GEWALT - Wo ist deine Grenze - Podcast 119

In this episode of the Gemeckerfrei Podcast, hosts Uli Bott and co‑host discuss how parents can recognize and define the point at which everyday behavior turns violent. They argue that violence is not limited to overt physical aggression but includes emotional overreach, such as forcing a child to sit in a car seat, pulling a child’s hair, or giving unwanted water in the bathtub. The conversation is anchored in the UN Convention on the Rights of the Child, which states that a child’s wellbeing is compromised when an adult’s behavior knowingly induces negative emotions. The hosts illustrate the concept with concrete family scenarios—seat‑belt struggles, hair‑washing resistance, and physical holds—showing where necessary protective interventions end and unjustified overreach begins. They encourage listeners to reflect on their personal limits, negotiate shared boundaries with partners, and adopt a non‑judgmental, apologetic stance when they overstep. The episode also highlights the long‑term benefits of a “gemeckerfrei” (complaint‑free) approach, such as greater dignity, mutual respect, and reduced dependency created by excessive praise. Throughout, the tone remains conversational, reflective, and supportive, aiming to empower parents to create gentler, non‑violent family dynamics.
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Wenn dir das auffällt, dann ist es eigentlich immer ein gutes Anzeichen, dass du halt über die— dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass du über die Grenzen deiner Kinder hinweg strapzierst. Hallo und herzlich willkommen hier beim Gemeckerfrei Podcast, dem Podcast für liebevolle Beziehungen in der Familie, als Paar und mit dir selbst. Schön, dass du eingeschaltet hast, dass du hier bist, dass du dich mit uns eine Podcast-Folge lang mit deiner persönlichen Grenze beschäftigen möchtest und dich einladen lässt von uns, oder zumindest ist das das, was wir gerade aussprechen wollen, die Einladung, dass du deine persönliche Grenze noch mal überprüfst und unter Umständen anpasst. Und zwar geht es um um deine persönliche Grenze. Wann beginnt für dich deiner Meinung nach gewaltvolles Verhalten im Alltag? Im Alltag mit Kindern, aber auch in jeder Beziehung. Also wo fängt für dich das an, dass du sagst, hier ist eine Grenze erreicht, also das geht gar nicht? Also so, ich bin mir sicher, dass die allermeisten die hier zuschauen oder zuhören, sofort unterschreiben würden, dass absichtliche körperliche Gewalt kein— dass das No-Go ist, dass es auf gar keinen Fall geht, dass da für euch, für viele von euch, einfach auf jeden Fall die Grenze erreicht und überschritten ist.
Aber es gibt ja nicht eben nicht nur diese, die körperliche oder ja physische Gewalt, sondern es geht ja für viele auch schon früher los.
Ja, und es ist eben, da wird es eben so eine Gratwanderung. Wann sagst du, das ist schon gewaltvolles Verhalten? Und wann sagt zum Beispiel dein Partner, na ja, also komm jetzt, was soll jetzt daran gewaltvoll gewesen sein? Und wo dazu sagen, okay, da haben wir einfach total unterschiedliche Sichtweisen, wenn wir das nicht miteinander definiert haben. Und natürlich, ich meine, wir sind hier bei Gemeckerfrei, also wir schenken dir natürlich auch unsere Definition davon, wann unserer Meinung nach Gewalt im Familienalltag beginnt und was unsere Grenze ist, also was unser persönliches No-Go ist.
Und was eben die wichtige Einladung ist, was ich jetzt noch mal, um den Kreis dieser Einleitung jetzt noch mal kurz zu schließen, ist, dass du das, was glaube ich nämlich viele bisher nicht gemacht haben und du vielleicht auch noch nicht gemacht haben, auch für sich selber erstmal noch mal genau überlegen und definieren. Okay, wo ist denn meine Grenze, die ich schon einhalte oder die ich vielleicht auch gerne einhalten möchte, es vielleicht bis jetzt noch nicht immer schaffe, aber die ich eigentlich für mich definieren will. Und dann eben zusammen mit dem Partner, der Partnerin, egal ob leiblicher oder Patchwork-Partner, ist ja egal. Musst immer ja da zu einer gemeinsamen Linie kommen.
