Elternsein ist die spirituellste Erfahrung deines Lebens - Podcast 120

In diesem 120. Folge des Gemeckerfrei‑Podcasts diskutieren die Hosts Bernd und sein Co‑Moderator (SPEAKER A) darüber, warum Elternsein die spirituellste Erfahrung im Leben ist. Sie beginnen mit einer persönlichen Definition von Spiritualität – nicht als esoterische Rituale, sondern als das Annehmen und Fließen mit dem gegenwärtigen Moment und das Vertrauen, dass das Leben immer für einen arbeitet. Sie kritisieren, dass spirituelle Praktiken wie Räucherstäbchen, Tarot oder Rituale nicht die eigentliche Spiritualität ausmachen, sondern lediglich äußere Werkzeuge sein können. Anschließend übertragen sie diese Sichtweise auf das Elternsein: Kinder zeigen uns unverblümt unsere eigenen inneren Muster, Trigger und Begrenzungen. Durch das Annehmen der kindlichen Eigenheiten – vom angepassten Erstgeborenen bis zum eigenwilligen Geschwisterkind – erfahren Eltern tiefes persönliches Wachstum, Heilung und die Möglichkeit, die beste Version ihrer selbst zu werden. Sie betonen, dass Eltern im Gegensatz zu Beruf, Beziehung oder Arbeit kaum die Freiheit haben, sich zurückzuziehen, und dass diese Unvermeidlichkeit das Elternsein zu einer intensiven spirituellen Praxis macht. Abschließend laden sie die Hörer ein, die Einladung anzunehmen, Elternschaft als spirituelle Reise zu sehen, und rufen zu Kommentaren und Austausch auf.
Chapters
Wenn es dich halt zu sehr nervt, dann lässt du es halt. Genauso wie mit einer Arbeitsstelle. Wenn die dich zu sehr nervt, dann kündigst du halt. Wenn dich dein Partner, deine Partnerin zu sehr nervt, dann trennst du euch halt.
Ja, aber du hast immer diese absolute Freiheit an dem Punkt. Die hast du bei eigentlich allen Dingen. Bei den Kindern hast du das ja nicht. Hallo und herzlich willkommen hier beim Gemecker Gemeckerfrei Podcast, dem Podcast für liebevolle Beziehungen in der Familie, als Paar und zu dir selbst.
Schön, dass du da bist, herzlich willkommen! Danke, dass du dich von uns inspirieren lässt, dass du uns zuhörst und dass du Bock hast zu erfahren, warum aus Gemeckerfrei-Sicht Elternsein die spirituellste Erfahrung überhaupt ist. Genau. Und also, ich weiß es ja nicht, wie es dir geht, aber wir, der Bernd und ich, wir sind früher über diesen Begriff spirituell schon immer mal wieder gestolpert.
Ja, weil das ja auch in der Zeit war, wo spirituell noch immer mit esoterisch verknüpft war. Das ist ja ein Wort, das man gar nicht mehr so viel hört, finde ich. Aber so die Esotanten und Onkel, da gab es nicht so viele. Ja, wir waren schon sehr verschrien, so ein bisschen.
Und eigentlich sind wir beide schon immer total spirituell.
Ja.
Und auf unterschiedliche Art und Weise, würde ich sagen. Und früher waren wir da auch so, dass ich auch so der Meinung war, es gibt halt eine Art, wie man spirituell ist. Die wüsste ich, und so müsstest du dann auch sein. Das war früher. Und dann sind wir paarundzwanzig Jahre, das war eigentlich schon ganz am Anfang, als wir zusammengekommen sind, und dann sind wir halt viele Jahre miteinander durchs Leben gegangen. Und dann war es lange Zeit so, dass auch bei Gemecker frei so diese ganze Spiritualität so durch die Hintertür, haben wir die so eingewoben sozusagen, weil wir niemanden verschrecken wollten, ne. Weil ich wollte früher immer nicht die Esotante sein und, ne, und du glaube ich auch nicht, ne. Der Esoteriker, ja genau, aber das auch nicht. Und ich rutsche hier weg und Und einfach weil wir so, ne, das war so eine Zeit, wo man, ich weiß nicht, vielleicht erinnerst du dich auch an die Zeit, du hast es auch selber mitgekriegt, aber so in unserer Wahrnehmung war das eine Zeit, da war mal so, da ist man nicht ernst genommen worden. In vielen Bereichen der Gesellschaft ist man nicht ernst genommen worden, wenn man über Spiritualität geredet hat, obwohl eigentlich keiner wusste, was sich dahinter verbirgt.
