Interview mit unserer VIP Kundin Brigitte - Podcast 111

Brigitte quit her full-time job after a breakdown trying to force her daughter's nap, joined the Gemeckerfrei program, and built a coaching business helping parents balance work and family. She credits VIP coaching with giving her the courage to leave, and now works with her partner on new family models and shared sabbaticals.
Chapters
Ich hatte einfach das Gefühl, da geht noch mehr. Ich glaube, es ist einfach entscheidend, dass mehr cooles Zeug dazu kommt als uncooles Zeug. Absolut. Also, dass du einfach die Waage dahin kriegst, dass das coole Zeug überwiegt.
Herzlich willkommen! Jetzt muss ich hier noch gerade ein paar Mal was umschalten und dann starten wir los. Einmal noch hier den Gegencheck am iPad, damit ich die Kommentare beantworten kann. Und da sind auch schon die ersten. Herzlich willkommen! Schreibe uns gerne mal rein, ob du uns gut sehen und hören kannst, ob das technisch alles klappt. Und dann freue ich mich, dass ich euch die liebe Pri oder Brigitte vorstellen darf. Und ja, jetzt einfach mit der Bri zusammen einfach mal eine Runde, ja, ins, in unser VIP-Coaching eintauchen darf und dich ein Stückchen mitnehmen kann, was so, ja, was auf so einer VIP-Reise denn alles passieren kann und wie sich das Leben dadurch auch verändert. Herzlich willkommen, liebe Bri, schön, dass du da bist!
Ja, hallo liebe Uli, danke, dass ich da sein darf, und hallo ihr Lieben in der Geweckerfrei-Gruppe!
Genau, und überhaupt alle, die sich dafür interessieren, ne. Und genau, lass uns mal einen Zeitsprung machen, bevor du angefangen hast, bevor du zu uns kamst. Ich glaube, du warst auch als Erstes in der Toolbox.
Ich war als Erstes in der Toolbox und davor in der Challenge. Ja, genau.
Also bevor du quasi zu uns gefunden hast, sagen wir mal so, wie sah da dein Leben aus? Vielleicht kannst du mal so über deine Family, deinen Alltag, was waren so deine Baustellen, wenn du mal zurückspulst quasi?
Ja, das war dann, bevor ich zu Gemeckerfrei gekommen bin, das wäre so Ende 2021 gewesen. Da hatten wir zwei ganz kleine Kinder. Genau. Haben beide Vollzeit gearbeitet. Mein Mann Vollzeit, ich Vollzeit in einer relativ kleinen Firma als Führungskraft. Und haben eigentlich jeder permanent gestruggelt, wie wir es irgendwie so hinkriegen, dass wir unseren Jobs gerecht werden, den Kindern gerecht werden. Uns gegenseitig gerecht werden. Und irgendwie gerade so über Weihnachten hat es, wenn ich ehrlich sein soll, zunehmend schlecht funktioniert. Wir waren eigentlich nur angespannt, nur gereizt, sind nur gerannt, und die Kinder haben uns das gnadenlos gespiegelt.
Und wie, also hol noch mal ein bisschen so, hol uns auch, wenn es schon so gefühlt so Jahrzehnte weg ist, hol uns doch noch mal ein bisschen rein, was war so da euer Stress, oder was heißt, die Kinder haben euch gespiegelt, und wie, weil das ist glaube ich genau die Alltagssituation, an der ja viele auch stehen, die ja, die ihren meckerfreien Weg erst noch starten wollen, oder wie auch immer, genau.
Naja, es war irgendwie, es war irgendwie so, dass wir hätten immer so gern gehabt, dass die Kinder mitmachen, also Dass sie den Weg mitgehen, den wir gerade gehen, dass sie, keine Ahnung, sich wickeln lassen, sich anziehen, ihr Frischgegessen, wenn wir das gerne wollen, sich die Winterjacken anziehen, die dicken Schuhe, oder sie sich zumindest anziehen lassen, ohne Gebrüll, ohne Geschrei, ohne uns zu treten, ohne wegzulaufen, manchmal auch total gut gelaunt. Hihihi, und eine Runde durchs Wohnzimmer in den, oh Gott, Schuhen mit noch den Steinen von gestern drin, und irgendwie konnten wir es aber, wir konnten es nicht halten, wir konnten nicht, wir sind dann selber mitsauer geworden, und dann sind die Kinder noch mehr hochgegangen, und dann hatten wir in keiner Zeit das wunderschönste Gemecker zu Hause, und eigentlich war es ganz schrecklich.
Gab es so einen Auslöser, der dich dann, also so einen richtigen Auslöser, wo du gesagt hast, das weiß ich noch, das war der eine Tag und danach hast du dir was gesucht, oder war das eher so, hat sich das einfach so aufgebaut?
