Bettgeflüster - wie deine Beziehung magisch wird - Podcast 068

Bernd and Speaker A discuss why long-term couples stop having sex and what happens when they do. They say complete absence of sexuality lowers the relationship's energy level and can lead to affairs or breakups. They offer practical steps: talk openly about what you want, be present, use small daily rituals to rebuild physical closeness.
Chapters
Halli hallo und herzlich willkommen hier beim Gemeckerfrei Podcast, dem Podcast für liebevolle Beziehungen in der Familie und in der Partnerschaft.
Schön, dass du da bist. Schön, dass du zuhörst. Und wir haben heute ein spannendes Thema.
Genau, wir haben nämlich vor ein paar Tagen einen Post veröffentlicht, auf den wir so viel Feedback und Rückmeldungen von euch bekommen haben, dass wir da noch mal jetzt im Podcast drüber sprechen und drauf eingehen wollen.
Und zwar richtig schön gerumpelt.
Und zwar haben wir in dem Post darüber gesprochen, dass es nicht normal ist, wenn ihr als Paar über längere Zeit nicht miteinander intim werdet.
Also keinen Sex habt. Genau, um es mal ganz profan einfach auszudrücken.
Genau, ich wusste jetzt nicht, ob ich das Wort in dem Podcast sagen darf, quasi.
Ja, das Risiko gehen wir jetzt einfach ein.
Okay, also wir haben in dem Post darüber geschrieben, dass es eben nicht normal ist, wenn keine Sexualität stattfindet, wenn ihr Sex habt, dass es nicht normal ist, wenn ihr keine Lust aufeinander habt, wenn ihr euch immer mehr voneinander entfremdet, wenn ihr dieses Mysterium der Sexualität für euch nicht als Wachstumsfeld nutzen könnt, weil es euch auf der Reise eurer Partnerschaft irgendwie abhanden gekommen ist. Vielleicht war es noch nie besonders schön. Also auch das gibt es ja häufig. Oder es hat sich oft nach Druck oder Anstrengung oder sich beweisen müssen, was darstellen müssen, wie auch immer angefühlt. Und dann ist vollkommen klar, dass man schnell dahin kommt, dass man eben einfach zum Beispiel müde ist. Das war immer meine Ausrede.
Ja, und das ist ja vor allen Dingen, also es schleicht sich dann halt auch so ein, ja, also es schleicht sich so aus, eigentlich muss man sagen, es schleicht sich aus, es schleicht sich ja nicht ein, sondern es schleicht sich aus, ne, dann klar ist es so, wenn du kleine Kinder hast und so weiter, dann ist es bisschen mehr Organisationsaufwand, sich auch immer die, überhaupt die Zeit zu haben, dann schlafen die im Familienbett und so weiter, dann ist gar nicht so.
Muss man über die Hürde erstmal springen.
Ja, genau, man muss über die Hürde Hürde springen, da irgendwie sich Möglichkeiten zu schaffen, was auch immer, ja, und das sind halt noch Mitbegleitgründe, die das eben forcieren können, dass es weniger wird und aufhört, und ich bin dann gleichzeitig auch immer wieder erschrocken von den Rückmeldungen, wo Paare sagen, sie haben über 10, über 15 Jahre einfach, sind nicht mehr intim miteinander, es geht jetzt nicht nur um Geschlechtsverkehr oder Penetration, wie das jemand ja schon in den Kommentaren dann auch zu dem Post so genannt hat, sondern es geht ja einfach um körperliche Intimität, um körperliche Nähe.
Ja, und was da alles an Entwicklungspotenzial drinsteckt. Und wir wollen einfach jetzt noch ein bisschen darüber sprechen, einfach noch mal zu sagen, okay, also wir haben nie gesagt, dass eine dass Sexualität eine Beziehung rettet. Also wir haben nie gesagt, wenn eine Beziehung schlecht ist, Hauptsache man hat Sex, dann ist die Beziehung gut. Auf gar keinen Fall. Wir haben nur gesagt, dass aus unserer Sicht zu einer erfüllten Beziehung auch Sexualität dazugehört, weil sonst wäre es ja eine WG.
Ja, sonst wäre es ja eine platonische Beziehung. Beziehung quasi.
