Hochsensibilität und Spiritualität – wie gehört das zusammen? – Podcast 157

In diesem 60‑minütigen Podcast von Uli und Bernd Bott, den Gründerinnen von Gemeckerfrei, wird das Phänomen der Hochsensibilität (Hochsensibilität) aus einer ganzheitlichen Sicht beleuchtet. Zunächst definieren die Hosts, was Hochsensibilität bedeutet, indem sie die fünf Sinnesmodalitäten – visuell, auditiv, kinästhetisch, olfaktorisch und gustatorisch – jeweils mit konkreten Alltagsbeispielen (z. B. Empfindlichkeit gegenüber schnellen Bildfolgen, lauten Umgebungen, kratzigen Stoffen, starken Gerüchen oder scharfen Geschmäckern) beschreiben. Anschließend verknüpfen sie diese erhöhte Wahrnehmung mit einer spirituellen Sichtweise: Menschen seien zu 99,999 % Energie, „Schwingungs‑/Energiewesen“, die ständig Frequenzen aufnehmen und abgeben. Sie erklären, dass Hochsensibilität damit einhergeht, Energien anderer Menschen zu spüren, und dass diese Fähigkeit weder als Belastung noch als Defekt, sondern als Geschenk und potenzielle Ressource zu verstehen ist. Für Eltern geben sie praxisnahe Tipps – Beobachtung der Sinnespräferenzen des Kindes, Anpassung von Umgebung (z. B. leise Räume, weiche Kleidung, geruchsarme Orte), bewusste Grenzen setzen und das Kind ermutigen, seine Sensitivität als Stärke zu nutzen. Sie betonen, dass das Ziel nicht ist, das Kind zu isolieren, sondern Lernstrategien zu entwickeln, um mit den intensiven Eindrücken umzugehen, ohne das Kind zu überfordern. Schließlich diskutieren sie, wie diese Fähigkeiten später zu beruflichen Talenten (Musiker, Heiler, Koch, etc.) führen können und wie Erwachsene selbst ihre eigene Hochsensibilität managen können, indem sie geeignete Settings wählen, Energie bewusst regulieren und sich nicht verpflichtet fühlen, alles zu „übernehmen“. Der Podcast endet mit einer ermutigenden Botschaft, dass Hochsensibilität ein wertvolles Potenzial ist, das sowohl im eigenen Leben als auch im Leben der Kinder kultiviert werden kann.
Chapters
Eigentlich ist Hochsensibilität immer auch ein Resultat von Fokus, von Präsenz. Also je präsenter du bist, je präsenter dein Kind ist, umso empfindsamer in Bezug auf seine Wahrnehmung ist dieser Mensch. Das ist ein ganz, ganz großes Geschenk, eine riesengroße Fähigkeit, gerade in der heutigen Welt, wo so viele Menschen auch so abgestumpft sind. Hallo und herzlich willkommen hier beim Gemeckerfrei-Podcast, dem Podcast für liebevolle Beziehungen in der Familie, als Paar und mit dir selbst.
Schön, dass du hier bist. Schön, dass du zuschaust, zuhörst, das erste Mal oder zum wiederholten Mal. Wir sind Uli und Bernd, Gründer von Gemeckerfrei. Genau. Und wir sind Spiegel-Bestseller-Autoren und wir können uns gut ins Wort fallen. Genau, du siehst, wir üben nicht alles, zum Beispiel nicht unseren Podcast-Start.
Genau, wir sind Eltern von 4 Kindern und haben schon viele, viele tausend Menschen dabei begleitet, ihr gemeckerfreies, innerlich, äußerlich freies, liebevolles, glückliches Leben zu erschaffen, und freuen uns, dass du heute hier bist zu einem Thema, das wir selber auch sehr spannend finden, nämlich Hochsensibilität und Spiritualität und was das miteinander zu tun hat.
Genau, weil du kennst es ja sicher, diesen Begriff, oder vielleicht nennst du dich auch selbst hochsensibel, diese, oder man sagt immer, es gibt die hochsensiblen Kinder, und Wir wollen doch heute mal mit einer anderen Brille, mit ein bisschen einer anderen Brille drauf gucken.
