Erziehungstipps sind wie Abnehmtricks - Podcast 163

In diesem Podcast‑Episod 163 diskutieren Uli und Bernd Bott, Gründer von Gemeckerfrei, das Phänomen, dass gängige Erziehungstipps oft wie Diät‑Fads funktionieren: Sie wirken zunächst, führen aber nach kurzer Zeit zu einem Jo‑Jo‑Effekt. Sie kritisieren die Flut von kurzen, oberflächlichen Ratschlägen aus Social Media und betonen, dass nachhaltige Veränderung nur durch langfristige Gewohnheits‑ und Haltungsarbeit möglich ist. Durch die Metapher von Ernährungsumstellungen, Sport‑ und Yoga‑Praxis erklären sie, wie Eltern schrittweise ein instinktives, gemeckerfreies Verhalten entwickeln können – ein innerer Zustand, der nicht mehr bewusst abgerufen, sondern automatisch gelebt wird. Sie geben praktische Reflexions‑Übungen (z. B. ruhige Visualisierung des gewünschten Familienlebens) und raten, nicht ständig nach dem nächsten Trend zu suchen, sondern an einer stabilen, persönlichen Haltung zu arbeiten. Der Podcast endet mit einem Aufruf, Geduld zu haben, die eigene Ausdauer zu stärken und die Reise zu einem gemeckerfreien Familienalltag als Geschenk an sich selbst und die Kinder zu sehen.
Chapters
Wir einfach euch dabei unterstützen, dass ihr instinktiv gemeckerfrei werdet.
Und das Coole ist ja, das Coole, jetzt muss ich ein Geheimnis noch verraten.
Bin ich gespannt.
Weil das ja nicht nur die Zeit und das Leben mit deinen Kindern dann positiv beeinflusst. Hallo und herzlich willkommen.
Herzlich willkommen hier zum Gemeckerfrei-Podcast, dem Podcast für liebevolle Beziehungen in der Familie, als Paar und mit dir selbst.
Schön, dass du wieder eingeschaltet hast oder vielleicht jetzt auch zum ersten Mal bei uns im Podcast gelandet bist.
Genau, wir sind Uli und Bernd Bott. Wir sind die Gründer von Gemeckerfrei, sind mehrfache Spiegel-Bestseller-Autoren, haben 4 gemeinsame Kinder und haben schon viele, viele, viele tausend Menschen dabei begleitet, ihr liebevolles, friedliches und glückliches Familienleben zu erschaffen. Und ja, freuen uns, dass wir dich hier inspirieren dürfen.
Und heute geht es darum, heute geht es um Erziehungstipps, die wie Abnehmtricks sind. Genau. Erziehungstipps sind wie Abnehmtricks und eigentlich der Untertitel: Der Jojo-Effekt kommt bestimmt oder ist garantiert.
Der Jojo-Effekt ist garantiert. Passend bisschen zum Jahresanfang, wo ja viele Menschen so neue Ziele haben, sagen: Okay, dieses Jahr werde ich garantiert mit der Schieß-mich-tot, Friss-die-Hälfte sonstwie-Methode mein Gewicht um XY Kilo reduzieren. Und ich weiß nicht, wie es dir geht, also ich habe das ein paar Mal ausprobiert, hat nie funktioniert. Und genauso ist es uns früher mit Erziehungstipps ergangen. Die waren immer so ziemlich cool für ein paar Wochen oder für eine kurze Zeit. Halbwertszeit war so bei Unterm Strich 2 Wochen.
Ja, und das ist ja mit Diäten genauso. Das ist ja das, was funktioniert. Am Anfang funktioniert es ja oft tatsächlich. Da denkt man: Ach super, und ich halte das auch voll durch und ich nehme ab und habe schon 2 Kilo abgenommen, was auch immer. Und dann nach 2, 3 Wochen, manchmal vielleicht auch erst nach 6 Wochen. Entweder wird es dann schwer, das durchzuhalten, oder es funktioniert nicht mehr. Ja, weil Diäten ist ja ein bisschen wie, das ist tatsächlich so gleich, weil das ja immer so, der Körper reagiert erst ganz stark, ja, ganz viel von diesen Dingen, die natürlich auch dadurch, dass erstmal ganz viel Wasser verlierst und so weiter, und dann passiert total viel, und dann kommen sogenannte Plateaus.