Genau. Und dann kamen so Rückmeldungen von wegen, das wäre total blöd, dass wir da so ein klares Statement dazu haben, weil das würde den Menschen ja noch mehr Druck machen. Jemand, der sowieso schon keinen Sex hat, hätte ja sowieso schon Druck. Und wenn das dann noch so ausgesprochen wird, dann würden wir den ja noch mehr unter Druck setzen. Und da wollen wir die einfach eine gemeckerfreie Perspektive darauf schenken. Weil wenn dir das Druck macht, wenn wir sagen, Sexualität gehört zu einer erfüllten Beziehung dazu, dann kann dir das nur Druck machen, wenn du dir schon selber Druck gemacht hast. Das heißt, wir holen das mit dieser Aussage nur an die Oberfläche, und alles, was an der Oberfläche ist, Das kann bearbeitet werden. Alles, was an der Oberfläche ist, alles, wo man ehrlich hinschaut, kann man verändern.
Und das tun wir natürlich immer wieder. Und das machen wir auch absichtlich, weil das ist ja unser— also wir sind ja Coaches. Das ist ja der Zweck unseres Daseins quasi, die Dinge an die Oberfläche zu bringen, um sie für dich sichtbar zu machen.
Genau, weil wenn du da kein Thema damit hast, dann entsteht in dir keine Ladung, wenn du diesen Post liest. Entweder liest du ihn einfach und denkst: Ja, ist halt so ein Post übers Wetter. Oder aber du denkst dir: Cool, ja, ich habe ja, also unser Sexualleben ist cool, unsere Beziehung ist cool, alles ist fein. Oder was natürlich auch passieren kann, ist, dass du sagst: Ja, okay, dann haben wir ja wenigstens guten Sex. Der Rest ist zwar kacke, aber wenigstens haben wir guten Sex. Also das sind ja so die verschiedenen Reaktionsmöglichkeiten, Möglichkeiten. Und alles das, was wir halt erlebt haben und immer wieder erleben, und ich kann dir das sagen, seit ich 14 oder 15 bin, allerspätestens, kann ich dir bei Paaren, wenn ich die miteinander sehe, kann ich dazu was sagen, eine treffende Einschätzung abgeben, ob die ein Jahr später noch zusammen sein werden oder nicht, wenn sie so weitermachen wie bisher. Weil das ist einfach ein Schwingungsniveau, das ein Paar aus sendet, das spürbar ist. Und zum Beispiel keinen Sex zu haben, keine erfüllte Sexualität zu leben, nicht Liebe miteinander zu teilen, also weil Sex ist ja die Abkürzung für Synergetik Energy Exchange, also das ist ein synergetisches Energienmischen. Und wenn ihr das nicht habt und das ja dann nur ein Aspekt ist, wo eure Beziehung kränkelt, sozusagen, dann ist das fühlbar. Und in dem Moment, wo wir nicht die Projektion Fläche für dich bieten, dass wir das hochholen, kann es dir halt viel leichter passieren, dass du, wie der Bernd vorher gesagt hat, weil ihr da so reingerutscht seid und dass eure Beziehung eben immer schlechter wird und schlechter wird. Und irgendwann hat der eine eine Affäre, der andere eine Affäre, der eine guckt Pornos, der andere was weiß ich. Also das ist einfach dann, dass eure Beziehung dann dieses Jahr nicht mehr überlebt oder die 2 oder 3. Und ich kenne euch ja jetzt nicht, ich kann überhaupt nichts dazu sagen. Also ich will da jetzt auch nicht irgendwie die Hiobsbotschaften verkünden. Ich will nur sagen, dass es, wie ihr zueinander steht, ist fühlbar. Und wenn ihr nicht körperlich miteinander auch interagiert und nicht Liebe teilt und nicht ineinander verschmelzt, und ja, eure Herzen so füreinander öffnet, dass ihr auch Freude am körperlichen Kontakt habt, dann ist es einfach ein Kriterium, das dazu beitragen kann, dass eure Beziehung schlechter und schlechter wird. Und es wäre einfach schade, wenn eine Beziehung deshalb scheitert, nur weil dir das nicht bewusst gewesen ist. Und deshalb holen wir es einfach an die Oberfläche.
Ja. Und das ist ja so, also eine Beziehung geht nicht kaputt, weil ein Bereich nicht gut läuft.
Absolut.
Also, und es ist ja in jeder Beziehung so, dass, sagst jetzt, bei den einen ist es besser, die haben dafür hier vielleicht eine Baustelle und so weiter. Also das ist ja bei überall individuell, und das ist glaube ich auch jedem klar, nur Wir sind ja in einer Gesellschaft, wo immer noch nicht viel über Sex geredet wird, also nicht auf die Art und Weise.
Nur komisch.
