Eltern sein als Paar (und dabei Paar bleiben) - Podcast 009

Uli and Bernd Bott discuss how becoming parents forces couples to align on decisions they once made alone: diet, healthcare, routines. Unspoken assumptions about vegetarianism, homeopathy versus medicine, or how to celebrate holidays create conflict. They argue couples need to build a shared "normal" together through open conversation, not inherit one person's old habits.
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Hallo hier bei Gemeckerfrei, dem Eltern-Podcast für dein liebevolles, entspanntes und glückliches Familienleben. Setz dich mit uns an den Tisch. Wir, Uli und Bernd Bott, heißen dich herzlich willkommen.
Hallo und herzlich willkommen.
Hi, schön, dass du da bist und wieder zuhörst.
Genau. Eltern sein als Paar. Da wollen wir heute mal drüber reden.
Eltern bleiben als Paar. Nein, als Paar Eltern bleiben. So, als Elternpaar bleiben. So heißt es.
Genau so. Also was ist denn eigentlich, was sind denn eigentlich so die größten Herausforderungen, wenn man gemeinsam Eltern ist, was man ja üblicherweise gemeinsam wird? Und also, was, was sind die Stolperfallen und wie kann man die eigentlich umgehen? Bzw. wie kann man eigentlich seinen Kindern vorleben, dass Elternsein was total Cooles ist und dass Eltern jeden Tag noch verliebter sein können ineinander? Unabhängig davon, wie peinlich das pubertierende Kinder vielleicht gerade finden.
Da sind wir schon wieder bei der nächsten Podcast-Folge quasi. Sau geil. Nein. Ja, genau. Das sind so, das ist, worüber wir heute sprechen wollen. Und ich finde ja, dass so dieses, wenn man Paar ist ohne Kinder, hat man ja sehr viel Möglichkeiten, Problemzonen zu umgehen oder zu umschiffen.
Ja, ich glaube, das ist das, das ist, glaube ich, der größte Gamechanger oder die größte Veränderung, die passiert, wenn man älter wird. Weil ich meine, in dem Moment, wo du halt Paar bist und der eine geht gern joggen und der andere halt nicht, dann geht halt der eine joggen, der gern joggt, und der andere geht halt nicht joggen. Oder wenn der eine gerne Krimis guckt und der andere nicht, dann guckt der halt, der eine halt die Krimis alleine oder der eine isst gern Fleisch, der andere nicht. Das sind ja lauter Themen, da kannst du dir aus dem Weg gehen. Und selbst wenn du mal in der Diskussion dich verfranst, ja, meine Güte, dann gehst du halt auch da kurz mal dir aus dem Weg.
Also sagst halt, okay, lass uns einfach jetzt Schluss machen. Jeder macht mal eine Stunde was für sich und dann kann man wieder weitersprechen. Und Genau diese Freiheit, dass jeder seinen eigenen Weg gehen kann. Ja, fällt ja dann weg. Das ist jetzt schon sehr radikal so. Nur seinen eigenen Weg, glaube ich, kann man auch gehen als Eltern. Jeder. Also das ist ja, das wollte ich jetzt damit nur nicht. Finde ich deswegen fand ich es ein bisschen radikal. Aber dieses als Paar mit Kindern, als Familie eben, habe ich viele Situationen, in denen ich gemeinsam, die ich gemeinsam lösen muss.
Ja, ich finde ja, das mit dem Essen ist ja ein total gutes Beispiel. Einer ist Vegetarier, einer isst Fleisch. Und was ist jetzt das Kind? Flexitarier? Oder?
Ja, genau.
Also wie macht man das dann mit Kindern? Oder der eine?
Wer entscheidet es dann? Ja, genau.
Wer entscheidet es?
Wer entscheidet es? Wie kommt man zu einer Entscheidung? Also so all diese, weil eben dieses Leben mit Kindern uns dazu zwingt, solche Entscheidungen auch gemeinsam zu treffen, die wir vorher nicht treffen mussten, weil wir halt nur zwei Individuen waren, die gemeinsam bestimmte Teile des Wegs gehen und bestimmte halt nicht.
