Inside Pacha: So funktioniert der Mega-Club auf Ibiza (#934)
16 Aug 2026 · 76 min
Enrique Mandel runs Pacha, Ibiza's mega-club where VIP tables cost up to €10,000 a night. The club uses AI to optimize everything from bar inventory to staff scheduling, partners with premium liquor brands instead of making its own, and employs 1,000 staff in season. Mandel replaced bouncers with multilingual hospitality staff trained to verify guests and create emotional connections.
Chapters
Zum wiederholten Male eine Folge aus der Serie Philipp interessiert sich für Gastro oder Clubs im Sommer 2026. Und zwar diesmal das Pascha mit dem Menschen, der das Pascha steuert. Ein Österreicher, der genau wie ich tatsächlich vor über 20 Jahren seine Karriere bei Gruner+ Jahr angefangen hat, allerdings in Wien und mittlerweile über verschiedene Umwege auf der Insel und einen Abstecher nach Dubai beim Pascha gelandet ist. Also einer der berühmtesten Gastro-, Club-, Hospitality-Marken in Europa. Eine Maschine mit 2025 87 Millionen€ Umsatz, also der Club. Darüber gibt es noch eine ganze Gruppe mit weiteren Restaurants und Hotels, die der Enrique auch alle steuert. Was man so lesen kann, öffentlich sagen wollte der Enrique das natürlich nicht. Ich habe vorab recherchiert, ungefähr 40 Millionen Ergebnis im letzten Jahr. Und was auch noch öffentlich ist, und Enrique hat es mir bestätigt, vor einigen Jahren wurde die Firma, also das Pasha, verkauft an Investoren für ungefähr 350 Millionen € und mittlerweile gehört die Firma seinem Chef, einem Luxus-Hospitality-Unternehmer aus Dubai. So, und um diese Folge zu machen, war ich einer von 3,2 Millionen Ibiza-Touristen im Jahr und einer von 700.000 Pasha-Gästen und habe da selber eine Nacht verbracht und Solomon gehört. Und der Enrique hat mir vorab den Club gezeigt und mich auf den Podcast hier vorbereitet. Also jetzt rein ins Gespräch mit Enrique Mandel. Auf geht's!
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Hallo Rika, danke vielmals für die— danke für mich, mich da hier bei deinem Podcast zu haben.
Aber das ist ja auch schon ein beachtlicher Weg. Also du hast angefangen, sozusagen ganz bodenständig in Wien als ganz klassische, konservative Familie aus Österreich.
Dann Hotelfachschule und dann sozusagen mich langsam aufgearbeitet und dann irgendwann einmal nach Ibiza gekommen und eigentlich nie geplant, so lange hier zu bleiben.
2004 oder so bist du gekommen?
2004, ja.
War die Insel da deutlich anders als heute?
Ja, hat sich natürlich schon wahnsinnig verändert. Es ist professioneller geworden, das muss man ehrlich sagen. Damals war es so eine Insel, die natürlich immer schon an der Vorfront von Entertainment und allem war. Aber es ist halt deutlich professioneller geworden.
Und was hat dich gelockt oder hat dich jemand irgendwie hingeholt?
Also ich hatte damals, also ich habe damals Hotelfachschule gemacht und dann bin ich nach Frankfurt gegangen und da ist die Familie dann mitgekommen und die wollte dann aber Frankfurt nicht. Dann bin ich zurück nach Österreich und habe dann für einen Verlag dabei, Gruner und Jahr, so einer Tochterfirma gearbeitet.
Das kenne ich sehr gut. Das kenne ich sehr gut.
Und dann Ja, dann gab es einen Freund von mir, der hier ein Hotel geleitet hat und der in die Staaten gegangen ist. Und dann, ich kann mich noch wirklich erinnern, es war am 8. Dezember, das war so ein Feiertag. Da hat er gesagt dazu: Magst du nicht mal herkommen, dir das anschauen? Und eventuell ist das ja was für dich. Und dann bist du sozusagen aus diesem grauen, nebligen, diesigen Wien nach Ibiza gekommen an einem 8. Dezember. Und das war unvorstellbar. Da kommst du, steigst du aus dem Flugzeug aus und hast halt so wie jetzt das Klare und das ist unvorstellbar. Ja, und so kam das dann.
Und dann hast du das Hotel übernommen direkt, oder warst du dann?
Dann habe ich direkt sozusagen dort als Hoteldirektor begonnen, im März des Jahres 2004. Und seit dem Zeitpunkt mit Stationen mein Zuhause eigentlich hier.
Ja, aber es war ja auch immer so eine Mischung aus, also von außen betrachtet, irgendwie Hotels, Restaurant, dann irgendwie auch so Club. Also jetzt Pascha ist ja spätestens dann doch überwiegend Club. Gibt es da eine Grenze? Ist es alles fließend?
Naja, ich glaube sozusagen früher, als wir hergekommen waren, gab eigentlich Hotellerie, war wirklich ein Stiefkind. Also Hotellerie war eigentlich komplett uninteressant. Damals sind die Leute wirklich hauptsächlich sozusagen eigentlich wegen der Musik, wegen dem Entertainment hergekommen. Damals einfach wirklich ganz starke Clublandschaft und damals gab es auch ein einziges 5-Sterne-Hotel in San Miguel und dann ist sozusagen das Hotel, das ich da gemacht habe, das war eben lustigerweise auch eben Klaus Sendlinger, so ein Designhotel, das erste Designhotel, das wir da, oder das erste Designhotel außerhalb von Deutschland, das eben sozusagen hier in Ibiza war. Und ja, damals gab es Hotels nicht. Das war eigentlich im Grunde, kamen die Leute her, um zu raven, abzufeiern, zu tanzen. Damals war das natürlich noch ganz anders, auch vom Preisstandpunkt her. Und ja, und über die Jahre hat sich das halt eigentlich wirklich zu einem Hotspot entwickelt.
Aber man muss ja sagen, also diese ganze Landschaft, also Clubs, aber auch Hotels, die leben ja auch ganz stark davon, was halt überhaupt genehmigt wird. Also Träume haben ja viele, aber offensichtlich war es ja auf Ibiza auch so, dass die Menschen oder die Regierung hier das alles wollte und gesagt hat, okay, wir genehmigen hier ein Hotel und ein weiteres und wir genehmigen Clubs?
Also wie gesagt, Clubs sind eigentlich über die Jahre keine neuen gekommen. Hotels sind eigentlich über die Jahre auch nur eins oder zwei gekommen. Das heißt, alles das, was eigentlich bis zu dem Zeitpunkt 2004 da war, ist eigentlich nur umgebaut und erneuert und sozusagen modernisiert auf den heutigen 5-Sterne-Standard geworden. Aber es wurden keine neuen Hotels mehr gebaut. Das ist eigentlich sozusagen von der Bebauungsbestimmungen nicht mehr zugelassen worden. Aber es hat sich halt einfach alles professioneller geworden. Mittlerweile ist es halt ein Business. Früher war es halt eben im Grunde sozusagen locker, einfach, eben wie gesagt, da gab es keine Nachnamen, da gab es halt einfach nur den Mann, den Menschen in sich. Und damals stand das Business nicht im Vordergrund. Heute hat sich das halt geändert. Heute ist halt wirklich das eine komplett professionelle Insel, die sich mit allen großen Destinationen der Welt misst.
Ich meine, am Ende ist es ja so, rund ums Mittelmeer gibt es ja so 4, 5 Destinations. Wer sieht man da auch direkt den Wettbewerb? Also wenn du jetzt sagst Ibiza.
Ja, also ich glaube, dass sozusagen Ibiza über die Jahre sich sicherlich seinen Platz und sich sozusagen seine Dominanz in dem Bereich Entertainment, Music, Trend gesichert hat. Sich aber auch eben dadurch, dass natürlich hier die Leute wahnsinnig offen waren und natürlich auch gewisse Dinge einfach zugelassen haben und neue Konzepte einfach erlaubt haben. Und da kamen halt eben Beachclubs oder eben Musikrichtungen, Umbauten und so weiter sich sozusagen in einer Art erlaubt haben oder in einer Massifikation erlaubt haben. Es gibt halt keinen anderen Platz auf der Welt, wo du so viele Clubs, Megaclubs nebeneinander hast. Das gibt es einfach nicht.
Und die Menschen, die herkommen, würdest du sagen, also wenn man so Ibiza hat, ja ein paar Millionen Besucher, Sag mal doch so an die 3 bis 5 ungefähr. So, die kommen, die Hälfte davon gefühlt wegen der Musik?
Ich würde sagen, dass die Musik grundsätzlich für alle ein Grund ist, auch herzukommen. Das ist sozusagen immer ein Beweggrund. Ich glaube, dass es weniger Menschen heutzutage in die Clubs treibt, wie das früher der Fall war. Weil einfach mittlerweile auch sozusagen, ich glaube sozusagen, als ich damals begonnen habe, 2004. Heutzutage gibt es knappe 100.000 Gästebetten. Damals gab es, ich würde sagen, 60.000, 70.000. Und sozusagen durch diesen Umbau sind halt einfach wahnsinnig viele Zusatzbetten entstanden. Sozusagen viele dieser Fincas wurden zu Agritourismus umgebaut und da sind einfach wirklich zusätzliche Kapazitäten entstanden. Und früher war das halt einfach so, dass die Leute einfach hergekommen sind, um eigentlich im Grunde sozusagen vielleicht in diese Großdiscos zu gehen, aber heutzutage ist Natur, das Tagesgeschäft oder untertags sozusagen nach Formentera zu fahren und andere Dinge zu machen, steht da deutlich auch im Vordergrund und nicht nur die Musik, die da wichtig ist.
Du hast es geschafft, so ein Pascha so im Jahr 700.000?
So ungefähr, genau.
Also wir haben so knappe 700.000 Gäste, die wir da im Jahr schaffen. Also wir haben, seitdem wir das jetzt übernommen haben, also mit unserer neuen Firma, haben wir das garantiert sozusagen fast um 200 fast 200.000 Leute mehr Gäste.
Einfach indem ihr neue Abende gemacht habt?
Indem wir es optimiert haben. Wir optimieren es natürlich, das machen wir ganz, ganz stark. Wir versuchen wirklich sozusagen die Zeiten zu optimieren. Es gibt natürlich heutzutage, ist auch das Clubgeschehen ein anderes. Die Leute gehen heutzutage nicht mehr nur, um den Artist zu hören. Die Leute gehen, um einfach einen Instagram-Post zu machen, Social Media. Und die gehen, die sind ja 3 bis 5 Tage, ist so der Durchschnittsaufenthalt da jetzt im August etwas länger, weil sozusagen die Hauptreisezeit ist aber, sage ich, Juni. Juli, so 3 bis 5 Tage, da gehen die Leute teilweise an einem Tag in 2 oder 3 Clubs, einfach nur um sich sozusagen Social-Media-Postings zu machen. Und dann gehen die einfach weiter. Und dann haben wir sozusagen versucht, die Zeiten zu optimieren. Das heißt, dass die Leute um 11 kommen, um 12 kommen, um 1. Das heißt, wir füllen den Club eigentlich sozusagen ab dem ersten Moment und nicht mehr so wie früher, wo dann eigentlich im Grunde die Leute erst ab dem Haupt-DJ um 2 oder um 3 gekommen sind. Das finde ich immer schon ein bisschen mühsam.
Aber der Club ist ja generell auch nur 150 Tage im Jahr?
170 Tage. Dieses Jahr haben wir 170 Tage.
Das heißt, es geht im April los?
Genau, wir machen, das haben wir auch, wir haben zum Beispiel auch die Zeiten geändert. Also früher war das sozusagen, dass wir meistens Ende April sozusagen so ein Soft Opening hatten, dann sozusagen ein paar Tage im Mai gespielt haben und immer das Haupt Opening, und das war über Jahrzehnte eigentlich so, war immer das letzte Wochenende im Mai. Das war sozusagen mit Space, das war damals noch als das jetzige Hai, das war früher Space, das war sozusagen das letzte Wochenende im Mai, das war das Insel-Opening. Ab diesem Zeitpunkt bis sozusagen erstes Wochenende oder erster Sonntag im Oktober war die Insel sozusagen in dieser Hauptsaison und da sind auch die Flieger ab dem Zeitpunkt bis zu dem Ende reingekommen und danach war sozusagen Schicht im Schacht. Und wir haben seit diesem Jahr, aber auch schon letztes Jahr, wir machen 24. April auf und haben durchgehend offen.
Und ist man da nicht ein bisschen frustriert, wenn man das jetzt sozusagen sieht, viel weiter geht es wahrscheinlich nicht, weil Dann ist ja irgendwann Ibiza ja auch, wird ja alles hochgeklappt. In Mallorca zum Beispiel, Nachbarinsel, da ist ja Ganzjahresgeschäft, aber das gibt es hier nicht.
Das ist eine Diskussion, die eigentlich seit dem Zeitpunkt, wo ich da war, schon immer da ist. Das Problem ist sozusagen, dass natürlich die Insel als Komplementärangebote zu Strand und Clubs nichts bietet eigentlich oder wenig bietet. Also sozusagen die Natur, deswegen gibt es ja immer mehr Leute, die das ganze Jahr über hier leben. Die Bevölkerung ist sozusagen, glaube ich, von damals meiner Zeit 70.000 jetzt 150.000, 180.000. Die das ganze Jahr über auf der Insel leben, gewachsen. Und das hat sich halt natürlich komplett verändert. Aber das sind halt Leute, die das ganze Jahr über leben. Aber vom touristischen Anspruch ist es dann auch zu kalt, da gibt es auch eigentlich nichts.
