Die 3 besten Tipps, wie ER den #gemeckerfrei® Weg nicht mitgeht - Podcast 171

Uli und Bernd Bott zeigen drei Fehler, die Partner vom gemeckerfrei-Weg abbringen: Erwartungsdruck statt geteilte Freude, ungeforderte Verbesserungsvorschläge, und Kritik vor den Kindern. Stattdessen funktioniert es durch Vorbildfunktion, Loslassen von Erwartungen und gegenseitigen Respekt.
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Wir haben doch gesagt, wir tun das nicht.
Nein, natürlich musst du die Gurke nicht essen, auch wenn der Papa das sagt. Hallo und herzlich willkommen hier beim Gemeckerfrei Podcast, dem Podcast für liebevolle Beziehungen in der Familie, als Paar und mit dir selbst.
Schön, dass du wieder hier bist oder zum ersten Mal hier bist.
Wir sind Uli und Bernd Bott. Wir sind die Gründer von Gemeckerfrei.
Wir sind Spiel-Bestseller-Autoren und Eltern von 4 Kindern und einem Enkelchen. Also Großeltern.
Genau. Genau. Wir freuen uns, dass du hier bist. Und weil das immer und immer und immer und immer und immer wieder Thema ist, machen wir jetzt eine Folge. Ich glaube, es gab schon mal irgendwas, haben wir schon mal drüber gemacht.
Aber ja, schon mal einiges. Ich glaube, ich habe schon mal alleine eine Folge gemacht, wo du nicht mitmachen wolltest.
Da durfte ich nicht mitmachen.
Du wolltest nicht. Also jedenfalls, heute, heute in dieser Folge teilen wir die 3 besten Tipps mit dir, wie er garantiert den gemeckerfreien Weg nicht mitgeht, oder sie, falls es bei euch jetzt zu den 10% gehört, wo es andersrum ist.
Genau, weil das, womit wir in unseren Programmen ständig konfrontiert sind, ist das Thema, dass ein Elternteil anfängt, den geweckerfreien Weg zu gehen und sich weiterzuentwickeln und eine andere Form von Elternsein zu erlernen.
Und der andere, der zweite Teil des Paars, wenn wir es mal so neutral ausdrücken, der sagt: M-m.
Der findet es nicht so toll.
Nicht mit mir.
Genau.
So'n Zeug.
Genau.
Das haben wir noch nie so gemacht. Was auch immer. Genau. Alle möglichen Argumente. Auf jeden Fall will er, will sie da nicht mitgehen. Und wir mögen es ja immer, wenn es ein bisschen umgedreht ist. Deswegen dieser Titel, die 3 Tipps, wie er garantiert nicht mitgeht. Also wir hätten auch sagen können.
Und in der Folge natürlich.
Natürlich dann auch die 3 Tipps, wie er mitgeht. Also was du halt anders machen kannst. Logisch. Also wäre sonst ein bisschen gemein.
Genau. Und schreib uns auf jeden Fall, ob das eine Folge ist, die für dich relevant ist, ob du dieses Thema aus deinem Erleben kennst oder ob es bei euch vielleicht ganz anders ist und ihr von Haus aus gemeinsam auf dem Gemeckerfrei-Weg unterwegs seid. Wie auch immer. Also lass uns das super gerne wissen. Und bevor wir jetzt mit dem Inhalt starten, noch den kurzen Reminder, falls du den Podcast noch nicht abonniert hast oder den YouTube-Kanal noch nicht abonniert hast. Freuen wir uns sehr, wenn du das machst und die Glocke aktivierst. Du hilfst uns damit, unsere Mission, unsere Vision in die Welt zu tragen und die Welt für Kinder schöner zu machen. Vielen Dank!
Okay, also was sind jetzt die 3 Tipps, die dazu führen, dass er garantiert nicht mitgeht? Ja, der erste ist schon sehr spannend, und wir haben diese Reihenfolge auch extra so gewählt, weil wir natürlich auch schon so ein bisschen von unseren Kunden und Teilnehmern wissen, wo so der Schuh drückt oder was häufig passiert. Und—
Tada! Erwarte nicht von dem anderen, dass er deine Begeisterung für diesen Weg oder fürs Gemeckerfreiwerden teilt. Also der beste Tipp, wie er nicht mitgeht.
Erwarte es von ihm nicht.
