Authentisch als Mama/Papa bevor es zu spät ist

Uli and Bernd Bott, parents of four, explain that real authenticity isn't unfiltered rage but noticing and expressing your actual feelings daily. They use the "balloon" metaphor to show how unprocessed emotions build up and explode, and offer tools like emotion check-ins and feeling journals to help parents stay congruent with what they truly feel.
Chapters
Wir haben ja in der letzten Folge, und wenn du die noch nicht gesehen hast, würde ich dir empfehlen, auch wenn du natürlich jetzt wahnsinnig neugierig bist, was jetzt hier passiert, ich würde dir empfehlen, eine Folge zurückzugehen und dir das erstmal anzuhören. Dann verstehst du, worüber wir jetzt sprechen. Und jetzt, wir haben ja letzte Woche über das Jahr 26 und das Feuer, ja, Feuerenergie, und was ist alles zerstört und wie gut Zerstörung an der Stelle sein kann, gesprochen. Also das ist wirklich eine Folge, die du dir anhören solltest. Und wir sind da auch auf das Thema Authentizität gekommen und auf die, weil ja unsere Kinder, also so diese Seismografen-Kinder, von denen wir auch immer sprechen, von denen wir selber auch welche haben, die uns so durch ihr Verhalten uns als Eltern ja darauf hinweisen: Hallo, da stimmt was nicht, da ist was nicht im Gleichgewicht, was auch immer. Was die von uns wollen, ist Authentizität. Authentizität. Und wir wollten jetzt diese Folge einfach mal drüber sprechen. Was ist diese Authentizität? Wie, wie kann man die direkt schon am Anfang leben? Nicht erst durch irgendwas Extremes wie Wutausbrüche oder so was. Und was ist es genau, was diese Kinder eigentlich da von uns wollen?
Hallo und herzlich willkommen hier beim Gemäcker frei Podcast. Den Podcast für liebevolle Beziehungen in der Familie, als Paar und mit dir selbst. Wir sind Uli und Bernd Bott, wir sind die Gründer von Gemeckerfrei, wir sind Eltern von 4 Kindern und Großeltern von einem Enkel. Wir haben ein paar Spiegel-Bestseller geschrieben, aber was viel wichtiger ist, wir haben schon viele tausende Eltern dabei begleitet, ihr glückliches Familienleben zu erschaffen, und das Erfüllt unser Herz mit großer Freude. Genauso wie es uns total freut, dass du heute hier bist zu dieser Folge und mit uns eintauchen willst. Was ist Authentizität eigentlich?
Ja, und um das noch mal kurz von der vorigen Folge zu wiederholen, haben wir gesagt, also viele Eltern oder viele Menschen generell würden ja schon von sich behaupten, sie sind authentisch. Weil sie zum Beispiel sagen: Na ja, wenn es halt mal knallt, wenn ich mal richtig wütend bin, wenn ich mich ärgere, dann lasse ich das ja auch raus. Das ist ja Authentizität.
Ja, und ja, wir haben beim letzten Mal gesagt, wenn wir von intensiven Gefühlen übermannt werden, dann sind wir authentisch. Ja, weil dann können wir nicht mehr anders. Dann schaltet quasi der Kopf aus und wir sind so im Stress eigentlich, dass wir ungefiltert— du sagst ja, in der Wut oder so sagt man ja auch Dinge, die man eigentlich nicht sagen will oder wo man sich hinterher denkt, sag mal, was war mit mir gerade los oder so? Also das haben wir beim letzten Mal schon gesagt, dass wir in diesen starken Emotionen oft authentisch sind. Aber natürlich wollen wir das eigentlich nicht, weil gerade wenn wir anderen Menschen gegenüber oder unseren Kindern gegenüber in eine starke Emotion kommen, da machen wir oft den anderen dafür verantwortlich, dass wir uns so fühlen. Wegen dir bin ich jetzt wütend und weil du dein Zimmer nicht aufgeräumt hast oder weil du schon wieder d-d-d und wie soll das jemals funktionieren? Und so weiter. Also da machen wir den anderen ja für unsere Emotionen verantwortlich. Das kann ja nicht funktionieren, weil die Emotion entsteht ja in uns selbst. Und gleichzeitig ist es halt im Zusammenleben mit Kindern fatal, weil wenn du wütend wirst oder so richtig ärgerlich wirst, dann erschreckt sich das Kind halt einfach. Also das ist einfach zu, das ist halt zu intensiv. Dann kriegt das Kind halt Angst vor uns. Das wollen wir ja nicht. Ja, also deshalb müssen wir hingucken, wo fängt eigentlich Authentizität an? Und da bin ich jetzt selber gespannt, was wir jetzt hier zusammentragen für Goldnuggets, um dir was an die Hand zu geben, wie du das erkennen kannst.
