3 Lifehacks für ein entspanntes Schuljahr - Podcast 048

Bernd and Speaker A share three ways to make school less stressful: let kids own their homework and learning, explain why what they're learning matters, and create vision boards together for the year. A fourth tip: keep your relationship stronger than school conflicts.
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Hallihallo und herzlich willkommen hier beim Gemeckerfrei-Podcast, immer noch aus Marokko. Und ja, wir wollen heute mal über Schule sprechen, weil in ganz vielen Bundesländern ja schon wieder die Schule startet, gestartet ist. Und wir wollen einfach mal 3 Lifehacks für ein entspanntes Schul- Schuljahr mit dir teilen.
Genau.
Also, bist du scharf? So schön. Genau.
Und wir legen direkt los.
Ah, der Bernd legt direkt los. Okay. Also ich weiß nicht, wie es dir gegangen ist mit oder wie es dir geht mit dem Ferienende. Wir haben unter unseren Kunden immer eigentlich zwei Parteien sozusagen. Die eine Partei, die sich freut, dass endlich die langen Ferien wieder vorbei sind und dass wieder Struktur in den Alltag kommt und es vielleicht auch wieder Zeiten gibt, in denen halt mal kein Kind zu Hause ist. Und die anderen, die sind die Ferienliebhaber, die eigentlich es immer total schade finden, wenn die Ferien zu Ende sind und die auch das ganze Jahr Ferien haben könnten, weil sie es einfach viel lieber mögen, in den Tag hineinzuleben, und das sagt ja am Ende des Tages eigentlich auch schon wieder was darüber aus, was du als Mama oder Papa für ein Persönlichkeitstyp bist. Aber das können wir mal noch zu einem anderen Zeitpunkt besprechen. Genau. Aber wir haben wirklich, also wir haben ja mit unseren 4 Kindern sehr viele Jahre Schule hinter uns und es gibt eigentlich—
Viele Ferienenden, viele Schulanfänge.
Ja, genau. Genau. Und einfach, es ist ja ein bisschen so wie Silvester fürs Leben, ist ja so der Schuljahresstart wieder der Beginn einer neuen Periode, wo man einfach so vielleicht auch noch mal Revue passieren lässt, was letztes Jahr nicht so gut geklappt hat. Also wir haben oft so Sachen dann zum Schuljahreswechsel umgestellt wie, was weiß ich, dass wir die Brotzeitdosen schon abends gerichtet haben, dass es morgens nicht so einen Stress gab oder Dass wir mit den Kindern eben die Dinge, das, was wir jetzt gleich mit dir teilen werden, dass wir das einfach mit einem Schuljahresstart auch begonnen haben und deshalb einfach an dich die Einladung. Vielleicht hast du ja Lust, den ein oder anderen von unseren drei Hacks für dich anzuwenden, umzusetzen, in dein Leben einzubauen.
Ja, weil die sind wirklich praxiserprobt und haben bei uns viel, viel, viel gebracht.
Auf jeden Fall. Das Erste ist mein Lieblingshack. Nein, dein Lieblingshack ist eigentlich der Zweite, oder?
Ja, dann sind die ersten beiden meine Lieblingshacks.
Also der Erste, und ich zögere noch so ein bisschen hinaus, es jetzt auszusprechen, weil ich weiß, dass das auch der Punkt ist, der uns als Eltern am stärksten immer wieder herausfordert. Der könnte dich am meisten entlasten. Und gleichzeitig ist es aber so, dass er dich am stärksten herausfordert.
Und zwar heißt Trommelwirbel, Hausaufgaben und Lernen ist der Tanzbereich des Kindes Und Hausaufgaben und Lernen sind Vereinbarungen, die dein Kind mit seinen Lehrern macht und nicht du als Mama oder Papa.
