Milliardenmarkt Zahnpflege: Happybrush-Gründer Stefan Walter (#909)
27 May 2026 · 56 min
In this OMR Podcast episode, host Philipp Westermeyer interviews Stefan Walter, co‑founder of Happybrush, to unpack how the company grew from a 2016 idea into a €100 million‑revenue oral‑care brand with a Made‑in‑Germany sonic toothbrush. Walter recounts his personal background – growing up in a dentist’s office, studying architecture and design, and working at agencies and Procter & Gamble (Oral‑B) – before spotting a stagnant duopoly (Oral‑B vs. Philips) and a market ripe for disruption. He describes the product’s design evolution (black‑colored, longer‑lasting battery, recyclable housing, regional component sourcing), the subscription‑style “starter‑kit” model that sells the brush once and recurring revenue from replaceable heads, toothpaste and accessories. Funding history includes three seed rounds and a €5 million Series A in 2021, enabling organic growth without aggressive VC scaling. The go‑to‑market strategy focused on retail partnerships (dm, Rossmann, Müller, Budni, Edeka) and test‑unit placements, complemented by low‑budget digital marketing, influencer collaborations, and test‑winner seals. Walter discusses challenges with distributors, legal push‑backs, and the need for persistent outreach (including guerrilla tactics) to secure shelf space. He notes that test‑unit logistics are costly, especially when scaling to thousands of stores, and observes slightly higher acceptance in major cities (Berlin, Munich, Cologne, Hamburg) versus smaller regions. The brand experiments with equity‑based ambassador deals, targeting athletes, musicians and entertainment figures who receive shares instead of cash, aiming for authentic advocacy. Investor sentiment has shifted from a period of caution to renewed interest, with valuations discussed in terms of revenue multiples (≈50‑60 ×). Sustainability remains a core DNA (B‑Corp status) despite perceived consumer fatigue, and Happybrush continues to embed eco‑friendly materials while keeping the message subtle. Unconventional marketing stunts—such as a partnership with Johnny Rotten, a rock‑festival collaboration, and a tongue‑in‑cheek April‑Fool’s vibrator‑toothbrush concept—illustrate the brand’s humor‑driven personality. The episode also contains ad reads for Qonto, Hiscox, Instaffo and ElevenLabs, which are peripheral to the core narrative.
Chapters
Happy Brush ist mir vor einigen Jahren zum ersten Mal aufgefallen. Damals gab es, glaube ich, einen Auftritt bei Die Höhle der Löwen und da dachte ich schon, okay, das dürfte nicht einfach werden, mit elektrischen Zahnbürsten was Größeres aufzubauen, also auch im Hardwarebereich. Aber jetzt, einige Jahre später, muss ich sagen, die beiden Jungs sind immer noch unterwegs, die Firma gibt es immer noch und mittlerweile spielen sie sogar eine größere Rolle und haben es wirklich geschafft, mit einem sehr schönen Abo-Modell, aber natürlich auch in einem Markt, in dem es ein massives Duopol gibt von Oral-B und von Philips, voranzukommen, sich zu behaupten. Und jetzt war ich neugierig und wollte genauer wissen, Wie groß sind sie mittlerweile? Wie haben sie so viel Reichweite, so viele Kunden gewonnen ohne viel Geld? Und bauen sie jetzt wirklich tatsächlich auch Vibratoren? Und damit rein ins Gespräch mit Happy Brush Gründer Stefan Walter.
Auf geht's!
Let's go! Go, go, go!
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Mitarbeitenden.
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Hallo Stefan!
Hi Philipp, danke für die Einladung.
Ja, bei dir ist es so, du bist jetzt Zahnbürstengründer und praktischerweise ist, glaube ich, dein Vater auch Zahnarzt, ne?
Ja, ist richtig. Also ich glaube, ich habe so ein bisschen das, was ich jetzt mache, in die Wiege gelegt bekommen. Also wir haben damals, wenn ich jetzt wirklich ganz lange zurückspule, bin ich über der Zahnarztpraxis aufgewachsen. Also da bin ich rumgekrabbelt. Wir sind dann zwar, als ich so ungefähr 2 war, umgezogen, aber irgendwie habe ich da Zahnarztpraxisluft geschnuppert. Ich wusste aber auch, dass ich nicht Zahnarzt werden wollte. Das habe ich irgendwie schnell rausgefunden. Aber ja, von daher, glaube ich, ist das ein Strang, der dazu geführt hat, dass ich das, was ich jetzt mache, nämlich so eine Zahnpflege-Brand aufzubauen, das ist bestimmt ein wichtiger Teil gewesen.
Aber du hast dann erstmal noch ganz normal BWL gemacht, ne?
Also der Weg war dann, also der erste Strang war, ich glaube, das habe ich erst so spät realisiert, glaube ich, wirklich diese Verbundenheit zur Zahngesundheit, weil ich auch weiß, was passiert, wenn man keine guten Zähne hat. Und der zweite Strang, du hast schon recht, ich bin dann einen anderen Weg eingeschlagen, aber der war schon geprägt von verschiedensten Stationen. Also ich war da nicht irgendwie auf BWL aus, sondern ich habe mir Architektur angeschaut, ich habe mir Design angeschaut, ich war auch mal in einer Band. Also ich war sehr im Schaffensprozess irgendwie, so gestalten, was verbessern, habe auch selbst Grafiken gemacht, habe dann Redaktionen angeschrieben, um denen zu sagen, wie sie ihr Layout verbessern mit 15. Also teilweise habe ich früh einfach versucht, Sachen zu verbessern, und ich glaube, diese Eigenschaft ist auch ein Teil davon. Ich bin dann durch Supermarktregale gegangen und habe gedacht: Wie ist das denn gemacht? Warum sticht das raus? Und ich habe gar nicht gewusst, dass das eigentlich eine Besonderheit ist, weil andere hat das nicht so interessiert und mich hat es interessiert. Dann habe ich gedacht: Womit kann ich aber am besten diesen Traum verwirklichen, irgendwann was selbst zu gestalten? Und das war dann schon über so ein Vehikel BWL in Mainz und Köln. War jetzt aber, glaube ich, im Nachhinein zwar eine ganz gute Grundlagenausbildung, aber ich glaube nicht, dass ich da wirklich viel mitgenommen habe außer ein Eintrittsticket in die Berufswelt letztendlich.
Und dann ging es weiter. Dann bist du aber noch ins Angestelltenverhältnis reingegangen.
Dann bin ich auch wieder so ein bisschen innere Zerrissenheit: Wo will ich mich jetzt aufstellen? Also ich habe reingeschnuppert in so Praktika bei Saatchi Saatchi, also Werbeagenturen, habe da auch Mit in der ersten Woche sogar Zahnpflegespots sortiert, dann eine Unternehmensberatung angeschaut und dann aber doch gemerkt, ich will unbedingt sehen, wie eine Marke entsteht, wie ein Produkt für Konsumenten geschaffen wird, und bin dann bei Procter& Gamble eingestiegen und habe da für Marken wie Gillette, aber auch Oral-B gearbeitet.
Also Oral-B ist ja eine ganz große Zahnpflegemarke am Ende. Und dann dort gesehen, wie es läuft, und gedacht, okay, das kann ich besser, und dann gegründet, oder?
Ja, auch das war gar nicht so geradlinig, sondern ich habe während eigentlich der ganzen Berufslaufbahn ganz viele Ideen immer gesammelt. Ich hatte während dem Studium Studibuch, also das war meine Idee, dass man da Bücher tauschen kann, weil es ja Quatsch ist, jedes Mal ein neues Buch zu kaufen. Studibuch hat aber leider nie die Online-Darstellung erblickt, sondern wir hatten das ganze Konzept, wir hatten alles super geil aufbereitet, aber Es ist nie live gegangen. Dann gab es sowas wie eCharity. Da wollte ich Onlinekäufe, wenn du klickst, dass die Provision dann quasi gespendet wird an deine Organisation. Alles hat nie das Licht der Welt erblickt. Das heißt, ich war immer auf der Suche parallel zum Job: Wo kann ich quasi irgendwas Neues gründen? Und auch bei— also letztendlich bin ich dann auch bei P&G rausgegangen, weil ich dann was hatte. Das hieß HomeZen. Das war sozusagen Gesundheitsdienstleistung. Die man nach Hause bestellen kann, irgendwie Yoga, Massage, Physiotherapie, und habe dann aber gemerkt, boah, das ist so ein Marktplatzthema, da braucht es auf jeden Fall das Angebot, die Nachfrage, und es ist ein hochkomplexes Geschäft. Und dann sind wir durch einen Zufall umgeswitcht auf Happybrush. Also es war schon eher ein Zufall.
Was für ein Zufall war das?
Ich glaube, es war ein Zusammenspiel aus, dass ich mit Flo, meinem Mitgründer, quasi mich wieder getroffen hatte auf einem Event, und wir haben einfach gesprochen und den Markt angeschaut und damals war so Dollar Shave Club extrem, extrem auch gehypt.
So eine Rasier-Startup aus USA.
Genau.
D2C-Brand.
Genau, und wir haben auch beide natürlich dieselbe Erfahrung geteilt, weil er ja auch bei Procter& Gamble gearbeitet hatte, auf Blendamed zum Beispiel. Und dann sind wir eigentlich durch ganz viele äußere Einflüsse und durch Gespräche untereinander, es war jetzt nicht so eine Übernachtentscheidung, sondern das ist dann so gereift, sind wir so nach 1, 2 Monaten, haben wir gesagt, okay, wir setzen alles auf eine Karte. Ich verlasse das andere Startup, habe das dann an einen Mitbewerber quasi abgegeben, also ganz lowkey, und bin dann voll gestartet mit Happy Brush 2016.
