How to celebrate yourself - Podcast 062

Genuine gratitude is the key to celebrating yourself. The host explains how gratitude triggers dopamine, serotonin, and oxytocin while lowering cortisol, and research shows regular practice can raise happiness by 25% and reduce stress, anger, and anxiety. Start by noticing everyday blessings like shelter, health, and relationships.
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Hallo und herzlich willkommen, herzlich willkommen hier beim Gemeckerfrei-Podcast, dem Podcast für liebevolle Beziehungen in der Familie und in der Partnerschaft. Ich freue mich, dass du eingeschaltet hast, dass du hier dabei bist, dass du wissen willst, wie du dich selbst feiern kannst. How to celebrate yourself. Wir finden, dieser Advent ist eine großartige Gelegenheit, um mal den Blick darauf zu richten, Was du die ganze Zeit, jeden Tag leistest, einfach um mal zu gucken, wie und weshalb und überhaupt könntest du dich selbst feiern? Wie sehr nimmst du wahr, wie großartig und liebenswert du bist? Und jetzt könnte ich dir einfach sagen: Ja, stell dich vor den Spiegel jeden Tag und sag dir: Ich bin großartig, ich bin großartig, ich bin großartig. Großartig, ich leiste total viel, ich leiste total viel, ich bin wundervoll. Und wer mich länger kennt, weiß auch, dass ich an sich positive Affirmationen gerne mag. Aber nur wenn das Affirmationen sind, die du dir selber glaubst. Weil wenn du dir die selber nicht glaubst, produziert dein Körper statt Glückshormonen Stresshormone, weil Das kannst du mal für dich überprüfen. Wenn du was tust, von dem du glaubst, dass du es nicht richtig hinbekommst, dann entsteht sofort so eine innere Stimme, die uns, mit der wir uns selbst dafür kritisieren, dass wir noch nicht mal das hinkriegen. Also würde ich mich jetzt vor den Spiegel stellen und sagen: Ich bin großartig, ohne es mir zu glauben, hätte ich sofort die Stimme im Kopf, die sagt: Mein Gott, noch nicht mal das kriegst du hin. Noch nicht mal. Was bist du denn für ein Versager? Du kriegst es ja noch nicht mal hin, dir Positive zu glauben. Wenn du dir positive Dinge sagst und in der Folge wird es mir noch viel schlechter gehen. Deshalb, weil es vielleicht da draußen den ein oder anderen gibt, der, wenn er sich selber feiert, nicht unbedingt sieht, was er Großartiges geleistet hat, sondern mehr sieht, was er eben nicht gemacht hat, was nicht geklappt hat, wo es nicht funktioniert hat. Und sich damit selber sabotiert. Deshalb haben wir ein Zauber-Tool heute für dich, oder wollen wir dich erinnern an ein Zauber-Tool, mit dem du den Stress in dir wirklich nachhaltig reduzieren kannst. Und wahrscheinlich weißt du längst, was es ist. Mach mal eine kurze Pause, damit es dir einfallen kann, weil— tadaa— es ist Dankbarkeit. Dankbarkeit ist das Zaubertool, mit dem du dich selbst entstressen kannst, weil Dankbarkeit fühlt sich nicht nur gut an, sondern die trägt auch zu größerem Wohlbefinden und besseren Beziehungen Beziehungen bei. Wer dankbar ist, das zeigen Studien, leidet weniger unter Stress, unter Ärger, unter Angst, unter Schlafstörungen, körperlichen Krankheitssymptomen bis hin zu Depressionen. Weil was passiert, wenn wir dankbar sind? Dann wird im Gehirn Dopamin und Serotonin freigesetzt, und dadurch fühlen wir uns unbeschwerter und glücklicher. Und deshalb kann Dankbarkeit wie eine Medizin wirken. Und wir finden immer was, wofür wir dankbar sein können. Du kannst dankbar dafür sein, dass du am Leben bist, dass du ein Dach überm Kopf hast, dass du jetzt in der Situation bist, dass du dir hier so einen Podcast anhören kannst, was ja wirklich kein Mensch braucht. Du kannst dankbar dafür sein, dass dir vieles schon bewusst ist, dass du auf der Gemeckerfrei-Reise bist, dass du einen Partner, eine Partnerin, ein Kind, eine Familie hast, dass du so gesund bist, dass du mir zuhören kannst, dass wir in einem friedlichen Land leben. Ja, also du kannst für so viele Kleinigkeiten dankbar sein. Und es gibt sogar Studien, die sagen, dass Dankbarkeit unser persönliches Glückslevel um bis zu 25% heben kann. Also ein Viertel glücklicher, nur wenn man regelmäßig dankbar ist.
Eigentlich schon krass, oder?
Also Serotonin wird ausgeschüttet, Dopamin wird ausgeschüttet. Im Gegenzug, weil der Gegenspieler von Serotonin ist Cortisol, Cortisol, das ist das Stresshormon. Deshalb automatisch, wenn du glücklicher bist, bist du automatisch weniger gestresst.
