondern seit vielen, vielen Jahren und auch in den USA generell Kissinger und so, glaube ich, immer schon auch gut verknüpft und vernetzt und hat einfach auch eine intellektuelle Bandbreite. Die ihn zum sehr spannenden Gesprächspartner für diese Leute machen. Und die treffen sich dann ja auch jetzt über, auch zu einer Zeit, wo die vielleicht nicht so erfolgreich waren wie jetzt. Es geht ja noch schon teilweise 20, 30 Jahre zurück, deren Beziehung kommt so raus. Und dann haben die einfach auch gemeinsame Sachen. So kommt mir das vor. Der Alex Karpf war ja mal eine Weile auch im Aufsichtsrat von Axel Springer. Und dann kennen die sich und das ist einfach gewachsen. Das muss man sagen. Kannst du jetzt nicht irgendwie über, man trifft sich einmal zum Dinner, sofort so herstellen. Das ist da gewachsen, gibt es über ähnliche Themen, ähnliche Interessen und einfach auch, das liegt dann auch sehr viel in der Person von Matthias Döpfner, der ist ja auch öffentlich bekannt, der eine Sohn, der Moritz Döpfner, ist ja für Peter Thiel tätig, war auch da an dem Abend. Und da gibt es ganz viel wahrscheinlich einfach Schnittmengen, wo man sich austauscht und ich habe ja gerade von deren Interesse an Deutschland berichtet. Und ich glaube, dass die wahrscheinlich auch in Matthias jemand sehen, der denen gut berichten kann, was hier so los ist und einfach ein wichtiger Brückenkopf nach Deutschland ist und dass die dich einfach schätzen. Und dann hängt diese Welt ja auch eng zusammen. Es gab noch so ein Video, einen Spieler von Sam Altman, der auch noch lobende Worte gefunden hat, von Garry Kasparow, dem Schachspieler auch noch. Aber so ist natürlich die Welt dann irgendwie klein. Zuckerberg und Thiel. Und Altman, und das sind ja alles Leute, die sich jetzt auch seit Jahren kennen. Und da ist dann wieder so was wie jetzt.
Das ist ja schon verrückt, ne?
Ja, aber ich meine, der ist ja auch dann, glaube ich, in verschiedenen Gremien der großen Firmen dabei, Netflix und so. Da gibt es dann einfach, oder ich glaube, bei der New York Times war er auch mal. Da gibt es einfach dann spannende Gespräche, die sie führen über ganz alltägliche Sachen und deren Alltag sozusagen. Ist jetzt nicht meiner und nicht der normale, aber. Und so fühlt sich das nicht künstlich an, sondern ganz und gar nicht. Es fühlt sich eher so ein bisschen an, dass man da ja eine gute Beziehung hat. Und ich finde es am Ende, ist eine persönliche Meinung vielleicht, aber es ist doch ganz gut, dass es auch solche Leute gibt, die diese Brücke haben, dass man überhaupt eine Nähe hat. Ich glaube, es wäre für so ein Land nicht besser, wenn man von der ganzen Tech-Fortschrittswelt komplett abgeschnitten ist und da gibt es gar keine persönliche Verknüpfung. Sondern die gibt es halt. Und Matthias Döffner, der wird die Welt, die in Deutschland stehen, auch klar aus seiner Sicht, aber schon einigermaßen besser beschreiben, als wenn das niemand hätte. So ist mein Gefühl. Aber es ist auch so, du hast gefragt, und ganz klar liegt es in seiner Person, diese Kontakte zu haben und dieses Netzwerk zu pflegen, und das nicht erst seit gestern.
Und was bringt ihm dieser Axel-Springer-Award? Ist es am Ende eine PR-Show, oder was glaubst du, warum machen sie das?
