First Real Dad of the Family Podcast 181

In this solo episode of the Gemeckerfrei‑Podcast, Bernd Bott reflects on his 25‑year journey as a father and introduces the concept of the “First Real Dad” – a new model of masculinity that moves beyond merely functioning in the family role. He shares personal anecdotes about how he once fulfilled the duties of a dad without genuine presence, describing the emotional disconnect that many fathers experience when they imitate their own fathers instead of forging an authentic path. Bott argues that this lack of a role model leads to fathers being physically present but emotionally absent, which harms the parent‑child relationship. He outlines why emotional availability, vulnerability, and heart‑led leadership are essential, and he offers practical steps for men to become the First Real Dad: cultivating courage, taking intentional responsibility, collaborating with partners, and creating concrete experiences (e.g., gifting a spa weekend to the partner while taking full childcare responsibility). He emphasizes the long‑term impact on children, especially how daughters and sons form expectations of men based on their fathers’ behavior. Bott provides three affirmations that listeners can adopt to reinforce the new identity, and he ends with a rallying call to start a movement, encouraging perseverance even when the path feels uncertain, likening the journey to Elon Musk’s iterative rocket development. The episode blends personal storytelling, philosophical framing, and actionable advice aimed at fathers who want to transform their relationship with their families.
Chapters
Wir haben auch gelernt, hart zu arbeiten. Wir haben auch gelernt, Dinge durchzuziehen, ob sie scheiße sind oder nicht, ob wir es gerade cool finden oder nicht. Nur was dabei eben rauskommt, dann tust du irgendwann alle Dinge so. Du tust alle Dinge ohne Herz und ohne Gefühl und ohne Leidenschaft. Bin ich der Papa, der ich gerade sein will? Und wenn du es noch nicht bist, dann— Hallo und herzlich willkommen hier beim Gemeckerfrei-Podcast, dem Podcast für liebevolle Beziehungen, in der Familie, als Paar und mit dir selbst. Ich bin Bernd Bott und zusammen mit meiner Frau Uli Gründer von Gemeckerfrei, Vater von 4 Kindern und Opa von einem Enkel. Und wir haben bei Gemeckerfrei schon tausenden Familien dabei geholfen, sich ihr liebevolles Familienleben, ihren liebevollen Alltag, ihre wundervollste Beziehung zu erschaffen. Wir sind unter anderem auch Spiegel-Bestseller-Autoren von 3 Spiegel-Bestsellern, 3 Büchern, ja, 3 sind Spiegel-Bestseller, ein 4. hat es nicht ganz geschafft, aber ist auch cool, auch ein sehr gutes Buch. Und ja, heute bin ich ausnahmsweise mal alleine, ganz seltene Solo-Folge von mir, sonst sitzen wir hier immer zu zweit, wenn du uns schon kennst, weißt du das. Aber heute geht es einfach mal um so ein Männerthema und da haben wir gedacht, okay, Da passt es doch mal ganz gut, wenn ich heute euch das mal alleine hier erzähle. Ich bin super dankbar, dass du dir die Zeit nimmst, dass du hier reinschaust. Wenn du das erste Mal da bist, sau cool, wenn du schon öfter da bist, genauso sau cool. Und ja, lass uns losstarten mit diesem coolen Thema, weil du kennst vielleicht den Spruch First Millionaire of the Family. Ja, das ist was, was so gerade bisschen durch diese Coach-Szene auch durchgeht. Ja, so dieses, ah, Ja, ich werde der erste Millionär in meiner Familie und so. Und letztens, wir hatten auch so einen Workshop und, und für unsere Beziehungstoolbox, und da haben wir so drüber geredet, okay, wie ist es