Ich würde sagen beides ein Stück weit. Das eine, woran ich mich erinnere, das war allerdings schon im November gewesen, da hatte meine Patentante Geburtstag und wir wollten nachmittags zu meinen Eltern zum Kaffee trinken. Mit den Kindern. Und ich habe mir eingebildet, dass unsere Tochter aber jetzt vorher noch einen Mittagsschlaf machen muss, unbedingt. Und je mehr ich wollte, dass sie diesen Mittagsschlaf macht, desto weniger macht sie diesen Mittagsschlaf logischerweise.
Heute ganz logisch.
Ja, heute ganz logisch und damals ganz furchtbar. Und ich saß irgendwann vor dem Schlafzimmer auf dem Treppenabsatz und habe geheult und habe gedacht, so geht es nicht. Und hatte auch in mir dann so wahnsinnige Fluchttendenzen, dass ich gesagt habe, ich will das eigentlich alles gar nicht mehr und ich will hier raus und ich will einfach nur, dass es aufhört, egal wie. Und ich war eigentlich nie eine Facebook-Power-Userin oder irgend sowas. Aber so ganz zufällig bekam ich dann Gemeckerfrei angezeigt und bin dann im Februar in die Challenge gegangen.
Und dann hat sich ja peu à peu dein Familienleben verändert, verbessert. Und dann war eigentlich— ich kann mich erinnern, dass du dann auch relativ schnell einfach weitergegangen bist ins Coaching und dann eben auch schon geschrieben hast, bevor das Family Love Coaching gestartet hat, glaube ich, hast du schon geschrieben, ich will ins VIP. Ich will ins Web, ich will ins Web. Ja, so.
Und während ich noch in der Toolbox war, hattest du irgendwann mal gepostet, du hättest einen Platz im Web. Und der hat mich da eigentlich schon gezogen. Und ich habe ja aber das Toolbox-Bundle gebucht gehabt. Und ich weiß noch, dass mein Mann, der eigentlich ein super Lieber und super gutmütig ist, mit dem habe ich richtig Streit gekriegt, als ich das gebucht habe. Ich meine, kannst du das nicht so scheiße über Facebook Buche und ich hatte ja aber, ich hatte dir aber gerade schon erzählt, wir waren ja beide voll berufstätig, und ich habe dann so relativ trocken gemeint, weißt du, solange ich auch Geld verdiene, kann ich das auch buchen. Würde ich heute wahrscheinlich anders formulieren, aber da habe ich das so relativ trocken einfach in den Raum gestellt. Und nach dem, nach den beiden Toolboxen habe ich dann eben das Family Love Coaching gebucht und parallel den Women's Circle. Und da hatten wir auch schon mal geschrieben, ob das denn parallel geht und überhaupt. Und danach war dann irgendwie, wollte ich, ich wollte es dann einfach noch schöner und noch gemeckerfreier und noch besser intuitiv wissen, wie ich es denn hinkriegen kann, weil in der Toolbox, die hat mega viel bewirkt, aber da ist es dann natürlich schon noch, du hast einfach Dinge an der Hand, die dir helfen, mit einer Situation umzugehen und dich mental so weit rauszuziehen, dass du sie händeln kannst. Und ich wollte es einfach, ich wollte noch unabhängiger davon werden, ich wollte noch besser so aus dem Bauch raus wissen, was ich jetzt machen kann. Also am besten wollte ich die Situation gar nicht mehr haben, sondern ich wollte sie vorher schon wollte das Ganze so händeln können, dass es einfach easy fließt.
Und das war dein— war das deine erste Motivation fürs VIP? Sagen, wie geht's richtig intuitiv? Wenn du mal ganz ehrlich bist.
Ich hatte einfach das Gefühl, da geht noch mehr. Also ich finde, oft ist es ganz schwer, im Nachhinein wirklich die Motivation zu beschreiben, weil die sich irgendwie ändert und man es an dem, oder ich es an dem Punkt, wo ich losgegangen bin, gar nicht so auf den Punkt hätte kriegen können, weil ich es mehr so als Bauchgefühl hatte.
Ja, und gleichzeitig haben wir jetzt ja gerade erst wieder zusammen festgestellt, dass genau das, was du jetzt machst, schon vor Jahren im Raum stand, aber du nicht wusstest, wie du dahin kommst. Und genau das Wip hat dir den Weg dahin gezeigt, ne? Genau, weil, lass uns noch mal ein bisschen weiter verstehen, ne? Weil dann hast du quasi, dann wurde es mit den Kids immer entspannter und einfacher und easier und ja auch in der Beziehung entspannter und easier. Und dann einfach zu sagen, okay, wo Wo ist dann der Raum entstanden zu sagen, ach so, da geht doch noch mehr in meinem Leben als das, was ich gerade habe?
