Warum dein „Rückschlag“ vielleicht gar keiner ist

Uli und Bernd Bott erklären, warum Rückschläge oft gar keine sind. Sie trennen "Situation" von "Problem" - Probleme entstehen nur, wenn Erwartungen nicht mit der Realität übereinstimmen. Kurzfristige Rückschläge relativieren sich über fünf oder zehn Jahre, und ein Fehleranteil von 15-20 % ist optimal zum Lernen.
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Wir haben jetzt ja so ein paar Fragen, die wir in dieser Folge beantworten wollen, so ein bisschen zusammengefasst, weil die alle so ein bisschen ähnlich sind. Und ich habe mich tatsächlich dabei beobachtet, wie ich so einen kurzen Moment gedacht habe, dass das, was wir da jetzt gleich dazu sagen werden, irgendwie voll arrogant rüberkommen könnte, weil ich finde, dass das so anders ist, als viele wahrscheinlich erwarten würden. Ich merke auch, dass da noch so ein Stückchen wie so alte Erziehung oder so gesellschaftliche Meme in mir stecken. Das hatte ich letztens auch, als eine Freundin, die wir auf einem Retreat kennengelernt haben, als die so geschrieben hat, dass sie es gerade ein bisschen, dass es ihr gerade so ein bisschen schwer, dass alles ein bisschen schwerfällig ist. In einer sehr viel früheren Version von mir hätte ich hätte ich irgendwas gesucht, was in meinem Leben auch gerade schwer ist, um ihr das zu erzählen, um darüber Verbindung zu schaffen. Weil das so ein Teil in mir gibt, der das arrogant findet, wenn ich einfach nur sage, also mein Leben ist gerade ein gelebter Traum und das ist alles einfach, ich gefühlt, ich schwebe, weil das halt so schön ist. Ich denke mir dann immer, das ist so krass, weil ich will überhaupt nicht sagen, dass es bei uns so geil ist, aber es ist leider so geil. Also Und gleichzeitig eben so dieses Ding, also ich will ja nicht als arrogant oder so rüberkommen. Und gleichzeitig, wenn wir hier die Fragen beantworten, dann haben wir uns ja auch, also ist ja auch Authentizität ist ja ein wichtiger Wert von uns. Also müssen wir es ja auch ehrlich beantworten sozusagen. Also Tun wir ja. Tun wir das jetzt auch. Also für den Fall, für den Fall, dass du das für arrogant halten würdest, dann ist es einfach nur authentisch. Jetzt ist einfach nur State of the Art, ja, einfach nur Tatsachenbeschreibung. Hallo und herzlich willkommen hier beim Gemeckerfrei Podcast, dem Podcast für liebevolle Beziehungen in der Familie, als Paar und mit dir selbst.
Wir sind Uli und Bernd Bott. Wir sind die Gründer von Gemeckerfrei und Eltern von 4 Kindern.
Wir sind mehrfache Spiegel-Bestsellerautoren und freuen uns, dass du heute hier bist, wenn du wissen willst, wie Familie 2026 so funktioniert, dass du morgens mit Glücksgefühlen aus dem Bett springst und abends mit Glücksgefühlen ins Bett hüpfst, weil du einfach nur Spaß dran hast, dein Leben zu leben.
Ja, ich lese mal die Fragen vor.
Das Fragenbündel.
Ein kleines Fragenbündel. Was hat euch vorangetrieben, dranzubleiben? Sicherlich habt ihr auch immer wieder daran gezweifelt, ob es der richtige Weg ist. Oder gab es bei euch auch den Moment, wo ihr wieder zurückgefallen seid, wo es wieder bergab ging? Habt ihr euch dann gegenseitig unterstützt und aus dem Loch wieder rausgearbeitet?
Ja, wo fängt man jetzt am besten an?
Wie haben wir das gemacht, dass wir drangeblieben sind?