eigentlich mit der Vaterrolle, mit der neuen Vaterrolle, die es so braucht, ja, mit männliches Prinzip, weibliches Prinzip ist auch immer ein wichtiges Thema bei Gemeckerfrei und so, und Da kam mir das so: Okay, wie wäre es denn eigentlich, wenn wir mal diesen, das ausrufen, dass wir, dass du vielleicht, ja, der erste Real Dad, der First Real Dad of the Family wärst, ne? Und was damit gemeint ist, dazu kommen wir jetzt. Du kennst es vielleicht, ich bin jetzt seit 25 Jahren Vater, und ich kenne das von früher noch sehr, sehr gut, und du kennst es vielleicht auch, dass du zwar da bist, also vor Ort bist, körperlich anwesend bist, aber innerlich woanders bist, oder innerlich dich auch so leer fühlst, dass du gar nicht da sein kannst, also dass du irgendwo bist, zerstreut, zerflossen bist. Und viele Männer, die ich so erlebe, viele Väter, die ich so erlebe, die sind im Alltag, liefern die ab quasi, die gehen arbeiten, die sind auch da zu Hause, das jetzt, die räumen auch mal die Küche auf, die sind auch da, aber machen was mit den Kindern und sowas, aber innerlich sind sie einfach weg, abgetrennt vom, von ihrer Family auch, und damit auch von sich selbst. Und sie funktionieren als Vater, sie funktionieren, sind aber nicht wirklich— jetzt kommt schon wieder so ein so ein Ausdruck, von dem ich vielleicht weiß, dass nicht jeder damit was anfangen kann, sind aber nicht wirklich mit dem Herzen da. Und mir ist es irgendwann— da waren, da hatten wir zwei Kinder, die, die ersten zwei, die jetzt ältesten zwei, waren damals noch sehr klein, so Kindergartenalter, oder sogar noch nicht mal beide im Kindergarten, glaube ich. Und ich kann mich erinnern, jetzt war ich ja, ich war selbstständig, meine Frau Uli war auch selbstständig, das heißt, wir konnten uns an sich die Zeiten sehr gut einteilen. Ich war auch immer auch in der Früh da und habe die mittags vom Kindergarten abgeholt und war so auch zuständig, weil Uli dann manchmal weg war unter der Woche. Ich habe mehr am Wochenende gearbeitet, Und das heißt, ich war schon sehr im Alltag auch involviert. Nur gleichzeitig habe ich immer wieder gemerkt, wenn ich dann abends mal, auch wenn ich so im Bett gelegen bin oder über den Tag nachgedacht habe, ich auch mal alleine auf dem Sofa gesessen bin oder so, ich habe innerlich gemerkt, ich bin nicht der Papa, der ich eigentlich gerne sein möchte. Weil klar, ich habe zwar, als sie kleiner waren, ich habe die im Tragetuch rumgetragen, ich habe Windeln gewechselt, ich habe die gefüttert, ich habe später die in den Kindergarten gebracht, ich habe viel auch von der Care-Arbeit übernommen. Nur ich habe dabei ein Element total vergessen. Nämlich, und also total übersehen, muss man sagen, nicht vergessen, sondern übersehen. Weil was ich nicht gemacht habe, ist meinen eigenen Weg gefunden, wie ich als Papa sein kann. So, ich habe die Dinge so gemacht, wie Uli sie gemacht hat. Ich habe sie nachgemacht, ich habe mich so an ihr orientiert. Ja, in manchen Sachen hat sie damals auch noch so gesagt, na, so ist es richtig und so muss man das machen. Und ich habe mir, ich hatte gar nicht den Ich hatte auch nicht den Mut, das einzubringen, was man als Papa so mit einbringen kann. In manchen Bereichen schon. Also wenn ich mit den Kids am Spielplatz war, dann sind die auch ganz anders hochgeklettert und haben sich andere Sachen getraut, weil ich entspannt und wieder gut— schlimmstenfalls tut sich halt mal einer weh, ja. Wenn es ganz blöd läuft, muss man halt auch mal zum Arzt, kann auch passieren, aber davon geht auch nicht die Welt unter, ne. So, Da war ich schon