Als Mama beruflich frei und selbstbestimmt (Interview mit Lena Busch) - Podcast 091

In diesem Podcast‑Interview des Gemeckerfrei‑Podcasts spricht Gastgeber Bernd mit Lena Busch, einer ehemaligen Unternehmensberaterin, KPMG‑Alumni und heutigen Business‑Coach für Eltern. Lena erzählt, wie sie nach über 20 Jahren in der klassischen Beratung und als Führungskraft in einem Unternehmen, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie als unhaltbar erlebte und 2016/17 ihr eigenes Online‑Business gründete. Sie beschreibt die Entstehung und Skalierung ihrer Online‑Kongresse (erst ein Nischenthema zu grünen Smoothies, später ein Bildungskongress mit bis zu 12 000 Teilnehmenden) und die technischen sowie organisatorischen Hürden, die sie dabei überwinden musste. Das Gespräch beleuchtet, wie Lena und ihr Mann ihre Arbeit in den Familienalltag integrieren: Home‑Office, flexible 5‑Stunden‑Wochen, Kinder, die zwischen Live‑Sessions und Alltag hin‑ und hergleiten, und die bewusste Entscheidung, nicht mehr das klassische 9‑to‑5‑Modell zu leben. Lena erklärt ihr Bedürfnis‑orientiertes Führungs‑ und Coaching‑Prinzip, das sie aus der Unternehmensberatung übernommen hat, und spricht über das Phänomen von Selbstzweifeln, besonders bei Frauen in männerdominierten Umfeldern. Sie berichtet, wie das gemeinsame Arbeiten mit ihrem Mann neue Rollen‑ und Kommunikations‑Ebenen eröffnete. Abschließend stellt sie ihr Coaching‑Programm vor, das Eltern hilft, ein nachhaltiges, mehr‑strömmiges Einkommensmodell aufzubauen, das auf Stärken, Mindset und Online‑Strategien basiert, und gibt konkrete Tipps für Eltern, die ihr Berufs‑ und Familienleben selbstbestimmt neu gestalten wollen.
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Damit bin ich erstmal dann vom nicht vorhandenen Stuhl gefallen, sozusagen. So, ja, keine Ahnung, im Moment wahrscheinlich nicht so weit.
Hallo und herzlich willkommen hier beim Gemeckerfrei-Podcast, dem Podcast für liebevolle Beziehungen in der Familie, als Paar und mit dir selbst. Und heute bin ich ohne Uli da, was natürlich ganz selten ist. Aber dafür habe ich einen anderen Gast, und zwar ist es die Lena Busch. Herzlich willkommen, Lena. Und Lena ist Unternehmensberaterin und Business Coach. Vom ganz vom Start weg bis hin zum mehrfach sechsstelligen Business coacht sie und zeigt Menschen, speziell Menschen mit Kindern, ja, also Mamas, aber auch Papas natürlich, ja, wie sie sich ein unabhängiges eigenes Business aufbauen können und sich damit in ihrem Leben freier, ihr Leben freier und selbstbestimmter gestalten können. Herzlich willkommen, Lena. Schön, dass du da bist. Wir beide kennen uns schon. Wir hatten es gerade im Vorgespräch so über ziemlich lange, aber wir zwei jetzt immer nur so mal auf Facebook, mal auf Instagram, mal hier ein Kommentar, mal da sich irgendwo gegenseitig was geschrieben oder mal eine Frage gehabt und sich unterstützt. Schön, dich jetzt persönlich kennenzulernen. Genau.
Ja, hallo Bernd, hallo, hallo an alle. Vielen Dank für die Einladung. Und ja, das ist auch genau das, was ich online immer so großartig finde. Es verschwimmt so sehr dann alles. Also man hat einfach das Gefühl, oder man kennt sich tatsächlich ja auch schon lange, selbst wenn man sich dann physisch zum ersten Mal sieht.
Lina, ich habe eine kurze Vorstellung gemacht. Erzähl uns mal kurz noch was über dich, was jetzt die Zuhörer, die dich noch nicht kennen, alles eigentlich wissen müssen, um dich schon mal gut kennenzulernen.
Ja, genau, die wichtigsten Sachen, was ich hier, was ich so tue, hast du schon gesagt. Ich bin außerdem, ich bin selber Mama von 3 Kindern. Ich bin genau wie ihr, ihr kennt euch ja auch als Paar, schon sehr, sehr lange verheiratet, mittlerweile über 25 Jahre, was ich extrem alt anhören.
Ich kenne das Gefühl.
Man muss dazu sagen, ich glaube, wir haben alle vier jung geheiratet. Aber ja, nun, es ist, wie es ist. Und Beziehungen sind dahingehend einfach, sind wunderbar und sind auch immer wieder sozusagen anzupassen und entwickeln sich weiter. Und das gilt in meinem Empfinden auch für die Arbeit, weil das sind ja letztendlich auch Beziehungen, die wir haben. Zu Kollegen, zu Vorgesetzten, zu unseren Kunden. Auch das Unternehmensberatungsding mache ich mittlerweile schon ziemlich lange, nämlich über 20 Jahre. Habe gestartet in einer kleinen Beratungsgesellschaft, dann bin ich zu KPMG, also wirklich nur so eine große internationale Unternehmensberatung mit den ganzen Großkonzernvorständen und so was. Und dann habe ich sozusagen die Seiten gewechselt und bin als Führungskraft oder so CEO-Ebene in ein Unternehmen gegangen. Und ja, das habe ich dann gemacht, bis, ja, im Grunde, also so richtig aktiv, bis mein zweites Kind geboren wurde. Weil, wie soll ich sagen, trotz aller super Bemühungen wirklich beider Seiten, auch von der Firma, ich konnte zum Beispiel auch als Führungskraft Teilzeit arbeiten, auch in diesem, in diesem wirklich sehr wie soll ich sagen, sehr anspruchsvollen und so weiter Job. Aber letztendlich ging dann doch, wie soll ich sagen, das so, ne, wie wir unser Leben führen wollten und die, ne, und die Art, wie ich arbeiten wollte, und die Kinderzahl irgendwie ein bisschen, ich möchte mal sagen, antiproportional zueinander, dass das so richtig gepasst hat. Und dann Bin ich irgendwann ins eigene Business gestartet und mache das jetzt ausschließlich online seit 2016, 2017, also nun auch schon ein paar Jährchen. Und ja, du hast es schon gesagt, ne, in der Hauptsache habe ich mich nun in meinem eigenen Business vorrangig spezialisiert, ne, auf Solopreneure und kleinere, mittlere Unternehmen und da wirklich die, die von Eltern geführt werden oder gegründet werden, einfach so, wie ich gesehen habe, auch durch die Unternehmensberater-Brille, so, wo sind so da die Chancen und die Möglichkeiten, gerade wenn wir an online denken? Und da haben wir einfach Möglichkeiten, die gab es noch nie. Und die gab es erst recht auch für, sagen wir mal, unsere Eltern- oder Großelterngenerationen. Nicht. Und das finde ich großartig. Und das ist halt natürlich auch dahingehend eine Gruppe, die mir am Herzen liegt, sozusagen. Das zu mir soweit.
