3 Dinge, die ich als Vater gerne schon früher gewusst hätte - Podcast 153

Bernd Bott, Vater von vier Kindern, teilt drei zentrale Erkenntnisse: Du bist nicht deine inneren Stimmen, sondern kannst sie bewusst verändern. Emotionen wie Ärger entstehen in dir selbst, und du trägst dafür volle Verantwortung. Die Art, wie du mit deinen Kindern sprichst, prägt ihre innere Stimme dauerhaft.
Chapters
Wir Männer, wir pointen einfach die Dinge nach außen. Das heißt, ganz oft kritisieren wir auch in uns drin schon den anderen anstatt uns selbst und meinen aber uns selbst. Die einzige Person, der das schadet, bist du. Hallo und herzlich willkommen hier beim Gemeckerfrei-Podcast, dem Podcast für liebevolle Beziehungen in der Familie, als Paar oder und mit dir selbst. Und heute bin ich alleine, wie du siehst. Heute gibt es mal eine Folge, eine Premiere, eine Folge für Väter, die sich aber auch Mütter angucken dürfen. Und zwar geht es heute um die 3 Dinge, die ich als Vater gerne schon früher gewusst hätte. Und wenn du jetzt hier über den Titel, über die Suche irgendwie auf YouTube, Spotify, Podcast-App irgendwo hier gelandet bist, dann kann ich mich ganz gut vorstellen. Ich bin Bernd Bott und zusammen mit meiner Frau Uli habe ich vor 6 Jahren, als unser ältester Sohn, ach, unser jüngster, unser ältester Sohn 18 geworden ist, Gemeckerfrei gegründet. Und bei Gemeckerfrei bieten wir eben Coachings und Kurse an, um dir zu helfen, als Vater und als Mutter die Beziehung zu den Kindern aufzubauen, die du gerne hättest, und das Familienleben leben zu leben, das du gern leben würdest, das Vorbild zu werden für deine Kinder, das du gern sein möchtest. Und wir haben schon einige Spiegel-Bestseller veröffentlicht, ne. Wir haben eben diesen Podcast, ja. Du findest uns auf allen möglichen Social-Media-Plattformen. Wir haben schon Hunderttausenden Menschen geholfen, dabei sich selbst hin zu einer gemeckerfreien Persönlichkeit zu entwickeln. Und tun das auch gerne dir. Und ich freue mich, wenn du jetzt hier diese Folge genießt und wir uns vielleicht irgendwann im Laufe der Zeit auch einmal kennenlernen. So, 3 Dinge, die ich als Vater gern schon früher gewusst hätte. Sind bald 25 Jahre, dass ich— ich bin seit 25 Jahren Vater, wir sind seit 25 Jahren Eltern von jetzt insgesamt 4 Kindern, die sind zwischen fast 25 und fast 16. Und eins, was ich irgendwie in den— das ist ein Spruch, den ich so im letzten Jahr eigentlich noch mal, ich weiß gar nicht mehr wo, gehört habe und der so wichtig ist, ist die Erweiterung von aus Fehlern wird man klug. Weil das stimmt schon, aus Fehlern wird man klug, aber ich habe noch was viel Besseres, weil man wird nämlich auch aus den Fehlern anderer klug. Und aus den Fehlern anderer zu lernen ist noch viel besser, als aus den eigenen Fehlern zu lernen. Warum? Weil du den Fehler nicht selber machen musst. Und Deswegen mache ich diese Folge, weil ich dir die Sachen mitgeben will, oder die drei wichtigsten Sachen, oder drei sehr wichtige Sachen. Es war nicht so leicht, sich zu entscheiden, aber wenn ich mehr als drei nehme, dann wird diese Folge ewig lang. Ich muss eh schon gucken, dass es in einer passablen Länge bleibt hier alles. Aber die Dinge dir mitzugeben, von denen ich denke, wenn du die jetzt änderst. Und da ist es egal, wie alt deine Kinder