Anja fragt Seid ihr immer knallverliebt? - Podcast 140

Uli Bott and his partner talk with their daughter Anja about whether their romantic connection stays intense. They describe how their relationship deepens through shared projects, comfortable silence, and playful experiments, and how they used coaching to break old patterns, like a childhood fear of speed that showed up when learning to ride a scooter.
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Ist es wirklich so, dass ihr das, wenn es so passiert, bemerkt ihr das dann in dem Moment bewusst, dass es gerade wieder leichter geht, oder ist es eigentlich halt was, was ihr so im Nachhinein irgendwie draufblickt und dann halt so denkt?
Hallo und herzlich willkommen hier beim Gemeckerfrei-Podcast, dem Podcast für liebevolle Beziehungen in der Familie, als Paar und mit dir selbst. Und heute haben wir eine besondere Folge für dich. Wir haben nämlich bei einem Gespräch hier auf der Terrasse mit unserer Tochter Anja, wo sie uns ein paar Fragen über unsere Beziehung gestellt hat, einfach mal die Aufnahme mitlaufen lassen. Deswegen entschuldige die Tonqualität. Wir haben es so gut es geht bearbeitet, dass du alles verstehen kannst. Gleichzeitig sind natürlich Nebengeräusche dabei, aber authentischer hast du wahrscheinlich noch nie bei uns mit am Tisch gesessen. Von dem her viel Spaß und wir freuen uns natürlich am Ende dann auf deinen Kommentar, auf deine Bewertung für unseren Podcast. Alles Liebe und jetzt los geht's. Setz dich zu uns auf der Terrasse hier in Tahiti.
Die Anja hat gerade gefragt, weil die Anja gesagt hat, als ich um einen Kuss gebettelt habe, Was Uli Bott liebt. Was die Anja süß gesagt hat, habe ich jetzt gerade gesagt, das ist schon einfach so schön, weil es wirklich einfach ständig noch schöner wird. Faszinierend. Faszinierend. Und da sitze ich manchmal wirklich auch staunend da und denke, krass, das hätte ich mir echt in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können, dass das geht. Und dann hat die Anja gesagt, ob das wirklich so ist und konstant und kontinuierlich und immer, weil sie würde jetzt schon manchmal merken, so manchmal einmal die Woche, manchmal alle 2 Wochen oder einmal im Monat, dass es irgendwie gerade wieder, dass sie sich denkt, boah, das ist jetzt früher noch anders gelaufen und jetzt da ist es jetzt irgendwie noch cooler, aber das ist jetzt nicht so, dass sie das jetzt, wenn sie morgens aufwacht und sich denkt, krass, heute ist es wieder geiler als gestern. Und dann habe ich gesagt, ja, dass ich schon finde, also dass sowas wie jetzt zum Beispiel, dass wir da jetzt zusammen uns weiterbilden, dass das schon noch mal so ein extra Push gibt, wir noch mal so eine ganz neue Ebene da wiederfinden. Ist halt auch— dann habe ich noch gesagt, oder wenn das halt besser wird, wenn wir halt besser werden und zum Beispiel miteinander Calls machen machen oder besser werden, wenn wir miteinander Podcasts aufnehmen, oder wenn wir über Themen, wo wir es früher jetzt vielleicht auch Business oder mit den Mitarbeitern schwierig gefunden hätten, wenn das einfach smoother geht. Und wenn wir immer noch besseren Sex haben. Unter anderem versuchte Quickies im Wald. Es hätte eine Wiese geben müssen oder irgendwas, was nicht so gestrüppt wird. Ach so, die Anja hat gesagt, wir nehmen das auf.
Ich weiß, sollte ich jetzt dazu eigentlich irgendwas sagen?
Also ich weiß auch nicht, du kannst ja auch sagen, wie du findest, dass es immer besser wird. Die Anja hat mich das ja explizit gefragt, das müssen wir aufnehmen. Deshalb habe ich jetzt geredet und dabei dich angeschaut, weil du jetzt bist. Also, aber ist es wirklich so, dass ihr das, wenn es so passiert, bemerkt ihr das dann in dem Moment bewusst, dass es gerade wieder leichter geht, oder ist es eigentlich halt was, was ihr so im Nachhinein irgendwie draufblickt und dann halt so denkt, ach okay, das ist jetzt irgendwie noch mal leichter geworden mit Podcast, mit Video, mit Was auch immer, dass du das dann so reflektiert merkst, oder wie fühlt sich das an?
