Die Krux mit dem helfen - Podcast 097

Uli Bott and Bernd explore how parents help their kids too much, robbing them of chances to fail and build frustration tolerance. They use everyday examples like zippers and opening jars to show how this backfires, and cite studies showing most toddlers are creative geniuses until that ability fades by adulthood. The fix: wait for the child to ask, ask small questions instead, and let them make mistakes when it's safe.
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Ich bekenne mich schuldig. Ich bin in diese Falle wahrscheinlich millionenfach getappt.
Auszuhalten, dass das Kind seinen Weg ausprobiert, auch wenn du glaubst zu wissen, dass es erst mal total schiefgehen wird.
Hallo und herzlich willkommen hier beim Gemeckerfrei-Podcast, dem Podcast für liebevolle Beziehungen in der Familie, in der Beziehung, Beziehung und mit dir selbst. Schön, dass du da bist.
Ja, und wir sagen noch mal Hallo aus Schweden. Diesmal wieder mit echtem Küchenhintergrund.
Genau. Und wir wollen heute eine Folge mit dir teilen zum Thema: Die Krux mit dem Helfen. Und ich bekenne mich schuldig. Absolut. Ich bin in dieser Falle wahrscheinlich millionenfach getappt. Ich habe dabei wirklich so richtig viel falsch gemacht.
Ich auch, um es kurz zu fassen, ich auch.
Und was meinen wir damit?
Ja, Eltern wollen ja tendenziell Kindern vieles leicht machen.
Ja, wir glauben, dass wenn wir anderen Menschen was leicht machen, dass das ein Ausdruck von Liebe ist.
Ja, und die Tatsache, das tun zu wollen, ist ja auch ein Ausdruck von Liebe, würde ich sogar so sagen. Nur, nur das ist halt dummerweise gerade bei Kindern keine liebevolle Handlung ist. Keine liebevolle Handlung ist in den meisten Fällen auf die, auf eine lange Perspektive gesehen.
Ja, auch, auch auf die kurze Perspektive nicht, finde ich. Okay, also, aber vielleicht müssen wir erstmal noch ein bisschen konkreter werden. Also Wie oft greifst du ein, wenn deine Kinder irgendwas tun und bietest ihnen deine Unterstützung an oder übernimmst was für sie, was sie auch selber tun könnten, ohne dass sie dich davor um Hilfe gefragt haben? Das ist der wesentliche, entscheidende Punkt. Also das Kind, und es muss nicht immer verbal sein, also auch kleine Kinder, die noch nicht sprechen können, können sehr ja wohl deutlich machen, dass sie jetzt gerade Unterstützung brauchen. Aber wie oft greifen wir ein und tun was für den anderen, obwohl der andere noch in keinster Weise den Eindruck erweckt hat, als hätte er hier gerne Unterstützung? Also wie oft hast du schon deinem Kind, wenn es gerade versucht hat, die Jacke zuzumachen, den Reißverschluss zugemacht, ohne dass das Kind gezeigt hätte, dass es das jetzt alleine auf gar keinen Fall schaffen kann. Wie oft hast du ihm schon Glas aus der Hand genommen, um das aufzumachen? Also so ein, was weiß ich, irgendein Gurkenglas oder so was. Genau, so ein verschlossenes Glas. Wie oft hast du ihm das schon aus der Hand genommen, ohne zu fragen, ob es dabei überhaupt Hilfe haben will, ohne zu warten, bis das Kind anzeigt, dass es das alleine gerade nicht schafft.
Ja, oder wenn das Kind auch, wenn Kinder beim Spielen sind, ja, und bauen zum Beispiel was aus mit Bauklötzen ganz einfach und so und stellen die aufeinander auf eine Art und Weise, wie du natürlich als Erwachsener sofort weißt, das kann so nicht stehen bleiben, das wird runterfallen und immer wieder runterfallen. Und du siehst, das Kind macht immer wieder das Gleiche. Das machen Kinder, ja, es macht immer wieder das Gleiche und es fällt immer wieder um und es fängt immer wieder von vorne an. Wie schnell, und es sind vielleicht sogar in dem Fall noch Männer noch mehr wie Frauen, wie schnell gehst du hin und baust es mal schnell so auf, um zu zeigen, schau mal, so geht's besser, richtig, was auch immer. Und nimmst dem Kind damit in Wahrheit wieder eine Möglichkeit, oder hast eigentlich nur eingegriffen, ohne, das Kind hat ja kein Signal gegeben an der Stelle, dass es irgendwas braucht.
