2 Jahre Weltreise - unsere Learnings Teil 1 - Podcast 121

In dieser ersten Episode des "Gemeckerfrei-Podcasts" reflektieren Uli Bott und Bernd über die ersten zwei Jahre Vollzeit‑Familienreise, die sie am 5. Januar 2022 nach Sansibar begannen. Sie schildern, warum sie das traditionelle Arbeits‑ und Lebensmodell (Chef, fester Arbeitsplatz, feste Schulzeiten) hinter sich lassen wollten, und welche konkreten Schritte sie unternahmen – Hausverkauf, Umstellung auf ortsunabhängige Online‑Einkünfte, Aufbau von Online‑Fortbildungen und Podcasts. Die beiden diskutieren zentrale Learnings: die Bedeutung von Freiheit und Selbstbestimmtheit, das bewusste Vermeiden von "faulen Kompromissen", das klare Unterscheiden zwischen Dingen, die sie aktiv gestalten können, und solchen, die sie akzeptieren müssen (z. B. Wetter). Sie teilen praktische Familien‑Logistik‑Erfahrungen, etwa das Teilen von Zimmern durch die jugendlichen Söhne, flexible Essenspläne und die Notwendigkeit, Grundbedürfnisse ohne Kompromisse zu erfüllen, um in anderen Bereichen flexibel zu bleiben. Außerdem thematisieren sie die emotionale Komponente, wie innere Widerstände (Selbst‑Argumentation gegen das Reisen) als Hinweis auf verborgene Sehnsüchte dienen. Abschließend laden sie die Hörer ein, ihre eigenen Wünsche nach mehr Freiheit, Selbstbestimmtheit und intensiver Familienzeit zu prüfen und versprechen, in einer Folge weitere Details zu Schule, Herausforderungen und zukünftigen Reisezielen zu geben.
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Okay, ich will halt einfach nicht davon abhängig sein, einen Chef zu haben, der mich bezahlt, oder ich will nicht davon abhängig sein, dass ich immer morgens um 8 irgendwo sein muss.
Oder dass wir diesen Schritt gegangen sind, gesagt, okay, wir verkaufen alles, wir brechen da irgendwie ja so alle Zelte ab in Deutschland. Dadurch hast du das, haben wir das einmal schon so radikal gemacht, um Hallo und herzlich willkommen hier beim Gemeckerfrei-Podcast, dem Podcast für liebevolle Beziehungen in der Familie, als Paar und mit dir selbst.
Schön, dass du da bist, dass du eingeschaltet bist, eingeschaltet bist, dass du eingeschaltet bist, ist auch gut, genau, dass du an bist und zuhörst und gespannt bist vielleicht und neugierig und erfahren willst, was unsere Learnings aus 2 Jahren Weltreise sind.
Aus den ersten 2 Jahren, so muss man ja sagen, weil das heißt nicht, dass wir jetzt aufhören, sondern wir machen weiter, das ist schon mal klar.
Genau, also wir sind für alle, die uns vielleicht auch noch nicht so lange kennen, folgen, wie auch immer, wir sind am 5. Januar 2022 losgestartet nach Sansibar damals mit der Idee oder Mit dem Vorhaben, wir testen jetzt mal 8 Wochen Reisen. Wir probieren das aus, ob uns das gefällt. Wir testen aus, ob uns als Familie, ob wir uns das vorstellen können, dauerhaft auf Reisen zu gehen. Und ja, das Ergebnis ist, dass wir immer noch reisen, dass wir auch, wie der Bernd eben schon gesagt hat, nicht vorhaben, das in nächster Zeit aufzuhören. Und genau, wir wollen einfach bisschen darüber erzählen.
Ja, wir haben schon letztes Jahr im Januar eine Review-Folge gemacht dazu, quasi ein Jahr auf Weltreise, und jetzt machen wir die Folge 2 Jahre auf Weltreise. Ich bin gespannt, ob wir irgendwann noch eine machen, die heißt dann 20 Jahre auf Weltreise.
