Die Wahrheit über Ungerechtigkeit

In diesem Podcast diskutieren Uli und Bernd Bott, Gründer von Gemeckerfrei, über das Phänomen von Ungerechtigkeit und Unfairness im Familienalltag. Sie beginnen mit der Beobachtung, dass Kinder häufig das Gefühl haben, ungerecht behandelt zu werden, und zeigen, wie diese Wahrnehmungen stark von den eigenen Einstellungen der Eltern geprägt sind. Die Brüder analysieren, wie Menschen häufig externe Ursachen (Geld, Glück, Partnerwahl) für ihr Unbehagen heranziehen und dadurch in eine Opfer‑ und „Mecker‑“ Haltung verfallen. Sie kritisieren diese externalisierende Sichtweise und stellen die Gemeckerfrei‑Philosophie vor: Verantwortung bewusst zurückzugewinnen, indem man erkennt, dass alle Entscheidungen – bewusst oder unbewusst – das eigene Leben formen. Durch das Erkennen von 1000+ Begründungsmechanismen (materiell vs. immateriell, Kinderzahl, soziale Vergleiche) zeigen sie, wie man das innere „Gemecker“ stoppt und stattdessen aktiv neue, selbstbestimmte Entscheidungen trifft. Der Podcast endet mit praktischen Beispielen, wie kleine Alltagsmomente (z. B. das Putzen der Arbeitsplatte) als Hinweis dienen, dass Veränderung nötig ist, und ermutigt die Hörer, mutig zu handeln und ihr Leben selbst zu kreieren.
Chapters
Ich glaube, jeder, der Kinder hat, kennt dieses: Das ist aber unfair! Dass die Kids der Meinung sind, dass irgendwie was unfair ist, dass sie sich ungerecht behandelt fühlen.
Gerade wer mehr Kinder hat, weiß das erst recht, aber auch Einzelkinder. Also weiß ich aus meiner eigenen Erfahrung. Ich bin ja quasi Einzelkind mit so einer viel älteren Schwester und ich fand auch immer furchtbar vieles total unfair und gemein.
Das ist ja auch so spannend, weil wir oft dann gefragt werden oder auch unsere Kinder gefragt werden, wie das mit Neid und Konkurrenz ist. Und dann sagen unsere Kinder immer so, kennen wir nicht. Und wir sind ja davon überzeugt, dass das damit zusammenhängt, wie wir als Eltern auch aufs Leben schauen. Also inwieweit Ungerechtigkeit, Unfairness in, ja, jetzt in deinem Leben quasi eine Rolle spielen. Also wenn in deinem Leben das eine Rolle spielt, dann wirst du Kinder haben, die dir mit diesen Themen in den Ohren liegen, sozusagen.
Was wir ja jetzt an der Stelle noch nicht verraten wollen, aber in den kommenden Podcastfolgen dir zeigen wollen, ist, dass es auf dieses ganze Thema noch eine ganz andere Sichtweise gibt.
Kann sein, dass wir auch dich triggern. Ja, weil wir dir quasi einen Ausweg verbauen.
Diese andere Sichtweise ist unkomfortabler, aber das Ergebnis Ist geil. Es gibt Dinge, sobald man die weiß, kann man nicht mehr zurück. Und tut mir leid. Tut mir nicht leid. Es tut mir nicht leid. Ich freue mich an sich für dich, weil jetzt weißt du was.
Hallihallo und herzlich willkommen hier beim Gemeckerfrei Podcast, dem Podcast für liebevolle Beziehungen in der Familie, als Paar und mit dir selbst. Genau, wir sind Uli und Bernd Bott. Wir sind die Gründer von Gemeckerfrei, Eltern von 4 Kindern.
Wir sind Großeltern von einem Enkel.
Absolut. Und wir sind mehrfache Spiegel-Bestseller-Autoren. Und das Allerwichtigste ist aber, dass schon viele 10.000 Eltern durch Gemeckerfrei, durch unseren Ansatz sozusagen, einen liebevollen und glücklichen Familienalltag für sich erschaffen konnten. Und wir freuen uns mega, dass du heute hier bist und ja, uns zuhörst, wenn wir unsere Gedanken jetzt mit dir teilen werden.
Über Ungerechtigkeit, über Unfairness, über privilegiert oder nicht privilegiert, Schicksal.