Ich glaube, das ist, wenn wir jetzt mal von dem Beispiel noch mal ausgehen, mit dem, mit so einem Wutanfall oder so, ja, wo man so ärgerlich wird und es so impulsiv rauslässt, dann entsteht es ja nicht in dem Moment. Also die Grundlage, oder dass ich so einen starken Ärger habe, der kommt ja nicht durch diese eine Sache.
Auch wenn wir das denken, übrigens.
Ja, sondern im Endeffekt ist es ja wie ein Luftballon, der so, der immer, wo immer wieder mal ein bisschen Luft rein und irgendwann ist der so prall und dann kommt diese eine Nadel. Weil wenn der Luftballon, wenn du so einen Luftballon hast, du hast da einmal so ein bisschen reingepustet, sodass der schon so ein bisschen Luft hat, dann kannst du den ja mit einer Nadel meistens nicht kaputt machen, weil der ausweicht. So, wenn der aber ganz prall ist, dann kannst du den sogar mit einer Stricknadel, die ja nicht so nicht so spitz ist, sogar mit einer Stricknadel kaputt machen, weil er halt einfach so unter Spannung steht. Und das ist ja, diese Spannung baut sich ja auf.
Ja, genau. Ja.
Und in dem Moment, wo der platzt, kann das eine furzige Kleinigkeit sein, die es natürlich— und das sagt man ja, das sagen ja auch Menschen danach. Also ich habe das auch früher gesehen. Das war es überhaupt nicht wert. Natürlich nicht.
Ja. Ja, aber an sich musste es so sein, weil du hast so lange quasi dann deine Emotionen unterdrückt und, und nicht, hast ja auch selber sie nicht bemerkt und sie so lange weggedrückt, bis halt dein System gesagt hat, und jetzt reicht's, und jetzt muss das mal hier raus, weil sonst gehst du selber daran zugrunde.
Und Jetzt ist ja auch nicht die Lösung, früher ärgerlich zu werden. Nee, die Frage ist ja, wie kommt es eigentlich, dass wir da diese, den Luftballon so aufblasen? Oder du hast ja auch immer mal das Beispiel von der Frustsäule gebracht, dass sich diese, diese Frustsäule so aufbaut.
Ja, ich meine, die Sache ist, dass wir verlernt haben, kongruent zu sein. Also, ne, Konkurrenz bedeutet, dass dein, deine Mimik, deine Gestik oder unsere Mimik, unsere Gestik und das, was wir denken und fühlen, dass das übereinstimmt. Und das haben, das ist uns abtrainiert worden. Das ist uns schon als Kinder abtrainiert worden. Da will ich auch überhaupt niemand dafür verantwortlich machen, sondern nur Das ist halt schon ein uraltes, antrainiertes Verhalten, das du selber, das wir alle irgendwie halt gelernt haben. Und jetzt lass uns noch mal dahingucken, wo sind wir das, wo ist uns das abtrainiert worden? Wir wollten vielleicht nicht mit zur Oma und die Mama oder der Papa haben gesagt, jetzt stell dich nicht so an, wir fahren, das ist doch schön und wir fahren jetzt die Oma besuchen und freu dich mal. Und dann bist du halt mit zur Oma gefahren. Ja, und also, und hast vielleicht nicht das Glück gehabt jetzt, wie ich hatte an der Stelle wirklich großes Glück, wenn ich jetzt das gerade mit das Beispiel mit der Oma noch mal bringen darf, weil ich war ja irgendwann mal so, als ich erfahren habe, wie schwierig die Kindheit von meiner Mama war, wollte ich mit meiner Oma nicht mehr sprechen. Und wenn die, die hat ja weiter weg gewohnt, und wenn die dann angerufen hat oder so und dann mit mir sprechen wollte, habe ich halt gesagt, nee, ich spreche nicht mit der Oma. Und meine Mama hat mir das halt erlaubt. Also ich durfte. Dass ich durfte da meine Konkurrenz wahren und das, das haben aber, das durfte ich auch nicht in allen Situationen und viele andere Menschen, andere Menschen konnten das halt noch weniger.