Ja, und vor allen Dingen würde ich deswegen tatsächlich mal so eine Folge, wo ich die, die ich mir vielleicht sogar noch mal anhöre, um rauszufinden, was ich eigentlich an den Learnings vom letzten Jahr zu diesem Jahr noch mal verändert hat, ob sich noch was verändert hat. Ich bin mir ziemlich sicher, aber dass sich was verändert hat, und gleichzeitig eben so mal noch mal Revue passieren zu lassen. Und falls halt in dir auch so dieser, diese Idee schlummert oder dieser Traum, oder dich das fasziniert, oder also das um dich auch zu inspirieren, zu sagen, ja, das geht wirklich für so ganz normale Menschen.
Ja, und wir wollen jetzt auch kein— wir werden jetzt auch kein Juhu, das ist alles so toll, wir feiern das machen, sondern wir werden auch ganz klar sagen, wo vielleicht die Herausforderungen waren, wo wir was Neues lernen mussten. Also das muss man natürlich eigentlich überall und ständig.
Die ganze Zeit.
Genau, aber ich will nicht vorgreifen.
Genau. Und Also weißt du, weil ich nehme dich mal mit in die Uli-und-Bernd-Welt von vor 6, 7, 8 Jahren vielleicht. Ungefähr.
2015 quasi.
Ja, das wäre dann vor 9, 8, 9 Jahren.
Ach so, wir haben ja schon 2024.
Ja, wie auch immer. Also aber lass mal so, ne? Also irgendwo zwischen 2010 und 2016 würde ich sagen. Da hat das so angefangen, dass man, oder dass wir online so die ersten Menschen gesehen haben, so muss man es ja erstmal sagen, die irgendwie dauernd am Rumreisen waren. Auch, und am Anfang waren es vielleicht, wenn ich mich so erinnere, wen ich da so als Erstes, oder wen du auch so als Erstes entdeckt hast, waren es vielleicht auch Leute, die hatten damals gar keine Kinder, und dann Gab es die ersten, die hatten auch Kinder. Und irgendwie, also ich, mich hat es irgendwie schon immer fasziniert und irgendwie nie wirklich losgelassen. Und gleichzeitig hatten wir ja schon immer, war das so, dass wir halt gedacht, also das kann ja sein, dass das für andere funktioniert.
Ja, weil wir hatten ja analoge Business-Berufe, Selbstständigkeiten. Ja, wir waren zwar schon selbstständig, was ja schon ganz hilfreich gewesen wäre, aber das Es war einfach alles voll ortsgebunden. Wir hätten nicht mal einfach so schnell umziehen können. Also außer innerhalb von 20 Kilometern. Aber alles andere wäre an sich totaler Irrsinn gewesen, weil wir total abhängig waren dort, wo wir halt waren und da bekannt waren und da halt unsere Aufträge hatten.
Genau. Und dann war halt erst mal, war halt diese Faszination da. Und je onliner die Welt wurde, umso mehr Das Wort des Jahres 2024. Ja, je online, jetzt muss ich es noch mal sagen, wenn ich das so lasse, ja, je online die Welt wurde, desto mehr hat man da ja auch mitgekriegt, oder wir haben davon mehr mitbekommen, ja. Und heute finde ich, ist es ja, also heute kriegst du es ja, wenn du willst, und wenn du dich davon inspiriert fühlst, kannst du es ja an allen Ecken und Enden betrachten, beobachten, kannst Familien auf Instagram folgen, keine Ahnung, die das machen. Und das war ja damals noch nicht so. Aber was ich, wozu ich dich ganz am Anfang einfach einladen will, ist so, da, wenn du merkst, dir geht so ähnlich wie uns damals, und ich war schon bei uns, glaube ich, auch die treibende Kraft.
Ich war schon, glaube ich, ja, ich habe immer davon geträumt, irgendwo halt noch so ein zweites Domizil zu haben.
Genau, das hatten wir auch ganz lange.
Genau, das War damals für uns irgendwie greifbarer, irgendwo so ein Ferienhaushalt zu haben.
Ja.
In Italien oder wo es halt schön war.