Ja, genau. Also, und ich glaube, es geht vor allen Dingen darum, auch eine gemeinsame Meinungsbildung zu, also noch mal auf einem anderen Level eine gemeinsame Meinungsbildung zu lernen. Es gibt ganz viele Bereiche, da hat jedes Paar Bilder gemeinsamen Meinungen, also in ganz, ganz vielen Bereichen. Aber es gibt eben auch Bereiche, da waren wir jetzt als Paar nicht gefordert, das gemeinsam zu machen. Also jetzt, wenn ich zum Beispiel noch so ein anderes Beispiel nehme, ja, was weiß ich, und das ist jetzt auch gar nicht Geschlechtsstereotyp. Also wenn so nach dem Motto, er hat Kopfschmerzen und nimmt eine Aspirin und sie hat Kopfschmerzen und nimmt Kügelchen und Also homöopathische Globuli. Genau. Oder so pflanzliche Tröpfchen oder so was. Ja, genau. Okay, wir haben jetzt nicht gesagt, er raucht den Joint und sie nimmt die Pille oder so. Nein, nein. Um Gottes Willen. Also von dem her, da auch zu sagen, auch zu sehen, es gibt so Themen, da spielt es einfach überhaupt keine Rolle. Das war für mich ja völlig irrelevant, ob der Bernd ein Schmerzmittel genommen hat, wenn er Kopfweh hatte früher. Das habe ich oft ja überhaupt nicht mitgekriegt, weil er hat sich ja nicht vor mich hingestellt und hat gesagt, ich nehme jetzt übrigens ein Schmerzmittel, sondern das hat er halt gemacht, wenn er Kopfweh hatte. Und ich habe halt was anderes genommen, wenn ich Kopfweh hatte. Fertig. Und für die Kinder mussten wir ja aber dann schon klären, was gehen wir da für einen Weg? Gehen wir zum Heilpraktiker? Gehen wir zum Homöopathen? Gehen wir zum Kinderarzt?
Zum Schamanen?
Whatever. Ja, also was ist Wie wollen wir, wie sieht die Gesundheitsbegleitung bei den Kindern aus? Und das ist ja eben in allen Themen so. Ja, was weiß ich, Ordnung. Wenn mein Schreibtisch chaotisch war und Bernd seiner in seinem Zimmer aufgeräumt, war es ihm relativ wurscht, wie mein Schreibtisch aussieht. Heute müssen wir einen gemeinsamen Weg finden. Was gilt für uns als Ordnungskonzept sozusagen? Und da kannst du mal eine Liste machen. Was sind eigentlich die Themen bei euch zu Hause, wo ihr eigentlich unterschiedliche Standpunkte habt?
Ja, und das so ein bisschen das Gemeine an diesem ganzen Ding ist ja, dass das sich so, die wenigsten sind ja darauf vorbereitet, weil das sind, das sagt einem, also gut, wir sagen es dir jetzt, falls du jetzt gerade noch was, die wenigsten unserer Zuhörer, glaube ich, hören uns schon zu, so weit sind wir noch nicht ganz, dass schon während der Schwangerschaft Partnerschaft auf Gemecker verkommen. Aber eigentlich wäre das der Punkt, wo man diese Dinge, wenn man es davor schon weiß, kann man vielleicht anders damit umgehen. Aber den meisten Paaren, und das finde ich, ist auch so, was wir bei Teilnehmern oder so erleben, dass sich das eigentlich über Jahre, also dass es nie bewusst geworden ist. Und bei manchen Sachen hat es funktioniert, da hat man halt dann mal drüber geredet. Das geht meistens bei den Dingen, bei denen eigentlich auch alle so ein bisschen entspannt sind damit. Und bei anderen, die sind dann so, das sind dann so ständige Konfliktherde, die sich eigentlich seit 10, 15 Jahren in so einer Beziehung halten und immer wieder eigentlich allen auf die Nerven gehen.
Ja, oder sogar ja nicht nur die sich halten, Konfliktherde, die sich halten, sondern ich finde, das verfestigt sich ja sogar sehr oft und erstarrt dann sozusagen. Und zwar hat das oft damit zu tun, dass dann einer von beiden darauf beharrt, dass sein Standpunkt der richtige ist. Also Ernährung mit Kindern. Er würde viel öfter Pommes in den, bei ihm, also das ist ja dieser Klassiker. Sie ist nicht da, er macht Essen, Pommes. Was gibt's? Pommes. Also das war bei uns nie so, aber tatsächlich. Also das ist so der Klassiker.
Da muss ich, ich muss ganz kurz diese Geschichte einwerfen. Merk dir kurz, was du sagen wolltest.
Weiß ich nicht, ob ich das schaffe, aber probier's.
