OMR Classic mit Bitcoin-Farmer Marco Streng
28 Feb 2025 · 73 min
Marco Streng built one of the world's largest Bitcoin mining operations from a dorm room rig in 2011 to Genesis Digital Assets, which operates over 20 facilities across Iceland, the US, and Sweden. His company produces Bitcoin at under $10,000 per coin and recently raised $431 million from investors including Paradigm and Coinbase founders. Streng emphasizes renewable energy's role in mining and sees Bitcoin as a path toward a global, inclusive currency.
Chapters
Wie jeden letzten Freitag im Monat, so auch diesen Monat wieder eine OMR Classic Folge. Wir greifen zurück auf eine Folge von Ende 2021, eine der absurdesten, skurrilsten, verrücktesten Folgen, die wir glaube ich hier je aufgenommen haben. Zu Gast war Marco Streng. Der hätte eigentlich der jüngste Mathematikprofessor Deutschlands werden können, hat sich dann aber entschieden, er wird Bitcoin Farmer und baut überall auf der Welt große Serverfarmen, um dort Bitcoin zu minen. Er hat mir erzählt, dass er damals mit jedem Bitcoin 60.000 Euro Marge gemacht hat. Ihm haben verschiedenste Krypto-Stars damals 430 Millionen Dollar gegeben für sein Projekt, also als Investment in seine Firma und so weiter und so weiter. Ziemlich absurd. Übrigens war im Jahr danach bei uns auf dem Festival auch noch Sam Bankman-Fried zu Gast und der CZ, der Gründer von Binance. Man sieht also, die Welt hat sich ein bisschen geändert. Das, was der Marco macht, ist nach wie vor hochrelevant. Die beiden anderen Kollegen würden wahrscheinlich eher nicht mehr kommen. Dennoch, wer Lust hat, am 6. und 7. Mai geht's auch wieder um Krypto beim OMR Festival. Jetzt aber erstmal die Classic Folge aus dem November 21 mit Markus Streng. Auf geht's!
Let's go, go, go!
Herzlich willkommen beim OMR Podcast mit Philipp Westermeier. Wer selbst gerade gründet oder eine kleinere Firma übernommen hat oder Ähnliches, der kennt möglicherweise das Problem. Ein klassisches Geschäftskonto heißt oft Filialtermine, Papierkram und lästige Wartezeiten. Dann gibt es im Arbeitsalltag meistens getrennte Tools für Banking, für Rechnungen und für Buchhaltung, und das alles kostet einfach sehr viel Zeit und ist meistens nicht optimal aufeinander abgestimmt. Und genau hier kommt unser heutiger Partner Qonto ins Spiel. Qonto mit Q am Anfang macht euch das Leben deutlich leichter. Ihr könnt ein Geschäftskonto mit deutscher IBAN in nur 10 Minuten online online eröffnen, und zwar komplett ohne jeden Papierkram, und den Einstieg gibt's bereits ab 0€. Außerdem, und besonders praktisch, das Banking, die Rechnungen, die Buchhaltung, das Ausgabenmanagement kann man dann in einer App machen, nämlich in der Qonto-App. Es gibt außerdem Firmenkarten mit bis zu 360€ Cashback pro Jahr, einen persönlichen Kundenservice und über 2000 Integrationen, unter anderem für Lexware oder für DATEV. Das System von Qonto wächst dann einfach mit euch mit, vom Start für Selbstständige bis zum Team mit über 250 Mitarbeitenden. Wer einmal wissen möchte, wie gut das Ganze in der Praxis funktioniert, der ist eingeladen, bei OMR Reviews unsere Bewertungen dazu durchzulesen. Die sind komplett neutral, würden unsere Bewertung natürlich niemals anfassen, und dennoch wird, glaube ich, klar, dass Qonto einen sehr, sehr guten Job macht. Alle Infos zu Qonto unter qonto.de. Herzlich willkommen, Marco Streng.
Ja, hallo.
Ist das, ist das irgendwie eine faire Beschreibung? Man muss doch schon fast sagen, oder? Ich meine, Bitcoin-Weltelite, was du da machst, ist auf jeden Fall globale Spitzenklasse, oder?
Naja, wir sind seit 2011 effektiv dabei im Markt und wir versuchen natürlich hier schon vorne mitzuspielen. Und ich denke, da sind wir auch auf einem guten Weg. Aber natürlich Das ist ein sehr, sehr spannender Markt und das ist auf jeden Fall was, wo man ständig auch unterwegs ist und ständig kämpfen muss, um auch wirklich da vorne dabei zu sein.
Man muss so ein bisschen vielleicht mal ausholen. Du bist jetzt Anfang 30, bist jetzt seit irgendwie 10 Jahren dabei. Das heißt, du hast ganz früh angefangen. Wie gerät ein— ich glaube, aus Bayern kommst du ursprünglich, ne?
Ja.
Ein bayerischer Junge, der eigentlich auch, glaube ich, ganz normal Mathematik studiert hat.
Was heißt ganz normal?
Schon Mathematik aber trotzdem auf einmal in so ein Thema rein.
Ja, naja, also es war schon damals, als ich zum ersten Mal gehört habe, um 2011 rum, war es schon was, was mich sehr interessiert hat, weil es war, ich, wie soll man sagen, Bitcoin lebt davon, dass es wirklich auch eine Einzigartigkeit und, und einen sehr transparenten Charakter hat. Und wirklich, es ist, wie soll ich sagen, ein monetäres System, was wirklich out of the box ist. Also es wirklich überdenkt noch mal das komplette Finanzsystem und kommt wirklich aus dem System heraus. Und das ist natürlich sehr spannend, weil man hat in Bitcoin erstmal diese Komponente, dass es für jeden zugänglich ist, und noch viel wichtiger, dass es wirklich so einen Open-Source- monetary system effektiv ist. Und das zusammen mit der Blockchain-Technologie, wo natürlich, was die zugrunde liegende Technologie von Bitcoin ist, macht es sehr spannend. Man kann jede Transaktion verfolgen in der Blockchain, alles ist völlig transparent. Und das war hochgradig interessant für mich, und das hat mich wirklich in den Bann gezogen 2011 erstmal. Ich muss aber auch sagen, 2011 war noch so so früh alles, dass ich da auch noch trotzdem noch weitergemacht habe mit dem Studium und mich noch nicht komplett auf Bitcoin fokussiert habe. Aber dann im nächsten Jahr, als ich dann noch mal davon gehört hatte und gesehen habe, wie dann die anfänglich wirklich sehr junge Community— 2011 war ja wirklich, wirklich der Anfang— wie das dann quasi fortgeschritten ist im Laufe des Jahres dann bis 2012. Das war schon echt faszinierend zu sehen und dass da wirklich die ersten Ideen, die da quasi am Anfang war ja wirklich alles noch Ideologie und viele Ideen, aber diese Ideen haben sich dann wirklich verwirklicht und in welchem rasanten Tempo das Ganze geschehen ist, das war wirklich, das hat mich komplett in Bann gerissen.
Du hast es selber gemeint, in deinem Studentenwohnheimzimmer in München hast du dann angefangen, sozusagen Bitcoin zu minen. Die Geschichte gibt es.
Ja, absolut. Das ist ja, das ist, ich meine, wie soll ich sagen, das Mining ist ein sehr essenzielles, eine sehr essenzielle Komponente von Bitcoin. Mining ist diese dezentrale Verifizierung von Transaktionen, und das war gar nicht irgendwie jetzt monetär getrieben, sondern es war einfach ein Mitmachen von, man möchte einfach dazugehören, und das Validieren von Blöcken, was letztendlich das Mining ist, war was, was mich sehr interessiert hat. Und ich hatte ja in meinem Studentenwohnheim, hatte ich mein erstes Rig quasi dann optimiert und getüftelt und geschaut, wie man die beste Computing-Leistung rausbekommt aus so einem Rig mit dem geringsten Stromverbrauch. Und damit hat alles angefangen.
Und also Mining noch mal ganz klar gesagt, du produzierst damit oder du generierst sozusagen, errechnest, wenn man so will, neue Bitcoin, in dem Falle war das, ne?
Ganz genau, ja. Also genau, Mining ist quasi die Verifizierung der Transaktionen, und das funktioniert, indem man quasi— ist ein bisschen technisch jetzt, aber man performt oder man rechnet quasi gewisse Hash-Funktionen, und man nimmt einen Input aus der Blockchain und wendet dann die Hash-Funktion drauf an und iteriert diesen Prozess mehr und mehr und mehr, bis man dann einen gewünschten Output hat. Und wenn man das geschafft hat, dann hat man quasi einen Block gefunden. Und wenn das der Fall ist, dann kriegt man, dann bekommt man vom Netzwerk eben den Block Reward. Und der, ja.
Aber wie kommt man da rein? Also wenn man jetzt so Anfang 20 ist, dann die meisten gehen ja irgendwie, weiß ich nicht, feiern oder lernen oder irgendwie Sport machen. Wie kommt man an so ein Thema? Also ich meine, wenn man jetzt irgendwie im Banking arbeitet, oder dann irgendwann verstehe ich das schon. Aber so mit Anfang 20 ist es jetzt ja nicht so jedermanns Interesse, da sich solche Sachen reinzuziehen.
Naja, ja, das, ich sag mal so, ich meine, von der mathematischen Seite hat mich schon immer Graphentheorie interessiert, und da war auch der Link zu Bitcoin. Ich hatte damals quasi versucht, die Blockchain grafisch abzubilden, und dann fand ich sehr interessant auch den Kursverlauf zu korrelieren mit grafischen Strukturen, die sich daraus ergeben haben. Das war ein interessantes mathematisches Problem. Aber vielmehr fand ich auch einfach, ich meine, es war ganz interessant, ich hatte einen Nachbarn in meinem Studentenwohnheim und der kam aus Afrika. Und der hat wirklich, der hat mir ziemlich leidgetan, weil er ist Am Ende jedes Monats oder Anfang, effektiv am Anfang des Monats, als er dann sein Gehalt bekommen hat, ist er zur Western Union gegangen, jeden Monat, und hat irgendwie, ich glaube, es waren so 100 Euro oder so, hat er zu seiner Familie geschickt. Und ich glaube, also großer Teil, ich glaube 40 Euro oder irgendwie um den Dreh war es. Ich weiß es nicht ganz genau, was der Betrag war, aber es war wirklich ein sehr großer Teil davon, war einfach weg. Der hat einfach als Gebühren zahlen müssen. Und das hat mich schon ziemlich, das hat mich, das habe ich live miterlebt, wie er da wirklich viel gearbeitet hat. Und dann musste er einfach so viel, so hohe Gebühren zahlen. Und dann kam mir das auch noch, ja, schau doch Bitcoin an. De facto ist es, ist Bitcoin wirklich eine der Lösungen, die wirklich im Remittance-Business hier wirklich Transaktionen machen kann, die einfach sehr mit sehr günstigen Gebühren, fast gar keine Gebühren, von direkt geschickt werden kann. Und ja, und das war ein Beispiel. Natürlich gibt es noch viel mehr, wie Bitcoin die Welt positiv verändert. Aber das hat mich schon ziemlich angetrieben.