Genau, und das ist das, was auch passiert, wenn du versuchst, Erziehungstipps anzuwenden, und wir sehen da tatsächlich in der der heutigen Zeit ein besonderes Risiko oder eine besondere Herausforderung für dich als, als Mama oder als Papa, weil du in den sozialen Medien ja mit Tipps und Vorschlägen und Ideen zugeschmissen wirst von allen Seiten. Vielleicht hast du uns dadurch auch gefunden. Also von dem her, uns ist das Problem durchaus bewusst, dass wir auch Teil des Problems in gewisser Weise Teil des Problems sind. Nur jetzt bist du ja schon hier und vielleicht magst du es noch mal kurz rekapitulieren, zu sagen, was von diesen Ideen oder Tipps oder Vorschlägen, die du da im, im Netz gefunden hast, hast du wirklich umgesetzt? Und was davon hat dich wirklich auf Dauer zu einem gemeckerfreieren, glücklicheren Familienleben geführt? Fragezeichen. Kannst ja für dich einfach mal rekapitulieren. Für uns ist das ein bisschen so, weißt du, wenn das, wenn wir es noch mal auf Ernährung übertragen, dann heute, also jetzt, ich fange jetzt an mit einer neuen Diät, ich esse jetzt keine, ich esse jetzt Keto, ne, so, dann ziehst du das 2 Wochen durch, 4 Wochen durch, bis irgendwann nimmst ein paar Kilo ab, bist total, also ich habe das mal gemacht, ich war da sehr ausgehungert, weil mein Körper tatsächlich ein paar Kohlenhydrate braucht. Und dann kommen die, kommt die, oh Gott, ich kann das nicht mehr durchhalten Phase, und dann geht's in die andere Richtung. Oder dann kommt die nächste, dann bist du an so einem Plateau und denkst, was mache ich denn jetzt? Und dann kommt der Nächste und sagt, ja, ja, ja, Keto ist auch nicht so gut, du musst lieber XY essen, ist viel zu sauer, ist viel zu sauer, das viele Eiweiß. Und dann fängst an, basisch zu essen, dann machst du das 4 Wochen, 6 Wochen, und dann kommt der nächste Tipp um die Ecke und der nächste und der nächste, und du verwirrst dich und dein System halt vollkommen. Was es halt stattdessen braucht, und da finde ich, bist du halt so ein super gutes Beispiel dafür, weil du auch ja in der Ernährung so total stringent bist, ne. Du hast für dich rausgefunden, was dir gut tut, Und das ist jetzt nicht mehr, dass du sagst, ich mache da eine Diät, sondern du, für dich gibt es halt Dinge, die betrachtest du als Nahrungsmittel, und es gibt Dinge, die betrachtest du einfach nicht als Nahrungsmittel, und die isst du halt auch einfach nicht.
Genau, das ist halt wirklich langfristig umgestellt, langfristig verändert und eine Gewohnheit absichtlich eine Gewohnheit antrainiert, die dann zum Instinkt wird.
Ja, genau.
Und Instinkt heißt ja, dein Instinkt, das ist ja das, was du komplett automatisch machst. Da denkst du nicht mehr drüber nach.
Genau. Und das ist das, wo wir die Eltern, die bei uns landen und gemeckerfrei werden wollen, also von uns lernen wollen, so super gerne dabei begleiten, dass wir einfach euch dabei unterstützen, dass ihr instinktiv gemeckerfrei werdet, dass ihr diese innere Haltung entwickelt, die es braucht, um gemeckerfrei zu sein. Verglichen noch mal mit der Ernährung: Du weißt, was du essen musst, damit es dir gut geht, damit deine Verdauung funktioniert, dass du fit bist, Energie hast und so weiter. Und das isst du halt. Und genauso geht Gemecker frei werden, dass du eine Haltung entwickelst, dass du eine Gewohnheit entwickelst, dass du eine Person wirst, die halt nicht schreit, die nicht meckert. So wie der Bernd sagt, ich esse halt keinen Zucker, um jetzt ein Beispiel zu bringen, ne. Du isst halt keinen Zucker. Und so geht's eben beim Gemecker frei werden darum, zu sagen, ich werde eine Person, die meckert nicht, die schreit nicht.
Und am Ende brauchst du dann fast gar keine mehr von diesen oberflächlichen Tipps.
Überhaupt keine mehr.
Ja, manchmal helfen die ja schon. Also das kann man dann, manchmal kann man ja schon noch mal so anwenden. Ja, das ist ja dann schon, das ist vielleicht bisschen wie Nahrungsergänzungsmittel oder so, dann schon mal nur noch ganz cool, aber Es ist vielleicht vergleichbar, ich habe zum Beispiel keinen Süßhunger mehr. Also dadurch ist halt kein, also ich meine, ich esse ja Obst oder so, aber ich esse ja keinen Zucker und ich habe keinen Süßhunger mehr. Ja, und das ist halt, deswegen brauche ich jetzt auch nichts. Ich brauche auch keine mit Stevia gesüßte Schokolade.