Vielleicht noch ein Moment, wo auch viele Hörerinnen und Hörer, die denken, okay Mensch, ich würde auch mal gerne selbstständig sein, oder das dann vielleicht noch nicht hinbekommen haben, oder es ist auch ein sehr schwieriges Unterfangen so aus der klassischen Karriere, wo man im Konzern ist, ein Studium und so, und dann in die Selbstständigkeit. Aber es war dann so, ihr wart total überzeugt, wir verkaufen jetzt Zahnbürsten.
Also ich sag mal, es war schon eine Mischung aus Naivität. Also ich bin wirklich mega ins kalte Wasser gesprungen. Ich bin quasi aus dem Angestelltenverhältnis in dieses andere Startup und das war halt brutal. Ich habe mich gefühlt wie so ein Embryo. Also davor halt ein Milliardenkonzern und alles geregelt und dann bin bin ich da damals eben bei dem ehemaligen Startup die Hotels abgeklappert, ob die den Service ihren Hotelgästen anbieten wollen, und bin dann erst ein paar Monate später auf Happybrush geschwankt. Und das heißt, weil dann kam alles zusammen, eben diese letztendlich seit ich Kind bin, diesen Faible oder das, was ich mitbekommen habe zur Zahngesundheit, das Wissen von Oral-B plus mit Flo habe ich ein gutes Pendant gehabt, weil er einfach super anders getickt hat. Menschlich, aber fachlich wiederum super viel mit mir geteilt hat.
Was ist im Zahnbürstenmarkt da zu sehen gewesen? Ich meine, es gab ja schon Zahnbürsten vor 10 Jahren.
Also der Markt ist brutal, also ein Duopol. Es gab mal so eine Headline, die fand ich ganz witzig, das Duo, also das Duo Flo und ich gegen das Duopol. Und diese Duopolstruktur ist nicht—
Oral-B ist eins und was ist das andere? Philips ist das andere. Philips.
Die beiden machen Zahnbürsten.
Also elektrische Zahnbürsten?
Elektrische Zahnbürsten.
Und sonst keiner?
Es gibt natürlich Handelsmarken noch und es gibt ein paar kleinere Player. In den USA gibt es auch ein paar Anbieter, aber ich sag mal wirklich dominiert, also man kann es immer noch als Duopol bezeichnen.
Wie groß ist der Markt?
Der Markt weltweit 30 bis 40 Milliarden.
Für elektrische Zahnbürsten?
Für Mundpflege insgesamt. Elektrische Zahnpflege ist etwa ein Viertel, also mit Aufsteckbürsten dann immer. Also es ist auf jeden Fall riesengroß. Deutschland ist der Gesamtmarkt für Mundpflege 2 Milliarden bis 3 Milliarden und elektrische Zahnbürsten auch so ein Viertel ungefähr. Also lass es mal 500, 600 Millionen sein.
Und das wusstet ihr damals schon, habt gedacht, okay, von den 500, 600 Millionen in Deutschland, da nehmen wir uns jetzt irgendwie ein paar.
Ich glaube, so sind wir gar nicht gestartet, weil klar haben wir uns den Markt angeschaut. Wir wussten, da ist auf jeden Fall extrem viel zu tun. Also es war ein extrem langweiliger Markt, ein angestaubter Markt. Überall, wo Duopolkräfte wirken, ist ja auch eine Trägheit und eine Unfairness auch irgendwie da. Also Preise sind natürlich nicht unbedingt immer konsumentenfreundlich, die Produktentwicklung kann sich auch Zeit lassen. Wenn du nur halt, wenn du 2 Wettbewerber hast, dann gibt's halt nicht diesen typischen Wettbewerb, den es braucht. Und somit, was wir gesehen haben, ist: Okay, der Markt ist extrem träge, der braucht frischen Wind, er ist riesengroß, es gibt ein großes Bedürfnis. Und auf Produktebene haben wir gesagt: Okay, die Angebote, die es gerade gibt, also an elektrischen Zahnbürsten, sind zu wenig nachhaltig, zu unattraktiv. Teilweise sahen die vor 10 Jahren aus wie so ein Fieberthermometer, also irgendwie 2K-Spritzguss mit so einer Gummierung hinten. Da hat sich die Zahnpasta verfangen, dann stand das auf so einem Docht, dann sah das danach aus wie so eine Kerze, wo dann Zahnpastareste runtergeflossen sind. Also da war so eine unattraktive, unästhetische Welt. Viele haben auch die kurze Akkulaufzeit, irgendwie wenige Tage nur. Also da war extrem viel zu holen vor 10 Jahren. Und das haben wir alles gesehen. Und das war allein der technologische Aspekt. Dann haben wir am Design Themen gesehen, die wir verbessern können. Wie gesagt, früher waren fast alles weiße Zahnbürsten eigentlich. Also als wir 2016/2017 rausgegangen sind, waren wir die erste schwarze Zahnbürste. Und das war ja nicht unser quasi Differenzierungspunkt, dass wir eine schwarze Zahnbürste machen. Das war ein Aspekt von ganz vielen.
Aber dann, wenn man so eine Zahnbürste, wenn man die verkaufen möchte, die muss man erstmal irgendwo herstellen, muss man die bauen, Und wie ging das los und wo habt ihr die herbekommen?
Also als wir dann wirklich gesehen haben, wir brennen für das Thema, wir wollen das machen, es ist ein super geiler Moment, wir haben die Erfahrung, haben wir wirklich auf dem weißen Blatt Papier alles gebaut. Wir haben jeden Stein umgedreht und überlegt, wie muss dieses Produkt, weil wir sind einfach eine produktzentrierte Firma, wie muss dieses Produkt aussehen, damit die Verbraucher von der Handzahnbürste auch zu dem Elektrischen übergehen, weil aktuell putzen 50% nur elektrisch oder 45, knapp 50%. Das heißt, die andere Hälfte putzt noch manuell und wir haben uns immer gefragt, warum? Weil ich meine Studien, Zahnärzte, alle empfehlen elektrisch. Es ist einfach, es reinigt die Zähne besser und dann haben wir diese Barrieren versucht rauszufinden und das waren eigentlich die, die ich eingangs erwähnt hatte. Also das Technologische, der Akku hielt nicht lange genug, Die Verpackungen, die Aufsteckbürsten sind in so Plastikblistern verpackt gewesen, sehr umständlich, Akkulaufzeit gering, also ganz viele Bestandteile, die uns quasi gestört haben, und die haben wir verbessert.
Aber ich meine, irgendwer muss ja dann— du bist jetzt ja kein Zahnbürstenproduzent, also wer produziert es?
Also wir sind dann natürlich sehr aktiv gewesen und haben versucht, Partner zu finden, die uns auf dem Weg helfen, haben wirklich überall gescoutet, wie kann man Zahnbürste herstellen, wie kann man Zahnpasta herstellen und haben sehr früh eigentlich starke Partner gefunden.
In Deutschland?
Also schwerpunktmäßig in Deutschland, wobei das über die letzten Jahre eigentlich sukzessive ausgebaut wurde. Das heißt, die jetzige elektrische Zahnbürste ist Made in Germany, das heißt eine Schallzahnbürste Made in Germany. Wir haben das wie so ein Puzzlestück zusammengesucht. Jede Komponente mehr oder weniger kommt aus einem anderen Bundesland, die Aufsteckbürsten aus dem Schwarzwald, wir haben so eine Beschichtung, die kommt aus Nordrhein-Westfalen, die wir aufgesprüht haben.
Aber wo wird denn die Zahnbürste am Ende sozusagen endverpackt oder endproduziert und verpackt und so?
Also wir haben die Wertschöpfung, also das war ein langer Weg. Also das Projekt der Ecovibe 3 Plus, heißt die, war ein zweieinhalbjähriges Projekt, wo wir wirklich Partner gesucht haben und auch gefunden haben, die die Kompetenz über diese ganze, ja über das ganze Produkt haben.
Aber ich meine, da stehen jetzt zwei junge Typen und sagen—
Ja, da waren wir jetzt vor zweieinhalb Jahren, waren wir schon 30 Leute ungefähr.
Ja, okay, aber als es losging, also da seid ihr dann irgendwie losgelaufen und gesagt, okay, Könnt ihr uns eine Zahnbürste bauen? Das ist ja bei den meisten, wenn man da anruft und irgendwelchen Firmen, stell ich mir vor, dann sagen die: Okay, what?
Im OMR Podcast spreche ich ja bekanntlich jede Woche mit Menschen, die ganz offensichtlich etwas bewegen möchten. Und alle von denen treffen Entscheidungen, gehen Risiken ein und treiben ihr Business häufig mit sehr, sehr viel Herzblut voran. Und natürlich passieren dabei auch mal Fehler. Die entscheidende Frage ist deshalb gar nicht, wie man jedes Risiko vermeidet, sondern ob man einen Partner an seiner Seite hat, der das eigene Business wirklich versteht. Und genau dafür gibt es die Business-Versicherung von unserem Partner Hiscox. Hiscox ist seit 1901 als Spezialversicherer tätig. Entsprechend haben die extrem viel Expertise und die fließt heute in moderne Business-Versicherungen für Unternehmen, für Gründer oder für Freelancer. Bei Hiscox arbeiten Expertinnen und Experten aus unterschiedlichsten Branchen, die die jeweils individuellen Risiken sehr genau verstehen und deswegen auch gut herleiten können, worauf es bei eurem Geschäft ganz genau ankommt. Sollte euch mal ein Kunde einen Fehler vorwerfen, steht Hiscox an eurer Seite, verteidigt eure Interessen und begleitet euch im Zweifel auch vor Gericht ohne Mehrkosten. Also quasi die Rechtsschutzversicherung ist schon inklusive. Also kein Wunder, dass der Schadensservice mit 4,7 von 5 Punkten bewertet wird. Mit der Hiscox Business-Versicherung kann man sich also rein auf sein eigenes Wachstum konzentrieren. Alle Infos und online abschließen kann man unter hiscox.de/business. .de/OMR, natürlich auch unter dem Link bei uns in den Shownotes.