Ja, cool. Dankeschön. Danke für den Einblick schon mal. Und ich finde es total spannend, dass du tatsächlich, weil du ja aus der Unternehmensberatung kommst, ja auch wirklich Expertise hast, was— da kommen wir vielleicht später auch noch dazu— ja, nicht immer so in dem Bereich der Business Coaches auch nicht unbedingt immer so vorhanden ist, das finde ich schon mega spannend. Aber lass uns noch mal so in eure Geschichte reingehen. Das ist ja, wenn du sagst 2016, da warst du ja wirklich, also bist ja schon fast ein Urgestein jetzt für den deutschen Coaching-Markt vielleicht. Ich kann mich auch noch erinnern, es gab mal einen Kongress, den du gemacht hast, glaube ich, Bildungskongress oder so was.
Genau.
Ja, nimm uns doch mal so ein bisschen mit, wie das eigentlich, warum du, also wie kam es denn dann so, dass du sagst, was war denn bei euch der ausschlaggebende Punkt zu sagen, okay, ich würde es eigentlich gerne was machen, was sich besser mit allem vereinbaren lässt, wie wir hier so als Familie vielleicht auch leben?
Ja, ja, also das war, das war tatsächlich eine Entwicklung. Ich bin auch ganz ursprünglich mal so in der Familienbegleitung Journalismus gestartet. Ich habe auch noch eine journalistische Ausbildung. Und zwar, ich gucke immer so ein bisschen so auch durch die, über auf die Metaebene, über diese übergeordnete Brille sozusagen. Und irgendwie, ich habe erst mal das alles nicht so recht, wie soll ich sagen, das alles nicht so recht zusammengebracht. Also mein Job war großartig, der hat mir auch Spaß gemacht. Aber wie gesagt, so trotz aller Bemühungen von allen Seiten. War es irgendwie, ne, es wurde irgendwie alles stressig, ne, mit steigender Kinderzahl, mit den Bedürfnissen der Kids, mit den Bedürfnissen der Firma, mit meinen Bedürfnissen, ne, also, und mir ist, ich weiß gar nicht, ne, so schon 2, 3 Jahre vorher bestimmt, ne, es, oder schon, weiß ich nicht, 2011, 2012 kamen so die ersten nennenswerten Blocks irgendwie, ne, in meine In mein Bewusstsein sozusagen. Und dann so ab 2013, 2014, so vorrangig aus dem englischsprachigen Raum, so dieses Thema Online-Business. Und irgendwie bin ich da einerseits sofort angedockt, irgendwie gedacht habe, da ist was. Also sowohl quasi durch die Beraterbrille als auch wirklich für uns und unsere Situation. Aber habe das lange nicht so richtig so, okay, Was können wir jetzt für uns, für mich damit anfangen? Und habe es auch erstmal auch so, der erste Kongress, du hast ihn schon genannt, der ist auch erstmal dann im Ursprung dadurch entstanden, dass ich so dieses ganze Thema Bedürfnisorientierung, selbstbestimmte Bildung und sowas, also Und auch das Feld des Online-Arbeitens, also alles, was sich für uns irgendwie als toll und wertvoll erwiesen hat, dass ich so gedacht habe, okay, das müssen ja eigentlich mehr Menschen wissen. Auch irgendwie die Journalistin in mir raus. Und ich hatte halt zu dem Zeitpunkt, gab es immer wieder mal so kleinere Kongresse oder Veranstaltungen offline, so den Attachment Parenting Kongress in Hamburg. Und das waren immer Veranstaltungen, da kamen so 500 Leute ungefähr hin und man musste meistens durchs halbe Land irgendwie anreisen, was sich gerade mit kleineren Kindern und mehreren Kindern oftmals nicht so ganz einfach gestaltet. Ich weiß nicht, ob es jemand kennt, vermutlich, aber so gerade als seine große Tochter ein Baby war, da gab es dann wirklich die Zeiten, wo wir irgendwie eine Viertelstunde zu Freunden oder eine halbe Stunde zu Freunden mit dem Auto wurde irgendwie zu einer keine Ahnung, stundenlang stressgeplagten Fahrt. Also so, dass irgendwie, keine Ahnung, 5 Stunden durchs Land zu reisen, nicht so, nicht so doll. So, und auch noch von der Menge der Menschen her dachte ich, das muss doch irgendwie anders gehen. Und da bin ich zu dem Zeitpunkt, ich glaube, es war Ende 2014, bin ich über meinen ersten Online-Kongress gestolpert. Ich weiß es noch wie heute. Es war zum Thema grüne Smoothies. Also wirklich ein ganz enges Thema. Aber es war halt was, damit habe ich mich zu dem Zeitpunkt beschäftigt. Und wie es immer so ist, wenn man sich mit etwas beschäftigt, dann werden einem die Dinge auch angezeigt. Und dann bin ich über diesen Kongress gestolpert, dachte dann, das ist ja ein geniales Format. Ich kannte das bis zu dem Zeitpunkt gar nicht, war auch, glaube ich, einer der ersten im deutschsprachigen Raum. Und da dachte ich, das ist ja cool. So, und dann habe ich beschlossen, das mache ich so. Und ja, wie das oft so ist, wenn man so losläuft, dann stößt man dann erst auf die ganzen Hürden, was dann irgendwie nicht so funktioniert. Ich hatte technisch keine Ahnung und irgendwie, also gab natürlich auch irgendwie noch nennenswert keinen, der Ahnung hatte. Und ja, also habe ich mich so durchgeschlagen und habe halt viele Leute, mit denen ich Ich war zu dem Zeitpunkt schon relativ gut