Bist du klug oder schlau? - Podcast 137

Uli und Bernd Bott unterscheiden zwischen klug sein (viel wissen) und schlau sein (wissen umsetzen). Unter Stress fällt das Gehirn auf alte Muster zurück. Ein tägliches Dankbarkeits-Journal versetzt das Gehirn in einen entspannten Modus und hilft, neue Gewohnheiten durch wiederholtes Handeln zu etablieren.
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Unter Stress kannst du es in der Regel nicht anwenden, weil unser System unter Stress auf den alten Pfaden wandelt. Es gibt ja dieses eine Tool, ich glaube nicht, dass es heutzutage noch jemanden gibt, der davon noch nicht gehört hat.
Es ist auch simpel, man muss eigentlich nichts dafür lernen, es kann jeder sofort anwenden.
Hallihallo und herzlich willkommen hier beim Gemeckerfrei-Podcast, dem Podcast für liebevolle Beziehungen in der Familie als Paar und mit dir selbst. Wir sind Uli und Bernd Bott, wir sind die Gründer von Gemeckerfrei, sind Spiegel-Bestseller-Autoren und haben schon ganz, ganz vielen Menschen geholfen, ein liebevolles, glückliches Familienbeziehungsleben und ein gemeckerfrei mit sich selbst Leben zu erschaffen. Und wir freuen uns unfassbar, dass du hier bist, dass du uns gefunden hast, dass du uns zuhörst.
Und ja, teilen heute mit unsere Gedanken zum Thema: Bist du klug oder bist du schlau? Aber am Anfang möchte ich noch ganz kurz sagen, wenn du uns schon öfter zuhörst und immer wieder zufällig eigentlich hier reinstolperst, dann denk dran, dass du jetzt entweder den Podcast abonnierst, den YouTube-Kanal, egal wo du gerade bist, klick jetzt kurz auf Abonnieren. Und jetzt machen wir weiter mit: Bist du klug oder bist du schlau?
Weil genau genommen sprechen wir mit so vielen Menschen, die einfach jedes Buch gelesen haben, die auch jeden Kurs gemacht haben, die einfach total viel Wissen angesammelt haben. Da sind total viele Menschen dabei, die wissen garantiert mehr als wir beide zusammen. Ja, die sind also echt richtig, richtig klug, was schon eine coole Kompetenz ist. Wenn es dir gelingt, dass du nicht nur ein Wissensriese bist, sondern eben auch zum Umsetzungsriesen wirst und nicht nur ein Umsetzungszwerg bleibst. Warum ist das so wichtig? Warum ist es so wichtig, die Dinge wirklich zu tun?
Ja, weil das Traurige ist ja, für alle, die hier gerne klug sind und gerne alles in sich aufsaugen, ist, dass die wahre Veränderung, der wahre Fortschritt halt immer erst dann passiert, wenn du anfängst, mit diesem Wissen etwas zu tun. So, dieses Wissen aus der Theorie in die Praxis umzusetzen.
Neue Gewohnheiten zu entwickeln. Das ist auch das, wo es richtig unangenehm wird. Also wir haben das letztens selber noch mal erlebt. Der Bernd und ich, wir machen gerade eine Weiterbildung und da gibt's so Theorieblöcke und dann gibt's Tunblöcke sozusagen. Und die Theorieblöcke, die sind halt voll cool, weil da hörst du zu und denkst dir, boah cool, boah krass, habe ich noch nie so bedacht, habe ich noch nie so beobachtet, weil stimmt Voll, das war mir eigentlich noch nicht bewusst, dass ich das immer schon so mache oder nicht so mache oder wie auch immer. Also diese Theorieblöcke, die, also da mein Wissensstaubsauger, der tanzt da auf dem Parkett, weil der sagt, boah geil, und da und hier im Zusammenhang und schaut, das ist so easy und es ist so super.
Der Erkenntnis-Chunky wird auch voll mit Drogen gefüttert und eins und eins, oh ja geil, ja stimmt, genau so ist es, ja.
Dann ist es einfach.
Genau, jetzt habe Ich habe es kapiert. Geil, Sachen kapieren ist auch mal so ein voll schönes Gefühl.
Und dann geht's los, und dann heißt es, und jetzt macht es mal, jetzt setz dich mal hin oder setz dich damit auseinander, und jetzt geh diese Schritte, mach das, mach das wirklich, und mach das jeden Tag oder sogar jeden Morgen und jeden Abend oder dreimal am Tag oder viermal am Tag. Oder was sagt dein System?
So, am ersten Tag geht's ja noch, am ersten Tag.
Das müssen wir echt nicht machen, ist es wirklich nötig? Ich habe es doch verstanden hat mein System. Kann ich doch schon. Dein System hat am ersten Tag gemacht, cool, oder?