Genau. Und oft machen wir das, also wir machen es aus zwei Gründen, weil uns, weil also eigentlich finde ich aus zwei Gründen meistens, überprüft es gern für dich. Entweder machen wir es, weil es uns nicht schnell genug geht. Also das sind ja bei diesen ganzen alltäglichen Verrichtungen.
Der Reißverschluss wieder gerade.
Ja, oder wenn das Kind wäscht Salat und es dauert dir halt zu lange und du greifst, komm, wir machen das schnell, ich helfe dir schnell. Oder das Kind ja, irgendwas in der Küche, irgendwas mit, braucht ewig, bis es die Zahnpastatube aufgeschraubt hat, ist, räumt vielleicht sogar selber seine Sachen gerade auf, und dir geht's nicht schnell genug. Also all diese Dinge, ne, wo wir einfach, wo wir eingreifen, eigentlich überhaupt nicht mit Blick auf das Kind, sondern nur, wo wir helfen wollen, um unser Bedürfnis nach Geschwindigkeit oder nach Perfektion Funktion zu erfüllen. Und dann gibt es den anderen Aspekt, dass wir helfen, weil wir glauben, es wäre eine liebevolle Handlung. Und da einfach mal kurz zu, möchte ich einfach kurz insistieren und einfach mal kurz sagen, so dieses, wie gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Und das kannst du dir beim Helfen wirklich hinter die Ohren schreiben, weil die viel liebevollere Handlung wäre an dieser Stelle es machen zu lassen, auszuhalten, ja, auszuhalten, vielleicht zu beobachten, da zu sein für den Fall, dass das Kind deine Hilfe dann doch noch braucht, aber die auch noch nicht unbedingt aktiv anzubieten, eigentlich nicht, also wirklich nur zu sagen, okay, wir beschweren uns auf der anderen Seite alle, dass unsere Kinder keine Frustrationstoleranz haben, ja, nicht dranbleiben können, zu schnell aufgeben, dass sie mit Schwierigkeiten nicht händeln können. Können.
Ja, und da ist der Grund, ne?
Finde den Fehler. Ja, und wie gesagt, also ich habe ja mir schon so eingehört, angefangen sind schon so eingestiegen, wir bekennen uns schuldig, ne? Also ich habe das lange Zeit viel zu viel geholfen, weil ich, weil mein Bedürfnis oder der Wunsch, meine Liebe auszudrücken, auszudrücken, größer war als meine Bereitschaft, dem Kind den Raum zu bieten, für sich selbst auszuprobieren. Und weil ich eben dann Missverständnis für mich selber hatte, dass ich nicht verstanden habe, dass nicht zu helfen die liebevollere Handlung ist, solange das Kind nicht um Hilfe bittet.
Ja, was bei mir war, sogar noch ein anderer Punkt oft, dass ich gedacht habe, naja, Ich beschleunige damit ja das Lernen des Kindes. Also weißt du, weil ich ja mein Wissen, also erstmal habe ich natürlich immer gedacht, was ich für ein kluger, toller Hecht bin, aber ich gebe ja mein Wissen rein und dann kann das Kind darauf, dankeschön, und dann kann das Kind auf der Basis quasi weiterlernen und so. Aber das viel Wichtigere am Lernen ist ja eben nicht das Ergebnis, an der Stelle, sondern es ist der Weg. Und die Kinder jetzt gerade, wenn du noch mal mein Beispiel mit den Bauklötzen nimmst, in dem Alter, in dem Kinder mit Bauklötzen spielen und so was machen und das ständig wiederholen, gibt es für die, das ist eine so geile Phase, weil es gibt für das Kind ja noch gar kein, das ist richtig oder das ist falsch oder das funktioniert oder das funktioniert nicht. Weil wir als Eltern oft ja gar nicht, unsere Interpretation ist ja schon falsch, weil es könnte ja sein, das Kind findet es eigentlich geil, dass es genau auf die gleiche Art und Weise der Bauklotz immer wieder runterfällt.
Ja, genau.
Und weil das hat ja gar nicht die Idee, einen Turm zu bauen oder ein Haus oder was auch immer damit zu bauen, sondern das macht einfach nur immer wieder das Gleiche, weil es halt cool ist.
