Vom Fußball-WM-Held zum Extremsportler: Andre Schürrle (#845)
15 Oct 2025 · 70 min
In this OMR podcast episode, host Philipp Westermeyer interviews 2014 World‑Cup winner André Schürrle about his post‑football life. Schürrle explains the founding of TRILL, a minimalist‑design, low‑calorie hydration drink that avoids the typical energy‑drink positioning. He details the product’s black‑white packaging, planned flavor extensions (including a caffeine variant), and the rigorous in‑house testing he performed (drinking dozens of cans and powder during ultra‑marathons). The conversation moves to the brand’s go‑to‑market strategy: a launch event called the TRILL Launch, a Backyard Ultra held on a horse‑stable between Cologne and Bonn, streamed 24/7, with 100 participants selected from 4 000 applicants. Schürrle describes the event’s format, the partnership with the clothing brand Rapid, and the role of community‑driven marketing. He also talks about his hands‑on involvement in operations, from Excel sheets to product formulation, and his vision of building a community‑centric brand that can eventually attract larger retailers and possibly even a football club. The episode includes sponsor reads for ElevenLabs, showcasing its Expressive Mode AI voice that mimics human empathy, and a brief outro promoting the Out of Office business‑career podcast produced by Podstars at OMR. Throughout, Schürrle emphasizes authenticity, the link between extreme endurance sport and brand storytelling, and the long‑term ambition to scale TRILL while staying true to his athletic lifestyle.
Chapters
Die allermeisten werden sich an André Schürrle als den Fußballweltmeister 2014 und erfolgreichen Profi erinnern. Dann werden einige in den letzten Jahren beobachtet haben, dass der André so ganz andere Sachen macht, zum Beispiel mit nacktem Oberkörper bei krassen Minustemperaturen auf Berge hochwandern oder hochkrabbeln. Dann werden einige wahrscheinlich gesehen haben, dass er auch hier und da mal in Startups investiert. Und einige werden vielleicht auch ganz aktuell gesehen haben, dass er mittlerweile Unternehmer geworden ist und eine eigene Firma aufgesetzt hat. In diesem Kontext gab es vor einigen Tagen erst eine sehr, sehr krasse Laufveranstaltung, wo Menschen sozusagen laufen, bis sie wortwörtlich nicht mehr können oder umfallen. Da hat der André mitgemacht, mir davon erzählt, von diesem Last Soul Ultra. Ging ziemlich doll durch Social Media. Jedenfalls ein sehr ungewöhnliches, sehr buntes Leben mit jetzt auch unternehmerischem Einschlag nach dem Leistungssport. Und entsprechend haben wir uns da auch im Gespräch drauf konzentriert. Vorher noch der Hinweis auf meinen WhatsApp-Newsletter. Ich glaube, der André liest ihn auch. Jedenfalls schicke ich jeden Freitag persönliche Per WhatsApp kostenlos ohne Werbung drei Links rum an alle, die die bekommen möchten, zu Content Pieces, Posts, Podcasts, Videos, Büchern, Artikeln, die mir geschickt wurden, die ich in der jeweiligen Woche spannend fand. Wer es bekommen möchte, einfach anmelden unter dem Link in den Shownotes. Das Ganze macht möglich unser Partner Charles. Niemand kennt sich besser mit WhatsApp oder mit Conversational Marketing aus als die Kollegen von Charles. Und damit rein ins große André Schüle Gespräch. Auf geht's!
Let's go! Go! Herzlich willkommen beim OM.
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Danke dir Philipp, schön hier zu sein endlich, wie du sagst. Wir haben es schon ganz lange auf dem Zettel und jetzt haben wir es endlich geschafft.
Ja, wir haben schon in Berlin Klimmzüge gemacht oder Bankdrücken und zum Podcast haben wir es nicht geschafft. Aber ich habe mir überlegt, wie kann ich so einen Podcast jetzt irgendwie anfangen? Wir müssen ja schon auch mal ein bisschen über deine Fußballmomente sprechen. Also Vor allen Dingen, weil ich dich dabei kennengelernt habe und ja auch, das waren ja auch keine kleinen Momente, die du so hattest im Fußballerleben. Aber eine Sache, da habe ich so ein bisschen rumgegoogelt und war total baff zu sehen. Hast du ein Gefühl dafür, auf der, ich verdecke meinen Zettel hier, dass du es nicht sofort siehst, auf der Liste der Spieler, die Lifetime am meisten Transfererlös eingebracht haben, wo du da stehst?
Nee, also ich kann es ungefähr zusammenrechnen, weil ich ja die Verträge auch alle irgendwann gesehen habe in meiner Zeit. Aber wo ich da wirklich bin, mittlerweile auch, wo die Transfersummen so hoch sind, vielleicht Nummer 15, 20.
Du bist bei deutschen Spielern auf Position Nummer 4.
Auf 4?
Also größte Transferlöse haben eingebracht Kai Havertz, 175 Millionen, der ist ja dann auch noch von nicht nur nach Chelsea zu Arsenal. Florian Wirtz jetzt nach Liverpool, 125. Leroy Sané, der ist ja verschiedentlich auch von Manchester City, Bayern, vorher noch bei Schalke, jetzt Galatasaray. Also das ist irgendwie— und dann kommst du.
Und dann kommst du nicht.
Und danach kommt Timo Werner, Julian Draxler und dann kommt Volte Made.
Krass.
Und ich hätte getippt, dass zumindest mal Mesut Özil noch vor dir ist, weil der hat ja auch große Wechsel gemacht.
Naja, aber auch ablösefrei. Der ist ja von Real Madrid zu Arsenal ablösefrei. Und ja, also einmal kann man sagen, ey cool.
Glückwunsch! Unerwartete Ranking.
Viel Geld transferiert worden. Aber auf der anderen Seite bedeutet das natürlich auch, dass man immer irgendwie frühzeitig die Zelte abgebrochen hat und irgendwas gemacht hat. Deswegen, ich wusste nicht, dass es Nummer 4 ist, aber ja.
Immerhin ist es good company. Ich meine, da oben, die Jungs sind ja auch jetzt irgendwie schon Weltklasse. Total. Mal gucken, was denn, es wird sich in den nächsten Jahren ja noch mal stark verändern, weil jetzt spätestens Volte Made wird ja noch mal irgendwann wahrscheinlich wechseln, dann wird er an dir vorbeiziehen, viele andere auch, die Dinger, die Summen sind noch viel größer geworden.
Ja, ist wahrscheinlich auch ein bisschen verzerrt, weil die ganzen Bayern-Spieler halt immer bei Bayern geblieben sind. Die sind nie irgendwie ins Ausland gegangen, irgendwie größere Transfersummen, wenn man jetzt mal irgendwie einen Kimmich, einen Neuer, einen Müller oder irgendwas nimmt. Die haben halt nie wirklich einen Transfer gemacht. Und ja, ich bin dann schon ein bisschen mehr herumgewandert in der Fußballwelt.
Bereust du das?
Nee, auf gar keinen Fall. Also ich habe sowieso, wenn ich so in die Vergangenheit zurückschaue, keine keine Reue oder ich bereue absolut nichts, weil immer, wenn ich die Entscheidung getroffen habe, auch schon in jungen Jahren, dann habe ich das mit absolut bestem Gewissen getan und das war in dem Moment genau das, was ich wollte. Wenn man jetzt, glaube ich, im Nachhinein zurückblickt und hätte ich diesen Wechsel machen sollen, hätte ich das machen sollen, dann ist es meistens einfach eine Egosache, weil man die Dinge sowieso nicht zurückschrauben kann und in den Situationen war es immer absolut das Richtige, diesen Schritt auch zu machen.
Aber trotzdem, du hast ja auch überraschend früh aufgehört am Ende. Also ich meine, nach all der Monsterkarriere. Warum hast du eigentlich damals so früh aufgehört? Mit 29, ne?
Mit 29, ja.
Bis heute bist du 34?
34, genau. 5 Jahre. Ich könnte jetzt noch spielen.
Es gibt ja genügend 34-Jährige, die noch spielen.
Ja, 100%. Erstmal war das wahrscheinlich die erste Entscheidung in meiner Karriere, die ich absolut 100% mit mir getroffen habe und nur für mich getroffen habe. Auch wirklich aus dem Innersten, aus einem Gefühl, das schon lange irgendwie bei mir auch da war, auch schon früh. In der Karriere hatte ich immer wieder das Gefühl, vielleicht passe ich nicht 1000% in diese Rolle rein und das, was von mir verlangt wird. Ich konnte das dann immer wieder gut überspielen und habe auch, wenn man das auch alles liest, auch eine super Karriere gemacht und konnte das alles wirklich gut auch nutzen, auch diese Zweifel vielleicht auch nutzen. Aber in diesem Moment, und ich habe mir immer gesagt, wenn es eine Vorbereitung gibt oder eine Pause gibt, einen Urlaub gibt, in dem es nicht mehr kribbelt, in dem ich keine Motivation spüre, wieder irgendwie nach 2, 3 Wochen auf den Platz zu gehen und wirklich wieder an mir zu arbeiten, wieder versuchen, aus einem Tief wieder rauszukommen oder die Höhen mitzunehmen. Dann habe ich mir gesagt, werde ich die Entscheidung treffen, die werde ich für mich treffen, mit keinem anderen, auch keinen Rat einholen von irgendjemandem, sondern einfach nur mit mir. Und so habe ich es dann gemacht. Das war genau dieser Winter 2020, da habe ich in Moskau noch gespielt, das war meine letzte Station, und da saß ich im Hotelzimmer und ich wusste zu 100%, das ist die richtige Entscheidung. Und dann habe ich das ein bisschen mit mir rumgetragen und im Frühjahr und Richtung Sommer dann auch meinem engsten Umfeld gesagt, dass das die letzte Station wird und dann aufhören. Es gibt nicht diesen einen Moment und es gibt keine wirkliche Emotion. So eine Entscheidung, glaube ich, sollte man auch nie aus einer Emotion treffen, weil ich habe mein ganzes Leben darauf hingearbeitet, in diesen Positionen zu sein, das zu erreichen, was ich erreicht habe. Aus irgendeiner Emotion, schlechte Saison oder irgendeinem Trainer trifft man so eine Entscheidung nicht. So eine tiefe, feste Überzeugung, dass dieses Leben als Fußballer, wie es war, einfach nicht mehr in meine Vorstellung zu meinem Leben, zu meinem Ich irgendwie gepasst hat. Und dann war es einfach folgerichtig, auch den Mut zu haben, diese Entscheidung zu treffen.
Hat aber eine Rolle gespielt. Ich meine, wenn man jetzt nicht Fußballer ist und dann nur auf die Zahlen auch guckt, was das auch für ein lukratives Gewerbe ist neben dem Spaß selber. Ein Kumpel von mir sagt immer, Wahnsinn, auch wenn man so eine Karriere aufhört, frühzeitig, auf was für Summen da verzichtet wird. Selbst jetzt irgendwie, als der Toni Kroos da bei Madrid aufgehört hat, das war ja auch vom Alter her eigentlich vollkommen okay, normal. Aber der hätte ja locker wahrscheinlich noch ein weiteres Jahr bekommen und dann wieder 20 Millionen oder so was. Und dann noch, was du in der echten Welt tun musst, um an so viel Geld zu kommen, war dir das klar?