Genau. Also die Hausaufgaben sind nicht dein Tanzbereich, sind nicht deine Verantwortung und folglich könntest du dich einfach zurücklehnen. Entspannen und Hilfe anbieten, wenn dein Kind Hilfe haben möchte. Und das ist natürlich vollkommen klar, dass je kleiner die Kinder sind, umso anders brauchen sie Hilfe oder umso mehr brauchen sie auch mal Hilfe dabei. Das ist ja keine Frage. Aber fühl mal nach, wie viel Stress entsteht, weil Du schon mittags, wenn das Kind nach dem Mittagessen eine halbe Stunde oder eine Stunde draußen im Garten spielt? Inwieweit kriegst du schon Stress, weil du schon davon ausgehst, dass es jetzt gleich wieder anstrengend wird mit den Hausaufgaben und dass du jetzt, na, und die Zeit läuft uns davon und wir müssen jetzt endlich anfangen. Das merkst du auch, dass du deine Verantwortung übernimmst, merkst du auch daran, wenn du da auf einmal im Plural sprichst. Also wenn du nicht sagst, mein Kind, also mein Kind, Kind hat jetzt noch seine Hausaufgaben zu machen, sondern wenn du anfängst zu sagen: Wir müssen jetzt Hausaufgaben machen. Oder: Wir kriegen Stress, weil die Hausaufgaben noch nicht gemacht sind. Das ist einer der Indikatoren, wie du ganz leicht von außen erkennst, dass du da eine Verantwortung übernimmst, die nicht deine Verantwortung ist.
Weil es ist ja so, wenn du mit deinem Kind Hausaufgaben machst und du im Endeffekt dafür sorgst, dass dein Kind Hausaufgaben fehlerfrei oder fast fehlerarm in die Schule bringt, dann geht die ganze Funktion des Ganzen verloren. Weil wenn das Kind nicht in der Lage ist, die Hausaufgaben bis auf mal vielleicht eine kleine Verständnisfrage oder so was nicht alleine zu machen, dann läuft was in der Schule schief. Also dann Dann ist einfach die Anforderung zu hoch oder die Sachen sind nicht erklärt oder so. Das ist, es ist nie so, dass Hausaufgaben so sein dürfen, dass die Kinder dabei durchgehend Hilfe brauchen.
Weil das ist ja auch ein wichtiges Feedback und da werden alle Lehrer, die hier zuhören, auch zustimmen. Das ist ja ein wichtiges Feedback für dich als Lehrer auch ist oder für die Lehrer herauszufinden, ob das, was sie im Unterricht erarbeitet haben, bei den Schülern angekommen ist, ob die das verstanden haben. Und wenn dann 10 Schüler wiederkommen und die Hausaufgaben sind halt fehlerhaft, dann ist das ein Feedback für den Lehrer. Wenn wir aber als Eltern zu Hause mit dem Kind dann trainieren und üben und das ausmerzen und das Kind da triezen, es nochmal und nochmal und nochmal zu machen, dann geht diese Feedbackfunktion verloren. Und das ist das, was der Bernd gemeint hat, warum das auch so wichtig ist, dass das in die Schule zurückkommt.
Ja, und Gleichzeitig ist es halt, du übernimmst du ja dann als Vater oder Mutter die Rolle des Lehrers an der Stelle. Und das ist eigentlich, das funktioniert nicht.
Ja, weil du bist die Mama oder der Papa.
Jeder Lehrer wird sagen, um Gottes Willen, ich würde nie im Leben mein eigenes Kind im Unterricht haben wollen, weil das eben schiefgeht.