Man merkt dir das schon an, finde ich. Also man merkt dir das schon an, dass es, wenn man jetzt uns beide auch vergleicht, bist du da auf einem anderen Level.
Ja, und das ist Konkurrenz. Also, ne, wo, aber das sind so Dinge, wo wir halt, wenn es nicht in Ordnung war, wenn du als Kind wütend geworden bist, weil dir irgendwas nicht gepasst hat, dann hast du halt angefangen, gute Miene zum bösen Spiel zu machen.
Oder wenn du einfach, das ist ja, also wir gestehen Kindern ganz oft nicht ein, dass sie was nicht mögen. Ja, also das ist ja, selbst wenn dein Kind immer gerne Nudeln gegessen hat und es mag auf einmal keine Nudeln mehr, und dann sagst du das, also ne, dann zu sagen, ja, okay, Nudeln, magst doch Nudeln, geht doch nicht. Was ist denn jetzt los?
Ja, das ist ja oft keine Absicht.
Also wir wollen ja nur ein bisschen drauf achten. Das macht uns auch nichts, wenn du einmal, wenn du das einmal, das ist nicht das Ding, nur dass es halt keine Grundhaltung ist, dass man so darauf achtet, wo stille ich Kindern immer so was über.
Ja, aber jetzt noch mal zurück. Es geht ja eigentlich gerade darum, wenn ich dich zurückholen darf. Es geht ja eigentlich darum zu erkennen, wo haben wir angefangen, Es waren jetzt eigentlich Beispiele von uns als Kindern. Wo haben wir angefangen, inkongruent zu werden? Und das waren so Ursachen. Die musst du auch nicht mehr bewusst im Kopf haben, weil das kann ja schon urlang her sein. Aber das hilft auch nicht. Genau. Und gleichzeitig eben zu wissen, jedes Mal heute, wenn dich jemand fragt: Geht es dir gut? Und dir geht es eigentlich doof und du sagst ja, dann ist es halt einfach inkongruent. Jedes Mal, wenn jemand sagt: Kannst du dies oder das für mich tun? Und du willst eigentlich nicht. Und du sagst trotzdem ja, ist es inkongruent. Jedes Mal, wenn du lächelst, obwohl dir eigentlich zum Heulen zumute ist, oder wenn du nichts sagst, obwohl du eigentlich was sagen willst. All diese Momente erzeugen eine Inkongruenz, und das ist der Anfang von Inauthentizität. Wenn wir anfangen, das, was wir eigentlich wollen, zu unterdrücken.
Ja, und, und. Da ist jetzt, ich jetzt ganz gerne ganz speziell für die Männer, da kann ich speziell sagen, ist eine Sache da, dann ist brutal wichtig, weil es geht eigentlich noch einen Schritt, es gibt nämlich noch einen Schritt davor, weil ein Schritt davor musst du erstmal überhaupt erkennen, wie du dich fühlst. Ja, ich habe immer wieder mal in so ein Männer-Call mit unserem, einem unserer hohen Programme, so ein Programm, und dann frage ich, wie geht's euch? Und am Anfang, die Neulassen sagen: Mir geht's gut.
Ja.
Ich wollte jetzt ehrlich wissen, wie es dir geht. Nicht die höfliche Antwort, weil wie oft sagst du: Mir geht's gut? Ja. Und dann, ich will auch nicht, dass jemand jammert. Es darf ja jedem gut gehen. Nur das ist ja so gewohnt. Wie geht es dir? Mir geht es gut. Ja, wir sind hier viel auch im englischsprachigen Raum. Dieses How are you ist ja Standard. Du sagst zu jedem, du triffst jemand im Aufzug. Es ist ja auch nett. Hi, how are you? Ja, aber es stimmt ja oft nicht. Aber du kannst zu der Person sagst natürlich auch nicht, ja, ist gerade scheiße, weil meine Frau wird sich— sondern das so. Und deshalb, aber wir sind es schon antrainiert worden, dass man das auch, dass man das so sagt. Ja, und dann vergessen wir halt, also bemerken wir oft gar nicht mehr, wie geht es uns eigentlich.