sind, egal ob du gerade am Anfang stehst mit, vielleicht hörst du die Folge und bist noch gar kein Vater oder bist nur Vater eines, eines Kindes, das noch im Bauch ist, oder du hast schon ältere Kinder, selbst wenn die schon 15 sind, 16, 17 sind, ist egal. Du kannst diese Dinge immer drehen. Und das Coole ist ja an Kindern und das Coole auch an Gemeckerfrei ist, dass wir machen das zwar oft wegen der Kinder, Aber am Ende des Tages ist es auch der größte Benefit schon fast auch für uns. Weil unser Leben wird ja schöner. Unser Leben wird ja besser. Und weil es eben bei uns auch viel um Beziehung geht, also um Beziehungen, um eben die Beziehung zu den Kindern, geht es natürlich dann auch um die Beziehung zum Partner, zur Partnerin und um die Beziehung zu dir selbst. Und wenn die beiden zusätzlich noch schöner werden, ist ja eigentlich ein geiler Nebeneffekt, oder? Genau, also diese 3 Dinge. Wenn ich jetzt noch mal 25 Jahre zurückgehen würde, würde ich mir diese 3 Dinge und wahrscheinlich noch ein ganzes Stückchen mehr an Dingen mir selbst sagen, mir ins Gehirn drücken. Ich würde sagen, schau mal, ich bin dein Ich aus der Zukunft, ich weiß schon, was alles schiefgegangen ist und auch, was du bereuen wirst. Da muss ich so ehrlich sein, auch da gibt es Dinge. Und lass die doch, mach die doch gleich so, lern das doch gleich, mach das doch gleich anders. Lass uns tief einsteigen. Die Nummer 1, und ich habe die 3 Dinge zwar irgendwie sortiert, ich habe mir auch Gedanken gemacht, in welcher Reihenfolge, aber es hat keine Wichtigkeit. Also die sind alle drei gleich wichtig. Die Nummer 1 ist: Du bist nicht deine inneren Stimmen, du hast sie nur. Du bist nicht deine inneren Stimmen, du hast sie nur. Lass uns kurz definieren, was sind innere Stimmen? Was ist deine innere Stimme? Ja, das ist genau, das sind deine Gedanken, das ist das, was mit dir spricht. Und wenn du mal genau hinhörst, und vielleicht musst du gar nicht so genau hinhören, weil du sagst, ja, weiß ich schon, kenne ich schon, dann Sind es oft auch Stimmen vielleicht von deinen Eltern, deinen großen Geschwistern, Verwandten, Lehrern, Menschen, die dir irgendwie mal wichtig waren oder die in deinem Leben eine wichtige Rolle gespielt haben. Und manchmal sind die cool. Aber ganz oft, wenn du ehrlich bist, wirst du sagen oder feststellen, ja, die sind auch nicht immer so geil. Die sind schon auch mal so ein bisschen gegen mich. Die sagen Dinge über dich, die sind nicht cool. Was hast du da wieder gemacht? Ja, und wir nehmen natürlich diese innere Stimme als uns selbst wahr. Das ist vollkommen logisch, so haben wir es auch gelernt. Nur ich möchte dich einladen, das zu glauben, daran, dass man diesen Shift schon mal zu machen. Du bist nicht deine innere Stimme, du hast sie nur. Ich habe früher auch gar nicht gemerkt, was in mir vorgeht. Das war für mich so normal, mich selbst klein zu machen, oder Mich eben zu kritisieren, immer wieder auch aus dem Gedanken raus, nur wer sieht, was falsch ist und wer sich kritisiert, wird besser. Es war so in mir, dass ich eben nicht gemerkt habe, was da eigentlich an Stimmen und an Dialog in mir abgeht. Ich habe es schon bemerkt, aber ich habe nicht gedacht, dass ich den mache, sondern der war einfach da. Und in Wahrheit machst du den. Weil er hat mich den auch