Ja, warum? Vielleicht kann man da noch mal hingucken, warum das eigentlich schiefgeht. Na, Weil du kannst, wenn du das Ziel im Blick hast, was das Kind mit seinen Hausaufgaben da, wie viel er frei oder so das erreichen sollte, dann kannst du nicht die liebevolle Mama oder der liebevolle Papa sein, weil dann musst du irgendwann Druck ausüben, wenn das Kind es nicht nach deinen Erwartungen und Vorstellungen macht. Und das ist einfach beziehungsschädlich, weil du damit eine Macht ausübst, die wir bei Gemeckerfrei aus der Elternposition eigentlich gerne verbannen wollen. Und da gibt es auch in den nächsten Wochen, kannst dich schon freuen, mal eine Podcastfolge oder sogar eine Reihe dazu, weil das aus unserer Sicht ein total wichtiges Thema ist, nämlich Entmächtigung. Und da möchten wir aber jetzt, möchte ich jetzt auch gerne noch kurz drauf eingehen, weil schaut, zum Beispiel wenn ein Kind aus der Schule kommt und k.o. ist und isst vielleicht, also gehen wir mal davon aus, Halbtagsschule, kommt nach Hause, isst zu Mittag und will dann erstmal Trampolin springen, schaukeln, im Sandkasten sitzen oder Musik hören, wenn es schon älter ist, oder im Zimmer chillen oder was auch immer. Und selbst wenn es dann vielleicht 2 oder 3 Stunden chillt oder ausruht, sammelt dabei unter Umständen die Power und die Kraft, um dann innerhalb kürzester Zeit die Hausaufgaben erledigt zu haben. Nur wenn wir sagen: „Jetzt eine Viertelstunde Pause und dann setzt du dich hin und machst deine Hausaufgaben", dann ist es einfach mitunter zu einem Zeitpunkt, wo das Kind noch gar keine Kraft wieder gesammelt hat. Und wir erwarten dann von dem Kind, dass es über seine innere Stimme hinweggeht und macht, was wir sagen und sich selbst verrät, um uns zu gefallen. Und warum passiert das? Weil wir Eltern nicht aushalten können, dass das Kind, was Hausaufgaben angeht, seinen eigenen Lernprozess durchläuft. Weil wir Stress drauf haben, wenn das Kind in der Schule nicht mitkommt. Weil wir Stress drauf haben, wenn die Lehrer sich bei uns melden, das Kind hat keine Hausaufgaben. Weil wir da uns, weil das was mit uns macht, weil wir das nicht beim Kind lassen können ganz oft. Und deshalb ist unser erster Hack wirklich, lass es beim Kind, lass es Lass es beim Kind und biete deine Hilfe an, aber lass es beim Kind und probier doch mal aus. Also zwei unserer Kinder haben ihre Hausaufgaben mit Vorliebe morgens vor der Schule gemacht, weil die einfach sowieso sau früh immer wach waren. Und da war das innerhalb von einer Viertelstunde, waren die Sachen gemacht. Und wenn wir nachmittags mit denen da gesessen sind, hat sich das über eine Stunde oder zwei gezogen und es war immer noch nicht fertig. Und es hat alle den letzten Nerv gekostet. Also das hörst Das hältst du vielleicht auch raus. Also wir können da jetzt nur so schlau drüber reden, weil wir das halt ausprobiert und gemacht und gemacht haben. Und für uns war das wirklich einer der Gamechanger, dass wir wirklich losgelassen haben, dass wir wirklich gesagt haben: Okay, es ist nicht meine Baustelle. Im schlimmsten Fall wiederholt das Kind ein Schuljahr. Im schlimmsten Fall wechselt es auf eine andere Schule. Im schlimmsten Fall muss ich mit dem Lehrer, der Lehrerin im Gespräch einen Weg finden, wie wir mit dem Kind umgehen. Wenn es gar nicht funktioniert. Nur es hat nie gar nicht funktioniert. Keins unserer Kinder hat, und das ist jetzt nicht, weil unsere Kinder so schlau sind, aber keins unserer Kinder hat eine Klasse wiederholt, weil es irgendwie seine Hausaufgaben nicht gemacht hätte, sondern es wurde alles leichter und leichter und leichter dadurch, dass wir es losgelassen haben.
Ja, wichtig ist einfach, dass du immer drauf guckst, wie viel Angst hast du eigentlich, wie viel Stress hast du da drauf, ein Kind könnte nicht mitkommen, könnte, weil es in der Schule schlecht ist, keine guten Chancen im Leben haben und so weiter. Wenn du diese Sachen einfach, die darfst du einfach fallen lassen. Da, das, die Schule oder gerade ein Jahr in der Schule oder eine Hausaufgabe oder mal 3, selbst mal eine Woche keine Hausaufgaben gemacht oder sowas, das hat keine Auswirkung auf die Zukunft deines Kindes. Was viel mehr eine Auswirkung hat, ist eben, wenn eure Beziehung darunter leidet.