Ja, und obwohl eigentlich jeder Mensch spirituell ist.
Absolut. Und wir alle auf unserer spirituellen Lebensreise sind. Und wir wollen das dieses Jahr einfach ändern. Wir wollen mehr über Spiritualität reden. Wir wollen auch diese Verknüpfung schaffen zwischen Gemeckerfrei und Spiritualität, weil eigentlich ist gemeckerfrei, zutiefst spirituell, schon immer.
Genau, und es geht uns eben ganz speziell darum, jede Art der Spiritualität da mit einzubringen, weil es hat erstmal nichts mit Räucherstäbchen und Blümchenkleidern zu tun, ne?
Nee, spirituell zu sein und spirituelles Leben zu führen, ne, um das einfach mal so vorneweg vielleicht schon zu definieren, Spirituelles Leben zu führen bedeutet anzunehmen und zu akzeptieren, was gerade da ist. Also im Moment zu leben und ja zu sagen zu diesem Moment und das Beste daraus zu machen. Weil die Grundlage eines spirituellen Lebens ist, ist, dass dein Leben immer für dich dass dein Leben dir immer dient, dass dein Leben immer dein Bestes will. Das, ne, in Englisch ist dieser schöne Satz, ne, everything is always working out for you. Alles dient dir immer. Und das ist eine spirituelle Sichtweise. Und jetzt siehst du schon, wie der Bernd gerade gesagt hat, das hat mit Räucherstäbchen erstmal gar nichts zu tun. Natürlich kannst du Räucherstäbchen abfackeln und du kannst es auch nicht tun, und es hat am Ende des Tages nichts damit zu hat damit zu tun, wie du lebst.
Ja, und die Röcherstäbchen waren jetzt nur das Beispiel für alles. Pendeln, Tarotkartenlegen, Runen ziehen, Edelsteine, whatever, Rituale, Rauhnachtrituale, alles cool und ist alles nicht Bedingung dafür, spirituell zu sein, sondern eben im Grunde, wenn ich das jetzt noch mal ganz vereinfache, was du gesagt hast, geht es darum, sich dem Flow des Lebens hinzugeben und immer das Beste draus zu machen. Absolut.
Und es einfach anzunehmen, ne. Das ist so, weil dieses, das, man sagt es so leicht, sich dem Flow des Lebens hinzugeben, so wie du das gerade gesagt hast. Aber am Ende steckt da einfach drin, dass du aufhörst zu kämpfen, dass du aufhörst zu glauben, ja, aber ich will es aber so, aber so ist es aber blöd, aber ich will es aber anders, und so soll es gefälligst jetzt sein. Und das habe ich jetzt, warum ist es jetzt nicht so? Jetzt habe ich doch schon so lange manifestiert, oder was auch immer. Und das war jetzt mal so unser, unser Einstieg sozusagen ins Thema. Und jetzt wollen wir natürlich die restliche Zeit nutzen, darüber zu sprechen, warum Elternsein an sich aus unserer Sicht die spirituellste Erfahrung ist, die du machen kannst.