Erwarte—
Musst du jetzt. Klar, habe ich jetzt gehört, Uli und Bernd, weißt du schon, machen wir ab sofort so. Nichts mehr mit Kindern sagen, was sie tun sollen, sondern das wird jetzt so und so und so gemacht.
Genau, also erwarte von ihm, dass er die Begeisterung, die du für dieses Thema gerade hast, teilt. Damit wirst du ihn garantiert nicht dazu bringen, Spaß zu haben, das für sich zu entdecken.
Und daran ganz im Gegenteil. Du wirst wahrscheinlich eher Widerstand gegen Bewegung erzeugen und so weiter.
Und ich weiß schon, das ist natürlich schwierig und ich kenne das von mir selber, weil wenn ich irgendwas Neues lerne, was mich so richtig begeistert, dann bin ich so ein Sprudelnder und dann will ich das die ganze Zeit und jedem erzählen und Dann auszuhalten, dass das meine Begeisterung ist und dass das nicht Bernds Begeisterung sein muss, das ist natürlich ein Learning. Und gleichzeitig einfach zu sagen, als Beispiel nur: Boah, kann ich dir davon erzählen, ich finde es so toll, es macht mir so eine Freude und es ist mir so logisch und ich finde es so großartig, darf ich dir dir davon erzählen, würdest du mir zuhören? Dann sagst du: Ja klar. Aber nur, wenn ich das nicht pro forma sage. Weil wenn ich sage: Darf ich dir das erzählen, würdest du mir zuhören?
Und schon anfängst du.
Nein, und mein System, entschuldige, mein System sagt, wenn ich jetzt so begeistert bin und ich es ihm dann erzähle, dann ist er bestimmt auch so begeistert.
Genau, du darfst es eigentlich nur aus der Haltung heraus erzählen, okay, ich will mich einfach mal mitteilen.
So wie wenn ich jetzt vom Yoga komme und halt einfach Riesenspaß da hatte und dem Bernd erzähle, boah, heute habe ich Paschvita Asana gemacht und ich habe das gemacht und ich habe das gemacht und es ist so toll und es hat so Spaß gemacht und ich bin voll begeistert. Und das kann ich dem Bernd erzählen, ohne die Erwartung zu haben, dass ob du auch Yoga machst, weil es mir vollkommen wurscht, ob du Yoga machst oder nicht. Oder wenn ich ein Hobby habe, wenn ich jetzt gern Saxophon spielen würde, oder manche von euch, wir haben das immer wieder schon gehört, manche von euch nähen gerne. Kein Mensch kommt auf die Idee zu sagen, komm jetzt nähe endlich auch mal, ich will auch, dass du so gerne nähst. Ich hätte dir irgendwie viel zu viel Kinderklamotten, wenn ihr jetzt beide Kinderklamotten nähen würdet, irgendwie Unfug. Ja, so Sondern frag den anderen, also was kannst du tun? Erwarte nicht, dass der andere deine Begeisterung teilt, und schlag und frag nach, ob du deine Begeisterung teilen kannst, ohne eine Erwartung daran zu haben.
Das Wichtige ist die Erwartung, und da darfst du ganz gut aufpassen, weil wir haben ganz schnell Erwartungen. Gerade an den Partner haben wir ganz schnell eine Erwartung, ohne dass wir es so bewusst entscheiden oder bemerken.
Deswegen schau, wie ich mache es jetzt mal beim Yoga. Und heute habe ich, weißt du, und jetzt kann ich schon die Vorbeuge so, dass ich mit der ganzen Handfläche auf dem Boden komme und mein Rücken ist immer noch gerade. Boah, es ist so cool, dass ich das jetzt kann. Übrigens Also das ist schon, wenn man gesund alt werden will, ist es schon voll wichtig, dass man mit den Füßen, mit den Händen auf den Boden kommt, wenn die Füße durchgestreckt sind. Und dann hast du so eine, so, so einen Seitenhieb reingepackt und so. Willst du es nicht auch mal ausprobieren während, also so eine Vorbeuge, so Yoga, das wäre für dich schon voll auch gut.
Ich kann auch schon die Füße auf den Boden machen.
Beim Sitzen?
Bei der Vorbeuge.