vernetzt und habe dann viele Leute angesprochen, die zum Teil auch mitgemacht haben, glaube ich so. Ich habe keine Ahnung, was sie da will oder was sie da vorhat, aber ich kenne die Lena jetzt schon eine Weile und ich vertraue ihr mal. So war das ein bisschen mit, was die Speaker betrifft, die ersten. Und dann kamen so langsam die ersten Kongresse auf und wir haben dann auch letztendlich Unterstützung gefunden. Eine ganze Zeit später, weil wie gesagt, ich habe so angefangen und es wurde groß und größer. Es floss dann irgendwann viel Geld rein, es waren dann viele Speaker. Da haben wir nur gedacht, das kann dann, also da müsste man dann doch irgendwie nennenswert was draus machen. Also dann ist das vielleicht nicht so diese Hobbyebene oder Ich erzähle der Welt halt mal was. So, und dann haben wir das also dann letztendlich professionalisiert sozusagen. Und schlussendlich hatte dieser Kongress dann auch fast 12.000 Teilnehmende, wovon muss man sagen, das ist jetzt, um Gottes Willen, das ist jetzt schon über 6, fast 7 Jahre her, dass der Kongress dann letztendlich stattgefunden hat. Hat auch alles eine Weile gedauert, weil ich den mit 3 kleinen Kids Zu Hause, und man muss sagen, nicht wenige davon sind immer noch in meinem E-Mail-Verteiler, und viele sind über die Jahre Kunden geworden oder werden es. Also das ist wirklich, es war eine tolle Sache, und ich habe dann 2 Jahre später noch einen zweiten Kongress veranstaltet, dann wirklich gezielt zum Thema Online-Business, weil ich dieses Format Dieses Menschen verbinden und verschiedene Themen zusammenbringen, die in meinem, wie soll ich sagen, die in meinem Empfinden zusammengehören oder gut zusammenpassen, halt eben zusammenzubringen und auch so die verschiedenen Meinungen oder Expertisen eben zusammenzubringen, die mich dann auch gut ergänzen zum Teil. So, und das war so im Grunde der Start dann. Online, weil bis dahin hatte ich auf selbstständiger Basis, hatte ich halt kleinere Unternehmen oder Eltern, die irgendwie dann in die Selbstständigkeit wollten, hatte ich halt hauptsächlich offline beraten, hatte schon ein bisschen geblockt und so Sachen, aber das war alles noch nicht eben noch kein professionelles Online-Unternehmen, kann man nicht sagen, war noch ein bisschen entfernt zu dem Ja, und so, das war, das war der Start.
Ja, cool, cool. Und wie hat sich das, also war das, wann kam das so dazu, dass ihr angefangen habt, eigentlich auch für euch als Familie das so, so zu gestalten, dass es passt? Ich weiß ja auch, dein Mann arbeitet ja inzwischen auch irgendwie mit. Und, und Wie kam das so alles zusammen?
Das war auch eine längere Entwicklung. Ich glaube, der Start war, ich weiß gar nicht, so auch so 2011, 2012 müsste das gewesen sein. Da, weil irgendwie so diese Unzufriedenheit stieg dann auch, weil da waren wir dann wirklich, ne. Zu dem Zeitpunkt auch tatsächlich mehr oder weniger klassisch. Ich war mit dem zweiten Baby zu Hause und das fing schon an, dass so dieses, dass so das nicht so ganz super funktionierte mit eben mit meiner, mit meiner Arbeit in der Firma und mein Mann war Vollzeit berufstätig und das war irgendwie etwas, das So wollten wir das ja nie haben eigentlich, also auf gar keiner Ebene. Und irgendwie, da meinte mein Mann eines Abends im Bad zu mir, Schatz, was wäre denn, oder Schatz, wie weit würden wir kommen, wenn ich jetzt kündigen würde? So, und damit bin ich erst mal dann vom nicht vorhandenen Stuhl gefallen, sozusagen. Ja, keine Ahnung, im Moment wahrscheinlich nicht so weit, ne. Aber das war so ein bisschen der Startpunkt, darüber nachzudenken, na ja gut, wie kann es denn gehen, weil wie gesagt, also so dieses einer ist den ganzen Tag weg, einer ist den ganzen Tag zu Hause, allein mit den Kindern, zusammen als Familie ist man Selten, ne? Und auch, also, ne, das wollten wir auf keiner Ebene. Das wollten wir als Familie nicht, das wollten wir auf Beziehungsebene nicht. Auch dieses, einer verdient das Geld und einer ist zu Hause, das wollten wir auch nicht. Also, ne, so, das war irgendwie, ne, so war es insgesamt nicht stimmig. Nichtsdestotrotz hat es dann alles, ne, ein Weilchen gedauert. Hinzu kam dann noch, dass das war, ich glaube, da fing es so an, dass meine große Tochter dann auch nicht mehr in den Kindergarten wollte, ne, die viel, die weinte dann im Kindergarten und irgendwie, ne, wurde da auch nicht so recht begleitet, aufgefangen, wie auch immer, ne, also irgendwie das kam dann auch nicht so recht in Frage, ne, das heißt, am Ende saß ich dann mit 2 Kindern, ne, wirklich, wirklich zu Hause, als sie dann irgendwann gar nicht mehr ging, und Und ja, das, ne, da fing es dann irgendwann so an, dass ich über diese Online-Business-Themen gestolpert bin, aber das, wie gesagt, erstmal nicht so ganz zusammenbringen, bringen konnte, sozusagen. Und wir sind dann auch eine Zeit später, sind