gemacht, aus unbewusst oder unterbewusst, meist noch aus dem Unterbewusstsein raus. So, und den kann man verändern. Und das fängt damit an, dass du erstmal erkennst, ach so, ich bin das gar nicht. Und dann hörst du vielleicht auch mal auf, der Stimme zu glauben. Und der letzte Schritt ist dann zu sagen, okay, ich verändere die Stimme, ja, ich spreche gar nicht mehr so mit mir. Weil das Ding ist, wenn es in dir fängt es so an, und dann trägst du es auch nach außen. Wenn du dich selbstständig kritisierst, wirst du auch deine Kinder Kinder kritisieren. Wenn deine Kinder von dir ständig kritisiert werden, dann werden sie sich schlecht fühlen, sie werden sich nicht entwickeln können, sie kommen da nicht raus. Also nicht mehr glauben, dass diese Stimme recht hat, der Stimme am besten sogar kein Gehör mehr schenken. Aber der erste Schritt ist erstmal sagen: Nee, ich glaube dir nicht mehr. Oder wenn es noch leichter ist: Ich misstraue dir erstmal, ne? Ich lege das mal auf die Waagschale. Was sagst du da? Was sage ich dazu mir selbst? Ich mache mich gerade nieder, ich meckere gerade in mir. Und pass auf, eine wichtige Sache: Auch wenn diese innere Stimme gegen deine Partnerin geht oder gegen den anderen Autofahrer oder so, gegen wen auch immer, gegen Kollegen, gegen mich jetzt hier— was erzählt der da für Mist? Kann doch gar nicht sein! Und so. Wir Männer, wir pointen einfach die Dinge nach außen. Das heißt, ganz oft kritisieren wir auch in uns drin schon den anderen anstatt uns selbst und meinen aber uns selbst. Am Ende des Tages ist alles, was du in dir Negatives sagst, egal ob zu dir, also über dich oder über andere, das ist alles drückt alles deine Frequenz runter. Im einzigen, der einzigen Person, der das schadet, die einzige Person, der das schadet, bist du. Also, du bist sie nicht, deine innere Stimme. Du hast sie nur und du kannst sie verändern. Kommen wir zu Nummer 2. Ein bisschen ähnlich, aber anders. Jetzt geht es um die Gefühle. Du machst deine Emotionen, ganz speziell auch deine Wut, dein Ärger, selbst. Du machst sie immer selbst. Kein Mensch kann ein Gefühl in dich reintun. Du erzeugst es immer aus dir. Du entscheidest sogar, dass du dieses Gefühl gerade fühlen willst. Auch das nicht immer bewusst, keine Sorge. Das hier ist jetzt kein Vorwurf. Es ist nur erstmal eine Feststellung, es ist einfach so. Und lass uns mal ein bisschen zurückgehen. Ich erzähle dir mal von mir. Ich habe früher nicht gemerkt, was in mir vorgeht, genauso wie ich nicht gemerkt habe, dass diese Stimmen, dass mich meine innere Stimme schon irgendwie den ganzen Tag eigentlich runtermacht und den ganzen Tag Negatives plant und denkt, jetzt passiert garantiert das, und wenn die Kinder schon morgens so strikt drauf sind, wenn die dann aus der Kita heimkommen, dann wird Lauter solche Sachen. Wenn der Kunde jetzt, hat der Kunde nicht bezahlt, dann wird sicher der nächste nicht bezahlen und, und, und. Lauter solche Sachen. So wie ich das nicht gemerkt habe, genauso habe ich nicht gemerkt, was dadurch dann schon für Emotionen entstehen. Also die schon hochkochen, wo ich mich schon schlecht fühle. Ich stehe schon auf mit dem Gedanken, dass irgendwas schiefgehen könnte, dass irgendwas blöd wird. Ich sage schon, jetzt geht es wieder los mit den Kids. Jetzt muss ich die wecken, die