Vielleicht lass mich einen halben Satz noch zu der Beziehungstoolbox sagen, weil also wir waren nie ein Paar, was so knapp vor der Trennung stand oder so, und trotzdem in der Beziehungstoolbox gab es so einen Punkt, wo wir einfach uns gegenseitig noch mal versprochen haben, egal was hier ist, Scheitern ist keine Option. Und auch wenn wir uns danach gestritten haben, das war dann irgendwie da, und das hat so geholfen an ganz vielen Stellen. Und diese, diese Selbstverständlichkeit, sowohl mit den Kindern wie auch in der Beziehung, die wollte ich dann irgendwie auch mit mir haben. Und das kam dann—
kannst du es noch genauer beschreiben?
Ich versuche mal. Einfach dieses, wenn du anfängst, diesen gemeckerfreien Weg zu gehen, lernst du ja, dass am Ende des Tages sind es nie die anderen, es sind nicht die Kinder und es ist nicht dein Partner, es bist immer du selber. Und das ist, glaube ich, überlege gerade, ob das nicht sogar schon in der Challenge ist, dass dieses Dieses Ding: Äußeres Gemecker kommt immer von innerem Gemecker!
Ja, fängt ganz vorne an!
Und ich wollte einfach dieses auch mich selber dauernd klein machen, mich selber dauernd schlecht machen, dieses: War ja klar, dass du es wieder nicht hinkriegst! Natürlich, alle anderen kriegen es hin, für dich geht es nicht! Diesen ganzen Mist, den wollte ich irgendwie nicht mehr haben.
Und das Greifbare, oder muss im Endeffekt dann jeder, der sich anguckt und der zuguckt, einfach für sich sagen, macht es greifbar. Sonst schreibt hier Fragen rein, die beantworten wir gerne, ne. Und ansonsten einfach zu sagen, okay, Auch noch mal so in deine, deine Situation zurückzuspulen, weil ich glaube, jeder, der arbeitet und kleine Kinder hat, der weiß, wie krass das ist, ne? Und zu sagen, ich habe einen Vollzeitjob, wir haben zwei Vollzeitjobs und wir haben zwei kleine Kinder, das ist ja erstmal schon fast eine Quadratur des Kreises, das so richtig, also überall den eigenen Perfektionsansprüchen gerecht zu werden, ne. Und das ist ja was, wo du auch dann immer wieder drüber gestolpert bist, zu sagen, wie soll das, wie kriege ich das denn, wie kriege ich das gelöst, und wie komme ich überhaupt, wie kriege ich mal wieder Energie, um überhaupt was weitergehen zu können. Weil am Anfang weiß ich noch, ne, du warst halt einfach super erschöpft einfach von dem Alltag, den du dir da kreiert hattest. Indem du da ein Stückchen festgesteckt bist.
Ja, voll. Ich meine, ich hatte oft montagmorgens das Gefühl, ich bin so müde wie freitagabends. Und klar, ich meine, wenn du zwei so sehr kleine Kinder hast, die einfach, die gehen, also unsere Kinder gehen nicht morgens zum Kühlschrank und machen sich ihr Frühstück selber. Machen wir nicht. Möchte ich auch nicht, muss ich ehrlich sagen. Das empfinde ich bei so kleinen Kindern schon als die Aufgabe der Eltern, das ein Stück weit mitzubegleiten. Die müssen nicht morgens, Sonntagmorgens um halb 9 allein zum Frühstück gehen und sich die Milch für ihr Müsli rausnehmen.
In meiner Welt auch nicht.
Und zugleich hatte ich halt dieses Ding, ich wusste überhaupt nicht, wie ich meine Augen aufkriegen soll. Und mich selber aus diesem Bett kriegen soll!
Und dann ging es erstmal eine ganze Weile einfach darum, dass wir halt Muster aufgelöst haben, ne, Perfektionsmuster, Leistungsmuster, alles Mögliche an Glaubenssätzen, die da halt sich in dir angestaut haben, wie eine perfekte Mutter zu sein hat, wie das alles funktionieren kann miteinander!
Und auch irgendwie diese Überzeugung, es müsste halt alles perfekt gehen, 100%ig, mindestens lieber 120!
Ja, genau, und jetzt wissen wir, dass eigentlich perfekt— der Wunsch nach Perfektion kommt immer aus dem Ego, und dann zu sagen: Ach so, krass, damit schneide ich mich ja von der universellen Energie ab, und dann wird es noch anstrengender und noch schwieriger, und ich habe überhaupt keinen— ich habe eigentlich keine Chance! Da weiterzukommen. Und dann war es echt auch eine Herausforderung für dich, einfach mal zu sagen, okay, wie geht denn mich wieder mit mir selber verbinden, ne? Das jetzt nicht so, dass ich im Coaching zu dir gesagt habe, so, jetzt machen wir irgendwie, verbinde dich mit dir selbst, und du hast gesagt, ach so, ja klar, weiß ich, wie das geht, mache ich jetzt sofort, und dann alles gut.