Und da hat sich eigentlich, wenn man das mit dem, was wir, wie du gerade Spiritualität ja auch definiert hast, genau, man kann auch Wörter erfinden, wie du es gerade definiert hast, ist es eigentlich schon, zeigt sich schon ganz viel davon. Weil jeder, der schon, der Kinder hat, die sage ich mal älter als 2 Wochen sind oder eigentlich älter als 2 Tage. Und ich glaube, die Frauen sogar noch schon während der Schwangerschaft erfahren an sich, dass es nur dann gut funktionieren kann, wenn du eben anfängst zu nehmen, was ist, und damit zu gehen, das zu akzeptieren, das im besten Fall sogar zu lieben, was ist. Und dann damit zu gehen und zu arbeiten und zu spielen.
Ja, und nicht zu denken, na, ich hätte aber gerne ein Kind mit blonden Haaren, ich mag keine braunen Haare, oder es wäre doch ein blödes Beispiel, oder die Geburt war, hätte ich doch mal, wäre das doch mal leichter gewesen, hätte doch mal, wäre das Kind doch mal leichter gewesen, wäre das, hätte es doch mal länger gedauert, kürzer gedauert, whatever. Also so dieses Rumpanschen wollen deinem Leben. Das ist unspirituell. Und sich dem Leben hinzugeben, das ist ja eine Form von Spiritualität. Und ich möchte gerade das Räucherstäbchen-Beispiel von dir eben, das möchte ich noch mal aufgreifen. Weil schau, du kannst Räucherstäbchen abfackeln, du kannst eben mit Edelsteinen arbeiten, und all diese Dinge Techniken oder Methoden oder Dinge nutzen und benutzen und verwenden. Und du musst dafür kein bisschen spirituell sein. Du kannst das einfach anziehen wie eine Maske. Du kannst es nur als Verhaltensweise benutzen.
Ist so wie, du kannst jeden Sonntag in die Kirche gehen und trotzdem nicht gläubig sein oder keine Connection zu Gott haben.
Haben. Genau. Und genauso kannst du, wenn du mit deinen Kindern zusammen bist, du kannst jede Erziehungsmethode kennen, du kannst jedes Buch gelesen haben, du kannst jeden, jeden Trick kennen, du kannst, du kannst das alles wissen und trotzdem keine Verbindung zu deinen Kindern haben. Du kannst nach außen hin die perfekte Mama, der perfekte perfekte Papa sein und du fühlst es nicht. Und das ist, wenn du noch nicht erkannt hast, für dich akzeptiert hast, für dich integriert hast, dass Elternsein eben die spirituellste Erfahrung ist, die du machen kannst. Und was verbirgt sich da jetzt noch weiter dahinter? Ja, da verbirgt sich dahinter, dass dein Kind mit genau seinen Eigenschaften, Eigenheiten, mit seinen Ticks, mit seinen Auffälligkeiten, mit so, wie es eben sich dir präsentiert, dein größtes Geschenk ist.
Genau auch in den Momenten, wo du es eigentlich nicht so gerne magst, wie es gerade ist. Nicht, dass du dein Kind nicht so gerne magst, sondern wie du die Situation, das Verhalten oder sonst irgendwas gerade nicht so gerne magst. Genau daran zu erkennen, okay, das ist tatsächlich gerade mein größtes Geschenk.
Meine Kinder sind, unsere Kinder sind in jedem Moment unsere größten Geschenke, und die, unsere, die, da birgt sich unser größtes Wachstumspotenzial. Ich bin immer wieder, wenn Menschen sagen, ja, ein eigenes Business zu machen ist die spirituellste Erfahrung oder ist die größte Persönlichkeitsentwicklung, da muss ich immer so ein bisschen den Kopf schütteln, weil ich finde, das ist Also aus meiner Sicht ist das irgendwie Unfug.
