Seine Freundin ist Top-Model, er macht als Angler Millionen: Dustin Schöne (#851)
5 Nov 2025 · 64 min
Dustin Schöne built NAYS, a fishing and lifestyle brand, into a multimillion-euro business. His partner Lena Gercke, a top model and influencer, shapes both his life and the brand's reach. He's expanding across Europe, launching in the US, and pushing fishing as a mainstream sport while keeping sustainability and fun at the core.
Chapters
Zum allerersten Mal geht es hier im OMR Podcast um das Thema Angeln. Und ich muss zugeben, bis vor kurzem habe ich selber nicht gesehen, wie groß diese Märkte da sind, was man da gerade für Dynamiken hat und entsprechend auch Geschäfte bauen kann. Einer derjenigen, der mich darauf hingewiesen hat, ist der CEO der Metro, der Steffen Gräubel. Nach unserem Podcast hat er mir irgendwann geschrieben und meinte: Sag mal, hast du eigentlich das Thema Angeln im Blick? Er selber ist wohl großer Hobbyangler und da auch mit beteiligt und wies mich unter anderem auf den Dustin Schöne hin. Dabei hätte ich den Dustin auch auf ganz anderem Wege kennenlernen können. Aber wer hätte gedacht, dass eine offiziell von einer Fernsehjury als eine der schönsten Frauen Deutschlands zertifizierte Lady mit einem Angel-Influencer zusammen ist? Ich wusste es nicht so genau, aber jetzt weiß ich es und ihr könnt reinhören, dann wisst ihr es auch gleich.
Auf geht's! Let's go, go, go!
Herzlich willkommen beim OMR Podcast mit Philipp Westermeyer. Wer selbst gerade gründet oder eine kleinere Firma übernommen hat oder Ähnliches, der kennt möglicherweise das Problem. Ein klassisches Geschäftskonto heißt oft Filialtermine, Papierkram und lästige Wartezeiten. Dann gibt es im Arbeitsalltag meistens getrennte Tools für Banking, für Rechnungen und für Buchhaltung, und das alles kostet einfach sehr viel Zeit und ist meistens nicht optimal aufeinander abgestimmt. Und genau hier kommt unser heutiger Partner Qonto ins Spiel. Qonto mit Q am Anfang macht euch das Leben deutlich leichter. Ihr könnt ein Geschäftskonto mit deutscher IBAN in nur 10 Minuten online eröffnen, und zwar komplett ohne jeden Papierkram. Und den Einstieg gibt's bereits ab 0 €. Außerdem, und besonders praktisch, das Banking, die Rechnungen, die Buchhaltung, das Ausgabenmanagement kann man dann in einer App machen, nämlich in der Qonto-App. Es gibt außerdem Firmenkarten mit bis zu 360 € Cashback pro Jahr, einen persönlichen Kundenservice und über 2000 Integrationen, unter anderem für Lexware oder für DATEV. Das System von Qonto wächst dann einfach mit euch mit, vom Start Für Selbstständige bis zum Team mit über 250 Mitarbeitenden. Wer einmal wissen möchte, wie gut das Ganze in der Praxis funktioniert, der ist eingeladen, bei OMR Reviews unsere Bewertungen dazu durchzulesen. Die sind komplett neutral, würden unsere Bewertungen natürlich niemals anfassen, und dennoch wird, glaube ich, klar, dass Qonto einen sehr, sehr guten Job macht. Alle Infos zu Qonto unter qonto.de. Hier ist der Maradona des Angels, Dustin Schöne. Hi Dustin.
Hi, schön, dass ich hier sein darf.
Ja, also das habe ich ja nicht erfunden, diesen Begriff, sondern vor kurzem gab es ein größeres Zeitporträt in einer Zeitschrift, da wurde dann der Maradona herangezogen. Empfindest du dich auch schon so?
Ich glaube, der Redakteur meinte den Maradona nach seiner Karriere. Ja, nee, schmeichelnd natürlich, aber ja, gewisse Unterschiede würde ich da jetzt doch sehen.
Aber du bist zumindest mal seit Kindesbeinen Angler.
Absolut. Seitdem ich denken kann, hat es mich ans Wasser gezogen. Ich wollte angeln gehen.
Und dann angeln, es ist ja nicht gleich angeln. Mittlerweile machst du ja da wirklich ein Imperium an Klamotten und Filmen und allem Drum und Dran. Aber bist du dann wirklich so mit so einer kleinen Angel aus dem Tourismus- oder Touristenladen in die Nordsee?
Noch viel einfacher. Also damals, ich bin so in Berlin groß geworden und meine Großeltern haben auf dem Dorf gelebt in Brandenburg. Und da bin ich immer hin und mein Opa war halt sehr naturverbunden, war auch Jäger und der hat mich zum Angeln genommen. Und da gab es halt einen Stock, da war eine Leine dran und dann war da ein Korken dran. Man konnte noch gar nichts fangen, aber das hat mich immer fasziniert. Wasser hat mich immer fasziniert.
Obwohl kein Fisch kam dann?
Obwohl kein Fisch kam, ja. Da geht man jetzt schon sehr tief rein, aber Angeln ist ja auch nicht nur Fische fangen. Angeln ist ja auch viel, viel mehr.
Meditation.
Meditation oder in der Natur sein, ausbrechen aus dem Alltag.
Ja, okay, aber als kleines Kind erinnere ich mich, da wollte ich immer Action haben. Da hätte ich jetzt so in der Natur sein gar nicht so als Ding empfunden als Kind.
Aber das stimmt, stimmt. Aber beim Angeln schon. Also irgendwie für mich das Wasser, Medium Wasser war schon immer da. Und klar, ich wollte Fische fangen, aber die Illusion, einen Fisch fangen zu können, war ja trotzdem da. Obwohl ich nur einen Stock mit einem Korken hatte, dachte ich ja trotzdem, ey, irgendwie.
Wann hast du deinen ersten Fisch gefangen?
Ja, so mit weiß ich nicht, 4, 3, 4, 5. Wirklich? Ja, eine Plötze, so ein kleiner Weißfisch mit Teig. Und ja, das war mein erster Fisch.
Da in Berlin oder auf dem Dorf?
In Brandenburg, ja, auf dem Dorf bei meinem Opa, mit meinem Opa.
Und dann ging es immer weiter. Dann wurden die Angeln größer und die Fische größer.
Ja, also Angeln hat ja ganz viele Facetten. Also man kann Raubfischangeln machen, man kann Friedfischangeln machen. Und eigentlich, wenn man damit anfängt, das gibt der Gesetzgeber ja schon vor, fängst du eigentlich mit dem Friedfischangeln an, weil du bis 14 gar nicht auf Raubfische alleine angeln darfst in Deutschland. Das heißt, man fängt erst an mit Wurm, Pose und dann eben Plötzen und sämtliche Weißfische, Friedfische zu fangen.
Friedfische heißt, die sich gegenseitig auch nicht beißen?
Die sich nicht auffressen, genau, die halt Algen essen oder Sedimente, aus den Sedimenten irgendwie Würmer ziehen oder Insektenlarven, genau. Und dann gibt es halt eben diese Hechte, Zander, Barsche, die andere Fische auch fressen. Und das sind die Raubfische.
Und da hast du dann angefangen, als du 14 warst?
Ja, genau. Also ich habe schon vorher mal geguckt, wie das so geht vor 14. Aber das ist eigentlich die Angelart, die es mir dann am Ende angetan hat und die ich jetzt immer noch mache.
Aber sag mal innerhalb des Angelns, also du bist schon immer so wirklich mit der Angel und dann mit der Schnur, schmeißt die so aus und dann bist du niemand, der mit so einem Kescher irgendwo hingeht oder so?
Nee, nee, nee. Das ist dann nicht Angeln. Also mit dem Kescher oder mit dem Netz etwas zu fangen, das ist dann eher Gehe dann in die Fischerei. Also da ist weniger das Überlisten das Thema. Also wenn du angelst, passt du ja deine Technik und deine Köder und alles so an, dass du den Fisch überlistest. Dass du, also ich habe einen künstlichen Köder, mit dem ich die Beute des Raubfisches imitiere. Und ich animiere den so und setze den so ein in der richtigen Farbe, dass ich den Fisch überliste und dann am Ende fange. Da sind so viele Faktoren wichtig wie Wassertrübung, welche Farbe nehme ich bei welcher Wassertrübung, in welcher Tiefe angel ich, in welcher Jahreszeit oder bei den Luftdruckveränderungen, wie muss ich den Fisch jetzt reizen. Das ist so komplex, was jemand, der sich nicht mit Angeln beschäftigt, oft gar nicht auf dem Schirm hat.
Der denkt einfach nur, da hält jetzt jemand irgendwie so ein Ding.
Genau, und es ist Glück. Also es ist ja immer das Argument, Angeln ist Glück. Würde ich sagen, viel Glück dabei, aber man kann sein Glück auf jeden Fall deutlich minimieren.
Aber innerhalb des Angelns gibt es ja auch noch mal verschiedene Sachen. Ja, ich habe mir viele Sachen im Leben so über Zeitschriften erschlossen. Wenn man so am Bahnhof ist, dann gibt es ja bei den Sportzeitschriften, am Berliner Hauptbahnhof stehe ich manchmal, und dann gibt es da so ein Magazin Fliegen, Fischen oder so. Das ist es dann, oder Angeln gibt es ja auch verschiedene Zeitschriften. Absolut. Also für die verschiedenen Angelarten zum Teil auch.
Gibt es auch, natürlich. Also man muss schon sagen, das Raubfischangeln ist so jetzt sehr im Trend, aber es gibt natürlich auch Leute, die angeln mit Stippen. Das heißt, das sind Ruten ohne Rollen und fangen damit nur Weißfische. Oder es gibt Karpfenangler, die sich wirklich nur auf Karpfen spezialisieren. Oder eben, wie du schon meintest, Fliegenfischer, die dann eben noch mal eine ganz andere Art des Fischens haben. Die werfen ganz anders, die angeln andere Köder. Also sehr, sehr komplex.
Köderfliege als Köder, oder?
Ja, genau. Also du kannst auch Nymphen nehmen, das sind dann beschwerte Fliegen. Das ist sehr, sehr komplex, und wir sind da schon auch eh in der Nische und dann noch mal in der Nische tätig, weil wir ja nur das Raubfischangeln mit meiner Firma abdecken.
Okay. Okay, aber es gibt ja schon auch echt Millionen von Anglern jetzt allein in Deutschland, ne? Ist mir also jetzt in der Recherche mal klar geworden. Ich glaube, die Rede ist von mehreren Millionen, die das einmal im Jahr zumindest machen, ne?
Einmal im Jahr machen es wohl 6,5 Millionen Leute in Deutschland. Ja, genau. Und so regelmäßig sind es 4 Millionen Angler. Aber davon, von den 4 Millionen Anglern, sind dann halt eben auch Leute dabei, die eben Karpfen angeln, die für uns nicht so relevant sind. Friedfischangeln nur. Aber ja, ist relativ groß.
Und dann bist du also sozusagen als Hobby da reingerutscht, hast dann irgendwie nebenher Abi gemacht und bist dann irgendwann auch Redakteur gewesen von der Angelzeitschrift.
Ja, ja, ja. Also ich muss sagen, Hobby ist zu schwach das Wort. Ich würde Angeln wirklich als Passion bezeichnen. Also ich hatte viele Hobbys. Ich habe Fußball gespielt, ich habe geboxt, aber irgendwie Angeln hat noch mal einen anderen Stellenwert. Also wenn jemand von einer Passion spricht, das ist für mich Definition dann Angeln. Ja, das habe ich mein ganzes Leben gemacht. Ich habe in der Schule gesessen, im Bio-Unterricht oder weiß ich noch, und gedacht, ich kann jetzt nicht in der Schule bleiben, das ist zu langweilig, ich muss jetzt angeln gehen.
Wirklich?
Ich habe meine Sachen gepackt und bin in der Pause einfach abgehauen und bin angeln gegangen.
Auch allein dann?