entspannter und das konnte ich auch leben. Aber in vielen anderen Sachen habe ich mir wirklich schwergetan, meinen eigenen Weg zu finden oder meinen eigenen Weg zu gehen. Also ich habe funktioniert, aber ich habe nicht geführt und eben immer wieder das Gefühl gehabt und diesen Satz auch so gedacht: Ich bin nicht der Vater, der ich gern sein will. Und wenn du das auch bei dir kennst, wenn du diesen Satz auch kennst, oder wenn du es jetzt auch, wenn du so drüber nachdenkst, denkst, naja klar, das habe ich mir eigentlich mal anders vorgestellt, und so ging es mir auch. Ich hatte mir das früher anders vorgestellt, aber sich da, wie ich toll werde als Papa, und ich mir Zeit und macht die Dinge nicht so wie mein Vater und die nicht so, sondern ich bin immer für die da und so. Und ich habe gemerkt, na, ich rutsche halt doch in genau den gleichen Käse rein. Und wenn es dir auch so geht, dann ist eins total wichtig: Das hier soll jetzt nicht dazu führen, dass du dich schlecht fühlst, dass du dich schuldig fühlst. Du darfst schon spüren, den Schmerz mal spüren und sagen: Ja, ich würde das auch so, ja, es geht mir genauso. Das darfst du schon, weil wir müssen so was manchmal spüren als Weckruf, um was verändern zu können. Aber Du hast nicht versagt, sondern du hast einfach die Dinge nur so gemacht, wie du es konntest, weil es hat dir niemand gezeigt, es hat dich niemand darauf vorbereitet. Du hast kein Vorbild, wie es eben anders gehen könnte, und deswegen ist es halt so, dass wir dann das tun, was wir selbst erlebt haben, und dann ahmen wir das nach. Wir Menschen sind Nachahmungslerner. Die einzige Art und Weise, wie alle Menschen wirklich gut lernen können, ist durch Nachahmen. Das ist oft ein Vorteil, da ist es jetzt nicht unbedingt immer der Vorteil, weil wenn du jetzt hier hörst und mit dem Ganzen so fühlst, wie ich fühle, also mit dem in Resonanz gehst, dann hast du es halt wahrscheinlich auch noch anders erlebt von deinem Vater. Du hast sicher auch Sachen erlebt, die cool sind, die du sagst, die würde ich übernehmen. Aber du wirst auch Sachen erlebt haben oder eben nicht erlebt haben, also diese Nähe, diese Präsenz, vielleicht hast du die eben auch nicht erlebt bei deinem Vater und armst es jetzt unbewusst nach. Und das ist schade. Und das soll aber nicht heißen, dass du an irgendwas schuld bist, sondern das soll nur heißen, schau, hier ist dein Weckruf Und es gibt eine Möglichkeit, das anders zu machen. Weil was ist denn das für deine Kinder? Was ist der wahre Verlust? Der wahre Verlust ist, dass sie dich nicht wirklich erleben, selbst wenn du physisch anwesend bist. Und das ist einfach, das ist schade, das ist schade für eure Beziehung, weil ich kann dir eins verraten, es ist mir irgendwann aufgegangen, du bist viel länger Papa von erwachsenen Kindern. Als Papa von Kinderkindern, also von nicht erwachsenen Kindern, weil 18 Jahre sind jetzt, je nachdem wann du Kinder gekriegt hast, ja gut, ich habe mein, mit Anfang 20 haben wir unser erstes Kind bekommen, das heißt, der war 18, da war ich dann, also ich war 23 und links 31, 41, ja, und jetzt ist er schon selber Papa. Jetzt sind wir schon in einer ganz anderen Rolle und dann willst du ja noch eine gute Beziehung haben und das kann jetzt noch 30, 40 Jahre so weitergehen. So lange hast du eine Beziehung zu einem erwachsenen Kind, aber die baust du auf in diesen ersten 18 Jahren. Ich würde sogar sagen in den ersten 12 Jahren, weil dann brauchst du sowieso schon eine Beziehung von 12 bis so 16, in der Pubertät brauchst du sowieso schon eine starke Beziehung, die das dann auch