Mir war das schon klar. Also ich hatte diese Gedanken und diese Gedanken kommen natürlich auf und ich hätte auch dann noch weiterspielen können, ob es jetzt das höchste Niveau gewesen wäre oder nach Amerika oder nach Saudi-Arabien. Das wären alles Möglichkeiten gewesen oder noch mal anzugreifen in der Bundesliga. Aber ich habe in diesem Zuge so eine Reise begonnen, die auch schon ein bisschen spiritueller und auch ein bisschen tiefer war, wo ich genau diese Entscheidungen mit mir getroffen habe und nicht mit meinem Ego. Weil genau mein Ego, mein Kopf hat mir immer gesagt: Natürlich kannst du doch noch mal 5 Millionen pro Jahr irgendwie noch weiter in Moskau spielen und gehst dann weiter und kannst das Geld irgendwo mitnehmen. Aber das wären alles Gründe gewesen, mein Gefühl und wirklich meine Überzeugung, wo mein Leben hingehen soll, irgendwie zu überspielen, zu übertünchen. Und dann gehört natürlich viel Mut dazu, auch seinen Weg einzuschlagen und mit all den Konsequenzen, die es hat. Und eine Konsequenz war natürlich diese 5 Jahre, jetzt sitze ich hier, hätte man natürlich viel mehr Geld mitnehmen können, aber zu keiner Sekunde denke ich daran. Wirklich nicht? Nein, überhaupt nicht, weil es ist so, also erstens macht es keinen Sinn, daran zu denken, und zweitens bin ich so absolut der hundertprozentigen Überzeugung, dass es genau die richtige Entscheidung für mein Leben war, für mich als Person. Jetzt als Fußballer und als diese Ego-Person in diesem Business kann man drüber streiten, also hättest du weitermachen müssen, aber für mein Leben, für meine Situation war es das absolut Richtige.
Wo war es als Fußballer am schönsten für dich? Oder wann?
Ja, gute Frage. Wahrscheinlich schon die Anfangszeit. Mainz war so: Du kommst aus der Jugend hoch und plötzlich läuft alles. Wir spielen irgendwie die Gitarre an der Eckfahne, unser erster Bruchweg-Boys und alles. Es war super unbeschwert, aber da wusste man auch nicht wirklich, was es bedeutet, Fußballprofi zu sein oder auch Nationalspieler zu sein, was das auch mit sich trägt. Da warst du einfach in einem Flow. Und vielleicht die beste Zeit, auch die schwerste Zeit, War bei Chelsea.
Weil das auch dein Lieblingsverein war?
Total.
Das war also für dich das Größte, da dann dabei zu sein mit Lampard damals und solchen Leuten?
Ja, die Mannschaft war verrückt und immer noch, wenn ich jetzt auch mit den Leuten oder auch mit dem Team so in Kontakt bin, ist es immer noch was Besonderes, weil es wirklich gerade zu Michael Ballacks Zeiten, das war einfach mein Verein. Schon als kleiner Junge habe ich immer auf dem Bolzplatz gespielt: Chelsea, ich bin Michael Ballack oder Frank Lampard. Und dann mit den Leuten zusammenzuspielen und wirklich auch eine Rolle zu spielen, das hat Ja, war schon besonders, auch mit der Stadt und mit Mourinho, mit diesem ganzen Umfeld, war schon was Besonderes.
Okay, okay. Und sag mal, dann hast du entschieden, ich gehe da jetzt irgendwie raus, und war dir dann schon klar, was kommen wird?
Nee, überhaupt nicht. Ich wusste ganz viele Sachen, die ich nicht will, und habe dann auch bewusst, also gerade auch diese Reise, die ich dir eben gerade gesagt habe, die ich begonnen habe, bewusst auch mich in so einen, ich nenne es so einen dunklen Raum begeben, und ganz viele Türen öffnen sich natürlich, ob es jetzt jetzt irgendwie am Feld zu stehen und moderieren, kommentieren, ob irgendwo in einem Verein oder beim DFB irgendwelche Sachen anzunehmen und einfach weiter in dieser Mühle zu bleiben. Und das wusste ich, wollte ich nicht. Und ganz viele Dinge, die auch damit einhergehen, wusste ich, dass ich die nicht will. Hatte auch Gott sei Dank, es war super schwierig, weil mein Kopf sagt mir natürlich: Hier, nimm doch das Angebot dann noch, du kannst es doch machen, schau mal rein. Aber ich wusste zu 100%, was ich nicht will, und die Türen habe ich dann überall geschlossen.
Also wirklich nicht mehr Teil der Branche eigentlich sein, ne?
Total, einfach mal auch zu schauen und diese Identität, die ich mein ganzes Leben lang hatte als Fußballer, Profifußballer, auch mal ein bisschen abzuschütteln und zu schauen, ja, wer bin ich auch ohne diesen Titel, ohne diesen Fußballerstatus? Und zu schauen, was sind meine Vorlieben, mit wem bin ich gerne zusammen, mit wem verbringe ich gerne Zeit, aber über was will ich mir auch gerne Gedanken machen? Weil wenn du in der Branche bist, ist halt Fußball 24/7.
Verfolgst du die Bundesliga noch oder so?
Verfolge ich jetzt nicht super intensiv, auch die letzten Jahre, aber klar, ich schaue die Ergebnisse an, ein paar Highlights, die ich irgendwie noch mitbekomme, vor allem auch Premier League und Nationalmannschaft, aber auch die Bundesliga.
Und ich meine, du machst jetzt ja, kommen wir dann noch zu, auch extrem viel Sport. Könntest du in einem Notfall noch irgendwo im Profisport aushelfen oder ist das vorbei?
Vielleicht, wenn ich so eine 3-, 4-monatige irgendwie so eine Vorbereitung hätte, wirklich so in diese kurzen Sprints zu gehen. Was ich ja mache, ist, viele Ausdauerlauf irgendwie Triathlon ganz lange Geschichten aber so Sprinten und diese kleinen Bewegungen bräuchte ich auf jeden Fall einiges Zeit an Vorbereitung und dann ja mit meinem Sohn kicke ich schon noch ein bisschen rum der Fuß kann noch ein bisschen was aber ich glaube auf dem höchsten Niveau auf keinen Fall da musst du einfach voll da sein okay okay also trotzdem spektakulär ich meine sozusagen so früh zu sagen Ich höre auf, weil ich habe das ja nie geschafft, habe auch als Junge davon geträumt, irgendwie natürlich so Profifußball und so.
Und dann sieht man, wie jemand das schafft und auch Höhepunkte erreicht, die ja selbst den meisten Profis verschlossen bleiben. Also wir müssen jetzt nicht über WM zum x-ten Mal reden, aber du hast da ja auch dazu beigetragen, Weltmeister zu werden und so was alles.
Aber das sind auch genau die Gedanken, die ich auch da hatte. Also ich habe ja den Traum von Millionen Menschen gelebt und das alles mitgemacht. Und was mir dann auch oft gesagt wurde oder ich auch drüber nachgedacht habe, und zwar war auch wieder so diese Stimme im Kopf, jetzt nicht wirklich, wer ich bin, war so, du schmeißt das weg, was so irgendwie jeder dafür arbeitet am Ende, ne, und jeder will das irgendwie erreichen, und da gehst du raus, obwohl du locker auch mit dem Namen irgendwie noch einfach weiter rumtingeln hättest können und weiter diesen Traum verfolgen. Aber ich glaube, wenn man irgendwann Entscheidungen für sich selbst treffen will, auch so als Mann im Leben, dann sind es, glaube ich, auch oftmals, das war jetzt mein Learning daraus, dass die Entscheidung, die niemand außenrum versteht und auch selbst mein Vater, und er war die engste Person in meiner Karriere, der konnte es absolut nicht verstehen, dass ich aufhöre. Aber genau diese Entscheidungen sind die, die du wirklich für dich fällst und die die richtigen im Leben sind.
Hat da auch Druck eine Rolle gespielt?
Ja, wahrscheinlich in vielen Momenten auf jeden Fall, dass man auch dieses für andere Leistung bringen, sonst passiert das und das, nicht mehr wirklich haben wollte. Und bin auch mit einem Gefühl aus dem Profifußball rausgegangen, dass ich so dieses Gefühl habe, der Druck, und der hat mich schon zermürbt und solche Dinge. Und war jetzt vielleicht nicht alles so geil. Mit ein bisschen Abstand und jetzt auch diese 5 Jahre schaue ich schon anders auch auf dieses, auch die Sachen, die ich danach gesagt habe, weil es muss am Ende auch Druck da geben. Und nur die, die wirklich auch mit dem Druck leben können und diesen Druck aushalten können und dann trotzdem performen, die schaffen es auch an eine gewisse Spitze. Aber hat er dich auch wirklich so kaputt gemacht?
Also ich wurde mir mal erzählt, dass es halt irgendwie so, Benedikt Höwedes zum Beispiel, der hat mir mal erzählt, dass mittlerweile auch Haarausfall oder sozusagen seine Haarlosigkeit darauf zurückführt. Das hat meine Profikarriere, war so viel Druck, mir sind die Haare wirklich ausgefallen. Und dann gibt es sein Profil und parallel gab es halt so Leute wie Toni Kroos oder Müller oder so, die haben noch ganz entspannt vor großen Spielen in der Kabine irgendwie Späßchen gemacht, mit ihren Leuten telefoniert und das war so. Super resistent, total locker. Wo warst denn du da?
Ich würde sagen, ich war so ein bisschen in der Mitte und dann gefühlt eher auf Bennys Seite, wenn ich zu Hause war, also wenn ich mir selbst auch den Druck auferlegt habe. Aber so jetzt in der Kabine und all dem würde ich sagen, ich war so in der Mitte, weil ich es immer gut geschafft habe, in so eine gewisse Persona reinzukommen, auch bei den Spielen, die von sich so absolut überzeugt war und die den Druck auch genossen hat, so ein bisschen. Aber danach und gerade auch in der Familie und wenn die Türen mal zugehen, dann Ja, war schon sehr schwierig und vor allem als Junge. Du musst dir ja vorstellen, ich bin ja dann mit 23 irgendwie bei Mourinho im Office gesessen und er sagt mir so: Wenn du jetzt nicht performst, ist gut möglich, dass ich dich im Winter schon verkaufen muss. Ach wirklich? Ja, solche Dinge. Also das ist natürlich so ein Druck, den du überall dann mit hinnimmst und wo du wirklich performen musst. Und dann ist es ja, die einen schaffen es dann, Und die nehmen den Druck mehr oder weniger auch positiv an und versuchen, ihre Leistung damit zu steigern. Das geht auch weitestgehend und das habe ich auch immer wieder geschafft, aber irgendwann kommen dann immer wieder diese Punkte, wenn das auf so einem konstanten Level ist, dieser Druck, der dann natürlich auch von einem selbst kommt, weil man ja auf diesem Level bleiben will, man will es Leuten zeigen, man will es der Presse, den Fans zeigen, dass dann irgendwann so ein Punkt kommt von so: Ich brauche jetzt auch mal kurz irgendwie eine kurze Pause. Die Top-Leute, die damit, weil das hat am Ende jeder, jeder muss performen, selbst ein Toni Kroos am Ende. Hätte der 10 Spiele bei Real Madrid nicht gut gespielt, dann wäre er auch auf der Bank gewesen. Aber diese Leute schaffen es dann eben, so gewisse Mechanismen, Routinen zu haben, um mit dem Druck einfach gut umzugehen. Ich habe auch Thomas Müller, habe ich ihm tausendmal auch schon gesagt, immer beneidet, der irgendwie nicht umgezogen, 2 Minuten vorm Aufwärmen war, sich schnell umgezogen hat, raus, ein bisschen Spaß, Witze und dann 3 Tore gemacht hat. Da sagst du: Ja, geil! Hätte ich auch gern gehabt, aber ich war immer so jemand, ich musste in diese Person reinkommen, die von sich so überzeugt war, dass sie der Beste auf dem Spielfeld werden kann. Und ja, so bin ich damit umgegangen.
