Aufgeben ist keine Option - Podcast 026

In this solo episode of the German parents’ podcast Gemeckerfrei, host Uli Bott stresses that giving up must never be an option on the path to a “gemeckerfreies” (complaint‑free) family life. He illustrates the principle with a series of personal stories – the chaotic process of moving abroad and clearing out their house, the doubts that arise during the podcast’s own “Toolbox” program, a child’s emotional outburst, and past business and tax setbacks. Throughout, he emphasizes the importance of staying focused, managing self‑doubt, and continuously training a “Dranbleibermuskel” (persistence muscle). Uli explains how clear goals, a firm belief in one’s ability, and a mantra (“Aufgeben ist keine Option”) create the confidence needed to push through challenges. He also reflects on how past failures in his entrepreneurial ventures and in parenting have taught him to keep moving forward, to trust the process, and to view setbacks as temporary. The episode ends with a call to listeners to identify areas where they already persist, to set new goals, and to adopt the “no‑quit” mindset in all life domains, reinforcing that the only real obstacle is oneself.
Chapters
Hallo hier bei Gemeckerfrei, dem Eltern-Podcast für dein liebevolles, entspanntes und glückliches Familienleben. Setz dich mit uns an den Tisch, wir, Uli und Bernd Bott, heißen dich herzlich willkommen. Hallo und herzlich willkommen hier beim Gemeckerfrei-Podcast, so schön, dass du da bist. Heute wollen will ich mit dir darüber sprechen, dass Aufgeben auf dem Weg in dein gemeckerfreies Leben einfach keine Option sein darf, ist. Also eigentlich will ich dir erzählen, anhand von ein paar Beispielen, wie Aufgeben in unserem Leben keine Option ist und warum das dann eben auch Teil von gemeckerfrei ist, weil Gemeckerfrei ist ja das Ergebnis unseres Lebens sozusagen, und da gehört eben dranbleiben und weitermachen und immer den nächsten Schritt gehen unabdingbar dazu. Und vielleicht wunderst du dich, weil es jetzt noch mal ich alleine hier bin, und das ist zum Beispiel auch so ein Aspekt von nicht aufgeben, weil Wie du vielleicht weißt, sind wir ja gerade dran auszuwandern, räumen gerade unser Haus leer, und da ist gerade einfach Fokus ganz stark auf anderen Dingen, und uns raucht ein bisschen der Kopf. Dem Bernd noch viel mehr als mir, weil der die ganzen organisatorischen Dinge viel mehr im Blick hat, die wir brauchen, ja, um diesen Schritt dann auch so zu tun, dass er eben, ne, das alles erledigt ist. Versicherungen kündigen und solche Sachen eben, ne. Und da raucht eben gerade ein bisschen der Kopf. Und jetzt mal wieder Mittwochabend und wir so, ups, morgen ist Donnerstag, Podcast Tag, und eigentlich ist da gar nicht mehr so viel Power und schon mehr Müdigkeit oder wie auch immer. Und deshalb haben wir entschieden, z.B. aufgeben ist keine Option. Natürlich gibt's einen Podcast und wir machen es uns trotzdem passend, und ich nehme einfach noch mal eine Folge für euch auf. Und nächste Woche gibt es dann wieder in gewohnter Gesprächsmanier eine Folge von uns zusammen. Aufgeben ist keine Option. Das ist zum Beispiel total wichtig, wenn ich gerade den ein oder anderen Post in unserem Programm, in der Toolbox, lese. So, in Woche Drei, passiert es meistens eigentlich schon fast so eine Regelmäßigkeit, dass dann die Ersten anfangen zu zweifeln. Klappt es bei mir wirklich? Jetzt hatte ich 2, 3, 4 Tage, die sind nicht mehr so gut gelaufen wie die ersten Tage in der Toolbox. Klappt es bei mir wirklich? Kriegen wir das hin? Ich hätte so gern endlich leichter, aber vielleicht geht es bei uns klappt es nicht, vielleicht klappt es bei uns nicht. Und an der Stelle will ich dir ganz laut zurufen: Aufgeben ist keine Option! Aufgeben ist niemals eine Option. Wenn du dich fragst und zweifelst, warum was nicht funktioniert, dann ist das genau der Grund, dass es nicht funktioniert, weil du dich fragst, ob es nicht funktioniert. Wenn Aufgeben für dich keine Option ist, dann gehst du weiter, no matter