Ja, das hat mich so sehr in den Bann gezogen. Ich hoffe, meine Eltern hören den Podcast nicht.
Das werden sie wahrscheinlich.
Ja, wahrscheinlich schon. Aber dann habe ich die Schule geschwänzt, um angeln zu gehen.
Aber gibt es denn da irgendwie Vereine oder wie findet man dann da so Gleichgesinnte?
Also damals hat man am Wasser Gleichgesinnte kennengelernt. Da war das mit dem Angeln ja noch im Internet nicht so präsent. Und irgendwann gibt es dann halt eben Foren, in denen man unterwegs war. Und da hat man dann eben Leute getroffen, die das auch machen.
Und dann trifft man sich an derselben Küste oder fährt zum gleichen Spot, zum gleichen See, verabredet sich dazu.
Und das ist schon so. Angeln verbindet auf jeden Fall. Ich habe so viele Leute kennengelernt, jetzt auch in der nahen Vergangenheit, die halt einfach angeln und dadurch so richtige Freundschaften entstanden.
Also ich meine, deine heutige Firma, kommen wir noch mal drauf zu sprechen, NYS heißt die, N-A-Y-S. Da ist ja der Steffen Gräubel, also der Metro-CEO, der vorher lange bei Würth war, bei McKinsey war, auch mit investiert. Deswegen hat er das mir auch noch mal nahegelegt, dich jetzt mal einzuladen.
Ganz schön eigennützig.
Hast du mir vorher erzählt, ihr habt euch auch kennengelernt auf einer Angelreise.
Ja, übers Angeln. Also ich bin mit Kumpels angeln gefahren, und da hat man über mehrere Ecken, kam Steffen dann eben auch dazu, und da haben wir uns eben kennengelernt. Und seitdem sind wir Freunde und gehen auch regelmäßig zusammen angeln. Und irgendwann war es dann so, dass ich gesagt habe, hey Steffen, ich habe da eine Idee, ich würde gerne meine eigene Ködermarke entwickeln, und willst du nicht mitmachen? Weil ich kenne meine Stärken, ich bin gern marketingaktiv und entwickle Produkte und so, und wusste aber, ich brauche noch Partner, mit denen ich das zusammen machen kann. Für die kaufmännische Seite. Genau. Und da habe ich halt eben Steffen gefragt und meinen damaligen besten Kumpel auch, also immer noch besten Kumpel, Marcel. Und der kam halt eben aus dem Banking und war vorher schon auch im Streetwear-Bereich tätig, hat da schon eine eigene Firma gehabt. Und ich wusste, ey, das wollen wir auch machen. Und so habe ich gesagt, können wir uns aufstellen? Und da waren wir halt dann eben ein gutes Team. Und so kam Steffen und Marcel eben dazu.
Okay, bis heute seid ihr, oder gibt es mittlerweile auch andere Investoren?
Nee, alles aus eigener Tasche, alles aus dem Netzwerk.
Das heißt, du hast ja beruflich erst noch andere Dinge gemacht.
Ja, also ich war beim Bund, dann habe ich BWL studiert. Nee, Quatsch, falsch. Ich war beim Bund, dann bin ich zu dieser Angelzeitung gegangen, habe da meine Ausbildung gemacht quasi.
Also Volontariat.
Volontariat, genau. Und habe da quasi die erste Leidenschaft von mir kennengelernt oder entdeckt, das Filmemachen. Weil damals war es so, da gab es ja noch kein Internet und nichts. Die Zeitung hatte, um mehr Leute ins Abo zu ziehen, eine DVD beiliegen, weil das war halt lukrativer für die Zeitung, Leute ins Abo zu ziehen. Und da haben die gesagt, hier guck mal, hier hast du einen Camcorder, hier hast du ein Schnittprogramm, mach mal. Keine Anleitung bekommen oder irgendwas. Und dann habe ich mir das irgendwie autodidaktisch beigebracht und dann meine Leidenschaft fürs Filmen entdeckt. Und irgendwann bei der Angelzeitung, wo ich dann übernommen war, 22, 23 und dachte mir, ey, ist zwar meine Passion und mein Hobby, aber das kann es noch nicht gewesen sein. Ich muss noch mal was anderes machen. Ich will mich auch selbstständig machen.
Du willst nicht Redakteur bei der Angelzeitung bleiben?
Genau. Ich will es nicht schmälern, den Job, es war schon cool, aber irgendwie die Aufstiegsmöglichkeiten waren alle einfach nicht da. Und dann wusste ich nicht so richtig, was man machen soll. Und was macht man, wenn man nicht weiß, was man machen soll? Dann studiert man halt BWL. Das habe ich dann in Düsseldorf gemacht und habe parallel aber schon gemerkt, ey, das so theoretisch und irgendwie komme ich ja auch nicht voran und eigentlich will ich doch eine eigene Firma. Und dann gab es diese Zeit, wo man so mit, das erste Mal, wo man wirklich mit geringem Kapital gute Filme machen konnte. Dann kamen die Spiegelreflexkameras auf den Markt, was ja jetzt jeder total zugänglich für jeden und jeder denkt ja okay Spiegelreflex nichts Besonderes, aber damals war es halt eben so, diese Kameras haben es erstmal möglich gemacht, wirklich hohe Qualität zu einem geringen Budget zu produzieren. Und da habe ich mir so eine gekauft und habe parallel zum Studium immer für so Hinterhofbuden Filme gemacht. Werbespots gemacht.
Also du bist schon seitdem immer übergetrieben gewesen.
Genau. Und dann gab es da halt eben einen Fashion-Onlinestore, Fashionair hieß der glaube ich, und der hat gesagt, ey, ich mache so ein Event, willst du das nicht filmen? Habe hier ein kleines Budget. Habe ich gesagt, ja, mache ich. Habe das gefilmt, habe das veröffentlicht und dann bei dem Event war zufällig jemand aus dem Marketing von Vodafone. Oder von der OMD. Der hat das gesehen, ey, finde ich super. Willst du das nicht für uns machen? Und die haben dann glaube ich gleich im ersten Jahr 30 oder 40 Filme bei mir angebucht. Ich mit meiner Spiegelreflexkamera da für Vodafone in so einer Clubtour war das nur. Aber es war das erste Mal die Möglichkeit, dann wirklich Geld zu generieren und die ersten Leute anzustellen.
Und das wurde dann aber auch schon eine ernsthafte Produktionsfirma.
Ja, irgendwann wurde das dann eine ernsthafte Produktionsfirma, weil am Anfang habe ich gesagt, okay, ich habe jetzt eine Produktionsfirma. Mir war gar nicht klar, was es eigentlich bedeutet. Ich dachte, ich bin jetzt hier kreativ, schneide ein bisschen filmen, bisschen gut ist. Und auch da war es schon so, dass ich dachte, irgendwann gemerkt habe, ey, der kaufmännische Part, da habe ich nicht so Lust drauf. Und da kam dann eben meine Geschäftsführerin oder Businesspartnerin dazu, Marie, und die hat mir dann eben geholfen. Und wir sind dann echt groß geworden, hatten zwischenzeitlich 30 Mitarbeiter in der Produktion, haben wirklich für große Firmen Werbefilme gemacht, für Musiker.
Ich weiß dann ja, mit Apache oder Browser oder so.
Apache haben wir was gemacht, mit Browser haben wir gemacht, mit Luciano haben wir gemacht. Aber größer war natürlich das im Automobilbereich. Wir haben Audi gemacht, wir haben Mercedes, wir haben Porsche gemacht. Also wirklich große Filme. Also wirklich große Sachen, große Werbung. Und da ging dann die Leidenschaft aber so ein bisschen verloren. Und ich bin halt so ein Mensch, der braucht schon irgendwie immer eine Leidenschaft für seinen Job. Und dann dachte ich, Angeln ist meine andere Leidenschaft. Und habe dann gesehen, dass der Markt eigentlich total schwierig ist. Was hat man denn noch vor 5 Jahren für ein, weil jetzt immer noch wahrscheinlich die meisten, für ein Image von einem Angler gehabt? So, mit Unterhemd, Bierbauch, Bier sitzt man irgendwie am Wasser und schlürft sein Bier und fängt vielleicht mal einen kleinen Fisch. Das war das Image. Und irgendwie haben die Firmen damals auch so kommuniziert. Oder ich hatte das Gefühl, es gibt doch nichts für Leute, die jetzt wirklich ihr Hobby ausleben wollen und auch das als was Cooles sehen wollen. Also irgendwas Lifestyleiges hat gefehlt. Und da habe ich gedacht, komm, das mache ich jetzt.
Im OMR-Podcast spreche ich ja bekanntlich jede Woche mit Menschen, die ganz offensichtlich etwas bewegen möchten. Und alle von denen treffen Entscheidungen, gehen Risiken ein und treiben ihr Business häufig mit sehr, sehr viel Herzblut voran. Und natürlich passieren dabei auch mal Fehler. Die entscheidende Frage ist deshalb gar nicht, wie man jedes Risiko vermeidet, sondern ob man einen Partner an seiner Seite hat, der das eigene Business wirklich versteht. Und genau dafür gibt's die Business-Versicherung von unserem Partner Hiscox. Hiscox ist seit 1901 als Spezialversicherer tätig Entsprechend haben die extrem viel Expertise und die fließt heute in moderne Business-Versicherungen für Unternehmen, für Gründer oder für Freelancer. Bei Hiscox arbeiten Expertinnen und Experten aus unterschiedlichsten Branchen, die die jeweils individuellen Risiken sehr genau verstehen und deswegen auch gut herleiten können, worauf es bei eurem Geschäft ganz genau ankommt. Sollte euch mal ein Kunde einen Fehler vorwerfen, steht Hiscox an eurer Seite, verteidigt eure Interessen und begleitet euch im Zweifel auch vor Gericht ohne Mehrkosten. Also quasi die Rechtsschutzversicherung ist schon inklusive. Also kein Wunder, dass der Schadensservice mit 4,7 von 5 Punkten bewertet wird. Mit der Hiscox Business Versicherung kann man sich also rein auf sein eigenes Wachstum konzentrieren. Alle Infos und online abschließen kann man unter hiscox.de/omr. Natürlich auch unter dem Link bei uns in den Shownotes. Du hast erstmal mit dem YouTube-Kanal angefangen.
Der YouTube-Kanal war schon parallel zur Filmproduktion, aber das ist noch mal eine längere Geschichte. Aber der YouTube-Kanal war so ein bisschen der Anfang, ja, und da habe ich schon gemerkt, das funktioniert sehr gut.
Und wie lange ist es her?
10 Jahre oder so.
Okay, also schon noch jetzt, wenn du hast es ja mittlerweile auf einzelnen Videos schon auch dann paar hunderttausend, teilweise glaube ich sogar Millionen Aufrufe, richtig relevant.
Ja, also im Angelbereich YouTube sind wir schon sehr groß, muss man sagen, ja, da kriegen wir schon ordentliche Klickzahlen und es macht auch unglaublich viel Spaß.
Das ist ja irgendwie eine sehr nachvollziehbare Entwicklung, wie du dann da vom Angeln dann aber abgebogen bist über das DVD-Produzieren für die Zeitschrift, dann in die Filmwelt oder die Produktionswelt und dann da irgendwie gemerkt hast, okay, jetzt macht man große Filme, so geht es also. Und dann gibt Angeln natürlich auch geile Bilder her. Ich meine, absolut, wenn man deine Insta oder YouTube anschaut, das ist ja auch so schon, ich glaube, selbst wenn man nicht Angler ist, denkt man sich, okay, ganz geile Naturbilder und so ein bisschen so Nature Photography, würde ich fast sagen.