Genau, und vielleicht als Erstes mal zu sagen, okay, was heißt denn hochsensibel eigentlich? Und da jetzt einfach mal zu sagen, okay, das sind einfach Menschen, oder jetzt, wenn Menschen mit einer erhöhten Wahrnehmung oder mit einer sensibleren Wahrnehmung, was die verschiedenen Sinnes- Empfindungen, Sinneswahrnehmungen angeht, zu sagen, okay, visuell, also mit den Augen, sind Menschen, die hochsensibel sind in Bezug auf ihre visuelle Wahrnehmung, sind Menschen, die zum Beispiel keine Filme gucken können, weil denen einfach bewegte Bilder viel zu schnell sind, oder halt nur sehr langsame Filme.
Ja, es gibt ja auch da natürlich Unterschiede, aber jetzt kein so Zeichentrick-Action-Dings oder auch Musikvideos, gar nicht ertragen. Tragen können.
Ja, oder jetzt hier zum Beispiel, wenn wir von unserer Dachterrasse runter gucken, dann schaut man, kann man gar nicht anders, als auf so einen großen LED-Bildschirm zu gucken, wo ständig irgendwas Buntes war. Also da würde ich tatsächlich mit der Zeit auch dämlich werden, wenn ich da immer drauf gucken müsste. Ja, einfach zu sehen, okay, also visuelle Hochsensibilität bedeutet, ich bin sehr sensibel, oder ich habe eine verstärkte Wahrnehmung, was eben zum Beispiel bewegte Bilder angeht, was Farben angeht. Ja, vielleicht tun mir schrille Farben richtig in den Augen weh, vielleicht kann ich die Sonne nicht gut ertragen, weil mir das zu hell, zu grell ist. Vielleicht bin ich nachts auch mit den verschiedenen Lichtern, dass mir das in den Augen weh tut. Das ist eine erhöhte Sensibilität, was visuellen Sinn angeht. Und dann gibt es zum Beispiel eben die erhöhte Sensibilität in Bezug aufs Hören, auditiv, das ist der zweite Sinn.
Das sind Menschen, die sind einerseits natürlich von hoher Lautstärke sehr schnell angestrengt oder überlastet, aber auch von, wenn es Hintergrundgeräusche gibt. Das ist ganz häufig so, wenn dann irgendwie, wenn man, wenn Autolärm ist oder in Cafés, die können sich in Cafés schlecht unterhalten, sind da schon gestresst, weil einfach das Stimmengewirr sie schon anstrengt, weil sie deshalb viel stärker wahrnehmen als jetzt derjenige, der keine erhöhte Wahrnehmung akustisch hat.
Ja, oder was du ja auch gesagt hast, passt ja zu deinem früheren Beruf auch, diese erhöhte Sensibilität in Bezug aufs Hören ist eben, dass es dann Menschen sind, die zum Beispiel ein absolutes Gehör haben, eben also die können mitunter halt kein Hobbyorchester zuhören, weil denen das richtig körperlich weh tut, wenn die Töne nicht aufeinander abgestimmt sind.
Wenn einfach das nicht so genau ist, was viele Menschen sagen, das klingt ganz gut. Und der sagt, also ich habe tatsächlich so jemand auch mal gekannt, zu einem Song gespielt, der ist verrückt geworden. Der hat zu mir gesagt, du musst die Gitarre wieder stimmen. Das geht so nicht. Ich werde verrückt. Und jetzt habe ich auch ein relativ gutes Gehör, aber nicht so extrem. Für den war das schon, der hat schon Hypnose benutzt, um überhaupt damit klarzukommen, weil das dann Auch wieder schwierig, aber es ist auch, das ist einfach dieses, diese erhöhte Wahrnehmung akustisch.