Es war schon aufwendig, aber wir haben jemanden gefunden. Es war so ein sehr, sehr großer Technologiepartner, auch im Milliardenbereich. Der hat uns da, der hat da Potenzial drin gesehen, weil er ähnliche Markteinschätzungen geteilt hatte. Und bei den Zahnpasta-Produkten, wir sind früh auch mit Zahnpasta gestartet, gab es auch gleich Ja, gleich sozusagen mit einem guten Partner auch das Produkt zu entwickeln.
Aber das heißt, ihr habt eine gute Recherche gemacht und dann gesagt, okay, wer könnte eine Zahnbürste bauen?
Wir waren auf Messen, wir haben geschaut, wir haben unser Netzwerk angezapft, also ganz viele Recherchen betrieben quasi, viel gesprochen mit Branchenexperten, Messen, Weiterempfehlungen und klar.
Aber wenn das Produkt so entscheidend ist, dann will man ja auch, dass das Produkt also gut produziert wird offensichtlich.
Ja, wobei am Anfang ist es schon noch eine Proof-of-Concept-Phase. Also wir haben jetzt nicht 5 Jahre in der Garage gesessen und 5 Jahre lang dann an was geschraubt, sondern wir sind schon sehr mit einer Hypothese rausgegangen, mit so ein paar Parametern, die wir da gesehen hatten, und haben das Produkt jetzt über die letzten Jahre halt sukzessive weiterentwickelt. Das heißt, immer eigentlich einen Benefit nach dem anderen ergänzt, bis hin zuletzt jetzt der Made-in-Germany-Version, wo wo wir 8 Wochen Akku haben. Das Gehäuse besteht aus recyceltem Material, wie Aufsteckbürsten aus nachwachsenden Rohstoffen. Das sind Holzfaserreste aus Skandinavien.
Also dass man das irgendwann, wenn man jetzt sozusagen eine Firma stehen hat, dass man das optimieren kann, das ist mir schon klar. Aber in der frühen Phase überhaupt den Sprung zu schaffen, dass irgendwer dir eine Zahnbürste baut, die du bezahlen kannst und auch noch weiterverkaufen kannst, das ist ja die Kunst.
Das war auch nicht einfach. Also wir haben einfach viel, einfach unendlich viel uns umgehört. Wir haben dann aber auch angefangen, natürlich schon Seed-Runden zu machen. Das heißt, wir wussten, wir kommen da mit unseren mit unserem Ersparten nicht weiter. Wir brauchen Kapital von außen.
Aber generell ist ja in eure Firma bis heute, das finde ich auch interessant, recht wenig Geld reingeflossen. Wie viel in Summe?
Also wir haben über die letzten 10 Jahre 4 Runden gehabt, 3 Seed-Runden und eine Series A im März 2021 und in Summe ca. 5 Millionen.
5 Millionen ist ja für eine Hardwarefirma wenig Geld.
Es ist verglichen mit dem, wie lange wir das jetzt schon machen, also über die 10 Jahre, wenn man unseren Umsatz aufwertet, sind wir ungefähr bei knapp 100 Millionen und jetzt ungefähr 8-stellig, aber im niedrigen 8-stelligen Bereich.
Also ich habe jetzt so 20 Millionen oder sowas gelesen.
Grob, ja.
Also ich meine, das Wachstum ist langsam, weil ihr so effizient sein müsst und wollt.
Wir sind, also ich würde unser Wachstum als ein nachhaltig organisches Wachstum bezeichnen, also nicht VC-gepumpt und auf quasi Wachstum getrimmt, sondern einfach ein gesundes, organisches, nachhaltiges Wachstum. Bei uns ist BayBG aus Bayern und Haniel aus Duisburg dabei. Die stehen auch für diese, ich sag mal, für diesen Wachstumsaufbau. Also nicht so hypergrowth.
Aber ich meine, dein Co-Gründer, ihr habt noch den größten Anteil der Shares, also eure Firma wirkt sehr gesund. Also bootstrapped ist es nicht, aber es ist schon erstaunlich für so eine Hardwarefirma mit dem Nachteil, dass ihr halt noch nicht so groß seid, wie man vielleicht sein könnte und müsste.
Das stimmt. Also ich Wir könnten mit Sicherheit, wenn wir das Finanzierungsmodell ändern und auf eher VC-Geld und auf ein anderes Wachstum gehen würden, könnten wir es mit Sicherheit anders skalieren. Haben wir bisher nicht gemacht. Wir steuern auch unsere Profitabilität selbst aus und wollen auch diese Abhängigkeit nicht, weil wir wollen ja unser Geschäft im Griff haben. Und wenn man sich die letzten Jahre anschaut, ist der Markt ja auch echt von sehr vielen Hochs und Tiefs geprägt, also Coronazeit, dann auch so eine Art, ja, schwierige VC-Phase und wir wollen nicht abhängig sein von irgendwie externem Geld. Das heißt, wir wollen unabhängig unser Wachstum steuern und das geht eigentlich nur, wenn du es auf die Weise machst wie wir. Wobei wir natürlich auch Banken haben, also wir haben Sparkasse München, Commerzbank, da haben wir natürlich Kreditlinien, das sind gute Partner. Also wir brauchen schon, wir brauchen Kapital, waren Vorfinder.
Was glaubst du, so eine Zahl müsste im Einkauf?
Was glaubst du?
Meine ich 5 Euro?
Also es gibt bestimmt Modelle draußen von Wettbewerbern, die 5 Euro kosten, auf einem anderen, vielleicht auf einem anderen Volumen, oder, aber wir haben mit dem Produkt, was wir gerade haben, und ich glaube, das ist auch ein Teil dessen, warum wir diese—
Jetzt sag mal, was es kostet.
Es ist ein Teil dessen, wir haben wirklich sehr, also das Produkt ist sehr, sehr teuer für uns in der Entwicklung, wirklich sehr, sehr teuer.
Also eher 20 Euro?
Ja, also plus minus, also wirklich sehr teuer.
Und was ist der, also wenn ich jetzt eine Zahnbürste bei euch kaufe, oder bei, ich glaube, ihr habt verschiedene Retail-Partner, die ihr habt irgendwie, oder direkt kann man es glaube ich auch kaufen. Was kostet denn das Modell?
Also wenn du es bei den Retail-Partnern kaufst, was übrigens auch unser Schwerpunkt ist, also unser Retail-Geschäft sind so 2 Drittel, ein Drittel online, 2 Drittel Retail, dm, Rossmann, Müller, Budni, Edeka. Und wenn du es da kaufst, je nach Angebotsphase bist du so zwischen 49 €, 59 €, manchmal auch 44 €.
Aber das ist ja dann kein so hochmargiges Geschäft. Also ihr habt 20 €, ist z.B. die Produktionskosten.
Das war deine Schätzung. Also es ist auf jeden Fall, wir stecken da sehr viel Geld rein.
Dann ist ja noch eine Handelsspanne. Was erwarten sich Partner? Die wollen ja, wenn sie was für 50 € verkaufen, auch irgendwie daran 10 € verdienen. Also sie wollen einen guten mittleren zweistelligen Prozentsatz Marge haben, meistens zweistelligen Prozentsatz Marge, mittleren. Okay, das heißt bei 50 €, dann wollen die eher 25 haben. Das heißt, bei so einer Zahnbürste, die im Handel verkauft wird, die 50 € kostet, bleibt dann für dich 5 € an der Zahnbürste hängen?
10? So aktuell das Geschäftsmodell. Ich meine, ich habe ja früher bei Gillette gearbeitet, das ist ja ein Modell, was letztendlich ja ein Ökosystem ist. Du kaufst so wie bei Gillette die Klingen, kaufst du bei Happy Brush die Aufsteckbürsten. Und letztendlich sind wir nicht nur eine Zahnbürste und nicht nur Aufsteckbürsten, die wir produzieren, sondern wir haben Zahnpasta, wir haben Mundspülung, wir haben Kinderprodukte, Interdentalprodukte. Von daher ist es gar nicht unser Ziel, mit diesem, wir nennen das Starterkit, unbedingt super profitabel vom Start zu sein, sondern das Ziel ist eher, die Konsumenten mit unserem Preis-Leistungs- Preis-Leistungs-Gedanken und auch Preis-Leistungs-Sieger-Gedanken in unser Ökosystem zu holen und dann dort auch zu bleiben mit allen Produkten, die wir haben.
Also am Ende ist es ein Abo-Modell. Früher hätte man das gefeiert als SaaS oder Software nicht, aber so as a Service oder als physisches, dauerhaftes, wie sagt man das irgendwie, Subscription-Modell. Genau, das irgendwie, das galt ja bis lange Zeit als sehr sexy, so wie Software auch, man geht nie wieder weg, so ungefähr. Das ist halt bei Zahnbürsten, wenn man dann die Bürsten nur noch nachbestellt, und das ist bei uns auch.
Das ist in sich gegeben. Also wir haben das ja nicht erfunden. Das heißt, das Geschäftsmodell existiert so und es macht ja auch Sinn. Ich meine, wäre ja Quatsch, die elektrische Zahnbürste, das Handstück alle 3 Monate wegzuwerfen. Ist ja gut, dass man diesen Kopf wechseln kann. Das ist ja auch irgendwie ein schöner Weg, um da mit einem kleinen Wechsel immer wieder eine neue Zahnbürste zu haben.
Aber es ist wie ein Espresso, die Kapseln, es ist wie bei Tonys Figuren, also man kauft einmal die Box, man kauft einmal die Maschine und dann—
Genau.
Aber verdient man als Produzent dann eher an den Kapseln, eher an den Figuren, eher an, baue ich eine Aufsteckbürste?