Im OMR-Podcast spreche ich ja bekanntlich jede Woche mit Menschen, die ganz offensichtlich etwas bewegen möchten, und alle von denen treffen Entscheidungen, gehen Risiken ein und treiben ihr Business häufig mit sehr, sehr viel Herzblut voran. Und natürlich passieren dabei auch mal Fehler. Die entscheidende Frage ist deshalb gar nicht, wie man jedes Risiko vermeidet, sondern ob man einen Partner an seiner Seite hat, der das eigene Business wirklich versteht. Und genau dafür gibt's die Businessversicherung von unserem Partner Hiscox. Hiscox ist seit 1901 als Spezialversicherer tätig. Entsprechend haben die extrem viel Expertise und die fließt heute in moderne Businessversicherungen für Unternehmen, für Gründer oder für Freelancer. Bei Hiscox arbeiten Expertinnen und Experten aus unterschiedlichsten Branchen, die die jeweils individuellen Risiken sehr genau verstehen und deswegen auch gut herleiten können, worauf es bei eurem Geschäft ganz genau ankommt. Sollte euch mal ein Kunde einen Fehler vorwerfen, steht Hiscox an eurer Seite, verteidigt eure Interessen und begleitet euch im Zweifel auch vor Gericht ohne Mehrkosten. Also quasi die Rechtsschutzversicherung ist schon inklusive. Also kein Wunder, dass der Schadensservice mit 4,7 von 5 Punkten bewertet wird. Mit der Hiscox Business Versicherung kann man sich also rein auf sein eigenes Wachstum konzentrieren. Alle Infos und online abschließen kann man unter hiscox.de/omr, natürlich auch unter dem Link bei uns in den Shownotes. Und als du dann raus bist, also du hast dann bewusst entschieden, ich mache ein paar Türen zu und will halt nicht Teil dieser Branche werden, und du hättest wahrscheinlich ja Also Kommentator oder Co-Trainer als Anfang mal oder so was alles, nehme ich an, machen können. Alles nicht gemacht. Was stattdessen?
Ja, erst mal wirklich super wenig. Also super wenig. Meine Tochter war da schon geboren. Wir sind nach Berlin gezogen und Corona ist dann auch noch gekommen, was so ein bisschen alles ruhiger gemacht hat. Und ich hatte auch das Gefühl, dass es mir enorm geholfen hat, also wirklich auch die Türen zuzuziehen. Es war sehr schwierig, weil du kriegst natürlich viele Angebote und da ist immer auch eine Nummer dabei, was du verdienen kannst, was passiert. Und dann hast du auch oftmals das Gefühl, die Gedanken: Ist auch ein Risiko, wenn ich jetzt zu allem Nein sage und wirklich vielleicht kommen die Angebote in 6 Monaten oder in einem Jahr wahrscheinlich nicht mehr. Aber da wirklich immer noch mutig zu sein und diesen Weg zu verfolgen, den ich mir auch auferlegt habe, irgendwie so ein bisschen mich zu befreien von der Identität, die ich mein ganzes Leben lang war, die jetzt nicht wirklich meine Person ist und mein wirkliches Ich ist. Und da überall Nein zu sagen und dann nach und nach meinen Weg zu finden, sage ich jetzt am Ende, war super wichtig, war sehr schwer in der Zeit. Aber dann, ja, war wahrscheinlich so anderthalb Jahre relativ wenig. Ich habe so ein, zwei Sachen gemacht, bin auch viel in das Startup-Business reingekommen, habe ganz viele Leute in Berlin kennengelernt, die auch schon alle bei dir hier im Podcast saßen.
Es gibt die eine legendäre Geschichte, hat mir Mario Götze auch mal im Podcast erzählt, dass er dir empfohlen hat, auch mal so Business-Angel-Investments zu machen, und du warst so ein bisschen, na ja, weiß ich nicht. Und dann habt ihr wohl eins gemacht, oder habt ihr auf eins geschaut. Er hat es dann nachher nicht gemacht. Du hast es gemacht. Diese Firma SoRare.
SoRare, ja.
Und die sind dann komplett explodiert irgendwie in der Corona-Zeit. Das waren diese virtuellen Sammelkarten und so. Von glaube ich 10 Millionen Bewertungen, als es losging, bis ein paar Monate später waren die aber bei mehreren Milliarden Bewertungen. Da meinte Mario, der andere, der konnte es kaum glauben, was möglich ist. Und das war sozusagen eigentlich der Lottogewinn der Startup-Szene, den du da gezogen hast.
Ja, ja, 100%. Ich habe davor schon ein, zwei Investments gemacht und auch relativ früh auch in so IVP in New York, in diese Funds investiert in meiner Karriere. Und dann ging es darum, so Christian Miele und Pauli und alle kennengelernt, und man kann sich ein paar Dinge dranhängen. Und dann kam tatsächlich Sorare, da hat der Gründer über Christian Miele mich direkt kontaktiert, auch wegen Fußball, und dann gab es diesen Deal. Und ich habe tatsächlich Mario versucht zu überreden damals. Ich habe den Deal bekommen, ich habe Mario gesagt, hey, komm, wir gehen da rein, wir schauen, was passiert, ist doch cool, Blockchain, noch nie davon gehört, wir lesen uns da rein, das könnte schon cool sein, Panini haben wir schon mal gesehen. Und dann hat er gesagt, ah, ich weiß nicht, und dann habe ich es einfach gemacht mit einem Kollegen zusammen.
Wir reden da von so 50.000, 100.000 € oder so was?
Ganz genau, ich glaube, es waren 50.000 €, also 50.000 €, 25.000 €, schon viel Geld, aber jetzt nicht Ja, genau, keine crazy Summe. Und dann glaube ich 3 Monate später gab es schon die nächste Runde, die waren glaube ich bei 80 Millionen. Also ich bin rein glaube ich bei 10 Millionen oder 12, dann die nächste war 80 Millionen. Ich wieder Mario angerufen, Mario, komm, nächste Chance, geh doch rein, die sind wirklich gut und ich habe es jetzt alles auch gecheckt, was da funktioniert und wie das funktioniert. Lass uns das Investment noch weitermachen. Und hat er wieder nicht gemacht. Und ich glaube ein Jahr später haben die eine Runde mit Softbank gemacht bei 3,2 Milliarden oder sowas. Und dann hat er mich, dann schreibt er mir schon noch häufiger, da hast du wirklich recht gehabt.
Ich meine, gut für dich, du bist dann ja auch in Teilen schon dann auch mit der Runde raus, weil die Firma hat denselben Wert, glaube ich, heutzutage nicht mehr.
Nein, hat's nicht mehr. Also ist auch, das ist so ein krasses Learning auch für mich in dieser neuen Welt dann gewesen, sowas mitzunehmen, so einen absoluten Hype wie 100-, 200x zu sehen, dann auch wirklich was vom Tisch zu nehmen. Das war auch nicht mein erster Instinkt. Mein erster Instinkt war so, Na, wenn die jetzt 3,2 Milliarden wert sind, dann sind die im nächsten Jahr 6 Milliarden wert. Und dann denkst du so, und dann ist es schon auch gut, so Berater und Leute, die sich darin auskennen, wie ein Christian Miele oder auch ein Polli oder noch ganz viele mehr, also nimm mal ein bisschen Vorsicht, weil das kann auch schnell sich wieder drehen. Und so ist es auch. Die sind immer noch gut unterwegs, aber haben natürlich nicht mehr diesen Wert von damals.
Okay, und zur Ehrenrettung von Mario sei gesagt, ich habe irgendwie vor kurzem einen Podcast gemacht mit Parloa, also einem deutschen Softwareunternehmen. Malte Kosup heißt der Gründer, und da sprachen wir auch über Mario, weil dort ist er investiert, und das ist glaube ich ein Riesending. Da hat er also, er hat auch seine Volltreffer, also der hat ja mittlerweile richtig guten Plan. Auch der Podcast empfehlenswert, noch mal nachzuhören, wer das irgendwie mit Mario hören will. Der ist da tief drin, und alleine das Parloa-Ding dürfte sich für ihn sehr gelohnt haben.
Ja, auch noch glaube viel mehr. Mario ist ja Auch wenn ich jetzt was habe, ist es auch, dass ich auch zu ihm gehe oder er bringt mir so ein paar Sachen, weil er ist ja eigentlich so ein One-Man-VC fast schon. Ja, ja, der kennt jeden, jeden, jeden und stellt mir jeden vor und der ist komplett da drin und hat glaube ich auch wirklich, wirklich gute Investments auch da gemacht.
Aber okay, das heißt, das war so ein bisschen eine Phase, die Investments zu machen, also reinzugucken, die Branche kennenzulernen. Sozusagen in Berlin ergibt sich das auch dann schnell. Und was kam dann?
Ja, erstmal, also das war glaube ich sowas ganz Neues. Nicht viele hatten was mit Fußball am Hut und trotzdem High Performer in jedem Level. Und das hat mich schon immer interessiert, irgendwie auch Leute kennenzulernen, mit Leuten zu quatschen, die auch Visionen haben, die eine gewisse Work Ethic auch haben und einfach auch was erreichen wollen. Das war super spannend. Und was alles so nebenher irgendwie gelaufen ist, so diese Startup-Investments und meine Entwicklung und wo ich irgendwie auch persönlich hin wollte, war immer in der Schwebe und ich hatte so das Gefühl, ich war in so einem gewissen Trott auch drin, war so, wenn du es heute nicht machst, du kannst auch morgen noch mal laufen gehen und das kannst du auch morgen machen und alles. Und dann tatsächlich hier Nono Konopka, der war ja auch hier im Podcast, auch hier Gründer von Lant, ein ganz enger Freund von mir, hat uns dann so ein Polen-Retreat gebucht mit einem Guide von Wim Hof, also diese Kältebäder, Eiswanderungen und da sind wir zu viert enge enge Freunde hingegangen. Was irgendwie so ein Spaßwochenende werden sollte. Wir rennen irgendwie nackt durch die Wälder mit Fackeln, rennen in Wasserfälle rein, Eisbaden, Atemübungen, was super emotional schon am Anfang war und wir gedacht haben, okay, vielleicht wird das Wochenende doch mehr, als wir gedacht haben. Und der letzte Tag sonntags ist, der heißt Schneekoppe, der Berg ist so der höchste Berg in Polen, Tschechien und ist besonders, weil ringsrum keine Berge sind. Das heißt, da ist wirklich ein Wind und Schnee und Eis ist da enorm und der wird gerne benutzt für so Eiswanderungen. Eiswanderung heißt, du bist oberkörperfrei, du hast nur eine kurze Hose an, Schuhe, Handschuhe, Mütze, hast deinen Rucksack natürlich, wenn irgendwas ist, dass du dich warm anziehen kannst und läufst dann hoch. Es sind glaube ich so 1000 Höhenmeter, die du machst, brauchst du ungefähr zweieinhalb Stunden und nach 2 Stunden auf diesem Weg nach oben kommt eine gelbe Hütte. Wir sind schon alle durchgefroren, es ist -15 Grad, Schneesturm, Regen und alles, schon alle blaue und wir wissen nicht, was überhaupt mit uns passiert. Und dann gab es diesen Moment und der hat wirklich mein Leben verändert und auch so eine Energie mit mir gebracht. Entweder gehst du in die Hütte rein und du trinkst deine Suppe und alles gut und du hast auch was gemacht und es hat dir was gegeben. Oder du gehst über dieses Limit drüber, was du dir eigentlich gesetzt hast, und gehst noch auf den Gipfel drauf. Und diese halbe Stunde, diese Entscheidung zu treffen und so zu leiden in dieser halben Stunde. Es war dann irgendwie -22 Grad gefühlte Temperatur. Richtiger Schneesturm, du konntest nur noch deine Hand vor Augen sehen. Wir hatten natürlich Guides und alles dabei, die auf uns geachtet haben. Und da noch hochgegangen zu sein, auf diesem Berg zu stehen mit meinen Brüdern jetzt am Ende und diese Energie von: Alright, ich bin nicht jetzt in die Hütte und habe hier Nummer sicher gewählt. Ich bin ins Risiko gegangen. Ich habe was geschafft für mich. Ich bin über meine Grenzen im Kopf gegangen. Das hat so eine Energie in mir freigesetzt, die ich eigentlich bis heute mit mir trage. So diese Momente zu überstehen, dieses Leiden, dieses wirklich harte Suffering und das dann mit mir zu nehmen, Schwierigkeiten in meinem Leben auch wieder so ein bisschen zu genießen. Also nicht alles nur einfach zu haben, weil nach der Karriere, du hast natürlich sehr viel Geld gemacht, du kannst dich irgendwie auch ein bisschen ausruhen, du musst nicht und das war alles ein bisschen zu einfach und Schwierigkeiten habe ich gerne weggeschoben. Und das hat mir wieder so eine Energie gegeben, dass es im Leben nicht darum geht, irgendwie immer den einfachen Weg zu nehmen und immer diese Nummer sicher zu gehen, sondern es gibt auch wieder was zum Attackieren, es gibt was zu machen, es gibt was zu schaffen. Und das hat mir so was wieder eingehaucht.