Also wenn entweder die Beziehung darunter leidet oder wenn du durch, aufgrund der Hausaufgaben dem Kind beibringst, dass du besser weißt, was für es richtig ist als das Kind selbst, weil dann verliert es den Zugang zu seiner Intuition. Und das ist das, was unsere ganzen Coachees mühevoll wieder lernen sozusagen. Und deshalb wäre unser Vorschlag: Trainierst dein Kind doch gar nicht erst ab, sondern lass es seine Intuition behalten und erkennen, dass es sich schon den ganzen Vormittag oder die ganzen Stunden, die es in der Schule verbringt, quasi anpassen muss. Und lass ihm doch den Freiraum, das für sich selbst zu erproben, wie es das am Nachmittag oder am Morgen oder wie auch immer bewerkstelligt. Und sonst gehst du mit dem Lehrer in die Kommunikation und sagst: Wir probieren es gerade aus. Wir gehen einen anderen Weg. Ich will mal ausprobieren, wenn ich mich nicht einmische, wie lange dauert es eigentlich, bis das Kind die Hausaufgaben von selber macht? Weil kein Kind geht gerne in die Schule und sagt: Habe ich nicht. Ja. Also das ist ja der nächste Punkt. Aber sonst sprecht es wirklich mit dem Lehrer, der Lehrerin ab und sagt: Kann sein, dass das jetzt eine Woche oder zwei dauert. Aber ich möchte diesen Prozess gerne mal gehen. Ich will das gerne mal ausprobieren. Ich übergebe die Verantwortung an mein Kind.
Genau. Und da darfst du einfach schon auch die Geduld haben, weil wenn du es bisher anders gemacht hast, hat sich dein Kind ja auch daran gewöhnt. Und dann darf diese Umstellung einfach ein paar Tage dauern.
Und sei gewiss, wenn du deinem Kind beibringst, seine Intuition zu behalten, den Zugang zu seiner inneren Stimme zu behalten und auszubauen, dann wird dein Kind es im Leben Leben zu was bringen, weil es fühlen kann, welcher Beitrag es selbst für die Welt sein möchte, weil es fühlen kann, was seine Passion ist, was sein, was seine Leidenschaft ist, was sein Talent ist, und weil es dann genau einen Beruf ergreifen wird, wo es diese Talente ausleben kann. Und damit können Menschen nicht scheitern, damit kann man nur erfolgreich werden. Aber dafür muss dein Kind den Zugang zu seiner inneren Stimme, zu seiner Intuition wachhalten und ausbauen. Trauen. Und das geht nur, indem du an der Stelle zum Beispiel bei den Hausaufgaben loslässt und die Verantwortung auf das Kind überträgst, dem Kind überträgst und siehst, dass das sein Tanzbereich ist, wo du gerne bereit bist zu helfen, aber nicht der Dompteur wirst, bist. Und eine Form von Helfen, das hat der Bernd immer ganz großartig gemacht. Deshalb finde ich auch, das ist eigentlich seine, hätte ich eigentlich gedacht, dass das der Lifehack ist, dass das sein Lieblings-Lifehack ist.
Ja, ich mache es noch ein bisschen spannend. Viele Dinge, die Kinder in der Schule lernen, ergeben für die Kinder keinen Sinn.
Das stimmt.
Und dann fangen Kinder an, Dinge nur zu lernen, weil sie sie halt in der Schule lernen sollen. Also sprich, sie tun es eigentlich nur, um irgendjemanden zufriedenzustellen. Sei das ein Lehrer, sei das Eltern durch gute Noten, wen auch immer. Weil wir ganz oft versäumen, den Kindern eben diesen Sinn mitzugeben, also auch so mal zu erzählen, wofür brauche ich das denn? Ja, jetzt ist es, wenn die Kinder rechnen lernen in der Grundschule, noch relativ simpel, zum Beispiel, weil da kannst du einfach sagen, schau, wenn du jetzt 5 Euro hast und du gehst ins Geschäft und du willst dir was zu trinken kaufen, eine Flasche Orangensaft kaufen und vielleicht noch Schokolade dazu, dann musst du ja ausrechnen, ob dir die 5 Euro reichen. Ja, und das ist so, mein Papa hat immer gesagt, ja, mit Geld kann der Bub immer ganz schnell rechnen, der kann das sofort. Ja, aber weil es halt einfach einen Sinn macht. Und weil einfach nur zu sagen, ja, 1 und 3 ist 4, ist ja lustig. Nur wofür soll die ganze Sache gut sein? Noch dazu, wo du bis 4 schneller zählen kannst als 1 3 rechnen kannst. Deswegen ist es so wichtig und gerade später dann auch, da kann man natürlich dann heute auch einfach sich mal Wikipedia zu Hilfe nehmen, weil ich konnte jetzt auch nicht zu allem in Chemie oder in Physik oder so immer gleich sagen, wofür man das braucht. Aber das sind einfach total, das sind Gespräche, die total wichtig sind und die den Kindern eben einen einen Grund geben, das zu lernen, und dann finden sie auf einmal was spannend. Und wenn ich was spannend finde, bin ich begeistert. Und wir wissen ja, dass du in Wahrheit nur was lernen kannst, wenn du begeistert bist.
