#gemeckerfreies Krafttraining - Podcast 150

Uli Bott and Bernd Bott use strength training as a model for handling everyday stress. A former bodyguard learned to lift heavy weights without mental tension after 40 years of practice. The key: your body can release stress hormones during hard tasks, but keep your mind calm. They show how to spot high-stress mode (teeth grinding, inner criticism, tension) and train yourself out of it, so you don't pass stress to your kids.
Chapters
Aber das macht nicht sofort, dass ich im Kopf in diesen Stress rutsche.
Ja, du bist so dünnhäutig, weil egal was kommt, es piekst ja nur in dieses Stresslevel rein.
Ja, genau.
Und aus dem raus reagierst du dann auch. Hallo und herzlich willkommen.
Herzlich willkommen hier bei einer neuen Folge im Bemängerfrei-Podcast. Genau, dem Podcast für liebevolle Beziehungen in der Familie, als Paar und mit mit sich selbst. Wir sind Uli und Bernd, wir sind die Gründer von Gemeckerfrei, Spiegel-Bestseller-Autoren, und ja, zeigen euch und haben schon ganz vielen Menschen dabei geholfen, wie sie ein liebevolles, gemeckerfreies Familienleben und ein freies Leben kreieren können. Schön, dass du hier bist.
Genau, hier im Podcast sind wir immer für dich da und führen ein paar Gespräche über Themen, Die wir hoffen, dass sie dich auch interessieren.
Genau, heute geht's mal um Muckis.
Ja, gemeckerfreies Krafttraining. So, jetzt bin ich gespannt, weil am liebsten würde ich jetzt fragen, wenn wir jetzt hier live wären, würde ich euch fragen, was ihr da drunter, was ihr wohl glaubt, was jetzt kommt.
Gemeckerfrei zu werden ist kein Kraftakt.
Nein, es ist kein Kraftakt. Es ist schon ein Training.
Absolut.
Es ist schon ein Training. Es ist auch so, das braucht auch Wiederholung und so weiter. Das schon, das sagen wir auch immer wieder. Aber es ist jetzt kein Kraftakt und man muss auch kein schweres Krafttraining dafür machen, auch nicht mental, also die meisten nicht.
Aber wir waren gerade im Fitnessstudio und haben uns auf dem Rückweg unterhalten und der Bernd hat eine Geschichte erzählt, die er jetzt auch gleich mit dir teilen will. Und Die ist super wertvoll und lässt sich sehr auf alle Alltagssituationen übertragen. Deshalb wollen wir die gerne mit dir teilen. Also sei gespannt, wir werden fündig.
Ich habe in den USA einen Mann getroffen bei einer Mastermind, und mich mit dem bisschen unterhalten, was er so macht. Und er ist quasi ehemaliger Bodyguard, so Leibwächter, auch für bekannte Persönlichkeiten. Ein Typ, ja, so Kopfgröße als ich, irgendwie 4 Schultern breiter als ich. Also das ist auch so schon von der ganzen Statur und von so wie der sportlich drauf ist, ja, Bodyguard perfekt. Also ich hätte mich zweimal hinter dem verstecken können quasi.
Das hätte ich gern gesehen.
Ja, so wirklich echt irgendwie so ein Riesen. Ich muss irgendwie so mich mit dem unterhalten und der hat sich schon runtergebückt, hatte ich den Eindruck. Und der ist schon älter. Ist inzwischen retired, weil einer seiner Kunden, für die er Bodyguard war, hat ihm gleichzeitig immer ein paar Tipps gegeben, was er mit seinem Geld anstellen kann und so. Jetzt ist er schon, ist vielleicht 60 oder so, aber geht nicht mehr wirklich arbeiten, ist aber viel im Fitnessstudio.
Hat er ja schon immer gemacht.
Das hat er schon immer gemacht und jetzt ist er noch mehr im Fitnessstudio, sagt er, weil ihm das halt, ja klar, hat man natürlich diese Muskeln, da muss man ja auch weitermachen, kann man ja auch nicht einfach sein lassen und es macht ihm Spaß. Und im Fitnessstudio geht er dann gerne rum, auch zu den Jüngeren und so was, und supportet die so ein bisschen, gibt ihnen Tipps und so, weil er geht schon seit 40 Jahren ins Training und kennt sich halt aus. Und er ist auch natürlich Kampfsportler und alles Mögliche, klar, wegen seines Berufs. Und er hat eine ganz entscheidende Sache gesagt: Wenn man jetzt irgendeine Übung macht mit schwerem Gewicht, so wie das Männer, gerade so jüngere Männer, dann immer machen, so bisschen zu viel Gewicht vielleicht auch, ja. Und am Ende, die 10. Wiederholung, die 11. Wiederholung, die 12. Wiederholung, die pressen sich die noch so irgendwie raus mit aller Macht und sind da am Ende des Tages ja unter einem total krassen Stress. Ja, Achtung, körperlich und auch mental.