Ja, absolut. Also da hat mir natürlich mein Job vorher auch geholfen. Also da die richtigen— das war ja halt der große Unterschied zu den anderen, wie wir kommuniziert haben auch. Also wir haben das alles ein bisschen jünger gemacht, alles ein bisschen fresher, würde ich jetzt mal sagen. Wir haben Wert auf Qualität gelegt in der Videoproduktion, in den Beiträgen bei Instagram, sodass sich die jungen Leute und nicht nur jungen Leute, dass sich Angler da besser identifizieren konnten und sagen konnten, hey, guck mal, Mein Hobby ist auch cool. Also weil man hat es ja in jedem Bereich. Also man hat es im, wenn man sich Fahrräder, Mountainbiken anguckt oder weiß ich was. Jeder Trendsport, also ich würde jetzt Angeln nicht als Trendsport bezeichnen wollen, aber die haben alle eine coole Kommunikation. Das hat dem Angeln so gefehlt, dass das halt schon die Möglichkeit war zu sagen, ey.
Aber es gab auch generell, also bis du jetzt kamst, zumindest mir nicht bekannt, irgendwelche Testimonials. Also selbst im im Snookerspielen oder irgendwelchen absurdesten Sachen fallen mir irgendwelche Leute ein, die man so kennt, die das groß gemacht haben. Oder im Rodeln gab es dann irgendwie, weiß ich nicht, Schorsch Hackl. Und wie viele Leute rodeln in Deutschland? Wahrscheinlich weniger, deutlich weniger als angeln. Aber es gab immer so Personen, die so Hypes ausgelöst haben. Im Angeln, also der bekannteste Angler, den ich kenne, ist Klaus Augenthaler, weil der früher mal so einen potenziellen—
Ja, der 3:1 gefangen hat.
Genau, vom FC Bayern mal so ein legendärer Bayern-Spieler, Libero. Und da war ich jetzt, habe ich in meinem Kicker früher mal gelesen, Der hat da geangelt und dann dachte ich mir, so sieht also ein Angler aus. Das war so meine, aber halt ein Fußballer.
Also es gab vorher schon so Testimonials in Angelzeitschriften und so. Also ich hatte schon auch meine Idole damals, aber die waren halt Uli Baier zum Beispiel damals, Dietmar Isaiasch. Also schon so, die kennt kein Mensch, niemand kennt die. Also die Namen, aber der Zugang war halt nicht so einfach. Also jetzt hat man eine viel größere Möglichkeit über YouTube, über Instagram. TikTok und so weiter und so fort Leute anzusprechen.
Du hast ja auch, muss man sagen, auch deine Turniere gewonnen. Also du bist jetzt nicht irgendwie nur leidenschaftlich da irgendwie hobbymäßig, sondern du bist einfach gut offensichtlich, weil du da die relevante, ja, also aus meiner Laiensicht denke ich zumindest, ja, da gibt es jetzt ein paar Turniere, die eine Rolle spielen scheinbar und die gewinnst du.
Genau, ja, da hatte ich großes Glück, auch zur richtigen Zeit die richtigen Turniere gewonnen zu haben. Also eigentlich alle größeren wichtigen Turniere in Europa haben wir halt mit NACE dann auch gewonnen.
Was ist das so? Was ist das Wimmeln des Angels?
Ach, also im Moment ist es vielleicht der wichtigste für uns war glaube ich der YPC, das ist der YouTube Predator Cup. Dann haben wir aber auch YouTube Predator Cup, also für Raubfische halt, ne? Und dann gab es aber ein großes Offline-Turnier, was auch Wellen geschlagen hat. Das war die World Predator Classics damals irgendwie so als Weltmeisterschaft ausgeschrieben. Aber man muss sagen, es waren eher Teams aus Europa da. Aber das war halt auch wichtig. Und dann haben wir als Sender Pro gewonnen und den YPC gibt es als Boat Bank, also vom Boot einmal, vom Ufer einmal, da haben wir auch beide gewonnen.
Also das YouTube sponsert das oder?
Nee, das ist YouTube hat damit nichts zu tun, aber Namensgeber. Ja genau, das Namensgeber von so ein großer Online-Shop quasi, der größte in Deutschland würde ich fast sagen, der das veranstaltet hat. Und da haben wir.
Wo sind die Dinger? Wo finden die dann statt, diese Veranstaltung?
Die Veranstaltungen finden dann nicht in Deutschland statt, weil in Deutschland ist das Wettkampfangeln verboten. Das ist dann Skandinavien, Holland, in solchen Regionen.
Und dann ist es, die Regeln sind dann, wer in einer gewissen Zeit die meisten Fische fängt, oder?
Ja, es gibt ganz verschiedene Modelle, aber ja, grob gesagt, wer in kurzer Zeit die meisten großen Fische fängt. Ja, also beim YouTube Predator Cup gibt es 3 oder 4 Fischarten, die in die Wertung kommen: Hecht, Barsch, Zander. Und dann gibt es manchmal noch auf eine bestimmte Angelart andere Fische, die mit reingebracht werden können in die Wertung. Und Ja, da ist dann der, der die größten Fische fängt, der Gewinner auf jeden Fall.
Und also wenn du sagst, wir haben das gewonnen mit Nays, dann geht man da als Team?
Nee, also ja, man geht als Team oder auch Einzelwettkampf. Also der wichtigste, den habe ich allein gefischt, das ist ja YPC Bank, also vom Ufer. Aber YPC Boat haben wir zu zweit gefischt.
Aber du trittst aber immer an mit deiner Marke Nays, um die zu verkaufen?
Richtig, richtig. Weil das ist ja natürlich auch ein Marketing-Tool gewesen und am Anfang hat uns das total geholfen, weil Es gibt dir natürlich Kredibilität, wenn du mit deinen Ködern die Fische fängst und gewinnst. Dann wissen die Angler, okay, die Dinger funktionieren wirklich. Das ist jetzt nicht nur irgendeiner, der jetzt hier als Influencer rauskommt und irgendein Produkt auf den Markt schmeißt, sondern die Dinger funktionieren wirklich.
Also du bist jetzt nicht nur Angel-Influencer oder Creator, sondern du bist auch jetzt Weltklasse-Angler im Sinne von Leistungsvergleich. Das ist schon gut.
Ja, also wenn man es so sagen möchte vielleicht.
Ja gut, sage ich Bescheid.
Also ja, also ich finde auch schwierig, so Angel-Influencer klingt so komisch, weil für mich ist ja, ich angel ja mein ganzes Leben und war nie so mein Ziel, Angel-Influencer zu werden. Das war ja mehr so, ich angel halt, das ist meine Passion, lass Leute daran teilhaben und ja, finde ich immer schwierig den Begriff, aber es ist natürlich so.
Ich meine, du hast jetzt ja auch drumherum Sachen aufgebaut, wir haben gerade schon gehört, also es fing an mit den Ködern, oder? Ja. Das erste Produkt auf den Markt gebracht hast und dann ging das ganz gut, stell mir vor, und dann ging es weiter.
Ja, mit den Ködern war ganz lustig. Also wir haben die Firma, glaube ich, 2018 haben wir angefangen zu überlegen, dass wir das machen. 2019 haben wir die Firma gegründet und 2020 kam dann der erste Köder, weil wir schon bei uns die Entwicklung sehr komplex, es dauert lange. Wir legen Wert darauf, dass wir wirklich die ganze Produktion oder die ganze Entwicklung bei uns machen. Also der klassische Weg ist ja, wie man es schnell machen, beschleunigen könnte, ist: Ich hole mir im Fernosten eine Form, mache da mein Label drauf, verändere noch ein bisschen was, und dann habe ich ein Produkt, das funktioniert. Aber wir machen das Design hier in Deutschland, wir machen die Inner Construction, dass der Köder auch so läuft, wie er läuft, das Material, die Farben, alles hier in Deutschland, bevor wir sie nach Fernost zur Massenproduktion schicken. Und das kostet natürlich extrem viel Zeit. Das heißt, Wir haben dann erstmal anderthalb, 2 Jahre gebraucht für den ersten Köder und dann haben wir gesagt, okay, was machen wir? Wir haben gemerkt, es ist schon eine gewisse Nachfrage und haben dann den ersten Köder, das war glaube ich der Predator, zum Vorverkauf angeboten und da wurden direkt im Vorverkauf schon über 10.000 Packungen verkauft. Das ist wahrscheinlich hier für deine Gäste sonst eher so, ja okay, überschaubar.
Was kostet so eine Packung?
8,99 €.
Ist jetzt, ja gut, aber schon cool.
Aber es war so ein bisschen Proof of Concept, bevor überhaupt irgendwas da war. Wir hatten noch gar nichts auf dem Markt, nichts, und haben schon so viel verkauft. Da dachten wir, cool, das funktioniert. Jetzt lachen wir natürlich über diese Mengen, aber weil es noch größer geworden ist. Ja, ja klar, viel, viel größer. Aber es war natürlich trotzdem, ja, das kann ich so nicht sagen, wie viel, da müsste ich ausrechnen. Also auf jeden Fall ein Vielfaches.
Aber verkaufst du schon also für mehrere Millionen Euro Köder?
Ja, ja, also wir streben zeitnah den zweistelligen Millionenbetrag im Umsatz an.
Nur mit Ködern?
Nur mit Ködern. Na ja, und unsere Kleidung natürlich. Aber unser Köderbereich ist natürlich der größere.
Okay, okay, okay.
Krass. Ja, also klar, vergleichbar mit den Gästen, die du sonst hier hast. So ein Reinhold Wirth würde sich wahrscheinlich denken, ja, okay, gut. Aber ja, also in der Nische und im Angeln, und wir sind ja noch lange nicht da, wo wir hinwollen. Also es gibt ja noch Es gibt ja noch so viele Märkte zu erschließen und so.
Aber ist es im Wesentlichen im DACH-Raum oder ist es schon Europa?
Es ist Europa. Also man muss sagen, es gibt Märkte, die funktionieren gut für uns, Märkte, die nicht so gut funktionieren, aber da sehen wir halt viel Potenzial. In Deutschland sind wir groß, in Holland sind wir groß, Frankreich wachsen wir extrem gut.
Aber alles auf deinem Rücken so ein bisschen oder machst du mittlerweile auch klassisch Instagram und so was?
Viel auf meinem Rücken, also im DACH-Raum auf jeden Fall. Das versuchen wir natürlich ein bisschen abzukoppeln, aber es ist natürlich auch ein großer Vorteil, wenn ich der eigene Influencer bin. Wir haben immer Zugriff auf mich, ich kann das steuern. Aber also in Frankreich bin ich natürlich weniger wichtig, als ich in Deutschland bin. Da haben wir andere Influencer.
Die ich dann angesprochen habe, gefragt habe, hey.
Genau, die habe ich halt gesehen und habe gedacht, so okay, die könnten passen, die sichere ich mir jetzt mal. Und ja, und dann sind wir eigentlich, ich glaube mittlerweile über 500 Shops auch, Offline-Shops. Und ja, das große Ziel ist natürlich dann irgendwann, wenn du mich jetzt mal fragen würdest, was ist das Großes für euch, dann wäre das ja schon Amerika, ne?
Also weil der Angel noch mal größer ist.
Wenn du das mal vergleichst, ich glaube in Europa, also Deutschland haben wir gerade schon gesprochen, in Europa gibt es so, man sagt so 20, 25 Millionen Angler und in Amerika sind es allein rund 60 Millionen Angler.
Also die ganzen, sagen wir, wir gucken immer auf New York und auf Kalifornien, aber da gibt es dazwischen überall, da angelt man überall.
Ich habe irgendwo mal gelesen, ich weiß jetzt nicht, ob es stimmt, aber dass Angeln Volkssport Nummer 1 in Amerika ist, vor American Football.
Aber man könnte doch rein theoretisch jetzt mit so einem Produkt irgendwie da einfach mal Kampagnen machen bei Instagram, bisschen Anzeigen schalten und so was.
Absolut.
Aber das wäre doch, der Markteintritt stelle ich mir gar nicht so komplex vor.
Ja, komplex ist natürlich auch, die Ware dahin zu bekommen, jemand vor Ort zu haben, Versand und so weiter und so fort. Aber na klar, wir sind dran und wollen das aber schon natürlich jetzt nicht einfach so über Instagram. Es soll schon kredibil sein und es soll schon auch Leute geben, die uns da irgendwie vertreten.
Kannst du dich nicht mehr dabei turnieren mit Angeln und so was?