Wahrscheinlich waren auch natürlich ein paar Anzeigenkunden mit dabei, habe ich auch ein, zwei gesehen, die tendenziell Anzeigenkunden sein könnten. Weiß ich jetzt nicht, ob das nicht geprüft, aber so das früher gab es ja auch mal schon, dass das Verlage und Medienhäuser so Preise vergeben haben und dann war das eine große inszenierte Gala und dann wurden da verschiedene Werbekunden eingeladen. Das ist aber steht ganz sicher nicht im Vordergrund. Das ist wahrscheinlich ein zusätzlicher Aspekt. Aber ich glaube, es ist einfach, es hält Axel Springer natürlich auf eine Art relevant. Ich glaube, dass Matthias Dörfner bestimmte Sachen tatsächlich macht, jetzt gar nicht so sehr, weil sie ökonomisch super sinnvoll sind, sondern weil sie ihm wichtig sind, weil er ein Zeichen setzen möchte, weil Axel Springer mehr ist als nur eine reine ökonomische Veranstaltung. Das war schon immer so und das Erbe ist ihm ja auch, glaube ich, wichtig. Und deswegen ist dieser Award natürlich auch was, wo eine gewisse Relevanz aufgezeigt wird. Und ja, wenn man das so erlebt, dann war das natürlich auch schon beeindruckend. Es gibt, glaube ich, ist allen klar geworden dort in Deutschland, niemanden, der solche Leute so zusammenbekommt und in dieser Form mit denen umgehen kann, arbeiten kann. Niemand. Also ich glaube, unser Präsident nicht, unser Bundeskanzler nicht. Mir würden jetzt keine anderen Industriellen einfallen oder so. Ich weiß nicht, ob Herr Plattner vielleicht noch oder so, aber Das ist dann nicht so persönlich. Also ich sehe da niemanden, vielleicht in der VW- oder Porsche-Familie gibt es Einzelpersonen, die da auch gut vernetzt sind, aber ich glaube, viele gibt es nicht. Und ja, das ist dann natürlich auch eine Chance, so einen Ort zu erschaffen. Und wenn man dann guckt, Markus Söder war da, ist dann früher gegangen. So konnte man sehen, weil so groß war der Saal halt nicht. Hatte noch irgendwelche Termine gehabt, sah es aus, als ist er nicht da hektisch raus, sondern hat dann noch irgendwelche Abendtermine gehabt. Aber ja, wo kommen die denn zum ersten Mal hin? Es gab dann aber die Story, weiß nicht, ob sie stimmt, dass irgendwie viele Politiker auch die Ansage bekommen haben, lieber nicht zu kommen. Es waren wohl mehr eingeladen, oder angeblich, das war so. Aber Söder war jedenfalls da und Bayern wurde sehr gelobt. Also das war vielleicht ganz lustig, das wird dem Herrn Söder gut gefallen haben. Also Bayern wurde als Land sehr gelobt, also als Bundesland.
Am Ende ist es glaube ich auch dieses Spannungsfeld, dass man irgendwie diesen Preis, der ja auch irgendwie als Demokratiepreis bezeichnet wurde, jemandem verleiht, der jetzt irgendwie einerseits Facebook finanziert hat, wo es irgendwie ja auch immer wieder die Kritik gibt, dass soziale Netzwerke die Radikalisierung der Gesellschaft befeuern könnten. Befeuern, dass irgendwie es belastend ist für die psychische Gesundheit von Kindern. Umgekehrt Palantir jetzt auch gerade irgendwie durch diesen Einsatz bei ICE in den USA ja auch in der Kritik. Also so dieses Spannungsfeld ist, glaube ich, so für einen Politiker eher ein Grund, dann abzusagen. Aber wie blickst du eigentlich auf Peter Thiel? Wie hast du ja jetzt auch im Vorfeld, wie hast du ihn wahrgenommen?
Was Also ich meine, ja, ich gucke erstmal natürlich jetzt über all die Jahre, ist natürlich dieses Ökonomische, dieser Erfolg ist ja so riesig und so systematisch, dass mich das erstmal jetzt immer schon aus der Ferne interessiert hat oder begeistert. Das gibt es doch gar nicht. Warum hat der immer wieder Sachen getroffen, Investments richtig gesehen? In einem Maße wie eigentlich kein anderer. Der ist wahrscheinlich der beste Investor der letzten 40, 50 Jahre. Und das ist dann nun nicht wegen einer Firma, sondern wegen 20 Firmen. Und alleine die deutschen Firmen, bei denen er überall beteiligt ist, da werden für andere, würde es schon für mehrere Generationen an Wohlstand und an Erfolg reichen. Aber das ist ja bei ihm noch nicht mal irgendwie relevant. Da geht es dann eher um Palantir, SpaceX, PayPal. Facebook, genau, da ist dann so ein deutscher Superstar, Trade Republic, weiß ich nicht, wahrscheinlich sind die jetzt irgendwie 15, 20 Milliarden wert oder so, ist dann da so, wird da gar nicht erwähnt. Oder Stark oder Quantum Systems oder da gibt es ja verschiedene deutsche, ich glaube hier bei Deposit Solutions war er auch mit drin, das ist jetzt ja heute