Ja, weil das ist die intrinsische Motivation, um noch ein bisschen mit Fachwörtern hier um uns zu schmeißen. Die intrinsische Motivation ist quasi die Lernmotivation, also die Motivation, etwas um des Lernen willens zu lernen. Und das ist zum Beispiel, wenn du Spaß hast am Gitarrespielen, weil du das magst, wenn du selber bemerkst, was du für Töne aus diesem Instrument rausbekommst. Das ist eine intrinsische Motivation. Wenn das Kind weiß, es lernt jetzt zum Beispiel, das Nachbarskind spricht Italienisch und das Kind lernt jetzt Italienisch, weil es sich mit dem Kind unterhalten will, dann ist da eine Lernmotivation, eine innere Motivation. Motivation. Also das können zu wollen. Genauso eben zu sagen: Okay, ich will Kristalle züchten und dafür muss ich in Chemie was können. Oder ich will selber gärtnern. Das hat eins unserer Kinder, hat immer mal gegärtnert und dann was über Photosynthese zu wissen und über den ganzen Wachstumskreislauf zu wissen. Da ist das eine intrinsische Motivation. Wenn es aber abstrakt ist, also wenn man jetzt nur lernen soll, wie man wird Dokumente erstellt oder nur lernen soll, wie man irgendwelche Dreisätze berechnet, ohne zu wissen, was man damit anstellt, dann kann das nur eine extrinsische Motivation beinhalten. Und das ist eine Motivation von außen, also eine Leistungsmotivation. Das ist quasi, wenn es ums Ergebnis geht. Kinder, die nicht Vokabeln lernen, weil sie Spaß haben, die Sprache anzuwenden, sondern weil sie eine gute Note im Vokabeltest haben wollen. Das ist eine extrinsische Motivation. Und das ist eben Da machen die Kinder das nur fürs Ergebnis, also für die gute Note, dass sie keinen Ärger kriegen. Aber das ist nie so stark wie eine intrinsische Motivation, die von Begeisterung getränkt wird, befeuert wird. Und deshalb, wann immer du das Gefühl hast, das Kind quält sich mit irgendwas oder vielleicht bei uns war das dann oft einfach Mittagessengespräche, dass die Kids erzählt haben, was sie so in der Schule gemacht haben und wir so den Transfer gemacht haben was man denn damit im echten Leben anstellt. Und wenn wir es alle nicht wussten, haben wir es zusammen nachgeguckt und haben dann halt, da sind super coole Gespräche draus entstanden und für die Kinder hat es dann oft einfach Sinn gemacht. Und dann haben die das natürlich auch sofort gekonnt, weil das ist ja alles kein Hexenwerk.
Und das Coole ist, dass du als Eltern eigentlich auch immer noch dazulernst bei der ganzen Sache.
Ja, absolut.
Und Ja, man kann es ja auch, also einerseits, wenn die Kinder sowieso so was erzählen, dann kann man das da gleich aufgreifen. Und du kannst es natürlich, wenn du jetzt, du kannst es auch ein bisschen subtiler machen, immer mal, wenn es jetzt gerade um Sprachen geht oder so was. Gerade Englisch, was ja sowieso bei den meisten, bei den allermeisten die erste Fremdsprache ist. Und dann, das begegnet einem ja eh ständig irgendwo im Leben. Und dann Kann man einfach über Sprache reden, kann man sagen: Das ist ja ein lustiges Wort, wo kommt denn das her? Und so alles diese Dinge geben einfach noch mal einen anderen Zugang und einen anderen Sinn für das Ganze.
