Warum dein Kind nie hört (und was wirklich hilft!)

Uli Bott explains why kids don't listen and says repeating yourself, yelling, and using punishments backfire. Instead, make eye contact first, then give instructions. Kids want to cooperate when their basic needs are met.
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Lass uns ehrlich sein, das kennen wir alle, oder? Du sagst zu deinem Kind irgendwas: Leg das Handy weg, putz die Zähne, räum dein Spielzeug weg, und es passiert nichts. Dann wiederholen wir uns. Wenn wir gut drauf sind, versuchen wir mit Argumenten und gutem Zureden das Kind zu überzeugen. Je angestrengter wir sind, desto härter wird unser Ton, und nicht selten eskaliert die Situation. Wir werden laut, wir drohen Strafen an, und das Ende vom Lied ist ein weiterer Tag, der irgendwie in Streit und Geschrei endet. Ich bin Uli Bott von Gemeckerfrei und in diesem Video zeige ich dir, weshalb dein Kind nicht hört und wie du das veränderst. Ich kann mich so gut an dieses Gefühl von absoluter Hilflosigkeit erinnern, weil gefühlt nichts von dem, was ich wusste, irgendwie funktioniert hat. Keine gewaltfreie Kommunikation, keine Wahlmöglichkeiten, kein gut Zureden oder das Kind mit einbeziehen schon gleich dreimal nicht. Gleichzeitig habe ich mich so danach gesehnt, dass wir diese Situationen irgendwie gelöst bekommen, weil ich hatte diese Tage einfach so satt, an denen ich alles tausendmal sagen musste und es ist nichts passiert. Und lass uns ehrlich sein, Kinder haben ist doch sowieso schon so anstrengend und ich konnte einfach dieses ständige Genöle und diese Ignoranz nicht ertragen. Gleichzeitig wollte ich aber eben auch keine Laissez-faire-Mama sein, der die Kinder auf dem Kopf rumtanzen. Also alles einfach durchgehen lassen war einfach keine Option. Bevor ich dir also jetzt zeige, wie es anders geht, lass uns mal schnell anschauen, was da üblicherweise passiert und warum wir in diesen Momenten scheitern. Weil das, was die meisten Eltern tun, ist, dass sie erwarten, dass das Kind sein Verhalten ändert. Gerade in den Situationen, in denen wir 10-mal sagen: Geh deine Zähne putzen! Da machen wir einfach einen Fehler, weil wir wiederholen uns, wiederholen uns, wiederholen uns und erwarten eine andere Reaktion. Das kann nicht funktionieren. Vielleicht kennst du dieses Sprichwort: So wie du in den Wald hineinrufst, so schallt es zurück. Das Problem an dieser Stelle ist, dass wenn wir unser Kind beim ersten Mal, beim zweiten Mal, beim dritten Mal nicht erreicht haben mit dem, was uns gerade wichtig ist, dann wird sich das auch nicht ändern, wenn wir das jetzt noch 57-mal wiederholen. Du rufst quasi auf eine Art und Weise in den Wald, die nicht funktioniert, und du erwartest nach dem 20. Mal eine andere Reaktion. Das ist einfach zum Scheitern verurteilt. Ich habe dir dazu mal ein Bild mitgebracht, das dich in diesen Momenten hoffentlich erinnert, dass du gerade auf dem Holzweg bist, und dir hilft, deine Reaktion dann zu verändern. Stell dir vor, du willst mit dem Auto aus der Garage fahren. Dafür musst du rückwärts fahren. Also wir gehen mal davon aus, du stehst vorwärts geparkt in der Garage. Und jetzt passiert dir ein Fehler. Du hast aus Versehen den Vorwärtsgang eingelegt und fährst vorwärts gegen die Wand. Was machst du jetzt? Klar, du begutachtest den Schaden und so, natürlich. Nur jetzt lass uns mal davon ausgehen, es ist nichts weiter passiert. Du steigst also wieder ins Auto und was machst du jetzt? Legst du jetzt wieder den Vorwärtsgang ein und beschwerst dich bei der Wand, dass sie nicht zur Seite geht? Und wiederholst du noch 7 drölfzig Mal, bis die Garage einstürzt? Wahrscheinlich eher nicht. Wahrscheinlich gehörst du zu den Menschen, die eher penibel genau darauf achten, den Rückwärtsgang einzulegen und besonders achtsam aus der