Ja, genau, und ja, let's go! Immer mit der, ne, mit der Prise gemeckerfrei Klarheit, die mal unbequem sein kann, aber wenn du dich darauf einlässt, die Chance beinhaltet, dass du dein Leben auf ein nächstes oder übernächstes Level bringst. Wir haben ja angefangen damit, dass Kinder das manchmal, oder viele Dinge, unfair finden und dass das irgendwie was mit dir zu tun haben könnte, hat, wie auch immer, also mit uns Eltern zu tun hat. Und darüber wollen wir einfach mal einsteigen. Wie ist das eigentlich mit diesem Thema Unfairness und Ungerechtigkeit. Gibt es Ungerechtigkeit? Wo empfinden wir als Erwachsene Dinge als unfair? Was finden wir als ungerecht? Und ja, da sind wir draufgekommen, aus Feedback von euch, also, dass das ja ungerecht wäre, dass dass nicht jeder die Möglichkeit hat, gemeckerfrei zu werden, dass es Ungerechtigkeit in der Welt gibt, dass sich nicht jeder das leisten kann, was er sich leisten möchte, oder eben auch unsere Gemeckerfrei-Programme sich nicht leisten kann und so weiter. Genau, und da wollen wir einfach mal hingucken, wann fangen wir Menschen eigentlich an, Dinge als unfair oder ungerecht zu betrachten. Und da ist uns so aufgefallen, wenn du jetzt mal— es gibt ja immaterielle Dinge, es gibt materielle Dinge, und überall sind Menschen unterschiedlich. Also wir alle leben ein unterschiedliches Leben. Dein Leben ist anders als unser Leben, ist anders als das Leben von deinem Nachbarn, und so weiter.
Jedes Leben ist verschieden, und zwar auf allen Ebenen, auf allen Ebenen, nicht nur auf dem Der eine fährt einen Mercedes, der andere fährt einen Honda, und der eine macht große Urlaube, der andere geht campen oder macht Fahrradtouren in der Gegend, was auch immer.
Und immateriell und materiell, also sind wir unterschiedlich. Lass uns das einfach mal so feststellen. Und bei materiellen Dingen, also alles, was irgendwie mit Geld zu tun hat, sind wir schnell da, dass wir Da ein Urteil fällen, dass wir also das unfair finden, wenn jemand anders sich was leisten kann, was wir uns nicht leisten können, dass wir da, dass uns das triggert, vielleicht auch, dass wir einen Grund finden, warum der andere jetzt doof sein muss, dass er also ja, der arbeitet ja auch so viel, der verbringt ja auch keine Zeit mit seinen Kindern, der, der hat das alles vom Opa, keine Ahnung.
Ja, oder der hat seinen Beruf ja gewählt danach, wie viel man verdient. Ich habe meinen Beruf danach gewählt, was wichtig ist in der Welt, was Was weiß ich?
Genau. Also da gibt es so ganz viele Begründungsmechanismen, die wir auch übrigens alle kennen, die wir auch benutzt haben, die wir auch schon früher oft benutzt haben. Und das führt dazu, dass man sich in Bezug auf Geld, wenn man eben gerade nicht so viel hat, wie man gerne hätte, benachteiligt fühlt, ungerecht behandelt fühlt. Und was wir gesellschaftlich dann gerne machen, ist, dass wir das nicht nur bei uns lassen, sondern dass wir das quasi, dass wir sagen, also so das krasse Beispiel, das immer die Kinder in Afrika, die können sich das auch nicht leisten. Und wenn man das dann abschwächt oder näher zu uns herholt, dann zu sagen, es gibt so und so viele Familien, die leben unter der Armutsgrenze, whatever, dass man das so von sich weg pointet auf zu sagen, ja, das ist ja, also es geht ja dabei nicht nur um mich, sondern es ist ja insgesamt unfair. Das ist so, da tickt so dieses Unfairness.
Und da ist ja auch was am System unfair oder an denen, die mehr haben. Die haben nur mehr, weil die anderen dadurch weniger haben. Was weiß ich, solche Begründungen, so dass du eigentlich immer einen Schuldigen in dem Fall suchst oder etwas Schuldiges. Es muss nicht immer eine Person sein im Außen.