Im Vergleich ist es ein Piece of Cake, also irgendwie easy. Ja, es ist schon auch so, dass man wird schon auch konfrontiert und es passiert schon auch einiges. Will ich jetzt gar nicht hier verkleinern, aber im Vergleich dazu, Kinder zu haben und zu begleiten und die so durch alle, also gerade jetzt auch schon so, wenn man schon wirklich so alle Lebensphasen Wir sind auch noch nicht durch mit unseren Kindern, aber schon sehr viele, schon so die normalen Kindheitslebensphasen alle schon mal mehrfach erlebt hat und begleitet hat und da versucht hat, irgendwie alles einigermaßen hinzubekommen miteinander, dann ist es einfach schon das Tiefste und das Berührendste und das Krasseste, was es gibt. Und hat auch für mich jetzt die größten Herausforderungen in sich gehabt. Also da würde ich jetzt sagen, Beim Business ist das natürlich, fand ich jetzt nicht so krass.
Ja, ich finde ja auch, weil du ja, wenn du, wenn du ein Business machst, also klar, manche Dinge, die musst du halt einfach machen, aber du kannst ja schon an vielen Stellen wählen und entscheiden, ob du das jetzt machen willst oder nicht machen willst. Wenn es dich halt zu sehr nervt, dann lässt es halt. Genauso wie mit einer Arbeitsstelle, wenn die dich zu sehr nervt, dann kündigst du halt. Wenn dich dein Partner— ist ja heutzutage sogar so— wenn dich dein Partner, deine Partnerin zu sehr nervt, dann kündigst du halt.
Ja, aber du hast immer diese, du hast diese absolute Freiheit an dem Punkt, die hast du bei eigentlich allen Dingen. Ja, außer jetzt vielleicht deiner, selbst bei deiner eigenen Nase hast du das. Du kannst sagen, die lasse ich mir anders machen, aber in Wahrheit Bei den Kindern hast du es nicht, hast du das ja nicht.
Und deshalb, wenn du das annimmst, wenn du sagst, okay, wenn du annimmst, dass alles, was deine Kids dir präsentieren, deine Unterstützung, deine Hilfe, das Geschenk ist, was dir hilft, dein persönliches nächstes Level zu erreichen, dass alles, wo die dich triggern, nur dafür da ist, dass du eine neue eine tiefere Connection zu dir selbst entwickeln kannst. Wenn du das annimmst und ja sagst, dann ist Elternsein die spirituellste Erfahrung überhaupt, die transformativste Erfahrung überhaupt, die Erfahrung, die dich am tiefsten berührt, am stärksten heilen lässt, am meisten herausfordert und die dich dabei unterstützt, die Person zu sein, die du tief in dir sein willst, egal ob du es gerade bewusst schon merkst oder nicht merkst. Und das finde ich, muss man erstmal so sacken lassen. Ach so, deshalb sagen wir immer, dass unsere Kinder die größten Helden hinter Gemecker frei sind, weil erstens ohne die gäbe es Gemecker frei gar nicht, aber weil die uns eben so herausgefordert haben, Bewertungen loszulassen. Weißt du, du hast das eine Kind, das ist wie du selbst, also wie der Teil von dir, den du magst. Und dann sagst du auch, das mag ich, das ist toll. Oh Kind, ich liebe dich, du bist toll. Aber eigentlich lieben wir das Kind, weil es so ist, wie wir es haben wollen.
Und dann hast du ein Geschwisterkind, und das ist natürlich, weil was das Geschwisterkind ja macht, ist dann zu sagen, okay, ja, den Der Platz ist ja schon belegt, sehr klar. So, der sucht sich halt seinen anderen Bereich. Und jetzt geht der dann wahrscheinlich eher ins Gegenteil in einigen Aspekten. Und jetzt ist es genau das, was du sagst, was du nicht magst, was dich triggert, was dich stört, was dich im krassesten Fall sogar zum Teil abstößt oder so, wo du gar nicht damit klarkommst.
Ja, weil zum Beispiel, lass uns das noch mal ganz konkret machen. Jetzt ist das erste Kind vielleicht ein Kind, das sich total anpasst.
Ja.
Und jetzt bist du vielleicht so wie ich auch ein erstgeborenes Kind in deiner Familie und warst selber der oder die, die sich so angepasst haben. Und jetzt ist dir das total vertraut, wenn du ein Kind hast, das sich anpasst. Und natürlich erwartest du von deinen Kindern auch, dass sie sich anpassen, weil das macht man ja so.