Wie war es denn dann bei dir weiter? Also du hast dann da sozusagen in deinem Zimmer gemint und dann ging es, glaube ich, weiter, dass du irgendwie ins osteuropäische Ausland gegangen bist. Mittlerweile muss man wissen, betreibst du weltweit verschiedenste Mining-Farmen. Kommen wir gleich noch mal darauf zu sprechen, irgendwie mit Flugzeugen Rechnerkapazitäten durch die Welt fliegen, damit sie dort meinen, wo es gerade am sinnvollsten ist. Das ist ja schon jetzt, sagen wir mal, ein weiter Weg. Wie war denn der nächste Schritt?
Ja, wir hatten, wie du richtig sagst, wir hatten so ein erstes quasi Pilotprojekt in einem größeren Setup auch, wo wir quasi die erste Expansion geplant hatten. Das war damals noch in Bosnien. Warum Bosnien? Bosnien war trotzdem relativ günstig, also der Strom in Bosnien war relativ günstig. Wir hatten damals eine gute Verbindung zu jemandem, der die Infrastruktur, elektrische Infrastruktur für die Banken dort gemacht hat, und da hat es sich angeboten, dass man so einen quasi so einen ersten Hangar gemietet hat, der schon gut gesichert war und wo wir dann quasi die erste Expansion geplant hatten. Aber die Idee war klar, ich meine, die Idee war, man hat gesehen, dieses eine Mining Rig, was ich im Studenten, in meinem kleinen Zimmer betrieben habe, war natürlich wirklich vor allem Ende 2013, als der Bitcoin-Preis von 100 auf 1000 gegangen ist, hochgradig profitabel. Und auf der einen Seite ist natürlich die ideale Komponente, dass man einfach, man weiß, das Bitcoin-System wächst und ist deutlich durch den Preisanstieg gewachsen, mehr User und so weiter. Dazu, dadurch sollten auch die, sollten auch mehr Miner kommen, damit damit das Netzwerk auch sicherer ist. Das ist die eine Komponente. Und die andere Komponente ist natürlich, ja, es hat natürlich auch einen sehr monetären Charakter. Und ich hatte damals dann meinen Mitgründer angerufen und hatte gesagt, hier haben wir, wir müssen hier schnell handeln. Das ist wirklich eine sehr ökonomische Angelegenheit. Wir müssen hier jetzt einfach dieses RIG nehmen und Tausende von oder Hunderte und Tausende von Kopien quasi machen und das duplizieren und einfach so was wie ein Large-Scale-Datencenter aufbauen, um das Ganze skalieren. Und das hatten wir gemacht.
Ja, und vor Ort kann man nachlesen, in Bosnien allen erzählt, ihr würdet eine Wäscherei betreiben, damit keiner auf dumme Gedanken kommt.
Ja, ich meine, das war eine heikle Angelegenheit. Ja, ich meine, der Wert von dem Datencenter war natürlich sehr hoch durch den ansteigenden Bitcoin-Preis. Und es war sogar so, dass die ganzen Bauteile von den Computern, die wir da in Massen bestellt haben, die waren auch absolut, der Markt war teilweise leergefegt, komplett global. Es war wie so ein Goldrausch und wir mussten auf der einen Seite natürlich auch dem Vertreiber der Hardware irgendwie erklären, was wir hier machen, ohne zu viel auch natürlich zu verraten. Und dann auf der anderen Seite, was noch viel wichtiger war, die Was sagen wir den Bewohnern dort? Weil das ist ein sehr— wir waren in einem Ort, der natürlich auch jetzt wirklich— ich meine, Bosnien ist jetzt ein etwas ärmeres Land und plötzlich hat man da so ein Datencenter, was wirklich sehr viel Wert generiert, stehen. Und da muss man aufpassen, natürlich, was man sagt, weil es war auch— ich meine, diese Anlage, dieser Hangar, der hat gedampft ohne Ende, weil im Winter war es kalt und drinnen waren die heißen Rechner am Laufen. Und ja, das ist— wir haben wirklich lange überlegt, was man sagen soll. Ich glaube, wir hatten dann irgendwann gesagt, dass es eine Wäscherei oder so ist. Aber das ist natürlich auch nicht so einfach.
Und wie viele Bitcoins habt ihr damals in Bosnien dann so gemined? Größenordnung? Also waren das dann schon Tausende oder Hunderte?
Oder— das müsste ich nachschauen. Aber ich meine, natürlich, der Bitcoin-Preis war damals Ich glaube, soweit der ist dann Ende 2013 von 100 auf 1000, und dann ist er auch wieder von 1000 auf 200 runter. Aber wir hatten schon gut, es war um die, um die, war um die 1 Megawatt, was das so an Kapazität, dass das Rechenzentrum hatte, ist schon eine ordentliche Größe.
Also das heißt, man kann da schon tausende Bitcoin rauspressen? Also ich, ich müsste jetzt nachschauen tatsächlich, aber so eine Größenordnung, also ist es dann irgendwie, oder ich Man macht ja das dann nicht für 5 Bitcoin, macht es ja auch nicht für 50 wahrscheinlich, sondern muss es ja, wenn man so jetzt da Gas gibt, dann ist es schon irgendwie eher 500 oder 5000 oder so.
Das sind schon einige, ja, definitiv.
Und dann bist du aber trotzdem auch noch am Ende da nicht stehen geblieben, sondern bist dann weiter in verschiedene andere Länder gegangen. Ich glaube, aktuell ist Island relevant, aber auch noch weitere im Osten, wo man halt immer sinnvoll minen konnte sozusagen.
Absolut. Also wir hatten damals, wir hatten dann natürlich gesehen, dass der Pilot, das Pilotprojekt funktioniert hat. Wir hatten das mit aufgebaut noch selbst und hatten dann wirklich gesagt, wir hatten einiges gelernt dabei und wussten aber dann, Bosnien wird nicht unser Land sein, wo wir jetzt den nächsten Schritt gehen und wo man dann 10, 20 oder, oder 100 Megawatt plus quasi expandieren. Von daher hatten wir sehr detailliert uns das angeschaut, wo wir in der Welt am besten skalieren können. Und wir hatten dann tatsächlich, sind dann draufgekommen nach größerer Recherche, dass Island ein sehr interessantes Land sein kann. Nicht nur, weil der Strom dort auch Hydro- und Geothermie, also Wasser- und Geothermiekraft hauptsächlich war, sondern auch, weil er sehr günstig war, was sehr wichtig ist für uns. Das war das Hauptargument. Vor allem, weil quasi die Luft oder die Temperatur in Island sehr moderat ist, kontinuierlich, weil es auch nah am Wasser ist. Also es ist kühl und es ist aber auch nicht zu kühl und auch nicht irgendwie im Sommer oder so zu warm. Und das war super. Also das war eine gute Grundlage. Natürlich war es alles andere als einfach. Man will ja auch jetzt nicht irgendwie zu den Hauptrechenzentren dort gehen. Man will ja wirklich an der Quelle. Des Stroms sein, um wirklich auch das voll auszunutzen.
Im OMR Podcast spreche ich ja bekanntlich jede Woche mit Menschen, die ganz offensichtlich etwas bewegen möchten. Und alle von denen treffen Entscheidungen, gehen Risiken ein und treiben ihr Business häufig mit sehr, sehr viel Herzblut voran. Und natürlich passieren dabei auch mal Fehler. Die entscheidende Frage ist deshalb gar nicht, wie man jedes Risiko vermeidet, sondern ob man einen Partner an seiner Seite hat, der das eigene Business wirklich versteht. Und genau dafür gibt es die Business-Versicherung von unserem Partner Hiscox. Hiscox ist seit 1901 als Spezialversicherer tätig. Entsprechend haben die extrem viel Expertise und die fließt heute in moderne Businessversicherungen für Unternehmen, für Gründer oder für Freelancer. Bei Hiscox arbeiten Expertinnen und Experten aus unterschiedlichsten Branchen, die die jeweils individuellen Risiken sehr genau verstehen und deswegen auch gut herleiten können, worauf es bei eurem Geschäft ganz genau ankommt. Sollte euch mal ein Kunde einen Fehler vorwerfen, steht Hiscox an eurer Seite, verteidigt eure Interessen und begleitet euch im Zweifel auch vor Gericht ohne Mehrkosten. Also quasi die Rechtsschutzversicherung ist schon inklusive. Also kein Wunder, dass der Schadensservice mit 4,7 von 5 Punkten bewertet wird. Mit der Hiscox Business Versicherung kann man sich also rein auf sein eigenes Wachstum konzentrieren. Alle Infos und online abschließen kann man unter hiscox.de/omr. Natürlich auch unter dem Link bei uns in den Shownotes. Sagen wir mal, wie groß ist dann so ein Rechenzentrum? Also rein jetzt von der baulichen Fläche her, ist das dann wie so ein Industriepark oder ist es dann eine große Lagerhalle? Wie muss man sich das jetzt aktuell vorstellen?
Ja, das ist absolut ein Industriepark. Das sind mehrere Hallen und es ist immer vergleichbar, wenn man in so einer Halle steht, wirklich wie wenn man direkt neben einem Flugzeug, das gerade startet, steht auf der Rollbahn.
Es ist schon wirklich gewaltig, was dafür Und du fährst dann mit dem Fahrrad da von Halle zu Halle oder mit dem Roller oder so?
Naja, wir nehmen schon ein Auto. Es ist auch so, dass es natürlich in Island extrem die Temperaturen oder beziehungsweise auch, es ist meistens sehr windig auch und dann stürmt es auch oft und so weiter. Also das ist was, wo wir, also die Anlage in Island ist besonders Wie soll ich sagen, die haben wir dort damals nahe einem ehemaligen Militärstützpunkt von den Amerikanern quasi gebaut. Und das hatte Vorteile, aber auch Nachteile. Der Vorteil war auf jeden Fall, dass es, dass er halt wirklich weit weg oder weiter weg war von, von der, von den Bewohnern. Und zusätzlich auch, dass da wirklich Hochstromanlagen, also der Strom war sehr sehr gut verfügbar, gerade wegen der Anlage und wegen der Umgebung. Und ja, so war das eine sehr spannende Zeit. Aber irgendwann natürlich merkt man halt auch, dass die Insel in Island halt doch auch an die Grenzen kommt bezüglich Stromkapazität. Und ich hatte da auch teilweise, gab es dann auch Diskussionen mit, letztendlich war es was, was wir, denke ich, sehr förderlich für Island war, Und was auch sehr förderlich für Island ist. Aber es gibt halt dann doch auch immer Leute, die sagen, hier, man nimmt irgendwie den Strom weg oder so von irgendwie von den Bewohnern. Aber das ist natürlich überhaupt nicht der Fall, weil man kriegt natürlich nur so viel Strom, wie verfügbar ist. Aber da kommt man halt auch in gewisser Weise dann auch an Grenzen.