Ja, mein System hat am ersten Tag gesagt, mache ich, und habe ich auch gemacht. Ja, und seitdem sagt dein System manchmal so, ja, man sagt okay, jetzt gerade nicht, und dann nachher, und ist ja heute Abend noch Zeit, und dann machst es dann immer schon noch.
Nur halt da einfach zu beobachten, wie halt da dieses gewohnte System das Zeug Lass mal bleiben, wo wir sind. Bitte nicht zu viel Veränderung.
Und das sagt es quasi in verschiedenen Sprachen. Das kann ganz unterschiedlich bei jedem Einzelnen sich anhören. Nur es ist, weil es will halt immer, also dein System, dein Gehirn will einfach bleiben, wo es ist.
Genau. Und wenn du für dich erkennst, okay, du bist auch so ein Wissensjunkie oder so ein Erkenntniseichhörnchen oder wie auch immer. Ja, dann, dann ist das jetzt für dich zu sagen, okay, dann bin ich zwar vielleicht klug, aber wirklich helfen tut mir das überhaupt nichts, weil in stressigen Momenten, also in Situationen, wo mich meine Kids triggern, wo ich mit mir selber nicht kann, wo mein Partner, meine Partnerin mir auf die Nerven geht, wo ich einfach, wo es nicht so läuft, wie ich es gerne hätte, in diesen Momenten hilft dir dein Wissen nichts, wenn du es nicht anwenden kannst. Und unter Stress kannst du es in der Regel nicht anwenden, weil unser System unter Stress auf den alten Pfaden wandelt, weil da die Dinge, ne, da geht der Überlebensmechanismus, und da nutzen wir nur die Reflexe.
Eigentlich nutzen wir nur Reflexe. Wiederholen das, was wir schon immer gemacht haben. Genau, und egal ob wir das gut finden oder nicht, weil für gut finden oder nicht hast du in dem Moment keine Kapazität.
Und schlau zu werden heißt für uns eben zu sagen, okay, ich nehme, ich erwerbe nur so viel Wissen, wie ich auch umsetzen kann. Oder anders gesagt, ich gehe jetzt los und werde ein Umsetzungsriese und bringe all das, was ich schon kann, was ich schon weiß, jetzt Dass ich es auch kann. Und dafür wollen wir dir hier einfach kurz was an die Hand geben, weil es gibt ja dieses eine Tool. Ich glaube nicht, dass es heutzutage noch jemanden gibt, der davon noch nicht gehört hat.
Da bin ich mir nicht so sicher. Aber ich denke mal, wer jetzt hier, wenn du nicht gerade jetzt das allererste Mal im Leben ist, dass du einen Podcast hörst, der ein bisschen was mit Persönlichkeitsentwicklung oder so zu tun hat. Dann hast du davon wahrscheinlich schon gehört.
Genau.
Es ist auch simpel. Man muss eigentlich nichts dafür können. Also ja, man muss nichts dafür lernen. Es kann jeder sofort anwenden.
Und jetzt kannst du mal kurz innehalten und überlegen, ob du auf die Lösung kommst. Weil jeder von uns hat schon mal erlebt oder weiß oder hat schon mal davon gehört, dass Dankbarkeit so mega wichtiges Tool ist, um dir dein glücklichstes Leben in jedem Bereich zu erschaffen. Das ist das einfachste und am meisten unterschätzte Tool, weil du halt über Dankbarkeit dein Gehirn sofort in den entspannten Modus bringst und weil du durch positive Gefühle einfach, wenn du positive Gefühle fühlst und wenn du dankbar bist, fühlst du positive Gefühle, dann erschaffst du halt mehr positive Gefühle und deshalb machst du automatisch ein Riesenshift in deinem Gemeckerfrei-Leben, wenn du dir antrainierst, regelmäßig dankbar zu sein. Und es gibt total viele, die haben das in unseren Programmen oder eben woanders schon 100-mal, 1000-mal gehört, haben es vielleicht immer mal wieder für ein paar Tage schon angewendet, schon umgesetzt, und dann hat sich wieder die alte Gewohnheit eingeschlichen, es nicht zu tun. Genau. Der erste Schritt ist oft bei vielen, statt sich aufzuschreiben, dann so: Ich mache es im Kopf. Ja, ich mache es vorm Einschlafen im Kopf. Das funktioniert dann noch mal eine Woche oder zwei. Dann ist es auch da wieder vergessen, weil dann ist man schon so müde oder wie auch immer. Und wer von euch? Und kannst du für dich einfach überprüfen: Wer von euch schreibt wirklich jeden Tag eine Viertelstunde Dankbarkeiten auf? Dinge, wofür du dankbar bist, wofür du dir dankbar bist, deinen Kindern, deinem Kind, deinem Partner, deiner Partnerin, deinem Umfeld, deinem Leben. Wofür bist du in der Vergangenheit dankbar, in der Zukunft dankbar? Wer macht es, dass er das jeden Tag minimum eine Viertelstunde lang aufschreibt? Und wer sagt, er tappt? Wenn du das machst, Dann klopft dir auf die Schulter und mach's einfach weiter. Und wenn du zu denen gehörst, die sagen, so ertappt, dann könntest du dich jetzt committen und sagen, okay, dann kaufe ich mir jetzt so ein Journal oder ich lege mir eine Notiz am Tablet oder wie auch immer an. Ist ja vollkommen egal, wie du es machen möchtest. Aber vielleicht nimmst du jetzt diese Podcast-Folge zum Anlass, dich einfach zu committen, zu sagen, verflixt noch mal, Ich mache das jetzt einfach. Ich durchbreche jetzt diesen Erkenntnis-Hamster-Wissen-Staubsauger-Klugheits-Ansammler-Mechanismus-Modus, und ich werde jetzt wirklich zur Umsetzungsriesin, zum Umsetzungsriesen. Ich mache die Dinge einfach.