wollen nicht aufstehen, dann wollen sie sich nicht anziehen, dann wollen sie was anderes frühstücken, was weiß ich. Und so sich schon die ganze Zeit so runterzuziehen, beziehungsweise seinen eigenen Frust so aufzubauen durch mich selbst, das war natürlich dumm aus heutiger Zeit. Heute, ich muss mal wirklich so sagen, es ist einfach dumm, wenn man es auf einmal erkennt, denkt man sich, ja, sag mal, kann man das denn bringen? Ja, habe ich so gemacht. Und machst du vielleicht auch so? Ich weiß von ganz, ganz vielen, dass sie es so tun. Und jetzt geht es im ersten Schritt mal darum, wahrzunehmen, mal rauszufinden, okay, was mache ich denn da, was fühle ich denn da? Ah, okay, das geht gerade ab. Okay, zu bemerken, dass du dich vielleicht schon seit 2 Stunden irgendwie in so einen Frust reingeredet hast selbst, und Dann auch eben festzustellen, okay, ich fühle mich gerade schlecht. So, das Erste, was wir oft ausdrücken, ich fühle mich irgendwie scheiße, nicht gut. Jetzt mal zu gucken, okay, was ist es eigentlich? Ist es Angst? Ja, ist es Sorge? Ist es schon Wut? Bin ich vielleicht aggressiv? Bin ich gestresst? Das erstmal zu lernen wahrzunehmen und dann halt zum Merken, ach okay, ich habe das ja gemacht. So wie die, wie die inneren Stimmen auch, so ist es bei den Emotionen auch. Du hast die Emotion gemacht, nicht irgendjemand anders, nicht deine Partnerin, nicht deine Kinder, nicht dein Chef, kein Autofahrer, der irgendwie dir die Vorfahrt genommen hat oder sonst was, ne. Du machst diese Emotion selbst, und damit bist leider— Achtung, Truthbomb, unangenehme Wahrheit— du auch dafür verantwortlich, ne. Heißt, wenn du wütend wirst auf deine Kinder, weil die rumschreien, weil die sich nicht die Zähne putzen lassen, weil die nicht tun, was du sagst oder was du willst, oder überhaupt nicht hören, was du sagst oder sonst irgendwas, dann gibt es nur eine Person, die gerade ein Problem hat. Und das sind nicht deine Kinder, sondern das bist du. Also, und da hilft es ein bisschen, und Achtung, der ist jetzt überhaupt nicht abwertend gegenüber Kindern, da hilft es ein bisschen, so in den State zu kommen, zu sagen: Wer bin ich denn, dass ich mir von so kleinen Zwuckelzwackels da in die Parade fahren lasse, dass mich das irgendwie aus der Bahn bringt, dass ich da unlocker werde oder sogar wütend? Wer bin ich denn, dass überhaupt irgendjemand das könnte? Das ist zum Beispiel eine Methode, wie du das anders machen kannst. Also wenn du mal, wenn du das mal akzeptierst, und das muss man schon ein bisschen akzeptieren, ja, das kann jetzt auch sein, dass du sagst, lass mal sagen, das ist okay, dafür bin ich gerne da, dass du das kurz auf mich projizierst, und dann geh mal ein paar Tage damit, vielleicht ändert sich deine Meinung dann. Das Coole ist halt, wenn du es akzeptierst, heißt es auch nicht nur, dass du die Verantwortung zu dir nimmst, sondern immer wenn man die Verantwortung zu sich nimmt, nimmt man halt auch die Macht wieder zu sich. Und wenn du die Macht wieder zu dir nimmst, dann bist du halt die Person, die eben auch drüber entscheidet, was jetzt Sache ist und wie du dich fühlst. Und wenn du das irgendwann lernst, wird dein Leben halt geil. Also das deins und das all dein Leben, die Leben all deiner Mitmenschen, deiner Kinder, deiner Partnerin und deiner