Ja, und schon Maria Montessori hat ja den Satz geprägt und das ist ja wieder so spannend, weißt du, ich wusste das ja alles und ich habe trotzdem zu viel geholfen. Also von dem her, falls da irgendwo noch ein schlechtes Gewissen in dir rumspringt, schick es mal schaukeln und gleichzeitig eben zu sehen, da hilft mir es selbst, nichts zu tun, bedeutet einfach: Ich bin für dich da, liebes Kind, wenn du mich brauchst, aber halt nur dann. Und nicht: Ich bin da und bin dein Held und löse und kläre und mache alles Mögliche für dich. Und weil wir uns dann, weil das, was dann ja passiert ist, wir fühlen uns als tolle Mama oder toller Papa, weil wir dem Kind so viel abgenommen haben. Vielleicht aus der Erfahrung heraus, dass wir früher das Gefühl hatten, vielleicht manchmal mit Herausforderungen Erinnerungen, alleingelassen worden zu sein oder so. Also es geht überhaupt nicht darum, dass du dein Kind alleine lässt, aber es geht einfach darum, es zu beobachten, da zu sein, den Raum zu halten, es machen zu lassen und es ausprobieren zu lassen. Und wenn du merkst, jetzt kippt die Stimmung, jetzt schafft es nicht mehr alleine, jetzt schafft aber vielleicht auch nicht, um Hilfe zu bitten, dann kannst du ja immer noch da sein und Hilfe anbieten, ne. Aber da kannst du eben auch sagen, okay, ich lerne mit der Ich trainiere mit meinem Kind zusammen seine Frustrationstoleranz, indem ich immer einen Ticken länger warte, bis ich meine Hilfe sonst mal anbiete, in einem Moment, wo es das alleine nicht schafft, um Hilfe zu bitten.
Ja, und da ist ja auch noch mal wichtig, die Hilfe anzubieten. Also wirklich zu sagen: Hättest du gerne Hilfe dabei? Hättest du gerne? Oder ich sehe gerade, dich frustriert das. Hättest du gerne Unterstützung?
Ja.
Und sogar dann wäre es, wenn du dann noch mal die Königsklasse ist, dann auch jetzt nicht wieder, wenn das Kind ja sagt, nicht gleich das ganze Ding bis zum Ende zu helfen, sondern vielleicht nur zu sagen, probier es doch mal so. Also wieder nur so einen kleinen Kick reinzugeben.
Ich kann mich erinnern, es gab mal irgendwo auf Instagram gab es ein Video von einem Kind, das hat sehr ausdauernd probiert, eine Toastpackung zu öffnen. Und also, ob man das jetzt filmen muss und so weiter, wie sein Kind eine Toastpackung aufmacht, steht ja wieder auf einem anderen Stern. Aber wenn ich jetzt einfach mal das nur als den Inhalt des Videos nehme und das Kind war wirklich frustriert und hat sich wirklich da gemüht und hat mit der Toastpackung geschimpft und hat, und die Mama hat aber nicht geholfen an der Stelle. Und da hat's böseste Kommentare gehagelt im Sinne von, wie kann man denn nur so eine Rabenmutter sein und sein Kind da so im Regen stehen lassen. Und nimm das einfach als Beispiel zu sagen, okay, wo soll mein Kind Frustrationstoleranz lernen, wenn nicht in einem geschützten Rahmen? Wo soll mein Kind lernen, sich mal durch eine Schwierigkeit durchzubeißen, wenn nicht im geschützten geschützten Rahmen. Wie soll mein Kind lernen, dass Schwierigkeiten nicht schwierig sind, also dass man Schwierigkeiten bewältigen kann, wenn nicht im geschützten Rahmen? Und unser Job als Mama oder Papa, die liebevolle Handlung, ist quasi, wenn wir den Punkt anpassen, abzupassen lernen, wo das Kind verzweifeln würde. Und bevor es verzweifelt, greifst du ein. Und natürlich, wenn du bisher so jemand warst wie ich früher, der immer und überall all hilft, dann fängst du jetzt natürlich nicht an und sagst, ja, okay, also jetzt lernen wir mal Frustrationstoleranz. Genau. Sondern dann fängst du natürlich erst mal an, indem du sagst, okay, du fährst es halt stückweise zurück.
Gehst einfach Schritt für Schritt da ein bisschen weg davon.
Nimmst dich selber mit. Nimmst dich auch selber mit.
Ja, nimmst dich vielleicht selber auch solche Dinge Radikal zu lernen ist einfach total, also ich glaube, es funktioniert einfach nicht. Das musst du einfach Schritt für Schritt machen für euch alle an der Stelle.