Genau. Und gleichzeitig gibt es andere Sachen, so immaterielle Dinge. Also wenn zum Beispiel, wenn du ein Pärchen kennst, die sind super knallverliebt, ja, schon lange, also nicht jetzt neu verliebt, sondern die sind, und da sind die Kinder, sind gefühlt total einfach, dann entweder reden wir das madig, indem wir sagen, ja, das ist ja nur, das ist nur das, was die nach außen zeigen, was eigentlich so, oder aber wir sagen, ja, das, die haben halt Glück gehabt, die haben halt, die haben sich gefunden, haben sich die zwei Richtigen gefunden.
Und dann genau, und die auch noch so Kinder, die sind halt so, genau, die sind halt so ruhig, so brav, so was weiß ich.
Das ist Glück, oder das ist im positiven Sinne Schicksal. Also die, das, das, aber da pointen wir es auch nach außen, da sagen wir auch, das muss irgendwie im Außen, liegt irgendwie im Außen begründet, dass es denen so gut geht, sozusagen, ne.
Und wo man, wir nehmen es tendenziell diesen Personen weniger nicht übel. Also du nimmst es jetzt so einem Pärchen oder so einer Familie nicht übel, dass sie so sind, wie sie sind. Du suchst dann eben unter Umständen, sagst halt, ja, wie gesagt, die haben halt Glück gehabt, oder das ist was auch immer.
Oder die Kinder sind voll angepasst, nur deshalb sind die so.
Dann auch, dann bringen natürlich manche da auch wieder das, vermischen das dann mit dem Materiellen, sagen dann, ja, wenn ich den Job hätte, oder wenn ich so einen Arbeitgeber hätte, oder wenn ich so viel verdienen würde, dann wäre ich auch so entspannt. Wenn ich die Oma Frau wäre ich auch ein cooler Mann.
Ja, also da gibt es 1000 Begründungsmechanismen. Und jetzt geht es noch einen Schritt weiter, wo wir einfach noch einen Schritt weiter gucken wollen, ist, wenn jetzt, wenn es um die Anzahl der Kinder geht, zum Beispiel. Ja, also wenn du, wo man so merkt, wie abstrus das eigentlich auch ist, weil wenn du jetzt ein Kind hast, weil du ein Kind haben wolltest, ist alles fein, dann bist du ja in der Fülle, dann hast du genau das, was du haben wolltest. Wenn du aber ein Kind hast und eigentlich 4 haben wolltest, dann hast du 3 zu wenig. Dann sagst du, aber dann ist es vielleicht unfair, dass du jetzt nur ein Kind hast. Wenn du 4 hast, aber nur eins wolltest, ist es unfair, wenn du Stress hast, den du gar nicht haben wolltest. Also das ist immer so eine, das, also einfach zu sehen, das ist immer eine Begründung, ein Begründungsmechanismus zu sagen, habe ich mit, oder wenn du vielleicht auch ein Kind haben wolltest, jetzt hast du zwei und sagst: Viel besser als eins. Dann sagst du: Habe ich Glück gehabt. Also wir suchen immer die Ursache irgendwie im Außen. Und das ist der erste Aspekt oder der erste Schritt, über den wir uns hier mit dir unterhalten wollen, weil wir dir gerne den Kniff zeigen wollen, dass du das zu dir zurücknehmen kannst.
Was du nämlich damit machst, was ja Dummes dabei passiert ist, dass du dich ja klein machst. Ja, genau, weil du dir ja die Macht nimmst.
Genau.
Und das ist eine Entmächtigung, und die macht dich klein.
Genau.
Und macht dich zum Opfer.
Ja. Und lässt dich schlecht fühlen. Und das ist das, wann, wenn dann deine Kinder sagen, das ist unfair, ich nie kriege ich so viel Liebe, nie kriege ich so viel Spielzeug, nie kriege ich so viel dies und das von dir, alle anderen kriegen mehr, ne. Ja, das ist ja ein Gefühl von Mangel, das ist ein Gefühl von Mangel, von Entmächtigung, von ich sehe bei den anderen was und ich glaube nicht, dass das für mich auch möglich ist. Und damit, wie der Bernd schon gesagt hat, wie du gesagt hast, na, da machst du dich zum Opfer und dann kannst du nicht gemeckerfrei sein. Weil wenn du in dem Opferzustand bist, wenn du dich als Opfer fühlst, dann wirst du entweder dich selber kritisieren, also mit dir selber meckern oder mit anderen meckern. Und dann hast du inneres Gemecker. Und wenn du inneres Gemecker hast, hast du äußeres Gemecker. Es geht nicht anders.