Das merkt man schon auf dem Ton schon.
Ich finde auch, ich merke das direkt. So wie ich halt auch direkt merke, wenn es mal für einen Moment halt irgendwie sich hakelig anfühlt. So merke ich halt auch, wenn es wieder leichter geht. Und gleichzeitig ist es auch so, dass das— also das verschiebt sich alles so nach oben, dass— also jetzt mal ein paar Jahre zurück, geblickt hätte ich jetzt, als wir da heute früh kurz diskutiert haben, das hätte ich noch unter normal fast abgetan. Also das war so, und jetzt war das halt so, ich gedacht habe, okay, also kein Bedürfnis mehr, danach das noch mal zu wiederholen. Und am Ende des Tages war es ja absolutes Kinkerlitzchen. Also ich meine, genau, und so finde ich uns halt immer.
Oder woran könntest du noch festmachen, dass du findest, es wird immer noch schöner, was Vielleicht ist es halt immer so am Anfang von der Beziehung, oder schon auch, da hat man das Gefühl, manche Sachen muss man vorsichtig sein, die muss man umschiffen, bisschen aufpassen, Themen einfach, ja, die sind halt einfach nicht mehr da.
Das fällt mir schon immer wieder auf, das ist dann schon manchmal so bisschen im Nachhinein, wo ich denke, boah, was früher hätte ich jetzt, ich war da echt spät gefahren, heute gibt's irgendwie so Ich finde es auch, was ich auch noch so ein Aspekt finde, ist, dass wir immer besser darin werden, quasi miteinander zu schweigen, und dass das aber auch uns beiden Energie gibt, einfach nur beieinander zu sein, ohne wieder irgendwas Miteinander zu sein.
Verbindung halt auch nicht bedeutet, Gespräch herstellen zu müssen, sondern dass die einfach so da ist.
Und du begrüßt mich einfach mitten in meiner Seele. Ich würde keinen Ort, ich kenne keinen Ort, der tiefer ist, oder ich wüsste nichts, ich habe keine— ich kann alleine mit mir nicht tiefer mit dir verbunden sein, als ich mit dir zusammen bin. Und also mit dir so verbunden. Ist es auch mit dem immer wieder neues Zuhause kreieren, mit Reisen und so, ist es da schon so, dass wir irgendwie auch gegenseitig so ein Stück weit euer Zuhause seid? Ich bin in mir zu Hause. Ja klar, natürlich.
Keine Ahnung. Gerne hier zusammen gestehen sind, immer zusammen zu Hause. Ich glaube, wenn du die Wurzeln in dir hast und wenn du die Wurzeln Noch dazu jetzt, wie in unserem Fall, als Paar hast, also mit dem anderen zusammen, oder irgendwie Also der Ort ist halt dann relevant.
Also ich meine, solange mehr da ist, ein bisschen zu kalt ist, stimmt. Es wird halt alles eigentlich immer noch— es hört sich vielleicht schmalzig an, aber ich kann es nicht anders ausdrücken— es wird immer noch heiliger. Eigentlich so, das Göttliche in mir küsst das Göttliche in dir. Also irgendwie so.
Habe ich mal irgendwo gelesen.