Lass uns das highlighten: In dem Moment, wo du was tust, wo du so über deine Körpergrenzen gehst, schüttet dein System Stresshormone aus, Cortisol aus.
Erstmal, erstmal tut das. Und was, er hat was Kluges erzählt, weil er hat gesagt, wenn du lernen willst, dass du, was du als Bodyguard ja theoretisch vielleicht mal brauchst, dass du kämpfst gegen jemanden, dann musst du ja deine ganze Kraft einsetzen, können. Aber die wahre Kunst ist, dabei cool im Kopf zu bleiben, also nicht gestresst zu sein. Und das trainierst du. Und das ist das, was er diesen jungen Leuten auch sagt, weil es viel gesünder ist, auch wenn du lernst, dass du genau dann, wenn es anstrengend wird, darauf achtest, dass du, dass die Muskeln zwar in den Stress kommen, aber der Geist, also dein Kopf, dein System dabei trotzdem entspannt bleibt. Und dass du auch nur so viel Anstrengung machst, dass du diese Balance noch halten kannst.
Was vielleicht dazu führt, dass du mal 5 Kilo weniger Gewicht nimmst, ne?
Ja, aber gleichzeitig bleibst du halt, bist du erstens mal den Rest des Tages auch noch gut drauf, weil du nicht diesen Stress mitnimmst. Und es ist viel, viel, viel gesünder, Weil sie eben auch nicht so viel Stresshormone ausschütten. Ich will jetzt nicht sagen, wir kennen uns ja, wir sind jetzt da ja keine Pros, das hat ja niemand gemessen. Es wird trotzdem gewisse Stresshormone ausschütten, das ist auch gar nicht schlecht, eine gewisse Balance davon ist auch wichtig, aber halt nicht so viele. Und vor allen Dingen, wenn wir jetzt an die Gehirnwellen denken, schießt da nicht alles so in den Stress-Fight-or-Flight-Modus hoch.
So, jetzt weißt du also, und jetzt, ich gehe mal so durch so ein Fitnessstudio, durch so ein Übungscircle weiter. Weil jetzt ist das bei der ersten Übung, gehst du, wenn du jetzt eben das nicht berücksichtigt, was berücksichtigst, was der Bernd gerade gesagt hat, dann ist es halt vielleicht so, dass du schon im ersten Durchgang von der einen Übung, die letzten zwei sind schon garstig, ja. So, da bist du schon krampfst dich schon an, ne? Und das passiert, Anspannung geht ja da ganz schnell. Das ist, ich merke das bei mir selber schon, nur die Zähne zusammenbeißt sozusagen. So, dann beim zweiten Durchgang sind schon die letzten 4, beim dritten Durchgang sind die letzten 6 oder sowas, die du dir irgendwie so rausquetscht. Und dann gehst du ans zweite Gerät und ans dritte und ans vierte und ans fünfte, und du bist bei jedem Gerät schneller in diesem Stressmodus, weil dein Level an Stress schon gestiegen ist, weil du schon auf so einem Grundstresslevel angekommen bist. Und das ist das, was wir jetzt gerne transportieren oder transferieren wollen in deinen Alltag. Weil wie oft bist du mit dem, was du tust, eigentlich drüber, über deine Kapazität Kapazitätsgrenzen.
Ja, über der— du bist halt, du schaffst es halt nicht mehr ohne Stress.
Ja, genau.
Du machst die Dinge, du machst es jetzt schnell, und du weißt, eigentlich muss ich jetzt kochen anfangen und bist noch was anderes, aber dann sagst du, na, das ist jetzt auch 10 Minuten, komm, das haue ich jetzt noch raus, das prügel ich jetzt noch durch. Und dann bist du aber schon gestresst, weil du dich damit schon so anstrengend hast, gehst ans Kochen, bist da schon zu spät dran. Das heißt, du nimmst es wieder mit, du hast denselben Trouble, musst dann die Kinder abholen, holen, was weiß ich. Ich kriege jetzt gerade irgendwas, was auch auf mein Leben früher gepasst hat. Ja, muss dann die Kinder— weiß genau, du musst jetzt auch— bist mit dem Kochen und ich denke nichts, ne? Jetzt darum erhöhst den Stress weiter. Und was geht in dir ab? Du erzählst dir noch, naja, dann komme ich dir jetzt zu spät abholen.