Und wo sind aktuell eure größten Einrichtungen?
Die größten Datencenter, die wir momentan bauen, sind in den USA. USA. Da sprechen wir teilweise von, von Projekten, die weit über Hunderte von Megawatt pro Projekt gehen.
Erklär mal so, was heißt das so, also von der, von der Größe der Fläche oder von, von Output her oder von Menschen, die arbeiten?
Ja, das ist, also ich würde, also normal so ein durchschnittliches Kraftwerk, also wie soll ich sagen, kommt natürlich, Kraftwerke variieren natürlich, aber es gibt normal so, wie soll ich sagen, also 200 Megawatt sind schon teilweise ein, mehrere Kraftwerke teilweise. Natürlich ist jetzt, kommt es darauf an, welche, welche Art von Kraftwerken. Atomkraftwerk kann bis zu 1000 Megawatt oder auch mehr sogar noch haben. Aber ja, es ist einfach eine gewaltige Größe.
Und wie ist das, also ihr habt ja mittlerweile auch eine Finanzierungsrunde gemacht, aber in der frühen Phase, das hast du ja auch alles am Ende gebootstrapt. Das waren jetzt da bis in den ersten Jahren auch keine Investoren dabei. Das hast du dann sozusagen mit deinem Partner ja selber, wenn ich das richtig verstehe, aufgebaut.
Ja, absolut, absolut. Das war damals auch gar nicht die Zeit, wo man für Bitcoin viel machen konnte bezüglich jetzt Equity Financing und so weiter. Das war ja damals alles noch komplett neu. Jetzt ist natürlich die Zeit da, wo wirklich die Institutions, große vor allem in den USA, aber auch in Europa, hier natürlich Exposure zu der Asset Class Bitcoin und auch Bitcoin Mining möchten. Und das macht natürlich, jetzt gibt es natürlich die Möglichkeit, wirklich auch größere Beträge zu raisen im Equity-Bereich.
Und das formuliert, ich meine, du hast letzte Woche, gab es dieses Announcement, da habt ihr größere Beträge, da habt ihr 430 Millionen Funding eingeworben, also in die Firma, von einigen der größten Investoren der Welt, auch vielen sehr Bitcoin-affinen Leuten. Ich glaube, Coinbase-Founder mit dabei und so. Und wenn man das so hört, dann ist das ja ein Unicorn. Also ich meine, wenn ihr so viel jetzt Geld reinholt, dann wird die Firma ja 100% sicherlich jetzt ein paar Milliarden oder sicherlich über eine Milliarde wert sein. Also das ist jetzt schon eine Dimension, wo du angekommen bist, wo man sagt, okay, Unicorn.
Ja, ja, also ja, natürlich, wir, es ist Es ist natürlich jetzt auch eine entscheidende Phase, weil wir sind schon seit Langem dabei und haben natürlich da auch wirklich, wie soll ich sagen, technologisch einen sehr starken Vorsprung gegenüber unserer Konkurrenz, weil wir wirklich halt über Jahre lang iteriert haben und neue Datencenter-Designs, neue algorithmische Optimierungen, neue Software, Steuerungssoftware und viel, viel, viel Sachen, die man halt über Iteration und Iteration einfach verbessert. Aber natürlich ist es trotzdem letztendlich ein sehr kapitalintensives Geschäft. Und jetzt, wo die Institutions, die institutionellen Investoren hier bereit sind für die Assetklasse, ist es natürlich auch wichtig, dass wir nicht nur jetzt den technologischen Vorsprung haben, sondern halt auch wirklich das nötige Kapital, um hier an der Spitze dranzubleiben. Und ja, ich meine, es war eine sehr erfolgreiche Runde. Wir haben tatsächlich 431 Millionen Dollar geraised. Und aber das ist meiner Meinung nach jetzt auch erst der Anfang, weil wir müssen— also es ist immer wichtig, dass man, weil durch Economy of Scale macht man, erhöht man die Kompetitivität, die Competitiveness, die Wettbewerbsfähigkeit, indem man die Skalierungseffekte ausnutzt. Ausnutzt. Und dementsprechend ist es wichtig, dass man hier wirklich in größeren Dimensionen denkt. Und ja, und die Investoren, die vertrauen uns, die haben uns hier, das war ein sehr starkes Resultat, die haben uns hier gezeigt, dass wir hier die Firma sind, die die Chance hat, hier wirklich das Rennen auf lange Frist auch die Nummer 1 zu bleiben. Und das ist natürlich schön zu sehen für uns. Und wir werden natürlich unser Bestes tun hier, um mal hier vorne dabei zu bleiben und vor der Konkurrenz immer sozusagen.
Und das Geschäftsmodell geht ja am Ende so, dass ihr sagt, okay, wir minen, also wir generieren Bitcoin, weil sie einfach wertvoll sind. Wir verkaufen die gar nicht weiter, sondern wir sammeln erstmal diesen Wert ein. Und aktuell, ne, so in Dollar gesprochen, ich glaube, ein Bitcoin liegt aktuell so 41.000 Dollar. Das heißt, wenn ihr einen neuen produziert habt, zumindest das Modell, man muss für unter 41.000 Dollar derzeit irgendwie einen Bitcoin generieren, dann macht man de facto Profit aktuell.
Ja, das ist richtig, genau.
Ja, und was kostet es aktuell bei euch? Was Was habt ihr für Produktionskosten?
Ja, also wir sind deutlich unter momentan 10.000 Dollar pro Bitcoin, und das macht es natürlich sehr attraktiv im momentanen Marktumfeld. Und ja, das gibt uns natürlich eine sehr große Marge, und mit den Profiten kann man natürlich noch viel mehr dann auch schneller wachsen.
Und ist es dann so, dass ihr jetzt irgendwie, sagen wir mal, einen Bitcoin am Tag macht, oder kannst du so eine Größenordnung sagen? Sind es dann irgendwie ein Bitcoin Oder 100 am Tag? Also wie viel kann man da produzieren?
Ja, wir machen momentan so um den Dreh grob ein Bitcoin pro Stunde.
Also so nicht schlecht, nicht schlecht. Okay, und wie lange geht das weiter? Ich meine, die Bitcoins sind ja irgendwie limitiert. Es kann ja glaube ich nur 21 Millionen, glaube ich, geben und dann ist es vorbei. Also wann wird der letzte gemeint. Man weiß es nicht, immer in der Zukunft weit weg, aber es wird immer schwieriger mit jedem neuen. Das heißt, die Margen werden dann wahrscheinlich mit jedem neuen Bitcoin schlechter.
Ja, also das sind, wie du richtig sagst, 21 Millionen sind die, ist die Gesamtzahl von Bitcoins, die es quasi, die geschürft werden und die es geben wird. Und Und jetzt, ja, die restlichen Bitcoins, die werden eben aufgeteilt unter den Minern, die hier proportional eben gemäß ihrer Hashrate und ihrer Rechenleistung operieren. Und es gibt jedes vierte Jahr gibt es quasi ein Event, das nennt sich das Halving, und da geht quasi der Block Reward, also das, was ich vorhin auch erwähnt hatte, dieser Reward für einen Miner, wenn er einen Block findet und wenn er gewisse Transaktionen verifiziert, der wird dann halbiert. Und momentan gibt es um die 900 Bitcoins, die als Block Reward ausgeschüttet werden an Minern pro Tag. Und nach dem nächsten Halving, so ungefähr in 3 Jahren passieren wird, wird es dann— sind wir dann bei— da wird dann der Block Reward halbiert und man wird dann eben bei 450 Bitcoins pro Tag Block Rewards sein. Und so geht es weiter dann, 450, nach 4 Jahren 225 und so weiter und so weiter.
Aber am Ende ist eine geile Firma, weil ihr habt ja noch nicht mal Kunden. Also Kunden gibt es gar nicht irgendwie. Es geht darum zu produzieren und dann irgendwie das Asset abzuverkaufen, sozusagen über die Märkte. Aber so klassisch Kunden oder das, was man so kennt, habt ihr eigentlich gar nicht.
Korrekt. Ja, ja, wir haben— es ist sehr, sehr ähnlich wie eine, wie soll man sagen, eine Goldfirma, die Gold schürft in Goldminen. Wo man quasi Gold ausgegraben wird und dann an den Markt verkauft wird. So ist es bei uns. Also wir produzieren Bitcoin und sind natürlich sehr bullish auf Bitcoin und halten natürlich auch so viel wie möglich und verkaufen, können aber dann auch in den Markt verkaufen, um das, um unsere Kosten zum Beispiel zu decken und so weiter.
Wie viele Firmen in der Größenordnung gibt es denn weltweit, die so was machen wie ihr jetzt auch mit dem Output und so?
Also ich würde sagen, so in der Größenordnung sind wir jetzt schon gut vorne. Also mit der, unser Abstand zu den Zweiten und Dritten, der ist schon sehr signifikant, dadurch dass wir jetzt halt auch noch mal so viel Geld geraised haben und auch weil wir natürlich auch so profitabel sind. Also das kommt ja auch noch dazu. Ich meine, der Bitcoin-Preis ist ja auch noch mal von 10.000, also Anfang letzten Jahres, Ende letzten Jahres verglichen zu jetzt, da war ja, ist ja auch ein Faktor 5, wo der Bitcoin-Preis noch mal angestiegen ist. Also ich glaube, wir waren so zwischen 6.000 und 10.000 zu Ende letzten Jahres, und jetzt sind wir so immer zwischen 40.000 und 50.000. Und das hat natürlich die Profitabilität auch noch mal unglaublich erhöht, und das muss natürlich genutzt werden, um schneller auch wieder zu skalieren und die, und quasi dann die Größe zu erweitern, um Skaleneffekte zu erzeugen und so weiter. Aber ich denke, so der nächste Peer, würde ich sagen, ist so halb so groß, würde ich sagen. Und dann gibt es in der Kategorie ein paar global, aber dann wird es auch relativ schnell deutlich kleiner und dann geht es schon in den Hobbybereich über, wo dann teilweise Leute sagen, hey, ich habe hier ein paar Shelves in meiner Garage und mache hier ein bisschen Mining. Wir hatten einige Konkurrenten natürlich aus China auch, die sehr stark waren, aber durch die Regulierung in China wurden die alle quasi, wie soll ich sagen, die mussten alle aufhören zu schürfen und wurden komplett aus dem Markt gedrückt.