what. Ja, dann bleibst du dran. Dann sagst du, okay, heute hat es noch nicht geklappt, morgen. Also wir hatten, ich hatte eigentlich den Plan, ich wollte eigentlich gerne nach 10 Tagen wieder ausreisen. Wollte eigentlich, als wir aus Afrika wieder kamen, maximal 10 Tage hier sein und dann wollte ich wieder weg, weil Ganz ehrlich, das ist schon ein bisschen skurril, jetzt hier zu sein. Ja, also das ist schon ein bisschen skurril, weil es ist was, also wir haben eigentlich damit schon abgeschlossen. Wir räumen quasi, wir räumen jetzt die alten Sachen weg und gleichzeitig sortierst du sozusagen ein ganzes Leben, musst bei allem entscheiden, was mache ich damit. Verschenke ich es? Verkaufe ich es? Kommt es zum Müll? Hebe ich es auf? Ein paar Sachen packen wir in den Storage und bewahren die schon auf. Da muss man viele Entscheidungen treffen und gleichzeitig ist es hier ja auch schön. Es ist ja ein schönes Zuhause, was wir hier haben. Ach ja, es ist einfach eine skurrile Situation. Jedenfalls wollte ich eigentlich nach 10 Tagen spätestens wieder abreisen. Da müssten wir jetzt aber schon weg sein. Sind wir aber noch nicht, weil wir sind noch nicht fertig. Und jetzt nicht zu sagen: Mist, und ich wollte es doch anders, und wie blöd, sondern einfach zu sagen: Ach so, dann braucht es halt eben noch ein paar Tage länger. Warum? Ich habe mir die 10 Tage gesetzt, einfach um mir selber Gas zu geben, um zu sagen: Ich ziehe das jetzt durch. Und wenn es dann 12 Tage dauert, 14 Tage dauert, 16 Tage dauert, no matter what, ja, ich bleib dran, ich gehe das so lang weiter. Ich weiß, ich werde ausreisen, ich weiß, ich werde in einigen Tagen wieder am Strand sein. Und so zu sagen, ich weiß, ich werde gemeckerfrei sein, ich weiß es einfach, weil Ja, ich habe die beste Unterstützung gefunden, die ich finden kann, und ich weiß es einfach, dass ich am Ziel ankomme. Es ist nie die Frage, ob du ankommst, sondern nur die Frage, wann und wie. Und das hat damit zu tun, wie viel Zweifel du dir erlaubst. Wenn du aufhörst, dir Zweifel zu erlauben, und stattdessen immer und immer wieder den Glauben stärkst und das Vertrauen stärkst, dass du es drauf hast, dass du es hinbekommst und das Aufgeben keine Option ist, dann kommst du einfach am Ziel an. Fertig. Wir haben jetzt— ich hatte gestern wieder so eine Situation mit einem unserer Kinder. Wenn Aufgeben eine Option wäre in unserem Leben, dann müsste ich jetzt zweifeln, ob wir das mit dem Auswandern wirklich machen, ob das nicht eine total doofe Idee ist und so, weil Das Kind hatte halt eine Krise und das ist ja völligst in Ordnung. Ja, also finde ich in der Situation total verständlich, dass einem das mal eben über den Kopf wächst. Und dann war ich bei ihm im Zimmer und dann kam erstmal so eine Tirade Gemecker in meine Richtung und was alles blöd ist an mir und warum ich überhaupt so motzig bin und was an mir blöd ist und was ich alles Was weiß ich. Und da waren eine Menge Sätze dabei, auf die hätte ich einsteigen können. Da war eine Menge dabei, wo ich hätte mich beschweren können, irgendwie sagen können: Ja, guck mal, was machst denn du hier gerade? Und wir machen viel mehr und du beschwerst dich über das bisschen Blablabla. Da hätte ich, ne, und was glaubst du, wer du bist, dass du so mit mir redest? Und all diese Sätze hätte ich abschießen können. Es hätte halt nicht geholfen. Was habe ich gemacht? Ich habe gesehen, okay, wir haben uns zu viert entschieden, wir gehen diesen Schritt. Ich habe gesehen, wenn es für mich als Erwachsenen schon seltsam ist, jetzt diesen Schritt wirklich umzusetzen, dann ist ja vollkommen verständlich, wenn es für Kinder und Jugendliche noch krasser ist. Da werden die auch mal struggeln. Wer meckert, hat für den Moment vergessen, wie großartig er ist. Und dann darf dieses Kind einfach meckern und ich bleibe einfach da. Ich habe dann einfach angefangen, den ersten Müll eingesammelt, habe die Wäsche auf eine Seite gepackt und dann kam: Du sollst mir nicht helfen! Du brauchst mir nicht helfen! Du schmeißt eh die falschen