Und es geht mit dem ersten Kind auch total leicht.
Bei vielen ersten Kindern. Nicht immer.
Es ist nicht immer so. Das ist alles, was wir bei solchen Sachen sagen. Das ist um Gottes Willen kein Gesetz. Ja, gibt es ja dabei gar nicht. Dann wären wir ja keine Menschen. Das ist ja wiederum ein Teil der ganzen spirituellen Herausforderung, dass es keine Gesetze gibt. Und es kann sich auch mit der Zeit wieder ändern. Aber wenn es so ist, dass es angepasst ist, dann funktioniert es in dem Moment sehr leicht.
Nur jetzt kommt das Geschwisterkind dazu und sagt halt die ganze Zeit, was es will. Und sagt auch ganz genau, was es will. Es nicht will und wo du ihm jetzt den Buckel runterrutschen kannst und wo es nicht bereit ist mitzumachen und wo es auf jeden Fall jetzt seine eigenen Bedürfnisse mit Vehemenz und Wut und allem, was es hat, durchsetzen will. Und jetzt kommst du, und jetzt kommen deine emotionalen Blockaden ins Spiel, weil jetzt an der Stelle wird dort, wenn du das nicht einfach nehmen kannst und nicht einfach sagen kannst, ach, du bist ja ein Süßes, also du hast ja mal einen Charakter, ach, das macht aber Freude, dich kennenzulernen, das ist aber schön, dass du mich jetzt hier volle Kanne herausforderst. Wenn das nicht deine normale Reaktion ist, sondern wenn du getriggert bist, wenn du gepiekst bist, wenn du es anstrengend findest, wenn du dich überfordert fühlst, wenn du vielleicht das Gefühl hast, das ist ein Kind, das kenne ich gar nicht, keine Ahnung, wie gehe ich mit so einem Kind um? Jetzt ist es vielleicht noch, bis du Du selber eine Mama, da ist es vielleicht noch ein Sohn, und sagst, ist ein Sohn, ich habe keine Ahnung, wie es funktioniert, der ist total anders, ich weiß nicht, wie das geht, so. Und das geht dann bis dahin, dass du sagst, ich habe das Gefühl, ich kann dieses Kind gar nicht so lieben, was totaler Bullshit ist. Weil was tatsächlich passiert, ist, dass dieses Kind halt an deinen inneren Begrenzungen und an deinen inneren Mauern rüttelt. Weil du hast halt zum Beispiel gelernt, ich muss mich anpassen, ich werde geliebt, wenn ich mich anpasse. Und dieses Kind sagt: So ein Bullshit, du wirst immer geliebt, wann erkennst du das endlich? Und rüttelt und nackelt und tritt gegen deine, deinen inneren eigenen Käfig. Und wenn du dich jetzt drauf einlässt, wenn du jetzt sagst: Oh wow, Elternsein ist spirituellste Erfahrung. Wow, ich merke, es triggert mich. Ich fühle das Gefühl, ich atme, nutze vielleicht eine Atemtechnik, mich wieder in meine innere Gelassenheit. Also ich nehme diesen Trigger wahr, ohne das Bedürfnis zu haben, darauf reagieren lernen zu müssen. Und ich finde meine innere Ruhe wieder.
Und ich bin sogar im nächsten Schritt dazu bereit, diesen Impuls, also zum Beispiel mir zu erlauben, also dass sich dieses Kind erlaubt, für seine Bedürfnisse einzustehen, mit voller Wucht. Ich bin sogar bereit, diesen Impuls für mich anzunehmen und sagen, okay, wo kann ich denn anfangen? Muss ja nicht so gewaltig sein, gleich immer. Du bist ja schon ein paar Jahre älter. Aber wo kannst du dann anfangen zu sagen: Wo äußere ich zum Beispiel meine Bedürfnisse? Wo fange ich an, genau das Gleiche zu machen? Weil wenn du das tust, dann wird auch mit deinem Kind was passieren. Weil es dann nicht mehr so— je mehr du in diese Richtung gehst und diese Einladung deines Kindes annimmst, Umso weniger, wie soll ich sagen, laut, vehement muss das Kind an deinem Käfig rütteln.