Ja, okay. Das heißt, am Ende, man sieht ja auch, wenn man sich die größten Arbeitgeber oder die wichtigsten Unternehmen der Insel anguckt, das sind alles die Clubs.
Also das ist, ich glaube, Hotels ist da natürlich dann sozusagen Hotels und die Gruppen dahinter. Ja, ja.
Beschreib mal so ein bisschen die Landschaft. Also ich meine, die Pascha-Gruppe, die gehört ja einem Eigentümer.
Ursprünglich das Pascha selber in Ibiza wurde '73 gegründet und war von '73 dann eigentlich bis zum Jahr 2016 oder so im Privatbesitz von einem Ricardo Achel. Eigentlich ein wirklich ein visionärer Mann, muss man ehrlich sagen. Ein wirklicher Unvorstellbares, was der da halt auf die Beine gestellt hat. Das war halt ein sehr familiär geführter Club, der sicherlich durch hohen Tiefen gegangen ist. War nicht, Pascha war nicht immer sozusagen die Mutter aller Clubs. Ich glaube, jetzt hat sich so herausgebildet, war sozusagen damals, aber es war sozusagen viele andere Clubs, die auch ganz, ganz wichtig für die Insel und für die gesamte Entwicklung waren. Und Pascha war halt seit '73 da, hat dann, wurde das sozusagen 2016/17 vom, von einem Investmentfonds gekauft.
Und, und eben also 350 Millionen ist der Kaufpreis, ist ja eine Vermögens— 350 Millionen, also für einen Club 350 Millionen, ist schon eine Schwelle.
Ja, das gab eigentlich gar nichts, nichts so, ja, nichts Vergleichbares. Und Die haben das eben verkauft und das war eben sozusagen die Pascha als Marke plus dem ganzen Franchise, den Club Lio, das sozusagen dieses Restaurant-Club-Kabarett ist und dann sozusagen das Franchise und Hotels, Destino und was mit dem Gebäude, was dann sozusagen direkt damit dazugehört. Genau, was alles dazugehört sozusagen. Und wie es ein Investmentfonds ist, in dem Moment, wo die es kaufen, denken die natürlich schon an die Exit-Strategie und das war dann sozusagen, dass sie es halt versucht haben zu verkaufen. Das ist sozusagen, das natürlich muss man ehrlich sagen, natürlich für so einen Investmentfonds, der hat das damals auch komplett runtergewirtschaftet. Die hatten auch eigentlich wenig Ahnung von dem Nightlife. Das war ein klassischer Investmentfonds, ein Mischfonds, die halt sozusagen Beteiligungen in Bahngewerbe, Pharmazeutika und halt auch das Barschatten. Und da wussten die eigentlich wirklich nichts damit anzufangen und haben auch dann den DJs gesagt, hör zu, du musst anders spielen, das gefällt mir so nicht. Das war halt wirklich, und das ging natürlich nicht so gut. Und dann Ja, dann hat sozusagen unser Eigentümer hier die, die, die Möglichkeit gesehen, das wirklich zu übernehmen.
Also ein Geschäftsmann aus Dubai?
Genau, ein Geschäftsmann aus Dubai, der groß geworden ist mit Hotels. Genau, Real Estate und Real Estate und, und Hotels.
Und den du schon länger kanntest, glaube ich, ne?
Den, den hat, also der hat mich sozusagen über Bissar angeworben, nach, nach Dubai zu kommen. Und das war sozusagen, bevor wir die Pascha-Gruppe erworben haben. Und dem ging ich dann eben nach Dubai. Und dann sozusagen hat der ein halbes Jahr, dreiviertel Jahr später, nachdem ich sozusagen dorthin ging, hatte der die Pascha-Gruppe übernommen. Und das wusste der natürlich schon, der mich überredet hat, aber ich wusste es natürlich nicht. Also für mich war damals eben Dubai, Ibiza eigentlich vorbei und wir sind eigentlich mit der Familie und mit allem Drum und Dran sind wir nach Dubai übersiedelt. Und ja, und der hat das gekauft und ich glaube, Da meinte der Enrique jetzt: Ich habe was für dich. Das war am Anfang natürlich nicht. Am Anfang hat er dann gesagt dazu: Das war wirklich so, dass gleich die anderen dazu Enrique fliegen wir nach Ibiza. Ich bräuchte da deinen Rat. Ich habe da eine Idee, etwas zu kaufen. Ich möchte, dass du mitkommst. Und dann sind wir sozusagen aus Dubai. Habe ich glaube ich gerade angefangen. Eine Woche später bin ich wieder zurück nach Ibiza gekommen. Das war ja lang weg, war langweilig weg. Bin ich wieder zurückgekommen und dann haben wir uns sozusagen alles angeschaut. Haben wir sozusagen die Due Diligence, so die letzten Verhandlungen gemacht sozusagen für die Übernahme, die dann schon geplant war. Und das, ja, und dann hat er das sozusagen am Ende des Jahres gekauft, und ab dem Jahr 2023 oder 24 war das dann sozusagen unseres.
Und was seht ihr sozusagen, als du ihn beraten hast, oder ich meine, er natürlich als Entscheider, aber du ja auch, was seht ihr darin? Also die Marke ist ja eine globale Marke, aber also einen globalen Rollout oder einfach eine Optimierung, was war also die Idee?
Ich glaube, sozusagen ursprünglich war das natürlich auch für ihn sozusagen einfach mal eine Optimierung. Das war natürlich sozusagen, diese globale Marke konnte man damals auch noch nicht sehen, weil man auch damals noch noch nicht, glaube ich, nicht die Bedeutung oder sozusagen die Stärke der Marke erkannt hatte. Wir hatten auch damals in meinem Hotel oder in Dubai haben wir dann sozusagen auch einen Strand oder unseren Pool, Pasha Pool und Pasha Icons, unsere Eventserie gemacht. Und damals haben wir uns auch lange darüber unterhalten, ob das wirklich einen Mehrwert bringt, in diesem 5-Sterne-Luxussegment jetzt mit Pasha zu kommen. Am Anfang war das gar nicht so klar. Das wusste man auch nicht. Und das hat sich wirklich alles als absolut perfekt herausgestellt. Und die Marke ist wirklich extrem gewachsen. Also wir arbeiten wirklich 360 Grad an jedem Touchpoint für die Marke, die zu optimieren. Das Wachstum ist fantastisch. Wir haben jetzt gerade einen Club in New York übernommen, in Brooklyn, das ehemalige Brooklyn Mirage, und haben dort Events eben auch mit Solomon, Black Coffee, jedes Mal ausverkauft. Es läuft unvorstellbar gut, ist super angekommen. Und ist wirklich so, dass ich letztes Mal bin ich am— wir hatten Michael-Biebig-Eröffnung, Michael Biebig als, als innerhalb von 3 Stunden ausverkauft.
Und, und, aber die Idee ist also sozusagen jetzt rund um die Welt zu gehen mit der Marke?
Also das ist sicherlich das, was am schönsten wäre. Ja, das ist natürlich nicht so einfach, ja, wie man sich das vorstellt. Wir wissen aus der Pascha-Entwicklung, dass das natürlich wahnsinnig— früher glaube ich gab es über die Zeit von '73, bis wir das übernommen haben, glaube ich wahrscheinlich 70 oder 90 Paschas auf der ganzen Welt, die aufgemacht haben und wieder zugemacht.
Also mit Lizenzgeschäft sozusagen?
Genau.
Genau, das war damals andere Strategie.
Das war sozusagen einfach, wir geben was, du zahlst mir 50.000 oder 100.000 € im Jahr und kannst sozusagen dir das Pasha da draufknallen. Ja, das hat natürlich die Marke wahnsinnig beeinträchtigt und wirklich nicht wirklich gefördert, ja, weil natürlich jeder gemacht hat, was auch immer möchte. DJs war natürlich nicht das Gleiche, was die Grundidee war, sozusagen die, die Kombination von den Haupt-DJs in den einzelnen Destinationen. Aber dann wollte halt keiner nach, keine Ahnung, nach Ischgl fahren, ja, da wollte halt Vitgeta wollte nicht den Ischgl spielen nehmen. Die Idee, auch wenn das natürlich damals für die Eigentümer super gewesen wäre, das war halt für den undenkbar. Ja, das war natürlich, und das hat halt einfach nicht funktioniert. Und deswegen sind die eigentlich alle wieder pleite oder zugemacht worden. Und immer nur Pascha als Hauptmutter dageblieben und hat sich halt auch verbessert. Und das versuchen wir jetzt auch langsam wieder zurückzunehmen, also diesen Franchise und eigene Sachen zu bauen und das eigenständig zu bauen.
Und das ist also Brooklyn, ist der erste Step, sozusagen?
Ist der erste Step und gibt natürlich viele andere Ideen. Und unser Eigentum ist natürlich permanent, ist ununterbrochen in Action, hier sozusagen sich Dinge anzuschauen. Mal schauen, was alles so kommt.
Im OMR Podcast spreche ich ja bekanntlich jede Woche mit Menschen, die ganz offensichtlich etwas bewegen möchten. Und alle von denen treffen Entscheidungen, gehen Risiken ein und treiben ihr Business häufig mit sehr, sehr viel Herzblut voran. Und natürlich passieren dabei auch mal Fehler. Die entscheidende Frage ist deshalb gar nicht, wie man jedes Risiko vermeidet, sondern ob man einen Partner an seiner Seite hat, der das eigene Business wirklich versteht. Und genau dafür gibt's die Businessversicherung von unserem Partner Hiscox. Hiscox ist seit 1901 als Spezialversicherer tätig. Entsprechend haben die extrem viel Expertise, und die fließt heute in moderne Businessversicherungen für Unternehmen, für Gründer oder für Freelancer. Bei Hiscox arbeiten Expertinnen und Experten aus unterschiedlichsten Branchen, die die jeweils individuellen Risiken sehr genau verstehen und deswegen auch gut herleiten können, worauf es bei eurem Geschäft ganz genau ankommt. Sollte euch mal ein Kunde einen Fehler vorwerfen, steht Hiscox an eurer Seite, verteidigt eure Interessen und begleitet euch im Zweifel auch vor Gericht ohne Mehrkosten. Also quasi die Rechtsschutzversicherung ist schon inklusive. Also kein Wunder, dass der Schadensservice mit 4,7 von 5 Punkten bewertet wird. Mit der Hiscox Business Versicherung kann man sich also rein auf sein eigenes Wachstum konzentrieren. Alle Infos und online abschließen kann man unter hiscox.de/omr, natürlich auch unter dem Link bei uns in den Shownotes. Und sag mal, so ein Club, damit der gut funktioniert, braucht der so eine Mindestmenge an Kapazität? Also was muss man da drin haben?
Naja, also ich glaube, wie überall, du musst Wenn du in einen Club hineingehst, und das ist natürlich, was früher immer so der Fall war, ich weiß nicht, jeder, der sich vielleicht dann früher so erinnern kann, so, da war immer so, da, da, das hat dann aufgemacht um 12, und das war dann bis 6 oder 7 Uhr morgens offen, und dann der Haupt-DJ kam so um 3 oder um 4, ja. Da war aber so bis 2, 3 Uhr war eigentlich nichts los in dem Club, ja. Da bist du reingekommen, da war niemand, da war keiner, ja. Da war der Pre-DJ da, den dann, wenn man vielleicht kannte oder auch nicht kannte, und dann ist eigentlich ab 3, 4 ist dann der Haupt-DJ gekommen, dann kamen alle Leute, ja. Die blieben dann bis 6, 7, und dann sind die alle wieder gegangen. Und das haben Das war natürlich komplett unattraktiv. Ja, das heißt, du brauchst eigentlich, um das zu haben, brauchst du einen, einen super Sideline-up zu dem Haupt-DJ. Und dann versuchen wir das natürlich ab dem ersten Moment zu optimieren, dass du reinkommst, ist eigentlich immer voller. Und dann bleiben die Leute auch, und dann genießen sie es auch, und dann geben die Leute natürlich auch deutlich mehr.
Aber das heißt, man kann voll sein mit 1000 Leuten, also man kann wirtschaftlich sein mit 1000 Leuten, man kann aber auch wirtschaftlich sein mit 100.
Unterschiedlich, es kommt natürlich auf den DJ drauf an. Ja, das ist natürlich ein DJ, aber locationmäßig, also rein die Venue ist sozusagen, ja, kannst du wahrscheinlich auch mit 1000 sein, aber das ist natürlich nicht unser Anspruch. Das ist uns wie ein Restaurant, da kannst du wahrscheinlich auch mit einem Tisch alleine am Abend, aber wir haben natürlich Budgets, die wir erfüllen müssen, und Ideen. Und das sind natürlich, wir versuchen natürlich zu wachsen, wir versuchen natürlich nicht nur kostendeckend zu arbeiten, sondern wir versuchen natürlich zu wachsen und zu steigern und uns natürlich wirklich sozusagen, ja.
Aber das heißt, ein normaler Pascha-Abend, zu dem muss schon mehrere Millionen Umsatz Umsatz verschaffen?
2 im Optimum.
Also ich habe mal gerade gerechnet, die Nächte durch den Gesamtumsatz vielleicht.