wir dann gereist als Familie, ne, über anderthalb Jahre, und Waren aber immer noch so ein Stück weit auf der Suche, was denn letztendlich, was denn unser Modell sein soll am Ende des Tages, weil diese Reise, die haben wir dann in der Elternzeit gemacht, dass mein Mann dann Elternzeit genommen hat, beziehungsweise dann auch rausgegangen ist aus seiner Firma, weil er dann also die Firma dann sagte, als er sagte, ne, ich möchte gerne längere Elternzeit beantragen, er hatte auch einen guten Job zu der Zeit, ne, ja, das ist ja tolle Idee, wir haben, ne, wenn Sie noch mehr Zeit mit Ihrer Familie verbringen wollen, ne, wir haben da gerade so ein Abfindungsprogramm, so, also sprich längere Elternzeit, ne, kam nicht ganz so gut an. Und ich glaube, die Firma hat nicht damit gerechnet, dass er sagt, jo, mache ich, ne, als Familienvater mit 3 Kindern, so. Aber hat er, hat er dann getan. Und was den Online-Bereich betrifft, da, na, da hatte ich wirklich auch so eine Hürde im Kopf, dass ich, ich habe mich als klassische Beraterin und Führungskraft verstanden. Also ich dachte, ich kenne mich aus mit Offline-Firmen aller Größenordnung, aber ich dachte auch, was ich gar nicht kann, ist Online-Marketing oder ist Marketing generell, weil das war ja nie nichts, mit dem ich irgendwie zu tun hatte. Und was für mich auch immer klar war, eine reine Offline-Selbstständigkeit will ich nicht. Also dafür habe ich auch Ich habe in einer kleinen Beratungsgesellschaft, wie gesagt, angefangen und hatte so die ganzen kleinen Firmen und kleinen Selbstständigen offline gesehen. Er hatte genug gesehen, was ich nicht wollte in Sachen selbstständig und alles Mögliche. Also, und insofern, das hat echt lange gedauert, bis ich das so zusammengebracht habe und habe dann erst mal auch ganz, ganz viel gelernt. Also gerade im amerikanischen Raum. Mir diese Themen, Online-Marketing, dann wirklich anzueignen. Und dann hat es bis 2017 gedauert, bis ich dann gesagt habe, ja, okay, also ich kann das verbinden und ich kann damit rausgehen und kann das wirklich auch als geballte Expertise dann auch an den Mann oder die Frau bringen. Und das ist so, ist das stimmig und ist das was? Verlässliches sozusagen.
Ja, total spannend, weil du eigentlich ja mit dem Kongress so ganz einfach mal rein bist und einfach mal gemacht hast. Und auf der anderen Seite warst du aber dann sehr, sehr gründlich und hast gesagt, na, da kenne ich mich nicht aus und so. Dann waren es eigentlich auch Zweifel, wo du heute sagst, wenn dir das jetzt ein Coach zum Beispiel erzählt oder so, wo du heute sagst, pass auf, Da hält dich vielleicht auch irgendwas zurück, was gar nicht nötig ist.
Ja, ja, also ich glaube, das ist sehr oft so. Also zum einen dieses einerseits gründlich und andererseits mal machen. Das ist etwas, das habe ich glaube ich schon immer irgendwie getan, oder das war schon immer irgendwie mein Ansatz. Also und das braucht es auch letztendlich. Das braucht es sowohl in der großen Unternehmensberatung, weil natürlich erfolgreiche Firmen, Konzerne, Vorstände, die werden nicht dadurch erfolgreich, dass sie das machen, was schon 10 andere vor ihnen gemacht haben. Und dafür brauchen sie natürlich auch keine Berater. Und in der Unternehmensführung sowieso. Das heißt, da war es immer gefragt, neue Ideen zu haben. Andererseits kommt man ohne eine gewisse Gründlichkeit, glaube ich, auch nicht sehr weit in den meisten Fällen, ne. Und gerade wenn es dann auch noch darum geht, dass man, also einer meiner Claims so ein bisschen ist, ne, so Menschen, die alles wollen, also gerade wenn man nur wenig Zeit, viele Wünsche, große Wünsche, große Ziele hat, da braucht es auch, ne, da braucht es auch diese Gründlichkeit und auch blödes Wort, aber Effektivität, wenn man, wenn man so will, und das Zusammenspiel daraus. Und ich hatte vorhin schon gesagt, ich glaube auch, dieses Bedürfnisorientierte habe ich schon immer gemacht. Das habe ich auch in der Unternehmensberatung gemacht, wenn wir große Teams aufgebaut haben oder in der Unternehmensführung mit meinen eigenen Teams geguckt habe, okay, wie geht es den Leuten gerade und was brauchen die Leute gerade? Was ich von einem meiner Mentoren in der Firma gelernt habe, dass ich wirklich morgens mal die Runde gedreht habe und jeden 1, 2 Minuten gefragt habe, wie es ihm geht, was gerade so los ist und so weiter. Weil wenn man dann mitbekommt, da ist gerade der Schwiegervater ins Krankenhaus gekommen, die Schwiegermutter gestorben, der Teenie abends irgendwie nicht nach Hause gekommen, hat eine 5 geschrieben oder sonst was, da kann man das ganz anders einordnen, wie die Person sich an dem Tag verhält oder so insgesamt geht. Das ist mit Erwachsenen nicht so viel anders als mit Kindern, muss man sagen. Und ja, und das war dann so der Ansatz oder auch der Weg. Und dann natürlich auch ein Stück weit so diese