Bist du so ein bisschen traurig, oder glaubst du, dass wenn dieser Spirit jetzt bei dir schon 10 Jahre vorher irgendwie drin gewesen wäre, dass dann im Fußball auch noch mal andere Dinge möglich gewesen wären? Oder sagst du, das hat alles eine logische Folge aufeinander?
Ich hatte diesen Spirit im Fußball. Der kam jetzt nicht von so einem Moment, von so einer Schwierigkeit, aber ich hatte immer wieder diese Aufstehmomente, immer wieder diese harte Arbeit. Ich glaube, in so einem Spitzensport wirklich auch das zu erreichen, in die Nationalmannschaft zu kommen, wirklich auch so eine Top-12, -13, -14 in Deutschland zu werden und auch bei so einem Verein wie Chelsea zu spielen, du musst das auch schon in dieser Zeit haben, um wirklich zu beißen, für dich zu machen, deinen Plan zu haben und diese Energie jeden Tag zu bringen, damit du sowas erreichst. Das heißt, ich hatte das die ganze Zeit mehr oder weniger unterbewusst und danach ist das alles abgefallen und es war alles so easy und ich musste nicht ganz easy.
Und die Hütte hast du dann wieder aufgebaut.
Und das hat mir wieder gezeigt, aber viel bewusster, als ich es wirklich im Fußball hatte. Viel bewusster, weil ich auch natürlich mehr bei mir war. Ich wusste mehr, wer ich bin, was ich will, was ich sehe und das hat mir Ja, das war so eine Energie, so was eingehaucht, was ich ja einfach noch irgendwie bis heute trage.
Du machst jetzt ja auch weiter, das sieht man ja auch bei Instagram, wenn man dir folgt, viel Extremsport. Also auch wenn wir uns mal ein paar Wochen oder Monate nicht gesprochen haben, dann sehe ich immer wieder, irgendwo bist du bei irgendwelchen unfassbaren Sachen dabei. Und ab und zu sprechen wir Freunde an und sagen, sag mal, du kennst doch den André, oder hast du was von André Schüller gehört? Ich sehe das immer, was der da macht. Warum macht er das? Was macht er da? Also du bist ja mittlerweile schon richtig Extremsportler geworden eigentlich, ne?
Ja, ich versuche mir keine so irgendwie so diese Schubladen aufzumachen. Extremsport, was eigentlich ist es genau das so, was sich richtig anfühlt, was so in meinen Weg auch reinkommt. Auch manche Dinge wie jetzt so ein 100 Kilometer Ultratrail oder sowas, das kommt in Gesprächen mit Leuten in Umfeldern, in denen ich bin, die sowas vielleicht schon gemacht haben, und dann ist es okay, let's do it, let's do it. Ich versuche mir, und es gibt dann so Momente, ich sitze abends auf meiner Couch Und ich gehe genau solche Dinge durch und ich melde mich bei 10 Events an für die nächsten 6 Monate und dann arbeite ich darauf hin. Und das sind meistens dann halt so Events wie, okay, jetzt 50 km hier, 60 km da oder Triathlon, Langdistanz-Triathlon, aber alles Dinge, die super unangenehm sind, wo ich eigentlich an der Linie, an der Startlinie stehe, wie jetzt auch Marathon oder sowas, wo ich eigentlich denke so, Was mache ich hier eigentlich? Wieso tue ich mir das jetzt schon wieder an? Aber es sind genau die Sachen, das wirklich dann zu machen oder auch darauf hinzutrainieren schon und die Stunden auf der Straße zu verbringen, in denen du alleine bist, wo keiner dir zuschaut, wo du auch kein Instagram postest oder irgendwas.
Das tut dir gut.
Ja, es bringt mir einfach was ins Leben, was super schwierig ist für den Kopf, auch wirklich durchzuziehen. Man könnte auch einfach sagen, Alright, ich mache den Lauf halt heute nicht, aber dann wird der Marathon in 5 Wochen auch nicht funktionieren.
Aber ich meine, es ist ja jetzt auch nicht nur alles gesund. Was du da machst, ist teilweise auch wirklich so grenzwertig. So 100 Kilometer laufen oder teilweise dann tagelang durchlaufen und sowas. Also das ist jetzt ja schon eher was für den Kopf als für den Körper, so zumindest langfristig betrachtet.
Ja, 100%. Also ja, ich glaube, so diese ganzen Ultra-Endurance-Sachen, auch Marathons natürlich, ist nicht In der Longevity Clinic würden die es dir nicht empfehlen, glaube ich. Also auf dem Asphalt 42 Kilometer zu laufen ist natürlich für den Körper super hart. Aber das ist auch überhaupt nicht der Grund, warum ich die Sache mache. Es ist wirklich einfach hier oben. Hier oben die Schwierigkeiten mir zu haben, auch Dinge in meinem Kalender zu haben, auf die ich, ja, vielleicht habe ich auch keine Lust, jetzt am Sonntag den Marathon zu laufen. Aber ich habe mir das Ziel gesetzt, ich habe es in meinen Kalender gepackt und dann wird es auch gemacht.
Und was läufst du dann so der Vollständigkeit halber für eine Marathonzeit ungefähr?
Jetzt bin ich in Berlin 3:20 gelaufen.
Schon ganz ordentlich.
Ist ordentlich, ja, aber ist auch noch super viel Luft nach oben, wenn man jetzt mal wirklich so eine komplette, sagen wir mal, 6-, 8-, 10-wöchige Vorbereitung macht und auch mit jemand zusammenarbeiten würde. Das ist auch was, was ich bis jetzt noch nicht gemacht habe. Ist alles so irgendwie auf meinen Sachen, weil ich so ein bisschen, ich bin so Trainer, Mein ganzes Leben lang wurde mir gesagt, hier hast du einen Trainingsplan und du machst das, das, das, das, das und dann wirst du besser. Und jetzt bin ich irgendwie, ja, ich nehme Pläne nicht so gerne an oder jemand, der mir sagen soll, welchen Lauf ich heute machen soll, was ich da machen würde. Das heißt, wenn ich natürlich ein bisschen professioneller trainieren würde, wäre da viel mehr drin. Und ja, mein Ziel ist auf jeden Fall, unter 3 noch mal zu laufen.
Kai Pflaume, der macht das alles mit Trainern oder mit Lehrern und Trainingsplan und so. Der ist auch schon ein paar Jährchen älter. Ich glaube, der ist 3:35, 3:40. Er wird mich wahrscheinlich jetzt anrufen und sagen, Philipp, ey, ich habe schon 1000 Mal gesagt 3:30. Kai, ich weiß nicht mehr ganz genau.
Habe ich den letztens im Ziel getroffen, den Kai.
Also in Größenordnung ungefähr ist er da auch bei 3,5 Stunden, glaube ich. Aber dadurch, dass du ja jetzt, sagen wir mal, der Profisport ist noch gar nicht so lange her und du bist ja noch ein paar Jahre jünger. Also das heißt, wahrscheinlich ist noch ein bisschen was drin.
Ja, da ist was drin. Man darf es auch nicht, also du kannst einen Fußballprofi auch nicht vergleichen, wenn er dann in den Marathon reingeht, dass das einfach so passiert. Ich bin auch meinen ersten Marathon, bin ich fast zusammengebrochen. Ich bin davor eher mal 15, 20 Kilometer gelaufen, aber das nutzt dir, dann nutzen dir auch irgendwie die Läufe, die du im Fußball gemacht hast, für einen Marathon wenig, weil es wirklich um diese lange Ausdauer geht, deinen Körper darauf vorzubereiten. Das heißt, Das heißt, alles, was ich jemals mit Laufen verbunden habe, war eigentlich Strafe, weil wenn du irgendwie schlecht gespielt hast, was auch immer, okay, hast du deine Strafläufe und dann trainierst du wieder weiter. Das heißt, das ist auch schon eine ordentliche Herausforderung für mich, irgendwie so diese Kilometer wirklich auf die Straße zu bringen.
Aber neben dem Sport hast du dann irgendwie jetzt über die letzten Monate entschieden, ich werde Unternehmer?
Ja, also in meiner Karriere wurden schon viele Dinge auch so aufgebaut, also ich habe eine Immobilienfirma, da wurden Immobilien gebaut, immer nur eigentlich von meinem Umfeld und ich habe immer gesagt, okay, können wir machen, können wir nicht machen, können wir machen, können wir nicht machen, aber ich war nie wirklich dabei. Dann die Holding, die Investments macht, da habe ich jetzt wieder alles zu mir geholt. Das mache ich komplett auch selbst, diese Firma, und dann haben wir jetzt unser neues Baby gestartet, auch wirklich von null auf mit einem meiner besten Kumpels zusammen. Und ja, jetzt fühlt es sich auch mehr als Unternehmer an als davor.
Davor warst du ja eher Investor, wenn man ehrlich ist.
Total.
Und jetzt, also wir reden von Dryll, also alle, die uns bei YouTube anschauen, ich drehe es jetzt mal so in die Kamera, eine Dose, D-R-Y-L-L, und eine Performance Hydration steht drauf, also ganz schlanke, schlichte Dose. Also am Ende seid ihr jetzt im, würde man sagen, Energy Drink, oder ist es dann Performance Drink, oder wie heißt die Kategorie?
Ja, das ist das Ding. Also die Kategorie gibt es nicht wirklich so. Wir nennen das High Salt Performance Hydration und das ist am Ende ein Elektrolytgetränk. Elektrolyte kennt jeder. Es ist meistens verbunden mit Natrium, mit Kalium und Magnesium. Und wir sind ein Elektrolytgetränk mit einem sehr hohen Salzgehalt. Es gibt es in der Dose. Salty Watermelon ist der Start, mit dem wir rausgehen. Und wir haben Sachets, also Pulver, die du dir anmixen kannst. In 5 Flavoren, die rauskommen, und das alles mit einer sehr hohen Konzentration an Salz.
Ich mache mal gerade die Dose hier auf. Warum sowas? Also was, ich meine, man würde ja schon meinen, so von den ganzen Getränken, Sportgetränke, sage ich mal, im weitesten Sinne, auf den ersten Blick gibt es ja schon reichlich.
Ja, ja, aber also wenn man mal jetzt durchgeht, also ein Elektrolytgetränk in der Dose und das wirklich zero Bullshit hat, also keine Farbstoffe, kein Zucker, kein künstliches Irgendwas, gibt es nicht wirklich, also auch in der Produktkategorie nicht. Und eigentlich habe ich dieses Produkt so entwickelt, dass ich wollte das Produkt haben in meiner Triathlon-Vorbereitung, in meiner Marathon-Vorbereitung. Ich wollte den Kühlschrank aufmachen oder die Schublade aufmachen und was trinken, was ich bedenkenlos, weil eben kein Zucker und alles drin ist, jeden Tag einfach zu mir führen kann. Und das mir wirklich auch in den, wenn du in die High Performance gehst, dass es mir auch wirklich was bringt, weil du bist ja die ganze Zeit am Schwitzen, auch wenn du im Office bist oder so. Du verlierst Unmengen an Natrium, aber so wirklich auffüllen kannst du es nicht.
Okay, das heißt also für dich selber in der eigenen Nutzung Problemlösung für dich. Also hast du gemerkt, da gibt es doch eine Lücke im Markt?
Ja, total. Also das ist auch, warum ich es wahrscheinlich gemacht habe. Es ist, weil ich dieses Produkt unbedingt wollte. Ich habe jeden Tag den Kühlschrank aufgemacht und habe Dinge dann auch zu mir genommen, weil du natürlich, wenn du viel Sport machst, aber wenn du auch im Kopf funktionieren willst, am Computer funktionieren willst, verbrauchst du schon viel und musst das irgendwie auffüllen, um wirklich auch hohe Leistung zu bringen, egal wo. Und ich hatte immer das Gefühl, dass ich Dinge zu mir genommen habe, die ich jetzt nicht jeden Tag zu mir nehmen will, weil es einfach Inhaltsstoffe gibt, die man auch vielleicht nicht jeden Tag nehmen sollte. Und da wollten wir, wollte ich was kreieren, eine Rezeptur finden, auch mit wirklich coolen Partnern zusammen. Dass ich genau das machen kann.