Ja, also wie gesagt, was wir versuchen, ist natürlich zu optimieren. Es ist nicht jeder Abend das Gleiche, und es hat natürlich jeder, jeder DJ bringt unterschiedliches Publikum, ja. Und, und, und das hat nicht einmal so viel was mit dem Umsatz zu tun, als es mit der, mit der Positionierung und, und einfach unterschiedliche Leute auch anzusprechen, ja. Wir haben wirklich was, den David Guetta ganz andere Leute reinholt als ein Solomon oder ein Marco Carola, oder ja, bringt natürlich ganz andere Leute, bringt auch unterschiedliche Leute von der, von der Altersgruppe, von der Zielgruppe, vom, vom, vom, vom, was die gerne ausgeben, ganz unterschiedlich. Also wir haben tolle DJs, die füllen, also wir hatten einen, der heißt Stussi, Chris Stussi, ein Holländer, da hatten wir so eine No-Phone-Policy, da durfte man keine Handys verwenden, nichts. Der hat ja das, also wir haben jetzt mittlerweile eine Kapazität von 5000, ja, das haben wir auch eben geändert, früher war so 3900, wir haben das auf 5000 verändert, oder bzw. wir haben das vergrößert, oder legalisiert. Das war unvorstellbar. Der hat eine Energie reingebracht in einer Jugend, das ist unvorstellbar. Das heißt aber, da geht es auch nicht um den Umsatz, da geht es eigentlich um das, was wir da an positivem Marktwert für andere Partys mitnehmen, weil die Leute einfach sagen, es ist unvorstellbar.
Also das Booking ist schon eine Kunst, also das zu überlegen, welcher DJ wann bringt was, welche Klientel, wen kann man sich leisten.
Genau, und das geht ja, und das ist natürlich, das ist eigentlich die größte Kunst. Und wie gesagt, aber ich bin ja nicht für das Booking verantwortlich, und ich bin sozusagen dann dafür verantwortlich, dass sich jeder DJ so wohlfühlt und sich in seinem Umfeld von all dem, was der sozusagen umsetzen möchte an kreativer Zeit, und an, und dass das halt hundertprozentig wahrgenommen wird von uns.
Lebt ihr denn eher von den, von den VIP-Gästen, die die Tische kaufen, eher von den Leuten, die normal Tickets kaufen?
Auch unterschiedlich, je nach DJ. Das kann man auch so nicht sagen. Also es ist wirklich, viele bringen keine VIP-Gäste, weil die halt einfach wirklich Masse bringen, und andere bringen halt viele VIP-Gäste. Und das ist halt unterschiedlich. Das ist, wir können sowohl von dem einen als auch von dem anderen können wir nicht leben, aber es ist ja nur eine Kombination. Weil auch wenn sozusagen würden wir nur VIP-Gäste haben, aber sozusagen die Tanzfläche leer, dann würden die VIP-Gäste auch nicht kommen.
Aber ich meine, ihr macht ja am Ende Geschäft wie auch einen Eventveranstalter. Also du musst halt sehen, dass jeder Abend die Tickets, die werden ja vorab verkauft. Das ist ja nicht so, dass man irgendwie da abends hinläuft und sich dann einfach reinläuft, aber man muss sozusagen über die Webseite ein Ticket kaufen, wie bei einem Konzert.
Genau, das ist natürlich auch etwas, was wir, also das war natürlich auch immer so ein Thema in Ibiza und ist immer noch, finde ich, immer so ein etwas unangenehmes Thema. Es gibt wahrscheinlich keine Insel oder gibt eigentlich überhaupt keinen Platz, wo es so viele Concierge gibt wie wie nie bisher. Und hier ist halt jeder Concierge, der organisiert ein Auto, eine Wohnung, ein Haus, einen Tisch in einem Restaurant, in einem Lokal und überall. Und diese Concierge haben halt eigentlich früher die Clubs beherrscht. Das heißt, die sind eigentlich hingegangen, haben gesagt, dazu, ich mag jetzt den Tisch oder den Tisch, und ich habe den Kunden, du gib mir einen Preis und ich verkaufe diesen Preis dann halt weiter. Das war halt komplett intransparent für die, für die Kunden. Und das würde ich sagen, das ist nicht, nicht auf, nicht bei allen, aber halt bei vielleicht vielen in der Summe war das halt einfach ein Problem für viele Kunden. Dann haben wir gesagt, dazu, wie können wir das für beide Seiten— wir brauchen die Concierge und wir brauchen auch die Kunden— wie können wir das transparent machen? Das heißt, wir haben sozusagen unser Buchungssystem komplett transparent gemacht. Früher war das halt so, dass du in dem Club anrufst und sagst, hör zu, ich mag einen Tisch, dann schicke ich dir einen Preis, oder der Concierge schickt dir einen Preis, und du weißt aber nicht, wie besteht der jetzt wirklich im Zusammenhang zu meinem Nachbarn oder sonst irgendwie. Und das haben wir komplett transparent gemacht. Das ist eine offene Booking-Plattform, wo du schauen kannst und wirklich siehst, was kosten die Tische, was kosten die Eintrittspreise. Und das ist natürlich auch ein bisschen gestaffelt, sozusagen nach nach dem, nach dem Bedarf und nach der Nachfrage.
Also dynamisches Pricing.
Genau, ein dynamisches Pricing. Das, ja, das ist das natürlich, das kann sich steigern, aber das geht wirklich rein darum, wie viele Leute buchen das und wollen das. Und, und das ist jetzt auch für den Concierge und für uns, also die Concierge bekommen ihre Kommission, die Gäste sehen genau, was es kostet. Also das ist eine Win-win-Situation für jeden. Und das hat unser, ja, unseren Umsatz und, oder sozusagen die Akzeptanz für den Club in ein wirklich Unvorstellbares gesteigert.
Aber es ist also auch nicht mehr so, wie man das früher kannte, dass irgendwie man kommt dahin und dann sagt an der Türsteher, nee, heute Abend ist für dich nicht möglich. Sondern wenn du ein Ticket gekauft hast, kommst du rein, no matter what.
Logisch. Naja, ich sage jetzt 99,9%, ja. Wenn du natürlich betrunken kommst oder keine Ahnung, das geht dann nicht. Ja, wir haben zum Beispiel auch noch in dem VIP, dass wir halt zu gewissen Tagen, dass du halt da vielleicht mit langer Hose kommen solltest und sozusagen mit geschlossenen Schuhen halt sozusagen nicht vom Strand Abendoutfit, weil wir halt wirklich versuchen, sozusagen einen angenehmen Abend zu gestalten. Und sagen wir den Leuten dazu, wir haben auch Rosen und wir können dir Rosen geben.
Jetzt, ihr habt sogar noch eine, habe ich irgendwie gestern Abend, ich durfte sie mir angucken, eine eigene Krankenstation habt ihr auch, ne? Das wird sagen, wenn ab und zu da, oder ja, wenn sozusagen ja mal irgendeiner zu viel getrunken hat, dann haben wir sozusagen auch Inhouse-Krankenstation, haben wir Damen, die dich da sozusagen aufpäppeln und sozusagen Was ist denn sozusagen, wenn ich jetzt Pech habe und bin hier und bei euch ist richtig Action und ich will aber einen Tisch haben, so der Toppreis pro Tisch, wo bin ich da?
Unterschiedlich, das kommt auf die Personenanzahl drauf an. Aber ich würde sagen, es lässt sich echt schwer sagen, weil es natürlich dazu gehört, würdest du jetzt sagen, hör zu, ich brauche, buche einen Tisch für das Closing, dann hast du hier tolle Preise. Wenn du das halt sozusagen am Tag vom Closing den letzten Tisch haben möchtest, dass der natürlich dann vielleicht teurer ist als der am Vortag.
Aber das könnte schon sein, dass dann so ein Tisch am Abend auch mal dann 10.000 € kostet oder so?
Durchaus sein. Ja, ja, absolut.
Ich meine, du hast ja, du hast ja vorher auch schon im Restaurant, dem Lido, war mir gar nicht so klar, gearbeitet, oder das auch richtig groß gemacht, sagen hier einige Menschen. Sehr beeindruckend, was du daraus gemacht hast. Unter anderem war das dann da so, dass man glaube ich da bei bestimmten Tischen am Abend pro Kopf 1.000 € ausgeben musste, oder mehr sogar. Also 1.000 € pro Kopf, es ist sozusagen, man geht dahin, ein Tisch, der macht Umsatz dann von zigtausend.
Ja, wobei, und das muss man auch sagen, ich glaube, der Preis, den du angeführt zahlst dafür, Wenn wir nicht das halten, was wir, oder nicht das halten, was wir dir versprechen, dann ist es überzahlt. Wenn wir das halten, was wir dir versprechen, dann ist das ein durchaus gerechtfertigter Preis. Und ich glaube, dass wir das, also ich sehe das jetzt aus dem Pascha heraus, dass wir das wirklich halten. Das hatten wir auch im Lio, ich glaube, sozusagen übertroffen. Das, was du gezahlt hast im Lio, war eigentlich günstig für das, was du wirklich bekommen hast. Unvorstellbar, weil, weil das war so, weil du, weil du, dass dem Lio, erstens ist eine, eine ganze, ein ganz Abend Entertainment, ja. Du kommst dort um 9 hin und gehst, wenn du möchtest, um 6 Uhr morgens raus, hast eben ein Kabarett, Restaurant und, und ein Club im Nachhinein. Und da war damals in meiner Zeit sozusagen 200€ der Mindestumsatz, den du bringen musstest. Der Durchschnittsumsatz war dann knapp 400€, den die Leute automatisch gebracht haben, ja. Weil die Leute einfach wirklich von diesem Entertainment, von dem gesamten Szenario, von wie wir die Leute motiviert haben, einfach so mitgerissen wurden, dass die Leute einfach sagen, hey, das ist mir scheißegal, was es kostet, das ist mir scheißegal, ich bin einmal da. Und ich hatte wirklich Leute, ältere Ehepaare, die sind rausgekommen und ich hatte gesagt dazu, in 50 Jahren mit meinem Mann hatte ich nicht so einen tollen Abend.
Aber wie, also ich meine, es ist ja am Ende auch die Frage nach der Differenzierung, also wie macht man sowas, also wie gibt es Restaurants ohne Ende, oder auch Clubs gibt es ja durchaus einige. Man muss halt irgendwie sich auch differenzieren in diesem ganzen Bereich. Wie schafft man das? Was sind die—
was einfach sozusagen, ja, erstens einmal immer sozusagen wirklich sich in den Gast hineinzudenken und wirklich versuchen, den Gast auf der emotionalen Ebene abzuholen und nicht auf der finanziellen Ebene. Wenn das natürlich wirklich nur ums Finanzielle geht, dann hast du sowieso verloren, was natürlich hier viele versucht haben, und das geht dann auch nicht.
Also nur teure Champagnerflaschen verkaufen, das ist es nicht, ja.
Da gehst du natürlich pleite, wenn ich das sage. Also du musst schon wirklich versuchen, die Leute auf dieser emotionalen Ebene abzuholen, dass die Leute wirklich ausgeben, weil sie einfach sagen, ich will einfach bleiben. Ich will einfach bleiben. Ich will einfach sehen, was kommt. Und ich nehme einfach, wir hatten dort Tänzerinnen, die haben mit den Leuten getanzt, die haben die animiert. Da gehst du in der Masse unter und genießt einfach den Abend. Sagst dir einfach dazu, das ist halt einfach ein One of a Kind. Und wenn du das wirklich schaffst, dann ist es eigentlich egal, was es kostet. Und dann ist es auch nicht teuer. Teuer ist natürlich immer so ein relativer Begriff. Was ist teuer? Das ist immer so schwierig zu sagen. Aber ich glaube, dass wir im Lio sowohl für die Leute, die wirklich— wir haben im Lio sozusagen auch knappe 60.000 bis 65.000 Restaurantgäste gehabt, also Restaurant- und Kabarettgäste. Und die haben im Durchschnitt sozusagen eben das ausgegeben, was ich gerade gesagt habe. Und für viele, die ist es wirklich teuer. Das ist wirklich ein dem musst du wirklich was bieten. Und dass der rausgeht und sagt dazu, das war so geil, Enrique, das war so ein wahnsinnig toller Abend, dann war das Geld eigentlich, das sie gezahlt haben, eigentlich geschenkt.
Was denn generell würdest du sagen, so in der Hospitality, Luxushospitality, eine bessere Differenzierung? Also das Produkt muss gut sein, ist ja ganz klar, aber ist dann die Marke, ist dann die Bekanntheit einfach nur, die Venue?
Ich glaube einfach sozusagen, es kommt eigentlich immer darauf an, was du sozusagen in diesem, in diesem ja, in diesem, ja, in dem Erlebnis oder sozusagen mit der, mit dem, mit dem Mehrwert für den Kunden, ob du den da wirklich abholst, ob der Gast wirklich sagt dazu, der Preis, den ich jetzt zahle, ist es wirklich wert. Ja, das heißt sozusagen, dass du heutzutage in ein 5-Sterne-Hotel, und ich war ja da in Dubai jetzt die letzten 3 Jahre, das sind alle Hotels unvorstellbar.
Das ist das, 150 5-Sterne-Hotels.
Wie will man sich da differenzieren? Das ist entweder die Marke oder ein Mehrwert. Und da musst du halt einfach schauen, wenn du halt wie bei uns— Five ist natürlich eine super Marke, ja, kennt man dort, aber es ist halt jetzt gegen die großen Marken wie Four Seasons, Ritz-Carlton, Marriott oder InterContinental, Hyatt sind wir eigentlich eine relativ unbekannte Marke. Aber wir haben dort alle sozusagen in den Schatten gestellt, weil wir halt, glaube ich, sozusagen natürlich einen Eigentümer haben, der sehr dynamisch ist, der sozusagen Hospitality von einem anderen Weg sieht. Der sieht das von dem, von dem Gast, nicht von der, von der, von dem Unternehmerischen her. Der sieht zuerst den Gast und sagt dazu, und dann kommt der Umsatz. Und das haben wir eigentlich im Grunde wirklich gut hinbekommen.