Raisin. Also ich kenne nicht alle deutschen Investments, aber viele waren über die Jahre im Podcast. Aber das ist irgendwie so normal, dass das auch alles erfolgreich ist. Die großen amerikanischen sind einfach eine riesige Liste. Und dann hat er ja so ein paar andere Sachen gemacht, damals den Leuten Geld geboten, wenn sie aus der Uni rausdroppen und direkt gründen. Genau, das hat ja auch funktioniert, hat ja in einem riesigen Maße Gründer produziert, die wirklich dann auch Milliarden Dinge gebaut haben wieder. So viele verschiedene Sachen, die er gesehen hat. Er hat ja auch diesen, dass es möglich ist, da immer richtig zu liegen. Das finde ich schon interessant. So, ansonsten habe ich auch gelernt, natürlich vorsichtig zu sein mit so ganz harten Urteilen aus der Ferne. Ich habe jetzt bislang nichts eins zu eins miterlebt, wo er nun der Demokratie geschadet habe. Ich fand damals, als er zum ersten Mal Trump unterstützt hat, das war ja auch nur beim ersten Mal der Fall, beim zweiten Mal hat Trump ja nicht mehr unterstützt, glaube ich, wenn ich es richtig sehe. Beim ersten Mal hat er das gemacht, da fand ich zumindest auch diesen Gedanken interessant, den ich noch in Erinnerung habe, das habe ich jetzt nicht vorbereitet, aber da hieß es doch, okay, guck mal, es würde jetzt so kommen, jetzt kommt Hillary Clinton und davor war irgendwie zweimal Obama und davor war Bush, Clinton, Bush, Clinton. Und dann zweimal Obama. Also irgendwie 30 Jahre oder 40 Jahre haben dann 3 Familien quasi das Land regiert. Da sagte er damals, das sei ja schon fast so wie in irgendeiner Monarchie. Oder noch mehr als 30, 40 Jahre. Das kann doch gar nicht sein. Wir müssen jetzt was anderes haben. Und dann war sein Argument, wir brauchen jetzt Trump, der bricht diese Struktur ein bisschen auf. Das fand ich als Argument interessant. Ich kann null bewerten, ob das jetzt im Nachhinein, oder wahrscheinlich war es im Nachhinein keine gute Sache. Wäre wahrscheinlich, wäre alle, insbesondere Deutschland, mit Frau Clinton besser gefahren. Aber ich fand es interessant. So blicke ich eigentlich auf den. Ich kann das, der Einfluss ist ja so gigantisch. Ich kann das nicht an allen Stellen bewerten. Und ich bin ja generell jemand, du kennst mich ja auch nicht, er sagt es ja im Podcast, der bei so Positionen echt zurückhaltend ist und immer auch versucht, alle Seiten zu sehen und nicht das eine und nicht das andere zu betonen. Es gibt sicherlich Sachen im Nachhinein, wo man gerade im Nachhinein sagt, okay, das hat einfach, hat er wahrscheinlich scheiße gemacht. Wenn man die jetzt rausgräbt, wird es viele geben. Aber mein Urteil ist, ich gucke da jetzt nicht so wertend drauf und sage, das ist ja alles radikal scheiße oder radikal gut oder da bin ich dafür oder dagegen. Also bei niemandem, auch nicht bei Thiel. Also es sei denn, es ist wirklich ganz was Stichhaltiges, was ich greifen kann, kann ich da an wenigen Stellen. Also das mit dem Essay oder dieser Demokratie-Thematik, das hat mich auch ein bisschen immer gewundert. Das wurde gestern ein bisschen eingeordnet. Das fand ich erstmal ganz erfreulich zu hören.
Und Monopole, das war ja die zweite polarisierende Aussage.
Ja, er sucht aber, das ist ja auch nichts Neues, das hat er auch in diesem Buch da geschrieben, das immer mal wieder geht, Zero to One. Monopole sind ihm wichtig bei Investmententscheidungen. Er fragt immer so offensichtlich, wo ist denn dein Monopol? Warum soll ich investieren? Und damit ist er scheinbar auch ganz gut gefahren, dass er das irgendwie immer wieder findet bei bestimmten Geschäftsmodellen. So, auf Dauer sind Monopole natürlich nicht so gut. Für Investoren schon, muss man ganz klar sagen. Und die Leute, die ihm sein Geld gegeben haben, so, die haben dann natürlich super Returns. Aber generell, aber das ist ja auch nicht Aufgabe von ihm, Monopole sozusagen dann wieder zu schleifen. Er muss erstmal nach attraktiven Geschäftsmöglichkeiten suchen. Da ist die Frage natürlich ein bisschen pointiert und zugespitzt, aber per se stellt die sich in der Wirtschaft ja eigentlich irgendwie jeder. Also ich meine, wenn du den maximalen wirtschaftlichen Erfolg willst, und wer will den nicht, dann also als Unternehmer oder so, dann suchst du nach sowas. Ob es das dann immer gibt und ob es immer eine realistische Frage ist und vielleicht ein bisschen extrem ist, die andere Sache, aber erstmal ist das so ein bisschen sein Sprecher.