Ja, und probiert es einfach aus, was bei euch funktioniert. Einfach nur, also das noch mal zusammenzufassen. Der zweite Hack ist quasi: Finde einen Sinn. Also schenk deinem Kind einen Sinn in dem, was es da gerade lernen soll. Ja, macht da den Transfer, helft dem Kind, den Transfer zu machen, und mit der Zeit schafft das Kind es auch selber.
Genau.
Dritter Hack: Wenn du dich schon bisschen mit Manifestieren beschäftigt haben solltest und schon bisschen was darüber weißt, dass du mit deinen Gedanken deine Realität kreierst, dann ist das bestimmt ein Hack, den du super gerne anwenden wirst. Weil genauso wie wir Menschen uns an Silvester Ziele stecken, so was wie, was weiß ich, 5 Kilo abnehmen oder Sport machen oder sonst irgendwas, kannst du auch mit deinem Kind zum Schuljahresanfang ein, also da kannst du ein Kind begleiten, wie es sich zum Beispiel ein Zielzeugnis schreibt, wie es sich ein Ziel steckt, was es bis zum Ende des Schuljahres erreicht haben möchte. Und das kann zum einen ein Zeugnis sein, wo wo es die Noten einträgt, die es in den jeweiligen Fächern gerne haben möchte. Das klappt jetzt natürlich noch nicht bei einem Erstklässler, aber so ab 4., 5. Klasse kannst du das auch mit Kindern machen. Und dann hängt er das einfach irgendwo vielleicht auf die Innenseite vom Schrank, wenn es nicht offen— also unsere Kinder wollten diese Sachen immer nicht offen ins Zimmer hängen, aber die haben die dann immer auf die Innenseite vom Kleiderschrank gehängt, weil immer wenn sie sich angezogen haben, ist ihr Blick draufgefallen. Und das Das ist im Unterschied zu diesen Vorhaben von wegen, ich nehme 5 Kilo ab, was die meisten Menschen ja spätestens Mitte Januar wieder über den Haufen schmeißen, ist so was halt wie ein Vision Board. Also dass du mit deinem Kind zusammen oder dein Kind dabei unterstützt, dass es sich sozusagen ein Vision Board für das Schuljahr macht. Und da kann eben zum einen ein Zielzeugnis drauf sein, wo die Noten beschrieben werden, wo vielleicht auch drinsteht, was was das Kind sich wünscht, was die Lehrer über es schreiben sollen. Und gleichzeitig kann das Kind da aber auch noch so Sachen dazu bringen, wie das sagt: Ich will einen neuen besten Freund finden. Ich will Tennis spielen gelernt haben. Whatever. Also ich will immer in maximal kurzer Zeit meine Hausaufgaben erledigt haben. Also alles, was was für dein Kind relevant ist, so ein Vision Board fürs Schuljahr. Und wenn gleichzeitig, wenn das Kind oder der Jugendliche schon weiß, was es später im Leben machen will, also wenn es da schon einen Plan gibt. Und es ist vollkommen egal, ob das schon realistisch ist oder ob das noch die Idee ist, ich, was weiß ich, eins unserer Kinder hat mal gesagt, es will über ganz Afrika ein Gehege bauen, damit man die Tiere immer beobachten kann. Selbst so Sachen, die noch vollkommen Fantasie, also wirklich noch aus unserer Erwachsenensicht kein, wie sagt man, kein Realitätsbezug haben. Selbst wenn es so was ist, lass dein Kind ein paar Bilder finden, die ihr ausdruckt, die das darstellen und die für dieses Ziel stehen. Weil das alles, was größer ist als wir selbst, motiviert uns Menschen ungemein, die Schritte zu gehen, die dafür notwendig sind, dorthin zu kommen. Und dann bringst du deinem Kind— erstens werdet ihr sehen, dass ihr ein auf eine Art entspanntes Schuljahr habt, wie es vielleicht bisher noch nie hattet. Und zweitens bringst du deinem Kind durch die Blume die Grundlagen von Manifestieren bei, nämlich in Gedanken ein Ergebnis, das man erleben möchte, vorwegnehmen.