Was ist denn eigentlich für dich selber als Gast, wo du sagst, das ist der beste Club, das beste Restaurant, wo du, wenn du sagst, ich, vom Club her sind es garantiert wir, ist es wirklich so, es garantiert wir.
Und, und, und vom, vom Essen her ist sicherlich Casa Rondal hier auch auf der Messe, aber weltweit, also weltweit Ach, weltweit? Naja, da gibt's natürlich in Vegas hervorragende Clubs, die haben das auch sehr, sehr gut optimiert, ja. Also da von Hakkasan, ich gehe wahnsinnig gerne, ich finde so Hakkasan und Ling Ling, finde ich tolle Konzepte, ja, sehr dynamisch. Kommst natürlich aus Dubai, da bist du natürlich komplett verwöhnt, ja.
Auch was Hotels anbelangt und sowas?
Ja, wobei ich immer noch sagen möchte, ich, das klingt jetzt vielleicht egoistisch, ja, aber ich glaube, das, was was wir dort geschaffen haben, ich meine, das ist unvorstellbar, was wir wirklich— wir haben in meinem Hotel, in dem Lachs, ja, da sind wir ab dem zweiten Jahr mit 85, 90% Auslastung gelaufen. Wir laufen jetzt in dieser Kriegszeit mit 90% Auslastung. Ja, wir haben sozusagen 20% Umsatz verloren zu dem, unserem budgetierten Umsatz. Ja, das heißt, wir laufen wahnsinnig erfolgreich, weil wir wirklich dort Qualität über alles stellen.
Das Qualität, nach wie vor Trotz Kriegssituation?
Unvorstellbar, das kannst du dir nicht vorstellen. Wirklich, wir laufen, wir waren im Mai, wo du wirklich in der Haupt, also April, Mai, wo da wirklich Kriegs, 85, 90%. Ja, jetzt im Juli, August 85, 90%.
Krass.
Ja, weil das einfach, dass die Leute kommen, und das ist ja immer noch in Dubai, kommen ja die Leute, wenn es jetzt nicht die Engländer sind, dann kommen halt die Nigerianer hin. Da gibt's ja, jeder kann nach Dubai reisen, ja, das gibt es keine Beschränkungen. Das ist ja nicht so wie in Europa, dass heute sozusagen diese ganzen Visabeschränkungen hast. In Dubai bekommt eigentlich jeder eine Möglichkeit hinzureisen. Und deswegen, wenn es jetzt nicht A ist, ist es B oder C. Und das definiert sich jetzt über den Preis nicht mehr. Und das ist natürlich eher das Problem, dass sozusagen die Preise in dem Keller sind, aber nicht die Gäste. Die Gäste kommen weiterhin und du merkst auch da in dem Land kaum etwas. Aber das unterscheidet sich halt über die Qualität und dort halt um um vor 150 Hotels besser dazustehen als andere, musst du einfach die bessere Qualität bieten.
Und ich meine, dann bei den Clubs, also bei Pascha, da ist ja die ganz große, und der Unterschied zu allen anderen ist ja die DJ selber. Ich meine, die DJs sind ja nun auch eine Möglichkeit, weil dem Kabarett stelle ich mir vor, da warst du super dankbar, weil die Künstler da, die waren jetzt keine Promis, also die waren wahrscheinlich deutlich günstiger.
Ja, aber bei uns ist natürlich auch so, und das, ja, bei uns ist es auch so, dass ich sozusagen mein ist auch jetzt nicht wirklich jetzt sozusagen mich, also die Gäste, die, die einen Solomon sehen wollen, die einen Black Coffee sehen wollen, die einen Garrick sehen wollen, einen Calvin Harris, die gehen zu dem sowieso. Da hast du sozusagen einmal 60% deiner Kunden abgeholt. Die restlichen 40% sind eigentlich die Leute, die am Abend sagen, hör zu, ich weiß eigentlich noch nicht, was ich mache. Und eigentlich dann sprechen, hör zu Philipp, was machst denn du am Abend, wo gehst du hin? Und die sagen dir dann, hör zu, ins Pasha musst du gehen. Das ist unvorstellbar. Da haben die einen Abend, unvorstellbar. Sagst du, wer ist das? Marco Carola, kenne ich nicht. Solomon, kenne ich nicht. Wer ist das? Deutscher, sagt mir nichts. Gehst du hin und sagst, unvorstellbar, unvorstellbar. Gehst nach Hause und erzählst das deinen Freunden. Und das ist genau unser Job, dass wir wirklich sozusagen die Unentschlossenen, die noch nicht wissen, wo sie hingehen, dass wir denen einfach einen Abend bieten. Natürlich auch den Leuten, die das sowieso wissen, aber die gehen eh hin, weil die das eh haben. Dass wir denen einfach ein Umfeld bieten, wo die sagen, unvorstellbar.
Sag mal trotzdem drei Worte. Als du zum ersten Mal sozusagen jetzt in die PNL und in die Bücher von so einem Club geguckt hast, vorher war es ja auch schon wieder Restaurants, Hotels. War man dann trotzdem geschockt, welchen Anteil der Kosten die DJ-Honorare ausmachen?
Nein, überhaupt nicht. Nein, weil weil weil würde er das nicht wert sein, würde das Geld nicht bekommen. Sagt das wie beim Fußball. Wenn du einen Fußballclub da Messi ist, ist der 100 Millionen wert? Wahrscheinlich nicht, ja. Aber er ist es wert, weil der bringt dem Club, keine Ahnung, eine Milliarde. Das heißt, der ist jede Million wert. Auch wenn viele Leute sagen, der ist überbezahlt, das ist er nicht, weil der bringt uns einfach wirklich diesen Umsatz und das ist einfach eine Win-win-Situation. Also ich glaube, die sind wirklich genau richtig, wenn nicht vielleicht teilweise zu wenig bezahlt.
Und ist das so, dass man mit denen dann so Provisionsdeals macht? Also die haben eine Provision auf den Umsatz?
Ja, wie gesagt, ich bin ja im Operativen, das heißt, das ist jetzt nicht hundertprozentig mein Geschäft. Ja, aber gibt die unterschiedlichsten Dinge, was halt jeder DJ für sich am besten findet. Das ist, wir, wir tun wollen, ist wirklich zu sagen, jetzt so, wir geben dir eine Plattform, wir wollen dich haben, wir geben dir eine Plattform, wir geben dir die und die Möglichkeiten, und wir bieten dir sozusagen wirklich ein fantastisches Umfeld, und wir wachsen gemeinsam.
Also der, ich hatte vor kurzem, weißt ja auch, den Thomas Heinen, der Scorpions macht, zu Gast, und der hat sich ja auch so ein bisschen beklagt über die DJ-Preise, sagt, das ist für ihn, war das wahnsinnig schwer, dass das irgendwann mitzugehen, weil andere, also auch Las Vegas und so, noch viel mehr bezahlen können.
Ja, aber das war, und das war lustigerweise, und das muss man natürlich ehrlich sagen, es gab natürlich die Zeit, wo damals Las Vegas halt angefangen hat, sozusagen DJs exklusiv zu buchen, sozusagen die nicht mehr nach Europa oder gerade nicht mehr nach Ibiza kommen zu lassen, weil die natürlich einfach wussten, dass die DJs die Sommersaison alle hier waren und dann im Winter, dann sozusagen auch Oktober, November, dann sind sie halt sozusagen auf Tour gegangen. Und das war halt dann teilweise auch Las Vegas, Las Vegas. Die haben versucht, die über das ganze Jahr zu halten, um halt sozusagen den Gamblern dort neben Gambling und Essen halt auch eigentlich auch sozusagen dieses Entertainment anzubieten. Und die kamen halt mit verrückten Preisen. Das war sicherlich für viele Clubs damals schwierig. Und das Pasha hat auch damals, glaube ich, sich sozusagen eine Grenze genommen. Und das hat er dann auch nicht über— das haben die auch nicht bezahlt.
Und das heißt, Las Vegas hat wirklich gesagt, okay, wir wollen die DJs aus Ibiza hier zu uns holen und machen mit denen Verträge aus. Dass die dann auch nicht mehr in Ibiza spielen dürfen.
Die hatten dann sozusagen Exklusivität für Las Vegas. Die haben dann nur im Wynn gespielt oder wo auch immer, ja. Und dort waren die dann gebucht. Die durften dann eigentlich im Grunde sozusagen keine Europatrips machen, dann im Winter halt, wo dann eh keiner haben wollte. Das heißt, die konnten das nicht mehr machen, um einfach wirklich zu garantieren, dass wenn du einen Avicii hören möchtest oder wenn du einen, keine Ahnung, hören möchtest, dann musst du einfach da ins Wynn kommen oder zum Core kommen Weil sonst hast du den einfach nicht hören können.
Aber jetzt also für mich als Laie, du bist ja ein bisschen mehr Insider. Wenn jetzt mein Sohn wäre jetzt Top-DJ oder mein Sohn wäre Top-Fußballstar à la Harry Kane und ich betrachte das rein wirtschaftlich, was wäre dir mal lieber? Also wo soll ich den eher hinziehen?
Also ganz ehrlich, ich glaube, dass natürlich unser Konzept ein besseres ist, weil das einfach langfristig ausgerichtet ist mit einer Nachhaltigkeit. Wir versuchen natürlich jetzt keinen DJ für ein Jahr zu featuren und fertig. Ja, wir versuchen wirklich langfristige Partnerschaften aufzubauen, ne, und wirklich mit dem DJ zu wachsen.
Das heißt also, man kann dann über Lifetime als DJ-Vater sozusagen, könnte man, wenn der Sohn das auf so einem Level spielen kann, dann ist das für den deutlich lukrativer als jetzt für Harry Kane. Der kann dann vielleicht 10 Jahre Fußball spielen für 25 Millionen. Da würdest du sagen, dann sei lieber DJ, da kommt mehr bei raus?
Ich glaube, wenn du es gut machst heutzutage, und die DJs heutzutage leben wirklich alle ein mega gesundes, fantastisches Leben. Ja, absolut.
Ich glaube wirklich, also ein DJ, der, der ein guter DJ, der kann auch für uns, wie wir da, ja, unvorstellbar. Der macht das jetzt auch schon mal Podcast, aber er wollte auch nicht so richtig mit rausdrücken, erinnere ich noch.
Nein, aber das sind aber alles Leute, aber ich sag, aber der macht das seit 25 Jahren, der schaut frischer aus und blendender aus, als er je ausgeschaut hat.
Wer macht ja auch Sauna und Eiswanne?
Dass die Leute leben gesünder als eh und je. Und, und, und mit der wachsen wir zusammen. Ja, das ist nicht, du wachst, wir wachsen, ja, und dann schaut man, wie wir das irgendwie so zusammenraufen. Nein, das ist wirklich eine Partnerschaft, ja. Und, und, und das läuft hervorragend. Und deswegen sage ich, ich glaube, heutzutage hat sich das auch einfach geändert. Die Philosophie ist eine andere geworden, ja. Und die Leute wissen, dass es halt heute Business ist. Das war früher ein bisschen anders, ja. Wir haben natürlich viele Dinge bei uns geändert, die vielleicht für ein paar Leute schwierig zu verstehen sind, aber nicht— wir haben zum Beispiel diese Gratis-Gästeliste gibt es bei uns nicht mehr.
Dafür haben wir aber heutzutage Getränkepreise, die, ja, wir haben keine Ahnung, sogar reduzierte Getränkepreise.
Ja, wir haben für 28 € kriegst du 3 Premiumgetränke. Keine Ahnung, ob das jetzt ein Gin Tonic ist oder ein Wodka Soda oder was auch immer, bekommst du ja für 28 €. Das ist günstiger, als du es irgendwo anders bekommst. Ja, und weil wir einfach versuchen, sozusagen Ja, wir wissen, dass es teuer ist. Wir wissen, dass es für viele sozusagen eine zusätzliche Anstrengung ist. Aber dann versuchen wir den Leuten zu sagen: Hör zu, wir versuchen dir zumindest vernünftige Getränkepreise zu geben. Wir haben ein Wasserpackage, das kostet 18 Euro, wo du 3 Wasser bekommst. In vielen Clubs kostet das Wasser allein 15 Euro.
Stellt euch vor, ihr könntet euren ganz eigenen personalisierten Newsletter auf Basis der Aktien in eurem Depot erstellen. Oder wie wäre es mit einer Anweisung wie: Hilf mir, meine ETF-Sparplanaufteilung so anzupassen, damit der KI-Anteil an Aktien 30% nicht überschreitet. Scalable Capital macht genau sowas ab jetzt mit Agentic Investing möglich. Als erste Bank Europas öffnet Scalable seine Plattform mit Agentic Investing für gängige KI-Assistenten wie ChatGPT oder wie Claude natürlich, ganz ohne jede zusätzliche Gebühr seitens Scalable. Damit kann man dann Trading, Sparpläne und Orders per Prompt einrichten, man kann personalisierte News erstellen, man kann natürlich eigene Analysen vorbereiten oder auch Steuererklärungen, und man kann ganz grundsätzlich eigene Tools und ein interaktives Dashboard für sein eigenes Depot entwickeln. Also ihr behaltet natürlich am Ende jederzeit die Kontrolle. Der Zugang via MCP lässt sich jederzeit aktivieren oder auch wieder deaktivieren, und Trades und Sparpläne werden erst dann ausgeführt, wenn ihr die persönliche Freigabe dafür gebt. Alle Infos zu diesem neuen Ansatz jetzt bei scalable.capital oder hinter dem Link bei uns in den Shownotes. Und bitte daran denken, Kapitalanlagen bergen immer Risiken. Also das heißt, Getränkepreise und Eintrittspreise bei euch, das ist schon so, da machst du eine Art Yield-Management, so ein bisschen so wie Airlines, die auch genau sagen, okay, wenn wir dahin fliegen, dann muss ich überlegen, wann welchen Platz.