Ein Bekannter von mir, da saß ich mal, da kam ich mal nachmittags vorbei, da hatte ich selber noch keine Kinder, war ich noch jugendlich. Und dann ist der, ich glaube, 8-jährige Sohn oder so was sagt: Heute hat Papa gekocht. Und weißt du, was Papa am besten kochen kann? Pommes holen. Okay, jetzt darfst du weiter erzählen.
Ja, also genau.
Er würde Pommes machen.
Er würde Pommes machen. Und dann ist es ja ganz oft so, dass wir als Mamas sagen: Hallo, gesunde Ernährung. Und also oft ist das so, dass wir dann sagen: Okay, also Gemüse muss und dies muss und wenig Zucker und das muss und so geht es richtig. Und dann übernimmt sie, und das kannst du jetzt auch umdrehen, kann in anderen Familien auch genau andersrum sein, aber dann übernimmt derjenige, der der Meinung ist, mehr Ahnung zu haben, mehr zu wissen oder den richtigeren Standpunkt zu haben, der übernimmt dann die Führung und das Kommando.
Also schwierig wird es ja, wenn es unabgesprochen passiert. Also wenn das so aus diesem, der eine zieht sich zurück, der andere nicht. Bei manchen Sachen ist es ja auch egal. Also beim Rasenmähen oder so, wenn es einer dauernd macht und dann sagt, boah, ist voll Das hat ja jetzt nichts damit zu tun, wie wir die Kinder begleiten. Ja, das stimmt. Nur ich wollte nur kurz das als Beispiel bringen, weil ich weiß, wenn man, weil ich mich schon immer wieder auch mal mit Bekannten drüber unterhalten habe und das so als Einwände kommen. Und natürlich funktioniert es in manchen Dingen. Klar.
Nur wenn beide einverstanden sind.
Wenn beide einverstanden sind, wirklich einverstanden sind. Also das sage ich jetzt auch gerade als Mann, weil ich es von mir weiß und von vielen anderen Männern auch. Weil dieses: „Ja, mach du mal." Das kann auch ein: „Lass mich damit in Ruhe, aber einverstanden bin ich nicht" bedeuten. Und da gehen die Schwierigkeiten los.
Ja, voll. Ich glaube, das hat einfach ganz viel damit zu tun, dass jeder von uns erst mal der Meinung ist, dass sein Standpunkt der einzig wahre ist und dass den jeder haben sollte. Oder? Erinnere mich so an dieses Klassikbeispiel von uns mit dem Christstollen, als ich mal Christstollen gebacken habe in meiner veganen Phase. Veganen Christstollen, der war trocken wie noch was. Also wirklich scheußlich. Aber das muss man auch dazu sagen, es war vor 20 Jahren, 25 Jahren, da hat noch keiner über vegan groß geredet und ich habe halt einfach nur alles weggelassen, was irgendwie nicht Dazu gepasst. Es war jetzt nicht ganz so, war tatsächlich nicht ganz so geschmackvoll.
Aber wie dem auch sei, also ich habe diesen Christstollen gebacken und ja, und dann haben wir den gegessen und ich habe, und da muss ich jetzt kurz ausholen, weil meine Geschichte war, meine Oma hat immer Hefezopf gebacken, also so Hefezopf einfach ohne jetzt irgendwas drin, mit paar Rosinen und der war eigentlich immer sehr trocken. Also lag vielleicht auch an meiner Oma, keine Ahnung. Auf jeden Fall hat man den eigentlich immer mit Butter gegessen und für mich war jetzt das mit dem Der Christstollen, nichts anderes. Ich habe eigentlich alles, was man in der Brotscheibenform dargereicht hat zu der Zeit, mit Butter gegessen.
Weil der Bernd war nicht vegan.
Ich war nicht vegan. Ich habe das natürlich, ich habe die Sachen gegessen, die du gemacht hast und so und habe halt, aber dann halt mal noch Butter dazu.