Kannst du der chinesischen Regierung sehr dankbar sein?
Ja, also wenn es was ist, was wir da dankbar sein können, dann ist es wirklich das, absolut. Es ist wirklich, es ist unglaublich, um ehrlich zu sein, sogar wenn man sich vorstellt, wie groß der Markt und etabliert der Markt ist, und plötzlich bricht die halbe Konkurrenz einfach weg durch so eine regulatorische Entscheidung. Natürlich würde ich jetzt nicht sagen, dass sie komplett weg ist, sondern die versuchen natürlich, ihre Datencenter dann international aufzubauen, aber das ist natürlich nicht ihr Feld. Die fangen da natürlich quasi wie noch mal von vorne an, um hier jetzt irgendwie günstigen Strom auch zu finden, und die können vielleicht ein bisschen auch an Technologie mit mitnehmen. Aber das verschafft uns natürlich noch mal eine unglaublich starke Position. Also das hat auch dadurch, dass die Konkurrenz quasi ausgeschieden ist, hatten wir unseren Marktshare natürlich auch noch mal deutlich stärker erhöht. Und was auch noch mal einen direkten Impact hatte auch für unsere Profitabilität. Und das hat natürlich auch noch mal bei den Investoren ganz klar signalisiert, wir wollen hier unbedingt dabei sein. Und das hat noch mal dann die Runde auch noch bestärkt. Und wir mussten am Ende sogar sagen, wir müssen jetzt hier Schluss machen, weil wir hatten noch deutlich mehr interessierte Investoren, die auch mitmachen wollen. Aber es ist uns auch wichtig, die richtigen Investoren an Bord zu haben.
Was glaubst du, wo der Bitcoin-Kurs stehen wird in einem Jahr oder so, oder in 10 Jahren, beides?
Also ich denke, also ich bin immer sehr zurückhaltend, was kurzfristige Projektionen anbelangt, weil wirklich, es ist sehr schwer, den Markt vorherzusagen. Was wir immer gesagt haben, von Anfang an schon, hatten wir immer, auch ich persönlich hatte immer gesagt, die Chance und beziehungsweise das Potenzial von Bitcoin auf lange Frist ist noch viel höher, wie es momentan, wie der momentane Marktstand ist. Wir sind jetzt gerade mal bei einem eine Billion Bitcoin ungefähr Marktkapazität. Gold ist bei über 15 Billionen global. Und ich sage das auch heute noch, also ich hatte das damals gesagt, als der Bitcoin-Markt deutlich kleiner war, vielleicht sogar noch bei einer Milliarde, hatte ich das, hat mir das gesagt. Aber ich bin auch jetzt noch der festen Überzeugung, dass es, dass das Potenzial genauso, also noch immer sehr hoch ist, weil eben da noch lange keine Saturierung hier zu sehen ist. Ganz im Gegenteil, also die institutionellen Investoren gehen jetzt in den Space sehr verstärkt noch mal rein. Die ersten Fonds, also die Fonds werden mehr und mehr approved, also genehmigt, auch von dem amerikanischen Regulator SEC. Und vor allem, was natürlich auch hochgradig spannend ist, ist, die ersten Länder fangen an, Bitcoin völlig zu legalisieren. Und also als quasi Legal Tender zu deklarieren, was man jetzt zum Beispiel in El Salvador hier als besonderes Beispiel gerade sieht. Das ist Wahnsinn. Also das ist ein super Meilenstein für die ganze Bitcoin-Industrie hier wirklich, dass man sieht, dass jetzt ein ganzes Land hier wirklich Bitcoin als Grundlage nimmt, als ihre Währung. Und das kann natürlich noch mal sehr gut Kettenreaktionen auslösen, auch wenn andere Länder hier zuschauen und das dann auch entsprechend etablieren.
Ist es denn, sagen wir mal, eine faire These, dass wenn das einigermaßen weiterläuft, dann wirst du ja persönlich wahrscheinlich auch mit dem Bitcoin-Thema nicht jetzt Millionär, das bist du schon, sondern eher Milliardär dann, ne?
Ich denke, also für mich ist immer wichtig, unabhängig jetzt von dem privaten Privatvermögen, wir haben eine klare Vision. Also sehr wichtig, dass wir dass wir unsere Mission und unsere Vision hier erreichen und dass wir Bitcoin stärken, dass wir, dass wir letztendlich Miner sichern das Netzwerk ab und dass wir halt wirklich so viel Marktanteil wie möglich und wie auch gesund ist erreichen. Und es ist, wie gesagt, das Privatvermögen, das ist, ich denke, was, was viel erfüllender ist und was viel interessanter ist, ist, dass man wirklich Teil von etwas ist, was wirklich die Welt zum Positiven verändert. Und das tut Bitcoin in der Tat, weil es wirklich— also da sind die Gründe sehr, sehr, sehr mannigfaltig. Und zum Beispiel in Afrika, die ganzen Leute, die nicht mal Zugang zum Bankkonto haben, können plötzlich teilnehmen an Bitcoin. Und auch Länder, die finanziell einfach in einer sehr schwierigen Situation sind, wo das Finanzsystem nicht intakt es kann Bitcoin als echte Alternative nutzen, was ja auch passiert in Venezuela und in anderen Ländern. Und da teilzuhaben, das ist eigentlich viel spannender. Natürlich ist es gut, wenn man auch hier natürlich Geld verdient dabei, aber das hat irgendwann— ich sage immer, das Glück, oder beziehungsweise das hört sich ein bisschen spießig an, aber ab einem gewissen Level an Vermögen ist es jetzt auch nicht mehr so, dass man dann viel mehr glücklicher wird, sondern da geht es wirklich dann um ganz andere Themen. Da will man wirklich schauen, dass man global was verändert.
Ab und zu werde ich gefragt, wie denn unsere Homeoffice- oder Präsenzpolicy sei. Wir haben de facto bei OMR keine ganz einheitliche Policy für alle, aber jeder weiß, ich bin ganz großer Fan von Präsenzoffice und wir haben verschiedene Nespresso-Maschinen im Büro natürlich. Und ich bin wirklich überzeugt, Menschen kommen ins Büro, wenn es einem hier gut geht, und dazu trägt Nespresso bei. Es gibt immer wieder Gesprächsstoff an der Kaffeemaschine, vielleicht auch demnächst über den Kaffee selber. Es wird nämlich eine B2B Limited Edition geben von Pumpkin Spice, also Nespresso und dann die Sorte Pumpkin Spice, passend zum Herbst, zu Halloween. Wer die ganzen Vorzüge von Nespresso erleben möchte, der muss gar nicht unbedingt extra zu uns ins Büro kommen, sondern kann das auch in seinem eigenen Unternehmen erleben. Einfach die Vielfalt von Nespresso Milchkaffee, Flavoured Coffee, Iced Coffee, alles könnt ihr auch haben. Ihr könnt Nespresso-Kaffee unverbindlich in eurem Unternehmen testen. Ihr bekommt für 3 Monate eine Nespresso Pro Maschine kostenfrei ausgeliehen und müsst nur euren Wunschkaffee dazu kaufen. Zum Start gibt's außerdem kostenfrei eine Kaffee-Masterclass. Habe ich auch sehr genossen. Man kann da vor allen Dingen seine Lieblingskaffees entdecken und direkt bestellen. Das Ganze kann man ganz einfach starten bei uns über den Link in unseren Shownotes und die Kollegen und Kolleginnen von Nespresso melden sich direkt bei euch. Machten dir das ökologische Thema Sorgen? Also ich meine, du hast schon ein bisschen erzählt, ihr geht jetzt in Länder, wo Großteil der Energie sozusagen ökologisch produziert wird. Aber das ist ja trotzdem rund um Bitcoin immer ein großes Thema generell.
Ja, das ist ein wichtiges Thema, absolut, was auch sehr, sehr viel diskutiert wird global. Das ist auch ein Thema, was wir, was sehr ernst für uns ist, auch als Firma. Und ich sag mal so, also was, was ein wirklich zentraler Punkt ist, der wirklich wichtig auch zu verstehen ist und wo wir auch viel versuchen, auch die quasi diese, diese Message klar und deutlich auch zugänglich zu machen, ist zu verstehen, dass eigentlich Bitcoin wirklich positiv quasi der Industrie der erneuerbaren Energien positiv beiträgt. Und das sieht man, indem man versteht, dass erneuerbare Energien mit die günstigsten Quellen von Strom sind und dass Miner, also die Schürfer, die Mining-Firmen wie wir, die haben eine natürliche Konvergenz zu, um wirklich nah, möglichst nah an den Energiequellen zu sein. Weil man möchte ja wirklich vermeiden, man möchte Kosten vermeiden, die dann einfach, die aufkommen, wenn man den Strom über weite Distanzen transportiert. Das heißt, am besten ist man direkt neben einem Kraftwerk. Und, und das macht es eigentlich eine sehr wichtige, wichtige Basis, weil das bedeutet wirklich, dass dass die Miner eben, weil Mining, Miner müssen nicht irgendwie nah an der Zivilisation, irgendwie nah in Städten oder so sein. Sie können letztendlich wirklich überall sein in der Welt, Hauptsache es gibt einen Internetanschluss und eben Strom. Und wenn man unsere Mining-Anlagen auch in Island anschaut oder auch woanders, die sind teilweise wirklich sehr abgeschieden. Und das macht eben das möglich, dass man, und dadurch hat man eben diese Freiheit und sucht sich dann Orte wirklich direkt neben den Kraftwerken.
Aber Kraftwerke sind eben Heißt dann Ökostrom, oder? Ich meine, eigentlich müsste man irgendwie neben dem Stausee oder neben einem Windrad oder so sein, oder so.