Ja, und dann bist du ganz schnell in so einem High-Beta-Stresszustand und kannst überhaupt nicht mehr sinnvoll reagieren. Also bist über— also bist ständig in so einem, ja, in diesen 4 Fs, ja, Fight, Flight, Freeze, Flock. Genau, danke. Genau, also weglaufen oder kämpfen oder einfrieren oder sich zusammenrotten mit anderen, um es noch für alle auf Deutsch zu übersetzen. Und das ist dieser Überlebensmodus. Und viele von uns, und das ging uns früher eben auch so, sind dann am Ende des Tages einen sehr langen Zeitraum des Tages in diesem Überlebensmodus und kriegen das eben nicht hin, das voneinander zu trennen, zu sagen, okay, ich mache das jetzt noch fertig, und ich weiß, mir fehlen dann 10 Minuten zum Kochen, dann fällt mir schon was ein, wie ich das Kochen verkürze, damit ich die Zeit da wieder einspare, sozusagen. Also diesen Zustand von, ich strenge mich war gerade an, oder ich, ich mache was schnell fertig, aber das macht nicht sofort, dass ich im Kopf in diesen Stress rutsche. Und wenn ich merken würde, dass ich im Kopf auch in den Stress rutsche, dann muss ich irgendwas wegstreichen. Also entweder gibt's dann halt kaltes Mittagessen, oder du fährst irgendwo vorbei und holst noch welches, oder Du findest eine andere Lösung, die für euch an der Stelle funktioniert. Nur eben, dass du, dass du achtsam wirst. Wann tust du die, wann schaffst du es, die Wiederholung, also das zu übertragen, die Wiederholung zu machen in deinem Leben, Dinge zu tun ohne so ein Ganzkörperstress. Da draus zu machen.
Also, und das ist ja, ich meine, man könnte einfach sagen, na ja, dann organisiere den Tag halt anders, dass du keinen Stress kriegst. Das ist einfach utopisch. Das wissen wir alle. Wenn du Kinder hast, wenn du so mit Haushalt, und dann machst du vielleicht noch einen Job oder was, oder hast ein eigenes Business oder was auch immer, das wird immer wieder irgendwie kollidieren und es klappt was nicht. Und es ist gerade, du hast eine tolle Zeitplanung mit noch 5 Minuten oder 10 Minuten Pause und die 10 Minuten sind halt irgendwohin verraucht. Das wird immer passieren.
Alltag.
Das ist einfach Alltag. Das ist stinknormal. Egal ob du Kinder hast, Katzen, Hunde, Meerschweinchen oder alles zusammen. Und was halt, um es dir leichter zu machen, ist es halt, und um es auch gesünder zu machen für dich, weil das ist auch definitiv ein körperlicher Gesundheitsaspekt, ist es halt total hilfreich, wenn du eben lernst, dass du erkennst: Jetzt switche ich gerade hoch. Wir sagen immer hoch, weil das von den Gehirnwellen einfach eine höhere Frequenz ist, in dem Sinne negativ höhere Frequenz, in dieses High Beta. Und in dem, weil der Nachteil an diesem Zustand ist ja auch, dass du nur noch, eigentlich funktionieren dann nur noch Instinkte. Du kannst nicht mehr denken, du kannst nicht mehr frei und oder kreativ entscheiden, du kannst noch nicht mal mehr rational entscheiden.
Machst es nur noch über alles weg.
Du machst nur noch über den Instinkt, ja.
Und das macht da— und das ist wahnsinnig anstrengend. Und das macht eben auch, dass du überhaupt— du bist, läufst wie mit Scheuklappen durchs Leben, ne. Du siehst den freien Parkplatz nicht, weil du so drauf fokussiert bist, da vorne müsste jetzt ein Parkplatz sein. Und dann fährst dann 3 freien vorbei, die du nicht gesehen hast, die du schlicht nicht wahrgenommen hast.
Dir fällt nicht ein, dass eigentlich noch Reste von gestern Abend im Kühlschrank sind, dass du daraus jetzt auch in eine viertel Stunde Mittagessen machen könntest, und dann, wenn die Kinder da sind, schneidest du noch ein bisschen Gemüse auf, und dann war es auch gesund. So, das fällt dir dann nicht ein, sondern du bist dann so, so nur noch in dem Modus, du hast dir vorgenommen, es gibt heute Risotto, dann machst du das noch, egal ob du Zeit hast oder nicht.
Genau, also woran kann man, können wir den Menschen was mitgeben, woran sie erkennen könnten, wann sie in High Beta sind, also wann sie in diesen sehr ungesunden Stress gehen, Gehirnwellen unterwegs sind.
