Die 4 wichtigsten Worte in jeder Beziehung - Podcast 115

Bernd and Sprecher A argue that "Es tut mir leid" (I'm sorry) is the four words that can transform any relationship. The phrase works not as an admission of guilt but as genuine empathy that opens dialogue again, whether you're fighting with a partner, raising kids, or cleaning the kitchen together.
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Genau, und damit probiert es einfach mal aus. Also bei uns ist das wirklich, ist wirklich ein Wundermittel. Hallo, herzlich willkommen hier beim Gemeckerfrei Podcast, dem Podcast für liebevolle Beziehungen in der Familie, als Paar und mit dir selbst. So schön, dass du wieder da bist, dass du eingeschaltet hast, dass du uns uns deine Zeit schenkst, dass du uns zuhören magst oder zuschauen magst. Und ja, wir freuen uns, dass wir mal wieder eine Folge mit dir teilen dürfen.
Und zwar haben wir uns mal überlegt, heute über die wichtigsten Wörter in einer Beziehung oder in jeder Beziehung zu sprechen.
Also genau genommen sogar die 4 wichtigsten Wörter in jeder Beziehung. Und es geht überhaupt nicht nur um Partnerschaften, sondern genauso um die Beziehungen zu deinen Kindern, Beziehungen unter den Kindern, Beziehungen zu Freunden, zu den eigenen Eltern, zu dir selber. Ja, also es gibt einen Satz mit 4 Wörtern, und wenn du den beherrschst und wenn du den fluffig anwenden kannst, und nicht nur als Floskel, sondern das auch lebst, Haltung hast, aus dem tiefsten Herzen, ja, dann wirst du jede Beziehung damit nicht nur aufs nächste Level katapultieren, sondern du wirst auch in jedem Moment, in dem es vielleicht mal schwierig wird oder schwierig ist, weg da rausfinden, ganz easy.
Ja, und den Weg bereiten, nicht nur für dich daraus, sondern für eben alle Beteiligten, also beide jetzt.
Ja, genau, was dann auch wieder dazu führt, dass ihr als Paar, als, also, ne, wie gesagt, es geht auch für ganze Familien, dass ihr gemeinsam gestärkt aus einem Konflikt oder einer frustrierenden Situation oder wie auch immer herausgeht. Sozusagen.
Also, dass eure Verbindung dadurch immer noch tiefer wird und gestärkt.
Ja. Und jetzt bist du wahrscheinlich schon neugierig, welche 4 Wörter meinen wir wohl?
Ich denke jetzt, ganz viele sitzen da und sagen, ich komme nur auf 3. Ja, wenn du jetzt das Klischee nimmst, dann würdest du sagen, ich liebe dich.
Und das heißt nicht, ich liebe dich sehr, das ist nicht gemeint.
Ich liebe dich, was sie jetzt alles versucht haben.
Also wir meinen einen anderen Satz, wir meinen andere 4 Wörter.
Und wir hören jetzt auf und machen nichts und Gewinnspiel bis nächste Woche. Nein, Quatsch, Spaß.
Aber vielleicht machst du dir kurz einen Moment Zeit und sagst, okay, also ich liebe dich ist es nicht, was Könnte es dann sein? Und vielleicht weißt du es auch schon.
Also wenn du uns schon kennst länger, musst du schon eine ziemlich sichere Vermutung haben.
Hast du schon eine gute? Bestes Schmuckstück.
Educated Guess.
Ja, genau.
Also sollen wir das Geheimnis lüften? Wir hätten so eine Silvesterrakete. Wie heißen die? So eine Tortenfontäne.
Genau. Konfetti. Also das erste Wort. Wir machen es mal spannend. Das erste Wort von unserem wundervollen Vier-Wort-Satz ist es.
Das zweite Wort ist tut.
Jetzt wissen es wahrscheinlich schon viele.
Wird natürlich erst das vierte Wort.
Ist das vierte Wort? Das dritte Wort. Also das erste Wort ist es, das zweite Wort ist tut, das dritte Wort ist mir, und das vierte Wort ist leid. Es tut mir leid.