Und dann bist du selber hingegangen, hast geguckt, wer kann mir sowas abfüllen, produzieren? Was gibt es da für eine sozusagen Produzentenlandschaft?
Ja, also es gibt zwei große Player in Deutschland und die sind auch wirklich groß und da muss man sagen, ich weiß nicht, ob ich die jetzt hier nennen kann oder was auch immer, und da haben wir wirklich ein cooles Team an die Seite gestellt bekommen. Hat natürlich auch so ein bisschen der Name und was wir machen wollten, weil sie da sowas auch selbst noch nicht gemacht haben und da haben wir gemerkt, dass wir wirklich in eine coole Sache reingehen, weil wir wollen nicht diese Limonade sein, die irgendwie schon 20-fach irgendwo gibt mit vielleicht noch ein bisschen Magnesium drin oder irgendwas. Wir wollten was machen, das hast du wahrscheinlich auch geschmeckt, das schmeckt nicht wie eine süße Limonade. Genau, und wir wollten sehr viel Salz, das schmeckt so salzig-sauer.
Schmeckt wirklich so, wie wenn man so eine Tablette so ein bisschen zu früh noch mit einem Glas schmeckt, also so ein bisschen starker.
Genau, genau. Und das wollten wir machen. Und da haben wir schnell gemerkt, und jetzt auch bei dem Abfüller, wir haben jetzt letzte Woche die erste große Charge abgefüllt, und da ist der Chef zu mir gekommen, dass er sehr aufgeregt ist, weil das fühlt sich an wie so eine neue Kategorie gerade hier in Deutschland, dass man nicht darauf geht, dass man das mit Zucker vollpumpt, mit Fruktose, Dextrose, damit es irgendwie süß und irgendwie nur darum schmeckt. Und wir haben das mit Stevia gesüßt. Es muss natürlich so eine Balance haben, damit der Flavor rauskommt und dass es auch richtig gut schmeckt, weil wenn du jetzt nur Salz rein hast, dann hast du auch natürlich keinen guten Flavor. Das heißt, wir haben versucht, die Funktion, aber auch mit dem Geschmack so hinzubekommen, dass es ja, dass du es jeden Tag wirklich trinken willst und dass es zu deinem Sport, aber auch zu dem Alltag einfach reinpasst.
Und ja, amerikanisches Vorbild, also gibt es in den USA irgendwas, was du gesehen hast, was so ähnlich ist?
Im Pulverbereich ja, da gibt es so ein paar Dinge auch, also die auch mittlerweile richtig groß sind. Jetzt so in der Dose, die auch wirklich von dem abweicht, von diesem Limonadengetränk, gibt es da noch nicht so viel, wo man sich auch wirklich orientieren konnte. Aber muss man auch sagen, jetzt gerade mit dem Partner, die ja einfach da so eine krasse Expertise haben, die auch geschaut haben, was funktioniert in der Dose, musst du natürlich auch überall schauen, wie funktioniert das mit den pH-Werten, was kannst du wirklich in Dose machen, was löst sich in der Dose auf, was funktioniert mit der Kohlensäure, die da dann ja uns enorm geholfen haben, irgendwie so ein Produkt hinzustellen, das diese Funktion hat, die aber auch richtig lecker schmeckt.
Ich habe heute meine Kollegin Kaja, unsere Head of People, hier mit im Studio, und zwar aus folgendem Grund: Wir haben gerade zum dritten Mal über die Recruiting-Plattform Instaffo jemanden eingestellt, und zwar diesmal unsere Product Lead Johanna. Also man hört schon, Instaffo ist nicht nur Partner hier im Podcast, sondern die helfen uns beim Recruiting wirklich weiter, oder Kaya?
Absolut. Wir haben bei OMR ja eine recht starke Employer Brand. Trotzdem ist Instaffo eine riesige Hilfe im Recruiting.
Und da ist halt echt cool, dass wir vorab keine Kosten haben, schnell Stellen veröffentlichen und innerhalb weniger Tage mit super gut passenden Talenten sprechen können.
Aber ihr hört es selbst. Wenn ihr also gerade Stellen offen habt, macht es doch gerne so wie wir auch. Bei Instaffo sehen nur Talente eure Stelle, die auch wirklich darauf passen, und ihr müsst erst bezahlen, wenn auch wirklich jemand eingestellt wird. Als OMR-Hörerin, Hörer spart man außerdem 500 € auf die erste Einstellung. Einfach auf instaffo.com/omr gehen, da gibt's noch eine kurze Demo und man kann sich registrieren. Also instaffo.com/omr. Und am Ende ist aber für dich auch, hast du da viel eigenes Geld investiert, dass du auch sagst, okay, mehr als bei den ganzen Business Angel Sachen, das ist mein Baby, ich nehme jetzt wirklich mal 1, 2 Millionen in die Hand und bau das jetzt.
Ja, 1, 2 Millionen ist es nicht. Die Hürde ist da ein bisschen kleiner, aber es ist schon sehr, sehr, sehr, sehr viel mehr, als ich jetzt irgendwie bei einem Startup-Ticket machen würde. Und das war auch schon auch die Überlegung, weil man kann natürlich immer weiter investieren und man kann immer neue Dinge sehen und reinpacken sein Geld und schauen, was passiert. Aber jetzt auch wirklich einen größeren Geldbetrag zu nehmen, auch von seinem eigenen Geld, mit meinem Partner auch zusammen in eine Sache rein, wo man die Hand selbst drauf hat, man selbst steuern kann, wo geht diese Firma hin, mit wem macht man eine Partnership, mit wem nicht, man selbst entscheiden kann, wie schmeckt das Produkt, was macht man mit dem Produkt, wie baut man die Range auf, was kommt als Nächstes. Und es gab keine Investoren drin.
Habt ihr das vor? Wollt ihr Investoren aufnehmen?
Ja, wir haben jetzt schon, wir haben ja natürlich angefangen, wir hatten so einen leichten Presale schon, haben schon wirklich auch ein bisschen was gezeigt, jetzt noch nicht so viel, und hatten jetzt schon sehr, sehr, sehr viel Inbound auch von der VC-Szene, Consumer-VCs und alles. Ist jetzt nicht geplant, mal schauen, vielleicht so eine Angel-Runde mit wirklich coolen Leuten, die auch einen Mehrwert haben.
Aber wie kann man wachsen? Braucht man nicht irgendwie doch noch mehr Cash, um zu wachsen am Ende, um das vorzufinanzieren und so?
Naja, es kommt drauf an, wie schnell du was machen willst, ne. Also klar, wenn du jetzt irgendwie enorm viel Cash aufnimmst, hast du aber auch wieder den Druck, dass du viel schneller in gewisse Dinge rein musst wie Retail oder alles. Das eigentlich jetzt am Anfang, wie wir unseren Plan sehen, noch gar nicht förderlich wäre, um wirklich überall reinzupushen.
Also ihr wollt online verkaufen vor allen Dingen?
Genau, online, aber es wird auch schon immer gezielt Point of Sales geben in Gymketten. Wir sind da mit wirklich den größten Gymketten gerade am Quatschen, die finden das alles super interessant mit nischigen Sachen. Also alles, was so ein bisschen aus der High-Performance-Nische so irgendwie rauskommt, also Leute, die das Getränk auch verstehen, die auch den Nutzen darin verstehen, die schwitzen, die hart arbeiten, die ein gutes Workout machen, und da gibt's wirklich coole Firmen in Deutschland, und mit denen Partnerships zu machen, gerade auch diese Communitys mitzunehmen und dann langsam aus dieser High-Performance-Nische, die schon relativ groß ist mittlerweile, auch die Jungen, die ja mehr Geld für sowas ausgeben als für Alkohol jetzt zum Beispiel mittlerweile, und dann langsam in die Masse wirklich reinzugehen und dann im nächsten Jahr, je nachdem, wirklich auch in Retail zu gehen, in Supermärkte. Wir hatten jetzt schon echt gute Gespräche auch mit großen Supermarktketten, die interessiert waren, aber wir wollen da ein bisschen unser Plan lassen, um Awareness zu schaffen. Leute sollen das Getränk verstehen, die sollen das probieren und dann glaube ich, hast du auch eine größere Chance, wenn du in die Masse reingehen willst, wenn man das Produkt auch schon kennt, wenn man den Namen mal gehört hat, als wenn man jetzt schnell Geld aufnimmt, überall versucht schnell reinzupushen. Und dann musst du irgendwie die Arbeit, die du jetzt leistest mit Awareness, mit den Namen rauszubringen und zu verstehen, was das Produkt ist und auch wirklich Erklärung musst du dann irgendwie nachholen. Und ich glaube ja, dass wir gut daran tun, das in unserem in unserer Zeit zu machen.
Aber es ist jetzt bewusst kein andere Schülle Getränk. Es ist also du bist ja nirgendwo namentlich drauf. Also selbst wenn du die Dose durchliest nichts. Jeder klassische Marketer würde sagen warum nicht? Also das müsste doch irgendwie mit dir auch irgendwie stattfinden, aber du hältst dich da eher zurück, also offensichtlich bewusst.
Total, total. Also es war eigentlich auch wirklich nie die Überlegung, weil das Letzte, was ich machen wollte, ist irgendwie so ein Getränk irgendwie schnell hochzupushen mit meinem Namen und dann zu schauen, was will man überhaupt oder was ist das wieder. Und dann hängt alles irgendwie an deinem Namen, an deiner Person und du musst überall so dieses Zündlein an der Waage sein. Und was ist jetzt natürlich? Natürlich, also jetzt in den Gesprächen, die wir haben, auch mit großen Partnern, die Türen versuche ich natürlich alle aufzumachen und das hilft auch enorm. Aber ganz bewusst jetzt nirgendwo André Schürrle auf dem Getränk, weil es eine eigenständige Marke sein soll, die sich so auch dann aufbaut.
Aber wie erfahren Menschen denn von der Marke? Also du sagst, Kooperation ist ein Hebel, also über Fitnessstudios oder am Ende vielleicht dann doch mal die eine oder andere Retail-Partnerschaft, aber auch klassisches, also macht ihr das heute jetzt Instagram-Anzeigen dafür oder wie wollt ihr das groß kriegen?
Natürlich Social Media spielt eine große Rolle und da natürlich auch mit meinem Kanal, da sieht man auch, wenn man jetzt auf meinen Kanal geht, genau, es ist schon viel auch TRILL und auch in Kooperation mit TRILL. Ein anderes Standbein ist dann diese Brand Partnerships, gerade auch die Communitys, das, was gesagt habe, mit wirklich coolen Communitys, die auch schon eine große Community haben, Fitnessketten oder so was zu partnern und verschiedene coole Aktivierungen dazu machen. Und das sind ja auch meistens schon mehrere 100.000 Leute, die dann in so einer Community drin sind. Und dann aus diesen Sachen dann Influencer-Marketing, Leute, die man cool findet, auch deren Brand zu partnern, zu schauen, dass man coole Athleten bekommt, aber auch eventuell auch Fußballvereine in jede Sportart rein. Und dann aus dieser High-Performance-Geschichte Natürlich, also wir haben schon ordentliches Speed. Ich habe zum ersten Mal, glaube ich, jetzt vor 5 Monaten hatte ich die große Präsentation. Das heißt, wir haben schon einen ordentlichen Speed drauf und wir wollen auf keinen Fall langsamer werden.
Wie viele Dosen verkauft man im ersten Jahr?
Boah, da komme ich nächstes Jahr wieder und dann sage ich dir, wie viele wir verkauft haben.
Aber was plant ihr so? Schafft man, weiß ich nicht, 100.000 Dosen? Wahrscheinlich schon.
Ja, bestimmt.
Schafft man eine Million Dosen?