übersteht. Und das ist voll cool, wenn du die vorher aufbaust. Es ist aber jetzt auch nicht schlimm, wenn du irgendwo dazwischen drin bist, weil es geht total schnell. Ich habe es ja bei meinem ersten, bei meinem ältesten Sohn und auch bei meiner Tochter, also bei den ersten beiden, auch noch nicht so gewusst und gekonnt und auch erst später angefangen. Und trotzdem haben wir heute wundervolle und innige und intensive Beziehungen. Also es geht schon. Wichtig ist einfach nur, dass du es jetzt erkennst, und dann änderst. Und wenn du dich darin wiedererkennst, wie gesagt, es ist, du bist nicht zu spät, es gibt immer noch eine sehr, sehr gute Chance, du hast immer noch 100% die Chance, du hast die Möglichkeit, das jederzeit zu verändern. Und jetzt ist vielleicht genau der richtige Zeitpunkt, ja, weil es passiert einfach nur, weil du hast bis jetzt nicht besser gewusst, du hast nicht gelernt, denn das Vorbild, das du nachgeahmt hast, hat das in der Art anscheinend dir nicht vorgemacht, sonst hättest du es, könntest du es ja einfach nachmachen. Jetzt geht es eben darum zu sagen, cool, wie kann ich das denn ändern? Weil was wurde uns denn beigebracht? Was hast du denn gelernt? Du hast gelernt, Verantwortung zu übernehmen. Du hast gelernt zu funktionieren, und das machst du wahrscheinlich. Du gehst arbeiten, du versorgst, du kümmerst dich, ja, du kümmerst dich um die Sachen am Haus, du machst vielleicht da Reparaturen, du kümmerst dich um die Autos, um die Versicherungen, vielleicht auch um die Finanzen bei euch, was weiß ich, ja, so. Viele übernehmen ja trotzdem, wir in so modernen Zeiten leben, wir haben ja trotzdem so einen klassischen Bereich, weil wir das halt auch gut können. Ja, du richtest vielleicht das WLAN ein, was auch immer, bist ja Techniker bei euch zu Hause. Wir haben auch gelernt, hart zu arbeiten, wir haben auch gelernt, Dinge durchzuziehen, ob sie scheiße sind oder nicht, ob wir es gerade cool finden oder nicht. Ja, wir Jungs haben gelernt, okay, da geht man durch, und das ist eine coole Fähigkeit. Nur was dabei eben rauskommt, wenn man nur das lernt oder wenn das der wichtigste Wert ist, das zu können, dann tust du Dinge, dann tust du irgendwann alle Dinge so. Du tust alle Dinge ohne Herz und ohne Gefühl und ohne Leidenschaft. Und das ist halt total schade, weil es wird uns nicht beigebracht, wie wir innerlich ankommen, wie wir auch Gefühle zulassen und Gefühle zeigen. Und das heißt nicht, dass wir ständig Tränen in den Augen haben müssen, weil uns was so rührt oder so, oder dass wir so— das heißt nicht, dass man empfindlich werden muss. Das hat nichts mit Gefühle zeigen zu tun. Gefühle können sich ja ganz unterschiedlich äußern. Aber emotional nahbar und approachable zu sein, das ist damit gemeint. Also du darfst es heute auch anders wählen. Du darfst sagen, ja, verdammt, ich mache das heute anders. Und nicht aus Trotz, nicht aus irgendeinem Ego-Ding oder so was, sondern Aus Größe, aus einer wahren Größe raus. Also, wie wäre es denn, wenn du der first real Dad deiner Familie wirst? Wenn wir das noch mal aufgreifen, mit dem Titel auch von dieser Folge, first Millionär of the Family. Das kannst du übrigens ganz leicht erreichen. First Millionär, muss man auch nur ein paar Gesetze kennen, und dann muss man hart arbeiten dafür. Dann funktioniert auch das. Nur First Real Dad deiner Familie, da musst du auf eine andere Art hart arbeiten. Aber nicht hart, indem du anderes vernachlässigst, sondern da musst du hart arbeiten im Sinne von dranbleiben. Dranbleiben und den Mut haben. Du brauchst einen riesengroßen Mut. Du