Nee, jetzt ist die auch zu süß.
Ist mir auch zu süß. Ich meine, das kann ich mal machen, wenn ich jetzt wirklich mal denke, ich hätte jetzt gerne was Süßes, dann kann ich auch eine mit Zucker essen, das geht ja auch. Aber wenn ich nicht noch Zeit habe, bis ich schlafen gehen muss, aber Dann kann ich das schon mal machen, aber es braucht es halt nicht.
Genau, und so kannst du dann, wenn du intuitiv gemeckerfrei bist, wenn du, wenn das ein Instinkt geworden ist, wenn das das Normalste von der Welt für dich geworden ist, dass du eben liebevoll und klar deine Kinder führst, dann kannst du durchs Internet surfen und dann steht da halt, was weiß ich, mach das, wenn dein Kind immer Stress hat mit den Hausaufgaben oder irgend so was, und dann kannst du das halt so ganz sagen, mache ich halt mal, ja klar.
Aber du brauchst es nicht mehr, weil du grundsätzlich weißt, wie du dich selber regulierst, wie du selber entspannt bleibst und dadurch auch weißt, wie du diese innere Entspanntheit auf dein Kind überträgst, sodass auch dein Kind sich von nichts und niemandem mehr stressen lassen Ja, weil das ist ja das, was dann am Ende des Tages passiert, warum du ja vieles gar nicht mehr brauchst, was du vorher gebraucht hättest an irgendwelchen Tipps oder Tricks, weil du ja, weil sich ja nicht nur, weil das ganze System sich verändert. Das bist ja nicht nur du als Mama oder als Papa oder am besten ihr beide, die sich verändern, sondern das sind ja die Kinder, die das auch mitmachen. Absolut. Die werden ja, wie du ja sagst, ja, die werden schon so entspannt, dass, sag ich mal so, ja, die Probleme gehen eigentlich von selber weg.
Ja, genau. Und das ist der Unterschied, wenn du halt, also eigentlich zu sagen, ist der Unterschied, wenn du eine Ernährungsumstellung machst, als wenn du den Abnehmtipp aus der Sabine, Brigitte, Tina, sonstwie Zeitschrift anwendest. Also es braucht immer eine langfristige Umstellung. Das ist genauso wie beim Sport auch, wenn du jetzt sportlicher werden möchtest oder beweglicher oder fitter oder was auch immer, dann macht es ja auch keinen Sinn, ständig wie so ein Springfrosch von einer, einem, einer Methode zur nächsten zu springen.
Heute Krafttraining, morgen Krafttraining, übermorgen gehst du joggen und dann gehst du zum Yoga und dann machst du wieder was weiß ich, was es noch alles gibt. Aerobic.
Ja, sondern sagen, okay, find halt die eine oder die zwei Dinge, die dir Freude machen und die dir gut tun, und mach die, bis du darin richtig gut bist, ne. Also ich finde Sport, da habe ich eben, als ich noch mal so über die Folge nachgedacht habe, ist mir das auch so eingefallen, ne. Weil du, wenn du jetzt eine sportliche Person nimmst, das ist mir so aufgefallen tatsächlich, als wir in Disney World waren, weil man da ja so unfassbar viele Menschen auch gesehen hat, ja. Und dann gab es da Menschen, die sind halt so durch diesen Park geschlurft, also den hast halt schon angesehen, dass die quasi, dass deren Körper nicht daran gewohnt, gewöhnt ist, sich zu bewegen.
Ja, also den ganzen Tag auf den Füßen zu sein quasi.
Ja, genau, was ja nicht schlimm ist. Und gleichzeitig haben wir halt andere Menschen gesehen, denen hast du halt schon an der Art und Weise, wie sie gelaufen sind, wie sie in dem Moment an dem Fahrgeschäft angestanden sind, wie sie sich bewegt haben, hast du halt gesehen, das ist jemand, der macht richtig viel Sport, weil der ganze Körper ist durchtrainiert, der Gang ist entsprechend dynamisch, dynamisch und energiegeladen und so weiter, ne. Das siehst du Menschen einfach an, und das ist eine Haltung, die du entwickelst, ja. Das ist eine Haltung, die du hast. Also entweder hast du sie schon per se immer, oder du entwickelst sie halt. Und die meisten von uns entwickeln solche Haltungen halt, ne. Oder wenn ich jetzt beim Yoga immer bin und ich lerne da Dinge zum Aufrechtersein, dann mache ich das ja nicht nur die eineinhalb Stunden, die ich im Yoga bin, sondern ich mache das ja mein ganzes Leben lang, ne. Und das beeinflusst ja also das wird so eine, wie du sagst, so instinktiv, so eine unbewusste Kompetenz.