Merkst du, wie schnell das passiert, dass wir, wenn wir von was begeistert sind und glauben, dass das was Gutes ist, dass wir den anderen da überreden wollen, dass wir die Erwartung haben, dass der andere das auch toll findet, aus einer guten Absicht heraus. Wenn ich was ausprobiere, was mit den Kindern besser funktioniert als alles, was ich bisher gemacht habe, und ich dann dem Bernd davon erzähle, voller Begeisterung, weil das super funktioniert hat, Und natürlich will ich dann auch, dass es für dich mit den Kindern leichter ist. Und dann hätte ich natürlich die Erwartung, so, dann komm, probier das doch auch mal aus, das geht viel besser. Willst du es nicht auch mal machen? Aber nein, nein, lass es einfach.
Genau, und weil dann lässt du dem anderen auch die Freiheit Selbst zu entscheiden, ja, und das selbst rauszufinden und erstmal anhand deines Beispiels zu sehen, was funktioniert und wie gut es funktioniert.
Der Bernd macht jetzt nur nebenbei bemerkt, der Bernd macht jetzt auch wieder Yoga, nur weil ich immer Yoga mache, aber nicht weil ich gesagt habe, du solltest jetzt mal Yoga machen. So, lass uns mal den, der ist, der ist wichtig. Ja, der zweite Punkt, das hat schon so eine, das geht schon fließend ineinander über.
Du machst ihm am besten immer ungefragte Vorschläge, wie er es besser machen könnte mit den Kindern.
Ja, und was jetzt, was er tun müsste, um ein guter Vater oder im anderen Fall eine gute Mutter zu sein. Also ich meine, nur mal so nebenbei bemerkt, wenn ich jetzt von dir erwarten würde, wenn ich jetzt sagen würde, du musst jetzt hier jede Podcastfolge hören, die du noch nicht gehört hast, wie gerne würdest du das hören wollen? Also die Frage, die dahinter steckt, ist: Wie gerne kriegst du gesagt, was du tun sollst?
Ja, und wie du es tun sollst, dann ja auch noch dazu. Also wenn ich sagen würde, okay, also in Zukunft hier Podcastfolge heißt Stift, Zettel, du sitzt am Schreibtisch und dann wird da mitgeschrieben. Macht das überhaupt Sinn? Steps draus gemacht, was setze ich jetzt um, wie mache ich das nächste Woche?
Ja, und also wir Menschen mögen das einfach nicht. Wir sind halt froh, dass wir nicht mehr in die Schule gehen müssen und nicht mehr tun müssen, was andere sagen, was wir tun sollen.
Beziehungsweise viele müssen das ja sowieso noch in ihrem beruflichen Umfeld und so weiter. Und das reicht schon da.
Ja, genau. Und deshalb mach dich doch neugierig. Also wie kannst du es anders machen? Mach dich interessant. Ja, genau. Mach dich interessant. Löse Situationen anders als bisher und genieße still, wenn es funktioniert. Und beobachte, ob und wann der andere anfängt, dich nachzuahmen. Weil wir Menschen sind ja schon voll lernfähig. Wenn wir bei jemandem was sehen, was funktioniert, dann sind wir ganz gut darin, das nachzumachen. Und das ist auch das, was unsere Teilnehmer, wenn es funktioniert, wenn die Partner einfach mit dem den Weg mitgehen. Wie das funktioniert, ist immer, wenn die einfach, die Teilnehmer total gechillt sind, keine Erwartung haben, keine Verbesserungsvorschläge machen und einfach ihr Ding machen. Und der Erfolg führt dazu, dass der andere es einfach nachmacht. Und solange dein Partner es vielleicht noch nicht nachmacht, ist es nur das Feedback für für dich, dass da noch eine Erwartung drinsteckt. Weil in dem Moment, wo keine Erwartung drinsteckt— Nachahmen ist eine der drei großen Lernstrategien.
Ja, und es passiert eben automatisch, es passiert total unbewusst, macht er das. Da brauchst du am Ende des Tages brauchst du nichts zu tun, außer die Erwartung loszulassen und es gut vorzumachen quasi. Das gute Role Model sein, das Vorbild sein. Dann wird das von selber funktionieren. Und dann irgendwann kommt ihr auf die Ebene, dass ihr drüber sprecht, dass vielleicht mal jemand fragt, wie machst du das? Du sagst da immer den Satz, wie sagst du das genau? Also so gibt es jetzt bei Gemeinschaften nicht so genaue Sätze, aber manche schon. Und wie machst du das, dass dich das nicht mehr nervt oder so? Und dann auf einmal, aber das darf halt ein bisschen reifen. Und sei vor allen Dingen auch nicht, selbst wenn ihr mal so Gespräche hattet, wo der andere, die andere Seite so dagegen gegangen ist und gesagt hat, na, was für ein Quatsch und so weiter und so fort. Ignoriere das mal, also red nicht weiter drüber, haben wir ja schon gesagt, versuch nicht weiter eine Erwartung zu haben. Ignoriere das, vergiss das und lass es einfach weiter wirken. Und sei dann nicht genervt, wenn er es dann doch nachmacht, weil Eben das passiert komplett unbewusst.