Selbstzweifel oder das, so das funktioniert bei anderen und ich sehe, wie das funktioniert oder warum das funktioniert, aber für mich keine Ahnung oder Oder aber das funktioniert bestimmt nicht für mich. Das ist, glaube ich, auch ein häufiges Phänomen. Es ist ein Stück weit auch, also so bei Frauen oder gerade bei Müttern erlebe ich es noch einen Ticken öfter. Das fand ich auch relativ neu insofern, weil ich ja in meiner Angestelltentätigkeit immer in sehr männerdominierten Domin unterwegs war, muss man sagen, ne. Also bei KPMG waren, gab es 2 von 1000, waren in Deutschland, ne, waren zu dem Zeitpunkt weibliche Partnerinnen. Also, ne, die waren jetzt nicht so, nicht so viele, und die hatten selbstverständlich keine Kinder, ne. Und dann in der Firma war ich auch die, ja, war ich die Wie soll ich sagen, an die Nummer 3 in der Firma insgesamt und die höchste weibliche Position. Und da glaube ich auch die erste mit Kindern. Also so, also nicht, dass so diese Selbstzweifel, die einen Ticken häufiger dann auch Frauen haben, die waren mir, muss ich tatsächlich sagen, relativ neu, auch wenn ich sie dann ein Stück weit auch bei mir selbst entdeckt habe. Und Als Angestellte ist es dahingehend ein bisschen anders als als Selbstständige. Also zumindest habe ich so erlebt, dadurch, dass ich gut war. Ich möchte nicht sagen, dass ich die Treppe hochgefallen bin, das wirklich nicht. Aber dadurch wurde man dann auch schon gesehen und befördert sozusagen. Und das passiert dir als Selbstständiger ja dann nicht. So, also zumindest da darf man sich schon dann auch zeigen und sagen, mehr sagen, hallo, hier bin ich. Ganz ohne geht es auch als Angestellte nicht, das ist klar, aber das ist schon noch mal was anderes. Und dann, und mit der Gründlichkeit kommen natürlich auch so Überlegungen, so ist das tatsächlich genug oder reicht es? Und tatsächlich ist es aber auch da meine Erfahrung gewesen, dass diese Sachen, wo wir wirklich wie mit dem Kongress, wo wir wirklich begeistert sind und was wir gerne machen und richtig gut können, dass das dann schon auch idealerweise unterlegt mit den richtigen Strategien und so weiter und so fort, aber dass das dann auch schon in eine richtig gute Richtung geht, also dass wir intuitiv schon ganz viel wissen, was so, ne, diese grobe Kompassausrichtung angeht, möchte ich mal sagen.
Und wie muss ich mir das denn bei Busch zu Hause vorstellen? Wie ist es denn mit den, also wenn ich mal so bei uns das sehe, jetzt glaube ich, sind unsere Kinder auch schon noch ein bisschen älter wahrscheinlich als eure, aber Da ist eigentlich schon lange so, dass es auch, dass die natürlich alles so mitkriegen, weil ich meine, du hast ja wahrscheinlich auch jetzt kein Büro, in das du irgendwie arbeiten gehst oder ein Coworking-Space, sondern du machst alles einfach so zu Hause. Das ist ja auch der große Vorteil, dass man dann eben, du hast gerade gesagt, ihr habt schon Essen bestellt für heute Mittag usw. Ja, das ist alles, was man will. Das ist genauso so unser Ding. Ja, du, irgendwie während dem Kochen überlegt man mal noch schnell, wie man jetzt genau die E-Mail formuliert, die man heute Nachmittag noch rausgeben muss usw. und so fort. Ja, das ist ja wirklich. Das ist ja auch das Schöne daran. Und die Kinder sind ja dann auch irgendwie so, kriegen das ja alles so mit.
Ja, ja.
Wie ist es denn? Ist es bei euch auch so?
Ja, ja, also schon immer. Wobei es natürlich sich mit dem Alter der Kids verändert. Vor ein paar Jahren war ja schon bekannt, als die bei der, beim Webinar oder beim Live dann meistens irgendwie. Wenn ein Kind irgendwo rumhüpft oder ich ein Kind stille, das hat man in der Regel ja nicht gesehen, aber dann irgendwann auch einfach bekannt. So ist es mittlerweile nicht mehr. Jetzt ist es eher so, dass die Kinder so: Mama, bist du gerade live oder bist du gerade im Gespräch? Und dann schleichen sie sich eher irgendwo durch, weil sie nicht gesehen werden wollen und so weiter. Und auch dieses, also Mir entspricht diese Verbindung, dieses, dass das alles so ineinander fließt und ineinander übergeht, entspricht mir oder entspricht uns sehr. Ich habe aber auch Kunden und Kundinnen, die sagen, nee, wäre überhaupt nicht mein Ding, ich will das schon getrennter haben, oder ich will einen Feierabend haben, oder ich gehe gerne mal ins Coworking Space, um irgendwie um das klarer abzugrenzen, zu haben, meine Ruhe zu haben, was auch immer. Also das ist ganz unterschiedlich. Wie gesagt, uns hat das immer sehr entsprochen sozusagen. Und dann eben auch die Möglichkeit gegeben, dass man beim Kochen halt mal irgendwas anhört oder das auch, weiß ich, früher schon Podcasts gehört, während ich irgendwie mit einem Kind in der Trage spazieren gegangen bin, weil wenn das eh geschlafen hat, Ja, meine Güte, ne? Also, und es verbindet sich gut. Und du hast schon gefragt, und mittlerweile sind