Und das können Kinder ja schon total gut.
Absolut.
Und wenn wir es da noch unterstützen, dann behalten sie es auch.
Ja, genau. Und das, was wir ja immer wieder feststellen, gerade wenn die Kinder und die Jugendlichen älter werden, dann ist, also ich muss anders sagen, je kleiner die Kinder sind, umso wichtiger ist das Vorbild. Also dass ich Vorbild bin. Je älter die Kinder werden, umso wichtiger ist aber auch, dass ich drüber reden kann, was ich tue. Weil die Erklärung— unsere Köpfe mögen halt manchmal gerne Erklärungen. Und dem Kind hilft, also das kann dir zugucken, aber es kann trotzdem nicht alles im Detail erkennen, wie du es machst. Und da, wenn du es ihm da noch erklärst, also zum Beispiel der Klassiker ist zum Beispiel Pfannkuchen backen. Ja, wenn du es nur vormachst, bleibt es für dein Kind rätselhaft, woher du weißt, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um den Pfannkuchen umzudrehen. Wenn du aber einmal kurz erklärst, wie du das überprüfst, indem, also ich zum Beispiel fasse immer mit der Hand auf den Pfannkuchen und mache es daran fest. Aber, und ich kann auch genau erklären, auf welche Anzeichen ich achte, bevor ich mit der Hand drauf fasse. Und das, wenn du das kurz erklärst und das Kind dann nachmachen lässt, dann hat es halt mehr Chancen, den kompletten Prozess selber so zu verinnerlichen, dass es nachmachen kann. Und da hilft Vorbild sein alleine nicht. Erklären alleine hilft auch nicht. Aber eben je älter die Kinder werden, umso wichtiger wird es, dass das eine Mischung aus beidem ist. Und deshalb an der Stelle eben auch noch mal total gut, dass du sagst, okay, ich lebe, ich zeige, wie das mit dem Manifestieren geht, ich erkläre, wie das mit so einem Vision Board funktioniert. Und ja, probiert es einfach aus. Das wird sicher so sein, dass die einen Kinder sind offener dafür, die anderen Kinder sind nicht so offen dafür. Da ist einfach unsere Erfahrung, steht der Tropfen, hüllt den Stein. Und Wenn ihr nur eine Zielsetzung macht für, was weiß ich, bis zum Halbjahr will ich das und das. Ich einen Freund gefunden haben, zum Beispiel. Ja, irgendwie so. Und dass du da Schritt für Schritt dein Kind dahin begleitest, mit Vision Boards für sich zu arbeiten.
Ja, und dann machen sie es auf einmal ganz von selbst.
Genau. Und erzählen dir dann, wie viel sie, was sie alles für Bilder aufgeklebt und was weiß ich gemacht haben. Also hab da auch Geduld mit deinen Kindern und Geduld mit dir und trotzdem wende es gerne schon an und lass, mach das, mach mit diesen drei Punkten schon mal dieses Schuljahr zum besten Schuljahr eures bisherigen gemeinsamen Lebens. Und abschließend gibt es noch den vierten Hack sozusagen als Zusatz-Gratis-Extra-Hack. Nicht, dass die anderen nicht auch gratis gewesen wären, aber Und wer uns schon länger folgt, weiß, dass das eigentlich eine der Grundlagen von Gemeckerfrei ist. Deshalb ist es immer wieder hier ein Hack. Und zwar das Wichtigste ist die Beziehung. Lass bei Schulthemen, egal was auch immer passiert, lass nie zu, dass sich Schule zwischen dich und dein Kind stellt.
Und wenn du willst, und ich empfehle dir das auch, dann vereinbare das auch mit deinem Kind.
Ja, das ist total wichtig.
Also macht das wirklich als Vereinbarung, dass ihr sagt, okay, pass auf, wir lassen nicht mehr irgendwelche Schulthemen, Hausaufgaben, Ärger, Noten, was weiß ich, zwischen uns kommen.
Ja.
Weil so wichtig ist es einfach nicht. Und das ist mir so wichtig, dass du das verstehst und dass du das mitnimmst. Schule ist einfach nicht so wichtig.
Ja.