Ja, das ist noch mal eine andere Nummer. Wenn ich das machen würde und wenn ich da so erfolgreich gewesen wäre wie in Deutschland, dann hätte ich jetzt, glaube ich, ausgesorgt. Wirklich? Ja, ja.
Weil, sag mal, so Erfolgsangler in den USA, die kriegen richtig Preisgelder und so?
Ja, Millionen für Siege und so. Und natürlich dann noch Werbeverträge und so weiter und so fort.
Aber sind die auch so gut als du? Hast du gegen die keine Chance?
Ich glaube schon. Ich glaube, ich kann es nicht genau sagen, weil die Amis, die immer mitgefischt haben hier in Deutschland bei den Turnieren, oder nicht in Deutschland, in Holland, Bei der World Predator Classics, die haben jetzt nie was gerissen, aber ich glaube schon, die richtigen Angler, die da wirklich, die leben ja dafür, ne, die machen parallel nichts anderes, die fahren mit ihren Booten und so durchs Land und angeln jeden Tag. Das schaffe ich ja leider nicht, ich habe ja noch 2 Kinder, ich habe noch eine Frau, eine Freundin, nicht dass hier was Falsches steht.
Da müssen wir noch kurz drüber sprechen, ja.
Und ja, also.
Aber reizt es dich nicht, ich meine, wenn ich das so höre, dann will ich einfach mal nach USA mal zu so einem Turnier zu gehen, mal zu gucken. Ob man da zumindest, wenn ich da jetzt dein Talent hätte in dem Bereich, dann würde ich da einmal zumindest mich ausprobieren wollen.
Ja, absolut reizt es mich, aber irgendwie, es hat sich das für mich auch ein bisschen geändert. Für mich ist es so, ich genieße es jetzt auch mal nicht, ein Turnier zu angeln, sondern wirklich das Ursprüngliche zu machen. Wir lassen uns in Norwegen auf einer einsamen Insel aussetzen, ohne Essen, ohne irgendwas und genießen dann einfach so das reduzierte Leben. Also wir fangen uns unser Essen selbst. Also wie heißt dann euer Kumpels YouTube-Kanal halt? Also unser Kameramann Markus, mein YouTube-Partner Wecki, so nennen den alle. Wenn hier Angler im Podcast sind, die kennen ihn vielleicht. Und dann lassen wir uns, also wir machen immer so Trips nach Norwegen, Schweden oder irgendwohin, lass uns auf einer Insel aussetzen und haben kein Essen dabei, nichts. Und dann ist das Leben so schön reduziert und das genieße ich mehr als Turnierangeln im Moment. Also du hast dann 3 Probleme: Schlafplatz finden, für Essen fangen und Feuer machen. So, und der Rest ist nicht so wichtig.
Wie lange seid ihr denn da?
So acht Tage, zehn Tage, zwölf Tage, ja. Und dann einfach selbst Nahrung finden und das ist cool.
Seven Voices Wild, Fritz Meinecke, kennst du den?
Ja, ja klar.
Aber kennt man natürlich. Aber das ist dann doch also rein theoretisch könntest du ja auch mal mitmachen.
Also ja, ich denke mir auch immer, wenn man das guckt, denkt man so: Hey, als Angler hat man halt so einen Riesenvorteil, weil man halt angeln kann.
Also Nahrung dürfte ja wahrscheinlich auch ganz cool, wenn er dich wenn er dich ansprechen würde, weil Der hat ja schon auch richtig Reichweite drauf und Amazon und alles dann.
Ja, ja, ja klar. Also ich würde jetzt nicht nein sagen.
Ja, ja, wir haben hier schon mal einen Kollegen zu Löwen vermittelt. Jetzt vermitteln wir hier jemanden zu 7 vs. Wild. Also Fritz, wenn du das hörst, der war auch schon im Podcast und wenn er das hört, bitte informiert ihn. Hier ist ein Kandidat. War nicht vor kurzem so ein Knossi-Format, wo der auch, oder war das zwar, war glaube ich selber dabei.
Also ja, ja, genau. War ich übrigens sehr beeindruckt. Ich fand, das hat der, war mein favorisierter Kandidat, muss ich echt sagen. Knossi, ja, ja. Also ich habe das gesehen, wo er so, ich glaube, er hat Zahnschmerzen und hat einen Palm. Das fand ich sehr, sehr spannend. Ich fand das gut, wie er das so durchgezogen hat. Hätte man ja vorher vielleicht gar nicht gedacht.
Außerdem, da wärst du auf jeden Fall ein Favorit, wenn du da reingehen würdest.
Weil das weiß ich nicht so, da geht es ja um vieles. Aber ich denke mir immer, diese Nahrungsbeschaffung wäre für uns Angler ja so viel einfacher.
Okay, das heißt, du bist dann aber auch so ein bisschen so leidenschaftsgetrieben, dass du sagst, ich habe jetzt einfach mehr Bock auf sowas. Deswegen mache ich dieses amerikanische Competition-Thema, mache ich nicht, obwohl das vielleicht sogar businessmäßig, wenn du damit, wenn du da einigermaßen wettbewerbsfähig wärest, das würde euch richtig nach vorne bringen.
Absolut, ja. Ja, ich bin schon immer sehr leidenschaftsgetrieben, muss ich sagen, in allem, was ich mache. Und vielleicht nicht immer zum Positiven, aber mache schon immer die Sachen, auf die ich Lust habe.
Und wie groß kann man so eine Firma da kriegen? Also wenn du den amerikanischen Markt erschließt, dann wird es ja wahrscheinlich um viel, um 100 Millionen plus Unternehmen sein.
Da gibt es ja Beispiele, also Pure Fishing, ich glaube, das ist das Größte. Sie haben diese Umsatzzahlen, na klar, das kann man schon schaffen.
Aber überleg mal, wenn du so eine 100-Millionen-plus-Firma zu dritt gebootstrapped hast, ich nehme an, ihr habt da auch ganz vernünftige Margen drauf, ne?
Ja, also klassisch halt, ne? So mal mehr, mal weniger. Im Non-Food-Bereich 50%, je nachdem, ne?
Überleg mal, 50% Marge!
Wahnsinn! Ja, also klar, das kann man alles machen.
Weil das Marketing kommt über dich, es gibt keine Retouren in dem Sinne, ihr seid jetzt auch selber quasi eine Art Produzent, oder?
Also vor allem, wir haben das ganze Know-how in uns, ne? Marcel, mein Geschäftspartner, kommt aus dem Fashionbereich, der rockt das ganze Fashion-Thema. Was Stoffe, Schnitte, Materialien betrifft. Und da sehen wir auch noch ein Riesenpotenzial.
Also wenn ich jetzt hier übrigens sehe, eben bei uns am YouTube-Kanal, das ist natürlich auch alles von euch logischerweise.
Ja, das ist jetzt unser Hoodie. Aber wir haben natürlich auch Sachen, die wirklich für den Angler sind. Also Regenjacken, Regenhosen, Midlayer, dass es dir warm ist und so. Also wirklich praktische Sachen. Und das war auch für uns beide, also für Marcel und mich am Anfang, auch für Steffen natürlich auch am Anfang sehr wichtig, weil Man will halt als Angler nicht aussehen wie ein Angler, oder weißt du? Also man möchte halt so auch in die Stadt gehen können, ohne dass jemand sagt, warum trägt der jetzt ein Tarnshirt und Gummistiefel und weiß ich was. Das muss ja nicht sein, ne? Man kann ja auch Sachen, die professionell sind.
Aber die Leute kaufen doch wahrscheinlich auch viele von euch.
Absolut.
Ich sehe jetzt bei dir bei Instagram die Klamotten und denke mir, der Hoodie ist jetzt wahrscheinlich von einer Angelmarke, aber eigentlich sieht der ganz cool aus.
Ja, ja. Absolut, ja, es gibt schon viele, auf jeden Fall.
Es ist nicht nur, dass da jetzt nur gekauft wird von Anglern.
Richtig, ja.
Aber die Kernprodukte sind dann schon wirklich die Köder.
Die Kernprodukte sind die Köder, ja. Wird es auch immer so sein. Also na klar, es gibt genügend Beispiele, wo aus einer Passion oder aus einer Nische irgendwas entstanden ist. Ich meine, glaube ich, Patagonia ist ja auch aus dem Klettern oder Wandern entstanden und so. Wenn es mal in diese Richtung gehen sollte, Kann es natürlich auch anders sein, dass es mit den Ködern nicht mehr so das Hauptthema ist.
Okay, also ich meine, erinnere mich jetzt mit den Ködern so ein bisschen. Ich hatte mal irgendwie eine Weile lang immer mehr zu tun mit Bones MC und der 187 Straßenband, habe ich ein Porträt drüber geschrieben.
Ach so, ich dachte, du warst selbst da.
Nee, nee, nee, nee, nee, aber so aus dem Umfeld hier in Hamburg. Und dann war ich mit denen mal unterwegs und der Raph war mal im Podcast. Jedenfalls habe ich da gelernt, man denkt ja, dass sie ihr Geld verdienen mit Konzerten und das ist auch alles nicht schlecht, aber was da auch glaube ich richtig gutes Business ist, ist dieser Shisha-Tabak. Also ja, das verkaufen die in großen Mengen. Das ist wie mit den Ködern wahrscheinlich. Also es ist ja so ein einfaches Produkt, wo jetzt nicht irgendwie größere Touren, was jetzt wahnsinnig schwierig ist, wenn man es einmal erzeugt hat, dann kann man es da verkaufen. Die Margen sind wahrscheinlich super, also nehme ich mal an, da wahrscheinlich noch höher als bei dir schon. Und dann geht's los.
Ja, einfaches Produkt würde ich jetzt nicht unbedingt sagen, weil die Entwicklung hier schon sehr komplex ist. Ist ja nicht, ist ja, ich weiß nicht, ich will jetzt den Shisha-Tabak-Leuten nicht zu nahe treten, aber ist ja schon, bis du so einen Köder ans Laufen kriegst, wir brauchen schon 2 Jahre, bis wir so einen, oft 2 Jahre, bis wir so einen Köder so haben, wie wir ihn wollen.
Was heißt ans Laufen? Was muss er dann können?
Also er muss zum Beispiel, es gibt verschiedene Laufeigenschaften, er muss dann schweben und dann muss er sich richtig von links nach rechts bewegen, dass er wirklich aussieht wie ein Fisch. Oder er muss 3 Laufeigenschaften zusammen verbinden. Und dann das hinzubekommen, zu testen, das ist wirklich sehr komplex in der Construction. Du musst die Bleiverteilung, die Hakengröße verändern, dann wieder den Lauf und so weiter und so fort. Und da wir das alles selbst machen, brauchen wir da relativ lange.
Wer produziert die denn am Ende?
Am Ende produzieren wir es dann in Fernost. Aber wir machen, also wir fangen hier an mit einer CAD-Zeichnung. Oder eine Skizze von unserem Produktdesigner, dann wird eine CAD-Zeichnung gemacht, dann 3D-Druck, die ersten Modelle, dann werden die zu mir geschickt und zu unserem Produktentwickler Olli. Wir testen die, wenn die nicht funktionieren, wird das nächste Muster gemacht und so weiter und so fort, bis wir den Köder so haben, dass er wirklich so läuft, wie wir ihn haben wollen. Und dann schicken wir diese Muster nach Fernost und die machen daraus eine Massenproduktion.
Okay, dann gehen die dann aber von da aus dann direkt irgendwie weg oder kommen die nochmal wieder?
Die kommen dann wieder zu uns ins Lager.
Ihr baut euch ein großes Lager und macht jetzt kein Dropshipping, sondern wirklich ein eigenes Lager mittlerweile? Wie viele Leute arbeiten für dich?
Wir sind an die 30 Leute jetzt, ja. Also feste, und dann gibt es natürlich noch Freelancer, die dazukommen.
Okay, aber der Hauptmarketingkanal ist ja sozusagen bei dir YouTube und dann wahrscheinlich bei dir Instagram?