unsere Kids nachher ein bisschen größer, ne? Die sind jetzt 9, gerade frisch 13 geworden und gerade frisch 16 geworden. Da ist das natürlich anders als vor ein paar Jahren. Aber die nehmen das natürlich auch so wahr, dass wir dann eben mal zu Zeiten arbeiten, wo sonst keiner arbeitet, den sie so kennen, aber dass wir ansonsten dann auch sagen können, na ja gut, wir haben jetzt alle keinen Bock, irgendwie am überfüllten Wochenende ins Schwimmbad oder sonst irgendwo hinzugehen, wir machen das irgendwann unter der Woche, oder das ist halt auch da, dass man am Esstisch oder sonst wo irgendwie da vor sich hinarbeitet, oder draußen, oder also dass dass alles so ineinander fließt. Und das nehmen die natürlich auch wahr. Und ich glaube, es ist auch schon so dieses, dass wir unseren Kindern auch viel erzählen können. Du kannst machen, was du willst, du kannst werden, was du willst, auch egal, ob du Mann oder Frau oder bist. Ich glaube, das alles begrenzt sich ein bisschen, wenn wir es ihnen nicht vorleben. Also ich glaube, so die Message, die rüberkommt, wenn man im Extrem so irgendwie, ne, es ist Montagmorgen, ich muss zur Arbeit, oder endlich Wochenende, ne, die Message, die ich damit transportiere, ist eine andere, ne. Oder als mein Mann noch jeden Tag ins Büro gegangen ist, ne, da hat dann auch manchmal Als meine Tochter das, glaube ich, noch ganz klein war, hing die dem wirklich morgens am Hosenbein. So, Papa soll nicht gehen. Und das fanden wir beide auch irgendwie nicht wirklich gut. Also ich glaube, das bekommen die schon mit. Und natürlich in allen Facetten, also in den tollen und in den stressigeren natürlich auch. Und ich genieße es auch insofern sehr, weil jetzt mit größeren Kindern ist es natürlich auch so, eine 13-Jährige oder eine 16-Jährige, die hocken dir nicht mehr permanent auf dem Schoß, ne, aber da ist es dann eher auch, dass wenn es denen wirklich wichtig ist, ne, also wenn die reinkommen, Mama, Kannst du mal, Mama, hast du mal eine Minute, dass ich dann auch wirklich idealerweise den Griffel fallen lassen möchte und da sein will und da sein können will, egal wie viel oder wie wenig das dann in dem Moment ist, weil natürlich haben die inzwischen auch ein Stück weit ihr eigenes Leben, so sollte es ja auch sein, und was ich auch merke, ist, dass so dieses bedürfnisorientierte, oder das so das gemeckerfrei quasi, ne, also das ist halt einfach auch von dem her eine tolle Ebene dann ist, ne, dann gerade mit größeren und größer werdenden Kindern, ne, also das so dieses, ich meine, die sind ja nun in der Pubertät, ne, aber das ist so wo wir an sich so gar keine irgendwie Reibungs-, echten Reibungspunkte haben. Also es ist so eher so auch, wir interessieren uns ehrlich für die Meinung oder Standpunkte der Kids. Wir diskutieren auch mal und die fragen auch nach wie vor um Rad. Also, ne, so, das genieße ich sehr, muss ich sagen, ne. Also, das ist auf einer ganz anderen Ebene schön als mit kleineren Kids.
Ja, das ist auch— ich habe immer das Gefühl, einfach diese, durch die viele Zeit, die man halt da ist und verfügbar ist, entstehen halt auch gar nicht diese Konflikte. Weil du halt viel leichter einfach schon, also du kannst natürlich in eine gute Kommunikation gehen, aber du bist halt auch viel in Kommunikation und einfach näher aneinander dran. So haben wir das einfach auch erlebt. Ich weiß noch, wie meine Tochter, die ist jetzt 21, hat dann das mal vor kurzem erzählt, weil sie gesagt hat, das war ihr damals gar nicht so aufgefallen, aber eine Freundin von ihr hat irgendwann mal gesagt: Bei euch ist ja immer jemand zu Hause.
Ja, ja.
So, und da hatten wir noch gar keinen. Also das war zu Zeiten, wo wir noch gar kein Online-Business hatten. Wir waren beide selbstständig und einer von uns war halt immer da. Das war halt einfach unser, so haben wir es uns halt vorgenommen. Und dann war das halt so, und das sagt sie auch heute noch, dass sie das, es hat sie eine Zeit lang genervt. So mit 14, 15 hätte sie auch mal gern sturmfrei gehabt vielleicht. Aber jetzt im Nachhinein sagt sie halt, dass das total, dass das total wertvoll war, dass einfach immer jemand da war. Und wie du ja sagst, Du hast halt zur Not auch mal den, du lässt halt zur Not auch alles fallen. Oder damals, als sie noch in der Schule waren, auch dann zu sagen, okay, die Schule ruft an, Kind hat Kopfweh und 5 Minuten später oder 10 Minuten, je nachdem wie weit die Schule weg war, stand halt jemand vor uns vor der Tür und hat das Kind halt abgeholt. Egal. Ja, egal was war mit allem, was das auf der anderen Seite sich manchmal. Es gab dann so Wochen, wo man keinen ganzen Tag irgendwie mal, also keinen ganzen Vormittag, mal 3 Stunden am Stück vielleicht was hätte tun können, was auch nicht schlecht gewesen wäre, aber das Das sind schon, ja, das ist eine großartige Freiheit, die man sich damit erschafft.