Sachen weg! Und ich habe bei allem, was ich weggeworfen habe, gefragt. Ich bin einfach in meiner, ich bin einfach in der verständnisvollen Energie geblieben. Ich bin einfach in der Liebe geblieben. Ich habe das einfach, das ist, ich habe das, was da so an Gemotze kam, ist einfach durch mich durchgeflossen. Und es hat keine 5 Minuten gedauert, na ja, vielleicht waren es 5 Minuten, und Dann waren wir da im Gespräch und dann sind ein paar Tränen geflossen und dann haben wir ein paar Sachen neu entschieden, die aufgehoben werden können. Und dann haben wir dieses Zimmer soweit fertig gemacht, dass er selber wieder einzieht. Aber das funktioniert nur, weil ich das Ziel im Blick hatte. Ich habe gesagt, ich muss nicht zweifeln, ob das Kind jetzt wirklich will, wenn es mir sagt, das war eine blöde Idee. Sondern ich weiß, wir haben die Entscheidung getroffen. Ich weiß, Aufgeben ist keine Option. Ich weiß, da dürfen alle Gefühle da sein und ich lasse mich nicht triggern. Ich lasse mich einfach nicht triggern und ich verlasse nicht mein Vertrauen. Sondern Aufgeben ist keine Option. Wir gehen da durch, komme, was wolle. Oder wir haben neulich zum Beispiel hier auch Papiere sortiert, natürlich, und Buchhaltungsunterlagen, und haben da noch mal alte Sachen gefunden, richtig alte Sachen von 2004, Einkommensteuerbescheid. Damals habe ich schon PKIP-Gruppen gegeben und habe so Elterntrainings gegeben. Also war da schon selbstständig und meine Bilanz aus diesem Jahr war halt irgendwie minus 1.500 oder irgend so was. Ja, ich habe Verlust gemacht. Ich habe in diesem Jahr Verlust gemacht. Wir haben insgesamt 600 Einkommensteuer bezahlt und das nur, weil der Bernd Geld mit seiner Musik verdient hat oder mit der Musikschule. Und Dann einfach zu sehen, na, dann haben wir den von 2005 gesehen, da war es dann schon, aber dann schon doppelt so viel Steuern bezahlt, ja. Und dann einfach nur zu sagen, okay, Schritt für Schritt für Schritt sind wir da immer weitergegangen. Und auch in diesem Jahr, ne, also der Bernds, da 2004 Bernds Business lief und Und wenn der eine Anzeige geschaltet hat, dann hat dauernd das Telefon geklingelt und Leute haben Musikunterricht gebucht. Wenn ich eine Anzeige geschaltet habe für Elternkurse, dann war die große Stille. Also zumindest für diese Elterntrainings, weil die Leute damals, 2004/2005, die Leute damals haben sich das als Versagen angekreidet, wenn sie sich in bei der Erziehung ihrer Kinder Unterstützung gesucht haben. Es ging nicht. Also gerade auf dem Land, wo wir gelebt haben, da ging es für ganz viele nicht. Aber auch da: Aufgeben ist keine Option. Dann war für mich der nächste Schritt, war zu sagen, okay, mit Eltern funktioniert es gerade nicht, zumindest finde ich nicht einen Weg, wie es geht. Also arbeite ich mit Erziehern, weil die waren offen und interessiert. Dann habe ich ein Fortbildungsinstitut für Erzieher aufgebaut, um dann 2017/2018 wieder den Schritt hin zu den Eltern und den Familien zu gehen. Aufgeben ist keine Option. Es ist keine Frage, ob du ans Ziel kommst, das ist höchstens die Frage, wann und wie. Gemeckerfrei sein bedeutet, dass du deinen Dranbleibermuskel trainierst, dass du dem Zweifel in deinem Leben den Nährboden entziehst, dass du so viel Vertrauen aufbaust und entwickelst. Und da, wo noch kein Vertrauen ist, da machst du wirklich den, den, wie den Schneepflug, ja, sagst Bäm! Ich gehe da durch! Aufgeben ist keine Option! Ich weiß zwar noch nicht, wie es geht, dass ich gemeckerfrei bin. Ich weiß noch nicht, wie ich es hinbekomme, aber ich gehe so lange weiter. Auch als es mit unserer Tochter, als die so anfangs pubertär war und es wirklich mal schwierig war. Wir hätten den Kontakt zu ihr an der Stelle auch verlieren können. Und jetzt einfach zu sagen, auch an der Stelle zu sagen: Nee, ich sehe uns schon erwachsen, in gutem Kontakt miteinander haben und Liebe teilen. Und Aufgeben ist keine Option. Was dann natürlich dazugehört, ist, dass du weißt, was du willst. Weil nur wenn du weißt, wo du hin willst, kannst du ja sagen, aufgeben