Ja, wir schauen uns das ja Ja, im Grunde sozusagen die ursprüngliche Idee ist, was können wir machen, das einfach wirklich auch für den Kunden attraktiv wird? Was ist für den Kunden attraktiv?
Wasserpackage, habe ich ja nie drüber nachgedacht. Also sagen wir, macht jetzt 3 Getränke als Bundle.
Aber deswegen sage ich, ich fand, das war immer schon so, und das war immer schon ein großes Problem, dass die Leute gesagt haben, ich komme in den Club und dann zahle ich 15 € für ein Glas Wasser oder für eine Flasche Wasser. Und da haben wir halt einfach gesagt, ja, zulass uns mit diesen, mit diesen alten Dingen brechen und versuchen wirklich sozusagen sowohl für den Wasserverkäufer, der uns das verkauft, als auch für, für den Gast das Optimale zu schaffen, indem wir dem Wasserverkäufer sagen, wir kaufen, wir verkaufen dir, wir kaufen halt einfach so und so viele Tonnen von oder Flaschen von Wasser, und dann können wir das auch an den Kunden weitergeben.
Also das heißt, du bist schon wirklich jetzt Anzahl der Öffnungstage, Öffnungszeiten, Ticketart des Da kannst du optimieren.
Also Art des Erwerbs nicht, das ist nicht meins, sondern meins ist halt sozusagen wirklich zu versuchen, sozusagen diese gesamte Experience zu optimieren und daran zu arbeiten.
Und das heißt, man kann dann am Ende aus deinem PASCHA-Umsatz noch mal 20, 30, 40% steuern wahrscheinlich? Und den Umsatz von deinem—
Ja, also ja, 40% steuern wäre natürlich schön, ja. Aber man kann es schon immer verbessern. Es ist, weil wir halt teilweise ja, aber ich glaube, bei vielen Dingen, man ist halt so in so eingefahrenen Dingen, das war immer schon so, das funktioniert so. Als wir diese Drink Packages eingeführt haben, da haben die Leute gesagt, seid ihr verrückt? Ihr macht es mir erstens, andere Clubs, ihr macht es mir den Markt kaputt. Und die Leute haben gesagt, das kann ja nicht funktionieren, da verlierst du ja.
Aber was macht ihr denn, wenn ihr bei so einem Abendmahl, wenn du merkst, die Buchungslage, da kommt keine Kundschaft rein?
Wir haben ein Promotion-Team auf der Straße, wir haben ein starkes Promotion-Team auf der Straße. Wir haben über 14.000 Workers Passes, die wir haben. Wir haben also, wenn du sozusagen hier arbeitest, kannst du dich bei uns als Worker registrieren und kannst dann sozusagen eigentlich fast jeden Abend zu uns kommen. Das zahlst du immer 28 €, hast dann aber immer diese 3 Getränke dabei. Also das sind, wenn du jetzt im Hotel arbeitest, hier irgendwo, oder wenn du jetzt irgendwo in einem Strandclub arbeitest, dann registrierst du dich bei uns, kriegst diesen Workers Pass und kannst mit diesem Workers Pass, zahlst du dann 28 € eigentlich in 80% der Fälle und kriegst dann die 3 Getränke.
Und ja, und die aktivieren wir dann und dann schreiben wir halt 14.000 Leute an und dann kurzfristig per WhatsApp oder was auch immer, heute Abend ist noch Platz, irgendwie wolltest du kommen und dann.
Genau. Also das heißt, so könnt ihr hier immer so die, die, so steuern wir sozusagen Nächte, die sozusagen hinter unseren Erwartungen bleiben.
Und Promotion auf der Straße heißt, die gehen dann am Strand lang und sagen am Strand, Genau, die haben wir in San Antonio.
Die sind halt in den Bars drinnen und versuchen halt sozusagen, keine Ahnung, wir haben jetzt den und jenen Artist, wollt ihr nicht kommen? Wir haben Busse, die haben wir dann Busse, die, wo wir die Leute hinbringen. Also das ist schon sehr professionell organisiert, ja. Aber mit Bussen werden die Leute also so abgeholt, dass man dann bringt die auch. Also nicht, nicht weil wir, weil wir die Leute bringen, sondern weil wir einfach auch zum Beispiel versuchen, sozusagen die Infrastruktur zu verbessern. Um das zu haben, haben wir Busse, wo wir die Leute zu neuralgischen Punkten bringen oder nach San Antonio bringen, um das für die Leute einfach einfach zu machen.
Aber als ich gestern Abend da war, ist, was ihr nicht so stark macht, ist mit Partnerschaften zu arbeiten. Dass da jetzt irgendwie so wie bei der Sansibar auf Sylt, da ist dann irgendwie groß der Automobilpartner davor, gab es gestern gar nicht.
Gibt's nicht.
Warum?
Weil es wirklich so sein soll, dass der Club eigenständig dasteht.
Aber die zahlen eine Menge Kohle dafür.
Ja, aber die zahlen die Kohle dafür, dass du, wenn du das Getränk bestellst, du das Getränk bekommst, mit dem wir die Partnerschaft haben, dass wir dir versprechen, wenn ich dir sage, ja, zu viele, ich verkaufe dir so und so viel Wodka, so und so viel Tequila, dass ich das einhalte. Und wir haben natürlich so versteckte Dinge drin, dass du halt sozusagen, wenn du halt deine Getränke bekommst, das halt dann sozusagen der Kübel, also der Ice Bucket halt sozusagen von der Firma ist oder sonst irgendetwas. Und das ist schon notwendig, ja, logisch, ja. Aber es gibt keine vordergründigen Das machen wir.
Aber jetzt kein Porsche vor der Tür oder so?
Überhaupt nicht.
Aber wäre doch eigentlich für euch easy.
Das könnte man ja, aber das ist nicht unser— nein, das wollen die Kunden nicht. Also ich glaube, also wir auch schon im Lio war das, das ist nicht unser Ansatz. Also was wir wollen, ist, dass du dort, ich als Kunde, der bereit ist, sag jetzt mal, wie du gerade gesagt hast, wirklich jetzt im letzten Go 10.000 € für den Tisch auszugeben, du magst da nicht in einen Supermarkt reinkommen, wo mit lauter Marken beschossen wirst.
Aber es könnte ja was ganz anderes sein. Ich habe gestern, ich meine, ich durfte netterweise da auf der VIP-Gästeliste sein, und dann war ich in dem Bereich und bin dann auch entsprechend dem Bereich wieder rausgegangen hinterher. Und dann dachte ich, na ja, zumindest mal für die VIP-Gäste könnte man jetzt beim Rausgehen, gibt es ja bei anderen Events auch, dass man auch so ein Goodiebag bekommt oder so was. Und dann dachte ich, warum eigentlich? Weil es ist ja, für viele empfinden das ja als Mehrwert. Da ist dann vielleicht irgendwie teure Kosmetik drin oder so was. Was, und jemand zahlt euch dafür, ihr müsst nur rausgeben.
Ja, aber ich glaube, also ganz persönlich glaube ich, dass sozusagen, dass die Gäste, die wir haben, in dem Luxusbereich, den wir sind, in der Exklusivität, wo wir versuchen, die Gäste abzuholen, da wollen das die Gäste nicht. Ja, das ist jetzt nicht so, dass du jetzt zu einem Bulgari-Event bekommst und dann halt noch so eine Tasche bekommst mit, was weiß ich, mit den ganzen Proben von— ja, genau, nein, das sollte nicht— das ist glaube ich das wirkt, das wirkt billig nicht, aber das wirkt vielleicht einfach unangemessen für einen Nachtclub. In einem Nachtclub glaube ich, was du haben möchtest und was wir wollen, ist, dass du da rausgehst und sagst, was für ein geiler Abend, ja, was für ein toller DJ.
Ich versuche nur ein bisschen das Gespräch anzureichern. Ich könnte mir wirklich vorstellen können, dass dann auch Leute, sage ich mal, das sind ja auch teilweise Leute dabei, wo man weiß, die leisten sich jetzt so einen Abend. Das ist jetzt nicht irgendwie, jeder hat jetzt ohne Ende Kohle, und dann bekommen die, wenn man rausgeht, irgendwas quasi geschenkt oder mitgegeben, was sie sonst vielleicht nicht gekauft hätten, irgendwie eine fancy Sonnencreme für nächsten Tag, oder?
Ja, aber wir haben ja unser eigenes Merchandising, und da sind wir ganz stark, und da geben wir wirklich wahnsinnig viel, wahnsinnig viel Energie stecken wir in dieses Merchandising rein. Da haben wir von diesen Ohrenstützern, also wo du wirklich sozusagen dich jetzt gegen die laute Musik ein bisschen schützen kannst, bis hin so, also die Handfans, bis zu wirklich wirklich, da haben wir wahnsinnig viel, ja. Und, und sollte jetzt ein Gast wirklich sozusagen gerne noch irgendwas mitnehmen, dann hat— dann haben wir natürlich 2 Shops bei uns im Laden, wo die Leute das dann kaufen können. Und das ist eigentlich im Grunde dort, wo wir versuchen, die Leute—
das wiederum hat mich auch gewundert, weil ich dachte, okay, ihr macht ja so auch Parfüm, also selber als, als Merchandise. Und da habe ich gedacht, hätte ich jetzt so als Verantwortlicher, als Laie gedacht, Mensch, das machen die bestimmt mit einem Partner, und dann geben die halt irgendwie ein anderes Parfüm raus und kassieren einfach eine Honorar dafür, statt was Eigenes mit dem ganzen Hustle drumherum zu produzieren. Und ich dachte, wenn ich das Pasha wäre, bevor ich jetzt ein Parfüm— oder auch, ich mache doch glaube ich auch Koffer, also Reisekoffer und sowas— bevor ich auf die Idee komme, sowas zu machen, hätte ich jetzt gedacht, noch naheliegender ist es, eigene Getränkemarken zu bauen. Weil wir haben ja gesehen, was jetzt auf einmal so Gin-Marken oder auch irgendwie andere Alkoholikamarken hier mit Hollywood-Schauspielern, was die für einen Wert entfalten können. Und da dachte ich mir, ihr habt ja die Distributionskette, ihr zeigt jedes Jahr 700.000 Leuten direkt, warum macht man nicht eine eigene Alkoholiker-Marke?
Es gab sicherlich schon Ideen und sicherlich Diskussionen um das ganze Thema herum, aber ich glaube immer noch, dass sozusagen die Kompetenz, die du uns abnimmst, nicht über einen Pascha-Wodka und einen Pascha-Tequila abzuholen ist. Das heißt, ich glaube, dass sozusagen, dass die Kunden sehr wohl wissen, was ist ein Beluga, was ist, ohne jetzt irgendwelche Marken zu sagen, was ist halt diese Marke, Eine Eigenmarke nimmt ja immer ein bisschen diese Exklusivität weg. Ein Champagner muss ein Premium-Champagner sein, da kannst du jetzt keinen Pascha-Champagner haben.
Man könnte vielleicht beides haben, also ein bisschen Markentransfer.
Wir haben Kooperationen mit gewissen Marken, die sozusagen für euch eigene Edition machen, aber da steht die Marke im Vordergrund, die Marke und die dann sozusagen die Kompetenz für den Inhalt ist und wir sozusagen nur die Fläche sind, wo die einfach sagen, jetzt duierst den Stolz darauf, mit dem Pascha zu kooperieren, aber wo jetzt nicht wir übernehmen. Und dann würden wir wahrscheinlich uns auch mit gewissen Getränkemarken wahrscheinlich nicht mehr so gut auskommen, wenn wir hier sozusagen Konkurrenz dazu machen. Und ich glaube wirklich sozusagen, dass die Kompetenz, weshalb die Gäste zu uns kommen, dass die erstens die freie Wahl haben, was sie trinken die besten Marken zur Auswahl haben und sozusagen jetzt nicht Eigenmarken, wie du das halt in vielen großen Lebensmittelketten hast, die Eigenmarken hast.
Was ist denn überhaupt sozusagen das Produkt oder das Getränk, was am meisten über den Tisch geht?
Unterschiedlich. Sicherlich im VIP ist es Tequila, im Front of the House, also sozusagen im MGA, ist es Bier, Wasser, aber auch Tequila, Wodka.
Also okay, keine Energydrinks.
Wahrscheinlich keine Energydrinks.
Hast denn du in den letzten Jahren, ich meine, du machst es ja jetzt hier seit Jahrzehnten mit, beobachtet, dass sich das verändert? Also Alkohol war ja früher, sagen die meisten, viel, viel größer, und jetzt geht es eher so in Richtung nüchterner sein.
Also sicherlich wird Alkohol sicherlich das größte Thema, was die größten Einbußen in den nächsten Jahren haben wird. Das merkt man natürlich, ja, merkt man. In unserem Fall sicherlich weniger als jetzt vielleicht, dass die großen Getränkemarken merken, die das natürlich im Einzelhandel größer merken als bei uns, weil wir natürlich an den Tischen einen Minimumverzehr haben und das müssen die Leute halt verzehren, ob sie jetzt wollen oder nicht. Dann nehmen die halt die Flaschen gerne mit, auch wenn sie sie dort nicht trinken, nehmen sie sie mit nach Hause.
Das geht auch?