Ja, genau. Und dann kommt als Nächstes, wenn man einfach die 5 Sinne so der Reihe nach durchgeht, kommt kinästhetisch. Also das ist so, was mit Fühlen zu tun hat, was mit Bewegen zu tun hat. Also das sind zum einen Menschen, die sich zum Beispiel total viel bewegen müssen, weil die können diese Energie im Körper überhaupt nicht, die können nicht still sitzen, geht einfach nicht. Ja, so. Oder aber es sind eben Kinder, Kinder, Menschen, die, also ich sag jetzt Kindern, weil bei Kindern fällt uns das mehr auf, der die Socken abzwickt, die Hose, die gestern noch toll war, ist heute, kann man heute nicht mehr anziehen, der Unterhosen müssen nahtfrei sein und solche, dass eben Kleidungsstücke, dass das unangenehm ist, dass eine Bettdecke nicht zu schwer, nicht zu leicht sein darf, dass keine Kunstfaser auf die Haut darf.
Solche, oder auch wenn sowas, wenn was frisch gewaschen ist und so ein bisschen steif, ja, dann ist es nicht gut. Dafür, solche Menschen sind die Socken ohne Gummis empfohlen, also entwickelt worden quasi, ja, weil die das dann nicht aushalten können, dass das irgendwo drückt oder reibt.
Also das ist so kinästhetische Hochsensibilität oder eben auch, oder erhöhte Wahrnehmung, oder auch, das hat auch damit zu tun, wenn man so im Kontakt mit Menschen ist. Es gibt einfach Menschen, die können das nicht ab, wenn sie jemand einfach berührt oder wenn jemand zu nah in den eigenen Kreis kommt. Ja, und so da einfach die Energien sich zu schnell vermischen.
Die brauchen auch, also es gibt ja auch Menschen, die, wenn man sich umarmt, die eine ganz feste Umarmung eigentlich mögen, und manches, für manche ist das auch zu viel dann.
Und dann erhöhte Wahrnehmung jetzt in Bezug auf Gerüche als Nächstes. Ja, also es ist eben Es gibt Menschen, also ich konnte zum Beispiel in meiner ersten Schwangerschaft, konnte ich keinen Kaffee riechen. Also wenn es irgendwo nur im Ansatz nach Kaffee gerochen hat, dann bin ich aufs Klo gerannt, weil das einfach, das ging gar nicht. Und heutzutage weiß man zum Beispiel, dass Gerüche ja voll ein wichtiger Aspekt sind, zum Beispiel auch in der Partnerwahl, wenn als Frau den Partner gut riechen kann, kommen genetisch gesündere Kinder dabei raus, wenn dieses Paar Kinder kriegt, weil das diese, weil die Wahrnehmung über die olfaktorische Wahrnehmung da eine Selektion kann.
Ja, weil wir das instinktiv können, ne? Das kannst du ja nicht beschreiben. Du kannst ja nicht sagen, ja, schon verlernen, sage ich mal, kann das verlernen. Ja, aber man kann das, aber es ist an sich ein Instinkt. Tiere Kannst ja auch nicht anlassen.
Und gleichzeitig gibt es eben auch den Instinkt, dass du riechen kannst, wenn jemand krank ist, oder riechen kannst, wenn eine Krankheit im Anflug ist. Also ich habe oft bei den Kids schon gerochen und habe gesagt, ich glaube, die ist krank. Und dann waren sie auch krank. So, und das ist einfach eine erhöhte Wahrnehmung, was deinen Geruchssinn angeht. Und als Letztes natürlich noch der Geschmackssinn. Eben zu sagen, es ist mir zu scharf, es ist mir zu Es schmeckt zu intensiv, es ist zu süß, zu salzig.
Es ist ja, kann ja alles sein. Oder auch von der Haptik des Essens her. Das ist es. Das kennt wahrscheinlich jeder, der Kinder hat, die eine Zeit lang einfach nur Nudeln ohne alles essen wollten. Als Erwachsener denkt man sich, wie kann das sein? Aber das kann zum Beispiel auch so ein— Kinder haben ja eh noch, wir wissen das ja alle, haben empfindlichere Geschmacksnerven, was jetzt auch Schärfe angeht und so. Und manche Menschen haben das halt auch noch später noch. Beim Scharfessen weiß ja jeder, dass es einfach da ganz unterschiedliche Levels gibt. Was kann man ertragen und was nicht?