Überall wo wir waren und wo wir es schön fanden, haben wir davon geträumt, dass wir da ja auch ein Haus haben könnten. So, aber und gleichzeitig hatte ich so dieses Ding, ich wollte so gern die Welt sehen, weil wir sind ja relativ früh Eltern geworden und wir haben halt noch nicht so viel von der Welt gesehen gehabt, bevor wir Eltern wurden. Dann hatten wir kleine Kinder, kein Geld. Sowieso eine ökologische, also so, dass wir gesagt haben, machen wir aus ökologischen Gründen nicht und so weiter. Und ja, und dann war aber diese Sehnsucht, die Welt zu sehen, zu reisen, Dinge zu entdecken, über den Tellerrand zu schauen. Und wenn du das auch hast, dann lass dich einfach ermutigen. Es ist einfach Schritt für Schritt für Schritt kannst du an dieses Ziel kommen, wenn du willst. Schritt für Schritt für Schritt könnt ihr das auch als Familie gemeinsam meistern, Schritt für Schritt.
Ein wichtiger Punkt ist halt, sich nicht das zu verbieten, also sich das, sich halt zu sagen, okay, ich träume davon im Moment. Jetzt von heute auf morgen sehe ich gerade keine Chance. Und das heißt aber nicht, dass du es loslassen musst, sondern du kannst einfach trotzdem weiter davon träumen und du kannst sogar darauf zugehen. Weil mich hat es zum Beispiel schon irgendwann Mich hat eigentlich viel mehr das gestört, dass wir so abhängig waren von immer dem. Du musstest rausfahren. Ich musste einfach als Musiker ja. Ich habe mein Geld verdient, wenn ich auf der Hochzeit war und gesungen habe und gespielt habe. Ich habe fürs Hinfahren nichts gekriegt, fürs Heimfahren nichts und so weiter und musste halt immer, immer vor Ort sein. Und da habe ich schon dann irgendwann angefangen, als so die ersten kamen, die gesagt haben, ja, hier, da verdient man online was, hier kann man das machen. Und so habe ich mich da total viel damit beschäftigt und halt nach Wegen gesucht, was wir da machen könnten. Lange zwar keine gefunden, aber dabei schon ganz viel gelernt.
Ja, genau, dann haben wir ja sogar bei dem Erzieherfortbildungsinstitut dann schon Online-Fortbildungen angeboten. Da hat noch keiner gewusst, wie das geht. Wir haben den Leuten— wir hatten da schon Erzieher-Podcast, wir haben echt den Leuten erklärt, was Podcasts sind, weil das wusste man damals noch nicht sozusagen. Also es waren witzige Zeiten einfach. Und das ist total wichtig, was der Bernd gesagt hat, ne, das sich nicht auszureden. Weil ich wette mit dir, wenn wir es uns nicht so lange ausgeredet hätten, und ich kann auch einfach nur von mir sprechen, wenn ich es mir nicht so lange ausgeredet hätte, wenn ich nicht so lange immer auch dann Haken dran gesucht hätte, also ich habe mir, habe auch immer die einen beobachtet, die anderen beobachtet, und immer bin ich da gesessen, habe gedacht, ja, aber das ist doch bei denen bestimmt total blöd, und das läuft doch bestimmt auch total doof, und da haben die es doch auch nicht schön, und das ist doch zu Hause viel schöner, und habe Also weißt du, wenn du dich dabei beobachtest, dass du mit dir selber argumentierst, warum es besser ist, nicht zu reisen, dann ist das eigentlich ein ganz gutes Indiz dafür, dass du es eigentlich auch willst.
Ja, total.
Ja.
Und was jetzt bei uns spannend war, was zum Beispiel mir war, jetzt das mit dem, die Welt zu sehen, weil zum Beispiel gar nicht so mein Traum, das war wirklich ja deiner, aber mir war Freiheit unglaublich wichtig. Und es war mir alles zu unfrei, was wir hatten.
Ja, also kann auch sein, dass sich eure Träume da auf einer tieferen Ebene begegnen, dass ihr halt, ne, das ist vielleicht so ähnlich ist bei euch, das sagt, okay, ich will halt einfach nicht davon abhängig sein, einen Chef zu haben, der mich bezahlt, oder ich will nicht davon abhängig sein, dass ich immer morgens um 8 irgendwo sein muss, oder ich will nicht davon abhängig sein, dass irgendein Chef oder irgendwer festlegt, was am Ende des Monats in meinem Portemonnaie ist. Also ich will, das sind ja alles auch Aspekte von Freiheit.