Nee, ich hatte, ich hatte überhaupt gar keine Ahnung, wie das gehen soll, und Das ist ganz lustig, weil am Ende des Tages, ich habe ursprünglich mal eine Naturwissenschaft studiert, und das hat mich sowohl gehindert wie auch mir geholfen. Weil auf der einen Seite dachte ich immer, es sind Zahlen, Daten, Fakten, es muss alles total messbar sein. Und auf der anderen Seite hatte ich aber auch dieses Ding, wir wissen ja gar nicht alles, und es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, als messbar ist. Und wenn ich nicht alles kenne, was messbar ist, dann könnte es ja sein, dass es funktioniert.
Das heißt, du hast dir selber auch einen großen Vertrauensvorschuss gegeben, um zu sagen, okay, also lass mich da jetzt mal drauf ein, ich finde es raus. Wenn ich nur, weil ich es noch nicht kann, heißt nicht, dass es nicht gibt, sozusagen.
Genau.
Und wie hast du das gemacht? Weil das ist vielleicht für den ein oder anderen ja spannend zu sagen, okay, ich kann das noch nicht, Aber bevor— also ich muss da nicht in die Angst fallen. Also nur weil ich es mir nicht vorstellen kann, nur weil ich noch nicht weiß, wie es geht, muss ich nicht in die Angst fallen, dass es nicht klappen könnte. Sondern ich könnte ja auch das Vertrauen haben, dass es ja Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die kenne ich nicht, also könnten die ja funktionieren. Wie hast du das gemacht?
Also zum einen hilft einfach wahnsinnig, von dir gecoacht zu werden. Weil du bist den Weg ja auch irgendwann mal gegangen.
Ja, das stimmt.
Und für mich ist schon dieses Ding, und das war es auch, bevor ich zu dir ins Coaching gegangen bin, schon immer, dass ich manchmal, wenn ich nicht wusste, wie es gehen soll, habe ich gesagt, okay, andere Leute haben das vor mir geschafft.
Ja.
Und wenn es andere Leute vor mir geschafft haben, dann besteht zumindest mal die theoretische Möglichkeit, dass ich das auch schaffe. Ja, absolut klar, natürlich. Genau, heute weiß ich, es besteht auch die praktische Möglichkeit, aber einfach mal zu sagen, okay, es ist prinzipiell möglich, das zu gehen. Das ist so ähnlich wie, wie diese Geschichte mit dem 100-Meter-Lauf, wo ganz viele Sportler immer gesagt haben, es ist noch nie jemand unter 10 Sekunden gelaufen, das ist nicht möglich. Und in dem Moment, wo es der Erste unter 10 Sekunden gelaufen ist, da konnten es plötzlich noch mehr.
Ja, genau. Und wie hast du die Stimmen ruhig gekriegt, die dann zwischendurch vielleicht auch mal gesagt haben, also ich weiß nicht, gab es zwischendurch mal Stimmen, die gezweifelt haben?
Ja klar, total. Ich glaube, ganz viel darüber war dann einfach eine gewisse Sturheit. Zu sagen, okay, ich weiß ja, wie es mir an diesem Sonntagnachmittag auf diesem Treppenabsatz ging. Und das war nichts, wohin ich unter allen Umständen je zurückwollen würde. Also du könntest mir anbieten, was du wolltest, nein, da nicht hin zurück, keinesfalls!
Genau, und dann zu sagen, das war quasi dein, das war, das war der Schmerzpunkt, der dich quasi weggeschoben hat, ne? Es war quasi wie so eine negative Anziehung, so Abstoßung sozusagen. Sollen und sollen da weg! Und dann haben wir wirklich, wir haben echt, ich nenne das auch immer so dieses, diese Schichten abtragen oder diese Krusten aufbrechen, die sich einfach so ums Herz gelegt haben, dass du wieder fühlen konntest, was du willst! Und dann war ja relativ schnell auch im Raum, dass du gesagt hast, okay, ich baue mir ein Business auf, ich zeige anderen Mamas, wie sie— wie nennst du das immer so cool? Freude hoch 3 statt Frust. Also wie sie halt Beruf und Familie so vereinbaren können, dass es halt nährend ist für alle, dass alle Lebensbereiche voneinander profitieren und nicht sich gegenseitig kaputt machen. Ja, wo sehr auch viel geht, Ansprüche, Erwartungen, die eigenen inneren Stimmen und das alles zu handeln und einfach zu sagen, ah, ne. Und in diesem Prozess, wo das so auf die Bühne kam, ne, wurde ja dann immer wieder, wo du dann gesagt hast, ja, eigentlich meine Arbeitsstelle ist schon cool, aber ich eigentlich schon in dem Moment, wo ich den Vertrag unterschrieben habe, habe ich eigentlich schon gewusst, ich will ja eigentlich nicht arbeiten, oder, ne. Also wenn ich jetzt was falsch wiedergebe, gar nicht.
Das war wirklich, ich hatte diesen Vertragsentwurf in der E-Mail und ich habe meinen Mann angerufen, habe gesagt, ich unterschreibe diesen Vertrag nicht.