Und für mich war das voll der Friedel, weil Christstollen war so eines der Hausfrauen Was man da so Weihnachtsgebäck-Sonderleistung sozusagen. Und das war für mich, war das der totale Frevel, dass der da Butter drauf schmiert. Ja, das habe ich. Also klar kannte ich auch Hefezopf mit Butter, aber Christstollen mit Butter, das war, das hat mich irgendwie so völlig vom Sockel gehauen. Und auch in dem Moment, also das hat mich tatsächlich fassungslos gemacht. Einfach nur so spannend. Also grundsätzlich ist es ja scheißegal, wie oft man Obststollen gibt, ob der vegan ist, nicht ist, wie man den isst, mit Butter, Marmelade, Honig, Nutella, Kräuterfrischkäse oder sonst irgendwas. Sondern das, was so spannend dahinter war, ist, dass für den Bernd eine Sache total normal war und für mich war eine andere Sache total normal. Und unsere verschiedenen Normals sind aufeinander gekracht und hätten wir es nicht gemerkt, Wäre es einfach ein Streit geworden. Und so ist es halt, hat es halt kurz gekracht und dann ist uns aufgefallen, dass wir da zwei unterschiedliche Normals haben und dass wir halt einfach ein gemeinsames neues Normal entwickeln dürfen. Das haben wir in dem Winter tatsächlich dann auch noch erlebt. So beim, wie macht man das mit so einem Christbaum? Wann wird der aufgestellt? Wer schmückt den? Was ist da? Gibt es eine Christbaumspitze? Gibt's keine, also so profane Dinge, wo man sich einfach zusammenraufen darf. Und da hilft halt total, nicht davon auszugehen, dass der andere den gleichen Standpunkt hat wie man selbst. Und unabhängig davon, wie lange ihr schon zusammen seid, überprüft doch mal, wo macht ihr Dinge die ganze Zeit schon so, weil das dein Normal ist, und wo macht ihr Dinge die ganze Zeit schon so, wie dein Partner das will, weil das sein Normal ist. Und wie sehr ist der jeweils andere, duldet es vielleicht zwar, ist aber eigentlich nicht wirklich damit einverstanden. Und dann sind es sofort währende, andauernde kleine Konfliktherde, die halt immer, also die, die halt die Stimmung drücken, die halt das Anspannungslevel per se höher halten, als notwendig wäre.
Ja, und ich finde, für mich fühlt sich das immer so an, Dass das zwischen den Partnern einfach, ja, das baut so Mauern auf. Also das ist so wie so ein Distanzhalter, wie so ein Abstandshalter, der einfach diese Dinge verhindert, dass du so in diese ganz innige Verbindung kommst, die dann eben weiter wachsen kann, wenn es da keine Blockaden gibt.
Ja, und vor allen Dingen hält es halt diesen ganzen Bewertungsmechanismus so aufrecht, dass es Dinge gibt, die richtig sind, dass es Dinge gibt, die falsch sind, und dass es den richtigen Weg geben würde. Und ich glaube, Familie zu leben bedeutet, den Weg zu finden, der für uns passt. Unsere Meinungen zusammen zuschmeißen und rauszufinden, wie wir es machen wollen, unabhängig davon, was irgendjemand anders darüber denkt, meint, sagt, wie auch immer, sondern so, wie es sich für uns stimmig und richtig anfühlt. Und wenn wir das hinbekommen als Paar in der Balance, dass jeder von beiden gleichermaßen das Gefühl hat, gehört zu werden und zur Meinungsbildung beitragen zu können, dann funktioniert funktioniert Elternsein als Paar, weil dann kann man jedes Thema, das aufploppt, wo es eben darum geht, wie verhalten wir uns, wie machen wir es, können wir gemeinsam angehen, ohne dass einer von beiden immer das Gefühl hat, er wird unterbuttert oder nicht gehört, oder er muss kämpfen, um sich Gehör zu verschaffen, oder ja. Ich glaube, das ist total wichtig. Alle Mamas und alle Papas heutzutage wollen gerne Mama und Papa sein, und die wollen auch in dieser Rolle aufgehen und ihren Platz in genau dieser Rolle finden. Und kein Papa will sich die ganze Zeit von, von der Mutter maßregeln lassen, was er jetzt falsch macht oder wie auch immer. Und eigentlich wollen auch wir Mamas du darfst nicht für alles die Verantwortung haben. Also ich zum Beispiel finde es super, dass du immer auch zum Kinderarzt gegangen bist, dass du dich genauso drum gekümmert hast, dass die gesund ernährt sind, dass du dich um irgendwelche Supplements kümmerst für die Jungs, dass du denen immer die Smoothies machst und dass du genauso dich nach alternativen Heilmethoden erkundigst und so weiter. Also ich mag überhaupt nicht alleine für alles verantwortlich sein. Und das ist nämlich das, was wir bekommen als Mamas, wenn wir von unserem hohen Ross runtergehen und die Papas mehr auch mit ihrer Meinung und ihrem Standpunkt einbeziehen. Dann bekommen wir halt echte Unterstützung.