Ja, auch ich will auch nicht, dass meine Kinder zum Beispiel in der Schule, dass ich davon abhängig bin, was kriegen die jetzt wieder für Lehrer nächstes Schuljahr und wird dann alles scheiße oder bleibt alles einigermaßen oder ist es sowieso noch nie besonders cool gewesen.
Ja, diese Aspekte. Oder dann aber auch, muss kurz überlegen, weil ich habe, bevor du jetzt angefangen hast, alles gut, wir springen ja miteinander, aber ich hatte noch eine Idee, oder ich hatte noch einen Aspekt, den fand ich eigentlich auch noch cool, was Freiheit angeht.
Ich weiß es nicht mehr. Also ich fand es total wichtig, was du gesagt hast, dass man sich auf einer tieferen Ebene trifft, weil das war ja das daran angelehnt, Wir haben uns auf dieser tieferen Ebene getroffen. Mir war jetzt die Welt sehen nicht so wichtig, ihr war die Welt sehen wichtig, mir war mehr Freiheit wichtig. Und auf einer tiefen Ebene ist es einfach, passt es super zusammen zum Reisen. Ja, es ist genau das Gleiche. Und das ist bei, aus meiner Sicht, bei Paaren an sich ganz oft so. Und ich habe oft das Gefühl auf dieser Welt, dass es viele nicht merken. Ja, dass sie sich da eigentlich total einig sind. Und die sagen immer, ich will reisen, der will mehr Freiheit, wie machen wir das? Anstatt zu sagen, okay, lass uns mal die, lass uns das mal runterbrechen und gucken, wo wir uns da eigentlich treffen in einer ganz tiefen Verbindung. Weil in Wahrheit haben die meisten Partner die, nur sie leben sie halt nicht.
Ja, und dann ist nämlich zum Beispiel der Wert Freiheit ist eigentlich ja auch der Wert Selbstbestimmtheit. Oder, und das ist nämlich auch eins unserer großen Learnings, wenn wir da vielleicht schon mal jetzt drauf hinriffen, eines unserer größten Learnings ist, dass wir immer weniger bereit sind, uns mit Kompromissen zufriedenzugeben. Also dass wir immer weniger bereit sind, irgendwas einfach so hinzunehmen. Also Wenn wir in einem Land sind, wo es uns nicht gefällt, dann gehen wir halt wieder. Wenn wir eine Unterkunft gebucht haben, die uns nicht gefällt, dann gehen wir halt wieder. Wenn wir irgendwo länger bleiben wollen, obwohl wir eigentlich schon vorhatten zu gehen, dann bleiben wir halt länger. Also dieses immer, also ich stottere so ein bisschen, weil es hat zwei Aspekte. Der eine Aspekt ist irgendwie kompromisslos, zu wissen, was will ich, und dafür auch zu gehen. Also sich nicht mehr zufriedengeben mit so Status quo. Und das ist ja was, was ganz leicht passiert, wenn man so in so einem normalen Leben steckt. Hatten wir früher auch, dass man sich halt mit Dingen arrangiert, dass man halt sagt, ja, das ist halt so. Ja, ich würde gerne öfter zum Sport gehen, aber gibt's halt hier nicht. Oder ich würde halt gerne im Chor singen, aber gibt's halt hier nicht. Ich würde halt eigentlich— es regnet mir zu oft hier und es mir zu viel schlechtes Wetter, aber ist halt so, na, so diese, dieses sich Abfinden, das haben wir aufgehört.