Ja, und auch nicht in so eine Besserwisserhaltung gehen. Also so ein: Ja, bei mir funktioniert das halt.
Die wollten nicht ins Bett gehen bei dir heute Abend.
Ja, also, aber das passiert ganz oft. Der Bernd hat es jetzt übertrieben, aber das passiert. Ja, ich weiß, nur so im Ansatz. Haben wir das immer wieder, dass Eltern untereinander konkurrieren. Und wenn du zum Beispiel angefressen bist, weil er sich nicht so dafür interessiert, ein besserer Vater zu werden, wie du eine bessere Mama werden willst, wenn du davon schon ein bisschen angefressen bist zum Beispiel, dann passiert das ganz leicht, dass da so eine Konkurrenz reinkommt, so ein: Ja, dir werde ich es aber zeigen! Ja, das hast du dann davon, dass die Kinder wollen halt mit dir nicht mehr ins Bett gehen, weil du bist halt auch ein Stinkstiefel. So, und das ist oft auch nur ein innerer Dialog. Also das ist oft nur eine Haltung. Und da einfach total achtsam sein, dass du dich nicht aufs hohe Ross setzt und sagst: Ja, ich beschäftige mich ja auch viel damit. Ich lerne da ja auch viel. Ich mache ja auch viel anders. Ich investiere ja da auch Zeit. Du machst ja nichts. Kein Wunder. Sondern mit so einer einladenden, offenen, herzoffenen Haltung einfach zu sagen: Ich gehe jetzt für uns gemeinsam diesen Weg, und ich weiß, du wirst auch davon profitieren, wenn du so weit bist. Und bis dahin habe ich mein Herz offen, die Hände sind offen, du kannst jederzeit kommen. Ich erkläre dir auch 100 Mal, was ich da jetzt wie gemacht habe, wenn du mich fragst. Ich feier dich dafür, dass, wenn es bei dir funktioniert hat, wie auch immer. Also dieses Ich, ich, ich bin da. Ich setze mich nicht auf mein Wissen und so bin der Besserwisser dabei, sondern ich. Und ich habe auch nicht die Erwartung, dass du es nachmachst, sondern ich bin einfach nur da. Und ich weiß, irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, da kannst du einfach mitgehen. Der dritte Aspekt, was du tun musst, damit er auf gar keinen Fall mitgeht.
Ja, das ist das Beste. Kritisiere den anderen vor den Kindern. Also sag einfach, so muss mir gerade ein Beispiel einfallen: Jetzt schrei die Kinder nicht schon wieder an!
Jetzt mecker nicht hier wieder so rum.
Wir haben doch gesagt, wir tun das nicht mehr.
Oder zum Kind zu sagen: Der Papa spinnt auch gerade. Nee, natürlich musst du die Gurke nicht essen, auch wenn der Papa das sagt, weil der hat sie gerade nicht mehr alle. All diese Dinge. Und auch das passiert so schnell. Wir haben so viele Teilnehmer, da gibt es Koalitionen zwischen den Müttern und den Kindern gegen die Väter. Und ja, manchmal ist das eine Gratwanderung, wie man sich verhält, wenn man das Gefühl hat, der andere ist zu den Kindern wirklich fies und man müsste Partei ergreifen mit den Kindern, damit die sich nicht falsch fühlen. Ich weiß, dazu können wir auch noch mal wieder eine andere Folge machen. Nur am Ende des Tages schadet dieses Partei ergreifen, also wenn, wenn du quasi dich mit dem Kind Eine Koalition schließt gegen einen Elternteil schadet eurer Elternbeziehung einfach so dermaßen nachhaltig, dass ich alles tun würde, um das zu vermeiden.