Und dann wird auch noch Oxytocin ausgeschüttet, das Bindungshormon. Und das wird üblicherweise nur bei Körperkontakt, also bei Umarmungen oder beim Sex ausgeschüttet. Aber eben auch, wenn du dankbar bist. Und je dankbarer du bist, umso glücklicher wird dein Leben, weil es sind nicht die Glücklichen, die dankbar sind, sondern es sind die Dankbaren, die glücklich sind. Und je dankbarer du bist, umso höher ist deine Empathie und dein Einfühlungsvermögen in andere Personen steigern sich und dadurch führt es natürlich auch dazu, dass Ja, jetzt habe ich den Faden verloren, wozu es führt. Und ich bin einfach dankbar, dass du damit klarkommst, dass ich den Faden gerade verloren habe. Und genau. Wir wollen dich einfach einladen, dass du diese Zeit im Advent nutzt, um dankbar zu sein. Und in unserer Facebook-Gruppe gibt es eine Gratis-Dankbarkeits-Challenge, wo wir alle zusammen, jeder, jeden Tag, also jeder, der möchte, kann jeden Tag dort seine Dankbarkeit posten, weil gemeinsam geht es oft einfach so viel leichter. Und dann kannst du dich von anderen inspirieren lassen, wofür die dankbar sind, um selber wieder zu merken, wofür du alles dankbar sein könntest. Weil sobald du anfängst, die Dankbarkeit zu intensivieren, dann übernehmen das deine Kinder und sind auf einmal dankbar. Gerade wenn wir immer wollen, dass unsere Kinder Danke sagen und dankbar sind, dann ist der beste Weg, das zu erreichen, es einfach selber dankbar zu sein. Und die Kids machen es einfach nach. Der Bernd und ich, wir haben unsere Beziehung absolut auf ein neues Level gehoben, als wir angefangen haben, uns sich für Kleinigkeiten zu bedanken. Und das ist am Anfang, kommt man sich immer komisch vor, natürlich, weil wir es nicht gewohnt sind. Aber wie viel cooler wäre es, wenn es dein Normal wird, dass ihr dankbar zueinander seid und dass du dich komisch fühlst, wenn ihr mal meckert oder nicht dankbar seid? Weil das ist ja nur ein Trampelpfad im Gehirn, es ist ja nur eine Gewohnheit, die ihr entwickelt habt. Und das, was wir gewohnt, was unsere Gewohnheit ist, was wir gewohnt sind, das finden wir nicht mehr komisch. Und deshalb geht es beim Dankbarsein nur darum, es so lange zu tun, bis du es gewohnt bist, bis es dir in Fleisch und Blut übergegangen ist. Und dieser Advent, Advent, diese Adventszeit ist eben unsere Einladung an dich: Trainier 24 Tage lang mit uns zu zusammen deinen Dankbarkeitsmuskel, dann ist der Trampelpfad in deinem Gehirn Richtung Dankbarkeit schon besser ausgebaut, wie wenn du alleine dankbar bist und es nicht regelmäßig tust. Und falls du schon mal bei uns im Programm warst und da schon deine Dankbarkeit trainiert hast, dann ist das einfach die Möglichkeit, es noch mal aufzufrischen, den Trampelpfad zu intensivieren, damit es dein Normal wird, dich selbst zu feiern, dankbar zu sein für alles, was du tust. Danke an mich, dass ich jetzt diesen Podcast aufnehme, zum Beispiel. Oder aus deiner Sicht: Danke an mich, dass du den Podcast anhörst, dass du dich bei dir selber bedankst dafür, dass du weiterlernen möchtest, dass du dich inspirieren lassen willst. Kannst dir selbst dankbar dafür sein, dass du jeden Tag dein Bestes gibst. Du kannst dir selbst dankbar dafür sein, dass du neue Wege suchst, wie du es noch besser machen kannst. Du kannst dir selbst dankbar sein, dass du Brotzeitbrote schmierst, kochst, wäschst, abspülst, in den Schlaf kuschelst, nicht ausflippst, wenn wieder eine verschimmelte Brotzeitdose aus einem ranzen hervorwandert oder schon selber lebt oder was auch immer. Also für diese ganzen Kleinigkeiten, dass du bereit bist, ein Brot ein zweites Mal zu schmieren, weil du es beim ersten Mal aus Sicht deines Kindes an der falschen Stelle durchgeschnitten hast, und dass du all diese, diese Wege gehst, all diese Dinge tust aus Liebe, dafür kannst dankbar sein. Und damit erlebst du mehr und mehr und nachhaltig Glück. Und das mit dem Dankbarsein, weißt du, selbst wenn du vielleicht sagst, mir fällt nichts ein, wofür ich dankbar sein kann, dann hilft an der Stelle einfach fake it until you make it. Du bist einfach dankbar. Du schreibst so lange Dankbarkeiten auf, bis du anfängst, das Gefühl von Dankbarkeit in deinem Körper zu fühlen. Und dann schreibst du es noch weiter, machst noch weiter mit Dankbarkeit, bis dich irgendwann ein tiefes Gefühl von Dankbarkeit durchströmt. Und dann ist der Schritt nur noch ganz klein, dass du aus der Dankbarkeit heraus ein tiefes Glücksgefühl entwickelst. Und dieses Glücksgefühl ist der, das ist der natürliche Urzustand unseres Geistes. Viel Freude beim Dankbarwerden und Entstressen. Dankbar sein statt gestresst sein. Wir freuen uns, wenn du dabei bist in der Challenge, und wir freuen uns, wenn du Dankbarkeit zu einem deiner täglichen Begleiter in deinem Leben etablierst und damit dich selbst feierst und auf ein neues Level hebst. Alles Liebe für dich. Tschüss!
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