Ja, weil ich glaube, dadurch, dass du diesen, diesen Schritt gehst, oder dass wir diesen Schritt gegangen sind, gesagt, okay, wir verkaufen alles, wir brechen da irgendwie ja so alle Zelte ab in Deutschland. Dadurch hast du das, haben wir das einmal schon so radikal gemacht. Und mir ist alleine bei dem Ausräumen Beim Hausausträumen ist so oft aufgefallen, aber mir sind so viele Kompromisse aufgefallen, weil eigentlich auch alles, was du ständig aufhebst und in so einem Haus hebst ja immer wieder, also außer die, die jetzt so ein Aufräumcoaching mal gemacht haben und einmal im Jahr wirklich konsequent ausmisten. Aber 90% der Leute heben ja so viele Sachen auf und alles davon, was du aufhebst und eigentlich, eigentlich nicht benutzt, ist ein Kompromiss. Und da habe ich so gemerkt, echt Wow, wie geil eigentlich, dass wir das, dass wir das aufgehört haben.
Und genau, ja, und gleichzeitig ist ja so, so das Leben, das wir jetzt leben, ist ja komplett selbstbestimmt. Also das haben, entscheiden ja wir als Familie, wie wir es haben wollen. Und dadurch sind wir auch dafür verantwortlich, es nicht doof zu finden. Weil sonst wäre das ja das Eingeständnis, dass wir eine blöde Entscheidung getroffen haben. Und wenn du Kompromisse aber eingehst, dann ist es ja sehr schnell so, dass du es doch eigentlich doof findest.
Und damit übernimmst du dann wieder nicht die Verantwortung für das, wie du es gerade hast, und machst dir dein Leben miserabel, weil du dir es ja schlecht denkst dann auch noch, ne?
Genau.
Das heißt ja aber nicht, dass wir nicht aus Dingen lernen.
Ja, und das heißt auch nicht, das ist nämlich die, deshalb habe ich vorher kurz so gestoppt, weil das ist so die zweite Seite von der Medaille. Das heißt jetzt auch nicht sozusagen mit dem Rammbock überall durchzurasen und zu sagen, das gefällt mir nicht, weg, das gefällt mir nicht, weg, sondern das ist so dieses, das ist eigentlich so ein, auch wieder so ein gemeckerfrei Paradoxon, ne, wo man auf der einen Seite sagt, ich Alles, was ich bewusst beeinflussen kann, kreiere ich so, wie ich es haben möchte. Und das, was darüber hinausgeht, also zum Beispiel, dass wir jetzt da unseren Roadtrip gemacht haben von Sydney nach Adelaide und halt viele Tage schlechtes Wetter war, ja, das verhagelt uns dann aber nicht die Laune, sondern das können wir dann einfach voll entspannt hinnehmen, dass es halt so ist, und uns dem Leben an der Stelle hingeben. Aber es ist halt ein Riesenunterschied, ob 3/4 deines Lebens aus sogenannten faulen Kompromissen bestehen, und dann ist halt zum Beispiel das schlechte Wetter das Zünglein an der Waage, das halt das Fass dann endgültig zum Überlaufen bringt, oder ob halt eigentlich alles so ist, wie du es haben willst, und die Faktoren, die du halt nicht beeinflussen kannst, die nimmst du halt dann auch so, wie sie sind, und sagst, du hast Machen wir das Beste draus, ja. Das sind die, das ist so diese, das ist ein großes Learning, ne. Alles, was du beeinflussen kannst, kreierst du, erschaffst du, entscheidest du, so wie du es wirklich haben willst. Und das erfordert auch zu wissen, wie du es haben möchtest. Und alles, was du nicht beeinflussen kannst, wie zum Beispiel das Wetter, Das nimmst du eben so, wie es ist, und machst das Beste draus. Oder auch mit den Kindern, ja, wenn die halt mal schräg drauf sind, dann sind die halt mal schräg drauf, und dann nimmst du das, wie es ist, und gleichzeitig sagen, okay, wo haben wir wirklich drauf geachtet, dass auch für die Kids nirgendwo faule Kompromisse rumschwirren? Zum Beispiel war das ja auch auf unserem Roadtrip, da war es ja so, dass sich unsere zwei jüngeren Söhne haben sich ab und zu mal ein Zimmer geteilt, weil es echt auch schwierig war für sieben Menschen Zimmer zu buchen.