Also das kommt natürlich darauf an, wie groß die Partnerschaften werden. Dass auch wirklich diese großen Dosen, sagen wir mal, wir mit einer großen Fitnesskette, die mehrere tausend Gyms haben, da geht natürlich dann eine halbe Million Dosen innerhalb von ein paar Wochen gehen dann weg. Wird das ein bisschen dauern, dann hast du D2C, dann kommt unser Amazon Marketplace und solche Sachen und dann muss man schauen. Aber die große Chance für Dose ist auf jeden Fall B2B, also mit großen Ketten, mit großen Firmen zu kooperieren und dann im Retail ist natürlich dann das große.
Was kostet Dose? Was würde eine große Dose kosten?
Dose kostet 1,89, also auch so bewusst gewählt, auch die Marge dann für uns ein bisschen geringer macht, um einfach kompetitiv zu sein, wenn wir in die Edekas, in die DMs, in die Rossmanns und überall reingehen, dass man ja, dass die Hürde nicht jetzt noch mal so groß ist, dann zur Tür zu greifen.
Aber man hat ja glaube ich auf den Getränken trotzdem Monster-Margen. Also ich weiß es jetzt von Red Bull, die ja dann auch der absolute Champion sind in diesem Bereich. Das ist ja nicht öffentlich, aber man kann sich ja ungefähr vorstellen, und da gibt es Spekulationen irgendwie, dass da irgendwie, weiß ich nicht, 60, 70, 80, noch mehr Prozent Marge, also von diesen 1,89 bleibt dann irgendwie wahnsinnig viel auch bei euch erstmal als Deckungsbeitrag.
Ja, total, aber ich glaube, das kann man noch nicht wirklich mit Red Bull vergleichen am Ende, weil die natürlich so enorme Mengen überall auch produzieren, dass die natürlich so so eine enorm große Marge haben. Aber klar, am Ende, wenn es sich wirklich verkauft und wenn es wirklich fußfest, dann wird es natürlich auch margentechnisch Spaß machen.
Gibt es bei euch einen Businessplan, irgendwann ein Jahr, wo das Jahresergebnis dann planmäßig größer ist als dein bestes Gehalt?
Ja, zum Beispiel ich, und ich bin viel fürs Produkt jetzt in unserer Firma und alles klar, ich habe den Businessplan, der jetzt von von uns erstellt wurde, auch gesehen. Aber ja, den gibt's natürlich, ne, ist ja klar. Klar gibt's das dann auch irgendwann, und der ist gar nicht so weit weg, dass es dann in diese Sphären kommen kann, wenn natürlich alles in Place geht. Und dafür werden wir dann am Ende alles tun.
Wer ist denn dein Partner, wenn wir was zusammen—
mit einem meiner besten Kumpel, David Rost heißt der, habe ich dich glaube ich auch schon mal connected. Der Agenturunternehmer, ganz genau, der führt die Mighty Group, das ist eines der größten Agenturnetzwerke in Europa. Und das mit meinem besten Kumpel. Und so ist auch ein bisschen, wir haben uns schon vor 2, 3 Jahren so gewisse Sportsachen angeschaut, hatten uns damals auch die Marke Thrilled eingetragen und daraus ist dann Anfang dieses Jahres TRILL geworden und haben gesagt, in Elektrolyte, auch mit dem Wissen, was ich mir jetzt angeeignet hatte, auch das Netzwerk in dem Sportbereich, in dem Endurance-Bereich, hatten wir das Gefühl, dass wir da jetzt was machen können.
Also nur mal, um das für die Hörer auch klarzumachen, der ist ja schon auch ein sehr erfahrener Unternehmer.
Absolut.
Werden wir im Agenturbereich auch Selfmade, der einiges aufgebaut hat. Kennt man glaube ich gar nicht so, aber hinten raus hat er ein richtiges Netzwerk gebaut. Das heißt, du lernst wahrscheinlich von dem, so wie das alles BWL, Unternehmertum, wie das so funktioniert irgendwie. Was ist ein Deckungsbeitrag? Keine Ahnung. Was ist eine Bilanz? Was mit Steuern und so? Die ganzen Fragen, die man am Anfang wahrscheinlich hat, wenn man nicht so drin ist, dann guckst du es da ab.
Absolut. Und das ist auch das Coole gerade bei uns jetzt in der Company, dass es genau diese Expertisen einfach auch gibt, ne. Und ich bin wahrscheinlich derjenige, wenn es um genau diese Bilanzen und zu schauen, was macht man, aber auch Marketing, was kann man so Ads schalten, wie können wir auch so wachsen, und was ist organisch, anorganisch, blablabla, bin ich derjenige, der da drin sitzt, der einfach die ganze Zeit Fragen stellt, weil es ganz viel Neues für mich ist. Und das ist auch gerade das Besondere, ne. Also ich lerne damit also jeden Tag, vor allem wenn ich mit David über verschiedene Dinge quatsche, der als Unternehmer schon Jahre, Jahre lang ähnliche Dinge gemacht hat und gerade auch mit Zahlen oder wenn du auch sagst so Steuern und auf was muss man achten, ist es für mich einfach eine coole Reise und da wirklich auch wieder federführend auch so in der Führung zu sein und zu schauen, wo geht die Company hin. Ist auf jeden Fall eine coole Sache.
Hast du mal irgendwann zwischendurch eigentlich so einen Kurs gemacht, so einen Onlinekurs? Es gibt ja diesen Harvard-Kurs irgendwie auch für so verdiente Sportler oder so was. Hast du aber nie gemacht, ne?
Habe ich nie gemacht. Ich habe die ganzen E-Mails, bekomme ich natürlich die ganze Zeit auch. Ich glaube, St. Gallen ist auch sowas, Harvard aber auch. Ja, weißt du, lieber, lieber, ja, wahrscheinlich, wahrscheinlich lieber reinspringen, unwissend, aber trotzdem so dieses Netzwerk und meine Partner an der Seite zu haben, die genau in diesen Dingen einfach Profis sind, und dann fügt sich das zusammen, und dann habe ich das Gefühl, Ja, jetzt, was ich so die letzten Monate schon in diesem ganzen Prozess gelernt habe, ja, glaube ich, hätte ich auch anderswo nicht schneller lernen können.
Aber es ist bei dir auch aktuell 100% sozusagen, also du stehst wirklich morgens auf, gehst dahin bis abends, so wie ein normales klassisches Berufsleben eigentlich?
Ja, ja, so genau, so fühlt es sich an. Meine Screentime auf dem Handy hat sich auf jeden Fall verdoppelt, seitdem TRILL losgestartet ist, weil wir natürlich die ganze Zeit, und das auch dieses Startup, wir sind super schnell und alles passiert in WhatsApp-Gruppen, schnell Call hier, da, da. Und auf jeden Fall mein Kalender, wo ich vorher geschaut habe, dass ich irgendwie, ich habe es irgendwie mit einem Termin die Woche gemacht, ist natürlich alles komplett über den Haufen geworfen.
Wie groß ist das Team? Wie viele Leute habt ihr?
Wir sind jetzt zu siebt gerade. Okay. Zu siebt, ja, und sind jetzt dann am Schauen, sind auf jeden Fall auch ein paar Sachen, die, wenn wir dann auch schneller größer werden wollen, wo man auch hier auf jeden Fall noch ein bisschen auch wachsen und auch Expertise einfach reinholen, gerade auch in diesem ganzen Getränke-Business, aber auch in dem Sales-Business, wo wir ja auf jeden Fall dann auch demnächst wachsen werden.
Hast du den Podcast mit Andreas Herb gehört hier, der irgendwie dieses Effect Energy macht?
Noch nicht gehört, aber Andreas Herb sagt mir was.
Ja, der ist ja bei TikTok riesig mittlerweile.
In seinem Privatchat, oder? Ja, ja, genau.
Du hörst immer an, der ist ja auch im Getränkebereich und der macht ja auch so anders gelagert, ne, eher über die Gastro. Der versucht es eher über die Gastro aufzubauen. Aber so für mich jetzt so eine Referenz im Getränke-Startup-Bereich zumindest. Weißt du, es gab ja eine ganze Reihe von auch Food- oder Beverage-Startups in den letzten Jahren und da sind ja einige durch die Decke gegangen. Also ich meine, wahrscheinlich hast du irgendwie die Quality Group hier, ESN und More und so, hast du das im Blick gehabt, was die machen?
Ja, ja, 100%. Und den Christian habe ich auch schon getroffen.
Der macht das ja auch sehr stark über seine Person, über online.
Total.
Christian Wolf, auch durchaus kontrovers manchmal gerne. Aber das ist nicht dein Game?
Nee, das ist weniger mein Game. Und auch so dieses ganze wirklich Influencer-Dasein und irgendwie dann noch zu schauen, wo kann man anecken, was kann man machen, alles fair enough. Und ich sehe auch den Punkt und das funktioniert auch bei Christian super gut, was um seine Person ist, aber auch was halt mit seinen Companies ist. Ja, aber ja, so sehe ich mich weniger.
Wer hätte denn die Idee für— ich muss sagen, den Namen ganz geil, also weil The Drill von Drill, so heißt ja so im Amerikanischen so ein bisschen so die Übung durchführen, so ungefähr.
Total.
Was war deine Idee?
Naja, da wird es dann darauf kommen. Ich habe ja gesagt, wir haben uns Thrilled schon vor 3 Jahren irgendwie eintragen lassen und die erste Dose hat mir auch noch Thrilled drauf. Kann man natürlich in Deutschland nicht wirklich lesen und mit TH, was bedeutet das, und da wir auch nicht aussprechen und dann haben wir es mit Thrill versucht und das hat ja, finde ich auch, und am Ende steht das auch ein bisschen dafür.
Sieht alles sehr, sehr so durchdacht aus.
Also total, und das soll auch ein bisschen der Spirit von der Company sein. Also TRILL, wenn du sagst, das steht für irgendwie so auch TRILL Sergeant, und das soll so ein bisschen auch so über die Grenze, man will besser werden, man will dieses Gefühl von Widerstand haben, aber dann drübergehen. So sollte die Firma das auch ausstrahlen. Auch vieles, was auch mit meiner Person, wie mein Weg ist, das einfach auch da überstrahlen, was auch dir, wofür die Brand dann am Ende stehen Eigentlich müsste ich mich ab und zu mal mit Marco Reus austauschen.
Der ist ja auch im Getränkebusiness. Der war mal vor 2, 3 Jahren hier irgendwie. Da ging es auch um sein neues Getränk. Läuft es eigentlich noch? Weiß ich gar nicht.
Das weiß ich auch nicht. Es war so ein Vitaminwasser, oder?
Ja, genau. Hast du noch Kontakt mit ihm? Der ist in den USA, ne?
Ja, nee, fast keinen Kontakt mehr. Fast keinen Kontakt mehr. Ist ja auch, wenn man dann irgendwie auseinander wohnt und man hat nicht mehr so die Überschneidung, auch was den Fußball angeht, bricht natürlich vieles weg. Aber Marco ist natürlich war einer meiner engsten Freunde jetzt im Business.
Stell dir vor, du kommst nach der Arbeit nach Hause und dein Keller steht unter Wasser.
Die Nerven liegen blank, du bist gestresst und brauchst dringend Hilfe.
Das Letzte, was du jetzt willst, ist eine blecherne Computerstimme, die dir sagt: Für Schadensmeldungen drücken Sie die 1.
Aber mit 11Labs kann das auch so ablaufen.
Hallo, hier ist Eleven. Was kann ich für Sie tun?
Hey, ich habe ein Problem.
Mein Keller steht unter Wasser.
Oh nein, das tut mir leid. Machen Sie sich keine Sorgen. Unser Ziel als Versicherung ist es, Ihnen das Leben in dieser stressigen Situation leichter zu machen und nicht noch zu erschweren. Ich nehme den Schaden für Ihren Keller sofort auf.
Aber wie kann das sein, dass KI so menschlich klingt?
Das ist der neue Expressive Mode von ElevenLabs. Labs. Ich erkenne den Stress in deiner Stimme und passe meine Tonalität an. Ich höre nicht nur Wörter, ich verstehe die Emotion dahinter. Ich kann seufzen, lachen oder wie jetzt einfach eine beruhigende Stütze sein, während ich parallel den Gutachter für dich buche.
Also echte Empathie skaliert durch KI.