Es ist nicht wichtig für das Leben deines Kindes. Viel wichtiger ist eure Beziehung.
Ja, wirklich.
Viel, viel, viel, viel wichtiger.
Tausendmal wichtiger. Weil du willst, dass dein Kind zu dir kommt, wenn es Sorgen hat. Nur wenn es, schau, wenn es in der Schule keine guten Noten hat, wenn es nicht gerne Hausaufgaben macht, wenn Lernen ihm schwerfällt, dann geht geht es ihm nicht gut damit. Egal was es dir selber erzählt, wie gleichgültig es selbst erscheint, am Ende des Tages geht es ihm damit nicht gut. Und wenn es dann die Erfahrung macht, dass du schimpfst, zeterst, meckerst, weil es jetzt wieder keine Hausaufgaben gemacht hat, weil jetzt es nicht gelernt hat, weil es sich an irgendeine Vereinbarung nicht gehalten hat, whatever, dann lernt es, dass wenn es mit Sorgen zu dir kommt, noch eine oben drauf kriegt. Und Kinder können halt noch nicht kommen und sagen: „Du, ich habe Angst vor der Schule und ich kann es nicht mit den Hausaufgaben." Sondern Kinder sagen dann halt: „Mathe ist voll blöd. Und überhaupt, ich mache auch keine Hausaufgaben heute." Und da dürfen einfach schon deine Alarmglocken schrillen an der Stelle, dass da einfach, also am Ende des Tages wird es so sein, dass das Kind sich aus irgendeinem Grund mit dem Thema nicht gut fühlt. Und wenn du auf die Beziehung achtest und die Beziehung hegst und pflegst, dann kannst du in einer guten, ruhigen Minute, wo ihr verbunden seid miteinander, auch mal nachfragen. Kannst mal sagen: Du, sag mal, kann das eigentlich sein, dass dir Mathe gerade Angst macht? Oder: Könnte es sein, dass du da irgendwo das Gefühl hast, du kommst nicht mit? Und dann unterstützt du dein Kind an der Stelle wieder. Aber dafür musst du aufhören, draufzuhauen, weil du das persönlich nimmst, dass das Kind seine Hausaufgaben nicht macht oder nicht lernt. Was mir noch wichtig ist zu dem, was du gesagt hast, mit dem, das mit dem Kind vereinbaren, dass die Beziehung das Wichtigste ist. Das wäre in meiner Welt ein Vertrag, den ihr machen könnt, auch schriftlich, den ihr beide unterschreibt und wo auch beide Parteien, also bei Kinder und Eltern, das Recht haben, den anderen drauf hinzuweisen, wenn er sich da nicht dran hält. Genau. Ja, da könnte auch draufstehen, dass Hausaufgaben der Tanzbereich der Kinder sind. Und dann dürfen die Kinder auch sagen: Das ist mein Tanzbereich, was hast du hier verloren? Und dir helfen, das durchzuhalten. Ja, das waren 3 plus 1 Lifehacks für ein entspanntes Schuljahr, für einen entspannten Start in das Schuljahr. Danke von Herzen, dass du zugehört hast.
Ja, und wir wünschen dir natürlich, dass du du das alles leicht umsetzen kannst und dass es bei euch auch direkt einschlägt und euch weiterhilft.
Und wir freuen uns total über deine Meinung dazu, dein Feedback. Komm gerne zu Instagram oder bei Facebook und teil deine Meinung, deine Erkenntnisse zu der Folge mit uns. Vielleicht erzählst du auch, wenn du das ein oder andere schon machst oder dann ausprobiert hast. Lass uns wissen, wie gut es dir gelungen ist. Und da freuen wir uns einfach sehr, wenn ihr da mit interagiert. Und je nachdem, wenn Fragen dabei auftreten, tauchen, dann können wir ja da sonst auch noch mal eine zweite Folge dazu machen und da noch mal drauf eingehen. Also weil uns ist wirklich wichtig, dass Streit und Stress um Hausaufgaben und Schule, dass das einfach in jeder Familie der Vergangenheit angehört, weil das ist einfach verschwendete Lebenszeit. Ja, bis zur nächsten Woche.
Ja, bis dann.
Habt's wunderschön. Alles Liebe. Tschüss.
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