Ja, also unsere eigenen Hauptkanäle sind YouTube, glaube ich, vor allem, und Instagram, ja. Und dann finden wir auch auf anderen Plattformen statt, also auf anderen YouTube-Kanälen. Aber ja, das ist schon das, wie wir Reichweite generieren, auf jeden Fall.
Ab und zu werde ich gefragt, wie denn unsere Homeoffice- oder Präsenzpolicy sei. Wir haben de facto bei OMR keine ganz einheitliche Policy für alle, aber jeder weiß, ich bin ganz großer Fan von Präsenzoffice. Und wir haben verschiedene Nespresso-Maschinen im Büro natürlich. Und ich bin wirklich überzeugt, Menschen kommen ins Büro, wenn es einem hier gut geht, und dazu trägt Nespresso bei. Es gibt immer wieder Gesprächsstoff an der Kaffeemaschine, vielleicht auch demnächst über den Kaffee selber. Es wird nämlich eine B2B- Limited Edition geben von Pumpkin Spice, also Nespresso und dann die Sorte Pumpkin Spice, passend zum Herbst, zu Halloween. Wer die ganzen Vorzüge von Nespresso erleben möchte, der muss gar nicht unbedingt extra zu uns ins Büro kommen, sondern kann das auch in seinem eigenen Unternehmen erleben. Einfach die Vielfalt von Nespresso, Milchkaffee, Flavoured Coffee, Eiskaffee, alles könnt ihr auch haben. Ihr könnt Nespresso-Kaffee unverbindlich in eurem Unternehmen testen. Ihr bekommt für 3 Monate eine Nespresso Pro Maschine kostenfrei ausgeliehen und müsst nur euren Wunschkaffee dazu kaufen. Zum Start gibt's außerdem kostenfrei eine Kaffee-Masterclass. Habe ich auch sehr genossen. Man kann da vor allen Dingen seine Lieblingskaffees entdecken und direkt bestellen. Das Ganze kann man ganz einfach starten bei uns über den Link in unseren Shownotes und die Kollegen und Kolleginnen von Nespresso melden sich direkt bei euch. Ich hatte vor kurzem eine Folge mit dem JP Performance.
Ja, Auto habe ich gestern kurz reingeguckt. Auch im Felgenhändler zum—
genau, geile Geschichte, geile, auch mit Leidenschaft und so. Und der ist ja groß geworden in diesem Männerkanal D-Max. Ja, oder das hieß damit, ja, ich habe so— ist das nicht auch mal so diese Spartenkanäle im Fernsehen was für dich?
Weiß ich gar nicht, habe ich gar nicht drüber nachgedacht. Ich glaube aber Das ist über YouTube, erreiche ich genau die Zielgruppe, die ich erreichen muss und will. Also ich glaube, bei DMAX erreichst du zusätzlich vielleicht noch die, die einmal im Jahr nur angeln gehen und sich das gerne mal angucken. Aber jeder Angler, der ein bisschen fasziniert ist, der guckt sich YouTube an, der sucht sich den Content daraus. Ich glaube, man braucht es nicht mit dem DMAX und so weiter. Ich glaube, JP hat ja den gleichen Weg vollzogen. Der, habe ich gestern gehört, hat gesagt, er wurde belächelt, als er gesagt hat, er will aus dem Fernsehen raus und in YouTube rein. Die Überlegung habe ich gar nicht, aber ich glaube, ich sehe die Notwendigkeit nicht, jetzt ins TV zu gehen.
Aber ist denn der Content, den du machst, sprichst du da viel oder ist das im Wesentlichen alles sozusagen international sofort verständlich?
Wir sprechen sehr viel Deutsch, ja, aber mittlerweile gibt es ja jetzt diese KI-Dubbing-Funktion. Also wir haben schon immer Untertitel und werden auch viel von ausländischen Zuschauern geguckt, aber früher oder später, also nächstes Mal im Jahr, werden wir auf jeden Fall dann in allen Sprachen verfügbar sein. Dann drückst du auf Japanisch und ich spreche halt dann eben Japanisch. Lipsync. Also das wird schon bald funktionieren. Aber für uns war Deutsch am Anfang wichtig. Wir haben lange überlegt, ob wir es auf Englisch machen, aber unser Hauptmarkt am Anfang war halt eben Deutschland und das war auch wichtig, da erstmal reinzukommen. Und deswegen haben wir es auf Deutsch gemacht.
Und es ist immer noch der größte Markt wahrscheinlich.
Absolut, ja. Es ist noch der größte Markt. Hoffentlich bald nicht mehr, wenn wir nach Amerika gehen. Aber ich glaube, in Europa Sagt man auch im Angelbereich, ist Deutschland der größte Markt.
Und wo kann man hier gut angeln? Also wenn jetzt irgendwie—
Du kannst überall angeln eigentlich. Ich war gestern Abend bei mir zu Hause einfach vor die Tür gegangen, in die Spree geangelt, habe einen richtig schönen Zander gefangen.
In Berlin? In Berlin City?
Ja, ja.
Das heißt, du stellst dich in der Berliner— also ihr wohnt ja da in der Stadtlage. Also da—
Ja, ich war gestern Abend unterwegs. Ich kann dir ein Foto zeigen von gestern Abend.
Also nicht jetzt nichts von irgendwie einsamer Insel, sondern wirklich mitten in Berlin?
Ja, ja, guck mal. Das erwarten ja viele nicht.
Also ich sehe jetzt hier einen riesigen, wahrscheinlich 2 Meter großen, oder?
Naja, ein bisschen über 80 Zentimeter, aber die sind halt so massiv. Das sind Zander, übrigens auch sehr schmackhaft.
Den holst du dann in Berlin raus?
Hol ich in Berlin raus, ja, genau. Also du kannst wirklich überall angeln. Bei euch in Hamburg kannst du gut angeln, du kannst in Skandinavien. Ist ja auch so ein bisschen der Mix, ist ja das Schöne. Du machst mal Streetfishing, dann fährst du in die Natur nach Schweden, du gehst nach Holland. Du kannst überall angeln, überall wo du angeln möchtest, kannst du angeln.
Aber es ist ja auch so, wenn man es überall machen kann, dann ist ja auch jeder Ort irgendwie gleich. Also gibt es nicht so irgendwie Orte, wo du sagst, also wenn du jetzt mal eine Reise machen willst, wonach wählst du denn aus? Also ist es Holland? Ist ja auch ein großes Land, also wo, oder zumindest eine große Fläche.
Also mittlerweile, wenn ich die Zeit habe und mir aussuchen kann, wo ich hinreise, suche ich mir es tatsächlich nach der Natur aus. Also ich fahre jetzt gar nicht mehr so gerne nach Holland und ich angel auch nicht mehr so gerne in Deutschland. Weil du alles kennst. Weil auch die Natur einfach beeindruckender ist und ich suche auch so ein bisschen immer das Alleinsein. In Deutschland und in Holland hast du ja überall Menschen. Wenn du in Schweden oder Norwegen 2 Stunden durch die Straße fährst oder über die Straße fährst, dann begegnest du vielleicht ein paar Rentieren manchmal oder ein Elch, aber 2 Stunden keinen Menschen. Das ist das, was ich im Moment so suche.
Und dann hältst du irgendwo an und sagst, okay, hier ist jetzt besonders schöner Blick und so.
So ganz so einfach ist es nicht, weil du brauchst ja trotzdem eine Erlaubnis. Du musst dann immer gucken. Das ist in Deutschland sehr kompliziert. Also du kannst hier nicht einfach irgendwo angeln. Du brauchst überall einen Angelschein, überall eine andere Erlaubnis. Das ist das Schöne in Holland oder auch in Skandinavien. Du gehst dann in eine App, guckst, welchen Schein brauchst du, den kaufst du dir und dann kannst du da angeln. Das ist in Deutschland ein bisschen schwieriger. Und ja, also die Ziele suche ich tatsächlich jetzt nach der Natur aus und Leute suchen natürlich auch die Ziele nach den Fischen aus, die sie beangeln wollen. Also jetzt beispielsweise, wenn ich sage, ich möchte Meeresfisch angeln, dann gehe ich jetzt nicht nach Hamburg oder nach Berlin, sondern dann fahre ich halt eben nach Norwegen oder Island oder wo auch immer hin.
Was ist denn sozusagen jetzt für dich bislang so der absolute Top-Angelspot? Also geiler war es noch nie als da.
Den einen gibt es fast nicht, aber ich muss schon sagen, also als wir uns letztes Jahr in Norwegen aussetzen lassen haben und mit dem Kajak dann die Inseln vor den Lofoten, vor Norwegen abgefahren sind, da sind wir auf so eine Insel gestoßen, hatten den schönsten Sonnenschein, hatten glasklares Wasser, hatten Sandstrand, das sah wirklich aus wie in der Karibik, aber war Norwegen. Und das war schon mit der schönste Angelplatz, an dem ich je war. Ja, das war also absoluter Traum.
Also schon auch weit weg, aber noch europäisch.
Also europäisch, ja.
Und du musst nicht in die Südsee fahren und nicht nach Südamerika oder so.
Nee, also ich bin auch ein großer Fan von den skandinavischen Ländern, weil es auch ein bisschen die Kälte, das Rough, das mag ich.
Und also ich verbinde da aber so mit Fischen und irgendwie so diesen ganzen Image in meinem Kopf ist nach Südamerika so groß, aber ist ja gar nicht so.
Doch, also, aber es ist halt die Anreise sehr schwer und für einen deutschen Angler eigentlich schwer nachzuvollziehen. Was wir immer machen, ist, dass unsere Community auch das, was wir machen, nachvollziehen kann. Also man merkt die Klickzahlen, wenn wir hier in Deutschland was drehen, haben wir viel mehr Aufrufe, als wenn wir jetzt beispielsweise auf den Malediven etwas machen.
Ach wirklich?
Ich würde denken, dass es umgekehrt ist eigentlich.
Ja, habe ich auch gedacht, weil ich früher auch so war. Ich habe immer geträumt von, ich kann da mal angeln und da mal angeln, aber nee, die Realität ist anders. Die Leute wollen etwas, was sie nachvollziehen können, was sie so nachmachen können. Deswegen kommen auch zum Beispiel Folgen, die man von einem Boot aus dreht, nicht so gut an wie Folgen, die man vom Ufer aus dreht, weil die Leute halt einfach nicht alle ein Boot haben, sondern die gehen halt meistens vom Ufer angeln.
Das heißt aber, Leute wollen auch bewusst das dann nachangeln, was du machst.
Naja, genau, oder nachvollziehen können, glaube ich, was ich auch verstehe. Und mittlerweile ist es auch so, dass ich dieses Einfache auch total schätze und mag. Also ich gehe auch mittlerweile viel lieber einfach irgendwo anhalten, vom Ufer los und guck da meinen Fisch zu fangen.
Hast du von dir einen Angelatlas? Also wenn ich das so höre, für mich das Erste, was ich mir kaufe, wahrscheinlich der Nays oder der Dustin Angelatlas, um zu gucken, was sind so seine Orte, seine Spots, wo kann ich da hinfahren?
Ja, das hält man ja beim Angeln immer ein bisschen geheim, damit die Spots nicht so überlaufen. Das ist ja ein großes Ding. In meinem Kopf habe ich natürlich einen Angelatlas. Ich habe auch auf Google Maps ganz viele Spots.
Du hast gesagt, wenn du deine Pins bei Google Maps verkaufen würdest, würdest du dir den Pfeil mitnehmen.
Ich glaube, das würde gut funktionieren.
Aber machst du nicht?
Nee, auf keinen Fall.
Weil dann alle überlaufen werden?
Ja, überlaufen und auch Leute, die mir natürlich die Spots manchmal geben, dann natürlich auch sauer werden. Also weil ich mache ja dann nicht nur meine Spots kaputt, sondern auch die Spots von den Leuten, die mir da geholfen haben, beispielsweise Spots zu finden.
Was ist denn mit so Angelreisen? Also ich meine, wenn ich das so höre, Ich bin halt so weit weg davon, ich bräuchte jemanden wie dich oder irgendwie vielleicht auch 3 Nummern kleiner, aber der mir zumindest mal erklärt, wie es überhaupt funktioniert und der mich mal mitnimmt und so. Und ich kann mir vorstellen, wahrscheinlich in der Community noch mal mehr, dass Leute sagen, ey, mit dem Dustin mal angeln gehen, da zahle ich 1000 Euro für.