Damit wollen wir einfach nur mal schon mal so den Blick auf so eine erhöhte Sensibilität richten und zu sagen, okay, prüf doch mal bei dir einfach nach, prüf bei deinen Kindern nach, wo, in welchem Sinne sind denn die Haupt- Sinne, wo vielleicht auch eine erhöhte Sensibilität vorliegen könnte, eventuell. Es geht jetzt nicht darum, irgendeine Diagnose zu Hochsensibilität zu stellen, um Gottes Willen, sondern einfach nur zu sagen, okay, wie ist denn das eigentlich bei uns, oder wie ist das auch im Kontakt mit anderen, ja. Also jemand, der zum Beispiel mit Gerüchen sich, also der sensibel ist, was Gerüche angeht, der kann halt schlecht durch so ein Einkaufscenter laufen und da die ganzen verschiedenen Gerüche ertragen, oder Jahrmarkt, ja, so diese Mischung aus Zuckerwatte und Bratwurst. Das kann halt sein, dass das, das für bestimmte Menschen einfach überhaupt nicht geht. Oder erhöhte Wahrnehmung auch, was so Energien angeht, bedeutet eben auch, dass man dann halt mitkriegt, wenn der andere traurig ist oder verärgert ist oder angespannt ist, und erstmal, na, es wahrnimmt und nicht genau weiß, was, was mache ich denn jetzt damit. Also auch dazu sehen, es gibt auch diese erhöhte Sensibilität. Ich habe das kurz bei der Kinästhetik angekommen, als zu sagen, okay, ich nehme halt, bin halt empathisch, mitfühlend, ich kriege mit, was in den anderen Menschen vor sich geht. Und jetzt erst mal zu sagen, boah, krass, das sind alles Fähigkeiten.
Ja, weil das ist es am Ende. Das ist es am Ende. Wer so einen Geruchssinn hat und sich irgendwo, also jetzt kannst du natürlich Parfüms herstellen, aber du kannst ja auch Koch werden oder was auch immer. Bzw. eben wie du ja gesagt hast, das ist an sich auch eine Heil- Ein Teil einer Heilfähigkeit oder einer Diagnosefähigkeit. Also das sind ja, und klar, beim Gehör mit Musik wissen wir es alle, aber es ist ja auch das Gehör. Das Gehör spielt ja auch einen wichtigen Aspekt in der Kommunikation. Also auch die Menschen nehmen ganz anders wahr, wie jemand spricht. Wie ist die Person gerade drauf? Kann darüber auch höre ich die Zwischentöne. Ja, auch das ist ein Teil des der auditiven Menschen, eine Fähigkeit der auditiven Menschen ganz stark.
Sehe ich bei anderen, um das Visuelle noch mal hochzuholen, sehe ich in der Mimik die kleinen Veränderungen, bin ich wachsam? Also eigentlich ist Hochsensibilität immer auch ein Resultat von Fokus, von Präsenz. Also je präsenter du bist, je präsenter dein Kind ist, umso empfindsamer in Bezug auf seine Wahrnehmung ist dieser Mensch. Und das ist ein ganz, ganz großes Geschenk, eine riesengroße Fähigkeit, gerade in der heutigen Welt, wo so viele Menschen auch so abgestumpft sind. Ich finde auch immer, man sieht es in den Augen, wenn du jemandem in die Augen schaust und diese Person ist so wach und ist da und die Augen strahlen, dann strahlt diese Person Präsenz aus. Und wer präsent ist, ist nimmt intensiver wahr als jemand, der halt wie bisschen wie abgeschlossen ist. Kennst du von dir sicher auch, wenn du irgendwie total müde bist, nimmst du vieles vielleicht nicht mehr so wahr, wie wenn du gerade hellwach und voll in deiner Power bist.