Es tut mir leid, dass ich dich durcheinandergebracht habe.
Das ist voll in Ordnung.
Das stimmt aber nicht so ganz lustig. Nein, es war jetzt natürlich ein Spaß. Es geht darum, diesen Satz nicht nur zu sagen, wie man ihn natürlich schnell als Floskel sagt, so wie man als Kind gelernt hat, bitte und danke zu sagen. Ganz egal, ob man sich bedanken mag oder nicht, hat man vielleicht auch gelernt zu sagen: Es tut mir leid oder entschuldige. Aber wir nehmen extra den Satz: Es tut mir leid. Es hat überhaupt nichts mit Entschuldigung zu tun. Aber ihn eben nicht als Floskel zu nutzen, sondern wirklich zu sagen, es tut mir leid, weil es tut mir leid.
Genau.
Ich fühle es auch, dass es mir leid tut.
Genau, jetzt hast du schon, haben wir schon so eine Schleife gedreht oder sind schon da dran lang geschlittert, was eigentlich, worum es eigentlich geht und worum es nicht geht. Lass uns das noch mal groß machen, zu sagen, der riesengroße, also was bedeutet es eigentlich zu sagen, es tut mir leid. Zu sagen, es tut mir leid, bedeutet, ich drücke mein tiefstes Bedauern aus.
Das Bedauern darüber, dass die Situation so ist, wie sie gerade ist, oder so war, wie sie eben bis eben gerade war.
Dass wir es gerade zusammen nicht anders hingekriegt haben. Weil schnupsegal, wodurch zu welchem Thema ein Konflikt entsteht. Also vollkommen, ob das jetzt gerade beim Aufbauen von einem Gesellschaftsspiel ist, ob das beim Küche aufräumen ist, ob das darum geht, wer sich wann um die Kinder kümmert, ob das darum geht, wer wann Zeit bekommt zu arbeiten, ob das darum geht, ob man jetzt Weihnachtsdeko aufhängt oder nicht. Also vollkommen egal. Also lass uns doch mal ehrlich sein, diese Dinge, jedes Ding für sich ist doch im Verhältnis zu der Beziehung, die du zu der Person hast, vollkommen irrelevant. Also ob jetzt die Küche so aufgeräumt ist oder so aufgeräumt ist, ob jetzt Weihnachtslichter im Garten hängen oder nicht, ob das Bett frisch bezogen ist oder nicht, das sind alles Dinge, da kannst du sagen, das ist mir schon, das ist mir schon super wichtig, aber würdest du dafür jetzt jetzt die Beziehung zu dieser Person opfern wollen? Also würdest du sagen, okay, weil du jetzt das Bett— Bernd, weil du jetzt das Bett nicht frisch bezogen hast, trenne ich mich von dir?
Okay, ich finde es süß.
Noch schnell: Natürlich nicht. Nein, natürlich nicht. Also natürlich nicht, würdest du. Und selbst wenn Na, vielleicht sagst du jetzt, ja, aber ich habe das, wir haben das Thema schon 300.000 Jahre und irgendwann ist es schon so, dass es mich so nervt, dass ich mir überlege, ob ich deshalb jetzt so, und ich habe schon noch 750 andere Themen und irgendwie. Auch dann große Empfehlung, probier diesen Satz mal aus. Es tut mir leid, Und du sagst damit nicht, es tut mir leid, dass ich meine Meinung habe. Du sagst damit auch nicht, es tut mir leid, dass mir frisch bezogene Betten wichtig sind, sondern du sagst nur, es tut mir leid, dass wir da jetzt gerade keinen gemeinsamen Standpunkt finden.
Das ist das schöne Wort. Ich drücke mein Bedauern aus.
Ja, genau.
Da gibt es, das kann man nur nicht so. Also es tut mir leid ist der Satz, der einfach sagt, ich bedauere, dass dies oder jenes gerade zwischen uns passiert ist.