Du gehst ja aus dem Käfig raus. Du sagst ja: Ach so, ich bin ja jetzt erwachsen. Es könnte ja sein, dass ich auch geliebt werde, wenn ich sage: Also, wenn ich ganz ehrlich bin, habe heute keine Lust wieder auf Nudeln. Oder: Ich bräuchte jetzt mal eine Stunde für mich. Oder: Ich will endlich mal wieder zum Sport gehen. Oder: Ich möchte mal eine Nacht durchschlafen. Oder was auch immer. Ja, und Dann nimmst du es an. Und wenn du ja sagst, wenn du ja sagst zu den Triggern, dann machst du aus dem Elternsein die spirituellste Erfahrung für dich. Und das ist die Einladung. Weißt du, all das, was du bei Gemeckerfrei lernen kannst, alle Methoden, alle Tools, alle Techniken, die sind total wertvoll, weil das einfach deinem, das hilft deinem System System, dein Kind anders zu verstehen. Das hilft deinem System, neue Wege zu gehen, neue Bewertungen zu bringen, neue Perspektiven zu entwickeln. Und es gibt eben aus der Entwicklungspsychologie und aus der Pädagogik und wo überall her, es gibt einfach so tolle Erkenntnisse, wie Miteinander funktioniert, wie auch Miteinander zwischen Erwachsenen und Kindern gut funktioniert. Ich will das überhaupt nicht missen. Nur das ist immer quasi das Sahnehäubchen, das ist immer das On Top. Wenn du Elternsein als spirituelle Erfahrung für dich annimmst, akzeptierst, anerkennst und bereit bist, dich auf diese Reise zu begeben, dann können dir die Tools, die Methoden, die Techniken on top oben drauf helfen. Aber genau genommen geht es darum, das anzunehmen, dass deine Kinder dich strahlend haben wollen, deine, dich in deiner persönlichen Weiterentwicklung unterstützen wollen, dass deine Kinder zu dir kommen, damit du jeden Tag aufs Neue die beste Version deiner selbst wirst.
Das ist ganz schön.
Ja, und die Frage ist, nimmst du die Einladung an? Und dann kannst du aufhören zu suchen nach der immer perfektesten Methode, weil eigentlich suchen wir nach dieser inneren Verbindung zu uns selbst und versuchen dafür Methoden zu finden. Und in dem Moment, wo du die Einladung annimmst und dich entscheidest, Elternsein für dich als spirituellste Erfahrung überhaupt zu betrachten, löst sich ganz viel schon von selbst. Wir freuen uns auf deinen Kommentar, ob du die Einladung annimmst. Ich bin echt total gespannt. Ich würde total gerne ganz viele Kommentare sehen unter der Folge bei YouTube, in der, bei Social Media, von Menschen, die sagen: Wow, yes, auf jeden Auf jeden Fall, ich nehme die Einladung an.
Also wir zünden jetzt mal ein Räucherstäbchen an.
Ja, wir haben sogar welche.
Und sagen Namaste.
Namaste, vielen Dank. Genau, habt's schön, bis bald.
Tschüss. Danke fürs Zusehen. Was ist deine Meinung zu dem Thema? Was willst du uns vielleicht dazu fragen? Was willst du uns dazu sagen? Schreib's hier in die Kommentare. Wir freuen uns drauf, mit dir in Interaktion zu treten. Und wenn dir das Video gefallen hat und du ab sofort nichts mehr passen willst von uns, dann klick jetzt auf Abonnieren, hier oder hier, je nachdem wo du es gerade anguckst. Vielen Dank und alles Liebe bis zum nächsten Mal.
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