Nur komisch, ja. Und deswegen fällt es aber so aus dem Blick, ja, weil halt dann nicht klar ist, okay, das ist einfach ein wichtiger Teil des des Liebeteilens, wie du das ja so schön genannt hast, das funktioniert halt nicht nur platonisch.
Und wenn es nicht, weil das war auch wieder eine Rückmeldung, die wir gekriegt haben, wenn es natürlich so ist, also dass es aufgrund einer körperlichen Erkrankung oder was auch immer halt so ist, dass das nicht möglich ist, dann—
Also dass kein Geschlechtsverkehr möglich ist, sagen wir es mal so.
Ja genau, dann müsst ihr halt an, dann ist das halt Dann weiß das Paar das ja auch, dass es da eben andere Wege für sich finden darf. Ich vermute, dass diese Paare sogar viel bewusster damit umgehen, weil sie eben ganz anders auch den Fokus darauf ausrichten. Und da einfach zu sagen, okay, lass uns doch mal diesen Deckmantel des Wegschauens lüften und einfach zu sagen, okay, was bedeutet denn eigentlich Liebe machen. Was bedeutet denn erfüllte Sexualität eigentlich? Weil es ist mir schon vollkommen klar, wenn du als, also wenn eine Frau, wenn du als jetzt weibliche Zuhörerin, wenn du zum Beispiel noch nie oder sehr selten in der Beziehung Orgasmen hattest, dann ist ja vollkommen klar, dass du keinen Bedarf nach Sexualität hast, weil das ja überhaupt nichts Das ist ja für dich nicht erfüllend. Das ist ja nicht, da geht ja auch das Herz nicht auf, sondern du hast vielleicht das Gefühl, du wirst benutzt, oder das lässt es halt irgendwie über dich ergehen, oder hast noch das Gefühl, du musst irgendwie performen, oder keine Ahnung. Also dann ist kein Wunder, dass dann auch von euch so die Reaktionen kamen, dass es ja was viel Wichtigeres gibt als Sexualität. Und also für uns gehört zur Sexualität auf jeden Fall auch alles dazu, zu, was zärtliche Gesten sind, was liebevolle Blicke sind, was einfach diese Verbundenheit zwischen euch im Alltag ausmacht. Und es gehört aber halt das ganze Spektrum dazu. Das fängt an beim liebevollen Blick, wenn man morgens aufwacht und sich in die Augen schaut und sagt: Ich freue mich auf den Tag heute mit dir. Es geht weiter über, dass das ganz normal ist, sich immer zu küssen, wenn man aneinander vorbeiläuft, dass man sich streichelt, über den Rücken fährt, in den Arm nimmt, dass einfach diese Körperlichkeit stattfindet. Aber das geht eben auch dahin weiter, dass man, dass ihr euch füreinander öffnet, ja. Weil wir haben so verschlossene Herzen aufgrund aller möglicher Erfahrungen, die wir gemacht haben. Und Sexualität ist eben der Bereich, wo ihr eure Herzen füreinander wieder öffnen könnt, wo du als Frau ganz gezielt gezielt dein Herz öffnen kannst, damit dein Partner— ich gehe jetzt mal von heterogenen Paaren aus, ja— dass dein Partner sich in dir versenken kann. Und wenn er sich dann so angenommen fühlt bei dir, dass er das Gefühl hat, er darf er sein, er findet bei dir diese Liebe, nach der er schon die ganze Zeit sucht, dann schenkt er dir seine Präsenz. Und das ist das, wo— oder dann schenkst du als Partner, wenn man jetzt mal versucht, es so auszudrücken, je nachdem, wer zuhört, ja, dann schenkst du als Partner deiner Frau, deiner Partnerin, deine volle Präsenz. Und das führt wieder dazu, dass sie ihr Herz noch weiter öffnet, und dann öffnest du dein Herz wieder weiter, und dann öffnet ihr gegenseitig eure Herzen immer weiter, und dann verschmilzt eure Energie miteinander, und dann entsteht absolute absolute Magie. Und ob das jetzt bedeutet, dass ihr dann jetzt Beischlaf habt oder nicht, ja, im besten Fall findet es schon immer wieder statt, weil das halt auch eine körperliche Vermischung eurer Energien ist. Und ansonsten halt auch dieses Miteinandersein und beim, wie auch immer, ne. So, ich glaube, es ist verständlich, was ich meine. Und einfach dieses, dieser Austausch eurer Energien, ja, zu sagen, wir öffnen öffnen unsere Herzen füreinander, und dann wird Sexualität eine spirituelle Erfahrung, und ihr erfahrt Gott, das Universum, nimm den Begriff, der für dich passend ist, während ihr miteinander auf eine Art und Weise verbunden seid, wie du es vielleicht sonst noch nie im Leben erlebt hast.