Ganz genau, ganz genau. Und das sind meistens eben Kraftwerke, und die günstigsten Kraftwerke sind eben die neben einem Staudamm oder nahe einer Geothermiequelle oder bei Windfarmen und auch Solar natürlich. Aber die wirklich, was man meistens, was man oft sieht, sind wirklich so abgelegene Staudämme oder, oder wirklich Wasserkraftwerke, wo einfach, wo es regnet, und dann ist das Wasser sowieso einfach, staut sich auf, und dann kann man quasi diese Energie nutzen, um, um zu schürfen. Das ist teilweise, und, und ja, und da, und da ist wirklich die Krux, oder da ist wirklich, das ist ein sehr wichtiges Element. In dem Sinne nutzen Miner eben diese, diese Energiequellen und, und fördern damit die erneuerbare Industrie, indem sie diese Energiequellen schöpfen. Und das ist die Quintessenz. Und natürlich, wir als Genesis Digital Assets, wir machen zusätzlich natürlich noch andere Sachen. Wir haben jetzt auch sehr, also in Schweden sind wir auch bekannt dafür, dass wir im weiten Norden von Schweden haben wir dieses Greenhouse-Projekt, also dieses, da haben wir quasi ein Gewächshaus neben unserer Mining-Anlage und nutzen quasi die Hitze, anstatt irgendwie die einfach quasi aus dem Datencenter rauszublasen, nutzen wir die und lassen die quasi, schleusen die quasi in das Gewächshaus und betreiben das damit und versorgen das halt quasi damit, dort lokale Tomaten oder auch Gurken und so weiter angepflanzt werden können.
Wie viele Anlagen habt ihr denn weltweit? Also jetzt habe ich irgendwie Island, USA, Schweden. Wie viel habt ihr so weltweit?
Ja, wir haben insgesamt schon über 20 gebaut.
Wow! Und da fliegst du immer die Welt und suchst nach spannenden Orten, wo man irgendwie im Jenseits oder abseits der Zivilisation günstig Strom bekommen kann?
Das war in der Tat eins meiner wichtigsten Punkte, am wichtigsten Tätigkeiten am Anfang. Mittlerweile haben wir natürlich da Scouting-Teams, die hier nichts anderes machen, als jeden Tag die Welt abzuscannen nach diesen Möglichkeiten. Aber ja, wie viele Leute arbeiten für dich?
Also wie viele Leute arbeiten denn bei Genesis Digital Assets?
Ja, wir sind jetzt gerade, wir sind knapp jetzt über 200 und wachsen natürlich noch mal deutlich stärker, auch jetzt mit der ganzen Expansion und mit dem Kapital, was wir—
aber ist ja verrückt, 200 Leute und eine Firmenbewertung von paar Milliarden. Das ist ja Also sieht man selten.
Ja, also ich sage immer, das ist ein sehr gutes Zeichen für uns. Das bedeutet, dass wir sehr effizient auch quasi operieren.
Kann man so sagen, ja.
Und wir nutzen natürlich eben auch diese Software-Innovationen, die wir halt selbst auch haben, die wir seit Jahren wirklich entwickeln, nutzen wir, um so wenig wie möglich unnötige Kosten zu erzeugen. Und das schaffen wir dann, sodass teilweise wirklich paar ausgebildete Ingenieure mit unserer Software dann ganze Farmen monitoren, ohne dass hier jetzt dann wirklich 50 oder Hunderte von Leuten in einem Datencenter sein müssen, was man teilweise sogar in China gesehen hat. Da war dann der Brute-Force-Ansatz sozusagen, indem man einfach gesagt hat: Egal, wir brauchen keine Softwareoptimierung, wir nehmen einfach 100 Menschen, Und die rennen dann die ganze, die laufen dann in den Datenzentren rum und klappern dann manuell die Maschinen ab, ob sie, und optimieren die dann manuell. Aber das ist natürlich nichts, was hier auf lange Zeit wirklich kompetitiv sein kann.
Okay, okay. Es gibt auch so eine Geschichte, dass du mal irgendwie gesagt hast, okay, Zeit ist ja offensichtlich kritisch in dem Business und Energie halt auch. Und dann war es immer so, dass man ich glaube in Israel oder irgendwo besonders günstig meinen konnte. Und dann hast du gesagt, okay, dann müssen wir da jetzt schnell ein paar Anlagen hinbekommen. Hast du irgendwie einen Jumbojet gemietet und Anlagen dahin geflogen, damit die da möglichst schnell loslegen können?
Ja, ja, das absolut. Das ist, wir hatten, man muss es, um das zu verstehen, ist es wichtig, dass man sieht, dass wirklich jede Minute zählt. Von dem Moment an, wo die Chips quasi aus der aus der Produktion kommen, tickt die Uhr und jede Minute kostet natürlich Opportunität. Und dementsprechend macht man natürlich dann schon diese Kalkulation und sagt sich, ja, was macht man? Wie kriegt man jetzt, spart man, kann man sich hier noch, selbst wenn es nur Stunden sind, was man sich spart, da es um so viel Geld geht, kommen dann einem diese Ideen. Und das war, wir hatten das damals gemacht und wir machen das heute auch, natürlich noch sehr oft, dass wir halt wirklich schauen, dass wir so schnell wie möglich diese Miner dann per Flugzeug unmittelbar an den entsprechenden Ort bekommen. Und wir hatten da wirklich wahnsinnig— also wir hatten da auch teilweise, wir hatten dann teilweise auch wirklich sehr schnell hingekriegt, aber dann sieht man auch trotzdem noch Wir hatten auch viele Lernerfahrungen dadurch. Ich kann mich erinnern an eine Sache, wo dann in Island quasi die Fracht ankam an einem Freitagnachmittag und dann sagt der Zollbeamte zu uns, er will jetzt Wochenende machen. Und dann denkst du dir auch, wow, jetzt haben wir wirklich Stunden gespart, jede Stunde haben wir gespart hier und alles versucht und alles gemacht und dann kommt der kommt quasi hier jemand, der sagt, jetzt verlieren wir quasi dann 2, 2,5 komplette Tage übers Wochenende, bis er dann am Montag wieder zurück ist. Und das ist natürlich Wahnsinn. Wir hatten es dann tatsächlich geschafft, das Ganze noch zu fixen, und dass die Hardware dann nicht noch länger dort sein musste. Aber solche Sachen erlebt man natürlich, und das ist natürlich sehr nerven— da ist ein gewisser Nervenkitzel dabei, und man muss ständig immer auf der Hut sein. Bei so einem zeitintensiven Business.
Wie trifft euch denn das Thema Chipknappheit, also Microchips? Die hört man jetzt überall. In der Autoproduktion werden die ja auch benötigt und überall, wo es um Hardware geht im weitesten Sinne. Und es ist ja knapp scheinbar. Ist das für euch ein Problem?
Das ist in der Tat ein sehr wichtiges Phänomen momentan, dass die ganzen Chips in der Automobilbranche und in anderen extrem knapp sind. Das ist natürlich auch was, das uns sehr stark betrifft. Nur der Vorteil ist, wir hatten es halt wirklich geschafft, uns über dieses und nächstes Jahr unsere Kapazitäten zu sichern. Und das ist natürlich auch ein großes, wie soll ich sagen, ein großer Sieg für uns in gewisser Weise, dass wir das geschafft hatten, weil viele unserer Konkurrenten hatten eben nicht so weit gedacht, oder so weit vorausgeplant und sind halt jetzt in dieser quasi Misere, um hier noch irgendwelche Allokationen zu bekommen, wo sie dann halt wirklich gegen die ganzen Autohersteller und anderen konkurrieren, gegen Apple, die auch versuchen, so viele Chips wie möglich noch rauszubekommen. Und so hatten wir es halt.
Du hast die Lager voll, dann heißt das, ihr habt irgendwie noch vor Corona ausreichend Chips irgendwie eingekauft, oder? Aber das heißt, du hast irgendwie auch enge Verbindungen zu den Großen. Wer sind das dann, Nvidia, oder wie heißen die dann, die Großen, die dann da produzieren?
Ja, wir hatten Nvidia, Apple und so weiter, sind Beispiele von großen Kunden von diesen Foundries, wo wir teilweise auch unsere Chips quasi herbekommen. Und wir hatten hier früh geschaltet und hatten noch quasi hatten zur richtigen Zeit hier die noch größere Allokation an uns gesichert, damit wir hier wirklich skalieren können über das nächste und übernächstes Jahr.
Wie ist denn das, also wer bringt dir so was alles bei? Ich meine, du bist jetzt irgendwie Anfang 30, als das alles so losging, warst du irgendwie um die 20 oder in den 20ern. Woher weiß man, wie man solche riesigen Hallen baut mit Serverfarmen oder sich Grafikkarten, Prozessoren besorgt, Chips besorgt? Das ist ja, also ich meine, guckst du das bei YouTube an oder googlest du das oder wer hilft dir da?
Naja, es ist wirklich, ich denke, das Allerwichtigste ist die Interesse. Wenn das Interesse da ist, dann kann man schon sehr, dann kann man viel, denke ich, machen. Natürlich in dem Sinne ist natürlich schon hilfreich, wenn man eine Ahnung hat auch von IT und von Programmieren. Wir hatten tatsächlich die ersten Datencenter aufgebaut, aber natürlich irgendwann muss das Ganze natürlich eine Dynamik einnehmen, dass man halt dann wirklich sehr fähige Ingenieure hat, denen man das beibringt, die es dann umsetzen, die es dann auch noch optimieren und die es dann wieder der nächsten Riege beibringen. Und so wächst man dann quasi ein Team zusammen, so bringt man ein Team zusammen, das das wirklich dann wachsen kann. Und dann kommt jemand neu in die Firma, der quasi auch beim ersten Mal dabei ist beim Ausbau, der lernt natürlich dann auch sehr viel und bringt dann das Wissen weiter zum nächsten Ausbau. Und so wächst das Ganze. Aber natürlich, der Grundbaustein, das war, kann ich mich erinnern, das waren wirklich, da war viel, musste man selbst machen. Weil ich denke, es ist auch heute noch so. Also natürlich vor 7, 8 Jahren war es noch viel drastischer, da gab es keine Experten für das, was wir gemacht hatten. Da waren wir die einzigen Experten sozusagen, und die anderen Experten sind quasi teilweise hauptsächlich von uns natürlich aus der Firma auch gekommen. Aber heutzutage ist es genauso ähnlich. Also ich glaube, jetzt einen Experten für Bitcoin-Mining zu finden, der quasi im Markt einfach so verfügbar ist, ist auch nicht ganz einfach. Also die Talente, die haben meistens natürlich dann schon einen Ort. Aber ich denke, das Wichtigste ist Motivation und Interesse. Und wenn man wirklich Begeisterung hat für irgendwas und wenn einen das wirklich mitnimmt, dann kann man sehr viel schaffen.
Und sagen wir mal, nach wie vor gehört der Großteil der Firma jetzt wahrscheinlich dir und deinem Partner?