Gleichzeitig kann man manchmal auch in der Müdigkeit dann wieder empfindlicher sein, ja, das ist dann auch so. Aber was eigentlich jetzt die Einladung vielleicht ist für den jetzt gerade, wenn du es als Erwachsener, für dich selbst, ist einfach auch Mal zu gucken, okay, bin ich da, habe ich da vielleicht auch einen Sinn, wo ich tendenziell sensibler bin als andere? Habe ich das vielleicht mir abgewöhnt? Ja, mache ich dann so zu? Also ich kenne das zum Beispiel, wenn mir es zu viel wird, wenn auch so, wenn das akustisch— ich bin jetzt ja, wie schon gesagt, ich war früher Musiker und bin dann schon empfindlich. Und jetzt so Situation Jahrmarkt oder so, wenn ich jetzt da mit den Kindern war und dann noch Freunde getroffen habe und so. Es gibt ja dann Erwachsene, die da auch so sind und sich dann so unterhalten und da Spaß haben. Das war für mich, also für mich da Socializen, weil eigentlich war ich schon so abgeschaltet. Ich war da gern mit den Kindern und fand es cool, wenn die da ihren Spaß haben. Aber ich war nicht mehr in der Lage für normale Kommunikation, weil ich habe einfach so einen Filter drübergelegt, wie so Ohrstöpsel quasi, der so gesagt hat, okay, wir machen so ein bisschen zu und Kinder versorgen, ging alles noch wunderbar. Aber eigentlich hatte ich keinen Spaß mehr dran. Für mich persönlich. Und wenn du das bisschen so bemerkst, dann kannst du halt auch sagen, ist das eigentlich eine positive Situation, wo ich gerne bin, oder treffe ich mich mit meinen Freunden halt lieber zu Hause oder in einem leisen Restaurant?
Ja, oder ist es dann eben so, kann ich, wenn ich jetzt sensibler bin, was auch Energien angeht, zum Beispiel, ist das wirklich, sind Gruppenveranstaltungen für mich so cool? Oder wie gesagt, brauche ich eigentlich ein anderes Setting? Also Und das ist so ein Aspekt, den wir dir mitgeben wollen. Vielleicht kannst du das so als Highlight— wir das mal so als den ersten, oder der erste war zu sagen, es sind alles Fähigkeiten. Das Zweite ist eben zu sagen, okay, es geht darum zu lernen, wie man mit diesen Fähigkeiten umgeht, weil es geht jetzt nicht darum, nur zu sagen, okay, Ich treffe mich jetzt halt mit überhaupt niemandem mehr. Ich bin jetzt ein Einsiedler. Oder es geht jetzt auch nicht darum zu sagen, ich kann halt nicht auf den Jahrmarkt gehen oder ich kann nicht in die Mall gehen oder ich kann nicht zum Konzert gehen, weil das ist alles nichts für mich. Sondern ich kann ja lernen, wie ich mit diesen Dingen umgehen kann. Und das ist dann der nächste, das ist ein nächster Schritt. Und dann eben auch zu sagen, okay, ich erkenne das Potenzial für mein Kind da drin. Und ich mache halt nicht mehr diesen, ja, da muss man jetzt aber durch. Also das ist dieses Lernen, damit umzugehen, soll nicht bedeuten, dass du es komplett vermeidest, soll aber auch nicht bedeuten zu sagen, ja, da musst jetzt durch, du musst jetzt dran gewöhnen, du musst jetzt lernen auszuhalten.
Genau darum geht es eben nicht. Geht aber auch nicht darum, sich vor irgendwas zu beschützen. In dem Sinne.
Ja, genau. Also, weil jetzt zum Beispiel zu sagen, okay, ich nehme die Energien von anderen Menschen auf, weil ich, wir sind alle Energiewesen. Jetzt kommen wir schon so zu diesem spirituellen Aspekt zu sagen, wir sind aus 99,99999% Energie, weil wir bestehen aus Atomen, und jedes Atom ist ein Atomkern, und sind die Teilchen außenrum. Dankeschön. Und da jedes Atom ist an sich eben 99,99999% energie und nur eben diesen ganz verschwindend geringen Anteil an Materie. Und voll im Folgenden sind wir eben Energiewesen. Und wenn man das jetzt spirituell betrachtet, dann ist es einfach so, dass wir uns alle, selbst wenn du uns jetzt hier zuschaust bei YouTube und uns im Video siehst, während du uns anschaust, diffundieren wir innerhalb einer Sekunde x-mal. Also wir lösen uns auf energetisch und setzen uns in derselben Form wieder zusammen.