Ja, und das ist das, was ich hatte. Ich hatte Jahre, da war, da habe ich, also ich habe mein Online-Business aufgebaut hin zur Sechsstelligkeit mit irgendwie 5 Stunden in der Woche, die auch echt zerstückelt waren in 5- bis 20-Minuten-Einheiten, wenn dann gerade keiner irgendwie wach war, irgendwas wollte, sonstiges, oder mein Mann zu Hause war. Zuhause war, gleichzeitig eben diese Freiheit, die ja auch ganz viel entzerrt. Also ganz viele Konflikte oder Probleme entstehen ja auch dadurch. Okay, eigentlich will Kind krank, aber muss dahin, weil es irgendwie alles nicht anders geht oder solche Sachen. Oder wenn wir total gestresst sind. Dann sind wir weder als Mutter noch als Vater noch als Partner, Partnerin sind wir nicht die beste Version unserer selbst. Und dann ist es oft auch nicht gemeckerfrei, weil man eben dann so irgendwie so unter Strom steht. Und das sind so, das sind alles so, so Punkte. Und ja, eben dieses Dasein können. Können die, kann man sie auch den ganzen Tag nicht sehen, weil die dann alleine sein wollen, ne, aber ist halt eben da, wenn sie, wenn sie das möchten. Und ich glaube auch, ne, dass das im Alltag ganz viel entzerrt und man hat auch einfach, ne, viel Alltag miteinander einschließlich, keine Ahnung, Spülmaschine ausräumen oder was auch immer anfällt und was du Was du gesagt hast, das ist das anders Leben, das hatten wir ganz arg in der Corona-Zeit, weil da war das für uns ja schon seit Jahren Alltag und da für viele Familien war das, war das neu, so die ganze Zeit wirklich zusammen zu sein, was dann auch teilweise erst mal zu Reibungspunkten geführt hat. Und da habe ich mich so erinnert, das ist durchaus, ich glaube, es war Bei uns nie so stark, weil wir das ja wollten und weil wir auch immer schon so viel Alltag wie möglich hintereinander verbracht haben. Aber so diese Umstellung darauf, dass alle wirklich die ganze Zeit zu Hause sind, oder mein Mann und ich auch, das war dann trotzdem, war dann noch mal eine Umstellung schlicht und ergreifend. Und es ist dann eben auch, wie du sagst, es das konzentriert sich nicht alles, ne, im Guten wie im Schlechten, und Konflikte und Unterhaltung und Kommunikation, das konzentriert sich nicht alles auf irgendwie, ne, ein paar Stunden am Abend oder am Wochenende, ne. Also das ist schon in jeglicher Hinsicht was anderes.
Wie macht ihr es zusammen? Wie macht ihr es als Paar?
Also wenn ihr jetzt ja auch zusammenarbeitet, wenn ich, tut er ja, ne, wie Ja, also es ist, wir haben einige Jahre, haben wir komplett zusammengearbeitet in meinem Business oder in unserem Business. Mittlerweile hat mein Mann auch wieder eigene Projekte. Das ist auch da, das ist im Grunde auch wieder so diese Beziehungsebene, wo man dann noch mal ne, wo wir auch noch mal neu klären durften, wie funktionieren wir da denn zusammen. Ich meine, wir haben an sich so im Alltag immer gut zusammen funktioniert, im Business war es dann trotzdem noch mal was anderes, so die gegenseitigen Stärken oder auch nur, was einem nicht so leicht fällt zu erkennen, und dann auch zu sagen, na ja gut, das mache ich vielleicht auch nicht, oder das lagern wir trotzdem aus, auch wenn das theoretisch einer vielleicht machen könnte, sozusagen. Also das war dann tatsächlich auch noch mal eine ganz neue Ebene und möchte nicht sagen direkt Konfliktpotenzial, aber da durften wir uns auch wirklich rausfinden, auch zu sagen, was man braucht, was man sich wünscht. Und das waren wir irgendwie gar nicht mehr so gewohnt, weil wir uns nach so vielen Jahren auf so vielen Ebenen quasi ohne Worte mehr oder weniger verstanden haben. War das wieder so eine Ebene, die es ganz klar brauchte zu sagen, also das sollte ich theoretisch können, aber irgendwie, also das ist so. Das wird nichts, oder das will ich auch nicht machen. Und dann der anderen Seite, dann genervt zu sein, das habe ich jetzt schon irgendwie dreimal gesagt, oder eigentlich hätte ich erwartet, dass der andere das jetzt einfach mal so macht. Also da wirklich wieder auch deutlich mehr in Kommunikation zu gehen, als wir das auf anderen Ebenen, wo es einfach wirklich dann schon gut eingespielt war über Jahre, als wir es von daher dann jetzt wieder gewohnt waren.
Ja, cool, sehr cool. Ja, es war, das war bei uns genauso dieses, das, wo man einfach noch mal ganz neu sich auch so miteinander austarieren muss, wie das im Business. Aber ist ja auch wieder spannend, weil man halt eine neue Ebene betritt und dann wieder tiefer sich auch wieder verbindet.
Und zum Teil dann wirklich auch noch mal neue Ebenen entdeckt. Also dass jeder von uns zum Teil Sachen Wo der andere dachte, ja klar, das kann sie halt oder das macht er halt, dass die dann gar nicht so waren. Und auf der anderen Seite, wenn man dann Dinge entdeckt hat, so spannend, dass ihm das so liegt oder dass sie das so gern macht, hätte ich jetzt gar nicht gedacht. Also dass man wirklich dann noch mal da neue Felder entdeckt. Ist ja auch schön.
Cool, Lena, großartig. Lass uns jetzt gegen Ende noch kurz mal oder auch bisschen länger, je nachdem, dahin kommen, wo du Was, was du heute machst, was du jetzt auch, wenn jetzt jemand zuhört, sagt: Ja, ich bin jetzt, ich suche eigentlich schon einen Weg, mir mein Leben anders zu gestalten. Weil das ist ja, darum geht es ja im Endeffekt. Es ist ja nicht nur die Selbstverwirklichung, sagen: Ich will jetzt mein eigenes Business machen, sondern wie wir es jetzt ja auch so rausgearbeitet haben, dass es einfach auch darum geht, ein Leben zu gestalten, das einfach nicht von einem 9-to-5-Job und einer Ganztagsschule diktiert wird, wo sich alle abends für 3 Stunden sehen und das genau in den 3 Stunden, wo alle eigentlich fix und fertig sind. Ja, genau. Also erzähl mal, was, was machst du? Wie hilfst du den, den Menschen?