ist keine Option. Solange du dir nur so lange, vielleicht will ich so oder so, oder vielleicht will ich es anders, dann weißt du ja gar nicht, wann du vom Pfad abkommst, sozusagen. Also da darfst du, weißt, was du willst, du gibst dem Zweifel keinen Raum und du gehst einfach weiter, dann ist Aufgeben keine Option. Und dann wirst du deine Ziele erreichen. Und je mehr Fokus du darauf gibst, dass du einfach wirklich pfeilscharf auf dein Ziel fokussierst und da mit Energie drauf zugehst, Umso schneller wirst du da sein. Die einzige Person, die dich davon abhalten kann, dass du deine Ziele erreichst, dass du gemeckerfrei mit deinen Kindern bist, dass du gesund bist, dass du finanziell ein gutes Auskommen hast, dass du lebst, wie du leben möchtest— die einzige Person, Person, die dich davon abhalten kann, das zu erreichen, bist du selbst. Und folglich bist du auch die einzige Person, die es in der Hand hat, wie lange es dauert, bis du am Ziel bist. Spannend, oder? Wann immer in deinem Kopf jetzt so ein Gedanke wie „ja, aber" entsteht und du innerlich schon anfängst, mir widersprechen zu wollen, das sind die Momente, in denen du deinen Zweifel nährst. Das sind die Momente, in denen du deinen Zweifel groß machst. Jedes „ja, aber" verstärkt den Zweifel. Wie machst du es stattdessen? Du könntest einfach sagen: „Probier ich aus. Weiß ich noch nicht, ob das für mich funktioniert, aber ich probiere es aus." Ich nehme einfach mal diesen Satz wie ein Mantra: „Aufgeben ist keine Option." Aufgeben ist keine Option. Ich weiß, was ich will, und ich gehe dafür. Und wenn du noch nicht in jedem Lebensbereich weißt, was du willst, ja, dann entwickelst du das halt. Dann fängst du halt jetzt vielleicht mit der Family an und sagst: Ich will gemeckerfrei. Was bedeutet es denn, gemeckerfrei zu sein? Das will ich. Ich will die liebevollsten Beziehungen. Ich will, was auch immer du willst. Aufgeben ist keine Option. Und dann gehst du dahin. Haust die Delle in dein Universum, die du da reinhauen möchtest. Von mir aus liebst du auch die Delle ins Universum. Das mag ich eigentlich immer noch lieber als Hauen. Aber gleichzeitig merke ich halt, wenn du dich entscheidest, dass Aufgeben keine Option ist, dann kommt da so eine Power. Und zu dieser Power passt Hauen schon ganz gut, einfach weil du das wirklich so dieses, wie so ein Lichtstrahl kannst du dir das vorstellen, wie so ein Laserfokus, ja, so, bah, das ist das Ziel, und zack, gehe ich da rein. Aufgeben ist niemals eine Option, in keinem Lebensbereich. Und wenn du Lust hast, dann überprüf mal, an welchen Stellen du das schon kannst. Es gibt bestimmt Lebensbereiche, da machst du es schon, da bist du noch nie auf die Idee gekommen aufzugeben. Und in den Lebensbereichen läuft's. Es wird nur in den Lebensbereichen schwierig, wo du zweifelst, zögerst und Scheitern für möglich hältst. Mit dieser Folge möchte ich dich einfach, oder wollte ich dich gerne ermuntern, ermutigen: Geh für deine Ziele und Träume, geh für dein gemeckerfreies Familienleben, geh für deine Gemeckerfreiheit. Halte Scheitern für unmöglich und geh so lange weiter, bis du am Ziel bist. Und bleib einfach dran, werde unaufhaltsam und bleib einfach dran, so lange, bis du da bist. Und wenn du ein Ziel zu erreichen, wenn es so, also wenn du so kurz vorm Ziel bist, wenn du, wenn schon absehbar bist, ist, dass du bald da sein wirst, dann such dir das nächste Ziel. Weil Leben ist immer Ausdehnung und Wachstum, nicht höher, schneller, weiter und Druck und ich muss noch mehr, weil sonst kann ich, sonst bin ich nichts und so, sondern einfach nur aus der puren Freude am Sein. Und wenn Aufgeben keine Option ist, dann ist Ziele finden auch leicht, weil du nicht mehr Angst haben musst, dass du sie nicht erreichst. Freue mich auf dein Feedback zu dieser Folge und auf nächste Woche, wenn ich euch wieder eine Folge zusammen mit dem Bernd aufnehmen darf. Habt eine wunderschöne Zeit, alles Liebe, tschüss!
More from Uli

Wieso du machmal dein Kind an die Wand klatschen könntest (obwohl du es liebst)









