Wie du clever mit Beschimpfungen von deinen Kindern umgehst

Uli Bott explains why kids swear: they don't understand the words, they just want the reaction. Ignore it, use silly replacements, or pretend they spoke another language. The phase disappears fast when you don't make a big deal.
Chapters
Warum es nichts zu bedeuten hat, wenn dein Kind Schimpfwörter benutzt, und wie du es schaffst, gelassen zu bleiben, wenn du zum Beispiel mal wieder die Arschmama bist. Hey, ich bin Uli von Gemeckerfrei und ich zeig dir in diesem Video, wie du kompetent und ruhig bleibst, wenn dein Kind die neuesten Schimpfwörter aus der Kita oder Schule an dir testet. Ich mein, wer kennt's? Kaum sind die Kinder in der Kita, fängt es an. Jeden Tag kommt ein neues Schimpfwort mit nach Hause, im Akkord feuert das Kind eine Salve nach der anderen ab. Auf einmal sind wir Arschköpfe, blöde Mamas, Ficker, Huren oder was da sonst so alles zum Einsatz kommt. Und mir selber ist, als ich noch ein Kind war, genau das Gleiche passiert. Ich war da allerdings schon Teenager und ich erzähle dir später die Geschichte. Bleib dran. Na, weil ganz ehrlich, da bemühen wir uns, den Kindern respektvollen Umgang vorzuleben und beizubringen, und dann macht die Kita gefühlt alles zunichte. Auf einmal fliegen Wörter durch euer Zuhause, würdest du nicht im Traum in deiner Familienkommunikation benutzen. Oder das Kind fängt auf einmal an zu schmatzen oder in der Nase zu popeln oder was auch immer. Und ich weiß noch genau, wie ich damals als junge Mama dachte, mit was für einem Wortschatz andere Kinder aufwachsen und dass das ja unmöglich wäre. Aber ganz ehrlich, diese Worte finden einfach irgendwie Zugang zu unseren Kids. Und das ist auch überhaupt nicht schlimm, weil es erstmal einfach nur Wörter sind oder Verhaltensweisen. Schwierig werden diese Dinge immer nur durch unsere Reaktion, weil ein Kind weiß meistens überhaupt nicht, was diese Wörter bedeuten. Die schnappen die auf, die plappern die nach, die machen dann eine interessante Erfahrung, nämlich dass da eine heftigere Reaktion kommt, als wenn sie sagen Sonne, Wolke oder Hummel. Und sie lernen aus dieser Erfahrung: Je erboster du also reagierst, um umso interessanter für das Kind. Und mit der Zeit nutzt es dieses Wort einfach, weil du dann immer so schön explodierst. In der Regel wissen die Kinder da immer noch nicht, was das Wort eigentlich bedeutet. Das ist spannend, oder? Worum geht's also? Wie gehst du damit um? Du bleibst ruhig und gelassen und tust so, als hätte dieses Wort gar nicht stattgefunden. Oder du antwortest mit Fantasiewörtern. Oder du tust so, als hätte dein Kind Chinesisch gesprochen. Also, ach, Häppelkreppel war zum Beispiel dann irgendwann mein Lieblingswort. Du lässt dich einfach nicht auf die Palme bringen. Genauso, wenn das Kind schmatzt oder popelt oder was auch immer. Weil die Forschung zeigt, je weniger Aufmerksamkeit für solche Dinge oder Verhaltensweisen, umso schneller sind die wieder vorbei. Weil ein Verhalten, das keine Reaktion erzeugt, ist für die Kinder schlicht langweilig und verschwendet ihre Energie. Deshalb hören die damit auf. Was du stattdessen tun kannst: Darauf vertrauen, dass das eine Phase ist und dass das umso schneller rum ist, je weniger Reaktionen das Kind auslöst. Denn wenn ihr zu Hause keine Schimpfwörter benutzt, nicht in der Nase bohrt oder schmatzt, dann weiß und lernt das Kind, wie man sich bei euch verhält. Dafür musst du nichts erklären. Den Fehler, den viele Eltern dabei machen, Sie übersehen, wie lange ihr Kind Kind ist. Denn nur weil ein Kind mal eine Phase hat, in der es schmatzt oder Schimpfwörter benutzt, bedeutet es nicht, dass es das für immer macht. Ganz im Gegenteil. Wie oben erklärt, ist es umso schneller weg, umso weniger du darauf reagierst. Was auch als Reaktion gilt und was vielen Eltern einfach passiert: Sie versuchen ihren kleinen Kindern zu erklären, warum er das nicht macht. Das ist schlicht nutzlos. Spar dir die Energie. Und ich habe dir noch ein Beispiel versprochen aus meinem Leben, also wie es vielleicht auch deinem Kind geht. Und es betrifft nicht nur kleine Kinder, sondern sogar vielleicht Teenager. Ich war 13 oder 14 und habe das Wort geil kennengelernt. Damals war das halt noch sehr ungewöhnlich. In der Jugendsprache hat es so was bedeutet wie super. Also habe ich meinen Papa beim Abendessen als geil bezeichnet. Daraufhin ist der vollkommen explodiert, einfach weil er was ganz anderes unter dem Wort verstanden hat. Ich habe die Welt nicht mehr verstanden, weil ich wollte ihm eigentlich ein Kompliment machen. Was, wenn also Arschkopf-Pipi-Furzmama eigentlich auch nur ein Kompliment ist? Vielleicht könntest du es so betrachten. Und wenn du lernen möchtest, wie du jegliche Situationen mit deinem Kind entspannt und gelassen lösen kannst, dann trag dich gern ein und teste kostenfrei unsere Gemeckerfrei-AI, deinen Coach in der Hosentasche, vollkommen gratis und kostenfrei. Wir sind einfach überzeugt: Familie soll, muss und kann leicht sein, und wir unterstützen dich gerne dabei. Wie mächtig Sprache sein kann, erleben wir jeden Tag, und wie sehr eine Eigenschaft dabei in uns verankert ist, auch. Genau genommen handeln wir Eltern nämlich genau wie unsere Kinder, mit guter Absicht, aber leider fataler Wirkung. Und warum dein Lob deinem Kind schadet, obwohl du es gut meinst, Das erfährst du hier in diesem Video, klick dich einfach kurz rein.
More from Uli

Wieso du machmal dein Kind an die Wand klatschen könntest (obwohl du es liebst)