Ja, diese Anfrage, mal angeln zu gehen, Guidings zu machen, habe ich sehr oft. Und da zahlen Leute tatsächlich auch wirklich viel Geld für. Also es gibt ja Wir haben zum Beispiel mal ein Charity-Event gemacht, wo sie einen Angeltag mit mir verlost haben, und da wurden tatsächlich für einen Tag 11.000 € ausgegeben. Also von 2 Leuten zwar, aber die haben für einen Tag Angeln mit mir 11.000 € bezahlt. Es ging dann an, ich glaube, ein Kinderhospiz, also für einen guten Zweck. Aber da hat man schon gesehen, wie viel Potenzial das eigentlich hat. Aber das ist für mich, würde ich das, das würde ich nie machen. Meine Zeit ist mir so wichtig und Da jetzt für Geld dann mit fremden Leuten ewig auf dem Boot stehen, das würde ich glaube ich nicht machen, weil du kannst ja die Leute dann auch nicht aussuchen und bist dann irgendwie auch wieder Dienstleister. Also ich bin ja so ein bisschen, habe ja vorher eine Filmproduktion gehabt und auch ein bisschen raus da zu einem Produkt, weil mich das Dienstleistersein auch genervt hat. Und auf der anderen Seite ist natürlich auch so, dass das extrem viel Zeit kostet. Mein YouTube-Kanal, da bin ich ungefähr eine Woche im Monat weg.
Und wenn ich, wenn ich, kommen die Woche raus?
Die Woche im Monat. Wir haben sehr komplexe Videos, die so um die Stunde sind, sehr schnittintensiv, sehr, sehr viele verschiedene Kameraeinstellungen. Also 3 im Monat ist unser Ziel.
3 Videos im Monat?
Ja.
Was müssen die für Aufrufzahlen ungefähr generieren, damit es ein gutes Video war?
100.000 ist ein gutes Video, 250.000 ist ein sehr gutes Video und so ab 400.000 ist ein exzellentes Video, würde ich sagen.
Und es wächst aber wahrscheinlich stetig hoch. Es wächst, ja.
Ja, also im Moment sind wir ja, und alles organisch, das sind wir, kaufst du gar nicht, aber könnte man ja machen, um zu beschleunigen, könnte man machen, das zu beschleunigen, aber ich weiß nicht, ob das immer auf Dauer funktioniert, ne, weil am Ende kaufe ich mir dadurch ja nicht mehr Käufer.
Vielleicht schon, vielleicht gibt's ja Leute, die das Video dann sehen, die sonst nicht gesehen hätten, weil du die Hinweise quasi kaufst bei YouTube, und dann sehen sie das und finden das cool und kaufen dann deine Klamotten. Ja, das Prinzip ist ja schon nicht dumm, ne?
Ja, natürlich, haben wir auch oft drüber nachgedacht. Ich habe immer ein bisschen Sorge, dass man sich den Kanal so kaputt macht.
Man kann ja gucken, wie die Watchtime ist, ob die runtergeht, ob die hochgeht.
Genau, aber dann generierst du Abonnentenzahlen, hohe, und hast dann irgendwann, weil die Leute natürlich ein Thema spannend fanden, aber das andere wieder nicht, hast dann Videos, die so total verrecken. Und das haben wir gerade gar nicht, ne? Also wir haben jedes Video hat eigentlich Also im letzten Jahr haben wir, glaube ich, kein Video unter 100.000 Klicks gemacht, was für uns wirklich gut ist. Und ich hätte Sorge, dass ich mir das damit kaputt mache.
Hast du Werbung ausgeschaltet? Also kann man bei dir gar nicht werben in dem Kanal?
Doch, man kann werben. Habe ich irgendwann mal eingeschaltet, hatten wir ewig ausgeschaltet, weil irgendwann mal das Gerücht kam und mir jemand gesagt hat, hey, YouTube rankt deine Videos besser, wenn du Werbung hast. Da dachte ich, ja, ist ein nachvollziehbarer Schritt, die verdienen Geld damit. Und dann haben wir das angemacht. Aber für uns ist es jetzt nicht so, dass wir damit Geld verdienen. Also das, was wir damit einnehmen, deckt vielleicht die Produktionskosten nicht mal. Also wir haben ja so, es ist ja so komplex bei uns. Wir machen ja wirklich sehr hochwertige Sachen. Bei uns gibt es eine Color Correction danach. Bei uns gibt es wirklich.
Gibt es einen eigenen Cutter für die ersten Sekunden? Man hört jetzt ja immer von mehreren YouTubern, dass sie so einen eigenen Cutter haben, der nur die ersten 30 Sekunden oder so was macht.
Bei uns, das ist ein großes Problem tatsächlich noch. Also Problem ist nicht, aber wir müssen, wir kommen gar nicht mehr hinterher mit dem, was wir alles machen müssen. Wir müssen da jetzt aufstocken. Und es ist nicht so leicht, in einer Nische einen guten Cutter zu finden. Ich habe Glück, dass ich früher aus meiner Produktionszeit einen exzellenten Kameramann habe, der auch gut cutten kann. Also mit dem habe ich früher auch Porsche gedreht und so weiter. Aber der schafft das halt gar nicht mehr. Und dann gute Leute zu finden, die ihn da unterstützen und dass wir da ein bisschen höhere Schlagzeilen mit den Videos schaffen, ist gar nicht so einfach.
Aber ist denn die Qualität, also muss es so hochwertig sein, damit es funktioniert, oder ist denn hier auch Authentizität?
Das ist unser Anspruch.
Ihr solltet euer Look sein. Man hört ja auch auf Social Media ganz stark einfache Sachen rauspushen, testen, auch einfach so authentische Sachen, Amateurmaterial teilen. Aber macht ihr nicht?
Machen wir nicht. Ich würde auch sagen, unsere Sachen sind hochwertig und trotzdem authentisch. Das ist das Gute. Ja, wir machen es nicht. Wir haben auch öfter drüber nachgedacht, aber haben gedacht, unser Anspruch mit Nays ist eigentlich ein anderer. Wir wollen hochqualitative Sachen machen. Wir wollen hochqualitativen Content machen und da ist es wieder so, das ist mehr so meine Leidenschaft. Vielleicht würde das andere auch gut funktionieren, aber das wäre dann irgendwie auch nicht authentisch am Ende.
Wenn man das jetzt so hört, dann werden vielleicht ja schon noch andere Firmen hellhörig und sagen, okay krass, der sitzt ja wirklich auf dem Thema und das klingt ja alles wirklich machbar, dass es größer wird. Und wenn du jetzt dann noch in den USA, weiß ich nicht, mit Geld in den Markt reingehst und dir da vielleicht irgendwie Influencer dazuholst oder Leute da überzeugst, für Nays zu werben und eure Köder dann auch dort irgendwie vertreibst, sprechen Investoren an, oder sagst du, du willst auf keinen Fall, du willst sozusagen in dem kleinen Setup bleiben, oder?
Also solange wir es so meistern können, wollen wir in dem kleinen Setup bleiben, organisch weiter wachsen, über unser Netzwerk alles regeln. Das ist schon so.
Wenn jetzt jemand zuhört und sagt, okay, ich bin auch Angler, ich sehe das genau, mega, da will ich drauf, und da würde ich jetzt mich mit paar Millionen einkaufen, dann hättet ihr mehr Kapital. Wäre das hilfreich?
Natürlich wäre das hilfreich, immer.
Aber ist das auch denn ein Thema für dich?
War noch nicht der Fall. Müsste ich dann drüber nachdenken und mich mal mit—
Jetzt kommt es jemand, ich verspreche dir, Steffen, jetzt kommt jemand.
Ja?
Also wenn es—
Ja, also—
Das ist ja so plausibel und wenn die Zahl an Anglern so hoch ist, wie du sagst, dann wird es auch hier Leute geben, die a) Investoren sind und b) Angler und sagen, okay, mein Thema.
Also es wäre jetzt gelogen, wenn wir da noch nie drüber gesprochen hätten, aber im Moment sind wir, würde ich sagen, so sehr gut vorangekommen und ich würde darüber nachdenken, wenn es konkret wird.
Gibt es denn noch irgendwie sozusagen neben dem amerikanischen Markt irgendwelche Next Steps, also um ein Portfolio an Werbepartnern aufzubauen, wahrscheinlich noch mehr zu verbreitern? Gefühlt ist da ja noch sehr viel unbeackertes Land vor euch.
Absolut, also was Ziele wären, wären andere Märkte in Europa noch. Also wir sind in Italien zum Beispiel noch nicht und so weiter und so fort. Auch marketingmäßig, also noch Zweitkanäle, Drittkanäle zu machen, auch andere Plattformen noch besser zu bespielen. Da gibt es noch ganz viele Möglichkeiten, marketingmäßig was zu machen.
Eine Frage darf natürlich nicht fehlen: Wie passt eigentlich deine Freundin in dieses ganze Spiel rein?
Die war so riesig, die fand meine Fischbilder beeindruckend bei Instagram und dachte sich, auch den muss ich kennenlernen. Genau, das kann ich mir vorstellen. Götze war es nicht. Wie meine Freundin, wie die da reinpasst.
Also die fährt gerne mit nach Norwegen, lässt sich aussetzen auf einer Insel. Also kannst du dir direkt vorstellen. Nee, also sagen wir mal so, also deine Freundin, für alle, die jetzt irritiert sind, dass wir nicht wissen, ist Lena Gercke, also die bekannte Influencerin, Model, Ex-Germanys Next Topmodel, Unternehmerin mittlerweile auch, eigene Klamottenmarke LeGer, also auch schon hier im Podcast gewesen. Insofern in Deutschland ja sehr bekannt.
Ja, wie die da reinpasst, also Sie fährt jetzt glaube ich nicht so gern nach Norwegen. Sie hat mir zuliebe und vielleicht auch meiner größeren Tochter zuliebe, weil ich merke, die ist auch so naturaffin, eine Reise nach Norwegen geschenkt. Und das ist erstmal ein Trial, ob wir das jetzt öfter machen. Ich hoffe ja total, dass das fruchtet und suche jetzt schon immer ganz schöne Orte, wo man vielleicht auch so ein bisschen abseits von der Natur noch mal schön Wellness machen kann. Aber ich glaube, sie ist schon auch sehr naturverbunden, war früher auch sehr viel draußen und ich glaube, sie schätzt das auch schon. Sie schätzt vor allem glaube ich, dass dass ich so eine Passion habe, dass ich sowas habe, wofür ich brenne.
Aber sie fährt jetzt nicht regelmäßig mit oder sowas?
Nein.
Aber ich meine, das ist ja auch schon hart. Ich meine, wenn ihr euch überlegt, als Familie, du bist eine Woche nicht da.
Absolut.
Und du bist ja auch dann durchaus aktiv mit allen möglichen Sachen, dann die Kinder und sowas.
Absolut. Habe ich echt Glück gehabt, sie kennengelernt zu haben, weil sie hält mir da schon krass den Rücken frei. Also das ist ja manchmal mit 2 Kindern und wenn jemand, Lena ist Vollzeit tätig, das ist ja eigentlich nicht möglich, dass man einfach mal sagt, ey, man ist eine Woche weg. Wir haben dann Unterstützung natürlich noch durch unsere Eltern, also durch meine Eltern, Großeltern und durch ihre Eltern, die dann regelmäßig auch vorbeikommen. Und Lena hält mir den Rücken frei. Da haben wir echt großes Glück, dass ich das dann so machen kann.