Uns gehört schon noch ein sehr guter Teil. Und das ist auch, ich denke, wir können da sehr froh drum sein, weil es ist natürlich auch auch wichtig, oder beziehungsweise ja, es ist eine wichtige Angelegenheit, beziehungsweise auch für uns zu schauen, dass wir natürlich— ich denke, wir wissen natürlich sehr wohl, was das Beste der Firma ist und wo es hingeht. Und das ist auch schön zu sehen, dass unsere Investoren das auch sehen. Also wir haben hier keine Investoren, die irgendwie ihr groß eigenes Interesse haben. Die Investoren, die wir gewählt hatten, waren wirklich Investoren, die gesagt haben, hey, wir backen euch, wir wissen, ihr seid die Besten, wir vertrauen euch. Und das ist natürlich super. Also dann hat man natürlich die richtigen Leute an Bord, die dann natürlich auch Teilhaber sind, aber die halt dann auch einen wirklich zum Vorteil bringen und im gleichen Boot sind mit uns. Und das ist super, das ist wichtig.
Gibt es eigentlich auch von anderer Seite Interesse an euch? Also ich meine, du sitzt jetzt auf so einem Zukunftsthema dermaßen krass drauf. Dass jetzt irgendwelche vielleicht deutsche Politiker oder europäische Politiker oder weltweit sagen, hey, da ist so ein Typ, der macht solche krassen Sachen, den würde ich mal gerne kennenlernen, mich mal austauschen oder so. Gibt es da Interesse bei irgendwie in der Politik zum Beispiel?
Ja, absolut. Also das hatten wir schon, Austausch mit Politikern hatten wir über die Jahre schon sehr häufig. Das ist, ich denke, das war, ist auch wichtig, weil ich meine, das Thema Bitcoin ist in aller Munde. Das ist vor allem auch auf dem Level der Zentralbanken momentan sehr relevant und natürlich auch bei den Regulierern. Und unser Ansatz ist immer, wir wollen hier alle, die Regulatoren und, und, und andere Institutionen auch hier wirklich unterrichten und denen das Wissen mitgeben, damit sie hier auch die richtigen Entscheidungen treffen und, und auch sehen, dass das Bitcoin-Mining wirklich auch sehr viele Vorteile hat und Bitcoin natürlich sowieso auch große Vorteile hat. Und das ist ganz wichtig.
Also glaubst du, andere Currencies auch, oder ist es nur Bitcoin? Also ich meine, ich weiß, man kann auch nachlesen, du hast früher auch immer Ether oder Ethereum sozusagen bearbeitet. Jetzt ist es nur noch Bitcoin, oder gibt es noch was anderes?
Ja, wir fokussieren uns sehr stark auf Bitcoin, also ausschließlich auf Bitcoin. Warum? Weil Blockchain ist ein sehr weites Feld. Und ich denke, die Technologie von Blockchain, die geht natürlich auch noch aus Bitcoin hinaus. Aber ich denke, es gibt nichts, was ansatzweise konkurrieren kann mit Bitcoin, was digitale, oder was quasi den Use Case als digitale Währung, der Blockchain-Use Case von digitaler Währung als unabhängige Open-Source-digitale Währung quasi kann hier, und auch als Store of Value, ist es sehr schwer, dass irgendwie eine andere Kryptowährung hier Bitcoin quasi schlagen kann. Das liegt einfach daran, dass Bitcoin nicht nur jetzt bewiesen hat, dass Bitcoin sehr sicher ist, über 8 Jahre oder seit Anfang an, seit 2009, ist natürlich das Incentive groß für irgendwelche Hacker oder was weiß ich wer, irgendwie Bitcoin zu hacken und hier das System quasi zu übernehmen, ist natürlich keinem bisher gelungen und wird auch aufgrund der Sicherheit von Bitcoin— ist das natürlich ein absolut sehr sicheres System. Ich würde sagen, sogar das sicherste System momentan. Und da hat natürlich, also wenn man es jetzt auch vergleicht mit den Protokollen, dass man im Onlinebanking oder so verwendet, also da ist Bitcoin absolut top-notch. Und die Sicherheit ist da deutlich höher. Und das ist natürlich wichtig zu sehen. Also das bedeutet, dass Bitcoin nicht nur die älteste Währung ist, der Initialzünder für die ganzen anderen Kryptowährungen letztendlich, aber es ist auch das, was einfach bewiesen hat, dass es sicher ist. Und das ist ein ganz wichtiger Punkt eben für den Store-of-Value-Charakter, den Bitcoin ja hat, und der auch sehr, was auch eine sehr wichtige Komponente ist in der Wertschöpfung von Bitcoin überhaupt ist. Und Ethereum, wenn man jetzt mal ein Beispiel nimmt, Ethereum hat sehr viele andere Stärken. Also Ethereum ist sehr stark im dezentralen Apps programmieren, also das ist quasi eher so ein Entwicklerframework, was auf der Blockchain basiert. Aber Bitcoin ist, würde ich sagen, hier in der Analogie eher das digitale Gold oder Gold 2.0. Was eben Anleger nutzen, um sich zu diversifizieren, und was genutzt werden kann als Zahlungssystem.
Und ja, hast du eine Meinung zu NFT-Themen, also auch zu anderen Blockchain-Applikationen? Ist das für dich ein Thema, oder sagst du, das ist irgendwie was, damit habe ich gar nichts zu tun?
Das ist natürlich auch, NFT ist ein Beispiel auch, was effektiv aus der Weiterentwicklung jetzt auch von Blockchain-Technologie natürlich auf Blockchain-Technologie basiert, Da ist sehr viel Musik drin, da ist sehr viel Innovation in dem Markt. Auch im Altcoin-Cryptocurrency, Altcoin-Markt ist sehr viel Innovation. Das ist alles super und das ist alles sehr gut, dass es da ist. Letztendlich ist es, sind solche, ich würde sagen, das sind auch teilweise Experimentierwiesen sozusagen, wo einfach viel ausprobiert wird und dadurch wird Innovation wieder geschaffen. Und die Innovation mit Blockchain ist sicherlich nicht erschöpft bei Bitcoin, Nein, ganz im Gegenteil. Bitcoin, wie gesagt, ist ein Nutzen, aber der ist natürlich ein sehr gigantischer Nutzen, eben dieses Open-Source-Money-Monetary-System. Aber das wird natürlich mit DeFi und mit Ethereum und mit anderen Kryptowährungen weitergehen, aber eben nicht diese, diese digitale, also diese echte Alternative zu Bitcoin.
Und ihr habt auch früher, habt ihr auch mal sozusagen nicht nur für euch selber gemeint, sondern habt auch sozusagen als Serviceleistung angeboten. Also bevor es gab, es gab jetzt irgendwie Genesis Digital Mining, glaube ich, da war das dann so, dass ihr, man konnte euch beauftragen, dass ihr dann für andere gemint habt. Das macht ihr aber nicht mehr.
Ja, das hatten wir tatsächlich, das hat uns sehr geholfen, würde ich sagen. Und das war ein sehr wichtiger Startbestandteil, weil wir natürlich auf der einen Seite ist es wichtig, dass wir wachsen, und dadurch, dass natürlich auch die, wie soll ich sagen, die Möglichkeiten jetzt, jetzt wie jetzt mit Equity Financing oder Debt Financing, die halt jetzt gegeben sind, die waren damals eben nicht so verfügbar. Und so hatten wir eben quasi gesagt, naja, es ist auch wichtig, potenziell viele Nutzer möchten minen quasi und können aber auch, oder haben Schwierigkeiten, ein eigenes Rig quasi aufzubauen und bei sich daheim laufen zu lassen. Und sowieso ist es sehr sehr aufwendig und schwierig. Und so hatten wir halt gedacht, naja gut, vielleicht kann man es ja einfach so. Da hatten wir die Opportunität und die Möglichkeit gesehen, dass man eben diesen Service anbietet. Und dieser hat uns natürlich dann auch schneller wachsen lassen. Aber natürlich, momentan ist— wir sind natürlich wirklich, wir sind dadurch, dass wir sehr optimistisch und sehr stark an Bitcoin glauben, möchten wir natürlich am liebsten alles selber schürfen und für uns quasi dann die Rechenkapazität auch nutzen. Und dadurch, dass jetzt eben diese Möglichkeiten zum Fundraising existieren, hatten wir eben uns da entschlossen, dass wir uns da voll drauf fokussieren und quasi da nur quasi uns da voll aufs Selbstschürfen fokussieren und dann mit Equity Capital und anderen Finanzierungsmöglichkeiten zu wachsen.
Folgendes Problem kennen sicherlich die meisten Der Zug fällt spontan aus. Frust, verlorene Zeit und vor allem endlose Warteschleifen. Umso erfreulicher, dass unser Partner ElevenLabs da eine hervorragende Lösung bietet. Mit ihrer Agents-Plattform und den menschlich klingenden KI-Agenten haben sie Kundenservice komplett neu gedacht und ich durfte das mal testen. Eleven von ElevenLabs hier, wie kann ich dir helfen? Warum sollte ich mit dir sprechen, statt auf einen echten Menschen zu warten? Weil ich kein stumpfer Bot bin. Ich bin ein autonomer Sprachagent, der komplexe Probleme löst und proaktiv handelt. Was heißt proaktiv zum Beispiel bei einem Zugausfall? Also statt den Fahrgast ratlos stehen zu lassen, ruft mein System ihn persönlich an: Hey, dein Zug fällt leider aus. Ich habe dich auf die nächste Verbindung umgebucht und einen Sitzplatz reserviert. Dein Ticket ist bereits in der App aktualisiert. Und klingt das nicht wieder nach Roboter, sobald es richtig kompliziert wird? Nee, ganz im Gegenteil. Wir entwickeln die weltweit besten Stimmen, wir verstehen Emotionen und reagieren ohne Verzögerung in einem natürlichen Gespräch, bei dem du mich jederzeit unterbrechen kannst. Bei uns gibt es keine Warteschleife, wir lösen das lieber direkt. Wenn du deinen Kundenservice auch von reaktiv auf proaktiv umstellen willst, teste die 11Labs Agents einfach selbst. Kunden wie die Deutsche Telekom, Bertelsmann, Klarna oder Revolut vertrauen bereits auf ElevenLabs. Hol dir deine Demo auf elevenlabs.io/omr. Und ja, auch meine Stimme wurde mit ElevenLabs erstellt. Ist es eigentlich damals dann auch die Zeit gewesen, als ihr noch Kunden gesucht habt quasi, die dann euch als Dienstleister benutzt haben, da wo ihr diese ganzen verrückten Guerilla-Marketing-Aktionen macht? Also man kann so bei Mashable oder bei verschiedene, ich glaube auch bei Yahoo nachlesen, gibt es Artikel, dass ihr mal, glaube ich, Schauspieler bezahlt habt, um auf irgendeiner Bank, war irgendein Bankkongress, irgendwie sozusagen als Banker aufzutreten, die gegen Bitcoin protestieren. Oder habt ihr mal so Plakatflächen gekauft außerhalb vom Wohnhaus oder im Wohnort von Warren Buffett und da irgendwie den Warren Buffett so ein bisschen veräppelt und gesagt, irgendwie du glaubst irgendwie an alle großen Themen nicht, unter anderem also Apple hat nicht geglaubt, Amazon hat nicht geglaubt, jetzt glaubst du nicht an Bitcoin und so. Also ihr habt da schon verrückte Sachen gemacht.