brauchst viel, glaub mir, aus meiner Erfahrung raus, ich habe beides im Leben schon erreicht. Kann ich von mir behaupten, ja. Um der Real Dad zu werden, brauchst du viel mehr Mut, weil das ist eine viel krassere Veränderung, weil da heißt, dich dir selbst zu stellen, ja, dich zu zeigen, dein Ego auf die Seite zu schieben, ne, zu lernen, was heißt, auch mal der zu sein, der der nicht weiß, wie es geht, und sich aber trotzdem nicht rausnimmt. Weil was machen wir viele Väter? Sie nehmen sich dann zurück. Oh, da bin ich, das kann ich nicht, ja, das lass mal die Mama machen. Und es ist auch manchmal, die Mamas sind da auch manchmal ganz froh drum. Also da gibt's auch die Dynamiken, wo es ja gar nicht so leicht ist, das zu übernehmen, und dann ziehen wir uns halt auch leicht mal zurück, ja. Aber ich will dich einladen, und das vielleicht auch mit deiner Partnerin, oder am besten eben auch mit deiner Partnerin, sprich, dass du sagst, okay, lass mich doch mal ausprobieren, ich würde gerne, bitte, kann ich da mehr Verantwortung übernehmen, können wir, kann ich mal, und das kannst du ganz cool kombinieren, weil du kannst deiner Frau einfach mal ein Wochenende irgendwo in einem Spa-Hotel, in einem Wellnesshotel schenken, und zack, hast du ein Wochenende, wo du wirklich dich auch mal ausprobieren kannst mit den Kindern und mal in dieser vollen Verantwortung. Bist. Ein Beispiel. Also, wie wäre es denn, wenn du der Erste wirst, der es anders macht? Wenn du der First Real Dad deiner Family wirst, der Erste, der wirklich anwesend ist, der Erste, der mit Klarheit und Herz führt? Weil das können wir oft ganz gut. Wir können die Klarheit oft ganz gut. Wenn wir die noch mit einer Emotion, mit einer Freundlichkeit, mit einer lieben Verbundenheit mit den Kindern kombinieren, dann hast du ein wundervolles Führungsinstrument für deine Kinder. Was, wenn du der Erste bist, der seiner Tochter oder seinen Töchtern zeigt, was sie von einem Mann erwarten dürfen? Ich wiederhole den noch mal, weil ich weiß, wie uns unsere Töchter am Herzen liegen. Die Söhne auch auf eine andere Art, und die Töchter noch mal ganz speziell. Was, wenn du der bist, der seiner Tochter zeigt, was sie von einem Mann erwarten darf. Weil am Ende bist du das Role Model dafür, nach was sie sich den Partner aussucht, weil sie wird den immer mit dir vergleichen. Und wenn du willst, dass die keine irgendwelchen— Achtung, bisschen leichte Ironie— nutzlosen Luschen anschleppt, dann sei ihr das Vorbild. Zeig ihr, was ein Mann und ein Vater und ein Ehemann und Familienmann zu sein hat. Lebt ihr das vor, dann hat sie einen Standard, ja, dann weiß sie, nach was sie Typen auswählt. Und das ist nicht danach, ob die Waschbrettbauch haben oder ein dickes Auto. Das können coole Mitfaktoren sein, aber nur, wenn der Rest stimmt. Und was, wenn du der Erste bist, der seinem Sohn oder seinen Söhnen zeigt, wie wahre Stärke aussieht, wie wahre Größe aussieht, wie wahre Stärke und wie wahre Größe aussieht, wenn du das Vorbild bist für diese neue Männlichkeit? Und mein Sohn, ich erzähle dir jetzt, Vater ist der Der Kleine ist jetzt 3 Monate ungefähr und es ist schon einige Wochen her, da ging es dann so drum, okay, den mal ins Tragetuch zu packen und da war er derjenige, der dem Kleinen das auch zugemutet hat, den ins Tragetuch zu nehmen und der Kleine findet es am Anfang natürlich komisch, das ist neu, war ein bisschen so quengelig und so und die Mama hatte noch so ein bisschen die Angst, Könnte man zerquetschen und lieber doch wieder auf den Schoß und so. Und er hat ausgehalten, er hat ihn