Und es geht so schnell, dass sich das unserer Wahrnehmung entzieht und wir das nicht mitbekommen, weil die Frequenz so hoch ist, dass es unsere Augen nicht wahrnehmen können.
Ja, genau. Und das hört sich vielleicht ein bisschen spooky an, aber gleichzeitig, also gleichzeitig wahr. Und wenn du es halt aus der Perspektive betrachtest, zu sagen, okay, ich bin energetisch Energiewesen, und ich schwinge die ganze Zeit, ne. Ich bin die ganze Zeit in einer Schwingungsfrequenz. Das kennst du vielleicht, wenn dir mal, wenn du vor Aufregung kribbelig bist, wenn dir, wenn du vor was Angst hast und du merkst, wie dein Herz pocht, wenn du dich freust, deinen Schatz wiederzusehen und, und dein Herzchen pocht vor Aufregung. Das sind die Anzeichen dafür, dass du ein Schwingungswesen bist. Und Schwingungswesen, Energiewesen, die sind eben nicht— du bist nicht dein Körper, sondern du bist Energie, die sich in einem Körper abbildet. Und wenn wir jetzt uns treffen, wenn wir uns mögen, dann fließt Liebe zwischen uns, was ja Energie ist. Und wenn ich jetzt voller Liebe bin und du hättest jetzt gerade voll die Scheißlaune, dann würde ich halt auch deine Scheißlaune fühlen, weil das ist ja alles nicht so getrennt voneinander. Und so merke ich halt auch dann eben, zum Beispiel in der Mall, boah, Was kommt da alles für? Hier fühlt es sich gut an, hier fühlt es sich angespannt an, und ich nehme das halt so wahr. Und jetzt eben dazu lernen, okay, nur weil ich es wahrnehme, muss ich es nicht zu meinem machen. Ich muss niemanden retten oder heilen oder irgendwas auflösen, sondern ich darf einfach nur sehen, okay, ich kann dafür sorgen, meine Energie durch mich Liebe fließen zu lassen, zum Beispiel. Und das sind Dinge, die du lernen kannst, und so kannst du mit Hochsensibilität für dich selber anders umgehen, aber eben auch für deine Kinder anders damit umgehen.
Ja, weil das ist, das würde ich gerne noch mal rauspointen, weil du das so gesagt hast, ne, das zu sagen, okay, ich spüre eine Energie, heißt eben nicht, dass ich sie zu meiner machen muss. Das ist aber das, was bei Menschen, die jetzt davon angestrengt sind oder gestresst sind, weil sie das nicht wissen, dass sie das eigentlich auch steuern können, geht es automatisch. Das heißt, übernehmen die Energie, also lassen sich dann von anderen runterziehen, quasi so gesehen, ja, oder, oder übernehmen hast halt dieses, wenn du jetzt von der Mall sprichst oder halt irgendwelchen großen Menschenmengen, die jetzt nicht gerade feiern wie vielleicht auf einem Konzert, da geht's vielleicht noch, weil alle, alle versuchen zumindest gute Laune zu haben. Ja, aber gerade in so einer Mall, da ist ja eigentlich immer Trouble. Und wenn du das natürlich alles übernimmst als deines, dann ist es, braucht man nicht, ist es kein Wunder, dass du nach einer Viertelstunde fix und fertig bist.