Wir haben es einfach gemacht. Ja, also das, und das machen wir schon so, also da haben wir noch kein Persönlichkeitsentwicklungsseminar besucht, da haben wir das schon so gemacht. Ja, okay, also so, das, also das war noch vor, vor jeglichem so geht das, haben wir halt einfach, geht nicht, also geht nicht gab es halt noch nie bei uns. Also wir haben es halt immer irgendwie, wir haben es halt immer irgendwie gemacht.
Und also das glaube ich, ist schon was, was halt uns beide auch, ja, was wir eigentlich schon immer hatten, dass wir halt nicht Es war halt immer nur die Frage, wie und wann. Also das ist schon mal das, was nicht gleich funktioniert hat. Das ist ja nicht die Frage, aber war halt uns so von unserer Einstellung her immer so, na ja, dann muss es ein anderes Wie geben und dann dauert es halt noch ein bisschen, bis ich das gefunden habe oder bis wir das gefunden haben, das Wie. Also es geht jetzt nicht nur um gemeckerfrei, sondern geht ja da eigentlich um alle Sachen.
Gemeckerfrei ist ja irgendwie auch unser ganzes Leben.
Ja, natürlich.
Also so muss man so Lässt sich ja gar nicht trennen, wie wir in der letzten Folge ja auch, oder ob es dann in welcher Reihenfolge auch immer wir diese Folgen veröffentlichen, die wir gerade aufnehmen. Aber das, ich glaube, wir haben eigentlich noch nie Probleme als Probleme gesehen.
Ja, und da habe ich letztens was Cooles gehört, weil Und Problem heißt eigentlich immer nur, dass eine— eigentlich gibt's keine Probleme, sondern nur Situationen. Und eine Situation ist halt günstig oder ungünstig für meine Erwartung. Das ist quasi der, ne. Und wenn die ungünstig ist für meine Erwartung, dann muss ich halt entweder die Situation verändern, bis sie günstig ist für meine Erwartung, oder ich muss meine Erwartung verändern, dann wird die Situation auch wieder günstig.
Ja, ja, voll.
Das hat so ein Psychologe, so, der schon— das ist schon relativ altes Zeug eigentlich, aber das ist eigentlich ein sehr Also mal so ein Kopfkonzept dafür einfach zu sagen, es gibt eigentlich kein Problem, sondern es gibt nur eine Situation.
Und ich überlege auch gerade, weil ich hatte auch irgend so was im Kopf, wo ich, das habe ich auch schon oft in Calls erzählt, aber gerade fällt es mir nicht so ganz ein, weil pro ist ja auch für, also dass ein Problem eigentlich immer für dich halt auch ist. Also es ist immer nur eine Herausforderung, die du halt meistern kannst. Und also das ganze Leben ist ja nur so spannend, weil wir ständig Herausforderungen meistern können. Also wenn, sonst wäre unser Leben ja stinklangweilig.
Ja, das ist ja das, was Menschen passiert immer wieder, dass ihnen das langweilig wird, weil halt nichts mehr passiert.
Ja, genau.
Weil nichts mehr, weil eben nichts Herausforderndes mehr ist, weil nichts. Und Herausforderung kann ja auch mal anstrengend sein. Also das ist ja auch im positiven Sinne.
Ja, also ich denke mir gerade jetzt, also wie ich mich jetzt erinnere, macht mir jetzt gerade auf dem Laufband Joggen so Spaß. Und dann habe ich mich erinnert, dass ich schon, als ich 40 geworden bin, habe ich schon gedacht, ich könnte doch eigentlich Halbmarathon laufen. Also Marathon habe ich mir da noch nicht zugetraut, aber Halbmarathon habe ich mir irgendwie zugetraut. Also habe ich bis jetzt ja noch nie gemacht. Also bin ich ja auch ultraweit davon weg. Aber jetzt, also Gestern oder vorgestern ist mir das irgendwie wieder so eingefallen. Habe ich gedacht, ach so, ja, können wir ja immer noch machen. Also so dieses, also eigentlich so überall im Leben immer neue Herausforderungen zu suchen und zu finden. Das ist das, was dich irgendwie lebendig und jung und fit hält auch.