Ja, das ist in der Tat, wir hatten da viele. Das war alles im Rahmen unserer Mainstream Bitcoin Adoption Campaign. Da war es uns, es ist uns heute noch ein sehr starkes Anliegen, genauso wie damals, dass wir eben die Adoption von Bitcoin natürlich voranbringen. Ich denke, wir hatten da wirklich mit diesen Kampagnen einiges dazu in den Anfangsjahren beigetragen. Wir haben da wirklich sehr viel verrückte Sachen gemacht. Gemacht, wie du schon gesagt hast, also mit verschiedenen Sachen.
Sag noch mal eine. Warren Buffett.
Ja, also ich glaube, wir hatten auch, ja, also die Warren-Buffett-Sache. Ich meine, Warren Buffett, ich respektiere ihn sehr, also, und alles, was wir da gemacht haben, sollte es in keinster Weise irgendwie infrage stellen. Wir hatten nur damals halt quasi auch, ich meine, Warren Buffett hat sich sehr gegen Bitcoin ausgesprochen. Und wir hatten teilweise das Gefühl, dass— und es war auch, denke ich, so— ich weiß nicht, ob er die Zeit hatte oder ob er das System wirklich da voll durchschaut hat, als er diese Äußerungen gegeben hatte. Und ich glaube, wir hatten damals ja quasi ein Plakat vor seinem Haus quasi aufgebaut und hatten quasi da dann quasi draufgeschrieben in einer Art, weil Warren Buffett hatte auch, war auch bei Amazon, war, hat auch sehr stark daneben gelegen. Und hatten gesagt, ja, du warst quasi in dem Spruch, du warst, hast damals bei Amazon was daneben gelegen, wer sagt jetzt, dass du nicht auch bei Bitcoin wieder daneben liegst? Und ich kann mir gut vorstellen, dass er das auch gesehen hat. Also es war relativ nah dran, ne? Ja, sehr viel, absolut. Wir hatten auch verschiedene andere Sachen, auch mit Jamie Dimon von JP Morgan hatten wir auch so Billboards dann in Miami und in ganz USA sind die dann rumgefahren. Und ich denke, es ist einfach wichtig, wir hatten ja keinen, wir wollten hier, wollen hier keinem irgendwas Böses tun oder so, aber ich denke, es ist auch wichtig, dass man halt quasi wirklich einfach die Adaption, auch den Nutzen von Bitcoin einfach wirklich an die, an die Masse bringt. Und, und, und wir dachten, dass es eine gute, gute Möglichkeit ist, hier die, die Leute— wir hatten auch einmal, glaube ich, als Protest, glaube ich, vor einem Western Union Store hatten wir Leute aufgestellt, hatten gesagt, hier spart euer Geld, nutzt Bitcoin.
Und ich sage, da macht es wirklich Sinn, oder? Dass man da sozusagen die Leute beschützt, bevor sie zu Western Union reinlaufen, dass sie das mit können, lösen können vielleicht.
Ja, absolut. Aber es ist natürlich schon absolut, ich meine, es ist uns auch gut gelungen, auch die Sache mit, mit der, mit der, mit den Protesten und so weiter. Also das, wir hatten, wir hatten da viel Spaß auch. Ich glaube, das war schon sehr cool. Aber ich denke, es ist auch wichtig, dass man, ich denke, jetzt ist die Adaption ja wirklich sehr stark vorangekommen, was sehr gut ist. Aber trotzdem, es muss mehr Wissen weitergegeben werden. Viele denken, Bitcoin ist immer noch ein Spekulationsobjekt, wissen nicht wirklich, was Mining wirklich macht, wo die Chancen beim Mining sind, dass Mining auch wirklich Netze, Stromnetzwerke ausbalancieren kann. Ja, Miner können teilweise abschalten, wenn zu viel Ladung im Netz ist, und können anschalten, wenn zu viel Ladung im Netz ist, können abschalten, wenn es zu wenig gibt, dann den Strom wieder verfügbar machen für andere Verbraucher und dadurch das Netz ausbalancieren. Und es gibt zahlreiche Vorteile neben denen, die ich auch schon auch genannt hatte. Und da muss einfach viel noch passieren. Da ist einfach viel meiner Meinung nach so allgemein eine Meinung, die teilweise auch verfälscht wird von irgendwelchen Oppositionen, und die wird dann einfach weitergegeben. Und das ist wichtig.
Sag dann noch mal vielleicht zum Schluss, ich meine, du hast dich jetzt irgendwie vorsichtig geäußert, aber du glaubst schon an einen Bitcoin-Kurs in Dollar jetzt mal in den nächsten Jahren, jetzt ohne genauen Datum zu im sechsstelligen Bereich?
Ja, ja, natürlich. Also ich denke, da ist, also sechsstellig wäre ja quasi nur, und dann müsste sich ja nur verdoppeln sozusagen. Also das denke ich auf jeden Fall, das denke ich, dass das sogar durchaus möglich ist, sogar in relativ kurzer Zeit jetzt von hier ab. Ich meine, man muss sich einfach mal nur überlegen, was, was, was hier passiert. Also ein ganzes Land hat hat jetzt einfach mal Bitcoin adaptiert und als Legal Tender gemacht. In El Salvador bezahlen die Leute bei McDonald's oder so oder bei Starbucks mit Bitcoin und können jederzeit über diese ganzen ATMs, die überall verteilt sind, Bitcoins kaufen und verkaufen. Und der Präsident ist ein unglaublicher Bitcoin-Supporter. Und wenn natürlich jetzt andere Länder das sehen die auch sehr sagen, ja, die in ähnlicher Situation waren wie El Salvador, was auch, was auch einige Länder gibt, und das kopieren, wo da die Upside ist. Oder generell auch einfach die ganzen großen Fonds, die teilweise noch nicht mal jetzt angefangen haben, Kapital zu deployen, und wo jetzt gerade dabei sind, erst Kapital zu deployen. Und dann gibt es natürlich zahlreiche Entwicklungen wie Lightning-Netzwerk, das Bitcoin-Netzwerk noch schneller gemacht wird, und und auch kleinere Transaktionen möglich sind im Subcent-Bereich. Ich sag schon Pfennig. Subcent-Bereich, wo teilweise sehr, sehr kleine, ganz, ganz Microtransactions möglich sind. Also da ist einfach, da passiert noch sehr, sehr viel. Wir sind immer noch an den Anfängen von Bitcoin, aber der Grundstein ist, denke ich, jetzt mal gut gelegt und die großen Institutionen haben jetzt hier Fuß gefasst, und das macht das Ganze sehr spannend.
Und du selber lebst in London?
Ja, also wenn ich irgendwo, wenn man das irgendwie bezeichnen kann, wo ich bin, sehr viel natürlich am Reisen, aber entsprechend natürlich jetzt auch viel in USA. Aber London bietet sich auch gut an, weil man auch relativ flexibel ist, und man kommt an vielen Orten relativ schnell Und das hat einen großen Vorteil auch, die Mobilität.
Und deine Eltern, die leben in Bayern und denken sich, okay, was ist mit dem Jungen los?
Ja, mittlerweile haben sie es schon gut verstanden, glaube ich, nach jetzt 8 Jahren. Aber ich denke, als das erste Mal meine Eltern mich gesehen haben in der Tagesschau, glaube ich, hatten sie auf jeden Fall gemerkt, dass da doch schon was dran ist. Ist. Und das war damals bei— ja, weil einfach Bitcoin-Thema ist ja jetzt kein neues Thema. Also das kam ja schon öfter auch, wurde ja schon öfter adressiert. Noch, ich würde sagen, in noch keinem— also momentan ist wirklich in der Vergangenheit, das waren alles in einem anderen Ausmaß. Momentan ist wirklich der absolut— ist es wirklich in aller Munde. Aber natürlich, Bitcoin war auch mal bei 1000. Ich glaube, 2013 war es ja auch schon, 2013, 2014 war Bitcoin ja auch, als über 1000 gegangen ist, war Bitcoin groß auch in der Bild-Zeitung. Und die, die, da waren schon teilweise auch Phasen dabei, wo die Aufmerksamkeit doch schon, schon mal da war. Aber wer waren damals, kam ja Tagesschau, glaube ich, also das ZDF kam damals nach Island und hat sich das näher angeschaut. Was, was wir da machen. Meine Eltern sind eher konservativ, aber wenn sie dann doch schon— und natürlich ist es nicht ganz einfach immer für sie, auch die Technologie zu begreifen, aber wenn sie sehen, dass da dann schon so was passiert, und dann ist es natürlich auch schön für sie zu sehen.
Hast du schon, sagen wir mal, nennenswert was verkauft, um irgendwie ein bisschen dich zu diversifizieren und irgendwie mal andere Aktien oder irgendwie anderes echtes Gold oder Immobilien zu kaufen oder so?
Also ich denke, definitiv macht es Sinn, Ich bin trotzdem voll fokussiert momentan hier, um an der Spitze im Bitcoin zu bleiben. Und ich denke, Gold ist auch eine gute Alternative. Ich denke, momentan ist wirklich der Markt generell, das Ganze, die Gelddruckerei ist wirklich eine sehr ernstzunehmende, meiner Meinung nach schwierige Situation, auch vor allem da wieder rauszukommen aus den Negativzinsen, dem ganzen Gelddrucken. Gucken. Ich denke, das sind natürlich so Alternativen, so auch Assets wie Gold, was natürlich sehr ähnlich ist auch wie Bitcoin, sehr interessant. Aber natürlich ist das, woran wir, woran ich am allermeisten natürlich glaube, ist Bitcoin. Und da ist auch, da ist mein voller Fokus momentan drauf, wie schon seit den letzten 8 Jahren sozusagen.
Okay, krass. Und das ist auch die nächsten Jahre dein Ding? Also ich meine, du rein theoretisch, wenn man jetzt so die Zahlen sich anguckt, du bist jetzt ja, hast ja für mehrere Generationen wahrscheinlich jetzt ausgesorgt. Du könntest es ja morgen sein lassen, einfach die Bitcoins, die ihr habt, verkaufen, irgendwie anders macht den Job, und dann bist du fertig. Also ich meine, möglich wäre es ja.