Und deine Kinder spiegeln dein Verhalten, machen das nach und dann habt ihr in der Familie einfach nur noch Trouble am Ende.
Ja, genau. Und der Ansatz von Gemeckerfrei, also unser Ansatz, ist einfach, dass wir sagen: Hol die Verantwortung zu dir zurück, weil du bist in der Lage, dir dein bestes Leben zu erschaffen, und zwar in jedem Lebensbereich. Du hast es in der Hand. Du bist die Person, die entscheidet, bewusst oder unbewusst, wie dein Leben aussieht.
In jeder Richtung. Das ist ja das mit dem Bewusst, was du meinst, mit bewusst und unbewusst. Ganz viele Menschen treffen diese Entscheidungen alle unbewusst und sind sich gar nicht drüber im Klaren. Das bedeutet unbewusst, ich weiß, sind sich gar nicht drüber im Klaren. Dass sie ganz viele Entscheidungen treffen.
Also wer jetzt zum Beispiel nicht das Leben lebt, von dem er träumt und das er gerne leben möchte, der muss unbewusste Entscheidungen getroffen haben, die ihn dahin gebracht haben, dass er genau dieses Leben lebt. Das ist nicht— da ist niemand aus der Hecke gesprungen und hat gesagt, du kriegst Kacke oder du kriegst Stress mit deinen Kindern oder du kriegst einen blöden Mann oder wenig Geld oder was auch immer.
Genau. Und zum Beispiel, um mal ein Beispiel zu machen, wie so eine Entscheidung aussieht, das ist auch schon der Gedanke, na ja, das ist ja für jemand wie mich nichts.
Ja.
Und ich sage jetzt extra nicht irgendwas als Beispiel, sondern einfach zu sagen, ja, das ist ja, ne, das ist für mich nichts, das ist für mich nichts, oder so sind wir nicht, so bin ich nicht.
Ja. Oder das gehört halt dazu, dass man meckert.
Ja, genau.
Ja. Oder also Wer braucht schon tolle Urlaube?
Ja, wer braucht schon viel Geld? Wer braucht schon hohes Gehalt?
Ja, oder überall, wo du dich über andere aufregst, bestellst du sozusagen für dich selber ab. Du gehst überall, wo du in Widerstand gehst, bestellst du es für dich selber ab und entscheidest für dich, dass dein Leben diesen Aspekt nicht beinhaltet.
Sozusagen. Genau.
Und das machen wir bewusst oder unbewusst. Deshalb viele von euch stolpern an der Stelle, weil sie dann denken: Soll ich jetzt immer an allem und für jedes, soll ich jetzt überall und an allem schuld sein? So muss ich sagen.
Ja, ja, genau.
Und deshalb geht es nicht um Schuld an der Stelle, weil es geht ja auch nicht darum, dass irgendwer irgendwas falsch gemacht hat. Das ist uns ja auch so total wichtig, weil es geht einfach nur darum, dass du heute neue Entscheidungen treffen kannst, bewusst, und dein Leben verändern kannst in die Richtung, in die du es gerne verändern möchtest.
Genau. Und das ist Schuld, würde ja immer bedeuten, dass es ein Richtig und Falsch gibt, also ein absolutes Richtig und Falsch. Und das gibt es nicht.
Und dass man absichtlich Fehler macht.
Genau. Und das machst du ja nicht, weil du ja nur Dinge weißt, die du gerade weißt. Du bist ja nur der, der du bist. Und du warst früher die Person, die du warst, und hast daraus bewusste oder unbewusste Entscheidungen getroffen. Wenn dir jetzt ein Licht aufgeht und du sagst: Oh stimmt, an der Stelle habe ich eine unbewusste Entscheidung getroffen, die ich gar nicht will, weil in Wahrheit träume ich mit meinem Bewusstsein ständig schon von ganz was anderem. Dann ist jetzt der Zeitpunkt, wo du es jetzt verändern kannst. Und damit übernimmst du ein Stück Verantwortung für diesen Teil deines Lebens. Stück mehr Verantwortung an der Stelle und sagst, okay, jetzt überlege ich mal, wie könnte ich das denn ändern und wie könnte ich eine neue Entscheidung treffen.