Ja, und was halt dann, das ist halt das, so funktioniert halt Dranbleiben.
Ja, genau.
Dranbleiben funktioniert nicht verbissen.
Nee, ich glaube, ich hatte heute auch so einen Gedanken, dem will ich mal noch nachgehen, aber wo ich so gedacht habe, ob man eigentlich Menschen, die jetzt so sportlich sind und denen man ansieht, dass sie viel trainieren, ob man denen wohl ansieht, ob die angestrengt trainieren oder mit Freude trainieren. Also ob du das quasi, ob das jetzt Masseur oder so, weißt du zum Beispiel, ob der am Gewebe und an der Struktur von der Muskulatur und so, ob man das womöglich sogar bemerken kann, ob aus welcher Frequenz jemand sich bewegt? Also es war so ein Gedanke. Ich gedacht, das würde mich auch mal interessieren. Ja, so.
Ich würde vermuten, ja.
Ja, ich auch natürlich.
Aber zumindest Indizien gibt dafür dann.
Ja, weil das, ich finde, es gibt ja schon auch muskulöse Menschen, die so verhärmt aussehen. Und darüber bin ich irgendwie da so drauf gekommen und habe gedacht, das ist ja auch einfach, also meine Muskeln, die müssen eigentlich den ganzen Tag jubeln, weil ich die ganze Zeit, während ich da irgendwie Sport mache, innerlich am Jubeln bin, weil es mir so eine Freude macht. Und von dem her ist so, so zurück zum Thema.
Ja, ich wollte gerade sagen.
Und das, wenn ich so was jetzt erzähle, zum Beispiel, dass ich so denke, meine Muskeln sind innerlich am Jubilieren, wenn ich Sport mache, weil ich so eine Freude dabei habe. Dann merke ich halt, wieso diese Stimme, also das, wenn ich jetzt ausblende, dass hier eine Kamera steht, dann kann ich dir das einfach erzählen, weil Weil ich dir solche Sachen halt alle erzähle. Wenn ich mich aber dran erinnere, dass da eine Kamera steht, dann denke ich halt, also dann kommt halt schon so dieser Mini-Furz, der dann sagt, ja, das ist jetzt schon ein bisschen drüber. Also so ein bisschen so in die—
Du kannst noch ganz andere Sachen erzählen.
Ja, also so von dem her. Wir haben, wir wollten dieses Familienleben kreieren, das wir heute haben. Ja. Natürlich gab es da Herausforderungen. War das jemals so, dass wir davor zurückgeschreckt sind? Und wir hatten diese eine Situation, von der wir immer wieder erzählen, die uns wirklich, die dann so am Ende auch die Geburtsstunde von gemeckerfrei war.
Ja, so die endgültige.
Die endgültige. Vorher war eigentlich die Schwangerschaft so, das war immer ganz hübsch. Ja genau, das waren die Presswehen.
Davor die Presswehen und dann war so die Geburt quasi.
Und jedenfalls gab es nie den Moment, also in dem einen Moment, da haben wir so surrendered, dass wir gesagt haben, okay, vielleicht kriegen wir es auch nicht hin. Aber dann haben wir, das war quasi, und das ist ja das, was eine Geburt eigentlich immer auch braucht. Also jedes unserer Kinder ist ja natürlich auf die Welt gekommen, aber nur dadurch, dass ich irgendwann und mit der zunehmenden Anzahl der Kinder war ich immer früher vielleicht dazu bereit, surrendered habe, also dieses Loslassen, Aufgeben. Und ja, das hatten wir. Das war eine der Geburtsstunden von Gemeckerfrei oder dann schlussendlich die letzte. Aber danach gab es keine Situation mehr, wo wir gedacht haben, das könnten wir nicht schaffen, oder dass wir gesagt haben, da waren irgendwelche Rückschläge, also nichts, was wir selber als Rückschlag betrachtet hätten. Wir haben halt Dinge ausprobiert und die haben halt entweder sofort funktioniert oder halt erst später.