Gleichzeitig ist es halt bei Kindern so, wenn man jetzt noch mal auf die kindliche Hochsensibilität und die Spiritualität einen Blick werfen Dann ist einfach so, dass Kinder ja tendenziell noch viel durchlässiger sind für Energien. Das merkst du ja schon daran, dass die sich gar nicht so leicht einen Knochen brechen wie Erwachsene, weil die halt noch so weich sind, ja. Und die sind noch so durchlässig für diese Energien. Und das bedeutet halt auch, die schwingen noch auf einer anderen Frequenz als wir. Wir sind einfach schon stärker verkörpert, die meisten von uns zumindest. Und also ich kann von mir zum Beispiel nur sagen, dass während ich jetzt hier sitze und wir das mit euch erzählen, kribbelt mein ganzes, meine ganze Wirbelsäule bis zum Kopf hoch, und ich spüre diese Energie, die ich bin. Und das ist für mich ein total normaler Zustand. Und früher hätte ich auch gedacht, mit mir ist irgendwas falsch oder stimmt irgendwas nicht, aber es ist komplett normal, weil ich eben die Wahrnehmung habe und weiß, dass ich dieses Schwingungswesen bin. Und jetzt ist es für dein Kind vielleicht auch so, ne, das hüpft wie ein Flummi durch die Gegend, weil es eben so schwingt. Das spürt dieses Kribbeln, diese Lebensenergie in sich, und schwingt und schwingt und schwingt. Und jetzt kommen Töne und Energien in Musik zum Beispiel, die halt auf einer anderen Frequenz schwingen als die Lebensenergie deines Kindes. Und dann stören diese Töne, das tut körperlich weh. Wenn du mit einer elektrischen Zahnbürste kommst und die schwingt in einer anderen Frequenz als der Körper von sich aus energetisch schwingt, dann ist es unerträglich, das auszuhalten, ne. Wenn ich, wenn ich bei der Pediküre bin und die schleifen dann meinen Füßen rum und das schwingt in einer anderen Frequenz, in der mein Körper schwingt, das kann ich kaum ertragen. Ich kann es total nachvollziehen, dass das für Kinder unangenehm ist. Oder wenn du eben so ein Energiewesen bist und dann drückt eine Socke oder ein Schuh oder eine Hose oder irgend so was, ja, das ist einfach, dann wirst du davon abgehalten, ständig gefühlt wirst du davon abgehalten, ständig dich zu diffundieren und wieder zusammenzusetzen, ja. So, und da, dass das dann für die Kinder anstrengend ist, ist vollkommen nachvollziehbar. Und jetzt kann es sein, weil wir hatten so einen Fall, entschuldige, dass ich das— alles gut, ne? Wir hatten das zum Beispiel, habe ich neulich auch schon mal in einem Live erzählt, dass eins unserer Kinder hat sich eine neue Hose ausgesucht. Und ich habe, es war eh schon schwierig mit diesem Kind und Hosen, und weil eben immer irgendwas irgendwo irgendwie gedrückt hat. Und dann haben mich wirklich die schon nach Hause geholt aus dem Laden und erst zu Hause probiert und eine halbe Stunde angelassen und dann noch mal gefragt und paar passt wirklich? Und so. Und ja, ja, passt und ist toll und will ich haben. Und dann einmal gewaschen, am nächsten Morgen versucht anzuziehen, und das ging überhaupt nicht mehr. Ja, und diese Hose war, die wurde nie getragen, weil die hat einfach gezwickt, die hat wehgetan, die ging nicht. Und es ist einfach, weil dann war den einen Tag der Schwingungszustand halt ein anderer, oder es ist durch ein bisschen eingelaufen beim Waschen oder wie auch immer, und dann ging es halt nicht mehr, ne. Und das nicht persönlich zu nehmen. An solchen, in solchen Momenten, wenn das Kind anfängt zu schreien, weil es ihm zu laut ist, wenn das Kind da sitzt sich die Ohren zuhält, wenn das Kind irgendwie total gaga ist und ständig noch mehr Fernsehen gucken will, weil es schon voll hypnotisiert ist von zu vielen schnellen Bildern, wenn das Kind einfach nicht mit mehreren Menschen klarkommt. Also bei all diesen Dingen einfach zu sehen, okay, es könnte damit zusammenhängen, dass mein Kind noch mehr ein Engel ist, Energie gewesen ist, als es schon auf der Erde angekommen ist. Und genau genommen finden viele von uns diese ganzen energetischen Themen ja sau spannend, dieses Sagen, okay, ich spüre die Energie zwischen uns fließen, ich spüre die Liebe zwischen uns zirkulieren, ich spüre das Kribbeln in meinem Körper, ich spüre, wie ich mich verbinde Verbindung mit dem Universum zum Beispiel, ne. Das ist ja was, was ganz viele Menschen auch total faszinierend und total spannend finden. Und jetzt zu sagen, okay, mein Kind, das vielleicht im Alltag so anstrengend wirken mag, hat das noch. Und mein Job als Mama oder Papa ist jetzt, dafür zu sorgen, dass es das behalten darf. Und dafür darf ich es als allererstes Mal als riesengroße Fähigkeit sehen.