Ja, ich würde sogar über die Unterstützung hinausgehen, weil es ja immer zwei, also wenn man die Dinge gemeinsam macht und das ist ja bei uns auch das Entscheidende, die wichtigen Sachen Selbst wenn das jetzt das eine eher dein Bereich oder Steckenpferd, nenne ich es mal sogar, ist und das andere mein Steckenpferd, trotzdem sprechen wir über die entscheidenden Dinge dabei ja immer gemeinsam. Also was weiß ich, wir haben das ja auch mal bei den Kindern mit Schule, wer geht da zu den Elternsprechtagen oder so, das haben wir ja auch immer so ein bisschen mal aufgeteilt, dass wir nicht immer, also weil es einfach leichter ist, weil dann lernt man die Lehrer kennen, was weiß ich. Und aber auch da haben wir ja über die wenn es um was Wichtiges ging, natürlich immer gemeinsam geredet. Und das ist ja, zwei Brains sind halt dann cooler als eins. Das verbindet uns ja auch. Genau, weil du dann, anstatt dann die Kinderthemen ja als Konfliktherde zu haben, hast du es eigentlich wieder als was, was die Connection intensiviert. Und das ist halt wunderschön.
Ja, voll. Das war eigentlich auch der Grund, warum es jetzt auch Gemeckerfrei gibt und wir zusammen Business machen, weil wir irgendwann gesagt haben, wir können das mit den Kindern so gut, lass uns das doch auch im Business zusammen machen.
Ja, genau. Und vor allen Dingen haben wir gesagt, wir können dann mehr Zeit miteinander verbringen.
Und gleichzeitig eine Sache, weil das möchte ich gerade noch sozusagen richtigstellen, möchte ich mich selber quasi korrigieren, weil das ist ja nicht so, dass der Bernd mich mit den Kindern unterstützt. Ist auch nicht so, dass ich den Bernd mit den Kindern unterstütze, weil in dem Moment, wo ich glaube, mein Partner unterstützt mich mit den Kindern, gehe ich ja schon davon aus, dass es mein Haupttätigkeitsfeld ist. Und so war das vorher nicht gemeint mit der Unterstützung, mit Unterstützung kriegen, sondern dass wir es einfach gemeinsam machen können. Wenn ich aufhöre zu glauben, ich müsste wissen, wie es geht, oder ich müsste den Hut aufhaben dafür, sozusagen, sondern es eben ein gemeinsames Projekt. Familie ist ein gemeinsames Projekt. Und ihr kreiert, ob die Zugehörigkeit und das Gemeinschaftsgefühl durch Konflikte oder durch positives Miteinander entsteht.
Genau. Und das finde ich jetzt cool. Da hast du mich darauf gebracht. Das habe ich nämlich vorher, als wir das Thema überlegt hatten, nämlich noch gedacht, dass ich das gerne sagen will. Ich will alle dich einladen, da draußen am Lautsprecher, am Kopfhörer, an den Radiogeräten hätte man früher gesagt, aber das passt ja nicht. Ich will dich einladen, diesen Weg zu gehen, weil, also ich will dich einladen, dass ihr aufhört, falls ihr es im Moment tut, dass ihr aufhört, diese Kinderthemen so strikt zu trennen. Das macht sie, das macht er. Auch wenn eure Lebenssituation gerade vielleicht so ist, dass du zu Hause bist als Mutter und er geht arbeiten und so, bringt es, oder andersrum, verzahnt es so gut es geht, macht wirklich, entwickelt euch dahin, dass ihr das komplett gemeinsam macht, weil ihr macht damit euch ein Riesengeschenk und vor allen Dingen auch euren Kindern. Und es ist einfach das, was das nach meiner Meinung und meiner Erfahrung, ist es der einzige Weg, der euch als Familie glücklich macht und zusammenbringt.
Das war ein cooles Schlusswort. Genau. Vielen Dank und danke fürs Zuhören. Und wenn du tiefer eintauchen willst, dann findest du in den Shownotes natürlich wie immer Links, wie du mit uns weitergehen kannst. Im Moment gibt es einen coolen— darf ich das erzählen?
Jetzt habe ich die Macht. Ja, erzähl.
Also im Moment gibt gibt's in unserer Academy einen mega coolen Adventskalender, der bald startet.
Also am 1. Dezember startet er.
Also wenn du gerne— ja, da hat der Adventskalender so an sich, ne? Wenn du gerne jeden Tag eine energetisierende Nachricht von uns auf die Ohren haben willst, dann komm in unsere Academy und profitier davon. Genau, und erleb gemeckerfreie Weihnachten. Bis bald!
Tschüss!
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