Und die Dankbarkeit ist halt, egal wie viel du schon weißt, und egal ob du denkst, na ja, das ist vielleicht jetzt echt ein bisschen Pillepalle, Jeder sagt, es ist genau das, es ist genau die Gewohnheit, die dich jetzt wahrscheinlich am meisten voranbringt, wenn du anfängst, es wirklich regelmäßig zu machen. Jeden Tag heißt regelmäßig, alles andere ist bei sowas eigentlich nicht, nicht regelmäßig. Und so lange machst, bis du nicht mehr damit aufhörst, also bis für immer, bis es für dich so eine Gewohnheit wie Zähneputzen geworden ist.
Die meisten, also ich kenne eigentlich keinen Erwachsenen, der sich nicht mindestens einmal am Tag die Zähne putzt, komme was wolle. Ja, so Zähneputzen, fertig. Und genauso Dankbarkeiten aufschreiben, mache ich halt einfach jeden Tag, weil solange du es nicht zu so einer Gewohnheit machst, wird unter Stress immer eine alte, ein altes Verhalten, eine alte Verhaltensweise Art und Weise auf die Bühne kommen. Und wenn ich dann deine Kids triggern, dein Partner Stress, deine, du mit dir selber nicht klarkommst, vielleicht gerade irgendwie deine Tage kriegst oder sonst was ist, zu wenig geschlafen hast oder wie auch immer, dann kommt sonst wieder der alte Mist auf die Bühne, weil der halt so hardwired ist, so tief verankert ist. Und dann fängst du wieder an, dein Kind dafür verantwortlich zu machen, dass du gestresst bist, deinen Partner anzumeckern, deine Partnerin zur Schnecke zu machen, oder dich das ganze Leben, aufs ganze Leben zu schimpfen. Also irgend so was wirst du halt wieder finden. Und wenn du gemeckerfrei werden möchtest, wovon ich ausgehe, wenn du uns hier zuhörst, dann geht es darum, wirklich ins Tun zu kommen, nicht nur Wissen anzusammeln, nicht nur, nicht nur klug zu werden, sondern weise. Eigentlich ist es weise, wir haben es schlau genannt, weil das irgendwie ein bisschen vielleicht das schönere Wort ist, aber genau genommen geht es darum, weise zu werden, indem du Schritt für Schritt für Schritt das Wissen, das du sammelst, ins Herz rutschen lässt und neue Gewohnheiten entwickelst. Unabhängig davon, was im Außen gerade passiert, wer schlecht geschlafen hat, ob die Kids krank sind, ob es gerade regnet, stürmt oder schneit, sagen: Ich bin ein Umsetzungsriese, ich bin eine Umsetzungsriese. Genau, das war jetzt eine Folge mit einem kleinen liebevollen Tritt in den Pieks, in den Allerwertesten. Weil wir es eben selber gerade noch mal so erlebt haben und weil wir es auch von Kunden, Interessenten, Teilnehmern in letzter Zeit viel wieder gehört haben, dass ihr richtig, richtig gut seid im Wissen anhäufen. Und deshalb eine kleine Motivationsspritze, ein kleiner Pieks, um dich wirklich ins Tun zu bringen.
Alles Liebe, bis zum nächsten Mal, danke fürs Zuhören, fürs Zuschauen, bis zum nächsten Mal, ciao! Danke fürs Zusehen. Was ist deine Meinung zu dem Thema? Was willst du uns vielleicht dazu fragen? Was willst du uns dazu sagen? Schreib's hier in die Kommentare, wir freuen uns drauf, mit dir in Interaktion zu treten. Und wenn dir das Video gefallen hat und du ab sofort nichts mehr verpassen willst von uns, dann klick jetzt auf Abonnieren, hier oder hier, je nachdem, wo du es gerade anguckst. Vielen Dank und alles Liebe, bis zum nächsten Mal!
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