Ja, so wie wenn du ein Kind hast, das das gerne singt und gut singt und schöne Melodien singt, dann würdest du das ja auch dem Kind sagen und das unterstützen und so. Und hier genauso zu sagen, ach okay, das ist eine Fähigkeit, ja, so, ich sehe die Fähigkeit, ich artikuliere das vielleicht, ich drücke das gegenüber dem Kind auch aus in den entsprechenden Momenten und sage, oh, wie feinfühlig du bist, ja, oder Wenn das Kind nicht zur Oma will, z.B., und dann nicht zu sagen, aber wir gehen zur Oma, sondern okay, lass mal hinfühlen, wie wohl fühle ich mich da eigentlich?
Wie viel unterdrückte Anspannung ist da eigentlich in der Kommunikation? Solche Dinge. Also ich habe es z.B. bei meiner Oma früher schier nicht ausgehalten, weil es da immer so nach Haarspray gestunken hat. Also merkst schon, einer meiner Wutpunkte, so in den tiefen Bereichen, ist der Geruch. Ja, und da einfach sagen, okay, das sind alles Fähigkeiten. Und in dem Moment, in dem ich es als Fähigkeit betrachte und das Kind dabei so unterstütze, wie du das auch gerade gesagt hast, und das ermutige, dann führt es dazu, dass das Kind mit sich an dieser Stelle verbunden sein darf. Und das ist auch wieder Spiritualität, ist verbunden sein mit mir selbst. Ja, Spiritualität und Religiosität, was ja eng verbunden ist, wenn mal frei von Glauben und Kirche und so betrachtet, weil Religio heißt nur zurück zu mir, ja. Und dann einfach sagen, okay, wenn ich das als Fähigkeiten betrachten kann, dann kann ich das Kind dabei unterstützen, mit sich selbst verbunden zu bleiben. Und am Ende ist das, steckt eine Fähigkeit drin, aus der das Kind später vielleicht irgendwann Gold macht, ja, Musiker wird oder Heiler wird oder Starkoch, Star wird oder was auch immer. Nur einfach zu sagen, okay, das ist, dass mein Kind so hochsensibel ist, dass vielleicht ich selber so hochsensibel bin, ist eine Fähigkeit. Das bedeutet, dass ich wahrnehme, dass ich ein energetisches Wesen bin, dass ich schwinge, dass ich ein Schwingungswesen bin. Das bedeutet, dass ich besondere Fähigkeiten Und das kultiviere ich jetzt. Danke fürs Zuhören.
Ja, danke fürs Zuhören und oder Zuschauen.
Wir hoffen, du kannst was für dich mitnehmen. Ja, freuen uns, wenn du das nächste Mal wieder dabei bist. Bis dahin, alles Liebe. Tschüss.
Danke fürs Zusehen. Was ist deine Meinung zu dem Thema? Was willst du uns vielleicht dazu fragen? Was willst du uns dazu sagen? Schreib es hier in die Kommentare. Wir freuen uns drauf, mit dir in Interaktion zu treten. Und wenn dir das Video gefallen hat und du ab sofort nichts mehr verpassen willst von uns, dann klick jetzt auf Abonnieren, hier oder hier, je nachdem, wo du es gerade anguckst. Vielen Dank und alles Liebe bis zum nächsten Mal.
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