Es wird zu deiner Normalität. Es wird zu einem Teil von dir.
Ja, genau.
Das ist ja das, was auch gemeckerfrei, wir haben ja auch mal gesagt, intuitiv gemeckerfrei sein heißt ja, ich bin einfach so. Das ist das, was das Besondere ist an gemeckerfrei. Du Du wirst einfach das.
Ja.
Du wirst das. Das ist nicht was, was, es ist nicht, also es ist natürlich auch eine Methode, aber es ist nicht eine Methode, die du anwendest, sagst du, ich mache jetzt, nutze jetzt die Methode, ich habe jetzt hier das Buch, oder habe ich den Kurs von Uli und Bernd, da steht jetzt drin, jetzt muss ich das machen und so, sondern es ist, ja, es wird ein Teil von dir. Du wirst das, du lebst das, und dadurch wird es so einfach, dann so einfach.
Genau.
Weil du nicht mehr drüber nachdenken, weil du nicht eine Methode anwenden musst, die du jetzt irgendwo in deinem Gedächtnis nachgucken musst, sondern du bist einfach da. Dein Kind macht irgendwas, egal ob du das gelernt hast oder wenn du das angefangen hast, wenn deine Kinder so 3, 4 Jahre alt waren und dann sind die irgendwann 15 und dann kommt so Pubertätsding, da hast du vielleicht von uns nie was dazu gehört und kannst es trotzdem und sagst trotzdem ja, okay. Im Endeffekt ist es auch immer nicht anders, ob die von der Party 2 Stunden zu spät heimkommen oder Spaghetti an die Wand schmeißen.
Es ist eigentlich immer das Gleiche. Und also ich würde noch mal einhaken wollen, weil natürlich haben wir es auch in eine Methode gegossen. Natürlich gibt es Schritte, die du anwenden kannst, aber so, dass du das dann selber übertragen kannst. Und das ist das, was uns so wichtig ist, weil es hilft ja ja kein Tipp, Buch, weißt du, das habe ich früher mal gerne gesagt. Wer hat denn Zeit, in dem Moment, wo ein Kind ausflippt, nachzuschlagen und wie genau reagiere ich jetzt?
Wie im Buch Homöopathie für Kinder.
Ja, genau.
Das war so ein Nachschlagwerk. Ja, da konntest du halt, ich sage mal, einer hat das kranke Kind im Arm gehabt und der andere konnte halt mal nachgucken. Okay, was machen wir?
Dann habe ich gesagt, wie sieht die Zunge aus und wie sieht der Bauch aus und wie ist dies und jenes.
Ja, aber so, das ist, also für so eine, für so was funktioniert das ja. Du musst ja kein Homöopath werden, bloß weil du Kinder hast, sondern es reicht, wenn du so für die gängigen Sachen dann immer mal so einen Notfallplan hast. Aber für das Leben im Alltag noch dazu, wo da deine bisherigen Instinkte dir halt immer in die Quere kommen, weil das ist ja, die sind ja das, keiner will ja seine Kinder anschreien. Das passiert ja einfach und einfach passiert heißt, das ist ein erlernter Instinkt.
Ja, den du für normal erachtest.
Ja, aber auch alle Instinkte sind erlernt.
Absolut.
Es gibt keinen, das weiß man inzwischen, Psychologen wissen es, ist es ja nix irgendwie, dass das in uns so drin wäre. Also abgesehen von gewissen Fluchtreflexen vielleicht oder so. Alles andere ist erlernt und deswegen alles, was erlernt ist, kannst du auch umlernen.