Genau, und das ist auch dieser Riesenunterschied zu Entschuldigung. Deshalb ist total wichtig, es geht überhaupt nicht darum, dass du dich beim anderen entschuldigst, weil in dem Moment, wo du dich entschuldigst, nimmst du wörtlich gesehen die Schuld auf dich. Dann sagst du Entschuldigung, dass es schiefgegangen ist. Dann sagst du, ich bin schuld, dass es schiefgegangen ist. Aber das ist ja nicht wahr.
Erstens haben das immer zwei konstruiert, konstruiert ist falsch, aber halt haben zwei die Situation erschaffen. Das sind alle beide, die da irgendwie mit dran beteiligt sind. Und ich will auch da nicht Schuld sagen, weil das Konzept von Schuld ist einfach Unsinn.
Ja, das ist Unsinn. Und also jetzt lass uns das Beispiel nehmen. Ich sage also einmal in der Woche hätte ich gern, das ist nur als Beispiel, einmal in der Woche hätte ich gern frisch bezogene Betten. Und der Bernd sagt. Reicht auch einmal im Monat. Vielleicht sagst du jetzt, ja, im Vierteljahr reicht's auch. Also ist ja vollkommen egal, es gibt ja da keine objektiv richtige Meinung, es gibt ja keinen objektiv richtigen Standpunkt. In Hotels beziehen die Betten jeden Tag neu, wenn du nichts sagst, ne. Also es gibt nicht das, den richtigen Standpunkt. Und wenn du also ein Standpunkt vertrittst, der nicht der richtige Standpunkt ist, also Da kannst du ja nicht dran schuld sein, weil es gibt ja keinen richtigen Standpunkt. Das Konzept ist einfach abstrus.
Ja, genau. Und deswegen ist so wichtig, dass du den Satz sagst: Es tut mir leid. Aber dabei weder Schuld auf dich nimmst noch auf jemand anderen pointest, sondern einfach sagst: Es tut mir leid, dass wir gerade einen Ärger hatten. Es tut mir leid, dass wir gerade Streit hatten, was es auch immer genau.
Genau, und damit probiert es einfach mal aus. Also bei uns ist das wirklich, ist wirklich ein Wundermittel, ne? Es ist wirklich ein Wundermittel. Und du warst da drin früher immer der, der noch viel, also von uns beiden, der Bessere war, der es besser hingekriegt hat, ne? Weil du hast es einfach sofort immer, ne? Also wenn es irgendwie Knatsch gab, dann hast du halt einfach gesagt, boah, das tut mir jetzt leid, dass wir Das tut mir jetzt einfach leid. Ich will überhaupt keinen Ärger mit dir haben. Ja.
Und es tut mir— was dir natürlich auch leidtun kann, ist, du kannst auch sagen, es tut mir auch leid, was ich jetzt alles dazu beigetragen habe, dass es jetzt Ärger gegeben hat. Auch das ist ja kein Schuld-auf-sich-nehmen.
Ja, es tut mir leid, dass ich gerade einfach einen Knall hatte. Ja, auch das habe ich letztens gesagt. Ja, wo ich mal irgendwie— ich weiß auch nicht, ich weiß eigentlich nicht, was da los war. Da hatte ich irgendwie mal kurz meine dollen 5 Minuten und dann habe habe ich auch nur gesagt, hier, es tut mir total leid, ich glaube, ich hatte gerade echt irgendwie einen Knall, keine Ahnung. Ja, so. Und das ist dieses, das ist so verbindend, es tut mir leid sagen zu können, ist so verbindend. Und das ist so heilsam, weil das sofort wieder eine Rangfolge herstellt, was hier gerade eigentlich bedeutsam und wichtig ist, um was es hier eigentlich gerade wirklich geht. Und in dem Moment, wo du zum anderen sagst, boah, Es tut mir leid, dass wir es gerade nicht— also es tut mir leid, auch zu sagen, tut mir leid, was, wenn ich es gerade nicht so verstehen kann, wie du es mir erklären willst. Das ist doch keine Absicht. Du stehst doch nicht morgens auf und denkst dir, also wenn mir heute mein Kind— also wenn mein Kind heute kommt und was von mir will, dann missverstehe ich es einfach, weil heute ist der Tag, da habe ich mal keine Lust zu verstehen. Oder heute ist der Tag, ich habe mich schon so lange nicht mehr mit meinem Mann gezofft oder mit meiner Frau. Heute wird der, heute, das macht doch kein Mensch.