Liquidität ist der Treibstoff für alles Wachstum, aber lange Zahlungszyklen binden häufig wertvolle Liquidität oder wertvolles Kapital. Und genau hier kommt unser heutiger Partner Sage ins Spiel. Sage beschleunigt mit Sage Intacct den gesamten Prozess von der Leistung bis zum Zahlungseingang. Die Fakten sprechen für sich: Die Zeit bis zum Zahlungseingang sinkt von etwa 120 auf unter 70 Tage. Eure Rechnungszyklen werden über 50% kürzer. Der Monatsabschluss ist bis zu 73% schneller fertig. Ihr trefft Entscheidungen endlich auf einer aktuellen Datenbasis. Das heißt weniger Kapitalbindung und mehr Liquidität für Investitionen. Und mit dem KI-gestützten Finanzmanagement habt ihr den ganzen Cashflow jederzeit im Blick. Über 2 Millionen Kunden weltweit vertrauen auf die Cloud-Lösung von Sage. Extra für OMR-Hörer gibt's außerdem jetzt ein exklusives Angebot: Ihr bekommt 20% Rabatt auf die ersten 12 Monate. Das Angebot gilt für Sage Intacct inklusive dem Sage Copilot bis 31.12.2026. Und als ihr euch kennenlernt, war sie dann irgendwie so, okay, jetzt habe ich so einen Angler-Dude hier.
Ich hatte eher das Gefühl, sie fand das ganz spannend. Also damals war ich, habe ihr das natürlich immer erzählt, aber damals war ich eher noch der Film-Dude. Der Angler-Dude wurde ich dann also so intensiv, dass auch mein Job wurde erst später. Also sie hat natürlich meine Passion vorher schon gesehen und war dann auch wie einer der ersten Urlaube, da war sie auch tatsächlich mal mitangeln in Mexiko und hat das eigentlich auch ganz gut gemacht. Hat man, hat aber gemerkt, so, also Am Ende ist es nichts für sie.
Aber sie kann dir auch nicht helfen. Ich meine, sie hat ja auch große Reichweiten, aber das bringt dir wahrscheinlich gar nichts.
Ich weiß gar nicht. Naja, vielleicht sitze ich ja auch hier, weil ich so ein bisschen Einfluss von ihr da ist.
Also ich kenne dich jetzt schon darüber. Ehrlicherweise war es sogar so, weil ich dich jetzt schon länger kenne als jetzt die letzten Wochen, als ich das Thema Angeln angefangen habe. Mit dem Steffen habe ich erzählt. Aber sie hat mir sogar erzählt, dass, so kam ich noch mal extra drauf, dass wenn ihr gemeinsam irgendwo hinfahrt, dass dann teilweise du angesprochen wirst und Leute wollen irgendwie ein Foto haben und man denkt irgendwie mit Lena, aber es war halt mit dir jetzt.
Ja, also das klar. Also ich würde schon sagen, dass Lena mehr angesprochen wird, das muss man schon mal sagen. Aber klar passiert das auch. Also man muss sagen, das ist irgendwie, hätte man sich vor 10 Jahren noch nicht gedacht, aber es passiert schon sehr regelmäßig, dass wir auf der Straße erkannt werden, angesprochen werden und nach einem Foto gefragt werden.
Aber dann du halt, ne?
Ja, ich. Und das macht mich froh. Also es zeigt ja das, was man macht, dass das irgendwie auch Früchte trägt.
Angeblich habe ich mal einen Artikel gelesen über dich, gibt es sogar Leute, die jetzt irgendwie eine Unterschrift von dir sich tätowieren haben lassen.
Ja, gibt es tatsächlich. Oder Köder von uns und so.
Köder tätowieren?
Ja.
Wirklich?
Ja, ja.
Okay, what the fuck.
Vor allem dann denkt man, Lustige Anekdote, war ich neulich im Angelladen und ich weiß ja vorher schon immer, was passiert, welche neuen Köder kommen und so weiter. Und da hat mir jemand hinterm Tresen gezeigt, guck mal hier, ich habe mir den Mad Max, das ist ein Köder von uns, tätowieren lassen. Toll, die Form, ich finde das alles so super. Und ich habe mich gar nicht getraut zu sagen, der läuft jetzt aus und wir haben eine ganz neue Form und der sieht ganz anders aus.
Ach du Scheiße.
Aber das war ganz lustig. Und ja, das passiert öfter. Wir sind ja auch immer in Berlin auf einer großen Messe jetzt. Ende November wieder.
Das Angelmesser.
Das Angelmesser ist unglaublich. Also man kommt Freitag, geht die Messe los, bis Sonntag steht man eigentlich nur da, schreibt Autogramme, macht Fotos und hört sich Stories von anderen begeisterten Anglern an. Das ist schon echt toll, auch anstrengend, aber unglaublich.
Ist das Angeln jetzt irgendwie alterslos? Oder würdest du sagen, die meisten Angler sind schon eher älter?
Alterslos, absolut. Also ich würde auch Angeln jetzt so als Trendsport bezeichnen. Ich glaube, Angeln ist jetzt nicht ein Trendsport. Angeln war schon immer da und immer ein Sport, der da war, aber ist mehr sichtbar für junge Leute. Und ich glaube, mehr junge Leute trauen sich, das nach außen zu zeigen, weil es halt nicht mehr dieses ganz schlimme Image hat von wegen Bierbauch, Bierkanne in der Hand, Alkohol trinken und Pose baden.
Und gibt es noch andere deutsche reichweitenstarke Menschen oder Prominente, die sich jetzt zum Angeln bekennen. Ich weiß jetzt, Materia ist ja auch so.
Ja, aber also man muss schon sagen, die Leute sind da in Deutschland sehr vorsichtig mit. Also ich kenne ganz viele reichweitenstarke Leute, die gerne angeln, mit denen ich auch schon angeln war, aber die es nach außen hin halt nicht zeigen, weil es kontrovers ist.
Kontrovers ist daran, dass Leute sagen, okay, das ist Tierquälerei oder das ist umweltfeindlich sozusagen.
Umweltfeindlich glaube ich, das Das Argument kommt nicht, weil Angler ja sehr viel auch für die Flora und Fauna tun. Also wir machen regelmäßig Aufräumaktionen, Catch-and-Clean-Day gibt es. Also man bewirtschaftet die Gewässer, man sorgt schon dafür, dass der Lebensraum der Fische halt eben geschützt ist. Aber natürlich hat man dann ein lebendes Tier am Haken. Aber ich denke mir mal, also das muss jeder für sich ausmachen, aber Solange ich Fisch und Fleisch esse, finde ich das schon auch der richtige Weg, sich den selbst fangen zu können und selbst zu besorgen.
Issst du die Fische dann immer auch alle auf, die du da rausholst?
Nee, ich esse nicht alle Fische auf, die ich da raushole. Also wir machen das jetzt sehr regelmäßig und das ist auch schon der Hauptantrieb natürlich. Aber du kannst ja gar nicht alle Fische essen. Also du fängst Fische beispielsweise, die sind untermaßig, die musst du zurücksetzen. Du fängst Fische in der Schonzeit, weil du einen anderen Fisch beangelst, der keine Schonzeit hat, aber der beißt und den du wieder freilässt. Es gibt auch zum Beispiel, die Müritzfischer machen so, da musst du, gibt es ein Entnahmefenster. Das heißt, wenn du einen Hecht fängst beispielsweise, der über 90 Zentimeter lang ist, da sagen die, der ist für die Population wichtig, den musst du zurücksetzen. Oder der unter 60 Zentimeter ist. Also das heißt, du darfst dann nur die Fische entnehmen, die in diesem Fenster sind. Und na klar, wenn du einen kleineren oder einen größeren fängst, Dann fängst du den Fisch und setzt ihn zurück und hast ihm im Zweifel eine Verletzung zugefügt.
Was war der größte Fisch, den du je gefangen hast?
Der größte Fisch, den ich je gefangen habe? Ja, der größte Fisch ist halt schwierig. Der größte Fisch an Wert für mich?
Also ich dachte jetzt eher so an Länge.
Ich habe einen Wels gefangen von 1,92 Meter. Aber das ist immer so eine klassische Nicht-Anglerfrage, weil eigentlich geht es ja nicht um den größten Fisch ever, sondern in deiner speziellen, in deinem speziellen Gebiet um den größten Fisch. Das heißt, ein Barschangler, der ist mit 50 Zentimetern, denkt der, wow, das ist ein Riesenfisch, das ist ein kapitaler Lebensfisch. Ein Welsangler, der hat 2,50 Meter. So, deswegen, und die sind für beide gleich viel wert.
Das heißt, du angelst auf alles. Welsen machst du, aber du machst auch—
Nee, ich angel eigentlich auf die klassischen Raubfische, die hier auch heimisch sind. Hecht, Barsch, Zander.
Und was kann am größten werden davon? Also am längsten?
Der Hecht. Ja, und da ist mein größter 1,27 Meter.
Okay. Und kann man den dann auch verkaufen?
Nee, also das auch nicht. Also ich fange keinen Fisch, um ihn zu verkaufen. Entweder ich verzehre ihn oder—
Was ist der leckerste Fisch?
In unseren Breiten würde ich schon sagen Zander. Zander oder Barsch, aber eher Zander sogar noch.
Und dann muss man den irgendwie groß zubereiten? Dann machst du den einfach auf dem Grill?
Ich mag es total plain. Also wir machen es auf unseren Trips auch immer. Ich filetiere den oder Mein Partner filetiert ihn und dann brate ich den einfach auf der Haut.
Also auf dem Grill?
Auf dem Grill oder in der Pfanne. Am liebsten brate ich ihn selber gar nicht, sondern lasse ihn braten, weil ich nicht der begnadetste Koch bin. Aber das ist das, was mir am besten schmeckt.
Okay, und was ist jetzt so in den nächsten Wochen bei dir geplant?
Wir haben jetzt tatsächlich noch einen relativ wilden Trip vor uns. Also wir wollen so einen Survival-Trip wieder machen nach Norwegen. Auf einer einsamen Insel mit einem Kajak, aber im Dezember halt eben, wo es wirklich -10 Grad sein kann. -10 Grad im Zelt schlafen, eigene Nahrung fangen und so weiter und so fort.
Kann das gefährlich werden?
Ja, absolut. Es kann gefährlich werden. Man muss auch die richtigen Sicherheitsvorschriften einhalten quasi. Du hast Überlebensanzüge an, du hast Schwimmwesten an, du hast Satellitentelefone an, damit du auch Leute erreichst. Weil du ja keinen Empfang da hast. Du hast, wir haben in dem Fall sogar ein Rettungsboot in der Nähe im Notfall. Aber also solche Trips, man sagt ja immer, Angeln ist langweilig, können immer gefährlich werden. Wir hatten zum Beispiel uns mal aussetzen lassen in so einem Sami-Gebiet. Sami sind die Ureinwohner von Schweden und da gab es im Umkreis von 100 Kilometern keine Zivilisation.
Wo kommst du denn hin?
Da sind wir tatsächlich mit dem Helikopter hingekommen und wurden da ausgesetzt. Und dann gab es halt einen absoluten Wetterwechsel und wir sind halt, die Flüsse sind angestiegen und du bist von See zu See ja mit unseren Kajaks nicht mehr gekommen, weil es so reißende Flüsse waren. Und wir sind gekentert, der Kameramann ist über Bord gegangen und du denkst dann schon so, ey Gott, du siehst ihn nicht mehr. Du rennst dann den Fluss entlang und denkst, ey, was ist denn jetzt mit dem passiert? Und hoffentlich ist der unten dann auch noch Lebend da. Dann denkst du ja auch so, was machst du jetzt mit dem Satellitentelefon? Jemand anrufen dauert aber auch eine Weile, bis jetzt Hilfe da ist. Also es sind schon Situationen, wo man denkt, so, das kann schon ganz schön wild werden. Aber das ist auch das, dieser Trip allein, der gibt mir immer noch so viel, weil das war fast so, ich habe einen Podcast von dir gehört mit André Schürrle und der meinte, er ist doch da hochgelaufen und dann war diese Hütte da und diesen Punkt noch mal zu überwinden. Und in dem Moment ist es gar nicht so. Also dann quälst du dich und du hast total Zweifel, was du jetzt gerade machst. Aber danach zehrst du so sehr davon, durchgehalten zu haben. Und bei diesem Trip eben war es bei uns so, dass wir gekentert sind, zweimal. Waren im absoluten Dauerregen, dauerhaft. Haben Schlafsäcke verloren, Isomatten verloren. Alles war nass, komplett. Und waren noch 4 Nächte oder 5 Nächte da und mussten dann halt eben im Zelt nass.