Große Player wie die Deutsche Telekom, Klarna und Revolut nutzen diesen Service bereits, um Kunden wirklich abzuholen. Es ist nicht mehr Mensch gegen Maschine, sondern Maschine für den Menschen. Erlebe die Zukunft der Kundeninteraktion auf elevenlabs.io/omr. Und ja, auch meine Stimme wurde mit ElevenLabs erstellt.
Aber okay, also insofern Getränkenowhow ist im Umfeld vorhanden. Also man hat das Gefühl, ihr habt das irgendwie, viele Sachen sind da drin, wo ich denke, okay, so würde ich es auch machen. Zumal ich ja hier über den Podcast schon ein paar Sachen gelernt habe, zum Beispiel von Gustavo Gusto, die machen ja die Pizzen. Da war mal ein Team hier und die haben mir erklärt, was denen total geholfen hat, ist ein anderes Verpackungsdesign und auch einfach als Pizza schwarz-weiß aufzutreten und nicht mit so ganz vielen bunten Farben. Und ihr macht es jetzt ja auch so, sehr klar schwarz-weiß, reduzierte Optik. Optik, das ist alles durchdacht.
Total. Ist auch genau, also wenn du auch dann in die Dose gehst, also wenn du irgendwann an der Tankstelle stehst oder andere Point of Sales hast, sind natürlich, gibt es viele Dosen und du willst dann, und das wollten wir machen, wir wollten super clean halten, wie du sagst, schwarz-weiß, und dass man an diesem Regal vorbeiläuft und man sieht, okay, habe ich vielleicht noch nicht gesehen, sieht aber clean aus, sieht schön aus die Dose, und dann schaue ich es mir mal genauer an für die Leute, die vielleicht noch nichts davon gehört haben. Und dann brauchst du natürlich am Ende, es wird noch ein nächster Flavor da kommen, dann wird noch mal eine Weiterentwicklung, noch mal ein extra Zusatz kommen von dem Getränk, auch wahrscheinlich eine Koffeinvariante im Laufe dieses Jahres wahrscheinlich noch. Und dann hast du so eine Range, weil du kannst auch nicht untergehen in den ganzen Regalen. Also wenn du jetzt im Vertriebsgame reingehst und du stehst dann bei Edeka und hast nur eine Dose, dann gehst du da einfach nur unter. Es bringt nichts und du brauchst dann schon auch so einen gewissen—
2, 3 Dosen hintereinander. Ganz genau.
Nennen die Vertriebler das, glaube ich, dass du auch wirklich so eine Präsenz hast im Regal. Und ja, das werden wir alles nach und nach aufbauen.
Wobei auch mal mir jemand erzählt hat, dass eines der ganz großen Erfolgsrezepte oder Zutaten im Erfolgsrezept von Red Bull war, dass sie die Ersten waren, die die Dose verändert haben. Also es gab ja jahrelang die Coladosen und dann kam Red Bull mit dieser dünnen Dose, die man so umgreifen konnte. Bis heute gibt es Das muss wohl mega geholfen haben für dich. Es fühlt sich ein bisschen edler an, so ein bisschen hochwertiger. Habt ihr auch also darüber nachgedacht, oder gibt's die Chance, in dem Space auch die Verpackung zu verändern?
Gibt's natürlich, aber unser ganzes Thema, wir sind natürlich kein Energydrink, wo du irgendwie 250 ml und das langt. Wir wollen natürlich, was wir auch, ist ja natürlich Hydration. Also du sollst auch ein bisschen mehr trinken, um dich auch ein bisschen mehr Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Das heißt, wir haben alles getestet, wir haben die Dosen angeschaut. Es gibt ja heutzutage eine riesige Range an Dosen, die man nehmen kann.
Die großen Faxedosen?
Ja, es gibt ja von bis alles machen. Und eine kleinere Dose wäre dann schon wieder eher so Red Bull und du hast Koffein drin, eher Energy und schnelle Sachen. Und wir wollten einfach, dass du ein bisschen mehr trinkst und trotzdem ein slimmes Design. Das ist noch diese Slim-Dose, die einfach auch dann ein bisschen schöner aussieht, als vielleicht noch größer und noch größer zu gehen. Ja, bin eigentlich super happy mit der Dose.
Was glaubst du, wie ist jetzt die Reise? Also du sagst jetzt irgendwie Investoren, vielleicht erstmal eine Business-Angel-Runde, aber ist es jetzt dein Baby für die nächsten 10 Jahre, würdest du sagen?
Ja, hoffentlich. Also es wäre schön, weil es genau die Sachen sind und das verkörpert, was auch mein Weg weiterhin sein wird. Also ich werde weiterhin viel Sport machen, Extremsport machen, aber auch immer wieder versuchen, über die Limits drüber zu kommen, und das passiert Ihr habt irgendwie so eine unfassbare, klang zumindest sehr harte Challenge vor euch.
Was ist da geplant?
Ja, ich weiß nicht, wann der Podcast ausgestrahlt wird, aber wir launchen übermorgen, ist der TRILL Launch, und wir machen da ein Event. Das wird zwischen Köln und Bonn stattfinden. Wir haben so ein großes Pferdegestüt gemietet und wir machen da ein Backyard Ultra. Für alle, die nicht aus dem Endurance-Sport kommen oder nicht wissen, was ein Backyard Ultra ist, das ist, du hast eine Start- und Ziellinie und du hast dann eine Loop, also eine Runde, und die ist 6,7 Kilometer. Und diese Runde startet zu jeder vollen Stunde neu. Das heißt, du hast eine Stunde Zeit, diese 6,7 Kilometer zu laufen. Läufst du vielleicht in 45 Minuten, bist du relativ langsam unterwegs, dann hast du 15 Minuten Pause auf dem Zeltplatz. Jeder hat seine Crew dabei, jeder hat so ein kleines Zelt, der sich aufbaut, Essen und Trinken. Und dann musst du zu jeder vollen Stunde wieder am Start stehen und die nächste Runde Runde. Und das geht so lange, bis nur noch einer läuft.
Das kann also 2, 3 Tage dauern?
Ja, wird es mit Sicherheit dauern. Also wir werden bestimmt, wenn wir jetzt Freitag um 12 starten, werden wir bestimmt Sonntagnacht immer noch laufen. Also mit wem wir es auch machen, Kim Gottwald ist so ein bisschen dieser 22-jährige Dude, Ultrarunner, der ist das in Texas dieses Jahr gelaufen und ist glaube ich 380 Kilometer gelaufen, also irgendwie zweieinhalb Tage.
Ohne zu schlafen eigentlich?
Ja, du hast halt, wenn du 30 Minuten für die Runde brauchst, hast du eine halbe Stunde und kannst vielleicht auch 15 Minuten schlafen. Ich werde selbst mitlaufen, die Erfahrung machen, ob man wirklich schlafen kann. Mein Ziel ist so eher so 160 km, das wären 24 Stunden durchlaufen. Aber ja, irgendwann glaube ich auch, vor allem wenn du in die zweite Nacht gehst, musst du auch ein bisschen nappen.
Und das ist dann so gemeint auch als Aktivierung, das ist dann sozusagen Drill gebrandet?
Total, total, ist komplett Drill gebrandet. Wir machen das mit seiner Marke noch, die heißt Rapid, das ist so eine Bekleidungsmarke, und das ist Drill und Rapid, sind die Sponsoren, wir hosten das und haben dann ein ganzes Team, das durch die Tage durchführt.
Und das ist aber auch natürlich Social-Media-Kommunikation und so.
Ja, wir haben einen 24/7-Livestream, also wahrscheinlich, wenn das ausgestrahlt wird, kann man das nachschauen. Wir haben auch absolut, also wir hatten, es werden 100 Teilnehmer sein, wir hatten glaube ich über 4000 Bewerber in den ersten 24 Stunden.
Was gibt's zu gewinnen?
Gibt's irgendwas zu gewinnen?
Preis? Gibt nichts zu gewinnen.
Trotzdem wollen 4000 Leute mitmachen?
Ja, die haben natürlich auch gesehen, so zum Beispiel Kim hat das Texas gewonnen. Und wenn man jetzt mal auf Social Media schaut, der ist irgendwie von 15.000 Followern auf 250.000 Follower gewachsen und hat dann natürlich so ein Ansehen in dieser Ultrarunning-Community bekommen, das absolut ja auch so ein bisschen seinen Weg geändert hat. Und ja, sehen einfach, was für Wellen das auch geschlagen hat. Also wir hätten mit Sicherheit Unmengen an Werbung da jetzt auch machen können, Wir hatten große Firmen, die wieder irgendwie dabei sein wollten, um das zu sponsern und alles. Also das Event, wir werden das jetzt zum ersten Mal ausführen, wird es bestimmt aber auch nächstes Jahr noch geben.
Aber ihr wolltet keine Werbepartner haben außer eure eigenen?
Ja doch, es gibt ein paar, werden eingeschaltet. Wir werden das 24/7 oder je nachdem 24/3 Tage, also 24 Stunden am Tag komplett livestreamen und da werden auch Werbepartner zu sehen sein.
Okay, und das machst dann du auch, die Organisation, bist ja auch super hands-on Da bin ich auch komplett dabei.
Also mein Team, also das Drill-Team, dann das Rapid-Team, sind noch 2 Leute und noch mal eine Veranstaltungsfirma hier aus Hamburg, Red Race heißen die, die dann auch am Ende das Ganze vor Ort auch betreiben und veranstalten werden, dann mit uns zusammen. Ja, es war auch so die letzten Monate komplett nur Orga.
Also das heißt, du bist aber wirklich selber in den Excel-Tabellen mit drin oder irgendwie im Zweifel bei der Abfüllung bei eurem Getränk? Also hast du angefangen, so sehr, sehr tief wieder operativ zu arbeiten?
Ja, absolut. Also das ist ja auch das, sonst hätte ich es auch wahrscheinlich nicht gemacht, wenn bei mir immer noch so ein Gefühl gewesen wäre, ich will jetzt auch keine Termine nehmen und ich will jetzt auch nicht da im Meeting hocken oder vielleicht einen Call nehmen, dann hätte ich das Ganze auch nicht angefangen. Und ich habe das Gefühl, das ist jetzt gerade wieder so ein langer Sprint, der super viel Spaß macht, und dann will ich auch überall dabei sein. Also ich will Leute aktivieren, mit den großen Partnern am Tisch sitzen, will das alles verstehen, will denen TRILL zeigen, will den Last Soul Ultra zeigen, weil es einfach auch Projekte sind, die mir ja auch unglaublich Spaß machen.
Aber vielleicht gibt es da wirklich eine Chance. Brands wachsen ja über Communities. Absolut. Du bist ja sehr, sehr glaubwürdig in dieser Ultra-Community, weil du selber Teil dessen bist. Und da jetzt eine Marke für gebaut zu haben, das ist ja vielleicht schon so, aus der Ferne, die Zutaten, die Puzzlestücke liegen alle da und könnten passen.
Ja, so fühlt es sich auf jeden Fall an. Auch schon die ja, die, die, die, diese Antworten und auch diese, dieses Feedback, das ich jetzt auch bekommen habe, auch schon von, von genau diesen Brands, mit denen wir partnern wollen, mit den großen Gymketten, die auch schon alles probiert haben. Und wenn ich dann halt davon erzähle, ist halt nicht, ich will jetzt nichts verkaufen, was ich nicht trinke. Ich trinke von 5 Dosen von denen am Tag und die Pulver noch mal 3, weil es genau das ist, was ich in meinem Weg haben wollte. Und das kann ich natürlich jetzt auch rüberbringen, weil es wirklich auch authentisch ist. Und das ist, wenn ich jetzt hier bei dir sitze oder auch mit dem CEO von einer anderen großen Kette oder von Supermärkten, ist genau die gleiche Story. Am Ende will ich ein Produkt machen, das ich jeden Tag trinken will und das zu mir auf meine Reise passt, wo ich aber auch das Gefühl habe, dass es ganz vielen Leuten auch helfen könnte. Ja, und das ist am Ende die Story.