Und auf dem Weg dahin, du hast es jetzt ja sehr schön schon als Ziel ja auch formuliert. Auf dem Weg dahin könnt ihr eben genau diese ganzen Ressentiments, die man so hat, dieses ganze Gefühl von: Ich muss performen, und das haben ja alle, das haben Frauen, das haben Männer, das ist vollkommen egal. Bei den einen sieht man es, bei den anderen können es leichter verbergen, vielleicht. Das ist vollkommen wurscht, aber das könnt ihr gemeinsam, weil ihr könnt Du kannst eigentlich drauf wetten, dass ihr beide das da in irgendeiner Weise Gedanken habt oder Blockaden habt oder sonst was. Und ihr könnt es einfach, wenn ihr da miteinander locker werdet und euch öffnet, das Öffnen ist natürlich der erste Schritt, und dann könnt ihr euch da gemeinsam weiterentwickeln. Und das ist eine unglaubliche, ein unglaublich cooles Feld, um eine Beziehung zu vertiefen.
Es schenkt so viel Tiefe, wollte ich gerade sagen.
Ja, das ist einfach wundervoll.
Ja, und eben auch zu wissen, also danke, dass du das auch so noch mal jetzt runterbrichst, Bernd, weil das kann kein Paar zu Beginn einer Beziehung.
Das haben wir nirgends gelernt.
Das haben wir nirgends gelernt. Und das, also ich wage zu behaupten, selbst wenn wir davon schon erzählt bekommen hätten, dann könnten wir es trotzdem nicht, hätten wir es trotzdem nicht gekonnt zu Beginn unserer Beziehung, weil das einfach unser Entwicklungsprozess Prozess war. Und ein Schritt davon ist natürlich, dass ihr gegenseitig, also dass ihr darüber sprecht, was ihr mögt, was ihr nicht mögt. Was tönt dich an? Was tönt den anderen an? Was tönt euch ab? Wo setzt ihr euch unter Druck? Was fühlt sich gut an? Was nicht? Also da ganz den Mut zu fassen, auch da offen darüber zu reden, einfach zusagen, so wie wir vielleicht unseren Urlaub miteinander planen, so dürfen wir halt auch unser Sexleben miteinander zum Thema machen.
Ja, ja, und einfach den, ne, auch wenn es halt gerade, wenn man halt anfängt und dann merkt man eigentlich, man muss über was reden, oder jemand sagt, boah, das, das mag ich nicht, oder das hätte ich gern anders, oder so, dann unterbricht man halt wirklich und nutzt die Chance halt und redet einfach drüber.
Genau, und es kann schon sein, dass die Lust dann weg ist.
Ja, das meine ich damit. Dann ist es halt gerade mal weg. Ist ja nicht schlimm. Ihr könnt ja morgen wieder. Also das ist nicht— und ja, ich habe das am Anfang gesagt mit den kleinen Kindern, weil ich da auch allen gern den Druck rausnehmen will. Aber das ist, also ich meine, wir haben ja 4 Kinder und die waren ja, also das war eine ganze Zeit, wo das ja so eine Kleinkinderphase war, keine Ahnung. Also jetzt kommt es mir vor, als wäre es fast gar nicht gewesen. Aber damals habe ich gedacht, es hört nie wieder auf. Und das ist, da findet man seine Wege, das ist überhaupt kein Problem.
Ja, absolut. Und da eben auch, also wenn du natürlich als Frau da das Gefühl hast, jetzt sollst du auf der einen Seite, sollst du irgendwie kleine Kinder versorgen und vielleicht stillen, und auf der anderen Seite sollst du dann noch die Bedürfnisse deines Partners irgendwie stillen, indem du da auch noch zur Verfügung stehst, Das wäre ja einfach ein Aspekt, wo du sagst, okay, also da läuft ja gerade was schief bei uns, weil Sexualität soll ja nährend für euch beide sein. Also nur, dass wir das noch mal kurz in den großen Zusammenhang stellen: Sexualität ist dafür da, Kinder zu erschaffen. Das ist die größte Schöpferkraft, die es gibt. Eure gemeinsame Sexualität ist eure größte Schöpferkraft. Und die, wenn ihr die aktiviert, also das ist eine Energie, die kann, die hat eure Kinder erzeugt, ja, so, oder ist in der Lage, Kinder zu erzeugen. Und das ist natürlich auch eine Schöpferkraft, die euch für alle anderen Themen, die ihr miteinander teilt, zur Verfügung steht. Also selbst wenn ihr jetzt sagt, ihr wollt jetzt nicht wieder schwanger werden, dann ist es eine Schöpferkraft, die euch hilft, cooler, intensiver, verbundener gemeinsam Eltern zu sein oder intensiver verbundener miteinander Business zu machen oder Ideen zu haben, wie ihr gemeinsam leben wollt. Also das ist einfach eine Schöpferkraft, die ihr anzapfen könnt, um euer Leben erfüllter, bereichernder, schöner, liebevoller, zu gestalten. Es wäre einfach schade, ihr würdet das verstreichen lassen.