Also wir schauen natürlich, dass der Mix passt, das heißt, unser Ziel ist ja, dass wir wachsen können aus eigenen Kräften, das heißt, wir müssen profitabel sein, wir müssen eine schwarze Null haben, deshalb müssen wir über unser ganzes Portfolio natürlich den Mix so halten, dass wir das, was wir bei den Starterkits überinvestieren, an anderer Stelle irgendwie wieder versuchen zu bekommen, um auch das wieder in weitere Innovationen zu stecken, weil sonst wäre das ja eine kurze Lebenszeit, die man hätte. Von daher ist es ein ganz schmaler Grat aus: Hey, wir haben hier einen superkompetitiven Markt von einem Duopol, was natürlich auch Milliarden von Werbebudgets hat, global gesehen, und Da muss man mit den richtigen Mitteln handeln, und wir sind jetzt nicht ins Premiumsegment eingestiegen, weil wir wollten eine Lifestyle-Marke für alle, für eine junge Generation, für heute schon einen Morgendenker nennen wir das, weil ich glaube, das Alter ist gar nicht so entscheidend, sondern eher so das Mindset, so bisschen Anti-Establishment, nicht die Großkonzerne weiter mächtig machen, sondern lokale Anbieter stärken und auch so ein Duopol aufbrechen. Ich glaube, jeder kennt das, wenn er mal Aufsteckbürsten gekauft hat von den Großen. Da ist man, also das sind Beträge, die die dann aufrufen, die ja—
Was kosten eure Aufsteckbürsten?
Also wir sind ungefähr bei 3,50 € pro Bürste und im Dreierpack 10 €, 11 €, je nachdem Angebot oder nicht. Wir haben auch Viererpacks, wir haben Neunerpacks.
Da merkt man schon, in so einer Bürste ist dann wahrscheinlich eine gewisse Marge drin. Also wenn ich mir überlege, so eine Bürste kostet 3€, wahrscheinlich kostet die in der Produktion doch signifikant weniger.
Was du halt nicht vergessen darfst, ich habe das auch hier, die sind auch jetzt im Schwarzwald produziert. Das heißt, all das hat auch natürlich lange gedauert, bis wir diese Nähe und diese Qualität und auch preisliche Balance hinbekommen. Das Ganze ist in Papier verpackt, nicht in Plastik. Das heißt, Wir haben versucht, dieses Produkt, das zusammen mit dem Starterkit eine faire Möglichkeit bietet, die sowohl wettbewerbsfähig ist als auch uns wirtschaftlich Wachstum ermöglicht.
Aber ich meine, ihr habt ja schon auch viele Sachen probiert. Ich glaube, du warst schon bei Höhle der Löwen und dann hast du irgendwie— ihr macht auch, kann man darüber sprechen, auch durchaus mal wieder wilde Marketingstunts zum 1. April irgendwie und so, all sowas. Aber Ist man da nicht trotzdem ein bisschen so, man denkt, okay, jetzt, ich verstehe schon das Modell, dass man langsam aus dem Eigenmittel wachsen möchte, aber wenn man nach 10 Jahren jetzt in so einem Markt noch nicht bei 100 oder 200 Millionen ist, sondern noch darunter, ist das nicht frustrierend?
Ich würde es anders sehen. Also der Markt ist riesig, wir wachsen, wenn man sich jetzt von Gründung bis heute das anschaut, fast im, ja, fast ein 100%-Kegel. Theoretisch eine Verdopplung jedes Jahr, wobei es in den Anfangsjahren auf jeden Fall stärker war und jetzt sind es eher zweistellige Prozentwachstumsraten. Wir haben 2021 von der Financial Times als das schnellstwachsende Unternehmen im Gesundheitsbereich ausgezeichnet worden. Also das heißt, Wachstum ist schon da. Ich glaube nur, dass der Markt, in dem wir gerade sind, mit diesem Duopol— und man darf auch nicht vergessen, Colgate oder Elmex oder Dr. Best, die sind alle gescheitert. Wir stehen jetzt seit 10 Jahren auf der Testeinheit bei den großen Drogerien, wobei dm der erste Partner war und dadurch auch so eine strategische, sehr enge Verbindung entstanden ist. Und alle anderen sind daran gescheitert, also große Konzerne, Milliardenkonzerne.
Alle Zahnpastafirmen wollten auch Bürsten machen, das hat nicht geklappt.
Im Prinzip waren das ja nicht nur Zahnpastafirmen, sondern die haben ja auch manuelle Zahnbürsten gemacht, die sind auch gescheitert.
Was ist denn da so schwierig? Ich meine, was machen die Duopolfirmen um euch? Das Leben schwer zu machen?
Also ich glaube, zum einen ist ein großer Grund, dass man Dinge sehr anders machen muss, und ich glaube, die anderen Firmen haben das nicht so radikal gemacht. Die haben wahrscheinlich dann die dritte Zahnbürste sein wollen, die weiß ist, die irgendwie einen Schauspieler im weißen Kittel mit einer Tomate bewirbt. Die wollten, glaube ich, einfach nur das dritte Glied in der Kette sein, und wir haben versucht, wirklich komplett Sachen anders zu machen.
Aber machen denn die etablierten Spieler euch das Leben schwer? Also merkst du, wo du denkst, Das ist schon grenzwertig?
Wir haben Brieffreundschaft seit Tag 1, würde ich sagen. Die Webseite ging live und dann kam schon Fanpost. Also da kam schon—
Also was wird da dann abgemahnt sozusagen?
Meistens sind das eher wettbewerbsrechtliche Themen, irgendwelche Aussagen, also wenig Substanz. Teilweise hat es aber auch natürlich irgendwie so Designschutz ist ein Thema, aber es hat nie wirklich technologisch oder tiefgreifende innovative Substanz, sondern eher Ich glaube, so ein paar Steine in den Weg legen, das ist schon passiert, aber aus der—
Ihr könntet einfach kaufen vielleicht. Ist noch nicht versucht worden?
Wie gesagt, die Brieffreundschaft ist jetzt gerade eher nicht auf der Basis. Von daher, aber klar, also wir beobachten den Markt weiter, wir wollen wachsen, wir sehen auch, dass der aktuell sogar aus diesem bisschen teilweise doch von anderen so kritisch Gesehenen. Also viele hatten den nicht auf dem Radar, den Oilcare-Markt. Der kommt gerade extrem, so ein bisschen nach dem Skin- und Kosmetikmarkt ist das irgendwie so ein neuer, ja, ich weiß nicht, da ist ein Momentum dahinter, habe ich das Gefühl, und wir kriegen gerade extrem viele, ja, Anfragen ist das falsche Wort, aber da wird viel nach Kooperationen gerade gesucht. Kooperation ist gerade ein großes Wort.
Mit wem zum Beispiel so?
Unterschiedlichste Firmen, ob das Leute sind, die gerade gründen oder ein Patent haben oder mit uns irgendwie Distribution machen wollen. Also im Moment habe ich das Gefühl, wird stark versucht, sich zusammenzutun irgendwie, so die David gegen Goliaths.
Es gab mal die Situation, also bei Höhle der Löwen zum Beispiel, da wollten glaube ich Herr Maschmeyer und Herr Dümmel bei euch investieren, wollten glaube ich euch 200.000 € geben oder so, ne, für was waren 20% an der Firma?
Das war 2017, ja, wir sind da reingegangen 2017, das war so diese Größenordnung etwa, ja.
Also ich habe es zumindest so nachgelesen, jahrelang mit denen verhandelt und es kam nie zu dir.
Ja, jahrelang nicht, aber der Moment war schon krass, weil wir haben 2016 gegründet und wir sind relativ schnell dann auch in die Show gekommen und dachten erst, es ist ein bisschen mehr Unterhaltungsformat und hatten da gar nicht gedacht, dass da so viel auch Ernst draus werden wird. Wir haben das mitgemacht, wir fanden es spannend.
Gutes Marketing, ja.
Haben wir damals gar nicht so auf dem Radar gehabt. Wir hatten wirklich jede Chance genutzt, die sich uns bietet, wirklich. Wir waren überall. Und dann waren wir plötzlich da in dieser Show und dann wurde das ernster, als wir dachten. Plötzlich Handschlag und ja, Deal. Und wir fanden das auch extrem gut, aber zu dem Zeitpunkt hatten wir schon ein paar Seed-Runden, ich glaube 2 Seed-Runden, und dann gab es natürlich einen engen Austausch zwischen den Bestandsinvestoren und Ralf Dimmel und Carsten Maschmeyer und seinen Teams. Und somit ist dann—
ist man sich am Ende nicht einig geworden?
Ja, also ich glaube, es gab—
Ich habe heute meine Kollegin Kaja, unsere Head of People, hier mit im Studio, und zwar aus folgendem Grund: Wir haben gerade zum dritten Mal über die Recruiting-Plattform Instaffo jemanden eingestellt, und zwar diesmal unsere Product Lead Johanna. Also man hört schon, Instaffo ist nicht nur Partner hier im Podcast, sondern die helfen uns beim Recruiting wirklich weiter. Oder Kaya?
Absolut. Wir haben bei OMR ja eine recht starke Employer Brand. Trotzdem ist Instaffo eine riesige Hilfe im Recruiting. Und da ist halt echt cool, dass wir vorab keine Kosten haben, schnell Stellen veröffentlichen und innerhalb weniger Tage mit super gut passenden Talenten sprechen können.
Aber ihr hört es selbst. Wenn ihr also gerade Stellen offen habt, macht es doch gerne so wie wir auch. Bei Instaffo sehen nur Talente eure Stelle, die auch wirklich darauf passen. Und ihr müsst erst bezahlen, wenn auch wirklich jemand eingestellt wird. Als OMR-Hörerin, Hörer spart man außerdem 500€ auf die erste Einstellung. Einfach auf instavo.com/OMR gehen, da gibt's noch eine kurze Demo und man kann sich registrieren. Also instavo.com/OMR.