Also von Angeln keine Rede mehr.
Keine Rede mehr. Also klar, musstest halt irgendwie Nahrung beschaffen noch. Das war aber so, du warst 4 Nächte nass gewesen ohne Isomatte, ohne Zelt oder irgendwas. Feuer ankriegen war auch brutal schwer wegen dem Regen. Helikopter konnte uns nicht rechtzeitig abholen, weil Unwetter. Und dann bist du da gefangen draußen, ne. Und in dem Moment war es die absolute Hölle, als ich dann da im Dauerregen stand, absolut durchgefroren, mich kaum mehr bewegen konnte und man nur noch durchhalten musste. Aber danach, jetzt denke ich daran so gern zurück und dachte so, ey, was man da geschafft hat.
Man denkt ja eigentlich immer, dass man irgendwie in den Süden, wo es warm ist und wo es dann irgendwie—
Nee, das ist nichts für mich. Das ist wirklich nichts für mich. Lena, um da wieder zurückzukommen, die möchte in Urlaub ja auch immer in den Süden und ins Warme. Ich stehe schon so auf Skandinavien ein bisschen. Ich mag auch Wärme so, aber nicht so. Also muss schon für mich was so—
Kann man auf Mallorca auch gut angeln? Oder auf Ibiza?
Ja, kann man schon angeln. Das ist jetzt nicht so meins.
Aber hast du schon mal gemacht?
Habe ich schon gemacht, ja. Ich habe schon mal Thunfische vor Ibiza gefangen und in Mallorca kann man auch Thunfische fangen. Wir haben sogar einen Mitarbeiter, wir haben viele Mitarbeiter, die nicht bei uns in Berlin sind, sondern die halt eben überall in Deutschland verstreut sind. Und wir haben aber tatsächlich auch jemanden, der auf Mallorca lebt.
Und der da irgendwie?
Der ist vor allem im Fashionbereich tätig, also bei uns bei unseren Kleidungen. Und der ist auch dafür gekommen, aber den hat der Angelvirus jetzt auch total gepackt und der ist jetzt da dabei und fängt an, da zu angeln und fängt auch schon Fische.
Was verkauft ihr eigentlich von den Fashion-Items am meisten?
Boah, das ist eine gute Frage. Ich glaube schon, unsere Hoodies sind sehr beliebt und auch unsere Taschen und Rucksäcke. Aber wir fangen jetzt auch immer mehr an, unsere Functional Wear zu verkaufen, weil die Leute halt merken, ey, da haben sich Leute wirklich Gedanken gemacht, was fürs Angeln oder fürs draußen sein sinnvoll ist. Also unsere, unsere Midlayer, so Daunenjacken, warme, die verkaufen wir extrem gut. Handschuhe nicht, aber, oder Regenjacken in verschiedensten Klassen, also zum Beispiel Sommerregenjacken, Winterregenjacken.
Da guckst du dir auch alle an und machst du das Designs?
Designs macht halt eben Marcel, mein Geschäftspartner, der kommt ja eben aus dem Bereich, ne, und das macht er. Und wir haben aber auch schon ein großes Team mit 6 Leuten.
Tauscht ihr viel mit, ich meine, Lena ist ja auch jetzt seit ein paar Jahren, haben wir schon hier im Podcast gehabt, mit mit Tarek damals, mit About You, Leger. Also ist ja auch eigentlich Fashion-Unternehmerin. Sitzt man da abends am Schreibtisch und überlegt sich, okay, du kennst den Produzenten, du kennst den, du kennst irgendwie diese Marketingkampagne, du kennst jene. Also ist man da sehr viel im Austausch?
Eigentlich nicht, nee, eigentlich überhaupt nicht, muss man sagen. Also weil für mich ist, ich mache ja auch den Fashionbereich nicht so sehr, ne, das macht ja mein Geschäftspartner Marcel. Also ich gucke mir Sachen an, trage sie, bewerbe sie, aber die Berührungspunkte zu Hause sind dann gar nicht so da.
Also du guckst dir auch irgendwas, die da macht, nicht an und sagst nicht, ey, bei uns im Shop macht man aber so, oder wir haben eine andere Shopsoftware.
Tatsächlich nicht, nee.
Noch nicht drüber gesprochen?
Nee. Wir sind ganz froh, glaube ich, wenn wir zu Hause mal nicht über Arbeit sprechen. Also wir sprechen viel über Arbeit, aber mit 2 Kindern und 2 Jobs, also dieser YouTube-Kanal ist ja eigentlich ein eigener Job und dann halt eben noch Nays parallel und Lena ist ja auch auf 1000 Hochzeiten. Da ist es schon schön, wenn man nach Hause kommt und jetzt nicht unbedingt die ganze Zeit noch über Arbeit spricht, sondern vielleicht, ey, wo geht der nächste Urlaub hin? Was machen wir mit den Kids am Wochenende? Sowas halt eher.
Wärst du der größte Angelname in der Welt aktuell, würdest du sagen?
In der Welt?
Also wärst du der Roger Federer oder sowas? Also der Maradona?
Schwer, schwer. Der Maradona in seiner Karriere noch. Jacob Wheeler vielleicht? Aber also ich meine, Jacob Wheeler, glaube ich, das ist so ein Ami, der ist kredibil, der ist halt für seine Turniere bekannt. Aber ich tippe mit Sicherheit viel größer Influencer John B. aus Amerika. Das ist ein Influencer.
Das sind so Leute mit mehreren Millionen Reichweite.
Ja, genau.
Und aber die kann man die bezahlen, dass die, dass die Nays tragen?
Der hat auch seine eigene Marke gegründet. Also das wäre schwer, aber man könnte die schon bezahlen und wir sind da auch dran. Haben super gute Connections auch schon in Nordamerika. Werden da im Januar auch hinfahren, die ersten Besuche machen, ersten Shops besuchen, ersten Influencer sprechen und da gucken wir mal, wie das Kapitel Amerika weitergeht.
Aber ansonsten, du machst doch jetzt eine verrückte Reise, wolltest du gerade noch zu erzählen? Also das heißt, was kommt sonst noch irgendwas, was man mal wissen muss, worauf man sich freuen kann?
Worauf man sich freuen kann? Du vor allem. Ja, also als Angler kann man sich halt auf immer neue Produkte freuen. Also wir bringen noch eine neue Rutenserie raus. Also das ist ganz lustig.
Also gut ist ja der Stock.
Die Angel quasi. Genau. Und verschiedenste Köder, darauf freuen sich die Leute richtig. Also wir kreieren da wirklich einen Hype. Wie viele SKUs habt ihr denn? Wie viele Produkte?
Produkte haben wir.
Boah, wie viel haben wir denn jetzt? Weiß ich gar nicht. Schon viel, so 30 mittlerweile.
Oder 30 Produkte, und dann gibt es wahrscheinlich noch Farben.
Na klar, das kann ich gar nicht zusammenzählen. Also gibt es dann noch 8 verschiedene Farben und 4 verschiedene Größen von einem Produkt.
Also du kannst da das Sortiment auch noch richtig erweitern und dann sozusagen Upselling machen. Leute, die dann einmal bei euch gekauft haben, also kaufen dann zu Weihnachten noch mal eine neue Angel oder kriegen eine geschenkt oder so was.
Absolut, ja.
Also schon absolutes Glaubwürdiges. Also ich würde investieren, wenn ich das so höre, würde ich sagen, okay, das wird größer werden, zwangsläufig. Also alleine weil Social Media das jetzt immer weiter nach vorne tragen wird. Die Reichweiten wachsen ja nach wie vor.
Absolut.
Und ihr habt da was gefunden, ein Loch gefunden, glaube ich. Und ich würde mich nicht wundern, wenn ihr aus den 10 Millionen Umsatz, wenn ihr wirklich auf jetzt 100, da müsst ihr wahrscheinlich noch ein paar echt neue Märkte erschließen.
Absolut, ja. Das ist das Ziel, auf jeden Fall. Das ist das Ziel, solange es Spaß macht und solange die Leidenschaft dann nicht verloren geht.
Und wenn jetzt jemand zuhört, der sagt, ich möchte ja dabei sein, darf ich dann Intro machen vielleicht? Oder schick dir mal. Absolut.
Okay, klar.
Cool, vielen Dank, dass du da warst.
Danke.
Beeindruckende Geschichte. Glückwunsch. Also du musst ja erstmal was finden.
Ich hoffe, nicht zu langweilig für die ganzen Nicht-Angeln-Interessierten.
Für mich überhaupt nicht. Also ich bin ja der typische Nicht-Angel. Also interessiert will ich gar nicht sagen, weil ich das wirklich spannend fand, aber bisher einfach ahnungslos. Und was ich wirklich am Ende auch immer meine, jetzt in dem Fall mit Glückwunsch, ist einfach eine Riesengnade, wenn man die Mischung aus, man hat ein Business gefunden, das auch noch, oder eine Leidenschaft gefunden, um die herum man ein Business bauen kann. Das ist ja gar nicht so, viele sind einfach Fußballfans und dann können sie aber nicht so gut spielen und dann ist es halt nicht möglich, damit irgendwie Geld zu verdienen. Oder viele sind Musikfans und hören gerne Musik, aber weiß ich nicht.
Da bin ich auch wirklich dankbar für.
Also dieser Match ist echt selten.
Das könnte ich mir auch wirklich nicht anders vorstellen. Ich meine, das war ja bei mir schon immer so. Also ich bin zu einer Angelzeitung gegangen, habe dann eine Filmproduktion gegründet, weil Film meine Leidenschaft war und jetzt halt eben Angeln. Und ich bin so dankbar dafür, dass ich das so machen kann.
Das würde ich wahrscheinlich noch. Also ich würde mal tippen, steile These, du holst aus deiner Karriere mehr raus als deine Frau, wirtschaftlich gesehen.
Vielleicht.
Wenn du eine Firma verkaufst, wirst du kommen. Ja. Also wobei die Firma ist jetzt ja noch relativ stark von dir abhängig. Ja, das muss man wahrscheinlich irgendwann ein bisschen, aber da sind wir dran.
Das müssen wir auch auf mehrere Schultern stellen, auf jeden Fall.
Aber es wird ja wahrscheinlich über die Zeit auch dann so sein. Und dann, also ich meine, allen Respekt vor dem, was Lena geschaffen hat, aber ich glaube, dass du da auf der größeren Welle, dem größeren Asset und der größten monetarisierbaren und langfristigen Möglichkeit sitzt.
Das würde mich natürlich freuen.
So, dann ist doch mal Ruhe.
Und sie wahrscheinlich auch.
Okay, okay. Alles klar. Cool.
Danke dir.
Ciao, ciao.
Ich war keine gute Chefin und heute coache ich Führungskräfte. Und ich wurde mit 22 Jahren Führungskraft und musste ganz schön hart dafür kämpfen, ernst genommen zu werden. Heute bin ich Spiegel-Bestsellerautorin und erreiche auf LinkedIn Millionen Menschen. Wir sind Emma Isadora Hagen und Svantje Almers. Das ist Out of Office, der Business- und Karriere-Podcast. Wir teilen mit euch Karrieretipps, die wirklich funktionieren, egal ob es um Gehalt, Selbstmanagement oder die Frage geht, wie man kritische Gespräche richtig führt. Und dazu teilen wir mit euch die neuesten Erkenntnisse aus der Wissenschaft und ordnen für euch den Hot Tea aus der Businesswelt ein. Wenn ihr das nicht verpassen wollt, dann abonniert den Kanal und seid ab jetzt jeden Mittwoch mit uns out of office.
Dieser Podcast wird produziert von Podstars bei OMR.
More from Mario


Vom Hafenarbeiter zum Milliarden-Textilimperium: Tom-Tailor-Gründer Uwe Schröder (#945)