Garage zu fahren. Und genau dieses Prinzip gilt es auf den Alltag mit den Kindern zu übertragen. Denn genauso wie du von der Garagenwand nicht erwarten kannst, dass sie aus dem Weg geht, kannst du auch von deinem Kind nicht erwarten, dass es auf einmal auf dich hört. Und ich höre schon den Aufschrei von euch, aber was, wenn es an der Stelle keinen so großen Unterschied gibt zwischen einem Kind und der Garagenwand? Im Buddhismus nennt man das das Prinzip von Aktion und Reaktion. Wenn du vorwärts aus der Garage fahren willst, riskierst du ein kaputtes Auto. Wenn du so, wie du es bisher machst, zu deinem Kind sagst, was es tun soll, erntest du stillen oder lauten Protest. Wir versuchen immer, die Verantwortung für ein Ergebnis den Kindern zuzuschieben, anstatt zu erkennen, dass wir offensichtlich einen Weg gewählt haben, der so für uns und unser Kind gerade nicht funktioniert. Und das gilt es erstmal anzuerkennen und die Verantwortung dafür, ob der Alltag gelingt und ob das Kind unserer Aufforderung nachkommt oder nicht, zu uns zu nehmen. Genauso wie du bei der Garage eben nicht sagen würdest: Du blöde Garage, warum bist du auf einmal vorne zu? Jetzt parke ich nicht mehr in der Garage. Das hat sie jetzt davon. Also, wenn du die Verantwortung zu dir genommen hast, gilt es im nächsten Schritt herauszufinden, wie du dein Anliegen deinem Kind mitteilen musst, damit es in der Lage ist zu kooperieren. Denn Kinder wollen kooperieren. Das ist eines ihrer drei Grundbedürfnisse. Und wenn sie das nicht tun, dann ist es nur ein Indiz dafür, dass die Bedingungen gerade nicht ideal sind. Das bedeutet, dein Kind bekommt mehr emotionale Zuwendung, womit möglich durch negative Emotionen, wenn es nicht kooperiert. So viel fürs Verständnis. Also das Kind will kooperieren, und auch für das Kind ist es erfüllender, wenn ihr den Tag im Frieden und in liebevoller Verbundenheit abschließen könnt. Und jetzt kannst du kurz die Augen zumachen und dir einfach nur mal kurz vorstellen, wie es wäre, wenn du einfach keine Diskussionen mehr mit deinem Kind hättest und der Alltag einfach Und natürlich ist es nicht mit einem kleinen Tipp getan. Du kannst dich aber, wenn du möchtest, gerne kostenfrei für unsere Gemeckerfrei-AI anmelden und die 7 Tage lang benutzen, um an deinen Alltagssituationen zu arbeiten. Vollkommen gratis. Was du aber auch direkt tun kannst, ist sicherzustellen, dass dein Kind mit dir in Verbindung ist, bevor du eine Ansage machst. Denn viele Eltern versäumen das. Da ist kein Blickkontakt, kein Körperkontakt, kein Interesse am Kind, bevor eine Forderung gestellt wird. Manche Mamas oder Papas rufen aus der Küche, was das Kind tun soll, im Nebenbei, Vorbeigehen wird eine Anweisung gegeben, und in der Folge bekommen halt viele Kinder das vielleicht gar nicht mit, weil sie gerade vertieft sind, und zum anderen fehlt die Grundlage zwischen euch, dass das Kind sich in diesem Moment von dir führen lässt. Also starte gerne mal damit, dass du da ganz bewusst drauf achtest, dass du erst Blickkontakt aufnimmst, dass du erst Körperkontakt aufnimmst, dass du darauf achtest, ob das Kind gerade in der Lage ist, auf dich zu achten, sich von dir führen zu lassen, und dann fang an zu sprechen. Wenn du allerdings erst noch mehr Input haben magst, dann fang an zu verstehen, warum Strafen und Belohnungen euch im Alltag in Teufels Küche bringen. Denn das ist ja das, was bei missglückter Kommunikation so schnell passiert. Wir drohen mit Strafen, setzen die vielleicht um oder vielleicht nicht. Und beides ist so zerstörerisch, weil im einen Fall machst du dich unglaubwürdig, im anderen Fall zerstörst du den Selbstwert deines Kindes. Beides sorgt nicht dafür, dass euer Alltag leichter wird. Klick hier auf den Link und erfahre mehr darüber.
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