Und natürlich ist die Einladung auch, dass du dich vielleicht von uns inspirieren lässt und sagst: Ja klar, machen wir das so wie Wir wollen ja gemeckerfrei sein. Also dann, von dem her würden wir einfach gerne mal definieren, wo fängt eigentlich gewaltvolles Verhalten an, und dass du dich daran orientieren und dich sortieren kannst, ne? Und da einfach zu sagen, okay, also für uns fängt gewaltvolles Verhalten weit vor körperlicher Gewalt an. Also eine körperliche Gewalt ist, ich meine, da darfst du auch wieder unterscheiden, zu sagen, okay, züchtige ich mein Kind, weil ich sage, weil ich der Meinung bin, das hätte jetzt Prügel verdient. Ja, so hoffentlich gibt es einfach immer weniger Menschen, die das tun. Ich weiß, dass es noch nicht so ist, dass es die Allgemeinmeinung ist. Deshalb müssen wir auch an der Stelle auch darüber noch mal sprechen, wo ich eigentlich sage, okay, es kann eigentlich nicht sein, dass wir im Jahr 2023 oder 2024 darüber noch sprechen müssen, dass wir einander nicht schlagen oder einander nicht züchtigen müssen oder Gewalt anwenden müssen. Also das ist ja an der Stelle schon mal total abstrus, dass es noch nicht allgemein eine Grenze, dass das noch keine allgemeine Grenze ist. Deshalb sind wir ja auch von Gemeckerfrei damit unterwegs. Ja, nur jetzt einfach zu sagen, okay, also es ist also Züchtigung ist natürlich Gewalt. Es ist natürlich auch Gewalt, wenn ich aus Überforderung härter zupacke, schubse, festhalte. Also wenn ich das Kind gegen seinen Willen festhalte. Und klar ist jetzt wieder, werdet ihr wieder sagen, ja, aber wenn es auf die Straße rennen will, ja klar, dann musst du, ne. Aber in allen anderen Situationen, wo du sagst, okay, also eigentlich ist das auch eine Grenzüberschreitung, wo die Grenze des Kindes überschritten wird, was dann eben schon schnell physische Gewalt darstellt und auch seelische Gewalt darstellt, ne? Auch wenn es vielleicht gar nicht jetzt mal so— wie, hat es jetzt nicht getan oder was? Aber das ist natürlich trotzdem seelische Gewalt.
Es geht ja um den Übergriff. Genau, der ist ja auch— der ist ja auch, wenn du ein Kind vor dem davon abhältst, sich in Gefahr zu begeben, Der Übergriff ist ja trotzdem da.
Genau.
Nur der ist in dem Fall natürlich gerechtfertigt. Ja, da sind wir uns wahrscheinlich alle einig.
Also wenn es um Situationen geht, in denen das für das Kind lebensgefährlich wäre, wenn du es nicht von etwas abhältst.
Ja, aber nicht schnell. Also wenn es halt wirklich rennt auf die Straße, da sind Autos. Du musst es halt einfach von hinten packen und hochheben und nimmst natürlich in Kauf, dass ihm das wehtut, dass es erschrickt wie verrückt, und wirst dich danach auch bei dem Kind entschuldigen und sagen: Schau mal, musste ich tun, egal ob es es versteht oder nicht. Nur der Übergriff ist ja trotzdem passiert.