Also, aber das passt sehr gut. Tut die Arme weh, oder wie? Ja, schon die ganze Zeit. Und hast du das jetzt eigentlich alles, die Fragen, die du gestellt hast, gefragt, weil dich das interessiert? Ja, sonst würde mich das ja auch nicht so touchen, wenn mich das nicht interessieren würde. Und ich meine, ja, schau, es ist schon natürlich so, weißt du, in Zeiten, wo wir— es wechselt sich halt immer ein bisschen auch ab, weil es gibt halt Zeiten, in denen es mehr Raum dafür, dass Beziehung wächst, und es gibt halt Zeiten, da ist mehr Raum, dass gerade Business wächst, oder da braucht hier hier in die Nähe oder was anderes oder so. Trotzdem haben wir so den Fokus auf uns, dass sich das nie anfühlt wie stagniert oder, oder es wird schlechter, sondern es wird in der Tendenz die ganze Zeit besser. Und besser im Sinne von noch schöner, noch inniger, noch liebevoller, noch für mich noch mehr. Wie schön! Und wir entdecken halt auch immer mehr noch, wo wir halt in bestimmten, wo wir halt gegenseitig unsere Muster früher bedient haben. Also neulich habe ich mir mal kurz Sorgen gemacht und habe dem Bernd davon erzählt, dass ich da gerade halt was benutzt habe, um mir Sorgen zu machen. Und der Bernd hat halt coolerweise dann nicht mich beruhigt, weil das war totaler Irrsinn, weshalb ich mir Sorgen gemacht habe. Es hätte einen Satz gebraucht, dann, um das auf— um mich zu beruhigen. Und genau das hat er aber nicht gemacht, weil er damit nur wieder— dann hätte dieses, dieses, dann wäre das halt wieder beruhigt gewesen. Aber so konnte ich es halt drüber sprechen und konnte es halt einen Schritt weiter auflösen. Hilft halt so, weil das Ablösen von dem Muster, also das, was passiert, wenn dich jemand anderes— also das, was du machen kannst, wenn du nicht beruhigt bist da drin. Das macht dann— das ist gar nicht— also ich hatte doch immer so Angst mit der Geschwindigkeit, und der Papa war halt so nett, wenn wir— wenn es mir im Auto zu schnell geworden ist, wenn er gefahren ist, dann damit langsam. Damit hat er Quasi, also ich habe mein Muster, also mein Programm, meine unterbewusste Macke, die ich da hatte, die habe ich nicht damit aufgelöst, sondern ich habe halt nur ein Pflaster draufgeklebt im Sinne von: Okay, bis 180 ist gut, danach wird's eklig, also bitte fahr nicht schneller. Aber ich habe ja nicht das Muster verändert oder meine Angst nicht aufgelöst. Und beim Rollerfahren lernen musste ich durch diese Angst durch. Bis ich halt kapiert habe, dass hinter der Angst nichts passiert. Was ja jetzt nicht bedeutet, dass ich irgendwie unverantwortlich schnell fahre. Das mache weder ich noch macht der Papa das. Aber es ist halt schon augenscheinlich gewesen, dass ich alleine schon 200 fahren konnte. Also wenn ich gefahren bin, konnte ich schon 200 fahren. Wenn ich auf dem Beifahrersitz gesessen bin, bin ich halt meistens dabei halt gestorben. Abgefahren! Ja, voll. Und das ist halt so ein Beispiel dafür, zu sagen, das hilft halt nichts, wenn der andere deine Muster kennt und die halt, denen halt, also sich so verhält, dass die nicht getriggert werden. Weil durchs Getriggertwerden hast du immer die Chance, es halt zu verändern. Nur was hochkommt, kannst du ändern. Was im Unterbewusstsein hocken bleibt, kannst du nicht, kriegst du nicht Zugang. Also angenommen, du würdest— angenommen, das wäre noch nicht mit dem Rollerfahren aufgelöst gewesen, also wäre das auf dem Level bewusst und du wüsstest, du müsstest durch die Angst durchgehen, um das aufzulösen. Was für eine Situation oder in was für eine Situation würdest du dich denn dafür selber bringen? Also woher weiß ich denn— also weißt du, wenn ich das Bewusstsein habe, da ist ein Muster, Wie kriege ich das denn raus, wenn ich gerade nicht weiß, an welcher Situation ich das eigentlich— weißt du, was ich meine?
Dann sind es halt getriggerte Muster. Merkst du ja dann, dann sagst du, ach cool, jetzt wird das Muster getriggert. In dem Fall hätte es, wenn es jetzt bei uns zu zweit im Auto gewesen wäre, wenn es nicht das— hätte es ja auch einfach mal sein können, dass auch schon, das Muster wird getriggert. Also vielleicht, dass ich jetzt mal ein bisschen verkrampft bin, aber fahr bitte weiter so schnell.
Und dann gibt's ja natürlich, das ist ja unter anderem das, was wir letztens ja auch gemacht haben, um Gefühle aufzulösen und zu verändern, kann ich halt an der Stelle dann auch machen. Stück für Stück von Kindertausenden anderen Methoden, mit denen du selber dann da mit dir arbeiten kannst. Das, was wir halt sonst dann mit Coaching machen. Dankeschön, finde ich schön. Danke dir. Habe ich erstmal keine Fragen mehr.
Danke fürs Zusehen. Was ist deine Meinung zu dem Thema? Was willst du uns vielleicht dazu fragen? Was willst du uns dazu sagen?
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