Also die sind 15 und 18, für alle, die uns jetzt nicht so gut kennen, das sind unsere jüngeren Söhne, das heißt, es sind schon zwei junge Männer fast, also jetzt nicht so 3 und 5 Jahre, da würde man jetzt nicht sagen, die sind ja noch froh, wenn sie zusammen in einem Zimmer sind.
Und das war mit denen abgesprochen, dass die halt manchmal sich ein Zimmer teilen. Und als wir in unserer letzten Unterkunft ankamen, oder kurz davor, hat halt der Jüngste ganz klar und deutlich für sich gesagt, dass er jetzt im Moment, dass seine Social-Batterie leer ist und dass er jetzt nicht in der Lage ist, noch länger Menschen um sich zu haben. So, und daraufhin haben wir eben halt noch ein zusätzliches Zimmer gebucht, weil es dort halt an sich auch geplant gewesen wäre, dass sich die eins teilen. Und das einfach dann zu sagen, okay, da war klar, an der Stelle wäre es ein fauler Kompromiss gewesen. Und an vielen anderen Stellen kannst du dich, können auch unsere Kids sich mega dem Leben hingeben, indem die einfach sagen, ist mir jetzt halt einfach gerade überhaupt nicht wichtig, was es zum Beispiel zu essen gibt oder was man für Essen geht oder was.
Dann zu sagen, ah, jetzt in die Pizzeria oder weiß Gott was, ja, was ja oft so ein Diskussionspunkt ist.
Mein Gott, also auch wenn wir jetzt, haben wir hier mal so Speisepläne, müssen in Australien, kann man nicht so viel essen gehen. Genau, und so, ne. Und da sind halt ganz, da ist halt ganz oft überhaupt nicht, ne, da, wenn die Grundbedürfnisse, wenn man in den Grundbedürfnissen keine Kompromisse eingeht, sind Menschen in den anderen Bereichen total flexibel.
Ja, wenn du halt weißt, dass dein Bedürfnis immer erfüllt wird, dann kannst du es eben auch mal hinten anstellen.
Auch das, genau. Voll. Ja, was haben wir noch gelernt? Jetzt haben wir schon ganz schön lange geredet und noch gar nicht viel von unserer Liste erzählt. Vielleicht müssen wir noch eine zweite Folge machen, oder? Das ist knapp, knackig.
Könnten eine zweite machen. Okay, genau.
Sollen wir dann jetzt aufhören?
Ich würde sagen, das ist doch cool. Wir haben jetzt über die ganzen, über diese grundsätzlichen Sachen gesprochen und und die Learnings. Also da haben wir hier so Punkte, da geht es um Schule, da geht es um, ob wir immer wieder mal Angst haben oder nicht, um die größten Herausforderungen. Da erzählen wir auch, wo wir schon überall waren und wo, was wir vorhaben, wo wir dann hinfahren, hinfahren, schwimmen, laufen, fliegen. Das erzählen wir dir nächste Woche.
Genau. Und vielleicht nimmst du die Folge einfach als Inspiration, mal für dich nachzuspüren, ob da vielleicht unter Umständen auch irgendeine Sehnsucht in dir schlummert nach mehr Selbstbestimmtheit, nach mehr Freiheit, nach mehr Ermächtigung, vielleicht auch nach wärmeren Temperaturen, nach mehr Reisen, nach die Welt sehen, nach intensiver Familienzeit, whatever. Was, wenn du dir erlauben könntest, da mal ehrlich mit dir selber zu sein? Dann freuen wir uns auf deinen Kommentar.
Ja, und darauf, dass du nächste Woche wieder zuhörst, zuschaust.
Genau, bis bald, alles Liebe, ciao!
Danke fürs Zusehen. Was ist deine Meinung zu dem Thema? Was willst du uns vielleicht dazu fragen? Was willst du uns dazu sagen? Schreib's hier in die Kommentare, wir freuen uns drauf, mit dir in Interaktion zu treten. Und wenn dir das Video gefallen hat und du ab sofort nichts mehr verpassen willst von uns, dann klick jetzt klickst auf Abonnieren hier oder hier, je nachdem, wo du es gerade anguckst. Vielen Dank und alles Liebe bis zum nächsten Mal!
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