Trotzdem hebst du mal das Telefon ab und rufst mal bei irgendwelchen Sportvereinen, also Bundesligavereinen an, ob sie das auch haben wollen?
Ja, da gibt es auch schon ganz viele Kontakte und die werden auch alles geschickt bekommen. Da muss man ja noch mal schauen. Jetzt trudeln bei uns ja die ganzen Produkte ein, dann muss das in die Kölner Liste eingetragen werden. Da werden natürlich noch mal Labortests und alles gemacht. Ach, wegen Doping? Ganz genau, wegen Doping. Also da kann nichts Doping sein, es geht immer bloß um die Produktionsstätten, wo wird was hergestellt, und das muss einfach noch mal von der Kölner Liste, das ist die Sporthochschule Köln, getestet werden in verschiedenen Tests, damit man auch wirklich diese Chargen dann auch zu Spitzensportlern einfach schicken kann.
Okay, okay.
Also das wird alles gemacht.
Das heißt, wenn mich jetzt in den nächsten Jahren jemand fragt, was macht irgendwie André Schürrle gerade, dann macht er Drill.
Dann macht er Drill, ja, und läuft auf Bergen rum und versucht sich weiterzufinden.
Aber es passt ja ganz gut zusammen. Ich meine, du wirst ja wahrscheinlich dann bei all den Sachen immer so ein bisschen eine Botschaft haben und die ist dann irgendwie das Getränk.
Total. Ja, deswegen, es fühlt sich alles natürlich an. Also ich bin derjenige, der im Labor gesessen hat und 200 von diesen verschiedenen Proben getrunken hat. Ich bin aber auch derjenige, der, als wir das Produkt fertig gemacht haben, 8 Liter von TRILL während meines 100-Kilometer-Ultras in der Schweiz getrunken hat, um zu schauen, wie funktioniert es wirklich? Was ist es wirklich? Schmeckt mir auch der 6. Liter noch? Das war jetzt das Pulver, das ich benutzt habe, mit mit, das hat 1000 Milligramm Natrium drin, so schmeckt mir das auch noch oder hilft mir das auch noch bei Kilometer 50 und alles. Und das ist alles halt von mir komplett battle-tested und ist, was ich benutze.
Okay, okay, also das heißt, vielleicht demnächst kann man mal mitinvestieren, also wenn man dran glaubt. Also du, eine Runde für zumindest für Angels, wer jetzt sagt, okay, ich kann da Mehrwert beitragen, kann dich oder mal kontaktieren, oder?
Ja, mal schauen, mal schauen, da sind wir noch nicht so weit, weil wir auch, wir haben natürlich auch jetzt schon ordentlich was reingesteckt und haben auch noch Puffer, das auch noch weiter zu bootstrappen, aber ist auf jeden Fall ein Gedanke, das eventuell zu machen.
Aber großer Händler, wenn jetzt hier ein Händler zuhört, wo würdest du am liebsten ein Regal stehen oder gibt es da irgendwie so, wenn jetzt hier jemand von Rewe zuhört oder was würde euch helfen jetzt gerade?
Ja, also ich glaube, sowas muss man dann auch über längere Zeit und genau mit solchen Ketten sind wir auch schon in Gesprächen. Das muss man auch ein bisschen länger vorbereiten, aber am Ende Am Ende will ich das überall sehen. Also das soll überall am Ende stehen. Okay, also vielleicht ist es der, dann gibt es demnächst auch bei dir hier im Office. Ich schicke dir mal hier die ganzen Trays.
Demnächst vielleicht machst du, kommst du die große Bundesliga-Rückkehr auch, indem du einen Verein kaufst, dann irgendwie in die, weiß ich nicht, DY Chemnitz oder so, nicht so die RB Leipzig. Also das, okay, das kann ich auch. Können. Ja, who knows, who knows. Aber ich meine, am Ende ist ja sowas ist auch schon Hardcore-Marketing-Game, ne. Also ich meine, das ist total, siehst ja bei Red Bull, das ist das, was die Wertschöpfung ist, wahnsinnig im Marketing. Und das wird bei euch auch sein, dass die, der Erfolg wird glaube ich früher oder später extrem vom Marketing abhängen.
Total. Und das ist auch jetzt gerade die Phase einfach, du brauchst Awareness für die ganze Geschichte. Die Leute müssen die Dose mal gesehen haben, die müssen davon gehört haben, in welchem Kontext auch immer, Und da haben wir aber einen wirklich coolen Plan, was passiert, auch mit verschiedenen Brand Partnerships, die jetzt auch Ende des Monats losgehen. Da wird auf jeden Fall ordentlich Alarm gemacht und dass jeder die Möglichkeit hat, auch von TRILL zu erfahren.
Also ich drücke dir die Daumen. Ich bin gespannt. Ich habe es gerade getrunken. Ich finde es wirklich lecker. Ich bin gespannt, wo es mir demnächst auf natürlichem Wege noch mal so begegnet, ob in welchem Gym oder in welchem Event oder wo ich dann sehe, außer bei dir bei Insta, da siehst du auf jeden Fall. Ich würde sagen, wir, ich spare mir den Rest der Dose noch auf, weil wir jetzt ja noch ein paar Klimmzüge hier im Büro machen wollen.
Stimmt, stimmt. Ich bin gespannt auf deine Form.
Ja, es ist das Einzige, wo ich mich einigermaßen möglicherweise noch irgendwie sichtweise weiter bin von dir. Alles andere, da habe ich keine Chance.
Aber irgendjemand hat mir gesagt, du machst jetzt nicht auch so ins Rennen eingestiegen?
Ja, ich versuche, also ich habe dich ja, als wir uns gerade getroffen haben, auf jeden Fall viel Kilometer läufst du dieses Jahr? Weil ich habe zum ersten Mal jetzt auch öffentlich gesagt, ich versuche dieses Jahr, pass auf, 1000 Kilometer zu laufen.
Ja, okay, aber warte mal, weil ich zähle das gar nicht so bei mir. Was heißt 1000 Kilometer?
Du machst ein Rennen mit 140, ja, das ist ja, du wirst wahrscheinlich bei 5000, 6000 sein, schätze ich, Marathon, Marathontraining.
Du bist weit, weit, ist schon okay, weil dann, wenn man das auf Monat runterbricht, da musst du schon, also passt, witzig, dass du sagst, weil ich hatte vor kurzem mal, der war auch hier im Podcast der Jonas Deichmann.
Kennst du den? Dann rief er mich irgendwann an und sagte, ich bin in Hamburg, lass morgen laufen gehen. Ich so, oh ja, morgen. Dann war er original um 7 Uhr bei mir, 7 Uhr morgens, und sagte aber dann auch schon irgendwie, wenn wir laufen, also 10 Kilometer müssen wir machen, sonst macht es für ihn keinen Sinn. Dann haben wir, okay, 7 Uhr morgens, 10 Kilometer. Und dann habe ich ihm auch so meine 1000 Kilometer im Jahr erzählt, und dann hat er gesagt, ja, ach, da muss man schon dranbleiben. Oder so, das war so sein Kommentar. Das ist halt irgendwie so, kann man es auch sagen. Aber ist natürlich jetzt in diesen Ultra-Dimensionen, ist es ja lächerlich.
Ja, für ihn, der macht bestimmt 1000 im Monat.
Der macht das brutal.
Aber ja, das ist auch so, sich da ranzutasten und zu schauen. Aber alleine so ein Ziel sich zu setzen, du hast es jetzt öffentlich gemacht, du hast es rausgehauen, ist immer noch mal schwieriger, als wenn man es auch sich für sich so ein Ziel setzt. Und das dann auch wirklich durchzuziehen. Und es bedeutet ja auch nicht so, oh, das ist das Coolste, dieses Ziel zu erreichen. Dann am Ende ist ja der Weg dahin. Am Ende musst du jetzt tagtäglich irgendwie deinen Schweinehund überwinden und zu sagen, am Ende muss ich 1000 Kilometer haben. Für mich erstmal, weil ich mir dieses Ziel gesetzt habe, und dann das wirklich durchzuziehen. Und das ist auch dieser Weg dahin.
Also für mich super. Ich habe es irgendwie nicht bereut und ich bin jetzt da auch ganz gut auf Track. Ende September. Insofern, das wird wahrscheinlich auch klappen, wenn mir jetzt nichts Schlimmes passiert.
Dann machst du nächstes Jahr bei uns am Lausitz-Ultrawettbewerb mit. Kannst du ein schönes OMR-Zelt aufbauen.
Wir haben ja ein, zwei Kollegen in der Firma, die machen das. Also ich habe einen Kollegen, der ist wirklich bei uns die absolute Maschine, Dominik. Du merkst doch immer mehr, dass sowas kommt, diese ganzen neuen Sportarten. Also du bist da schon auch an was dran wahrscheinlich.
100%. Das ist auch das, was es dir gibt am Ende. Du verbringst so viel Zeit mit dir alleine. Das heißt, die krassesten Charaktere, die ich kennengelernt habe, sind am Ende Triathleten oder Ultramarathonläufer, weil du verbringst so viel Zeit mit dir alleine. Mach einfach mal einen Marathon in den Bergen, 42 Kilometer in den Bergen, und du hast da 15 Stunden Zeit. Das schaffst du. Aber diese Emotionen und Gefühle, die du hast über diese 15 Stunden, dieses Up and Down, spiegelt fast ein ganzes Leben wider. Du bist am Weinen, am Lachen, du hasst alles, du findest alles geil. Und das ist das Besondere an diesem langen Ausdauersport, weil du so viel mit dir alleine bist. Du hast so viel Zeit, wirklich ehrlich zu sein, also so ehrliche Gedanken zu haben und das dann mitzunehmen. Das ist das Besondere.
Also ich bin mal gespannt. Ich muss ja auch hier mein Familienleben, mein Berufsleben irgendwie alles jonglieren.
Das gehört noch dazu.
Aber also ich bin mit den 1000 echt ganz zufrieden. Mein Trick war auch so ein bisschen ehrlicherweise auch vielleicht für höher. Wenn man das so, was mir echt viel gebracht hat, ist das auch als Social Event zu machen. Also ich versuche dann gar nicht so viel alleine zu sein bei meinen kleinen Läufen, sondern freue mich dann, wenn Jonas gleich mal anruft oder wenn ich irgendwie einen Kollegen habe oder irgendwie so ein OMR-Runclub oder sozusagen, okay, ich versuche das irgendwie so auch über Leute zu schaffen, dass ich halt sage, normalerweise hätte ich vielleicht ein paar Leute zum Kaffee getroffen oder irgendwie im Büro im Termin gesessen und das sozusagen aufs Laufen zu verschieben. Das also, das ist Mein Normalo-Ansatz.
Ja, ja, aber fair enough, total.
Aber cool, also jetzt wechseln wir zu den Klimmzügen. Erstmal vielen Dank, dass du sozusagen hier Launch-Podcast oder Premiere von Drill, ich bin gespannt, drück dir die Daumen.
Danke schön.
Und wir werden das auf jeden Fall verfolgen und hoffentlich dann mal ein Update bekommen hier oder auf dem Festival oder sonst irgendwo. Alles klar, vielen Dank.
Danke dir, Phil.
Ciao, ciao.
Ich war keine gute Chefin und heute coache ich Führungskräfte. Und ich wurde mit 22 Jahren Führungskraft und musste ganz schön hart dafür kämpfen, ernst genommen zu werden. Heute bin ich Spiegel-Bestsellerautorin und erreiche auf LinkedIn Millionen Menschen. Wir sind Emma Isadora Hagen und Svantje Almers. Das ist Out of Office, der Business- und Karriere-Podcast. Wir teilen mit euch Karrieretipps, die wirklich funktionieren. Egal, ob es um Gehalt, Selbstmanagement oder die Frage geht, wie man Kritik Gespräche richtig führen. Und dazu teilen wir mit euch die neuesten Erkenntnisse aus der Wissenschaft und ordnen für euch den Hot Tea aus der Businesswelt ein. Wenn ihr das nicht verpassen wollt, dann abonniert den Kanal und seid ab jetzt jeden Mittwoch mit uns out of office.
Dieser Podcast wird produziert von Podstars bei OMR.
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