Ja, klar, du hast ja bezahlt. Das ist das, da sind wir logischerweise, kannst du mitnehmen. Alles, was du nicht getrunken hast, kannst du mitnehmen. Und du kannst es nicht lassen und am nächsten Tag wiederkommen und trinken. Aber du kannst alles mitnehmen. Und ja, das ist sicherlich ein Thema. Deswegen merkt man das bei uns nicht, aber die großen Getränkemarken wissen es, und deswegen arbeiten sie auch mit uns enger zusammen, um sozusagen immer noch den Vorteil, unter Anführungszeichen, von gewissen Getränkemarken gegen andere herauszuarbeiten und halt zu sagen, ich habe da eine Kooperation mit dem Pascha, weil das halt so gut ist und weil die Leute das halt so schätzen, um sich da in den Vordergrund zu stellen. Aber grundsätzlich muss ich ehrlich sagen, sieht man hier wenig, wenig, wenig Tendenz sozusagen in den Clubs. Grundsätzlich merken wir das zum Beispiel in den Staaten, sieht man das natürlich stark. Da ist natürlich wahnsinnig viel Wasser wieder getrunken.
Wenn man jetzt sozusagen so viele verschiedene Restaurants, Venues gemanagt hat, und du hast ja auch schon viele Rechnungen entsprechend gesehen. Was war denn so, was sind denn so die Rechnungen, wenn dabei jemand irgendwie abends mit Kreditkarte bezahlt oder so, wo du denkst, das ist für dich selbst auch noch Hingucker von dem Preis her?
Ja, da ist natürlich immer wieder erstaunt, aber ich habe schon Rechnungen so für 250.000, 300.000 € gesehen, die das wirklich an einem Abend, ja, dass die Leute so mit ihrer Amex einfach so bezahlen können.
Und ist das dann, sind das dann die Leute, irgendwelche prominenten Menschen, oder?
Ich glaube sozusagen, jeder, der sein Geld hart verdient, weiß das zu schätzen. Ich glaube, das sind Leute, die sicherlich sozusagen ja gewisse, keine Ahnung, Erfolgserlebnisse in ihrem Leben hatten und sagen, jetzt so, das gehe ich jetzt sozusagen mit meiner Firma feiern, mit meinem was auch immer feiern, ja. Aber wenig, also Prominente schon gar nicht, gar nicht. Die sind sich natürlich auch immer um diesen, um diesen Effekt bewusst, was passieren würde, wenn jetzt, keine Ahnung, Ronaldo für 100.000 € Abendessen geht. Da würde natürlich jeder aufschreien. Also die sind sich ganz bewusst und die wissen das auch sehr, sehr gut einzuschätzen, dass das nicht zu tun ist. Und das sind Leute, die man, die kennst du auch nicht, die willst du auch nicht erkennen. Also aber irgendwie, ich habe das Gefühl, häufig Krypto-Millionäre, ja, Krypto, deswegen Krypto-Millionäre, Krypto-Millionäre, Keine Ahnung, Leute, die halt sozusagen eine Riesenerbschaft erzogen haben.
Also häufig auch Leute, die das Geld gar nicht selber verdient haben?
Ja, ich würde sagen, jeder, der das schwer verdient hat, gibt sich garantiert in der Größenordnung schwerer.
Du hast ja auch schon legendäre Formel-1-Manager, die sozusagen zu dir kommen.
Deswegen sage ich, so Rechnungen, die für uns, für mich unvorstellbar teuer sind, die für die kleinere Rechnungen sind. Auch die schmerzt das teilweise, ja. Also schmerzt es im Konto nicht, aber im Herzen. Im Herzen, ja. Ich habe auch nicht so viel Geld ausgegeben wie bei euch, ja.
Aber wenn jemand bei euch jetzt über deine verschiedenen Einrichtungen, wo du warst, hinweg, wenn da so jetzt eine sechsstellige Summe steht, das ist dann schon so, da guckt man schon hin, das ist dann schon richtig.
Ja, also logisch, das ist nicht normal, ja. Aber wie viel, also wir hatten einmal wirklich, ich sagte immer, eine ganz, ganz eine konservative Hoteliersfamilie, Hamburg, international angesiedelt, gekommen. Die Großmutter hatte 90. Geburtstag. Wir haben eine Flasche für 90.000€ gekauft für die Großmutter. Wir hatten die damals im Lio auf die Bühne geholt. Das ganze Ensemble hat für diese 90-jährige Dame gesungen. Wir haben diese Flasche für 90.000€ mit der Familie aufgemacht, getrunken. Das ganze Saal war voll, haben 500 Leute mit mit Happy Birthday gesungen. Ja, die ganze Rechnung war, keine Ahnung, auch weit drüber. Ja, weil einfach nur die Flasche war das. Ja, das gibt's schon. Ja, gibt's schon. Und das sind, das sind ja, das ist das.
Wie ist das denn generell irgendwie? Welche Rolle spielen dann Prominente? Weil wenn man jetzt so auf Ibiza guckt, das ist ja schon auch irgendwo dieses Zusammenleben von der, oder dieses Zusammenspiel von der Insel und den verschiedenen Einrichtungen hier. Und dann immer aber auch DiCaprio kommt hierher, Drake kommt hierher, also die ganzen US-Stars kommen Das hat schon eine gewisse Eigendynamik.
Ja, also absolut, absolut, war immer schon so und war halt glaube ich schon damals Freddie Mercury, was einer der ersten, der gekommen ist, der von Queen. Ja, und der hat das damals glaube ich so aufgemacht. Dann kamen ja wahnsinnig viele Formel-1-Fahrer und andere her, die das sozusagen alle, die hier gelebt haben, war immer schon so. Hier war immer die Anonymität und sozusagen diese Unbekümmertheit war eigentlich immer schon der Grund, weshalb die Leute hergekommen sind. Und das wirklich von einer Dua Lipa zu einem Kanye West zu einem Leonardo DiCaprio, die einfach wirklich in der Masse untergehen und einfach wirklich sich als Mensch behandelt fühlen. Die haben ja die gleichen Probleme wie du und ich. Der Arme muss auch auf die Toilette gehen, der Arme muss auch Wasser trinken oder der Arme muss auch irgendwas essen. Das ist ja auch nicht automatisch. Und je natürlicher, je freundlicher, je klarer das rüberkommt, mit dem gewissen Verständnis, dass du natürlich ja ein Besseres, oder ein Besseres, dass du sozusagen die Anerkennung bekommst, das, was du bist, umso lieber kommen die her. Und da gibt es ja keine Paparazzis hier, null. Das gibt es bei uns im Club überhaupt nicht. Aber weder in einem unserer Hotels noch in unserem Club, das gibt es gar nicht.
Aber wie kommt es, also wenn jetzt, sagen wir mal, nehmen wir mal DiCaprio jetzt irgendwie auf der Insel. Dann ruft er bei euch beim Guest Management an?
Eher nicht, aber die haben natürlich einen Concierge oder sozusagen sind dann in größeren Gruppen immer und die sagen halt so, wir kommen und da kommt dann eben auch DiCaprio oder Kanye West oder wer auch immer, dann Dua Lipa zu euch und ja, und dann kommen die einfach.
Und dann habt ihr dann Spezialeingang für oder dann?
Ganz normalen Eingang, ja. Ganz normal.
Aber dann sind die irgendwie auch in der DJ-Booth meistens?
Nein, überhaupt nicht. Also die sind eigentlich überhaupt nicht in den DJ-Booths, weil meistens die DJ das auch gar nicht wollen. Sozusagen, die sind ganz normal, die haben ihren Tisch, ihren Bereich, dort sind sie, dort zahlen die wie jeder andere und kommen und gehen und sind ganz, ganz normal.
Also das heißt, man macht da jetzt nicht auch strategisches Marketing, weil man weiß, okay, die kommen, ich brauche ein Foto von dem, oder die Story gibt man irgendwie weiter?
Überhaupt nicht, sonst würden die auch nicht kommen. Ich meine, die ganzen Handyfotos, ich meine, das ist natürlich irgendwas, ja, aber das ist natürlich heutzutage dann über Social Media, und das ist sowieso ein Thema, das hat jeder, ja. Was wir halt machen, das ist das Einzige, was wir im Club nicht erlauben, ist, dass die Leute mit Blitz und mit dieser, mit mit Licht fotografieren, ja, dass sie da die ganze Zeit sozusagen den Leuten anleuchten. Und das ist das Einzige, wo wir dagegen einschreiten. Alles andere kannst du ja sowieso nicht.
Aber optimiert man nicht auch Social Media? Also ich meine, du weißt ja selber, es kommen halt Leute zu euch bewusst nur, um ein Foto zu machen. Also wenn man bei euch da vorsteht, gibt's ja schon so eine Wand, so mit so, so, so, so, so fast so wie so eine Videoinstallation, wo da ganz viele Leute sich vorher fotografieren. Also man versucht schon, Social Media aktiv mitzudenken.
Natürlich für uns, aber jetzt nicht für den, für für den VIP-Gast, der nicht. Also natürlich schon so, dass es für uns wichtig ist und auch jetzt in unserem Fall sozusagen die Kirchen, es ist ja wirklich ein Symbol für die Insel.
Halleluja!
Ja, aber auch für die Insler. Es ist wirklich ein wichtiges Symbol, das einhergeht mit Ibiza. Also für viele Leute, die wissen vielleicht gar nicht einmal so sehr, dass das Pascha ist, die glauben, das ist halt einfach Ibiza. Also das ist wirklich sozusagen ein starker Punkt für uns.
Es gibt ja mittlerweile irgendwelche ganz, weiß ich nicht, vor kurzem in Hamburg irgendwie in der Ostsee, Feriengebiet, die bewusst so einen Rahmen aufstellen und sagen, hier kannst du ein Instagram-Foto machen, um halt dann die Gegend zu promoten. Also fand ich eigentlich gar nicht blöd.
Nein, es gibt, also deswegen sage ich, es gibt zig Ideen, ja, aber in unserem Fall, also, oder in meinen, sozusagen in unserem Luxusbereich, den wir haben, ist es vielleicht ein bisschen subtiler, ja.
Welche Rolle spielt eigentlich der Host selber? Ich meine, du bist ja am Ende auch, ich habe es ja gestern Abend bist du auf der Fläche von 6 Abenden die Woche von 10 bis morgens um 4, bist du selber da. Ich meine, das ist ja auch bei vielen anderen, wir haben gerade über Sansibar gesprochen, der Herr Seckler ist da ja auch sozusagen der Host. Viele Clubs und Restaurants sind ja auch über den Host prominent geworden. Ist das, wie siehst du da deine Rolle?
In meinem Fall ist sozusagen, es ist nicht meine Rolle, ja, das ist wirklich nicht meine Rolle. Ich bin wirklich da, wir haben da andere Leute, wir haben Gäste, Experience und Guest Relations Manager, die das wirklich bewusst machen und gewusst dafür da sind. Ja, ich bin ja wirklich dafür da, um wirklich sozusagen das zu optimieren, was zu optimieren ist, und wirklich nicht jetzt hier bin, um sozusagen Party zu machen. Das mache ich nicht. Ich, wie gesagt, ich trinke keinen Alkohol, ich rauche nicht, ich versuche wirklich gesund zu leben, ich versuche mich da wirklich sozusagen, ja, wirklich so entspannt daran zu halten, um wirklich sozusagen jeden Tag genauso frisch reinzugehen, wie ich auch rausgehe. Ich bin natürlich da, um zu schauen und Hallo zu sagen und zu tun und zu machen, aber ich bin jetzt nicht der, der der in die DJ-Booth geht und dem DJ jetzt Hallo sagt. Das ist nicht mein Job. Mein Job ist wirklich sozusagen, das so zu optimieren, dass der DJ hinten an einfach sagt, ich weiß nicht, was sich geändert hat, aber das läuft hervorragend.
Folgendes Problem kennen sicherlich die meisten: Der Zug fällt spontan aus. Frust, verlorene Zeit und vor allem endlose Warteschleifen. Umso erfreulicher, dass unser Partner ElevenLabs da eine hervorragende Lösung bietet. Mit ihrer Agents-Plattform und den menschlich klingenden KI-Agenten haben Sie Kundenservice komplett neu gedacht und ich durfte das mal testen.
Eleven von ElevenLabs hier. Wie kann ich dir helfen?
Warum sollte ich mit dir sprechen, statt auf einen echten Menschen zu warten?
Weil ich kein stummer Bot bin. Ich bin ein autonomer Sprachagent, der komplexe Probleme löst und proaktiv handelt.
Was heißt proaktiv zum Beispiel bei einem Zugausfall?
Also statt den Fahrgast ratlos stehen zu lassen, ruft mein System ihn persönlich an. Hey, dein Zug fällt leider aus. Ich habe dich auf die nächste Verbindung umgebucht und einen Sitzplatz reserviert. Dein Ticket ist bereits in der App aktualisiert.
Und klingt das nicht wieder nach Roboter, sobald es richtig kompliziert wird?
Nee, ganz im Gegenteil. Wir entwickeln die weltweit besten Stimmen, wir verstehen Emotionen und reagieren ohne Verzögerung in einem natürlichen Gespräch, bei dem du mich jederzeit unterbrechen kannst. Bei uns gibt es keine Warteschleife, wir lösen das lieber direkt.
