„So erziehen die Reichsten ihre Kinder" – Solltest du das auch? #reaction

Uli Bott challenges the viral advice to pay kids for chores. Instead, he argues children should earn money doing what they love, then split it into three envelopes: generosity, spending, and investing. The real wealth secret is decoupling income from time, not trading hours for cash.
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Geld ist in unserer Gesellschaft ja einfach nicht wegzudenken, und deshalb stellt sich natürlich für uns als Eltern immer auch die Frage: Was müssen wir unseren Kindern im Zusammenhang mit Geld beibringen, und wie geht es am besten? Also wie gelingt es, dass unsere Kinder einen guten Umgang mit Geld lernen? Da habe ich letztens ein Reel gefunden, und da sind ein paar Thesen drin, die möchte ich mir mit dir zusammen jetzt mal angucken. Falls du mich noch nicht kennst, ich bin Uli Bott von Gemeckerfrei, und Hier in diesem Kanal geht's darum, wie Elternsein heute wirklich funktioniert. Aber jetzt lass uns mal gucken, was ich hier gefunden habe.
So erziehen die reichsten Familien ihre Kinder, und du solltest es genauso machen. Mit 5 Jahren gib deinem Kind einen echten Job, nicht nur Aufgaben. Einen Job, für den es wirklich bezahlt wird. Zimmer aufräumen, Müll rausbringen, Wäsche falten. Zahle etwa 5 Euro pro Woche.
Es klingt ja erst mal total sinnvoll. Dieses Reel hat auch total viele Likes und anscheinend bei vielen Eltern einen Nerv getroffen. Weil natürlich wird das in gewisser Weise dazu führen, dass das Kind lernt, dass Arbeit sich lohnt. Es lernt aber dabei natürlich auch, dass man sich Geld verdienen muss. Ich würde das ein bisschen anders sehen wollen, weil warum würdest du deinem Kind beibringen wollen, dass man sich Geld mit einer Tätigkeit verdienen muss, die unter Umständen gar keinen Spaß macht? Warum würdest du dein Kind auf so ein Belohnungssystem trainieren wollen? Weißt du, wir erleben in unseren Coachings und Programmen so viele Menschen, die gefangen sind in einem Job, den sie nicht so gerne mögen oder der ihnen keine große Freude macht. Warum würden wir das unseren Kindern vermitteln wollen, dass das zum Leben dazugehört? Und klar, ich hör dich schon, das Leben ist kein Wunschkonzert und so, aber ist es wirklich wahr? Oder ist es nur das Resultat dessen, was wir über Geld verdienen als Kinder gelernt haben? Weil lass uns doch mal in die Sportwelt oder ins Showbiz gehen, da wo Menschen Millionen und Milliarden verdienen mit Dingen, die ihnen Freude machen. Ich bin mir sicher, eine Taylor Swift oder ein Musiala, die haben als Kind nicht für 5 Euro oder 5 Dollar oder 5 irgendwas irgendwelche Tätigkeiten getan. Weil was haben die gemacht? Die haben so Songs geschrieben oder gesungen oder Gitarre gespielt oder Fußball gespielt. Also die haben sich ihre Exzellenz antrainiert, weil niemand wird in einer Sache gut, wenn er das nicht dauernd tut. Und die Frage, die ich stellen möchte: Sollte das nicht unser Ziel als Eltern sein, unseren Kindern den Raum zu geben, dass die in etwas, wofür sie brennen, gut werden können? Und dass sie von klein auf lernen, dass sie damit Geld verdienen können. Und ich weiß, das stellt so viele Glaubenssysteme auf den Kopf, und ich verstehe das. Und gleichzeitig muss die Welt sich doch weiterentwickeln. Also weil Menschen, die einen Job machen, der ihnen keine Freude macht, nur weil sie damit Geld verdienen, diese Jobs, die werden innerhalb kürzester Zeit von KI besser ausgeführt werden als von uns Menschen. Also dafür wird es uns Menschen nicht mehr brauchen. Wo wir Menschen der KI aber auf Jahre um Welten überlegen sein werden, ist da, wo wir begeistert sind, wo wir dafür brennen, wo wir exzellent sind. Weil das wird KI in der Form nicht schaffen. Menschen, die für was brennen, werden auf Jahre jeder KI überlegen sein. Davon bin ich überzeugt. Also wie wäre es, wenn du statt dein Kind dafür zu bezahlen, dass es sein Zimmer aufräumt oder Wäsche faltet oder sonst was macht, wenn