Ja, so war immer nur, und das habe ich glaube ich in der letzten Folge gesagt, das Wie manchmal, oder war das heute?
Ich weiß es nicht.
Auf jeden Fall ist es immer nur, manchmal musstest du halt das Wie finden. Du wusstest halt, was du haben willst, und dann das Wie, wie komme ich dahin, muss man manchmal ausprobieren. Also so wie halt vor Google Maps, wo du halt gesagt hast, okay, Ich habe hier die Beschreibung, die der mir am Telefon vor 2 Tagen gegeben hat.
Schauen wir mal, ob wir da ankommen.
War das jetzt die 3. links oder die 4. rechts? Aber dann frage ich halt mal am Gehweg und dann probiere ich es halt und irgendwann bin ich schon da. Ja, das ist halt.
Ja, du figgerst das halt aus.
Ja, und das ist eigentlich egal, ob das jetzt bei Gemecker frei war, also mit unseren Kindern quasi als Familie oder ob das dann später im Business war oder so. Es ist eigentlich immer das gleiche Prinzip. Ja, also immer das Ding, okay, probier es halt aus. Ja, aber Es ist jetzt nicht so, dass wir jetzt gesagt hätten, es ist mal wieder total bergab gegangen oder so was.
Da habe ich auch heute was Gutes dazu gehört, weil wir da manchmal einfach auch einen zu kurzen Zeithorizont drauf machen, dass wir dann, wenn es irgendwie gerade schwer läuft, dann denken wir, jetzt ist alles kaputt. Aber wenn wir mal 5 Jahre zurückgucken, sind wir, selbst wenn es im Moment gerade schwer ist, viel auf einem ganz anderen Level oder Niveau als vor 5 Jahren.
Das ist ja das, was man immer der Aktienkurs, oder wenn du so den S&P 500 oder von mir aus auch den DAX, wo bin ich mir gerade nicht mehr so sicher, aber so was nimmst, dann ist es ja, wenn du das auf 40 Jahre anguckst, dann ist das eigentlich so ein bisschen gekrickelte, aber relativ straighte Linie nach oben mit so ein paar Ausbrüchen. Wenn du es aber, wenn du reinzoomst und gehst in eine Woche oder in einen Monat, dann macht es du, du, dann sind da Downs und dann sagen die wieder, dann sagen wieder, der Kurs ist total eingebrochen, weil er 3% gesunken ist. So Langzeitinvestoren sagen so, 3% an einem Montag, ist mir doch scheißegal, ja, weil die sind halt 15 Jahre da drin, die juckt ja das, was innerhalb von 3 Wochen passiert oder 3 Monaten überhaupt nicht. Und das ist halt so, das sind wir Menschen aber schlecht, also oder viele Menschen sind darin schlecht, so einen Time Horizon von vielleicht 10 Jahren zu haben und zu sagen, okay, bloß weil es jetzt heute gerade kacke ist, das, und das ist halt das, aber die Definition haben wir schon immer, unser Time Horizon hat sich auch erweitert über die Zeit natürlich, weil man das auch bewusst machen kann irgendwann, aber Was wir schon immer hatten, ist, dass wir nicht bloß, weil es jetzt gerade einen Tag irgendwie blöd war oder nicht so gelaufen ist— blöd ist eigentlich schon übertrieben, aber nicht so gelaufen ist, wie wir es uns vielleicht vorgestellt haben— haben wir das halt nicht als Krise oder als totales Down empfunden, sondern haben gesagt, okay, das ist halt jetzt irgendwie gerade, also wenn es gerade irgendwie quer gelaufen, aber das ist nicht in dem Sinne was, dass es bergab geht oder dass man dann ins Tal sitzt, weil wenn du das so definierst, dann kannst du wetten, dass der nächste Tag halt auch wieder scheiße wird.