Kollegen und so weiter, dann auch selbst die des anderen Autofahrers. Wobei den juckt es ja sowieso nicht, wenn du dich übernärgerst, weil das kriegt er nicht mit, außer du hupst wie ein Irrer. Also wenn du es zu dir nimmst, die Verantwortung zu dir nimmst und dann lernst, wie du diese Emotionen halt auch steuerst und die negativen Emotionen nicht mehr hast, dann wird dein Leben halt geiler und das der anderen auch, und du wirst ein geiles Vorbild für deine Kinder. Also, das war Punkt 2. Und Punkt 3 ist noch eine wichtige Erkenntnis quasi, die dann auch wieder dazu führt, zu Dingen, die man anders macht, nämlich das, was du zu deinen Kindern sagst, wird zur inneren Stimme deiner Kinder. Der kann bisschen wehtun. Der kann bisschen wehtun. So wie du laut sprichst über dich und über deine Kinder, Das wird zur inneren Stimme deiner Kinder. So werden sie irgendwann mit sich sprechen und dann auch mit anderen. Deine Kinder werden nicht lernen, bitte und danke zu sagen, davon, dass du sagst: Sag danke und sag bitte. Sondern wie werden sie es lernen? Indem du es machst. Genauso ist es eben auch damit, wie man mit anderen spricht, wie man über andere spricht. Also wenn du zu deinen Kindern— und ich habe das, die Kinder machen das ja schon untereinander, ne? Wenn du irgendwann zu deinem Sohn sagst, der sich anziehen soll für die Schule oder für die Kita, und der zieht sich nicht an, und du gehst hin und sagst: Jetzt zieh dich aber an, verdammt noch mal, wir müssen jetzt gleich weg, du musst jetzt gleich zum Bus, oder wir müssen jetzt gleich losfahren. Was wird der in ein, zwei Jahren mit seiner kleinen Schwester machen? Jetzt zieh dich ja mal an, du musst jetzt. Und genau das Gleiche. Verdammt noch mal, das ist echt scheiße. Das fühlt sich wirklich scheiße an, wenn du das auf einmal merkst. Das ist wow, Mist. Und ich meine, jetzt kannst du jemand sein, der sagt, ja, das ganz normal, dass man so mitredet. Ja, das war bisher immer ganz normal. Bisher ist es aber in dieser Welt auch ganz normal, dass es Krieg gibt. Dass Menschen ständig gegeneinander sind, das überall gefightet wird, das in den Firmen ist es ein Firmenpolitik gegenseitig, wer wird da, wer ist der Stärkere, wer ist der Bessere und sowas. Das hat uns halt dahin gebracht als Welt, wo wir jetzt sind. Wie wäre es halt wahr, wenn wir es anders machen? Und ja, man kann in dieser Welt eben auch bestehen, auch wenn man es anders macht. Ich kenne ganz viele, und zwar gerade sind es die Menschen, die sehr erfolgreich sind, ja, die auch sehr viel Geld verdienen, die vielleicht coole Business gegründet haben oder was auch immer, das sind ehrlich gesagt die aller, aller nettesten Menschen. Weil Erfolg geht einfach einher mit einer positiven Einstellung sich selbst gegenüber als allererstes und den anderen Mitmenschen gegenüber. Und wer sind deine nächsten Mitmenschen? Das ist immer deine Familie. Deswegen beginnt es da und da kannst du es auch am besten lernen und hast den größten Effekt draus. Also, deine innere Stimme wird die innere Stimme, deine Stimme, die deine laute äußere Stimme wird, zur inneren Stimme deiner Kinder. Und das ist natürlich mit dem ersten Punkt korreliert, das stark, weil wenn du deine innere Stimme veränderst, veränderst du auch die Stimme nach außen. Äußeres Gemecker beginnt