Und bist an der Stelle aber nicht deiner inneren Stimme gefolgt, sondern hast es halt dann doch unterschrieben quasi.
Da war die Weg-von-Motivation von dem Job vorher einfach größer. Und dann habe ich gesagt, keine Idee, wie es anders geht.
Genau, genau.
Und dann warst du da in diesem Job, wo es einfach viel wo du auch viel mit destruktiver Kritik zu tun hattest, oder viel mit, na, wo es nicht so, er sagt selber, ich kann es nicht so gut in Worte fassen, also ich bin ja, bin ja keine Berufsanfängerin mehr gewesen, und ich war auch in dem Job jetzt, lass mich kurz rechnen, 6 Jahre, 6,5 Und es war in meiner Welt, was wahnsinnig viel Kontrolle und wahnsinnig wenig Freiheit und wahnsinnig viel, es geht aber nur so und keinen halben Millimeter daneben. Und zwar an ganz vielen Stellen, wo ich dann eigentlich als übergriffig auch empfunden habe, wenn ich ehrlich bin.
Okay, und dann hast du quasi im VIP-Coaching die Energie getankt und den Mut entwickelt und die Schichten abgekracht, um dich aus diesem Job zu befreien und zu sagen: Ich kündige, ich mache was anderes! Und das finde ich—
Ich habe so diesen Mut dann zusammengekriegt, dem zu folgen, was ich tatsächlich auch vor dem VIP schon wusste, nämlich dass— ich hatte ganz lange schon so dieses Gefühl, ich kann mich jetzt auf 100 andere Stellen bewerben, es ist total egal, ehe ich die eine Tür nicht zumache, kommt das neue Richtige nicht. Ja, und dieses Schichten abtragen und genau hingucken und diese Muster dann auch ein Stück weit auflösen, das hat mir dann den, den Mut und den Schub gegeben zu sagen, okay, und dann mache ich diese Tür jetzt zu, und dann schreibe ich diese Kündigung jetzt.
Ja, bevor was Neues da war, das finde ich, ist halt, deshalb wollte ich so gerne erzählen jetzt, weil ich fand es auch so, also Da haben wir auch ja eine Zeit lang dran gearbeitet, aber das war so ein wahnsinnig mutiger Schritt, einfach zu sagen, ich erlaube mir, meiner Intuition zu vertrauen, ich folge meinem Herzen, auch wenn ich noch nicht weiß, wie ich die Lücke schließe, die da gehaltstechnisch entsteht, oder wie auch immer, ne. Einfach zu sagen, ich habe, ich weiß zwar schon, was ich Neues machen will, aber ich kann natürlich nicht mir ein Coaching-Business aufbauen, während ich Vollzeit arbeite und noch entspanntes, entspanntes Familienleben Leben haben möchte, ne. Das wäre dann tatsächlich einfach zeitlich überlastend gewesen. Und auf der anderen Seite, das, was du gerade gesagt hast, ne, ich kann nur mit Schub in was Neues gehen, wenn ich mir erlaube, die Türen zuzumachen, wenn ich einfach auch die, die Energie da reinstecke. Weil in dem Moment, wo du für deinen Job arbeitest, da gestresst und genervt bist, bist du ja auch gestresst und genervt, wenn du damit aufhörst. Dann bräuchtest du anschließend, also in den Stunden danach, selbst wenn dann noch bereit wäre, bräuchtest du erstmal so viel Kraft, um wieder in eine coole Energie zu kommen, aus der du dann wieder dein Coaching-Business aufbauen kannst, was einfach die Sache unwahrscheinlich in die Länge gezogen hätte.
Ja, voll. Ich meine, ich hatte es ganz oft, das ist, ich habe ja schon gesagt, ich war oft Montagmorgens immer noch so müde wie Freitagabend. Und dann war es aber so, dass eigentlich die Zeit, in der ich entspannt war an einem normalen Wochenende, ich sag mal, die war klassischerweise von Samstagmittag bis Sonntagmittag. Weil von Freitagnachmittag bis Samstagmittag habe ich eigentlich gebraucht, um runterzukommen. Und ab Sonntagmittag, Nachmittag, spätestens um 4 habe ich dann aber schon gemerkt, wie die Anspannung steigt. Nee, das habe ich eigentlich nicht gemerkt. Das weiß ich jetzt, dass die Anspannung gestiegen ist. Ich habe nur gemerkt, dass ich dann wieder reizbarer wurde, dass ich ungehalten auf Lappalien reagiert habe. Keine Ahnung, weil mir mein Mann oder meine Kinder vor den Füßen rumstanden. Also völlig banal, wo man einfach sagen kann, Schatz, ich muss da gerade hin, lass mich doch mal an den Kühlschrank oder so. Und selbst das hat aber gereicht, damit ich eigentlich zumindest rumgekrampelt habe. Was auch zeigt, wie gar nicht gut mir diese Situation getan hat.