Ja, und also, dass es kein Richtig und kein Falsch gibt, das kann man ja ebenso gut an der Kinderanzahl festmachen, weil das ist ja sowas, das ist einfach total subjektiv und total individuell, was du halt einfach für dich cool findest. Ja, ob du Kinder haben willst, vermutlich, wenn du hier zuhörst, hast du welche, aber ob du Kinder haben willst oder nicht, ob du 1, 2, 3, 4, 5 Kinder haben willst. Und wenn du halt eigentlich zum Beispiel gerne noch ein drittes Kind hättest und irgendwie gerade die Situation ist, dass der andere sagt, nee, aber ohne mich, ne, dann wird an irgendeiner Stelle so sein, dass du auch unbewusst die Entscheidung getroffen hast, dass es dass eben kein drittes Kind zu euch kommt. Oder andersrum, wenn es ein drittes Kind kommt, obwohl du eigentlich nur zwei wolltest, ja, auch da wird es eine unbewusste Entscheidung gegeben haben, weil sonst wäre es nicht so. Und das ist diese, diese Ermächtigung zu sagen, ich kann alles in meinem Leben mit meinen Gedanken und mit meinen Gefühlen selbst erschaffen. Und dadurch, dass ich das alles selber erschaffen kann, und dadurch, dass ich lernen kann, wie das geht, gibt gibt es auch keine Ungerechtigkeit, weil Ungerechtigkeit würde bedeuten, jemand verteilt mit dem Eimer Glück und du hast halt vielleicht nicht bekommen.
Genau, das ist aber was, was uns ja kulturell an sich so eingetrichtert worden ist, ein Stück weit. Und das ist schon ewig her, dass das angefangen hat. Ist auch egal, wo es am Ende des Tages herkommt, es ist nur mal ganz gut zu wissen, zu sagen, okay, da gehe ich gegen eine Norm, in der alle denken. Also das ist so, ne, das habe ich. Und deswegen musst du dich auch nicht schlecht fühlen, dass du das so übernommen hast, weil das ist einfach ein— in weiten Teilen der Gesellschaft ist es ein Konsens. Es ist eben bisschen unterschiedlich, für welche Bereiche man das so sieht, ja. Weil viele Menschen würden jetzt sagen, na ja, wie sportlich ich bin oder nicht, da habe ich ja Einfluss drauf, ne.
Das ist ja auch noch mal so ein Thema. Ob mich jetzt mein Partner verlässt oder nicht, da habe ich— das kann ich ja nicht. Aber stimmt, stimmt nicht.
Das ist ja der—
ja, genau. Und das ist eben das, was wir für uns rausgefunden haben, dass wir jeden Lebensbereich kreieren, selbst kreieren, und zwar in Gänze.
Fortsetzung in der nächsten Folge. Bleibt dran für eine Vorschau.
Also, ich habe 20 Minuten gebraucht, um die Arbeitsplatte abzuwischen, weil ich mich zwischendrin immer wieder hinsetzen musste, weil ich einfach nicht mehr konnte. Weil das ist der Moment, wo du anfangen kannst, in die Veränderung zu gehen, wenn du diesen Mut aufbringst hinzugucken. Dann eben zu sagen, okay, das kann so nicht weitergehen.
Also das hat brutal viel Spaß gemacht, da erinnere ich mich heute immer noch gerne dran. Und es war, und es hat am Ende, habe ich irgendwie gemerkt, hey, ich pack das nicht mehr.
Und dann 2 Jahre später oder so haben wir dann eben festgestellt, okay, also auch so kann es nicht weitergehen. Wir müssen noch mal was ändern. Dann haben wir halt wieder da mutige Entscheidungen getroffen, weil dann mussten wir halt, also dann waren wir an dem Punkt, dass wir halt gemerkt haben, okay, mit unserem, mit dem, was wir über Geld glauben und über Erfolg glauben, kommen wir auch an der Stelle nicht vom Fleck. Und dann müssen wir was Neues lernen. Und dann haben wir eine irrsinnige Summe investiert.
Das hat schon viel Mut gekostet, weil du musst halt, du setzt halt alles auf eine Karte an der Stelle.
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