mit innerem Gemecker, und wenn du dein inneres Gemecker abstellst, kannst du erst dein äußeres abstellen. Und wenn du dein äußeres Gemecker abstellst, dann entwickeln deine Kinder gar kein inneres Gemecker, oder sie gewöhnen sich wieder ab. Keine Sorge, wenn deine Kinder schon älter sind. Kinder lernen schnell, viel schneller als wir. Die ändern das auch wieder. Ja, ich habe das auch nicht alles so gemacht. Deswegen heißt die Folge ja so. Deswegen sage ich ja, ich würde das meinem 20-Jährigen oder Anfang meinem 23-Jährigen, ich, wenn ich genau bin, gerne mitgeben. Und wenn ich meine Kinder heute anschaue, dann kann man das auch noch ändern, wenn man es einfach ändert über die Zeit. Also keine Sorge, du kannst das alles noch ändern. Also, was ist das? Was heißt, was sollst du tun? Weil die innere Stimme deiner Kinder aus deiner Stimme entsteht, ja. Also lerne darauf zu achten, was du sagst. Lerne, deine Sprache zu verändern, zu kontrollieren, ja. Finde mal über— denk mal drüber nach, was du oft für Dinge sagst, was die für Druck auslösen auf Kinder. Also für, wie du auch Leistungsdruck erzeugst, ja. Wenn zum Beispiel sagst, na, also uns auch so ganz gut gemeint, ich bin mir sicher, du wirst mal ein großer, großer bekannter Fußballer. Das kann extremen Druck erzeugen, weil das eigentlich eine Erwartung ist, die du da hast. Stattdessen sagst du einfach: Ich finde es total cool, wie gern du Fußball spielst. Ich finde es total cool, mit welchem Engagement du Fußball spielst. Und sag auch nach dem Fußballspiel nicht: Ich finde es voll geil, dass du 5 Tore geschossen hast. Sondern sag: Hey, du kannst so stolz sein, wie du dich reingekniet hast, wie du schnell gelaufen bist, und solche Dinge. Nicht loben, sondern ermutigen, weil das keine Erwartung wird. Aber das zeigt, du hast es gesehen, und gibt dem Kind gleichzeitig die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln. Weil wenn du lobst, dann ist es immer schon, dann kommt ganz schnell ans Ende, dann ist es schon cool. Also aber halt deine Erwartungen dabei eben zurück, das ist ganz wichtig. Ja, Kind ist ja eh nicht dazu da, deine Erwartungen zu erfüllen. Es wäre eigentlich schon wieder ein vierter Punkt, ja. Achte darauf, dass du nicht deine Träume, deine Ziele in deine Kinder rein projizierst, weil die sollen ja ihr eigenes Leben leben und ihre eigenen Ziele und auch Erwartungen an sich selbst entwickeln. Das machen die schon, da braucht man nichts zu tun, außer ihnen das richtig cool vorzuleben. Also fang an, selber Ziele zu haben, fang an, die zu verfolgen. Wenn du willst, dass deine Kinder mehr lernen, mehr Neues machen, dann mach selber mehr Neues, lern selber Neues, und sie werden dir es nachmachen. Genau, das waren also die 3 Punkte, ne. Erstens, du bist nicht deine innere Stimme, du hast sie nur. Zweitens, du machst deine Emotionen selbst und bist auch selbst dafür verantwortlich. Und drittens, deine Stimme wird zur inneren Stimme deiner Kinder. Und dann habe ich noch einen kleinen Bonus für dich, weil der so wichtig ist: Hab einfach keine Angst. Und wenn du Ängste hast, haben wir Menschen Dann erkenne die als Ängste und bearbeite die und übertrag sie nicht auf deine Kinder. Was wären solche Ängste? Dass aus deinen Kindern nichts werden könnte, dass sie in der Gosse landen, dass