Ja, und ich habe ein anderes Beispiel, wo man auch zum Beispiel leicht, wo leicht Übergriffe stattfinden. Und das ist, wenn du zum Beispiel, also angenommen, du hast ein 4-jähriges Kind, du willst einkaufen fahren und das Kind weigert weigert sich, sich anzuschnallen. Oder kann auch ein dreijähriges Kind sein, ist ja egal. Also angenommen, das Kind, ein Kind, das weigert sich, sich anzuschnallen, oder windet sich irgendwie aus dem Gurt und will sich nicht anschnallen lassen. Jetzt zu sagen, wir müssen jetzt einkaufen fahren und du musst dich jetzt anschnallen lassen und ich schnall dich jetzt fest, ist in unserer Welt ein Übergriff. Ja, weil ich habe ja viele— natürlich, um Autofahren zu können, muss ich das, müsste ich das Kind anschnallen. Aber es gibt so viele Situationen, in denen ich diese Autofahrt verschieben könnte, und wenn es nur 10 Minuten sind, damit sich das Kind, dass ich mit dem Kind noch eine Runde fangen im Hof spiele und danach einen neuen Versuch starte, und schwupps, funktioniert es, ohne dass ich diesen Übergriff dass dieser Übergriff geschehen muss, ne? Auch wenn das— und oft sind es auch nur 5 Minuten, also nur so ein Interrupt, zu sagen, okay, wie können wir aus der Situation noch mal aussteigen, noch irgendwas anderes machen und einen neuen Versuch starten? Und ich lerne halt als Mama oder als Papa, wie ich meine Kinder energetisch führen kann, damit ich weiß, wie ich das anstellen kann, dass ich in solchen Situationen dann wie ich das beeinflussen kann, dass das Kind in der Situation kooperiert. Weil das, was ja mit den Übergriffen passiert, die machen wir dann, wenn wir, wenn das Kind nicht in unserer, unseren Erwartungen entspricht und entsprechend kooperiert, zum Beispiel.
Ja, wenn wir nicht mehr wissen, was wir tun, also wenn wir keine Idee haben, was wir sonst tun können.
Genau.
Weil wenn du jetzt irgendein Spielzeug in der Hosentasche hast, desto dann sagst, schau mal hier, dann spielt das Kind damit und du schnallst es dann an, dann hättest du ja noch eine Idee. Funktioniert meistens. Oder du machst schon das Hörspiel an im Auto oder was auch immer. Das würde ja dann schon wieder funktionieren. Aber wenn du gerade keine andere Idee hast, dann passieren ja diese Übergriffe. Oder sie sind Gewohnheit.
Ja, oder du glaubst, dass das richtig ist und dass das dazugehört. Und da möchten wir einfach das Bewusstsein wecken. Nein, es gehört nicht dazu. Nein, wir halten es nicht für richtig. Nein, es Es ist einfach, es geht anders. Ja, weil das wäre ein Übergriff. Aber es ist auch ein Übergriff, zum Beispiel, wenn ich dem Kind einfach Wasser über den Kopf schütte, während es in der Badewanne sitzt, und sag: Und jetzt waschen wir die Haare, ohne vorher die Zustimmung vom Kind eingeholt zu haben. Oder zu sagen: Und jetzt müssen die Haare aber gebürstet werden. Das Kind schreit und schreit und schreit und sagt: Ich will nicht, ich will nicht, ich will nicht. Also das ist jetzt kein, da ist jetzt keine körperliche, kein körperliches Risiko im Verzug, wenn das Kind mit verzottelten Haaren rumläuft. Also Gewalt fängt so viel früher an als das, was wir üblicherweise als Gewalt betrachten, bezeichnen. Und das, was bisher deine Grenze ist, ist einfach nur deine Grenze aufgrund dessen, was du bisher über Gewalt wusstest. Ist. Und jetzt einfach zu sagen, okay, lass uns doch mal definieren, wann fängt gewaltvolles Verhalten an. Und das ist übrigens nicht eine Definition, die wir uns ausgedacht haben, sondern das ist, das ist eine Definition, die Teil der UN-Kinderrechtskonvention ist, also die auch gesetzliche Grundlage ist, wann in Deutschland Kindeswohlgefährdung, also die erste Stufe von Kindeswohlgefährdung, beginnt. Und Und das beginnt in dem Moment, in dem ich mit meinem Verhalten als Erwachsener in Kauf nehme, dass mein Verhalten beim Kind negative Emotionen auslöst. Und den musst du einfach noch mal sacken lassen, weil der ist total krass, wenn man das noch nie so gehört hat. Also mir ist da, als ich damit das erste Mal konfrontiert war, ist