Genau, das hätte ich gerade, das hätte ich gerade auch ergänzt. Und dann hast du dich getraut und bist gesprungen und hast gekündigt und hast angefangen dann im Anschluss, ne. Dann ging es nämlich auch, dann war auch das Thema sofort da, zu dem du Menschen unterstützen willst. Und das Spannende ist ja, dass das vor Jahren auch schon mal da war, aber so weggedrückt war, ne, wo wir neulich erst drauf gekommen sind, dass du ja da schon Coaching, also Ausbildungen gemacht hast, um andere Menschen zu coachen, was dich jetzt ja auch auch auszeichnet, dass du einfach verschiedenste Coach-Ausbildungen auch hast, um Menschen zu begleiten, um einfach sagen zu können, okay, es war schon mal da, was, es ist nicht durchgedrungen, ne. Das ist ja so wie bei ganz vielen Menschen auch, die haben schon als Kinder eine Idee für ihren Purpose, für ihre Mission, für ihren Seelen, ihre Seelenaufgabe, aber es wird halt dann so überlagert von verschiedensten Schichten. Und dann zu sagen, ach so, jetzt, wenn ich den Raum habe, dass ich meine Seele wieder, mein Herz öffnen kann, die Schichten abtrage, dann kann ich es wieder merken. Und dann war es so da, dann kam es einfach irgendwie. Und dann, dann hast du angefangen, dir ein Business aufzubauen, und jetzt begleitest du selber Frauen dabei, wie das entspannt geht, Beruf und Familie zu vereinbaren. Und Es geht dabei nicht drum, dass, falls sich das jetzt der ein oder andere denken sollte, geht dabei nicht drum zu kündigen, sondern es geht einfach drum, darum, wie kann ich innerlich mich aufstellen, dass ich das beides gut gehandelt bekomme? Oder wie würdest du es erzählen, wie würdest du es beschreiben?
Unbedingt. Und ich glaube, was ganz Entscheidendes ist, was du gerade sagst, es geht nicht drum, den Job zu kündigen, es geht drum, wie findest du für dich und für deine Familie das richtige Modell? Also es geht gar nicht darum, was will die Gesellschaft, oder was wird dir vorgegeben, wie macht man das heute. Geht darum, was ist für dich das Richtige, was ist für deine Kinder das Richtige, und was ist für deinen Partner oder deine Partnerin das Richtige. Wie kriegt ihr das zusammen so vereint, dass es die richtige Balance ist? Weil wenn das nämlich gegeben ist, dann geht es plötzlich auch einfach. Dann ist es nicht mehr, oh, ich muss das irgendwie austarieren. Sondern dann ist es eine stabile Balance, und dann kannst du die auch gut halten.
Ja, genau. Und dann kommen, also ich meine, mit kleinen Kindern kommen immer Situationen, wo man sagt, weiß ich noch gar nicht, wie das geht. Aber du weißt halt dann, wie du sie händelst, weil du den Grund, die Grundentspannung hast, dass du eben dieses intuitive Reagieren oder Agieren einfach nutzen kannst, ne. Und was wir auch ganz viel gemacht haben, ist so, und wir haben uns auch ganz viel so mit, mit Tod auseinandergesetzt, mit Ängsten auseinandergesetzt, und dann einfach zu sehen, ach so, da geht ja auch noch mal eine Welt auf, ne. Und dann hast du eigentlich aus so einem Schmerz, vielleicht magst du die Geschichte erzählen von dem Schmerz mit deinem Kater und was da eigentlich passiert ist.
Ja, das war, also wir hatten zwei Katzen Und die, die ältere, hat Krebs gekriegt und die mussten wir dann einschläfern lassen. Und dann hatten wir uns gerade wieder so austariert und dann ist unser Kater vor ein Auto gelaufen. Und einfach da dann auch anzuerkennen, ein Stück weit, dass auch diese Katzen ihre Seele haben und ihre Aufgabe erfüllt hatten. Sag ich jetzt mal, hier ihre Aufgabe in diesem Leben, und diese Seele einfach weiter da sein kann. Das war eigentlich so der erste Schritt. Und der zweite Schritt war dann, dass ich plötzlich das Gefühl hatte, dass eigentlich diese Katerseele bei mir bleibt. Und wir waren dann, wir wohnen ja in Süddeutschland, wir waren dann an irgendeinem Wochenende am Tegernsee, wo wir auch ganz oft sind, und ich bin so im See geschwommen wo ja eine Katze never ever hingehen würde, und irgendwie kam da so diese Stimme so: Eigentlich ganz cool hier! Und das war nicht meine, das war die Katerstimme, das war irgendwie süß! Und seitdem ist er halt dabei, nur anders!