Es gab sehr viele Gemeinsamkeiten und am Ende ist auch was draus geworden. Wir haben ja mit Ralf Dümmel und seinem Team dann auch das Produkt nach der Ausstrahlung zusammen vermarktet. Das heißt, er hat das in Galeria Kaufhof, Real, Netto, Penny, also er hat Teile seines Vertriebsnetzwerks genutzt und wir haben unsere Partnerschaft mit dm quasi betreut, haben dann verschiedene Produkte auch gehabt und haben sozusagen schon auf einer Vertriebsebene zusammengearbeitet, aber nur temporär. Wir haben gesagt, wir wollen das in dem einen Quartal gerne ausprobieren, war dann halt brutal. Also nach der Ausstrahlung war halt überall plötzlich das Produkt, Displays in allen Schaufenstern, und das war so ein gigantisches Wachstum, dass wir auch schon gemerkt haben: Okay, wir waren zu dem Zeitpunkt glaube ich 8 Leute oder sowas. Das können wir gar nicht stemmen. Und wir wollten aber auch, das war uns ganz wichtig, nicht die ganzen Fähigkeiten auslagern. Wir wollten nicht ein externes Vertriebsteam. Wir wollten das aufbauen. Wir wollten die Beziehungen gestalten. Somit war dann klar, dass nach diesem Quartal die Betreuung der Kunden wieder zu uns geht, und dann haben wir die Stück für Stück aufgebaut. Also jetzt haben wir 40 Handelspartner, und fast alle von damals sind jetzt auch unsere Partner.
Aber muss man nicht auch irgendwie sozusagen den Handelspartnern, damit die glücklich sind, irgendwie Bewegung zeigen? Also die Zahnbürsten müssen ja schon durchs Regal durch, sonst irgendwann ist so sagen die dann schnell was anderes ins Regal?
Die waren happy. Also teilweise waren die auch sauer, weil wir mussten auch teilweise absagen oder dann vertrösten. Das war dann auch nicht so cool, aber wir haben in allen Fällen jetzt über auch die Monate und Jahre, die dann vergingen, es geschafft, das Produkt durch unsere Betreuung wieder—
Aber ich meine, so viel Geld für Marketing ist ja wahrscheinlich gar nicht da. Also woher wissen Menschen jetzt, dass sie beim dm nach euch greifen sollen, oder gehen auf eure Website?
Also unser Marketing ist wirklich sehr, sehr eng gestrickt. Wir stecken extrem viel ins Produkt und alles, was marketingseitig wir tun, ist entweder ein sehr digitales Marketing, also Influencer, sehr Paid Ads, aber sehr, sehr viel, und das ist eigentlich der Großteil, passiert über Weiterempfehlung. Das heißt, Freunde, Familie erzählen quasi, dass sie eine Happy Papers haben, dass sie happy sind, kaufen es dann ihrer Familie, kam super oft schon vor, oder kaufen es ihren Kindern, kaufen es einfach ihrer Umgebung. Und das zweite Große ist mit Sicherheit im Handel ja sowas wie Offline-Marketing eigentlich. Also unser Produkt steht im Regal, sticht raus, ist irgendwie FAZ-Testsieger oder testsieger.de oder eine Zahnpasta, die sticht dann raus mit Testsieger und somit ist eigentlich die—
So ein kleines Testsieger-Siegel auf der Verpackung ist schon große Hilfe, ne?
Also Tests oder Testsiegel insgesamt haben wir schon seit Anfang an auf dem Schirm. Ich bin auch so ein Typ, der das gut findet, weil wir haben auch gemerkt, das ist eine Kategorie, da braucht es Vertrauen. Also viel kommt vom Zahnarzt natürlich. Eine Zahnarztempfehlung ist nicht so wie eine Jeans, die man sich aussucht, oder irgendwie ein Drink, den man trinkt. Das kann man auch selbst aussuchen. Aber so eine Zahnbürste und eine Zahnpasta, da denkt so der Normale Verbraucher, okay, da vertraue ich meinem Zahnarzt oder ich vertraue irgendwie Testurteilen.
Baut man denn die Zahnbürsten auch bewusst nach den Kriterien der Prüfer? Also wenn du weißt, was die Stiftung Warentest sehen will, machst du dann genau das in das Produkt rein?
Also wir haben schon auf dem Schirm, was die großen, ich sag mal, Verbrauchertestinstitute, wie die bewerten. Wir wissen die Kriterien und wenn das Sinn macht für uns, und wir genauso sehen, dann entwickeln wir das auch so. Also nicht umsonst ist jetzt zum Beispiel die Zahnpasta hier ein Testsieger oder ein Sehr gut, weil wir in dem Falle auch dem zustimmen. Also da ist das Fluorid in dem Fall drin, man hat die Entfernung von Verfärbung ist hier sehr hoch. Das heißt, wir haben einen gut ausbalancierten RDA-Wert. Das heißt, man kann das schon relativ gut so entwickeln und vorbereiten, bestimmen, dass man da auch gut abschneidet. Aber nicht immer stimmen wir quasi allem zu. Also es gibt auch Ausnahmen, wo man eine andere Entscheidung trifft, zum Beispiel bei der Ladestation. Wir lassen das Netzteil weg. Das gibt teilweise auch Negativpunkte bei Testinstituten, wenn man das Netzteil dann weglässt. Wir haben ja nur diese kleine Ladestation mit einem USB-C-Adapter. Und genau, wir haben aber trotzdem gesagt, warum soll das Netzteil immer dabei sein? Netzteile gibt es genug in den Haushalten. Das heißt, manchmal gehen wir auch bewusst ja dann den Kompromiss ein und sagen: Okay, wir machen das, wissen aber, dass Testinstitute das ganz negativ bewerten.
Was kann man mit Zahnärzten noch mehr arbeiten? Wo du das gerade meintest, ich hätte das Gefühl gehabt, man kann, wenn man da jetzt deutschlandweit die Zahnärzte abklappert, dürfen die das empfehlen oder ist das irgendwie ein Problem? Ich meine, da muss man dann welche, wenn man da so Kickbacks zahlt, würde wahrscheinlich gut laufen.
Also Zahnärzte selbst nicht, weil die dem Eid unterliegen, aber Zahnmediziner können das und auch die ganzen Dentalexperten, also Dentalhygieniker, Also wenn ich zur Prophylaxe gehe, die Dame, die könnte mir dann nichts empfehlen. Und das findet auch—
warum sagt die nicht zu mir, Happy Brush mal zu nehmen?
Es findet ja im großen Stil schon statt. Also das ist schon einer der, würde ich sagen, ganz gut bedienten Märkte, wo auch die beiden Großen sehr aktiv sind, auch mit sehr viel Geld und sehr viel Teams dahinter. Also nicht so, dass das jetzt ein unbedientes Segment ist. Wir haben natürlich so einen Dental Ambassador Club und wir gehen auf die Praxen zu, die kommen auf uns zu, wir geben Probekits, wir schicken irgendwie Broschüren. Also wir haben schon einen guten Austausch.
Aber am Ende Money Talks. Also ihr empfehlt schon das, was da die besten Referral Boni zahlt.
Also einige, wie gesagt, sind offen und nicht jetzt so eingenommen, weil viel Geld auf dem Tisch liegt oder sie umgarnt werden. Aber nicht alle. Da ist schon, ich glaube, das ist wie bei allem. Ja, wer da die höhere Frequenz hat und da öfter aufschlägt, ist auch im Mindset dann da.
Was ich mich schon oft gefragt habe in dem Kontext: Warum gibt es nicht so— es gibt ja so Kosmetikstudios, dann gibt's für Füße, es gibt für Augenbrauen, Tattoo natürlich, alles Mögliche an körperlichen Dienstleistungen. Aber diese Prophylaxe, darum muss ich immer zum Zahnarzt. Aber das macht gar nicht die Zahnärztin bei mir, sondern ich gehe da immer zu so einer neuen Helferin. Also ich gehe da zweimal im Jahr hin, ist immer gefühlt immer eine neue. Und ich habe mich ja schon mal gefragt, warum, wann kommt jemand und fängt an, sozusagen irgendwo in Einkaufszentren einfach nur so Zahnprophylaxe-Läden hinzustellen, so ähnlich wie für Augenbrauen? Gibt's da keine, wäre das nicht was für euch?
Also wir hatten, ich weiß, dass wir dazu mal Ideen hatten, und auch es gab mal einen Partner, der das machen wollte, eher so, ja, kosmetisch und lifestylemäßig. Aber man darf nicht vergessen, das ist ja immer, du wirst, du wirst von der Versicherung bezahlt bekommen, oder?
Nee. Ich zahl selber.
Du zahlst selber?
Also meine gesetzliche Krankenkasse zahlt das nicht.
Okay, abhängig davon, wie du versichert bist und wie genau wie du das bezahlst, ist es auf jeden Fall Markt, aber für uns keiner. Also wenn es diese, wenn es das mal geben sollte, sind das auf jeden Fall dann auch starke Partner für uns.
Ich dachte, du meinst seinen Vertriebskanal, wenn er selber aufbaut.
Ja, das wäre sehr kapitalintensiv, dann wären wir quasi Anbieter von solchen PZA-Studios.
Aber das ist kein Geschäftsmodell. Du sagst, dass da ein anderer Gründer irgendwie sagt, okay, Gute Idee, lege ich los und suche mir selber so ein paar.
Du darfst halt nicht vergessen, es gibt irgendwie grob 40.000 Zahnarztpraxen, plus minus, je nachdem wie man es zählt. Ist jetzt nicht so, dass da ein riesiger Bedarf wäre unbedingt. Also alleine in München irgendwie gefühlt um jede Ecke gibt es einen Zahnarzt.
Ist jetzt sehr gut.
Also aus meiner Sicht ist die Abdeckung sehr gut. Man könnte es bestimmt, wenn man es sehr fokussiert machen würde, da noch irgendwie einen Mehrwert stiften, aber ich glaube, Ladenfleisch ist Feuer und Mikro.