Und gleichzeitig ist es halt so, wenn du, also das ist einfach schon ein Naturgesetz, wenn du neue Dinge ausprobierst, die du bisher nicht gemacht hast und von denen du nicht weißt, wie es geht, besteht einfach ein Risiko, dass du halt da Fehler machst. Also wenn ich mich daran erinnere, als wir angefangen haben, Mitarbeiter einzustellen oder so, ja, wir hatten halt keine Ahnung, wie das geht.
Ja, so gesucht, die genauso sind wie wir. Das ist das Schlimmste, was man machen kann.
Ja, oder die, also mir ging es ja so, dass ich habe dann, für mich waren halt Beziehungen alle, also ich habe halt gute, liebe, gute Freunde, die sind halt genauso, mit denen bin ich halt genauso wie mit meinen Kindern sozusagen, also so von der Nähe und so. Und ich konnte überhaupt nicht Beziehung zu Mitarbeitern, das wusste überhaupt nicht, wie das geht. Ja, mir hat meine Freundin gesagt, als wir mal Katzen gekriegt haben, hat sie gesagt, du weißt schon, dass das sind Katzen. Ja, weil ich so, ich habe die eigentlich so behandelt wie Kinder, so, weil ich konnte halt nur, also ich kann halt, das ist irgendwie vielleicht, vielleicht mag der ein oder andere denken, das ist eine Schwäche von mir, vielleicht ist es ein Talent, ist ja auch vollkommen egal. Also ich habe halt, wenn ich eine Beziehung habe, ist die halt sehr intens und ich musste halt das erst lernen, wie das dann mit Mitarbeitern geht. Konnte ich halt nicht. Und da haben wir halt Erfahrungen gemacht. Und es gibt ja auch diesen schönen, ein bisschen ausgelutschten Satz, dass ein Fehler umgekehrt ja nur ein Helfer ist. Also ja, umsetzen ist, die Buchstaben sind das Gleiche.
Ja, ja, ja, ja, genau.
Ja, es ist schon ein bisschen ausgelutscht, aber gleichzeitig steckt halt trotzdem immer noch Wahrheit drin, weil das halt, du machst halt Erfahrungen und die einen Erfahrungen die sind halt so, dass du sagst, geil, mehr davon. Und die anderen Erfahrungen sind so, dass du halt sagst, oh nee, nicht noch mal.
Es gibt entweder Erfolg oder du hast was gelernt.
Ja, genau, fertig.
Sometimes you win, sometimes you learn, gibt's einen Song dazu, der ist schon cool. Was ich auch letztens, weil zu den Fehlern, da fällt mir noch was ein, was ich letztens gehört habe, gehört jetzt nicht ganz zum Thema, aber es ist so spannend, dass ich erzählen muss, weil es quasi Studien gibt, die rausgefunden haben, dass du eigentlich dass es optimal ist, wenn du so ein, wenn du was tust, eine Tätigkeit machst für dein Lernen, für dein Weiterkommen, ist eine Fehlerquote von 15 bis 20% ideal. Mehr nicht, weil dann wird's zu frustrierend und vor allen Dingen kommst du nicht mehr weiter, wenn du 25% Fehler machst. Ja, ist halt kein Fortschritt da. Aber 15 bis 20% sind genau das, was wir Menschen auch so in der Lage sind, wieder halt auch cool draus zu lernen und in der Motivation zu bleiben und dann wieder zu adaptieren. Und das Geile ist, dass die Zahl natürlich wieder, wenn du 20 nimmst, ist wieder 80/20. Ja, ein Lebens-, ein Naturgesetz, ein Lebensprinzip, dass alles in 80/20 oder 20/80 aufgeteilt ist. Das ist halt mega.
Ich kriege schon wieder Gänsehaut, so spannend. Und natürlich, weil das war jetzt auch noch ein Teil von der Frage, ob wir uns dann gegenseitig aufgebaut haben.