Es schadet ja auch der Beziehung von dem anderen Elternteil und dem Kind sowieso. Absolut, das ist einfach so schädlich. Also da solltet ihr halt auch schnellstens als Paar gucken, dass ihr eine Lösung findet. Wie könnt ihr was ausmachen, dass ihr gegenseitig übernehmt? Weil das ist ja am Ende des Tages, jetzt gehen wir doch kurz, aber ich fänd's jetzt blöd, das nicht zu sagen. Irgendwas, was kann ich einfach den Arm auf die Schulter legen. Pass auf, ich kann gerade, du bist jetzt gerade überfordert. Also das muss man natürlich miteinander ausmachen, weil sonst ist es ja auch schon wieder eine Kritik. Gleichzeitig, wenn man ehrlich ist, ist es ja meistens eine Entlastung, wenn der andere dann übernimmt, der gerade besser drauf ist oder es besser nehmen kann oder entspannter bleiben kann.
Die Sache ist einfach, egal wer von euch gerade in den Gemeckerfreiweg verliebt ist, Ihr seid einfach ein Team. Ihr seid ein Team. Und das ist schon der größte Fehler, der in vielen Familien passiert, dass Menschen Eltern werden, ohne ein Elternteam zu werden. Und auf diesem Weg, bessere Eltern zu werden, damit es mit den Kindern besser funktioniert, kommen die meisten Familien an den Punkt, dass sie eben auch als Eltern ein richtig gutes Team werden müssen, dass sie gemeinsame Ziele brauchen, wie sie Familie leben wollen, dass sie das entwickeln müssen, wie funktioniert Elternsein miteinander, wie bringen wir da unsere verschiedenen Ansichten mit rein. Und der Gemeckerfreiweg kann euch da wahnsinnig gut dabei unterstützen, weil wir für alle Aspekte was anbieten, wo ihr das lernen könnt. Und wichtig ist eben, dass ihr euch das bewusst macht, dass ihr als Eltern ein Team sein müsst, dass einer vorausgehen kann und der andere hinterherkommen darf, dass das nichts damit zu tun hat, dass man kein Team ist. Es ist sogar oft so, dass wenn das, dass man sich so austariert, wenn die Frauen zum Beispiel zu bedürfnisorientiert zu weich, zu laissez-faire sind, dass die Männer extrem zu autoritär, zu hart, zu regelkonform und so weiter werden. Auch das gibt es wieder andersrum.
Auszugleichen einfach.
Ja, auch das gibt es wieder.
Ja, ist ja egal.
Ist egal, wer jetzt welchen Part einnimmt.
Genau, das ist egal. Ja, das kann so und so sein. Ja, nur es ist, du gleichst es immer aus und manchmal ist der andere dann für dich streng quasi, oder umgekehrt.
Und wenn du eben den Gemeckerfreiweg gehst und liebevoll und klar wirst, dann bewegst du dich in eine Mitte, wo der andere auch in die Mitte kommen kann. Und dann findet ihr mit der Zeit euer Gemeinsames. Also lass dich da nicht entmutigen. Das ist, wenn du auf dem Weg bist, und selbst wenn dein Partner gerade noch nicht so mitgeht, wie du dir das wünschst, du bist auf dem richtig guten Weg, wenn du diese Dinge berücksichtigst, die du vermeiden solltest, und gleichzeitig im Blick hast, dass ihr als Eltern ein gutes Team werdet und dass das, was du gerade dafür tust, die perfekte Grundlage dafür bildet. Und dann freuen wir uns auf deinen Bericht. Ich würde das nämlich gerne kurz erzählen von einer Teilnehmerin, die jetzt letztens geschrieben hat. Ich glaube, die ist schon 2 oder 3 Jahre mit uns unterwegs und jetzt auf einmal die Jetzt ist es so weit, dass der Vater, der immer so ganz anders war, ganz extreme Gegenposition eingenommen hat, dass der jetzt mit ihr zusammen die Situationen gemeckerfrei löst und für sich da auch eine Bestätigung und eine Wertschätzung draus zieht. Ja, und egal wie lang es dauert, wenn du hartnäckig bist und dran bleibst, kommt ihr ans Ziel als Elternpaar. Danke fürs Zuhören.
In diesem Sinne, alles Liebe. Danke fürs Zuhören und Zuschauen.
Genau.
Und bis zum nächsten Mal.
Macht's gut. Tschüss. Ciao.
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