mir kalt den Buckel runtergelaufen, sozusagen, weil ich, also weil ich wollte es total liebevoll machen und Es gab trotzdem Momente, wo ich halt das schon in Kauf genommen habe, dass das Kind das jetzt gerade nicht gemocht hat, was ich da gerade gemacht, also was ich da von ihm wollte. Also so, ne, jetzt gehen wir mal ins Bad schlafen, Kind schreit, also ins Bad, um dann schlafen zu gehen, Kind schreit, ich will nicht. Und das dann noch mal zu sagen, ist dann schon geht dann schon in Richtung Gewaltanwendung. Wenn ich sage: Und jetzt geh mal aber, und jetzt wird aber genug, und es ist aber genug, und was weiß ich. Also wenn ich härter werde im Ton, dann fängt Gewaltanwendung halt schon an. Und unser jüngster Sohn, der ist da total feinfühlig, weil der halt schon so gemeckerfrei aufgewachsen ist, ist der total empfindlich. Schon alleine, wenn jemand irgendwie die Stimme erhebt, oder wenn jemand, wenn der Blick, wenn ein härterer Blick wird, dann empfindet er das schon sofort als Übergriff quasi. Jetzt nicht, dass es den aus der Bahn wirft, also der wird da jetzt nicht übersensibel dadurch, aber der hat halt ein gutes Gespür dafür, wann seine persönliche Grenze, wann seine Integrität verletzt wird. Und da einfach zu sagen, also gemeckerfrei zu sein, ist ja viel mehr als nicht zu schimpfen oder nicht zu schreien, sondern gemeckerfrei zu sein bedeutet, das Miteinander so zu gestalten, dass jeder in seiner Würde leben, wachsen und gedeihen kann.
Und das bedeutet einfach, dass du— also diese Würde bedeutet ja, Und das jetzt, dann geht er dann auch über die Kinder natürlich hinaus, das gilt ja dann für jede Beziehung, zu sagen, okay, ich gestalte mein Verhalten so, dass ich zumindest nicht beabsichtige, in dem anderen ein negatives Gefühl zu erzeugen.
Ja, das ist der eine Aspekt, und gleichzeitig aber eben auch zu sagen, okay, wo Könnte ich denn, wo könnte das denn passieren? Also so eine Achtsamkeit, wo überschreite ich denn persönliche Grenzen? Also wenn du zum Beispiel, das Kind sitzt dann am Tisch, der Tripptrapp steht noch zu weit vom Tisch weg und du schiebst es einfach dran, das ist halt einfach ein übergriffiges Verhalten, wenn du das nicht vorher abgeklärt hast. Wenn du dem Kind über den Kopf streichst, ohne zu fragen, ob du das darfst. Ist das ein übergriffiges Verhalten? Stell dir vor, du läufst durch die Straße und auf einmal streicht dir jemand über den Kopf. Das würdest du doch auch nicht mögen, ne? Oft machen wir das ja dann noch, wenn wir von hinten kommen oder so, und streichen dem Kind über den Kopf oder so. Das ist ja die Wahrscheinlichkeit, dass es dabei erschrickt, ist ja total groß. Und sobald du größere Kinder hast, die das auch artikulieren können, die sagen, boah, jetzt hast du mich aber, ne? Das hat mich aber erschreckt. Da merkst du erstmal, okay, ups, was gehe ich, von was gehe ich denn da aus? Was ist für das Kind total normal und was findet das Kind auch gut, nur weil es vielleicht noch nicht sagen kann, dass es das nicht gut findet? Also wie achtsam könnt ihr miteinander sein? Wie würdevoll könnt ihr miteinander sein? Und da geht es natürlich auch darum, wie würdevoll gehst du mit dir selber um? Also merkst du deine eigenen Grenzen? Merkst du, wo sagst du ja, obwohl du nein meinst? Zum Beispiel, das ist ja auch ein würdeloses Verhalten dir selbst gegenüber. Also ihr seht schon, das Thema ist riesengroß, lange, lange drüber sprechen. Und es soll hier einfach nur mal ein Impuls sein, dass du noch mal drüber nachdenkst, okay, wo ist bisher meine Grenze, wann gewaltvolles Verhalten beginnt, und Kann ich das, wenn ich ja gemeckerfrei werden will, wovon ich ausgehe, sonst würdest du hier nicht zuhören? Also wenn du gemeckerfrei werden willst, kannst du, inwieweit kannst du diese Grenze verschieben? Inwieweit kannst du achtsamer werden mit deinen Handlungen, mit deinen Worten, mit deinem Verhalten, um zu erkennen und dabei erkennen, dass dass eben oft dein Verhalten unbeabsichtigt schon gewaltvoller ist, als du dachtest, und das zu verändern.