Genau, und seitdem, das hat dir auch noch mal so eine richtige Tür aufgemacht, zu sagen: Okay, wie kann ich denn diesen ganzen übersinnlichen Bereich, diese ganze Energiearbeit, Arbeit, wie kann ich die denn in meine, in diese naturwissenschaftliche Prägung sozusagen, wie kann ich die denn integrieren, wie kann ich das denn auch zu einem Teil meines Lebens und damit auch zu einem Teil meines Coachings machen, wie kann ich eben über das, was man sieht und wovon man schon weiß sozusagen, wie Gefühle und Gedanken, Von denen weiß man ja, aber die sieht man auch nicht. Aber wie kann man denn das andere Übersinnliche auch noch integrieren? Und kannst du was beschreiben, was sich dadurch für dich noch mal verändert hat?
Ich glaube, ich bin sicherer dadurch. Ich weiß, es fällt mir ganz schwer, es in Worte zu fassen, aber vielleicht kann man es gut damit vergleichen, was eigentlich Das ist vielleicht ein bisschen weiter verbreitet noch. Mir ist das früher bei meiner Tante immer aufgefallen. Die war eigentlich, auch wenn sie nicht dauernd in die Kirche gegangen ist, die war eigentlich sehr gläubig. Und das hat ihr so ein bisschen Halt gegeben. Und ich war das in dem Sinne nie christlich sehr gläubig. Aber einfach dieser Halt, der dadurch entsteht, den habe ich jetzt eigentlich da gefunden. Also eine gewisse Führung vielleicht.
Ja, genau. Und hat auch nur ganz kurz gedauert, von dem Moment, wo du das angefangen hast, bist du dann ja auch deine größere Vision noch gefunden hast, ne, zu sagen, ich begleite nicht nur Frauen, sondern ich will das für die ganze Family, und ich will denen zeigen, dass die Frauen dürfen gerne anfangen, aber ich will eigentlich, will ich ist ja noch größer, weil die Zeit, die wir mit unseren Kindern haben, und überhaupt die Lebenszeit ist ja so kurz, lass uns das Beste draus machen!
Ja, da hat mir dann eigentlich mein Mann total geholfen, weil ich habe das ganz lange so ein bisschen für mich gemacht und habe— und mein Mann sagt es auch ganz offen, deswegen darf ich das bestimmt auch hier sagen, Der ist immer eher so ein bisschen sehr zurückhaltend, wenn es um Veränderungen geht, und nee, lieber lassen das so und machen es jetzt so schön wie möglich, als dass wir sagen, wir machen es richtig cool und verändern dafür ganz viel. Dann, und plötzlich hat er auch angefangen zu sagen, wie kann ich dich denn mit dem Business unterstützen? Und dann waren wir auch gerade an dem Punkt im Coaching, wo es ein bisschen darum ging mit diesem Ich habe diesen Job und ich verdiene genauso viel Geld und ich mache ganz viel im Haushalt, dass das so ein bisschen eine Frauenrolle ist, die der bessere Mann ist. Und da plötzlich zu sagen, okay, wenn ich jetzt davon weggehe, dass das mein Mann ein bisschen mehr Raum auch hat, sage ich mal, und ein bisschen mehr in diese in diese Führung auch, also in diese spirituelle Führung auch gehe, dass ich plötzlich gesehen habe, das ist eigentlich ein Thema, was neben dieser Vereinbarkeit von Beruf und Familie ganz viel präsent ist, sage ich mal. Ja, was glaube ich ganz viele Familien haben. Und da plötzlich zu sagen, okay, und wenn mein Mann jetzt damit einsteigt, dann gibt es ja vielleicht auch Väter, die sagen, oh, wo ist denn hier eigentlich meine Rolle und wie kann die denn aussehen? So, dass wir dann wieder eine Situation schaffen, wo wir sagen können, okay, wir helfen den Vätern und wir helfen den Müttern, und zusammen gibt es dann irgendwie für jeden das individuelle Familienmodell, wie wir es gut schaffen können, alle zusammen.
Ja, und dann habt ihr, und da ist so viel Energie, da sieht man dich jetzt auch schon so grinsen einfach noch, da ist so Energie auf diesem Thema und auch dieses, okay, das ist der magische Brennpunkt zwischen uns, den du vielleicht aus der Beziehungstoolbox schon mal, ja, erzählt, den wolltest du gerne, aber keine Ahnung, wie das geht. Und dann Schicht um Schicht abgetragen, und plötzlich ist auch der magische Brennpunkt da, und plötzlich ist auch die Idee da, okay, wir machen mal ein Sabbatical, oder dein Mann macht ein Sabbatical, und ihr probiert es einfach mal aus, wie das geht, auch zusammen Business zu machen und gleichzeitig bei dir auch schon so das Gefühl zu wissen, ah, da ist unsere Leichtigkeit, wenn wir das machen, dann finden wir wieder zurück zu unserer Leichtigkeit als Paar. Und alles nur, weil du diesen Weg gegangen bist. Und jetzt mag der ein oder andere vielleicht auch mal denken, oh, ist aber ein langer Weg. Also im Verhältnis zu, ne, wir sind alle Mitte 40, da ist ja das immer noch so ein Fingerschnips gewesen!