Macht keinen Spaß.
Genau. Und wenn du das klar hast, dass es tut mir leid zu sagen kein Zeichen von Schuldeingeständnis ist und kein Zeichen von Schwäche ist, sondern ganz im Gegenteil ein Zeichen von Stärke ist, dann wird Dir viel leichter fallen, das ab sofort anzuwenden.
Und es ist immer, es macht halt sofort eine Ebene auf zwischen euch, die dazu da ist, um erstmal sich wieder zu verbinden und um dann entspannt über das Thema, um das es vielleicht ging, weil das braucht vielleicht ja trotzdem noch Klärung, ja, außer es ist jetzt, wo man sagt, das auch einfach streichen, löschen und weiter im Geschäft. Aber halt manchmal muss ich ja trotzdem noch drüber sprechen, ja, und, oder oft sogar, aber dann hast du den Boden, wo du sagen kannst, ach okay, jetzt können wir eigentlich in Ruhe, ohne eben weiter zu keifen, ja, die Sache klären.
Ganz ehrlich, in dem Moment, wo du dich schon angegriffen fühlst, in dem Moment, wo du dich minderwertig fühlst, in dem Moment, wo du das Gefühl hast, du hast wieder was falsch gemacht, oder in dem Moment, wo du das Gefühl hast, du kriegst es einfach nicht, der andere ist einfach so blöd, der hört einfach nicht richtig, was du ihm sagen willst, also ganz egal egal, ob du gerade dich verurteilst oder den anderen verurteilst, da seid ihr nicht in einem energetischen Zustand, wo euch eine gute Lösung für ein Problem einfällt. Das geht einfach überhaupt nicht. Und da kommt nur Mist raus. Und die Gefahr ist einfach, dass man dann Ja, also was heißt Gefahr? Ich will das jetzt nicht zu groß machen, aber am Ende des Tages machst du in solchen Situationen, wenn du eben nicht in der Lage bist, dein Bedauern auszudrücken, wenn du nicht dieses Es tut mir leid sagen kannst, dann machst du halt auch durchaus was kaputt an so einer Beziehung. Weil ein Kind, das, wenn du in der Beziehung zu deinem Kind, wenn es vielleicht auch schon ein bisschen älter ist, wenn du meinst, du bist der, der immer recht hat, also warum genau sollte dieses Kind dir noch irgendwas erzählen wollen? Wenn du ja eh immer meinst, recht zu haben, also wenn, warum sollte dieses Kind mit dir diskutieren, wenn es eh keine Chance hat gegen dich, weil du immer die besseren und die mehreren Argumente hast? Also warum würde dein Partner mit dir diskutieren, wenn du eh immer die bist mit den besseren Argumenten? Und dann wird halt Stück für Stück für Stück wird dann die Kommunikation schlechter, weil derjenige in dieser Beziehung, in der Konstellation, der sich tendenziell unterlegen gelegen fühlt, sich zurückzieht, er zieht sich zurück. Und das findest du da, also derjenige, der nicht unterlegen ist, der überlegen ist, der, der tendenziell überlegen ist, der vielleicht besser ist in der Kommunikation und länger drüber nachdenkt und sich mehr Gedanken drüber macht, der ist dann irgendwann total genervt, weil er das Gefühl hat, dem anderen ist das alles irgendwie vollkommen wurscht.
Ja, weil der natürlich sich zurückzieht, und das heißt, der beteiligt sich halt auch nicht mehr, hat keine Meinungen mehr, sagt, mir doch egal, Und das nervt natürlich den anderen dann auch wieder, weil vor allen Dingen sagt der dann irgendwann, ja, ich muss mich um alles kümmern.