Ja, weil wir sind so im Kopf Und das gilt nicht nur für die Männer, es gilt auch für die Frauen. Wir sind so im Kopf, dass wir nicht fühlen, wie es uns geht. Und deshalb ist der erste Schritt hin zur Authentizität, dass das ist, den Mut aufzubringen, wieder zu fühlen und vielleicht auch mal ein Emotionstagebuch zu führen. Und da geht es noch nicht mal unbedingt darum, dass man im ersten Schritt schon weiß, ich fühle mich jetzt enthusiastisch. Drastisch, oder ich fühle mich frustriert, oder ich fühle mich— Also es geht nicht um irgendwelche abgehobenen, specialized Gefühlsbeschreibungen, sondern es geht im— Kannst im ersten Schritt kann man einfach nur mit einem Smiley-System arbeiten, kannst einfach nur sagen okay, heulender Smiley, neutraler Smiley, Und dann halt so was weiß ich, Smiley, Smiley. Also wenn du eine Fünfer-Skala nehmen willst, kannst du Fünfer-Skala und das entsprechend unterteilen. Einfach nur, dass du mal so ein Gefühl dafür bekommst, bin ich gerade in einer negativeren oder einer positiveren Emotion unterwegs? Und das einfach mal einige Male am Tag einfach zu checken und sich das bewusst zu machen und zu bemerken, was geht eigentlich in mir selber gerade ab? Ja, weil davor haben die meisten von uns einfach Schiss.
Ja, und das ist aber so ein wichtiger Schritt, um jetzt wieder zur Authentizität zu kommen. Ihr merkt, ich muss mich bei dem Wort immer noch anstrengen, um wieder zurück zur Authentizität zu kommen. Weil das ist der, das ist der wichtige Schritt, um— du musst es also authentisch sein, heißt ja, dass es quasi ans Tageslicht kommt, dass du es an die Oberfläche holst. Und das muss ja erstmal für dich selber passieren, ja, weil du kannst es ja auch nicht ausdrücken, du kannst auch nicht das Bedürfnis dahinter erkennen oder irgendwas, ohne schon, ohne es überhaupt erstmal richtig wahrnehmen zu können.
Ja, absolut.
Und Wenn diese Wahrnehmung dann mehr wird, dann merkst du bei vielen Sachen auch, dass die überhaupt nichts mit der momentanen Situation zu tun haben.
Ja, voll, ne?
Weil dann merkst du ganz oft, okay, ja, ja, ne, ich bin schon— wenn du es öfter am Tag machst, diesen Check-in, also dieses, wie du es gesagt hast, mit der Fünfer-Skala oder was, und du kommst aus der Arbeit heim und du merkst, auf dem Heimweg von der Arbeit wäre z.B. so ein guter Moment, da mal kurz einzuchecken, ja. Und dann merkst, okay, ich bin eigentlich bei einer 2 jetzt. Wenn dir das an 3 Tagen hintereinander mal so gegangen ist, werden die meisten Menschen erkennen, aha, ich komme also aus der Arbeit und ich bin auf einer 2, jetzt komme ich mit dieser 2 in die Family rein, ist halt nicht geil.
Ja.
So, jetzt kannst du halt überlegen. Jetzt kannst du sagen, okay, 2, pass auf, aber ich kann das einfach jetzt. Die einen können das, es gibt Menschen, die können, weißt du, ich lass es in der Arbeit. Ja, ist doch gut. Ich muss einfach nur kurz drüber nachdenken, dass ich jetzt nicht mehr in der Arbeit bin. Die 2 kann ich morgen früh wieder auspacken, auspacken, wenn ich wieder hinfahre. Wenn ich, und jetzt freue ich mich auf meine Family und ich komme schon auf eine 3, eine 4, eine 5.
Ja, ja.
Und dann komme ich ganz anders da rein. Oder ich bin so authentisch, das kann auch sein. Ich komme heim, gehe zu meinem Partner und sag, kannst du mich mal in den Arm nehmen? Ich weiß, es ist gerade hier jetzt auch krass, du hast den ganzen Tag, was weiß ich, aber ich bräuchte gerade, ne, ich bin gerade auf der Zweiten, kann gerade nicht, ich kann gerade nicht, ich brauche gerade Support oder Zeit für mich. Ich meine, man kann nicht immer so, wenn ihr kleine Kinder habt, kannst nicht immer jetzt so viel Support wahrscheinlich bekommen in dem Moment von deiner Partnerin, aber einfach den Support, vielleicht eine halbe Stunde Zeit zu haben.
Ja, oder eben halt, dass es halt einfach nur mal da sein darf. Ja, weil das ist ja das, was wir uns oft selbst nicht zugestehen. Und wenn wir nicht wissen, wie wir uns fühlen, können wir es uns auch nicht zugestehen. Aber selbst wenn wir es wissen, halten wir uns ja oft, denken wir, das geht halt jetzt nicht oder geben uns den Raum dafür halt nicht. Und in der Folge staut sich halt an und dann explodieren wir irgendwann.