Aber auch das zu renovieren, also zu modernisieren, dass man—
Das wäre schon—
Ich gehe eigentlich gefühlt in die Zahnarztpraxis irgendwo im zweiten Stock und dann sitzt man da im Wartezimmer, es ist jetzt ja alles so, eigentlich will ich nur zur Zahnbelastung.
Man fühlt sich dann krank, obwohl man eigentlich ja nur so eine Art—
Ich stelle mir vor, wenn er an einem Samstag sozusagen nach dem Friseurtermin, geht man noch mal kurz zur Prophylaxe, so fühlt sich danach gut. Irgendwie hatte ich das unternehmerische Gefühl, aber ich bin natürlich null Experte. Ihr macht es doch dann, aber okay, ihr seid da.
Also wir aktuell ist nicht unser Fokus, weil wir gerade noch das Portfolio ausbauen, aber solche Partner sind spannend. Also genauso wie Zahnarztpraxen und die ganzen Zahnexperten, Dentalhygieniker, das ist alles super spannend für uns, aber ja aktuell nicht in unserem Geschäftsfeld, sowas aufzuziehen.
Internationalisierung, habt ihr jetzt Holland, Belgien, habe ich gesehen.
Genau, also Internationalisierung ist ein Baustein, neue Produkte ist der andere. Das heißt Kinderprodukte, smartere Produkte, insgesamt das Tiering bei den elektrischen Zahnbürsten aufzubauen.
Was heißt das Tiering?
Also auch für verschiedene Bedürfnisse. Wir haben jetzt ein Modell, was noch leichter ist, nur einen Modus, noch preislich besserer Einstieg. Wir haben Modelle, was noch ein paar mehr Funktionen hat, weil wir doch an einem Punkt sind: Wir sind mit so einer One-Size-Fits-All-Lösung gestartet, aber merken, dass wir damit nicht alle Bedürfnisse abdecken können, und somit spalten wir das quasi, dieses One-Size-Fits-All-Produkt, jetzt auf in verschiedene Produktangebote. Und natürlich kommen dann noch Farbvarianten dazu, neue Technologien, Wir schauen uns gerade Lichttechnologie an, das heißt, dass man nicht nur die Vibrationen der Zahnbürste den Zahn reinigen, sondern auch durch Lichttechnologie Impulse gesetzt werden, die quasi Plaque entfernen können. Also es gibt da gerade spannende Technologien, die auch wiederum neue Produkte erschaffen. Und der dritte Baustein, also Internationalisierung, neue Produkte, der dritte Baustein ist dann ja mit Handelspartnern noch weiter wachsen.
Was ihr nicht macht, ist irgendwie so diese, also wahrscheinlich ist es auch zu teuer, große Testimonial Deals oder sowas, oder auch Selbst wenn man jetzt guckt, D2C-Marken, wie können die gewinnen? Natürlich, in den letzten Jahren konnten die gewinnen auf Instagram, weil das war vergleichsweise, es war ein neuer Kanal. Da seid ihr jetzt auch nicht so aggressiv. Der Account ist vergleichsweise klein und da fehlt mir jetzt irgendwie auch die Person, wo ich denke, da putzt sich jetzt gerade der Herr Kimmich oder irgendwer mit euch die Zähne.
Es ist eine gute Beobachtung und passt aber nach wie vor zu dem, was ich eingangs gesagt hatte, dass unser Marketingbudget in unseren digitalen eigenen Kanälen ist relativ klein. Das heißt, wir stecken mehr wirklich in das Produkt, in das Handelsmarketing und aber auch in Kooperationen. Das heißt, wir haben mit Twenty4Tim zum Beispiel eine Produkt— also TikTok-Star, TikTok und Instagram— haben mit ihm eine Kooperation gemacht, haben 4 Produkte, die sind auch im Handel gelistet. Das heißt, über Kooperationen klappt es schon und dann auch wirklich verankert, also nicht nur etwas in die Kamera halten und bewerben, sondern der hat das wirklich mitentwickelt, sind Produkte, die dann gemeinsam auch co-branded in der Drogerie standen.
Aber ihr geht auch eher auf die Jungen. Ihr macht auch so Lizenzdeals, wo dann irgendwie Paw Patrol, also Kinderfiguren, irgendwie dann auf den Zahnbürsten drauf sind und so was. Aber man versucht also eher an den Jungen anzufangen als bei den Älteren. Die Älteren kriegt man wahrscheinlich nicht mehr zum Wechsel so leicht bewegt.
Also altersmäßig ist unser Schwerpunkt, ich sag mal, die 20 bis 45. Ich bin 44, wäre schade, wenn ich irgendwie aus dieser Zielgruppe rausfalle, aber ich sag mal 20 bis 50 ist so, wenn man so eine Gauß-Verteilung sich anschaut, ist der Schwerpunkt. Aber wir haben natürlich mit dem Paw Patrol Modell ab 3, mit dem Minions Modell ab 8 Jahren also auch die Jungen abgedeckt. Aber es sind meistens Kunden von uns, die dann dem Kind, der Familie quasi auch Produkte kaufen. Das heißt, unsere Kunden wollen für ihre Kinder, ihre Familie dann auch Produkte kaufen.
Und merkt man, wenn man so einen Lizenzdeal macht mit jetzt Paw Patrol oder Minions, dass sofort was passiert?
Also ich glaube, wir machen das jetzt nicht so, dass wir einfach dann ein Logo draufklatschen, sondern für uns ist wichtig, dass es eine Einzigartigkeit hat und auch nicht in der Art und Weise es woanders gibt. Also wir haben eine App, wir versuchen mit diesem Asset dann auch so was Ähnliches zu bauen, wie das Tonies macht. Das heißt, die Charaktere können dann in der App zum Beispiel, du kannst auswählen, wer mit dir die Zähne putzt. Das heißt, wir wollen dann so eine Art integrativen Mechanismus bauen, so ein integratives Ökosystem, dass diese Charaktere nicht statisch sind, sondern dass du dann auch irgendwie mit denen interagieren kannst. Das ist so eine Art nächster Schritt. Wir haben eine Kinder-App und dann sind diese Charaktere, wie gesagt, nicht nur ein Bild, sondern du kannst mit denen putzen.
Also ich meine, Tonys, ich finde das ein ganz gutes Beispiel, aber die sind jetzt, glaube ich, habe ich gelesen, bei fast 800 Millionen Euro Umsatz. Ist das nicht doch ein Argument zu sagen, fuck, irgendwie, ich müsste doch deren, die sind jetzt auch an der Börse und so, also ihr bleibt bei euren Leisten.
Ich glaube, der Unterschied ist, das eine ist ein in Anführungszeichen neuer Markt, der geschaffen wurde, sozusagen neues System, und wir sind so als Challenger-Brand in so ein bestehendes Duopol reingegangen. Also das ist eine ganz andere Marktdurchdringung, die man dann hat. Also viele Marken, die dann dieses Wachstum hinlegen, sind das neu erschaffene Märkte. Wir schaffen auch neue Märkte, neue Submärkte oder bei der Naturkosmetik zum Beispiel, aber das Ökosystem ist trotzdem zu Hause im Allcare-Segment und es ist kein, ich nenne es mal, neuer Markt. Das war ja schon mit Tonys so ein neuer Markt, der da geschaffen wurde, aber es gibt Parallelen. Also ich sehe definitiv dieses Wachstum, was man da sieht, sehe ich bei uns nach wie vor schon noch, auch als Inspiration und auch als Chance, weil wir auch natürlich uns ständig weiterentwickeln. Und das, was ich heute hier zeige, jetzt irgendwie, wir sind bei fast 100 Produkten, wir werden da, wir werden diese Stufen erklimmen, da werden neue Produktinnovationen kommen.
Was glaubst du, wenn man jetzt in 10 Jahren oder vielleicht auch eher in 5 Jahren, wo seid ihr dann umsatzmäßig?
Umsatzmäßig kann ich es nicht sagen. Unsere Vision ist so ein bisschen eine Happy Brush in jedem Badezimmer. Ich glaube, das ist eine große Vision. Ich kann es nicht 100% sagen, es hängt auch davon ab, nach einer Series A kommt ja auch eine Series B. Wir sind da jetzt nicht aktiv gerade im Fundraising, aber wir haben durchaus ein paar interessante Gespräche, die wir da führen, und es hängt und steht eigentlich mit diesen Konditionen, mit der Marktdynamik, wie sehr man jetzt skaliert.
Ein Thema, das im Podcast immer wieder aufkommt: In Europa denken wir oft, wir müssten uns entscheiden. Wollen wir die schnellste, beste Technik aus Übersee oder den sicheren Datenschutz aus der Heimat? Entweder Qualität oder Compliance. Umso erfreulicher aber, dass der Weltmarktführer für KI-Voice-Agenten direkt hier aus Europa kommt.
Hört selbst: Hey, ich bin ein ElevenLabs-Agent. Wir sind nicht nur eine europäische Lösung, Wir sind das weltweit leistungsfähigste System für autonome KI-Sprachagenten. Wir bieten die realistischsten Stimmen und die intelligentesten Modelle. Bei uns bekommt ihr keine europäische Alternative, sondern den globalen Goldstandard.
Du sagst also, mit ElevenLabs muss ich keinen Kompromiss eingehen?
Genauso ist es. Du musst keine Qualität opfern, um sicher zu sein. Unsere Agents werden komplett in der EU gehostet und sind DSGVO-konform und für Enterprises gemacht. Wir verbinden uns per API mit euren Systemen und lösen Probleme am Telefon oder im Chat in Millisekunden.