Ja, genau.
Ich muss alles wissen, ich muss alles, ich muss alles entscheiden.
Das war früher mal so ein Thema auch zwischen uns, dass ich einfach, du hast dich dann so zurückgezogen und ich habe einfach, ich hatte das Gefühl, ich habe einfach keine Lust, jede Entscheidung zu treffen. Wer bin ich denn hier? Muss ja schon alle Entscheidungen damals für mein Business irgendwie treffen und ich hatte einfach nicht Lust. Bewusst für uns als Familie jede Entscheidung auch zu treffen. Aber das mussten wir halt auch erst erkennen, dass das schon auch damit zusammenhängt, dass ich halt schon auch gut darin war, der Meinung zu sein, ich wüsste besser, wie es geht.
Ja, wir mussten dahin kommen, dass Entscheidungen auch okay sind, die halt anders sind, vielleicht. Und das, das Fiese ist, das schleicht sich ja total langsam ein. Das passiert ja nicht in 2 Tagen, sondern so eine Dynamik, das passiert ja über Jahre hinweg. Ja, dann darfst du es halt erkennen und Und wenn du es jetzt anhand dieser Folge auch erkennst, dann darfst du halt dir auch ein bisschen sagen, ja cool, erkannt, und jetzt ändern wir das. Und das darf halt auch wieder ein paar Tage dauern. Es geht meistens schneller. Das bewusste Ändern geht immer schneller als dieses unbewusste Sich-Einschleichen. Aber es dauert halt manchmal ein bisschen.
Genau, das ist halt auch so. Ich würde gerne noch mal den Bogen spannen auf die Kids. Weil jetzt zum Beispiel auch, wenn du so einen angehenden Teenager hast, der sich irgendwie nur noch in seinem Zimmer verkriecht und der irgendwie über nichts redet und nichts teilt und irgendwie zum Essen kurz kommt, wenn überhaupt, und dann wieder da in seiner Höhle verschwindet und du kriegst irgendwie so gar nichts von ihm mit, dann kann das auch ein Anzeichen dafür sein, dass du halt in der Kommunikation zu viel Recht haben wolltest, dass du halt zu sehr auf deinem Standpunkt beharrt bist und dass das Kind oder der Teenager sich halt einfach denkt, boah, hey, rutsch mir doch den Buckel runter, weil was soll ich hier eigentlich noch? Also ich habe keine Lust. Also warum würde ich mich jetzt wieder anmeckern lassen sollen? Wenn du dann wieder der bist, der sagt, jetzt hast du wieder nicht deine Wäsche ins Bad geräumt, jetzt ist immer noch, da steht immer noch dreckiges Geschirr im Zimmer, jetzt hast du den Müll immer noch nicht rausgebracht, wie oft soll ich dir jetzt noch sagen, dass du für die Französischarbeit lernen muss. Also wer hat denn bitteschön Lust dazu, sich solche Sachen dauernd anzuhören? Und das ist auch nicht anders, kommt nur anders, also kommt nur verkleidet daher, zu sagen: Du Schatz, wir müssen mal reden. Wenn du zu deinem Kind sagst: Du, wir müssen mal, weil wie ist denn das jetzt eigentlich? Du hast doch da diese Französischarbeit, wann wolltest du denn jetzt mal dafür lernen? Weil also, wenn ich jetzt mal ehrlich sein darf, ich habe jetzt noch nicht so viel mitgekriegt, dass du so viel gelernt hättest und so, ne? Und wenn du die Haltung hast von Jetzt wird aber mal was gemacht. Und nicht eine offene Haltung hast von pures Interesse. Sag mal, was ist eigentlich gerade in deinem Leben los? Ich kriege so gar nichts mit, ne? Das ist das, was ich manchmal mache, wenn die halt viel Zeit mit sich verbringen, wenn die wenig das Gespräch mit uns suchen. Dann gehe ich halt mal hin und sag, du, also erstmal erste Frage: Auf einer Skala von 0 bis 10, wie gut geht's dir eigentlich gerade? Und dann kommt irgendeine Zahl, dann sage ich, du weißt, weil ich habe gerade das Gefühl, ich kriege so wenig mit von dir, ich weiß gar nicht, ist es gerade, brauchst du einfach gerade viel Zeit für dich, oder ist irgendwas, was du dir, dass du dich irgendwie zurückgezogen hast? Und so, da können wir eigentlich auch noch mal eine extra Folge drüber machen. Aber so, und dann kommt die Haltung, ist eine andere. Und das ist genau wie bei dem Es tut mir leid. Also einfach nur sagen, was tut mir leid, das kannst du vergessen. Also es sind halt, es geht nie um die Worte, die du sagst, sondern es geht um das, was du mit den Worten transportierst. So wie der Bernd das ganz am Anfang schon gesagt hat.