du es dafür bezahlst, Dinge zu tun, die ihm Freude machen? Und wenn du das auch genauso benennst? Was, wenn dein Kind genauso ein Gehalt oder einen Lohn für seine Tätigkeit bekommt, Egal ob das Kind konzentriert Lego baut, ob es Fußball spielt, ob es abwaschen hilft, ob es sein Zimmer aufräumt, ob es in die Wolken schaut. Was, wenn es keine Rolle spielen muss? Was, wenn dein Kind einfach Geld verdienen darf, einfach so wie Luft da ist zum Atmen? Und damit bringst du deinem Kind gar nicht bei, Geld mit Leistung zu koppeln, weil Das ist eins der großen Probleme unserer Welt, dass wir denken, Geld wäre an Leistung gekoppelt. Stimmt doch gar nicht. Also dass ein Fußballspieler in der Bundesliga Millionen verdient, ist doch, es hat doch mit der Leistung nichts zu tun. Natürlich arbeitet der viel, gar keine Frage, und natürlich arbeiten andere High Potentials viel, aber Ist eine Stunde Pflegekraft sein wirklich weniger wert wie eine Stunde Fußball spielen? Da sind wir uns doch alle einig. Und das Wichtige dabei ist, dass wir aufhören, unseren Kindern das zu vermitteln, dass die Menge an Geld, die ich bekomme, was mit der Leistung, die ich erbringe, zu tun hat. Sondern was, wenn ich Kindern beibringen kann, dass Geld immer vorhanden ist? Und wenn Geld, wenn Kinder Geld einfach so zur Verfügung gestellt bekommen, dann entsteht kein Neid, dann entsteht kein Mangel, weil das für die Kinder das Normalste von der Welt ist. Dann kannst du damit weitermachen. Dann passiert jetzt in dem Video, lass uns mal weitermachen, weil jetzt passiert was richtig Spannendes, und das kannst du super übernehmen.
Jetzt kommt, was die meisten Eltern übersehen: Jeder Euro, den das Kind verdient, wird in 3 Umschläge aufgeteilt. Umschlag 1, der Umschlag der Großzügigkeit. 1 Euro kommt hier rein. Am Ende jedes Monats übergibt es das Geld persönlich an jemanden, der es braucht. Das lehrt, dass Geld einen Zweck hat, der über einen selbst hinausgeht.
Ist es nicht großartig, wenn wir von Haus aus anfangen, unseren Kindern beizubringen, oder es ihnen halt nicht abzunehmen, gewöhnen? Weil kleine Kinder teilen ja ganz viel in einem bestimmten Alter. Und wie wäre es, wenn wir denen, den Kindern, von Haus aus beibringen, dass wir großzügig sein können, dass sie großzügig sein können, dass es Menschen gibt, die haben weniger als wir, und dass wir denen guttun können, dass immer mehr als genug da ist, um auch andere zu versorgen. So wie ich immer ein Lächeln verschenken kann, kann ich immer einen Euro oder 2 oder 5 verschenken, um damit jemand anderem sein Leben leichter zu machen. Und wenn ich das von klein auf lerne, dann wird es einfach mein Normal. Genauso wie ich jemanden, den ich sehe, anlächle, genauso wie ich Hallo sage, genauso wie ich Tschüss sage, kann ich jemandem, der es weniger gut hat wie ich, was von meinem Reichtum abgeben. Und das kann das Kind von klein auf lernen. Lass uns mal gucken, wie es weitergeht.
Umschlag 2, der Umschlag zum Ausgeben. 2 Euro kommen hier rein. Am Ende des Monats gibt es das aus, wofür es will, ohne Regeln, ohne Urteile. Das lehrt Freiheit und den Wert von Entscheidungen.
Das finde ich auch total großartig, dass Kinder mit ihrem Geld anstellen dürfen, was sie wollen. Wenn du jetzt eben diese 5 Euro in der Woche zum Beispiel nimmst, was dann 20 Euro im Monat sind, und dann sind halt 8 Euro, die das Kind, also 4 mal 2 Euro, die das Kind am Ende des Monats ausgeben kann. Und zwar ohne, dass wir sagen, ja, aber wenn du es jetzt sparst, kannst du nächsten Monat, ja, oder meinst du wirklich, du brauchst jetzt noch ein Kuscheltier, hast du nicht schon genug, oder Überleg doch mal, ob du wirklich damit spielst. Klappe halten als Mama oder Papa und das Kind einfach machen lassen und selber die Erfahrung machen lassen, dass es Geld womöglich auch mal für was ausgibt, was es dann nicht benutzt. Nur so lernt das Kind, verantwortungsvolle Entscheidungen mit Geld zu treffen. Und jetzt lass uns nach dem dritten Umschlag gucken.