Damit dein Kind sich dran gewöhnen kann und damit du dich dran gewöhnen kannst. Und dann einfach zu sagen, okay, also von mir aus schreib dir das hinter die Ohren oder auf den Spiegel oder so was. Helfen ist nicht unbedingt eine liebevolle Handlung. Nicht jede Hilfe ist eine liebevolle Handlung. Natürlich helfe ich, wenn ich sehe, Ich sehe, das Kind kriegt es alleine nicht hin. Wir lassen unsere Kinder nicht auflaufen.
Nein, um Gottes willen. Das wäre ja gemein.
Darum geht es überhaupt nicht. Sondern es geht darum, da zu sein, wenn dein Kind dich braucht. Aber eben nur dann. Und vielleicht kennst du das auch von dir als Erwachsenem. Also du zum Beispiel bist ja jemand, du kriegst echt nicht gerne geholfen.
Nee, außer ich frage drum.
Ja, genau. Und das kannst du ja für dich auch mal überprüfen. Wie ist denn das eigentlich bei dir selber? Magst du es eigentlich bei dir selber? Ich zum Beispiel, für mich ist es so, dass ich halt weiß, dass der Bernd mir gerne hilft. Und dann kann ich das einfach nehmen als, er zeigt mir da, dass eine seiner Liebessprachen ist, mir zu helfen. Und seit ich das so verstehe, kann ich das auch super gut nehmen. Aber grundsätzlich sind wir Menschen ja gerne so, dass wir unsere Dinge auch selber bewältigen.
Ja, und was sogar noch, was dabei halt auch passiert und was manchmal dann auch vielleicht für den ein oder anderen oder die ein oder andere schwer auszuhalten ist, dass du sogar Fehler passieren lässt, ohne die zu, also ohne da einzugreifen einfach. Weil ich meine, es ist, jeder sagt irgendwie, ja, es ist total wichtig, aus Fehlern zu lernen. Das ist ja ein, jeder unterschreibt diesen Satz, aber gleichzeitig beim eigenen Kind zu sagen, okay, ich muss jetzt einfach zusehen, wie es den falschen Weg geht, wie es den falschen Weg geht.
Also aus meiner Sicht falschen.
Ja, erst mal ist es ja nur meine Sicht. Was weiß ich, wenn ich das Glas aufschrauben nehme und ich weiß genau, wenn es so macht, dann gibt es jetzt gleich eine Sauerei. Dann kann ich kurz abschätzen, okay, das ist die Küche, die ist gefliest. Ja, das ist scheiße, aber es ist jetzt nichts. Es passiert nichts Schlimmes. Und dann zu sagen, okay, ich halte jetzt aus, dass der Fehler passiert. Kein Fehler, wie gesagt, oder vielleicht passiert. Ich weiß ja, das ist ja oft, das ist ja sogar nur so, das könnte, weil wir so ängstlich sind. Aber Und jetzt da auch wieder natürlich keine, nicht wenn es um irgendwelche schlimmen Verletzungen geht oder so. Wobei da, selbst da ist es ja so, also bis zu einem aufgeschlagenen Knie oder solche Dinge, das nimmt man ja, wenn ein Kind Fahrradfahren lernt, nimmst du das ja auch in Kauf, dass es mal hinfällt und sich auch mal irgendwie wehtut. Und so geht es halt wirklich darum, Das auszuhalten, dass das Kind seinen Weg ausprobiert, auch wenn du glaubst zu wissen, dass es erst mal total schiefgehen wird.
Dass es einen besseren Weg gibt.
Ja, der ist, weil dabei oft Menschen, die dann, die ja später als Erwachsene so coole Ideen haben, die oft so out of the box sind. Das passiert genau dadurch, wenn Kinder einfach Dinge ausprobieren dürfen, wie sie es ausprobieren wollen, weil das dieses Denken erzeugt, zu sagen okay, Ich muss nicht irgendwie gucken, wie machen das alle anderen, wie geht der richtige Weg, sondern ich darf es einfach ausprobieren. Und dadurch sind schon so viele großartige Sachen im Großen und im Kleinen entstanden, dass das einfach total schade ist. Auch noch mal aus der Perspektive, den Kindern diese Fähigkeit abzutrainieren, indem du ihnen immer wieder hilfst, obwohl sie es gar nicht haben wollten.