Also die, die einen, da, Entschuldigung, ja, weil dich ja aus so einer negativen Energie stört dich ja auf einmal auch jeder Scheiß. Das ist ja das, was das Schlimme dran, ja, genau.
Also eigentlich alles, was dir begegnet, bläst diesen Luftballon auf, weil du findest, also dann nicht du, Luftballon in diesem, in dieser Folge jetzt über den Luftballon geredet, oder war das? Ja, doch, doch, doch, genau. Also dann, alles bläst diesen Luftballon auf.
Ja, alles bläst diesen Luftballon auf, vollkommen egal, ne. Selbst wenn jemand so macht, was man eigentlich Luft rauszieht, bläst du damit den Luftballon auf, weil dein System sucht eigentlich nur weitere Gründe, warum es dieses Gefühl verstärken will. So funktioniert einfach.
Ja, und das ist auch gut, dass wir so funktionieren, weil das bringt dich in dein Herz, ne. Weil du bist, wir sind einfach eine Gesellschaft von verkopften Menschen. Und also, dein, deine Seele versteckt sich in deinem Kopf vor deinem Herzen. Und in dem Moment, wo du in die Emotion gehst, wo du die Emotion zulässt, gehst du wieder ins Herz. Aber ganz wichtig jetzt, geht eben beim Emotion zulassen nicht darum, die erst zuzulassen, wenn du schon zum Rumpelstilzchen mutierst, und dann alle anderen rundzunudeln und, und die Emotion Emotionen an den anderen auszulassen, sondern es geht darum, dass du lernst, bewusst, kompetent mit deinen Emotionen umzugehen. Und den ersten Schritt dazu haben wir dir verraten, weil das ist, dass du anfängst zu bemerken, wie du dich eigentlich fühlst und das einfach da sein lässt. Und der Bernd hat euch auch den zweiten, einen möglichen zweiten Schritt verraten, nämlich zu sagen, okay, was Was, was, was entsteht denn als Bedürfnis daraus? Was brauche ich denn, damit es mir wieder besser oder anders gehen könnte, um diese Luft aus diesem Luftballon rauszulassen? Und das sind am Ende des Tages die ersten Mini-Steps, die man so im Podcast auch teilen kann. In unserem Practitioner gehen wir da natürlich tiefer und da lernst du genau, wie du deine Emotionen händelst. Von dem her herzliche Einladung, buch dir ein Gespräch, wenn du noch nicht dabei bist und lerne das. Weil dein Seismografenkind wird so lange bei euch zu Hause Rambazamba machen, bis es entweder aufgibt oder aber bis ihr so weit seid, dass ihr hinguckt. Und um noch mal den Verweis oder die Conclusion zur Folge von letzter Woche zu machen, ne, die Feuerenergie, die jetzt in dieser Zeit präsent sein wird oder präsent ist, die wird dich dabei unterstützen, ob du es willst oder nicht, dass alles zerbröckelt, zerstört wird, was nicht echt ist. Und wenn du jetzt diese Folge hörst oder diese Folgen gehört hast und zu den Menschen gehörst, die sagen, in meiner Beziehung, da ist schon irgendwie noch Luft nach oben, in meinem Familienalltag, da ist irgendwie noch Luft nach oben, dann Nimm jetzt dein Leben in die Hand und geh das an und übernimm die Verantwortung, damit du nicht zu denen gehörst, denen ihr Fundament unter den Füßen wegbröckelt und die vom Leben— weil du wirst jetzt nicht mehr vom Leben überrascht, weil du kannst nicht mehr sagen, du hast es nicht gewusst. Wenn du jetzt den Podcast ausschaltest und so weitermachst wie bisher, uns bisher nicht oberaffengeil ist, dann kannst du nicht mehr sagen, du hast es nicht gewusst. Und Wahrheit verpflichtet zur Handlung. Also pack's an, damit du am Ende von 2026 sagen kannst: War feurig, war schnell und ich habe mein geilstes Familienleben kreiert.
In diesem Sinne vielen Dank fürs Zuhören und Zuschauen. Wir freuen uns, wenn du beim nächsten Mal wieder mit dabei bist.
Bis dahin, alles Liebe.
Tschüss.
More from Uli

Wieso du machmal dein Kind an die Wand klatschen könntest (obwohl du es liebst)