reingenommen, hat den und ist mit ihm rumgegangen und hat die Stärke gehabt, ne, die Größe gehabt, auch das dem Kind dann mal zuzumuten und das auszuhalten, ne. Und das ist zum Beispiel was, was ein männliches Prinzip ist, ja. Was weiß ich, die Kinder bauen irgendwas im Wald, ihr seid im Wald spazieren, dein Sohn will irgendwie ein Lager bauen, irgendwas mit Stöcken, will irgendwelche Stöcke rausziehen, und es geht nicht und ist schwer und so, und er sagt, Papa, hilf mir, und so. Und jetzt nicht gleich hinzurennen, sondern mal zu sagen, okay, probier doch mal aus, zieh doch mal, schaffst du es vielleicht, ja. So den Kindern, allen Kindern, also Jungs und Mädchen natürlich auch, ja, aber es ist schon eine spezielle Jungssache auch ein bisschen, da so das auch beizubringen, zu sagen, okay, ich mute dir das auch mal zu, ne, ich trau dir das auch mal zu. Und ich halte das aus, dass du dich anstrengst und auch gerade mal unangenehm findest, vielleicht für kurze Zeit, weil ich weiß, dass auch das ein cooles Learning für dich ist. Das nur so als kleines Beispiel, ne. Am Ende ist es halt deine Entscheidung, und ich will dich nur dazu inspirieren, oder ich will dir nur die Anregung bieten, dass du mal drüber nachdenken kannst, ne. Also, was, wo bin ich denn gerade? Wie anwesend oder abwesend bin ich? Und bin ich der Papa, der ich gerade sein will? Und wenn du es noch nicht bist, dann lass uns doch hier zusammen mal ein paar Statements finden. Oder dann habe ich, sagen wir mal so, 3 Sätze für dich, die du dir vielleicht gerne aufschreiben willst und mitnehmen willst. Der eine ist zum Beispiel: Ich bin bereit, der erste echte— um Gottes Willen, ich sag's noch mal, vielleicht schneiden wir dann. Nein, wir schneiden nicht, wir lassen es drin für euch. Meine Versprecher. Ich bin bereit, der erste echte Papa meiner Familie zu sein. I'm the first real dad of my family. Ich will zeigen, wie Mann sein und Nähe zusammengehen. Ich will zeigen, wie Mann sein und Nähe zusammengehen. Und ich will fühlen, führen und verdammt stolz auf mich sein. Und da ist wieder nicht der Ego-Stolz gemeint, sondern da ist der Stolz gemeint, aus dem du irgendwann zurückguckst und sagen kannst, wenn du dann, was weiß ich, 50, 60, 70 bist, das und das habe ich erreicht, cool, das habe ich gut gemacht, ich habe an dem Punkt die Wende geschafft, habe es verändert und bin zu dem First Real Dad of the Family geworden. Also lass uns das hier doch zusammen zu einer Bewegung machen. Lass uns doch losstarten als Männer und sagen, jetzt wir gehen einen neuen Weg. Ja, wir werden dabei, wird manches schiefgehen, du wirst nicht wissen, wie es geht, du wirst auch mal holprig sein, du wirst irgendwie dran verzweifeln kurzzeitig. Ja, aber geh weiter, bleib dran. Das ist die Weiterentwicklung, funktioniert genauso. Schau dir Elon Musk an mit SpaceX, wie viele Raketen von denen sind schon explodiert und Milliarden dabei irgendwie gefühlt wahrscheinlich in Rauch, in Schall und Rauch aufgegangen, in Schall, Rauch und Flammen, und die haben immer weitergemacht. Also für dich, für deine Family und für das, was du immer sein wolltest, für die Person, die du immer sein wolltest, dafür lohnt sich es einfach loszugehen. Das kann ich dir so mitgeben: Es lohnt sich, dafür loszugehen. In diesem Sinne, danke fürs Zuschauen und fürs Zuhören, und ich hoffe, wir lernen uns mal irgendwie kennen, und wir hören und sehen uns hoffentlich natürlich auch in der nächsten Podcastfolge. Alles Liebe für dich!
More from Uli

Wieso du machmal dein Kind an die Wand klatschen könntest (obwohl du es liebst)