Und gleichzeitig dich dabei natürlich nicht zu verurteilen. Du darfst es natürlich, das sagen, okay, so wie es bisher war, war es, und ich habe jetzt eine neue Erkenntnis. Ich bin jetzt, ich treffe jetzt die Entscheidung, das anders zu machen, und ich mache es halt ab jetzt jeden Tag besser. Aber ich muss mich jetzt auch nicht grämen oder schlecht fühlen wegen dem, was vorher passiert ist.
Das darf mir leidtun, ich darf es bedauern, ja, absolut, und darf die Energie des Bedauerns nutzen, um es ab sofort zu verändern. Und das wird einfach dazu führen, dass ihr viel, viel, viel schönere Beziehungen zueinander habt. Und da steckt natürlich dann auch wieder die Arbeit in Anführungszeichen drin, dass ihr das eben auch als Elternpaar, als Elternteam gemeinsam definiert, dass ihr sagt, okay, also ich rutsche jetzt meine Grenze nach oben, ich, ne, ich, ich trainiere jetzt als Nächstes, dass mir das und das und das nicht mehr passiert. Und der andere darf eben mitkommen auf diesen Weg, damit ihr das halt gemeinsam tun könnt, dass ihr gemeinsam ne, gewaltfreies Leben euch erschafft, ein gemeckerfreies, gewaltfreies Leben.
Und du wirst halt zusätzlich auch bemerken, wie dann mit der Zeit auch deine Kinder untereinander und deine Kinder auch mit dir oder mit euch als Eltern achtsamer umgehen, weil das ist ja das, worüber sich ja viele Eltern auch schnell mal beschweren, dass sie sagen, ja, meine Kinder trampeln ja auch ständig über, über meine Grenzen drüber.
Ja, das ist eigentlich immer ein gutes Anzeichen. Wenn dir das auffällt, dann ist es eigentlich immer ein gutes Anzeichen, dass du halt über die— dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass du über die Grenzen deiner Kinder hinweg spazierst bisher. Also eine, eine Folge zum Nachdenken, nicht zum schlechtes Gewissen machen, aber zum Wachrütteln, zu sagen, okay, da habe ich noch vielleicht einen Weg zu gehen, um eben für mich ganz klar zu definieren, wie viel gemeckerfreier, wie viel gewaltfreier kann ich in meinem Alltag werden. Und zum Beispiel auch Häufiges Loben ist zum Beispiel auch gewaltvolles Verhalten. Und jetzt sagst du vielleicht, ups, wieso denn das? Weil, gebe ich dir zum Abschluss noch mit, weil Lob dein Kind abhängig macht von deiner Bewertung, und damit machst du dein Kind von dir abhängig, und dein Kind wird Leistungsmuster entwickeln, um dir zu gefallen. Und das ist gewaltvoll. Also lass es wirken, lass es sacken. Teil gerne deine Gedanken mit uns bei, wo du den Podcast hörst, oder in den sozialen Medien. Und freuen wir uns, wenn du das nächste Mal wieder einschaltest.
Bis bald, alles Liebe, tschüss!
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