Umschlag 3: Der Umschlag zum Investieren. 2 Euro kommen hier rein, und hier wird es besonders: Du legst jede Woche einen Euro aus deiner eigenen Tasche dazu. So werden aus 2 Euro 3. Das lehrt, dass Geld wachsen und von alleine arbeiten kann. Mit 10 wird dein Kind nicht nur wissen, wie man Geld verdient, es wird wissen, wie man gibt, genießt und vermehrt. Während viele Erwachsene das mit 40 noch nicht verstehen, wird dein Kind es mit 10 gemeistert haben.
Absolut, weil das ist ja eine der großen Armutsfallen, dass Menschen alles Geld, das reinkommt, direkt wieder ausgeben. Und wenn du lernst zu investieren und wenn dein Kind von klein auf lernt, wenn ich 2 Euro jetzt nicht ausgebe, werden daraus 3. Wenn ich im Monat 8 Euro nicht ausgebe, werden dadurch daraus 12, und wie dieses Geld dann sich vermehrt und wächst. Und wenn es das, wenn das Kind es im Umschlag sehen kann oder in der Spardose oder was auch immer du dafür benutzt, dann kriegt es selber ein Gefühl dafür, was es, wie es da sozusagen sein, sein Geldvorrat, sein Geldspeicher wachsen lassen kann. Und es wird dadurch von klein auf trainieren, immer Geld zur Verfügung zu haben, und kann sich dadurch in dieses, ja, kann sich in diese Thematik hinein entspannen. Wo ich nicht mitgehe, ist zu glauben, dass das tatsächlich eine Strategie ist, die die reichsten Familien schon immer benutzen, also auch mit diesem für Geld arbeiten lassen. Warum? Weil wer wirklich zu Reichtum gekommen ist, hat längst verstanden, dass es eine schlechte Idee ist, Geld gegen Zeit zu tauschen. Denn damit wird niemand, hat noch niemand nennenswerten Reichtum erschaffen. Nennenswert reich wirst du immer erst, wenn du den Geldstrom, der zu dir fließt, von deiner Arbeitszeit Zeit entkoppelst. Und schau, wenn ich heute zur Massage gehe oder zum Sport, dann verdienen wir dabei trotzdem die ganze Zeit Geld. Erstens, weil wir automatisierte Produkte verkaufen. Zum anderen, weil mein Energielevel dafür zuständig ist, wie gut mein Inhalt ist, wie gut mein Output ist, wie gut meine Coachings sind. Und in der Folge ist jede Massage Gold wert, die ich mir gönne. Jede Massage, die ich mir gönne, ist Gold wert dafür, wie gut ich als Coach oder als Autorin oder was auch immer performe. Deshalb ist es auch vollkommen gerechtfertigt, dass das Kind diese 5 in der Woche, wenn du das als Summe nehmen möchtest, bekommt, um einfach nur in die Luft zu gucken, ne? Damit das Kind von Haus aus lernt, ich muss nichts damit Geld zu mir kommt. Wenn du nämlich wirklich möchtest, dass dein Kind das Geldspiel versteht und vielleicht sogar in seinem Leben zu Reichtum kommt, dann darfst du auf gar keinen Fall anfangen, ihm beizubringen, dass es Zeit gegen Geld tauscht. Und dann gilt es, dein Kind, dein Kind die Erfahrung machen zu lassen, dass Geld immer verfügbar ist. Und natürlich wirst du das im Rahmen deiner Möglichkeiten machen und so weiter, gar keine Frage. Und natürlich habe ich euch im Kopf, dass ihr dann sagt, ja, dann wird mein Kind aber doch verwöhnt und faul. Aber was für ein Quatsch! Nimm, lass uns doch noch mal die großen Stars nehmen. Ich hatte jetzt irgendwie Musiala und Taylor Swift im Kopf.
Warum?
Du kannst auch jeden anders nehmen. Meinst du, die sind so erfolgreich geworden, weil sie faul und verwöhnt sind? Eher nein, weil hinter diesen Erfolgen steckt doch unfassbar viel Arbeit. Die haben doch als Kinder nichts anderes getan, als zu musizieren oder Fußball zu spielen, weil man nur so gut werden kann, wenn man Stunden um Stunden um Stunden damit verbringt. Wenn du die Begeisterung deines Kindes zulässt und es dabei Geld verdienen lässt, dann wird es im besten Fall dazu führen, dass dein Kind in dieser Sache, für die es sich begeistert, exzellent wird. Wäre es nicht ein cooler Versuch?
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