Und Folgendes spricht ebenfalls für sich: Unternehmen wie die Deutsche Telekom, Klarna und Revolut setzen bereits auf den Weltmarktführer für KI-Kundeninteraktion. Auch Bertelsmann und Freenet vertrauen auf ElevenLabs. Also hol dir das Beste aus beiden Welten: weltweite Spitzentechnologie und europäische Sicherheit. Starte jetzt auf elevenlabs.io/omr. Und auch meine Stimme wurde übrigens mit ElevenLabs erstellt.
Viele der D2C-Brands, die mal damals vor 10, 15 Jahren vor euch oder mit euch auf die Reise gegangen sind, auch gerade die amerikanischen, sind ja eigentlich alle weg. Dollar Shave Club ist weg. Jetzt habe ich gerade vor kurzem gelesen, Allbirds, diese Schuhmarke, eigentlich fast lächerlich, machen jetzt auch AI. Man denkt, okay, eine Schuhfirma, die jetzt in letzter Sekunde noch irgendwie gesagt hat, wir machen jetzt auch AI. Also da ist nicht so viel übrig geblieben von diesem ganzen D2C-Trend eigentlich.
Aber das macht jetzt—
Ja, der Unterschied zwischen denen und zwischen quasi diesen, würde ich sagen, Hochphasen ist, die haben ja wirklich D2C 1.0 versucht zu schreiben, also Dollar-Shave-Club. Und wir sind ja sehr omnichannelartig gestartet. Also eigentlich, ja, D2C spielt ja bei uns mit einem Drittel auch eine geringere Rolle. Wir sind eigentlich eine Omnichannel-Marke. Die auch gleichzeitig ja eine— und auch nicht eine Lifestyle-Marke. Ich meine, am Ende geht's bei uns um Gesundheit, ja. Also wir haben ein Gesundheitsprodukt, was eine hohe Relevanz hat, was auch wächst. Also der Markt wächst auch 10%, das heißt, der Markt für Mundpflege, dieser Wachstum wird eigentlich getrieben durch elektrische Zahnbürsten und Trends wie Whitening-Produkte. Das heißt, wir sind eigentlich mit unseren Produkten genau da, wo das Wachstum ist. Natürlich hat man bei diesen Kategorien einen Shift, zu online. Das heißt, es wird sich in der Zukunft auf jeden Fall ein bisschen auch verlagern von diesen 2 Drittel Retail hin zu wahrscheinlich vielleicht Hälfte Hälfte, aber wir werden immer einen gesunden Mix haben an den Kanälen und werden nicht wieder oder werden nicht ein D2C-Brand sein.
Ist denn die Verhandlung mit den Discountern oder mit den Lebensmitteleinzelhandels- oder Drogeriemärkten extrem hart? Also Challenge ihr euch da und nehmt ihr alles, was ihr kriegen könnt?
Also anfangs, also ganz, ganz am Anfang, als wir wirklich gestartet sind und gesagt haben, wir wollen nicht eine reine D2C-Marke sein, wir wollen— unser Produkt ist für den Handel, wir wollen auf den Testeinheiten stehen, war das schon sehr hart. Also wir hatten Absagen bekommen, wir sind da super euphorisch, naiv, mutig mit unserem Deck gekommen und dachten, jetzt geht's los, und dann gab es natürlich Absagen, aber auch Zusagen. Und ein Handelspartner zum Beispiel hatte mehrere Sitze in verschiedenen Ländern und Nachdem wir dann so von einem Land eine Absage bekommen haben, haben wir im anderen Land gefragt und dann waren die mega euphorisch und dann wiederum haben wir alle an einen Tisch gesetzt und dann wurde gemeinsame Sache gemacht. Das heißt, was uns da geholfen hat, ist auf jeden Fall, dass das Nein, das erste Nein, haben wir quasi durch Hinzunahme von anderen Handelspartnern in ein Ja verwandelt. Das heißt, ich glaube, das war ein Learning. Wir haben da nicht aufgegeben und gesagt, shit, jetzt hat der Handelspartner abgesagt, sondern Wir haben einfach weitergemacht, weil ich glaube, der erste Schritt war der schwierigste, der allererste. Und Höhle der Löwen war mit Sicherheit eine Hilfe auch, die zu diesem Ja geführt hat, weil wie gesagt, dieser eine Handelspartner in dem einen Land hatte Ja gesagt, dann gab es Höhle der Löwen und dann haben alle gesagt: Okay, komm, lass das machen, das ist gut. Und somit, es war am Anfang schwer, aber ich glaube, dann haben wir so ein Momentum gefunden und dann ging es auch ziemlich Ja, nicht einfach, aber in dem Moment, wo man gute Zahlen vorlegen kann und Wachstum zeigen kann, ist es natürlich spannend für andere Handelspartner. Und wir haben in der Zeit, in der wir das jetzt auch machen, auch ein paar natürlich Kniffs immer mal wieder angewandt, um uns mehr in Szene zu setzen. Also es gab zum Beispiel eine Person, da haben wir das Gefühl gehabt, die hat uns nicht so ganz auf dem Schirm, und dann haben wir mal geschaut, ob wir die nicht irgendwie mit so einer kleinen Out-of-Home-Kampagne von uns überzeugen können und haben dann so in der Region des Handelspartners auch ein paar Plakate aufgehängt.
Also nur wo der Einkäufer sitzt sozusagen?
Ja, weil wir wussten, so könnten wir auf uns aufmerksam machen. Ob das jetzt dazu beigetragen hat, kann ich nicht sagen, aber auf jeden Fall sind wir durch solche Wege eigentlich da reingekommen.
Habt ihr bei Streuer da so angerufen und gesagt, wir möchten gerne nur die Postleitzahl da, die Straßen da?
Ja, sogar exakt die Straße kann man da auswählen. Und dann haben wir da—
Hat der Hannes Badauzzi nicht eure Werbung gesehen?
Wir wissen es bis heute nicht, ob er die gesehen hat, aber zumindest haben wir die Chance erhöht, dass er uns sieht. Und wenn man wenig Budget hat, dann ist es halt ein Weg, um so ein bisschen auch herauszustechen.
Habt ihr noch andere Guerillamaßnahmen gemacht, die man von außen nicht so sehen kann?
Also ich glaube, es war immer der gleiche Ansatz, dass wir versucht haben, nicht aufzugeben. Und wenn die Tür irgendwo zu war, haben wir gesagt, okay, irgendwie muss es funktionieren, irgendwie können wir diese Person überzeugen. Das war jetzt ein Beispiel dafür.
Wir müssen euch ja relativ viel geben, weil ihr müsst das ja dann in den Drogeriemärkten, da wird es ja teilweise auch ausgestellt, dass man sich wirklich das auch angucken kann, die Zahnbürste.
Ja klar, die Testeinheiten sind auf jeden Fall super wichtig und es kostet auch viel Geld. Also das heißt, diese Testeinheiten, wir stellen diese Produkte, wir bezahlen. Also wenn Angenommen, eine Drogerie hat irgendwie 2000 Filialen, dann müssen wir 2000 Geräte stellen, plus noch die Konfektionierung, plus die Aufsteckbürste, plus die Ladestation. Also wir nehmen da auch viel Geld in die Hand, um quasi auf dieser Testeinheit zu sein, aber es geht auch nicht anders. Also es ist keine Wahl.
Gibt es sowas Regionales in bestimmten Teilen des Landes, wo man merkt, okay, da geht's am besten?
Also wir merken schon, dass wir in den großen Städten grundsätzlich eine höhere Akzeptanz haben, also Berlin, München, Köln, Hamburg, aber das sind jetzt nicht irgendwie Nuancen. Woran das liegt, weiß ich nicht ganz genau, aber ich schätze mal, vielleicht liegt es an der Zielgruppe oder an der Bereitschaft der Leute, vielleicht was Neues zu testen oder so. Wahrscheinlich vielleicht eine andere Denkweise. Ich weiß es nicht. Vielleicht ist man dort auch offener für Neues, aber es ist jetzt auch nicht ein Riesenunterschied. Also Sind nur kleine, sind Nuancen.
Aber das Thema so Testimonials, ich meine, man sieht das ja auch bei Gillette und so total gut, wer sich da alles rasiert und so.
Das ist ja, hast du eine Idee?
Also ich habe das Gefühl, es gibt viele so auch, sag mal, gerade Sportler, so Gesundheit, Sport hängt eng miteinander zusammen, Zahngesundheit vielleicht auch, die sagen würden, gib mir ein paar Anteile, dann brauche ich keinen Cash, dann mache ich das.
Also Schauen wir uns schon an. Gleichzeitig ist natürlich so der schmale Grat, das sind halt so die Waffen der Großkonzerne irgendwie so. Viel TV-Budget plus noch ein Testimonial, das ist so ein bisschen eigentlich genau das, was wir ja nicht wollen. Wir wollen ja eigentlich gerade die Dinge anders machen. Kleines Marketingbudget, dafür alles ins Produkt stecken. Das Produkt schwarz machen statt weiß, super hohe Technologie und super starkes Innenleben und jetzt nicht irgendwie am Produkt sparen. Also das heißt, alles eigentlich gerade anders machen. Gleichzeitig merken wir natürlich auch, ein paar von den, ja, dieser Themen sind spannend. Also wir kriegen da schon durchaus interessante Sachen.
Hast du da schon eine Brush-Person? Also hier hören ja eine Menge Leute zu. Hast du jemanden, wo du sagst, wenn der sich jetzt melden würde, da würde ich ein paar Anteile locker machen, wenn der dann sozusagen Happy Brush im Mund hat?
Wir haben schon mit ein paar gerade auch Gespräche, weil die interessant finden. Sportler sind interessant.
Fußballer.
Fußballer sind interessant. Bayern. Alles interessant, ist auf jeden Fall alles interessant. Gleichzeitig Musik ist auch mega interessant. Also ich glaube, Musik, Sport ist für uns schon, kriegen wir immer wieder auch ganz coole Ideen. Auch Entertainment-Branche, also da sind echt spannende Personen dabei. Ich will mich jetzt nicht auf eine Person festlegen, aber wer Bock hat, Wer Bock hat, genau, wir sind schon auch offen für sowas, weil in dem Moment, wo das nicht gekauft ist, sondern die Person dann auch Anteile hat, dann finde ich, ist es ja dann der Unterschied wieder. Wir legen dann nicht irgendwie eine Million auf den Tisch wie die Großen, sondern diese Person wird dann wirklich Bestandteil von uns.