Ja, indem du ihnen hilfst und sie dabei in die von dir beabsichtigte Richtung drängst. Also es gibt so gute Beispiele, so ganz simple Beispiele. Wer sagt denn, dass man die Gabel in der linken und das Messer in der rechten Hand halten muss? Wer sagt denn— also wir sind ja jetzt in vielen Ländern unterwegs und beobachten viele Menschen, und es gibt so viele verschiedene Arten und Weisen, wie Menschen die Gabel benutzen. Also jetzt gerade, wir waren vorgestern in Norwegen, Und da habe ich 2, 3 Leute beobachtet, die haben es noch mal ganz anders gemacht. Also was, wenn es da einfach, wenn das einfach eines der kleinen Beispiele ist, wo es nicht den richtigen Weg gibt, sondern wo einfach viele, viele verschiedene Wege zum Ziel führen? Und je weniger du hilfst und damit deine Art und Weise überstülpst, kann das Kind halt seinen Weg finden. Und das ist die Fähigkeit zur Variation. Was der Bernd eben gemeint hat, was die Grundlage für jegliche Erfindung und Weiterentwicklung unserer Welt ist. Und wenn jetzt zum Beispiel der Bernd und ich immer geglaubt hätten, dass Beziehungen, egal ob zu Kindern oder in der Partnerschaft, nur auf die Art und Weise funktionieren können, wie wir das vorgelebt bekommen haben, und das uns übernommen hätten, dann gäbe es heute garantiert kein Gemecker frei, ne, weil das eine Variation Funktion aus vielen Dingen ist, die wir erlebt haben, und eine Weiterentwicklung. Und die konnten wir nur aus uns heraus entwickeln. Da haben wir uns inspirieren lassen, aber am Ende des Tages haben wir das aus uns heraus entwickelt. Und genauso wird dein Kind genial, ist die Fähigkeit zu Genialität, wenn du eben so wenig wie möglich hilfst. Und da abschließend haben wir noch ein Goldnugget dazu raus, aber es gibt Studien, die zeigen, dass 98% 98% aller Kleinkinder besitzen diese Fähigkeit zu unangepasstem kreativem Denken und gelten damit als genial. Und da gab es eine Langzeitstudie, da wurden dieselben, ich glaube, irgendwie 2000 Kinder über 25 Jahre begleitet, oder bis zum Alter von 25 Jahren. Und im Alter von 25 waren von diesen 98% der Kinder, die davor als genial galten, das hat sich total umgedreht, ne. Als Babys, als zweijährige Kinder waren 98% der Kinder galten als genial, und im Alter von 25 Jahren waren es noch 2%.
Und jetzt für alle, die jetzt sagen, ja, aber das ist ja auch die Schule und der Kindergarten und sowas, du kannst da zu Hause, du bist das wichtigste Zentrum, ja. Wenn du das, wenn du das machst, ändert sich da schon extrem, extrem viel.
Ja, und dann ist es ja auch zu sagen, wie, was wähle ich für einen Weg für meine Kinder? Nur in dem Moment, wo du einfach sagst, ja, ich kann ja nichts ändern, weil die Schule, der Kindergarten, dann machst du dich halt ohnmächtig und verhinderst auch die kleinen Schritte, die in deinem Alltag möglich sind. Von dem her, ich würde diesen Satz, ich kann ja nicht, weil, den würden wir empfehlen, aus deinem Wortschatz zu streichen und einfach zu sagen, was, wenn es doch möglich Wie kann es denn gehen? Wie kann es gehen, dass ich ab heute nur noch dann helfe, wenn mein Kind mich ganz deutlich wissen lässt, dass es jetzt meine Hilfe braucht? In diesem Sinne, viel Freude beim Ausprobieren. Wir freuen uns über deinen Kommentar, dein Feedback zu dieser Folge, gerne bei Instagram oder Facebook und bei YouTube, wenn du zuguckst, direkt in den Kommentaren. Genau, auch das vergesse ich immer noch. Und wir wünschen dir eine schöne Woche.
Danke fürs Danke fürs Zuhören, Zuschauen. Tschüss! Danke fürs Zusehen. Was ist deine Meinung zu dem Thema? Was willst du uns vielleicht dazu fragen? Was willst du uns dazu sagen? Schreib's hier in die Kommentare. Wir freuen uns drauf, mit dir in Interaktion zu treten. Und wenn dir das Video gefallen hat und du ab sofort nichts mehr verpassen willst von uns, dann klick jetzt auf Abonnieren, hier oder hier, je nachdem, wo du es gerade anguckst. Vielen Dank und alles Liebe bis zum nächsten Mal!
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