Ja, total. Also es ist einfach der, das, in Wirklichkeit ist es das Übungsfeld, wo du am leichtesten in den gemeinsamen Flow kommen kannst. Und alles, was du da an Blockaden, an Glaubenssätzen, an XYZ, könnte Was gibt es noch? 13 so Modewörter reinhauen. Alles, was du da los wirst, das macht dir in den ganzen anderen Lebensbereichen einfach nur die Türen auf, die Schleusen auf. Die Schleusen sind, Türen ist ein bisschen schwach eigentlich. Es öffnet einfach die Schleusen, dass du wirklich da auf einmal freie Fahrt hast gemeinsam, auch ganz easy.
Ja, und das Erfüllte Sexualität geht auch damit einher, dass ihr eine neue, also für euch eine neue Definition von Männlichkeit und Weiblichkeit findet. Ja, also wenn du als Frau in der Lage bist, dich hinzugeben, wenn du als Mann in der Lage bist, den aktiven Part zu übernehmen, ja, dann kann jeder von euch einfach an seinen Platz rutschen, sozusagen. Und der aktive Part heißt nicht, dass das der ist, der immer macht. Das kann auch der sein, der einfach nur die Führung übernimmt, ja, in der Vorstellung oder wie auch immer, ja. So, aber da einfach euren Weg auch zu finden, wie ihr eure Männlichkeit, eure Weiblichkeit so leben könnt, dass jeder erfüllt ist davon. Jetzt guckst du mich gerade so an, als hätte ich irgendwie Spanisch geredet.
Nein, nein, nein, ich bin quasi in deinen Worten versunken.
Okay, cool. Genau, und deshalb, wenn du also— ich weiß gar nicht, Bernd, wie wir das eigentlich cool machen können, dass wir den Post vielleicht auch noch irgendwie verlinken können für alle, die den noch nicht gelesen haben. Geht halt einfach auf unser Instagram-Profil oder in und bei oder auf Facebook Buch und liest den.
Wir verlinken den in den Shownotes.
Genau. Also wenn der dich einfach gepiekst hat, getriggert hat, wenn der in dir was wachgekitzelt hat, dann seh das doch als Geschenk, dass du was an die Oberfläche holen kannst, was eh schon im Verborgenen gestört hat.
Ja, und wenn du willst, dann kommentier auch, dann geh auch mit uns in die Kommunikation. Ganz egal, ob du jetzt sagst, die sind nicht mehr ganz richtig, oder wie, das hoffe ich natürlich nicht, aber was halt deine Meinung ist, oder schreib uns da auch gerne, was du so mitnimmst draus, was es für dich eigentlich jetzt.
Ja, oder welche Unterstützung du dabei auch bräuchtest. Ein Weg, da Unterstützung zu bekommen, ist natürlich die Beziehungstoolbox, die am 15.1. startet.
Und falls du es später hörst, startet die auch immer wieder.
Genau. Und geh es an, also geh es an, geh es für dich an. Und auch, weißt du, unsere Kinder melden uns das immer wieder zurück, dass sie da total happy sind, dass wir so offen darüber sprechen, dass wir so offen das leben, weil das auch für die Kids die Möglichkeit beinhaltet, andere Vorbilder zu haben, dass die eben nicht erst 20 Jahre Beziehung brauchen, bis in der erfüllten oder 10 Jahre Beziehung oder 5 brauchen, bis sie dahin kommen, dass sie ihre Sexualität auf ein neues Level bringen können, sondern dass die halt schon mit einer anderen Kompetenz da in ihre Beziehungen überhaupt starten können. Weil du machst es ja nie nur für dich, du machst es immer für alle.
Ja, genau.
Dann wünschen wir dir viel Freude dabei. Bettgeflüster-Geschichten. Tschüss!
Alles Liebe! Tschüss!
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