Also ich finde, ich glaube, ein sehr guter Indikator sind die inneren Stimmen, die einfach mehr und lauter werden.
Ja, und die die ganze Zeit sagen, jetzt musst du das machen, und jetzt hast du das nicht hingekriegt, und das musst du noch mal. Also ich merke das bei mir, dass ich mich fühle, wie wenn ich so eine Gitarrensaiten kurz vorm Reißen.
Ja, so fühle ich mich eigentlich dann, weil das Es gibt ja auch Zustände, und die kennt auch jeder, da kocht er was, da kochst du was, wo du, ich nehme jetzt das Beispiel weiterhin, wo du sonst eine Dreiviertelstunde brauchst und schaffst es in einer halben Stunde. Bist aber komplett einfach nur, wo du denkst, boah geil, so will ich immer drauf sein. Ja, und sagst du zack zack, ach so, ja genau, jetzt machen wir das, und dann schauen wir, das ist nicht High Beta, das ist Mid Beta, das ist hoch fokussiert, voll im Flow quasi. Das kann sogar dann runtergehen nach Alpha, wenn du was gut schon kannst, aber du sagst, geil, ja, denkst du, boah, wie habe ich denn das jetzt geschafft? Ich habe gedacht, ich habe normal 45 Minuten, 30 Minuten hatte ich noch Zeit, und jetzt habe ich noch 5 Minuten Pause. Ja, das ist es. Das sind die Zustände, die du suchst.
Ja, da kommst du aber nicht hin, wenn du die, wenn du in High Beta bist. Da kommst du nicht hin, wenn du in diesen Stresszuständen bist. Da kommst du hin, wenn du trainierst, Dinge zu tun, ohne davon gestresst zu werden. Und das ist das, was wir gemeint haben. Wenn du das Gewicht hebst, und zwar merkst, okay, das ist jetzt schon anstrengend, also die Muskeln haben was zu arbeiten, aber mein ganzes System verkrampft sich dabei nicht, weil ich mache das halt einfach mit Spaß. Noch eine Wiederholung mehr und noch eine mehr.
Also bei mir ist es sogar so, dass das, also ich spüre da sogar, ich kann das sogar machen, ja, ich bin es noch am Trainieren, habe das jetzt auch erst vor 4 oder 6 Wochen habe ich das erst eigentlich erfahren, dass das beim Sport auch so cool ist. Aber der Sport und Krafttraining ist ein cooles Übungsfeld dafür, und es tut mir sogar weh. Also ich kann eine Übung machen und es tut mir weh, also in dem Sinne, wie es halt wehtun soll. Jetzt nicht, dass ich mich verletze, aber es tut weh, es ist wahnsinnig anstrengend und ich übe mich darin, dass mein Kopf dabei ganz entspannt ist. Es ist alles gut, sagen wir machen das nur für den, wir machen das nur für die Arme, wir machen das nur für den Bauch, wir machen das nur für die Beine.
Und wenn man das halt jetzt überträgt, zu sagen, okay, ich ich kehre jetzt hier noch zusammen, aber ich mache das. Ich merke schon, wie schnell ich kehre, und ich merke auch vielleicht, wie ich sogar vielleicht bisschen außer Puste komme dabei, aber ich bin— ich kann noch ein Liedchen dabei summen. Ja, das wäre so, das ist so das, wo wir dich einladen wollen hinzukommen und eben zu bemerken, wann machst du, wann ist dein Alltag so, dass du Dinge tust aus so einem Stress, aus dem hohen Stresszustand. Also wann hast du eigentlich immer diese Stimme im Kopf? Und jetzt muss ich noch, und jetzt habe ich das noch nicht gemacht, und jetzt muss ich als Nächstes noch das, und das muss ich ja schnell, und das muss ja noch mal. Ich habe mich, ich war da in diesen Zuständen früher auch wahnsinnig effektiv, weil du halt total viel mitunter auch geschafft kriegst, aber es ist halt wahnsinnig erschöpfend. Und du fährst dann mit der Zeit auf so einem Dauerstressniveau, das halt für deinen Körper und für deine Stimmung Stimmungslage total ungesund ist.
Ja, genau, das wollte ich jetzt gerade sagen, weil das ist ja das, was passiert. Das hast du jetzt, weil du das ja angesprochen hast, weil du wirst halt dann auch, du hast das ja mit der Gitarrensaiten gesagt, du wirst halt auch so empfindlich.
So dünnhäutig.
Genau, dünnhäutig ist das richtige Wort. Ja, du wirst so dünnhäutig, weil egal was kommt, es piekst ja nur in diesen Stresslevel rein.