wenn dein jugendlicher Sohn mit 4 und 5 nach Hause kommt, dass der keinen gescheiten Beruf lernt, dass der zu einem faulen Bürgergeldempfänger wird, dass die faul sind, dass die in der Gesellschaft nicht bestehen können, weil sie zu weich sind, zu sensibel und sich nicht durchsetzen können, was auch immer. Dass sie nicht lernen, bitte und danke zu sagen. Das Beispiel hatte ich schon. So viele Eltern haben Angst. So kleine Kinder, die nicht gern reden, dann sagen die nicht so gern danke, wenn die ein Stückchen Wurst beim Metzger oder ein Stückchen Brötchen beim Bäcker oder was geschenkt bekommen. Und dann trauen die sich nicht, danke zu sagen. Wie sagt man das Zauberwort? Simsalabim oder leck mich, ist bei mir das Zauberwort. Weil was soll der Quatsch? Sag du danke und bedank dich vor allen Dingen auch bei deinem Kind immer wieder. Für alles Mögliche, bei deiner Partnerin auch, ja, dann machen es deine Kinder nach und du hast ein schöneres Leben, weil alle auf einmal ganz— weil Dankbarkeit ist eine der höchst schwingenden Emotionen. Das ist jetzt aber wieder eine andere Folge, da gibt es auch schon Folgen dazu hier in dem Podcast, dann zusammen mit Uli. Falls du jetzt hier beim ersten Mal hörst, dann schau dich da mal um, wenn du dazu noch mehr wissen willst. Also hab keine Angst, oder die Ängste, die du hast, erkenn die und bearbeite die, verändere die, übertrag sie nicht auf deine Kinder. Sei deinen Kindern einfach ein geiles Vorbild. Ja, das waren die 3 Punkte plus der 4. Bonuspunkt. Und ich hoffe, egal ob du uns schon länger folgst oder jetzt zum ersten Mal auf diese Folge gestoßen bist, ich hoffe, dir hat das Ganze gefallen. Und wenn du da gerne noch mehr von meiner Erfahrung profitieren willst, also aus meinen Fehlern auch lernen willst, plus aus der Erfahrung, die wir aus der Begleitung von schon so vielen Eltern gemacht haben, noch mehr herausbekommen willst, dann abonniere auf jeden Fall jetzt diesen Podcast. Wenn du irgendeine Meinung dazu hast, mit irgendwas nicht einverstanden bist oder was besonders cool findest oder einfach dazu gerne irgendwas sagen möchtest, dann kommentier das. Wenn du jetzt hier auf YouTube zuschaust, dann auf YouTube oder an den anderen Plattformen, oder geh auf Instagram, auf Facebook, wo wir auch immer Posts haben zu der Podcastfolge, wo du kommentieren kannst. Und wenn du richtig Gas geben willst und sagen willst, ja, ich will eigentlich voll, Bernd, ich will voll aus deinen Fehlern lernen, ich will da mehr drüber wissen, dann schreib mir eine E-Mail an mann@gemeckerfrei.de, Mann, M-A-N-N, gemeckerfrei.de, und wir schauen mal, wie wir dich unterstützen können. In diesem Sinne, alles Liebe für dich, bis bald, bis zum nächsten Mal, danke fürs Zuhören und Zuschauen. Danke fürs Zusehen. Was ist deine Meinung zu dem Thema? Was willst du uns vielleicht dazu fragen? Was willst du uns dazu sagen? Schreib's hier in die Kommentare. Wir freuen uns drauf, mit dir in Interaktion zu treten. Und wenn dir das Video gefallen hat und du ab sofort nichts mehr verpassen willst von uns, dann klick jetzt auf Abonnieren, hier oder hier, je nachdem, wo du es gerade anguckst. Vielen Dank und alles Liebe bis zum nächsten Mal.
More from Uli

Wieso du machmal dein Kind an die Wand klatschen könntest (obwohl du es liebst)