Und mein Yogalehrer zum Beispiel sagt, dass du die ersten 10 Jahre, wenn du diese Form von Yoga machst, bist du die ersten 10 Jahre Anfänger. Ja, und ich finde das total großartig, nicht weil es mich entlastet im Sinne von ich müsste es nicht können, sondern zu sagen, ach Ach so, wenn ich jetzt meinen Körper 40 Jahre lang oder 45 Jahre lang darauf trainiert habe, sich auf eine bestimmte Art und Weise zu verhalten, und wenn ich jetzt anfange, was neu zu lernen, und ich mache das jeden Tag, obwohl ich das jeden Tag mache, habe ich einfach mit den— komme ich immer wieder an den Punkt, dass ich mit den erlernten Instinkten wie ich mich halt früher verhalten habe, wie ich mich früher bewegt habe, dass ich mit denen konfrontiert bin und dass es eben eine Weile dauern kann, bis ich das nachhaltig so intuitiv verändert habe, dass ich halt ja der Yogi bin oder was, ja, den ich halt vor meinem inneren Auge schon sehen kann. Und das ist so dieses: Erlaub dir doch, wenn du jetzt bei Gemecker frei gelandet bist, wenn du unseren Ansatz magst, ja, das ist natürlich die Grundvoraussetzung, aber wenn du das magst, dann erlaub dir doch, lernender zu sein, dann erlaub dir doch zu sagen, okay, ich bleib da so lange dran, bis ich intuitiv, gemeckerfrei bin, bis das ein Instinkt geworden ist, bis das in mein Unterbewusstsein eingesickert ist und ich gar nicht auf die Idee komme, ich irgendwie anders zu verhalten. Sei sanft und milde mit dir, wenn es dir noch nicht gelingt, in Momenten, wo es dir noch nicht gelingt, ja, weil du eben gerade Lernender bist. Und hör auf, immer nach dem neuesten Schrei zu suchen, der wieder am Social-Media-Himmel erscheint und sagt, das ist die neueste Methode, ist der neueste Hit, Trick, Tipp.
Ehrlich sind die meisten auch nicht neu.
Ja, das kommt noch dazu, aber halt zusagen, okay, ich gehe den Weg, ich gehe die Reise, ich mache da was Langfristiges draus, ich mache meine Ernährungsumstellung, meine Verhaltens-, Haltungs-, Elternsein-Umstellung hin zu.
Und das Coole ist ja, das Coole, jetzt muss ich ein Geheimnis noch verraten.
Bin ich gespannt.
Weil das ja nicht nur die Zeit und das Leben mit deinen Kindern dann positiv beeinflusst. Weil die Haltung nimmst du ja mit ins ganze Leben. Ja, du gehst ja nicht dann raus in die Arbeit oder so und bist zu den Kollegen auf einmal wieder fies oder zu deinem Partner auf einmal in der Kommunikation dann wieder so wie früher, weil der Instinkt ändert sich und du willst ja dann gar nicht mehr zurück, wenn du da mal bist und kannst wahrscheinlich auch gar nicht mehr. Ja, und Das ist dann immer noch so ein Zusatzbenefit.
Ja, und ein Geheimnis verraten wir jetzt noch zum Abschluss.
Jetzt bin ich gespannt.
Was dir hilft, ja, was dir helfen kann, dass du die Ausdauer entwickelst, um diese Reise auch zu reisen. Und zwar nimm dir doch ein paar Minuten Zeit, setz dich mal hin, vielleicht machst du dir dein Lieblingsgetränk, machst dir eine Kerze an, machst es gemütlich, und dann frag dich doch mal: Wie genau stelle ich mir mein Familienleben denn eigentlich vor? Wie hätte ich es denn gerne? Nicht mehr nur zu überlegen, was willst du nicht mehr haben, weil das ist das, was dich zu den Tipps bringt. Die Tipps, die sind immer, die scheinen immer ganz hell, wenn du nur weißt, was du nicht willst. Ich will 5 Kilo abnehmen, ach, hier ist die nächste Methode? Ah, hier! Ah, hier! Aber wenn du weißt, wo du hin willst, dann kannst du innerlich ruhig werden und den Weg, den du eingeschlagen hast, einfach weitergehen, und zwar so lange, bis du am Ziel bist. Und wir freuen uns, wenn wir an deiner Seite sein dürfen, dich dabei unterstützen dürfen, weil aus unserer Sicht ist natürlich, gemeckerfrei zu werden, das größte Geschenk, das du dir selbst deinen Kindern, deinen Liebsten machen kannst.
Ja, in diesem Sinne vielen lieben Dank dir fürs Zuhören und Zuschauen. Wir hoffen natürlich, du konntest ganz viel mitnehmen, und wir freuen uns, wenn du beim nächsten Mal wieder mit dabei bist.
Bis dahin, alles Liebe, tschüss!
Danke fürs Zusehen. Was ist deine Meinung zu dem Thema? Was willst du uns vielleicht dazu fragen? Was willst du uns dazu sagen? Schreib's hier in die Kommentare, wir freuen uns drauf, mit dir in Interaktion zu treten. Und wenn dir das Video gefallen hat und du ab sofort nichts mehr verpassen willst von uns, dann klick jetzt auf Abonnieren, hier oder hier, je nachdem, wo du es gerade anguckst. Vielen Dank und alles Liebe bis zum nächsten Mal.
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