Ja, du darfst es einfach fühlen und in Wahrheit Fühlst du das, wenn du den Ärger beiseite schiebst, bist du immer traurig? Und ich glaube sogar, dass der Ärger in Wahrheit eine Art Traurigkeit ist. Bist du immer traurig über das, was an sich hier gerade passiert?
Genau, dass du dich nicht verstanden fühlst, so dass du das Gefühl hast, ihr kommt nicht zusammen.
Und auch, dass du vielleicht den anderen verletzt hast oder ihn irgendwie verletzt hast.
Ja, genau.
Und dann kann man ja immer noch den Drei-Wortsatz auch benutzen an der Stelle, wenn man diese, wenn man das gekriegt hat. Es tut mir wahnsinnig leid, es tut mir wahnsinnig leid, dass wir jetzt Ärger bekommen haben. Ja, genau, ich habe sie ein bisschen gesteigert. Also es tut mir leid, das, und du weißt ja, ich liebe dich. Oder nur, falls du es vergessen haben solltest, kannst du das—
wir kommen hier lauter und lauter Folgen, die wir aufnehmen könnten, weil hier ist nichts. Aber wir können einfach schon mal spoilern, weil das ist auch sowas, was wir feststellen, dass viele Paare sich bewusst machen dürfen, dass nur weil du sagst, natürlich liebe ich meinen Partner, natürlich finde ich den attraktiv, tief. Deshalb kannst du nicht davon ausgehen, dass der andere das auch schon weiß. Und deshalb ist es so wichtig, oder ist es eine gute Idee, dem Vierwortsatz oder dem gesteigerten Vierwort-zu-Fünfwortsatz, es tut mir wahnsinnig leid, noch den Dreiwortsatz, ich liebe dich, hinten anzuhängen oder nachzuschieben, genau, um einfach wirklich die Basis zu schaffen, zu sagen, boah, hey, Vielleicht ist auch gerade einfach unser Alltag zu stressig, whatever, und wir kriegen das wieder hin. Ich bin nicht bereit zu akzeptieren, dass irgendwas zwischen uns steht. Fertig, oder?
Ja, in diesem Sinne, viel Freude beim Ausprobieren, beim Umsetzen, beim Anwenden, und bis— wir freuen uns auf dein Feedback, voll gerne hier in den Kommentaren je nach Plattform oder auf Social Media oder auch per E-Mail. Und wir freuen uns, wenn du das nächste Mal wieder einschaltest, zuhörst, zuschaust.
Hab eine schöne Woche, bis bald, tschüss!
Danke fürs Zusehen. Was ist deine Meinung zu dem Thema? Was willst du uns vielleicht dazu fragen? Was willst du uns dazu sagen? Schreib's hier in die Kommentare. Wir freuen uns drauf, mit dir in Interaktion zu treten. Und wenn dir Video gefallen hat und du ab sofort nichts mehr verpassen willst von uns, dann klick jetzt auf Abonnieren, hier oder hier, je nachdem wo du es gerade anguckst. Vielen Dank und alles Liebe bis zum nächsten Mal.
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