Also ja, voll natürlich. Also das tun wir natürlich schon, wenn es einem gerade— und manchmal, wenn es auch so ist, so jetzt haben wir mal hier. Also es kann auch mal so, dass der Rempler sein, der mal so sagt, wo bist du gerade abgebogen? Ja, genau. Aber wir reden schon noch Klartext miteinander.
Und das ist halt gleichzeitig, ist es halt so, dass das zumindest bei uns halt irgendwie automatisch funktioniert, dass immer nur ein, also wenn mal einer kurz abschmiert, dann halt nur der eine.
Also wenn, das haben wir schon irgendwann gemerkt, dass wir das machen müssen.
Ja, okay.
Also ich kann mich schon erinnern, dass wir das irgendwann mal, dass wir das dann quasi so beschlossen haben. Das war sogar, glaube ich, auf dem einen Seminar oder so was, wo wir dann Also nicht auf dem Seminar, sondern wo wir dann abends zusammengesessen sind, wir zwei nur noch, also beim ins Bett gehen halt oder so. Ich weiß noch, dass wir das mal gesagt haben, dass wir das schon oft machen, aber dass wir manchmal uns auch gegen— dann, es macht ja auch so Spaß. Das ist jetzt auch ein Nugget, finde ich, weil das macht ja auch so Spaß, dann sich gegenseitig so weiter runterzujammern.
So im Aufzug nach unten immer tiefer. So, das ist blöd und das ist auch noch doof und das funktioniert auch nicht.
Und das war so mit das Ding, wo wir das auch gelernt haben mit dem, dass du ja süchtig bist nach diesen negativen Gefühlen, und dann machst du das so miteinander. Das kann nämlich auch total verbindend sein.
Ja, ja, voll.
Es kann total verbindend sein, voll. Und ist aber blöd, ja, voll, weil das ist genauso wie ein instrumentalisiertes Verhalten beim Kind, was ja auch verbindend ist, aber es halt auch scheiße, weil es halt eigentlich negativ auf, auf der, weil alle sich dann schlecht fühlen, ja. Voll. Und das haben wir irgendwann nur gesagt, okay, das machen wir nicht mehr, wir gehen da nicht mehr mit, wir jammern nicht mehr mit, ja, wir machen das nicht mehr. Und haben das vorher auch nicht viel gemacht, aber es ist schon immer wieder mal passiert. Und dann haben wir das eigentlich bewusst geändert. Inzwischen ist es halt einfach so.
Ja, es ist halt, ja. Und ich meine, es ist ja jetzt eigentlich auch so, dass kein, also nicht nur eigentlich, sondern es, also wir schmieren ja nicht mehr ab.
Nee, wir haben ja auch keinen Grund zu jammern. Warum auch? Ja, also wenn ich einen Grund habe, ich meine, manchmal jammer ich, weil ich so viel Muskelkater habe, wenn ich von der Toilette wieder aufstehen muss und mir alles wehtut.
Aber das ist auch schon lang nicht mehr passiert.
Nee, ich habe das jetzt ganz gut im Griff. Das ist ja nicht, wenn man regelmäßig trainiert, das ist ja nur mal, wenn ich mal aus irgendeinem Grund mal wieder 4 Wochen nichts gemacht habe, was mir jetzt schon länger nicht mehr passiert ist, Gott sei Dank, aber dann tut es halt wieder weh. Ist jetzt Gott sei Dank nicht so.
Ja, also von dem her hoffe ich, wir haben die Frage irgendwie beantwortet.
Ich glaube, es gab einiges zum mitnehmen vielleicht für dich als Zuschauer, Zuhörer.
Und wir freuen uns über deinen Kommentar.
Yes, und vielleicht auch deine Frage in den Kommentaren, dass wir wieder mehr Themen haben für unseren Podcast.
Genau, alles Liebe für dich.
Tschüss!
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