Ja, natürlich, aber was hat man damit dann erreicht? Also ich denke, Bitcoin hat ein Potenzial, wirklich die Welt positiv zu verändern, und wir sind hier ein sehr signifikanter Teil vom Bitcoin-Netzwerk. Wir haben das Glück, und natürlich haben wir auch hart gearbeitet dafür über die letzten Jahre, um da zu sein, wo wir sind. Aber es ist natürlich jetzt auch eine hohe Verantwortung, dass es hier gut weitergeht und dass Bitcoin letztendlich wirklich Adaption findet. Und das ist das, was mich, was uns, was mich wirklich antreibt. Natürlich hat man auch noch natürlich auch schöne andere Sachen. Wir sind natürlich sehr stark jetzt darin auch geworden, als Nebenprodukt sind wir sehr gut gut darin, Computing-Kapazität auf wirklich sehr effiziente Art und Weise, also Bitcoin-Computing, also der SHA-256, also dieser Double-Sha-Algorithmus, das ist ein Fall, aber wir können das Konzept auch erweitern und Datencenter sehr effizient global aufbauen und dieses Konzept kann man auch erweitern, aber es ist extrem, verdammt, verdammt, verdammt schwierig, in irgendetwas auf der Welt wirklich die Nummer 1 zu sein. Und dementsprechend muss man da wirklich absoluten Fokus hier wahren und, und, und, und dann entsprechend hier alles vorantreiben. Und es wäre doch genial, ja, wenn Bitcoin wirklich global adaptiert wird und vielen auch ärmeren Ländern hilft und Stabilität, und letztendlich auch für Stabilität in einem dysfunktionalen Finanzsystem Finanzsystem in verschiedenen Ländern, in den ärmeren Ländern dafür sorgt. Also ich glaube, Bitcoin kann auch global diese Schlucht von Arm und Reich, diese Schlucht von privilegierten Leuten, die quasi das Finanzsystem gut nutzen können, aber diesen Milliarden von Menschen, die eben nicht mal den Zugang haben zum Banksystem und wo die Banken auch gar kein Incentive haben, denen irgendwie Zugang zum Bankwesen zu geben, weil einfach kein Geld in den armen Ländern, teilweise in den armen Regionen ist. Hier einfach wirklich als Innovation was outside of the box kommt und wirklich mehr Gleichberechtigkeit und mehr und und und Gleichheit und und und und einfach diese Schlucht zu reduzieren und für mehr Gleichheit auf der Welt zu sorgen. Das ist wirklich was, was unglaublich spannend ist und das ist doch schön, wenn man da beitragen kann.
Ja absolut. Also Respekt. Ich habe einen großen Respekt vor dem, was du da aufgebaut hast. Offensichtlich ist es ja Wahnsinn. Ich meine, wenn man jetzt auch sieht, wer bei dir investiert, ne, ich hätte es ja schon gesagt, die Coinbase, die Gründer sind glaube ich mit dabei, aber es ist sozusagen auch alles, das ist Who is Who der Kryptowelt, die jetzt bei dir in der letzten Runde, ne. Ich meine, der Manuel Stotz, der vor ein paar Monaten mal hier im Podcast zu Gast war, der war ja auch einer deiner früheren Investoren, also nicht ganz am Anfang, du bist ja lange Bootstrap gewesen, aber dann kam der Manuel da rein und jetzt halt das Who is Who der Szene.
Ja, das stimmt, ja, das kann man wirklich, also die Bitcoin-Investoren, ja, Also natürlich Investoren aus der Kryptowährungsszene, wo wir wirklich jetzt mit Paradigm zum Beispiel, das ist der führende Investor in der Kryptowelt, die waren der Lead sogar in der Runde. Aber was natürlich noch auch extrem spannend ist, wir haben wirklich auch die Crème de la Crème aus dem Silicon Valley dabei, Ribbit Capital und andere Top-Namen, und zusätzlich auch noch die Top-Leute aus auch von Wall Street. Da haben wir auch NYDIG zum Beispiel, was jetzt zum Beispiel die Institution ist, die die ganzen, die für die Amerikaner, die es möglich macht, dass jeder Amerikaner Bitcoin kaufen kann über ihre Bank. Das ist quasi, dafür sorgt NYDIG, was auch ein sehr wichtiger Player in der Adoption von Bitcoin ist global. Und die sind bei uns natürlich auch stark investiert und strategisch dabei und zahlreiche andere Namen. Also auch einer der größten Exchanges, also Coinbase hast du schon genannt, mit über Paradigm, wo quasi Fred Ehrsam auch der Co-Founder ist. Der war Co-Founder von Paradigm, auch Co-Founder von Coinbase. Aber wir haben auch jetzt FTX, was auch einer der wichtigsten, was auch ein großer Exchange ist in Bitcoin, in der Bitcoin-Welt. Und weiter. Immer, ja, die machen, die haben auch, ich meine, für genau die, das ist natürlich auch wieder hier, die sind sehr, für die ist es sehr wichtig, die Adaption voranzubringen, um Bitcoin wirklich den Zugang zu geben, um den Leuten wirklich den Zugang zu geben. Für uns ist es eher so, wir müssen schauen, dass wir das Bitcoin-Netz sichern und die Transaktionen verifizieren. Dementsprechend sind wir jetzt von der Werbung her, waren da gut unterwegs damals, sind jetzt mehr aber auch fokussiert und versuchen, die Leute zu unterrichten.
Die FCX, das sind ja die Leute, die irgendwie mittlerweile Sporthallen-Naming-Rights kaufen, Trikotsponsor werden bei den Mega-Sportvereinen in USA. Und da ist jetzt richtig, richtig was los.
Absolut.
Es ist echt sehr, sehr krass, das so zu hören. Ich glaube, vielen, die zuhören, ist nicht klar, dass da auch ein deutsches Team, ein Deutscher so eine Rolle spielt.
Bist du noch viel in Deutschland Ab und zu besuche ich meine Eltern, vielleicht so, ich würde mir wünschen, dass es öfter noch passiert, aber ich schaffe es, mein Ziel ist alle 6 Monate, wenn ich es schaffe jedes Quartal mal, aber leider bleibt es eigentlich immer nur so bei 2-mal, so im Sommer und dann um die Weihnachtszeit herum.
Spielen noch andere Deutsche eine große Rolle in Dänemark? Also ich meine, von Manuel haben wir gesprochen, macht auch ziemlich viele Investments. Gibt es noch andere Namen, so dass das sind Leute, so deutsche Unternehmer, die in dem Ganzen gerade jetzt Bitcoin oder Krypto eine größere Rolle spielen?
Ja, ja, also ich denke, Berlin spielt eine sehr zentrale Rolle, hat eine sehr zentrale Rolle in den Anfängen von Bitcoin gespielt, und es kommen zahlreiche auch Startup-Ideen und gute Ideen auch aus Berlin immer noch. Ich würde sagen, Berlin ist, würde ich sogar sagen, die europäische Hauptstadt für Kryptowährungen, für Bitcoin. Das ist schon sehr stark. Und ich denke, ich kenne einige Leute, die auch dort, auch aus Deutschland, in Deutschland angefangen haben und auch aus Deutschland kommen. Vor allem also einige aus dem Trading-Bereich. Also ich kenne ein paar die machen quasi, versuchen über High-Frequency-Trading die Märkte zu stabilisieren. Also das ist auch, die Infrastruktur ist da auch noch, noch lang nicht jetzt irgendwie bei den normalen Börsen. Also da geht auch, da ist, da ist auch viel zu tun. Und ja, also das sind Beispiele. Und dann, ja, also ich glaube, da, es gibt auch diesen Handelsplatz noch, damals noch der, der die auch noch, wobei die sind mittlerweile auch glaube ich umgezogen. Aber ich denke, also ich denke, dass viele im Startup-Bereich, ist sehr viel einfach gegeben in Berlin.
Aber so einzelne Firmen oder Namen, die muss man sich mal dringend angucken, so als Hinweis für uns. Bin aber neugierig, hast du jetzt gar nicht parat?
Ja, also es wäre natürlich schön, wenn es noch mehr auch gäbe, die jetzt die auch auch sich schon etablieren und die auch noch, die auch wirklich jetzt in der Top-Liga unterwegs sind. Aber ich denke, das ist alles noch, das kann alles, ich meine, wir sind immer noch am Anfang der Bitcoin-Welt. Und jetzt vielleicht im Handels, also wenn man jetzt zum Beispiel die Exchanges anschaut, da ist natürlich in Amerika sehr viel los und da sehr viel geboten. Aber ich denke, was einfach wichtig ist, ist auch einfach jetzt die innovative Infrastruktur, die dann auch auf Bitcoin und Blockchain aufbaut. Und da sehe ich einfach viel Entwicklung in Berlin.
Okay, okay. Marco, krasse Geschichte. Ja, man denkt irgendwie, wenn man es hört, irgendwie hat das Leben, also das Wirtschaftsleben eigentlich verpasst, wenn man da, was du so alles hochgezogen hast in den letzten Jahren. Aber so ist es. Und ich bin dir dankbar, dass du bisschen hier erzählt hast, irgendwie einmal bisschen Einblick gegeben hast. Vielen, vielen Dank und ich glaube Grüße nach Dubai kann man sagen, ne?
Ja, absolut. Ja, vielen Dank. Es hat mich sehr gefreut und ich denke, ja, war sehr schön hier bei euch in der Show gewesen zu sein.
Alles klar, Marco. Vielen Dank.
Ciao, ciao. Danke.
Ciao. Überall reden Menschen von KI, auch gerne hier im Podcast. Damit ihr auch mitsprechen könnt, gibt's jetzt von meinen Kollegen von OMR Education einen KI-Intensivkurs. In 6 Wochen wird man vom KI-Anwender zum KI-Enabler, insbesondere im Marketing. Man bekommt vermittelt, wie autonome Agentensysteme im Marketing eigenständig konzipiert, verknüpft und bei euch im Unternehmen verankert werden. Ihr seht, wie ihr die Effizienz eures Teams nachhaltig steigern könnt, und ihr könnt komplexe Marketing-Workflows anschließend automatisieren. Unser Kurs von OMR Education dauert ungefähr 6 Wochen und kombiniert Theorie und Praxis. Der zeitliche Aufwand liegt bei ungefähr 4 bis 5 Stunden pro Woche. Der Kurs richtet sich ganz konkret an Marketing-Leads, an Digitalstrateginnen und Strategen, an KI-interessierte Menschen mit mehreren Jahren Berufserfahrung, die selber KI-fest werden wollen und vor allen Dingen auch KI fest in ihre Prozesse integrieren möchten. Nach Abschluss des Kurses gibt es außerdem ein Zertifikat von uns, von OMR Education. Alle Infos und Anmeldung dazu unter edu.omr.com/intensivkurs oder hier hinter dem Link bei uns in den Shownotes. Dieser Podcast wird produziert von Podstars bei OMR.
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