Das ist ein Interesse, glaube ich, könnte sowas sein.
Das sind so Leute.
Aber ansonsten, ich meine, frisches Geld braucht man immer eines Tages.
Wie gesagt, wir stehen auf eigenen Füßen durch die Finanzierungsrunden, aber auch durch das Fremdkapital von den Banken. Aber wie gesagt, wir sehen halt auch gerade, ist da ein mega Momentum, und wie gesagt, wir führen da durchaus Gespräche und können uns da vorstellen, noch mal so einen kleinen Turbo hinzulegen. Ist denn das Sentiment, wie man dazu sagt, haben Investoren Bock, oder merkst du eine gewisse Zurückhaltung gerade, weil halt generell Nee, im Gegenteil, also die letzten 2, 3 Jahre habe ich Zurückhaltung gemerkt, aber in den letzten, würde ich sagen, Monaten merke ich wieder eine stärkere—
Schreiben dir auch Investoren und sagen, wir würden gerne mal reden und sowas?
Ja, gibt's schon sehr oft.
Was ist denn die Firma heute wert?
Das hat sich auch über die letzten Jahre natürlich geändert. Es gibt Umsatzmultiples, es gibt EBIT-Multiples.
Ja, was ist denn da üblich so jetzt? Zweimal Umsatz?
Also was wir sehen und was man jetzt ja auch in den letzten Akquisitionen oder auch Fundraisings gesehen hat, ist, dass das die Bewertungen sind, die man gerade sieht.
Also das heißt, so 50, 60 Millionen Bewertung würdet ihr schon hinbekommen? Das ist ja gar nicht so wahnsinnig teuer für eine Firma, die profitabel ist, die jetzt ein ganz neues Segment da— also wenn jetzt jemand zuhört, der sagt, ich habe Testimonial-Qualitäten und Dann bekäme man ja noch sogar relevante Recherchen.
Das stimmt, also da ist auf jeden Fall was möglich.
Und ja, okay, ja, ich drücke die Daumen. Ich meine, ich weiß, ihr kommt ja ursprünglich auch ein bisschen aus der Nachhaltigkeitsecke, ne? Das war ja auch mal so ein bisschen euer Ansatz, da die Welt nachhaltiger zu machen. Das ist irgendwie, stellen wir jetzt glaube ich alle fest, erstaunlicherweise und schlimmerweise, ja so ein bisschen weniger auf der Agenda, wie das noch vor ein, zwei Jahren war, ne?
Also seit Tag eins ist das Teil unserer DNA. Also Oral Care That Really Cares war schon immer, also ökologische, soziale Verantwortung war Tag eins eigentlich so. Wir wollen eine gute Company sein. Wir sind eine B Corp Company. Es ist Teil unserer DNA. Dass wir jetzt so eine Verbrauchermüdigkeit da sehen, hält uns nicht davon ab, das trotzdem zu tun. Natürlich packen wir es aber jetzt nicht mehr irgendwie als Headline, weil wenn es die Verbraucher nicht interessiert, dann machen wir es trotzdem. Dann steht halt auf der Rückseite, was es alles an Materialien gibt.
Schon eigentlich erstaunlich zu sehen, dass sich das— die Welt ist ja nicht geheilt. Also wir haben ja weiter dieselben Herausforderungen, sogar im Zweifel noch mehr. Aber irgendwie hat sich da eine krasse Müdigkeit eingeschlichen.
Wir können es auch nicht ganz verstehen, aber wir sind ja auch mit vielen anderen da vernetzt und die sehen das identisch. Aber wie alles passiert es in Wellen. Das heißt, so wie wir damals, ja, das war eine Hochphase. Es wird, auch wenn wir jetzt in so einer Art Mittel-Tiefphase sind, wird es auch wieder eine Hochphase geben. Das Thema, also wir werden jetzt nicht umstellen. Wir werden jetzt nicht sagen, jetzt lass uns mal wieder die Aufsteckbürsten aus Plastik machen und in Plastikblästern verpacken, weil wir es noch nie gemacht haben und auch nicht machen werden. Das heißt, selbst wenn es niemanden gerade interessiert, machen wir es trotzdem. Weil wir auch glauben, es wird wieder kommen und es ist der richtige Schritt. Also wir machen ja das, was richtig ist.
Finde ich sehr vernünftig. Also cooles Projekt. Ich drücke dir die Daumen.
Vielen Dank.
Wir werden es auf jeden Fall verfolgen. Mal gucken, wer sich dann demnächst in die Szene reinschwimmt.
Bin ich gespannt.
Mit Happy Brush. Das haben wir noch nicht besprochen. Ihr macht ja durchaus auch mal so ungewöhnliche Stunts. Es gab irgendwie zum 1. April Es war auch nur zum 1. April die Kooperation mit Amorelie, wo das dann Zahnbürste und Vibrator in einem war.
Also ich hatte ja eingangs erwähnt, dass wir unkonventionelle Sachen machen, also alles anders. Das heißt, wir haben mit Johnny Rotten eine Kampagne gemacht. Johnny Rotten, Sänger von den Sex Pistols, der quasi ja deshalb seinen Namen hat, weil er verrottete Zähne hat. Das, was die Großen machen würden, machen wir quasi. Also gerade das Unkonventionelle machen wir. Wir haben zum Beispiel mit Rock im Park eine Koop gemacht. Also wir Wir gehen unkonventionelle Partnerschaften oder Koops ein, das, was andere nicht machen würden. Und mit Amarly ist auch so eine Sache, da haben wir gesagt: Okay, cooler, eigentlich ein cooler Stunt. Das ist auf der OMR sogar letztes Jahr entstanden. Das heißt, die Marketingteams sind von der OMR zurückgereist, haben sich im Zug zufällig irgendwie nebeneinander wiedergefunden und haben gebrainstormt. Und so ist so ein 1. April-Scherz entstanden.
Also diese Vibrator-Zahnbürste gibt es nicht wirklich?
Lass dich überraschen. Also es ist auf jeden Fall ein guter Aprilscherz und wir sind schon Fan von solchen wilden 1. April-Scherzideen, weil da muss ja— wir wollen ja nicht dieses Konservative, Langweilige haben. Wir wollen ja immer mal wieder anecken. Gleichzeitig können wir auch nicht irgendwie einen Comedy-Club abziehen, weil das ist immer noch ein Gesundheitsprodukt. Somit ist es halt eine super schmale Balance zwischen so ein paar Highlight- Kampagnen oder Ideen, wo wir einfach zeigen: Okay, lass uns das einfach mal ein bisschen anders denken, lass uns Humor reinstecken. Unsere Marke ist ja Humor und will anders sein. Genau, und von daher ist auch das jetzt so eine Koop, die irgendwie spannend ist, und mal gucken, was passiert. Also auf jeden Fall auf der OMR geboren.
Ja, da bin ich stolz drauf. Also wusste ich nicht, was alles passiert. Vielen Dank, Stefan. Vielen Dank. Alles klar. Toi, toi, toi.
Danke dir.
Und ciao, ciao.
So, wem diese Folge gefallen hat, dem möchte ich gerne unser eigenes Storytelling-Format OMR Rabbit Hole empfehlen. Da geht es in der zweiten Staffel explizit nur um die Höhle der Löwen, also die Sendung, die Hintergründe, die Geheimnisse, die ganze Geschichte und auch verschiedenste Firmen, die da rausgekommen sind, ähnlich wie bei Happy Brush. Und darüber hinaus gibt es natürlich auch noch hier andere Folgen mit Höhle der Löwen Companies, zum Beispiel mit Ankerkraut. Oder YFood. Also am besten googelt ihr entweder Rabbit Hole Podcast OMR Höhle der Löwen oder ihr googelt vielleicht Ankerkraut OMR Podcast oder YFood OMR Podcast. Also will nur sagen, wir haben noch mehr von dem, was ihr hier gerade gehört habt. Jede Woche hören hier sehr, sehr viele Menschen zu und wir alle im Team, ich ganz besonders, sind dafür natürlich sehr dankbar. Und jetzt möchten wir euch mal wieder etwas besser kennenlernen. Wer sind eigentlich unsere Hörer? Was beschäftigt unsere Hörer? Welche Themen interessieren euch? Was können wir noch besser machen? Und deswegen kommen wir mal wieder mit einer Umfrage um die Ecke. Mit euren Antworten helft ihr logischerweise uns, diesen Podcast noch besser zu machen, oder zumindest zu versuchen, ihn noch besser zu machen. Wir wollen ja wirklich wissen, was sind Wünsche, Interessen, Bedürfnisse? Was können wir tun? Die ganze Teilnahme an der Umfrage dauert etwa 5 Minuten, also im Vergleich zum Podcast hören extrem wenig. Und natürlich gibt es auch was zu gewinnen unter allen, die mitmachen. Verlosen wir Preise wie zum Beispiel 2 Tickets fürs OMR Festival nächstes Jahr, einmal AirPods Pro oder ein OMR Report eurer Wahl. Und es gibt zusätzlich die Chance auf eine Übernachtung im Hotel Vier Jahreszeiten für 2 Personen hier in Hamburg. Also diese 5 Minuten könnten sich sehr lohnen und wie gesagt, vor allen Dingen für euch, wenn dann das Zuhören nach hinten raus noch besser wird. Deswegen sucht bitte den Link in unseren Shownotes im Linktree und gebt hier eure Meinung, eure Antworten ab.
Vielen, vielen Dank vorab.
Dieser Podcast wird produziert von Podstars bei OMR.
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