Ja, also unterm Strich geht es ja auch darum, wofür begeister ich mich? Worin bin ich wirklich gut? Was mache ich gerne? Also so Stärken, auf Stärken und Bedürfnisse zu schauen und das halt eben, dass das ein stimmiges Gesamtlebensmodell ergibt, wenn man so will, und was auch entsprechend variabel ist. Und dabei unterstütze ich oder unterstützen wir im Grunde mit dieser Kombination aus Businesswissen, aus Strategien, aus Mindset, aus dem Coaching-Blick. Wir sind auch beide ausgebildete Coaches noch dazu, da dann wirklich zu schauen, wo soll es denn hingehen? Und das im Grunde. Unabhängig davon, komme ich aus einer Anstellung und will mich selbstständig machen, bin ich vielleicht schon selbstständig, aber will das verändern, weil ich in diesem Selbstständig festhänge, oder bin ich vielleicht auch Dienstleister oder Dienstleisterin und möchte skalieren, wie es so schön heißt, möchte wirklich mein Business online bringen, Online-Bestandteile nutzen. Diese ganzen Möglichkeiten, die auch ein entsprechendes Einkommen ermöglichen. Was muss man ja sagen, das ist ja auch das Modell, was sowohl ihr als auch wir leben, dass es verschiedene Einkommensströme gibt, von denen bei Weitem nicht alle davon abhängig sind, dass du oder ich oder Uli oder Mick in dem Moment irgendwie etwas Bestimmtes tun oder eins zu eins zusammenzusitzen. Und das wirklich zu gestalten und aufzubauen und auch, was mir immer wichtig ist, auch nachhaltig erfolgreich aufzubauen, weil das muss man ja auch sagen, dass so wie ihr oder wir das wirklich über Jahre erfolgreich zu machen, da gehört ja auch was dazu und das entsteht auch nicht zufällig, muss man letztendlich sagen. Also auch etwas sich aufzubauen, was einen auch in einigen Jahren noch trägt und was immer erfolgreicher wird und nicht nur, ja, ich habe jetzt mal ein paar tausend Euro oder habe jetzt mal fünfstellig oder vielleicht auch sechsstellig verdient und dann war es das und dann weiß ich nicht, wie ich das wiederholen soll oder wie ich dann weitermache oder dass das alles aufhört. Was ja, muss man ehrlich sagen, auch viele Selbstständige haben, so dieses Prinzip Hoffnung. Also bisher hatte ich immer genug Kunden, bisher bin ich immer weiterempfohlen worden. Hoffen wir mal, dass das nächsten Monat, nächstes Jahr auch so ist. Also das ist das, was letztendlich, was in den Augen oder im Empfinden vieler Menschen Selbstständigkeit auch unsicher macht. Macht und letztendlich richtig aufgezogen sozusagen ist, würde ich mittlerweile sagen, dass Selbstständigkeit an sich sicherer als Angestelltenverhältnisse sind. Und im Grunde bei all diesem unterstützen wir gern, wie gesagt, egal wo man steht und was gerade da die Zielrichtung oder die Herausforderung eben ist, gesagt, vom Start bis mehrfach sechsstellig und darüber hinaus, egal ob das jetzt ein reines Online-Business ist oder ob man sagt, ich will einen Teilbereich online bringen, oder ich will mich in einem Bereich auch ergänzen zu dem, was ich bisher mache. Also in all dem unterstützen wir, und das auch auf verschiedensten Ebenen, da haben wir verschiedene Produkte, die gehen vom klassischen 1:1 über, über Jahresprogramm zum Businessaufbau und Businessausbau. Das ist vorrangig tatsächlich für Mütter, also weil es eben davon ausgeht, dass ich mein Business aufbaue oder umgestalte, meine Selbstständigkeit neben einer laufenden Selbstständigkeit, neben gegebenenfalls einem Job. Job und neben Familie, also sprich mit wenigstens mal 3 Bällen in der Luft, was einfach was anderes ist, als wenn ich Anfang 20 bin und sage, okay, die nächsten anderthalb Jahre schließe ich mich ein und mache hier erstmal, ne, mach 12 Stunden am Tag nichts anderes.
Ja, sehr cool. Wir werden natürlich das alles verlinken in den Shownotes unter dem Podcast, unter, ober, je nachdem, je nach Plattform findet natürlich jetzt ihr hier da draußen an den Bildschirmen oder Geräten das dann auch alles den Weg zu Lena und zu dem Ganzen.
Ja, stimmt. Ein Podcast gibt es auch noch, wo man sich dann erst mal reinhören kann.
Genau. Das stimmt. Ja, cool, Lena, dann vielen herzlichen Dank. Ich denke, da konnten jetzt die Zuhörer echt eine ganze Menge mitnehmen aus dieser Folge, aus diesem Interview. Danke. Für alles, was du, was du mit uns geteilt hast und mitgegeben hast. Dann wünsche ich dir alles Gute, einen wundervollen Tag und euch da draußen vielen Dank fürs Zuhören, Zuschauen. Vielen Dank, dass du jetzt so lang ausgehalten hast und wir freuen uns natürlich auf deine Kommentare. Du kannst uns Fragen stellen, auch wenn du Fragen an Lena hast, kannst du die stellen darunter. Wir leiten das dann weiter oder markieren dich einfach da, Lena, dann je nachdem, auf welcher Plattform das ist. Und ja, in diesem Sinne, vielen Dank fürs Zuhören, bis zum nächsten Mal. Danke Lena und alles Liebe. Tschüss.
Vielen Dank, alles Liebe.
Danke fürs Zusehen. Was ist deine Meinung zu dem Thema? Was willst du uns vielleicht dazu fragen? Was willst du uns dazu sagen? Schreib es hier in die Kommentare. Wir freuen uns drauf, mit dir in Interaktion zu treten. Und wenn dir das Video gefallen hat und du ab sofort nichts mehr verpassen willst von uns, dann klick jetzt auf Abonnieren, hier oder hier, je nachdem, wo du es gerade anguckst. Vielen Dank und alles Liebe bis zum nächsten Mal.
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