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Die Zeiten sind vorbei. Also echt, also wer das heute noch als seine Philosophie betrachtet, der, für den, den gibt's eh nicht mehr im Geschäft, muss ich ehrlich sagen. Also das, das gibt's also für uns überhaupt nicht. Also wir sind wirklich, und da sind wir auch, das, da sind wir auch komplett dagegen, also wir sind wirklich so, dass jeder Touchpoint, den du hast mit unserer Marke, muss absolut, der muss dich wirklich abholen, ja, emotional, von der Freundlichkeit, von der Qualität, von allem. Also wir haben wirklich, früher hatten wir ja Männer an der Tür, da standen so Bouncer, was man halt so, Türsteher an der Tür, die halt geschaut haben, ja. Heute haben wir dort wirklich tolle, fantastische Mädels, englischsprachig, mehrsprachig, die sehen perfekt aus, die sind wirklich freundlich, die geben dir Informationen. Wir haben natürlich auch als Sicherheit, wir haben dort Sicherheitsleute, die sozusagen schauen, dass du jetzt keine Waffen mit dir hast oder irgendwelche Dinge, die sozusagen innerhalb des Clubs zu Konflikten führen könnten. Die schauen danach, die sind alle mega erzogen, das ist freundlich, das gehst du gar nicht mit. Und das ist um und auf, ja. Das ist wirklich so, dass das, das ist der eine nicht freundlich, ist der dann, ist der, der kann nicht.
Also ich habe, ich habe gestern da und habe es irgendwie an einigen Stellen, ist es wirklich krass, wo du es beschreibst. An anderer Stelle habe ich das Gefühl, die Leute haben auch so einen brutalen Druck, sage ich mal, dass da so viel Nachfrage kommt. Also ich gebe dir ein Beispiel, auch Fehler von mir, ich komme da zu diesem Spezialeingang und habe keine ID dabei, ne. Dann, weil ich dachte, ich komme, ich gehe nur mit Handy los, brauche ich gar nichts anderes. Anderes. Dann habe ich gesagt, gib mal bitte ID. Ich so, oh, ich habe keine ID. Dann war die schon so, irgendein Typ, der jetzt hier wieder rumnerven will. Das merkt man dann. Habe ich, kann ich mich mit meinem Instagram-Account? Nein, nein, nein, ID. Also das war so ein Gespräch, wo ich so dachte, am Ende hat es geklappt, gar keine Frage. Aber da, ihr werdet ja auch wahrscheinlich jeden Abend von Hunderten, von Tausenden von Leuten genervt oder versucht zu verarschen.
Genervt nicht. Also auch das hoffe ich, dass die Kollegin immer noch professionell—
das war's.
Es ist natürlich schon so, ja, das natürlich heutzutage extrem viele Leute versuchen, ja, sich halt sozusagen den Eintrittspreis zu ersparen, ja. Und das geht natürlich mit zig Ideen, ja.
Und was ist die Idee?
Ja, keine Ahnung, wir haben die Leute, die klettern über die Balustrade, wir haben wahnsinnig viele Kinder, die kommen einfach mit gefälschten Ausweisen, ja. Das ist natürlich für uns immer ein Thema, ja. Und das ist natürlich, ist natürlich so, dass vielleicht mit 5 Freunden zusammen jetzt gerne mehr Leute unter deinem Namen dann kommen, ja. Mir egal, Philipp kommt eh nicht, ich gehe zuerst das Philipp durch, und dann kommst du nachher und sagst, nein, bist ja eigentlich schon da. Ja, das willst du natürlich auch nicht. Ja, also das heißt, wir versuchen natürlich schon, die Leute sozusagen zu identifizieren, ne. Und gerade eben, was, was jetzt sozusagen, nachdem du ja ein Gast gestern warst, ja, auch dann in der DJ-Boost, dass du da nicht jeder reinlaufen soll, der auch wirklich exklusiv sein, um das sicherzustellen, auch für den Artist, der dort spielt, dass der ja keine, keine Fans reinbekommt, die dort nichts zu suchen haben, ja, und dass ich dann sozusagen auf Party mit, mit, mit Solomon machen, das sollte ja nicht so sein. Das heißt, wir suchen wirklich, das, da muss schon noch gewährleistet sein, dass der, der jetzt auf der Liste steht, auch der Person, die Person ist.
Das verstehe ich auch, aber ich war nur so von der, die Art, die ich dachte, fuck, dumm von mir. Und gleichzeitig habe ich genau gemerkt, jetzt bin ich in der Situation, das hat diese arme Frau jetzt jeden Abend wahrscheinlich hundertfach, dass Leute sagen, oh, ich habe keine ID, und Und ich bin jetzt genau auch so einer, aber okay, dann da war sie auch entsprechend ein bisschen so, oh Gott, jetzt nervt mich nicht auch noch mit so einem Scheiß.
Aber okay, also ich habe am Ende, wie gesagt, aus all diese Touchpoints, an die versuchen wir zu arbeiten, und das sollte wirklich professionell, freundlich abgehandelt werden. Und, und, und da sind, da bin ich schon wirklich echt streng. Also das ist, ich denke auch, das ist heutzutage der große Unterschied zwischen uns und vielen anderen, unseren Mitbegleitern, dass wir wirklich wahnsinnig auf die, auf die, auf die Hospitality achtet.
Man sitzt ja auch mit den anderen in einem Boot. Hier gibt es jetzt glaube ich 5 relevante Clubs, 5 große, und am Ende ist man auf der einen Seite Wettbewerber und auf der anderen Seite ist man aber gemeinsam.
Alle zusammen bieten wir die Experience für den Gast, der hierher kommt, ob der jetzt ins Amnesia geht und ins Hai geht und ins Universe geht oder auch immer hingeht, zu uns kommt. Die müssen wir alle mit der gleichen Professionalität und mit der gleichen Freundlichkeit abholen.
Und ja, und da gibt es eigentlich viel aus, ist da viel so, gibt es einen Arbeitskreis sozusagen, wir machen Ibiza besser?
Es gibt Arbeitskreise, es gibt Arbeitskreise, wo man sich sozusagen zusammensetzt, ja. Aber da sind wir jetzt vielleicht über den Sommer, da hast du sowieso keine Zeit, ja. Das ist jetzt nicht so, dass wir uns da zusammensetzen und jetzt irgendwie diskutieren, ja. Man spricht natürlich bei gewissen Problemen einfach logischerweise, ja. Aber im Grunde sozusagen gibt es die eigentlich gar nicht, weil alle wirklich unsere Kollegen alle gleich professionell an das Ganze herangehen. Ich glaube nur, dass wir vielleicht, weil wir aus dem Hospitality kommen und unser Eigentümer da wirklich ganz, ganz streng ist und auch das vielleicht etwas ist, was ich da vielleicht jetzt da bewusstermaßen ganz stark mitbringe, ist, dass unser Hospitality-Ansatz sowohl jetzt für unsere Hotels als auch für unsere Clubs, da gibt es halt einfach gewisse Dinge, die gibt es halt einfach nicht. Das ist halt eben Freundlichkeit, Gästezufriedenheit, da will ich, dass du, wenn du rausgehst, wirklich einfach gerne wieder zurückkommst.
Wie viele Mitarbeiter habt ihr in der Gruppe? Wie viele Leute?
Knappe 1000.
Ja, 1000 Leute arbeiten für euch, also inklusive der ganzen Saison, inklusive Hotel, Merchandising und auch dann der Türsteher. Und dann haben wir natürlich, ja genau, also in der Saison sind es dann 1000 und im Winter sind wahrscheinlich ein paar weniger.
Ja, in der, ja, in der Winter leider sozusagen naja, schrumpft das natürlich dann knapp auf 150 oder so zusammen.
Und dann machst du mit denen auch allen Workshops und machst—
also da haben wir natürlich, deswegen sage ich, wir arbeiten natürlich jedes Jahr dran. Erstens beginnen wir jetzt schon am Lineup für nächstes Jahr zu arbeiten. Wir schauen uns natürlich jetzt schon an, was können wir tun, um nächstes Jahr sozusagen uns noch mal zu verbessern. Wo liegt sozusagen unsere, ja, was klassisch CapEx heißt, wo liegen unsere Investitionen für, für die, für die Erneuerungen für nächstes Jahr. Wo wir wirklich dem Gast auch sagen wollen, hör zu, mit deinem Geld haben wir uns jetzt das verbessert, wo der Gast sagt dazu, oh, sieht ja irgendwie besser aus. Also das muss ja auch jedes Jahr irgendwie, muss da was passieren, ja.
Wenn das da jedes Jahr schäbiger ausschaut, da wirst du ja auch denken, aber sind das viele, viele Gäste, die jedes Jahr, also sozusagen regelmäßig, macht er so CM, habt ihr natürlich eine Datenbank, und wisst, okay, die haben Tickets gekauft online, schreibe ich die wieder an und so.
Das ist also das, ja, also wir machen natürlich, das machen wir natürlich wie jeder andere auch, aber es gibt natürlich natürlich unterschiedliche Dinge. Wir haben natürlich unsere Big Spender, unsere High Spender, unsere langjährigen Gäste und so weiter und so fort.
Und ihr habt das auch alles schön in Datenbanken so qualifiziert?
100-prozentig. Das geht auch gar nicht anders. Also ich glaube, dass heutzutage das, was man von früher kannte und was wir heutzutage sind, wir sind heute ein AI-gesteuerter Konzern. Wir optimieren an den Bars, wir optimieren im Einkauf, wir optimieren in der Tür. All das wird heutzutage über AI und über andere Dinge gesteuert. Neuer. Und das machen wir wahnsinnig, mit wahnsinnig viel Leidenschaft und mit unheimlich viel Erfolg.
Am Ende ist es ja auch der Grund, warum jetzt viele Private-Equity-Investoren und, sagen wir mal, Profi-Geldanleger versuchen, solche Assets sich zu sichern.
Richtig. Und das, und, oder, ja, oder eben, ja, ich würde sagen, jetzt sozusagen diesen Ansatz von AI und diesen Ansatz von, von wirklicher KI-Steuerung von, von allem haben wir gebracht. Das gab es früher nicht. Es gibt keinen einzigen Klub, der, glaube ich, so professionell mit dem arbeitet, wie wir das tun.
Ja, sag mal ein Beispiel, wo so KI an den Bars—
ja, wir optimieren die Bars, wir optimieren den Getränkeeinkauf, den Getränkeverkauf, wir optimieren die Mitarbeiter, alles über KI.
Also das heißt, du guckst dir genau an, welche Leute brauche ich in welchen Schichten?
Genau, wir schauen uns an, was wird dort verkauft, wie lange ist die Servicezeit von dem Mitarbeiter A im Vergleich zum Mitarbeiter B, wieso braucht der Mitarbeiter A länger als der Mitarbeiter B, ist sozusagen, müssen wir die Bar optimieren, warum bauen warum ist unsere durchschnittliche Dauer für einen, keine Ahnung, ein Gin Tonic normalerweise, keine Ahnung, 8 Sekunden versus bei gewissen Bars 16 oder 20 Sekunden, ja. Und das ist alles und sozusagen auch ein Mishandling, wo halt einfach Mitarbeiter von der Produktkenntnis halt einfach, keine Ahnung, statt dem Wodka A den Wodka B nehmen und sozusagen auch teilweise sozusagen, das wird alles über KI gesteuert und das gibt uns alles die Informationen, Krass, also da bist du also wirklich so der Innovator im Gastrobereich. Da haben wir mit 3 Firmen zusammengearbeitet und haben das sozusagen, das wirklich sozusagen auf einen, auf einen runtergebrochen. Und mit dem arbeiten wir da wahnsinnig erfolgreich zusammen. Und das machen wir auch in Dubai, das machen wir jetzt auch in den Staaten, und das bringt unheimlich viel.
Und wenn ihr jetzt sozusagen über Geocloning, so nennt man das ja glaube ich, so ein Event oder eine Location in verschiedene andere Orte zu bringen, Gibt es ja bei Messen und so Festivals, gibt es ja auch, dass man versucht, okay, Tomorrowland aus, haben das versucht, glaube ich, nach Brasilien, hat nicht so gut funktioniert, glaube ich, oder bei uns.
Wir machen das, wie gesagt, das läuft dann wirklich über den Artist, ja, und da schauen wir uns dann natürlich schon auch an, sozusagen, wie funktioniert ein Artist in einer anderen Destination. Nicht jeder Artist funktioniert in jeder Destination gleich gut, ja, und das ist natürlich auch, wo wir wissen, dass in Dubai funktionieren andere Artists als jetzt in Europa oder in den Staaten.
Aber am Ende ist ja auch, sagen wir mal, die Artistkost wahrscheinlich die größte Kostenposition in eurem PLR. Oder?
Ja, ja, Personal ist für dich größer, würde ich sagen.
Personal ist noch größer? Ja, also Personalkosten, und dann kommen Artistkosten. Und wenn man, also gut, Personal kann man natürlich optimieren, das ist ja bei jeder Firma so, aber die Artistkosten, gibt's da nicht irgendwelche Möglichkeiten? Wir versuchen, Artists selber aufzubauen, dann haben die so langfristige Verträge.
Machen wir auch. Das ist ja genau das, was ich gesagt habe. Wir schauen ja nicht, wir wollen ja keine kurzfristigen Partnerschaften haben. Wir sind ja langfristige Partnerschaften, wo wir zusammen mit dem Artist wachsen, wo wir dem Artist neue Möglichkeiten bieten, wo wir auch dem Artist neue Destinationen bringen. Der kann in Dubai spielen, der kann in den Staaten spielen, ja, der kann bei uns— wir haben ja auch Destino noch, was wir sozusagen Hotel mit Partys haben oder mit Events, ja, wo wir dort sagen, da kannst du spielen. Also wirklich so, der Artist auch Möglichkeiten hat zu wachsen mit uns, ja. Und das funktioniert. Deswegen sage ich, das ist keine— wer jetzt heutzutage glaubt, dazu wir nehmen deinen Artist und setzen uns da David Guetta drauf, ja, und dann machst du uns die Hütte voll und kriegst dafür X. So läuft das gar nicht.