Jetzt gibt es ja am Ende sozusagen diese zwei Pole, also einmal, dass man sagt, irgendwie das ist halt einfach ein guter, sehr guter Investor, der vielleicht nicht so gerne Steuern zahlt und deswegen irgendwie Leute wie JD Vance, Trump und so unterstützt. Und auf der anderen Seite ist einfach so ein genialer Vordenker, der die Zukunft sehen kann. Contrarian, also die Wahrheit liegt ja wahrscheinlich irgendwie in der Mitte. Aber hast du das Gefühl gehabt jetzt im Gespräch oder auch beim Zuhören, dass der da wirklich einfach sehr schlaue Sachen sagt, wo man denkt, so krass, so der denkt einfach schneller als wir?
Na, ich glaube, im Moment merkt man es dann nicht. Ich finde es eher, er ist gar nicht so gut darin, sich so zu im Live-Gespräch zu argumentieren. Also das ist so rhetorisch, das finde ich, spricht nicht so flüssig weg. Und Matthias Döpfner spricht ja eine sehr, sehr klare, rhetorisch ansprechende Sprache. Das tut er jetzt sogar nicht. Dann überlegt er wieder und verschluckt noch mal einen Satz und macht noch mal einen Schachtelsatz mit rein. Insofern finde ich, wenn man ihn da so live beim Zuhören sozusagen beobachten kann, fand ich das eigentlich jetzt nicht so, wo man denkt, wow, das ist ja brillant. Also da habe ich schon andere Leute gesehen, die im Live-Gespräch viel geschliffener daherkommen. Häufig natürlich auch Politiker oder so was, dass das so geschliffen, kommen die überhaupt gar nicht daher. Auch ja, der ist jetzt niemand, der auf Live-Auftritte optimiert ist. Das merkt man total. Also er ist gar keine Bühnenperson. Wahrscheinlich ist er dann im Gespräch mit irgendwie, wenn man mal eine Stunde alleine Zeit hat oder eine Stunde zu zweit und die zum Abendessen sitzen, ist das wahrscheinlich dann brillant, aber das merkst du in diesem Bühnengespräch eigentlich nicht so.
Und würdest du ihn trotzdem auf die Bühne beim OMR Festival einladen? Konntest du ihn einladen?
Nee, das passte nicht und ehrlicherweise muss man sich jetzt dann auch überlegen, natürlich wenn man guckt, welche Sicherheitsvorkehrungen da getroffen wurden, ob man uns, ihm das und uns allen dann irgendwie zumuten wollte. Habe ich mir jetzt keine Gedanken gemacht. Die Chance bestand da, aber jetzt auch nicht so einfach. Ich habe dann Alex Karp gesagt, also weil das hatte ich auch ein bisschen noch mehr Gesprächszeit, was ist mit Podcast, weil er auch so gut Deutsch spricht und so. Und da sagte er, naja, Podcast, wenn ich deutsche Podcasts mache, dann glauben mir mal hinterher alle, ich wollte Palantir-Vertrieb machen und Palantir verkaufen. Und das sei jetzt überhaupt gar nicht sein Ziel. Es sei in den USA so viel noch an Marktpotenzial da. Für Palantir müsste er jetzt keinen Vertrieb machen und er wollte sich nicht immer dem Verdacht aussetzen, er würde hier über Podcasts Vertrieb machen. Aber wenn ich länger hängen könnte als er, dann hätte ich eine Chance.
Okay, sehr gut. Ja, dann hast du ja ein Ziel. Also wie viel waren es? 5 Minuten irgendwas? Okay, dann musst du gerade noch ein bisschen üben.
Das ist aber brutal hart. Also jeder, der jetzt hier zuhört und Häng dich mal an eine Stange und versuch mal länger als, weiß nicht, ich glaube, wenn man so im Internet nachguckt, 2 Minuten heißt schon, ist schon fast so Profilevel. Ich glaube, 3 Minuten ist irgendwie so Bergkletterer-Level und er macht ja fast 6. Krass.
Ja, also viel Glück beim Training. Würde mich, glaube ich, freuen. Also bestimmt ein spannendes Gespräch. Ja, und danke, dass du das hier so geteilt hast, was du beim Abend mit Peter Thiel und Alex Karp erlebt hast.
Auch ganz lustige Geschichte noch: Alex Kapp hat nichts gegessen, weil er irgendwie im Jetlag war und ankam. Dann durfte ich seinen Teller Fisch auch noch aufessen.
Dann habe ich 2 Teller gegessen. War so ein bisschen irritiert. Willst du es essen?
Ich so: Ja, will ich auch noch. Und dann habe ich seine Portion mitgegessen.
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Dieser Podcast wird produziert von Podstars bei OMR.
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