Ja, genau.
Und aus dem raus reagierst du dann auch.
Ja, weil du alles immer, weil du eigentlich immer darauf aus bist, dass du dich verteidigen musst, dass du immer fliehen, dass du fliehen musst, dass du kämpfen musst, dass du einfrieren musst.
So ist der Körper in dem Zustand, ist der Körper eigentlich in diesem Alert-Zustand.
Genau, und dann kannst du halt auch total schlecht mit deinen Kindern sein, weil du halt alles persönlich nimmst, weil du jeden Ball fängst, weil du in allem ein Risiko oder eine Phase siehst, weil du alles als, weil du auch vieles als störend empfindest, was eigentlich überhaupt nicht störend wäre, wenn du entspannter wärst.
Ja, und der Stress überträgt sich natürlich auf die Kinder, ne? Die spüren das dann, keine Ahnung, Geschwister fangen an zu streiten, das Kind kriegt was weiß ich, ein Ausraster wegen XYZ und so weiter, das dann übernehmen.
Genau, das ist ja das, was für uns am Ende der Schlüssel war, wie wir meckerfrei finden konnten, weil wir gemerkt haben, dass unsere Kids auf diesen Stress reagiert haben. Genau, und da wollen wir dich einfach mit dieser Podcastfolge mal einladen, dass du einfach mal hinspürst und, und deinen Alltag mal reflektierst und feststellst, wann überall gelingt es dir vielleicht schon, dass du Dinge aus so einem Mitbeter, also mit, mit Energie gut fokussiert und, und mit Spaß, ja, im Flow machst, ja, im Flow vielleicht Nimm dir vielleicht wirklich als Erkennungszeichen so dieses, du bist am Pfeifen oder hast ein Liedchen auf den Lippen, oder wenn du dich im Spiegel anguckst dabei, bist du noch am Lächeln oder irgendwie so, ne? Das würde ich sagen, ist so ein Flow-Zustand. Und wann machst du die Dinge eigentlich verkrampft, verbissen, aus einem erschöpften Zustand, in dem Gefühl, du musst es jetzt noch fertig machen? Weil lass uns mal ganz ehrlich sein, sein, Hand aufs Herz. Ja, ich weiß, Eltern sein kann saumäßig anstrengend sein, das ist überhaupt nicht die Frage. Nur wir haben oft auch auf unserer To-do-Liste, auf unserem Wochenplan, auf dem, was wir glauben, was passieren müsste, Dinge stehen, die sind nicht so relevant, wichtig, wie wir glauben, dass sie relevant und wichtig wären.
Vor allen Dingen, wenn du überlegst, was du dann für einen Preis dafür bezahlst. Diesen Stress zu haben, der ungesund ist, der nicht gut ist für eure Beziehungen in der Familie.
Der deinen Kindern vorlebt, dass gestresst sein normal ist.
Genau, Erwachsene sind gestresst. Oh Hilfe, ich will nicht erwachsen werden. Oder: Ich will schnell erwachsen werden, also bin ich jetzt auch immer gestresst. Beides Reaktionen, die du nicht willst.
Nehmen wir mal an. Genau so. Und von dem her wird gemeckerfrei werden halt viel, viel einfacher, wenn du lernst, entspannter die Dinge zu tun. Und das heißt nicht, dass du es nicht tust. Das heißt, ne, wie eben, dass dieser Bodyguard hat überhaupt nicht gesagt, geh nicht mehr ins Gym, sondern geh immerhin, mach die Sachen die ganze Zeit, aber lern dich Erlern fokussiert, entspannt Höchstleistung abzurufen. Das ist eigentlich, um was es geht. Fokussiert und entspannt dein Bestes geben zu können. Das ist eine Fähigkeit, eine mentale Fähigkeit, die man erlernen kann. Und das ist die Einladung hier dazu, den Weg zu gehen, das anzufangen, das zu lernen. Ich hoffe, wir konnten dich inspirieren.
Ja, das hoffe ich auch. Und vielen Dank fürs Zuhören und Zuschauen.
Genau, bis bald.
Bis dann.
Tschüss!
Danke fürs Zusehen. Was ist deine Meinung zu dem Thema? Was willst du uns vielleicht dazu fragen? Was willst du uns dazu sagen? Schreib's hier in die Kommentare. Wir freuen uns drauf, mit dir in Interaktion zu treten. Und wenn dir das Video gefallen hat und du ab sofort nichts mehr verpassen willst von uns, dann klick jetzt auf Abonnieren, hier oder hier, je nachdem, wo du es gerade anguckst. Vielen Dank und alles Liebe bis zum nächsten Mal.
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