Wenn man jetzt sozusagen auf so Luxus-Venues drauf guckt, was jetzt unabhängig von Pasha, wirst du mir wahrscheinlich eh nicht genau verraten wollen, aber was ist denn so eine gute Marge? Also wenn man sagt, okay, ein Restaurant oder auch ein Hotel im Luxusbereich, wo du unterwegs bist, wenn das 20% Marge schafft, ist das wahrscheinlich schon exzellent, oder?
Möglicherweise, ja. Also ja, es ist mit dem Herrn Heine. Ja, magst du Stimme?
Naja, Thomas hat ja ein paar Sachen da durchblicken lassen, aber da warst du jetzt nicht überrascht, oder was er sagt?
Überhaupt nicht. Nein, gar nicht. Gar nicht. Ist so. Ja, also es ist deswegen, du kannst es über, du kannst es nicht über die ganzen Artists, kann man das auch nicht sagen, weil das einfach unterschiedlich wird. Wir haben unterschiedliche Artists, unterschiedliche Artists bringen unterschiedliche Kunden. Das ist halt wie, ja, wie im Fußball. Das ist nicht auch, jeder ist nicht der Messi. Und wir können nicht nur einen Solomon haben.
Aber so für so ein Jahr, also wenn man auf so eine Profitmarge, sondern logisch, ja, für ein Jahr, aber versuchen das ja.
Deswegen sage ich, wir haben ja dann eben, deswegen sage ich, meine Aufgabe ist nicht, ich kümmere mich nicht um die Topline, was ja sozusagen Artist und das, ich kümmere mich eigentlich wirklich sozusagen, dass ich einfach sage, jetzt so, wie kann ich alles drumherum optimieren, dass wir da sozusagen ein besseres Kostenverständnis bekommen, was jetzt eben mit Getränkepackages, mit Einkauf ist. Wir kümmern uns darum, dass sozusagen, dass wir keine Kosten sinnlos ausgeben, ja. Und das ist eigentlich unsere Aufgabe.
Werden wir denn wohl noch irgendwie in den nächsten Jahren einen Club sehen irgendwo auf der Welt, der so ein 100 Millionen Jahresergebnis schafft?
100 Millionen Umsatz?
Ergebnis schafft ihr ja, das habt ihr ja locker. Also das ist ja keine Frage.
Aber keine Ahnung, ich glaube, es wird schwieriger werden. Ich glaube, es wird schwieriger werden. Ich glaube, dass natürlich mittlerweile auch Destinationen wie Dubai draufkommen, dass es wahnsinnig wichtig ist. Ja, also wir waren in Dubai, war es ja früher so, dass eigentlich in Dubai, es war früher sozusagen nur die reine Übernachtung, ja. Dann kam dann die Essenserfahrung dazu und jetzt kommt die Entertainment-Erfahrung dazu. Und da ist sozusagen bei Five, sind wir ganz vorne dran. Und da sieht man, wie erfolgreich das ist. Und das ist auch für Dubai ein immer wichtigerer, wichtigerer Punkt sozusagen, wirklich dieses, was ich eben ja damals eben Las Vegas als Ziel gesetzt hatte, sozusagen diese ganzen DJs zu featuren, wo jetzt die Leute in Dubai anfangen, wirklich diese großen Events zu machen, weil die wirklich sozusagen die Leute einfach diesen positiven Mehrwert einfach bekommen von diesem Entertainment. Und das funktioniert gut.
Okay, okay. Aber das heißt irgendwie, das beißt natürlich dann immer, das frisst natürlich.
Es gibt natürlich, es gibt ja so Megadinger in Macau und anderes. Es gibt da, was die da machen, weiß ich nicht. Aber das kann man nicht sagen. Also das ist deswegen, das ist natürlich auch in Dubai, sieht natürlich vom Ertrag her anders aus, wenn du da keine Steuern hast.
Wie ist denn das bei deinem Leben? Also wenn man sich jetzt vorstellt, du machst das jetzt irgendwie ein halbes Jahr lang von abends um 10 bis morgens um 4, und dann stehst du, glaube ich, hast du erzählt, um 10 oder halb 11 wieder im Büro. Ist das einfach körperliche Kraft, oder?
Also deswegen sage Erstens geht es, glaube ich, darum, wie du sozusagen wieder im Umfeld lebst. Deswegen trinke ich nichts, ich trinke Wasser und selbst eben diese Energydrinks habe ich komplett gelassen. Alles, was zu stark Zucker ist, habe ich alles gelassen und versuche halt sozusagen wirklich eben jeden Abend da zu sein, um einfach auch zu verstehen. Ich bin eben kein Nachtclub-Mensch, ich komme eigentlich aus der Hotellerie und das ist meine Stärke. Und deswegen, um das auch wirklich zu verstehen, ist es mir auch wichtig, da jeden Abend da zu sein und wirklich mit den Kollegen daran zu arbeiten, wie wir das immer wieder verbessern können. Und ja, und dann eben, wie gesagt, bin ich abends immer dort bis um 4, 5. Und dann ist es schon hart, also ein bisschen früher, aber dann bin ich wirklich ab 11 Uhr immer in den Hotels.
Und hält dein Körper durch? Ja, Entgiftungs- oder irgendwie?
Keine Ahnung, brauche ich ja nicht. Ja, eben Sport und Sport und, und gesund leben.
Und halt machst du mittags irgendwie einen kleinen Nap, so von 15 bis 16?
Na ja, dann komme ich nach Hause, ich habe einen kleinen Sohn, Und das ist natürlich, der nimmt natürlich auch noch viel Zeit von mir in Anspruch. Und das ist eigentlich dann das Schönste. Also ganz ehrlich, Ibiza gibt dir wahnsinnig viel. Es gibt dir wirklich viel. Und es war für mich nie hier Arbeit. Es war eigentlich immer wirklich eine Freude, einfach hier von diesem Ganzen dabei zu sein. Und Pasha Gruppe selber ist auch eine echte Ehre, da dabei zu sein.
Ist denn für uns in Deutschland noch mal Hoffnung, dass noch mal ein richtig großer neuer Club irgendwo in Deutschland eröffnet? Weil ich war jetzt in Sylt, da haben alle so eine gewisse Sehnsucht nach dem Motto, hier war mal vor 30, 40 Jahren, war auf Sylt war die Hölle los, da gibt's die ganzen alten Geschichten von Gunter Sachs und sonst was. Mittlerweile ist da relativ ruhig geworden. Oder auch selbst bei uns in Hamburg, ich wüsste jetzt gar nicht mehr so den Club. Oder ich komme aus dem Ruhrgebiet, da war es früher auch so, gab es in der Art ein paar Clubs. Vielleicht bin ich einfach zu alt geworden, aber ich habe das Gefühl, die Welt ist wie so oft, es gibt diese riesigen Plattformen, Ibiza oder halt Mykonos oder so, Und ansonsten ist es nach dem eigentlich weg.
Ich glaube, das ist also ich von den Clubs her kann ich es jetzt nicht sagen, aber damals ich kann es jetzt aus dem Lio sagen, als wir damals versucht haben, das Lio international zu positionieren, sind wir nach London gegangen, Mykonos, Sardinien und haben einfach wirklich geschaut, wie stark oder wie gut kommt dort ein Lio an? Ja, wie gut kommt dort ein Lio in dem also ein Kabarettrestaurant quasi? Ja, Restaurant, Kabarett sozusagen Entertainment Restaurant. Ja. Und da merkst du natürlich, dass sozusagen die Leute erstens in ihrer eigenen Stadt ein deutlich anderes finanzielles Verhalten haben. Das heißt, da geben die Leute deutlich weniger aus, als wenn du jetzt in Urlaub gehst. Wenn du in Urlaub gehst, dann kostet es halt irgendwie, keine Ahnung, 100 €, kaufe ich es mir einfach. Das würdest du zu Hause nie machen. Und da sind die Leute natürlich im Urlaub deutlich bereit, mehr auszugeben, als sie das in ihrem eigenen Umfeld sind. Dann sind die Leute natürlich hier im Urlaub bereit, Alkohol zu trinken zu einer Uhrzeit oder an einem Tag, wo die das zu Hause nicht machen, weil dann am nächsten Tag die Arbeit ansteht. Das heißt, in London war das wirklich so, dass es eigentlich nur Donnerstag, Freitag, Samstag funktioniert hat und eigentlich nur Freitag und Samstag gut funktioniert hat. Das heißt, um solche Konzepte einfach irgendwo einzusetzen, hast du einfach eine komplett reduzierte Operation Time, also wo du halt wirklich sozusagen das funktioniert. In New York haben wir den Club Freitag, Samstag und hin und wieder Sonntag offen. Das heißt, da schaffen wir es noch nicht, oder wir arbeiten jetzt dran, das sozusagen einen Donnerstag einzuführen und so weiter. Weil die Leute, trotzdem wir dort 9 Millionen im Umkreis haben, oder wir sind da in Brooklyn, da kannst du ja noch mehr Leute, da schaffst du es nicht, da schaffst du es nicht an einem Mittwoch. Da musst du schon wirklich was so Tolles bringen, aber nicht jeden Mittwoch schaffst du das nicht.
Das heißt, das Nachtleben wird in Zukunft Deutsche wahrscheinlich dann eher auf Ibiza stattfinden oder irgendwo Urlaubsort. Und in deutschen Städten ist eigentlich Club dieser Art relativ rar.
Es gibt ja mega Pascha in München, ja, das ist ja auch eben langer Partner von uns, läuft hervorragend. Okay, es gibt, es gibt glaube ich schon immer wieder, wird es irgendwelche einzelne Dinge geben, aber grundsätzlich ist es schwieriger.
Also, aber Sylt ist für euch keine Destination?
Nein, eigentlich, ich glaube einfach, das muss man sich anschauen. Ich glaube grundsätzlich nein, zu irgendwas zu sagen ist immer dumm, man muss sich immer genau anschauen, was was.
Auf der Legende nach auch sehr viele wohlhabende Menschen.
Das stimmt auch, aber wir brauchen ja nicht nur die reichen Menschen, wir brauchen ja die Masse. Da braucht er wirklich die Masse. Und die Masse ist ja das, was sozusagen dann auch die reichen Menschen, was einfach die Summe aller Menschen macht, dann einfach wirklich den Erfolg aus. Nur reiche Menschen, die dahinter dem DJ stehen und sich abfeiern lassen, und vorne ist keiner mehr, macht auch keinen Erfolg.
Also diese Balance hinzubekommen, auf Sylt wahrscheinlich nicht so einfach.
Dafür kenne ich Sylt zu wenig, muss ich ehrlich sagen.
Also ich war jetzt vor kurzem ein paar Mal da und da erzählten einem alle, ja früher war hier so richtig die Hölle los, dann war das so das legendäre Island und jetzt ist es langweilig geworden.
Ich glaube auch, hätte sich Ibiza oder versucht sich Ibiza auch nicht jedes Jahr neu zu erfinden und wirklich da stetig dran zu arbeiten, tolle Artists herzubringen, tolles Umfeld für die Artists zu schaffen, möglicherweise hätten wir auch schon das gleiche Schicksal wie Sylt gehabt.
Okay, okay, also wer jetzt immer noch keine Lust hat, mal das hier kennenzulernen, dem kann ich auch nicht so richtig helfen. Also ich habe es sehr genossen, mir das mal angucken zu dürfen. Ich hatte vorher wirklich keine Ahnung. Es war natürlich auch dank euch wirklich ein spektakulärer Besuch hier. Vielen, vielen Dank, dass du gekommen bist.
Danke ganz herzlich für die Einladung. Danke, danke vielmals, alles Liebe.
So, wem es bis hierher gefallen hat, dem empfehle ich noch 2 weitere Podcasts. Als Erstes ein Gespräch von vor einigen Wochen mit Thomas Heine, der auf Mykonos einen ähnlichen Club aufgebaut hat wie das Pasha, das Scorpius, ein deutscher Typ aus Ulm. Die ganze Reise von Thomas Heine und seinem Partner, wirklich Wahnsinn. Und vor einigen Jahren habe ich bereits mit dem Mega-DJ Mladen Solomon gesprochen. Die meisten wissen gar nicht, dass der Deutscher ist, aber er ist Deutscher aus Hamburg und entsprechend kennen wir uns schon länger und es war ein ganz gutes Gespräch. Also wer es hören möchte, Solomon OMR Podcast oder Thomas Heine OMR Podcast, ihr werdet es finden. Überall reden Menschen von KI, auch gerne hier im Podcast. Damit ihr auch mitsprechen könnt, gibt's jetzt von meinen Kollegen von OMR Education einen KI-Intensivkurs. In 6 Wochen wird man vom KI-Anwender zum KI-Enabler, insbesondere im Marketing. Man bekommt vermittelt, wie autonome Agentensysteme im Marketing eigenständig konzipiert, verknüpft und bei euch im Unternehmen verankert werden. Ihr seht, wie ihr die Effizienz eures Teams nachhaltig steigern könnt, und ihr könnt komplexe Marketing-Workflows anschließend automatisieren. Unser Kurs von OMR Education dauert ungefähr 6 Wochen und kombiniert Theorie und Praxis. Der zeitliche Aufwand liegt bei ungefähr 4 bis 5 Stunden pro Woche. Der Kurs richtet sich ganz konkret an Marketing-Leads, an Digitalstrateginnen und Strategen, an KI-interessierte Menschen mit mehreren Jahren Berufserfahrung, die selber KI-fest werden wollen und vor allen Dingen auch KI fest in ihre Prozesse integrieren möchten. Nach Abschluss des Kurses gibt es außerdem ein Zertifikat von uns, von OMR Education, Alle Infos und Anmeldungen dazu unter edu.omr.com/intensivkurs oder hier hinter dem Link bei uns in den Shownotes. Dieser Podcast wird produziert von Podstars bei OMR.
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