Total! Und vor allem, wenn ich mir überlege, wie lange ich dann auch mir diese Wege, die ich immer gegangen bin, eigentlich eingebrannt und eingeklastert habe, und die überhaupt erstmal wieder so weit aufzubrechen, dass mein Gehirn bereit ist, einen anderen Weg zu gehen und mich nicht einfach so im Autopilotmodus immer dieselben Wege wieder zu schicken. Und auch da einfach für mich selber, ich habe immer gesagt, als Geduld verteilt wurde, war die Schlange zu lang. Aber überhaupt mal die Geduld aufzubringen, mir selber die Zeit zu geben, diese Muster auch ändern zu dürfen.
Ja, und dafür das Geschenk zu erhalten, dass du jetzt wirklich deins machen kannst, ne? Dass du nicht— weil was passiert, wenn man in die Veränderung geht, ohne die Muster aufzubrechen und die wirklich zu verändern? Was dann passiert, ist, dass wir eigentlich mit demselben Muster, mit dem wir unser altes Leben kreiert haben, unser neues Leben versuchen zu kreieren. Dann bist du zwar vielleicht nicht mehr angestellt, sondern selbstständig, hast hast aber innerhalb von wenigen Monaten denselben Struggle, den du davor hattest, weil du ja mit derselben inneren Einstellung da dran gehst, ne. Und das ist das, was glaube ich unser VIP-Coaching auch so auszeichnet, ist, dass da einfach der Raum ist, dass die Muster gesehen werden, gewürdigt werden und verändert werden, damit du dann wirklich an deinen inneren Kern kommst, wo du aus dem heraus du dann deines finden kannst. Und da geht es nicht darum, es so zu machen wie der Bernd oder ich, sondern es geht darum, deins zu finden, ne? Weil es geht nicht darum, eine Kopie zu werden, sondern du zu sein und dein Geschenk, deine Medizin sozusagen mit der Welt zu teilen.
Ja, und für mich war das auch so besonders, weil es gibt ja immer wieder mal einen Raum, wo dir jemand erzählt, es darf alles da sein und du darfst einfach du selbst sein. Und wenn du genau hinschaust, darfst du es eigentlich nicht. Und bei euch ist es wirklich so, es ist ganz egal, wie du kommst, in welcher Energie du kommst, das ist immer in Ordnung und es ist immer wertschätzend und es ist immer, es trägt immer. Und daraus habe ich ein Stück weit dann auch für mich, wie soll ich sagen, die Erlaubnis an mich selber geben können, mein Ding zu machen.
Ja, und ich glaube, dass das so wertvoll ist. Und ich bin so happy, dass du das jetzt auch, also auf deine Art, weitergibst und eben Führungskräfte, Frauen, die eben in diesem Hamsterrad, das du selber so kennst, ja, das eben nicht, also, ne, dein Job ist anspruchsvoll gewesen, die Kinder waren anspruchsvoll, weil ich sage jetzt mal, Menschen, die beruflich schon einiges erreicht haben, bevor sie Kinder kriegen, die sind ja nicht anspruchslos, was ihren Alltag mit den Kindern angeht. Das wolltest du ja auch richtig großartig haben, ne? Und du bist jetzt einfach genau die, die den Müttern, die an der Stelle struggeln, die, die unterstützen kann und die gut begleiten kann. Und deshalb, ich habe euch schon den Link in Kommentar gepostet von Brisa, Gruppe. Geh da gern, klick da gern drauf, tritt da gern bei, schau dir das an, was die Pri macht, buch dir ein Gespräch und ja, schau, ob sie diejenige ist, von der du dich abgeholt fühlst, wo du dich unterstützt fühlst, wo du das Gefühl hast, da kann ich mich fallen lassen, ne. So aus dieser, ne, einfach auch so jemand, der die Corporate-Welt kennt, der dieses Ganze, diesen normalen Alltag sozusagen kennt und weiß, mit welchen Tools du es dir da leichter machen kannst, was du in dir auflösen kannst. Und ja, wie es einfach so schön werden kann, wie wir alle uns wünschen, verdient haben. Weil niemand, das ist ja, wir kriegen ja keine Kinder, wir leben ja nicht dieses Leben, um eben freitags erschöpft aufs Sofa zu fallen und Freitag und 5 Minuten später wieder aufzustehen, weil die Kids uns brauchen, und halt ständig im Hamsterrad gefangen zu sein.
Ja, vielleicht dann noch 2 Sachen dazu. Das eine war, und das war tatsächlich im Sommer, eh ich zu Gemecker frei gefunden habe, das eine war, dass ich gedacht habe, es ist so abartig, dass ich das ganze Jahr auf diese 3 Wochen Urlaub hinarbeite. Das kann doch nicht sein, dass ich 49 Wochen mich abhamstere, um es 3 Wochen schön zu haben, da ist doch irgendwas verkehrt. Und das andere ist, dass ich habe mir so, so, so sehr gewünscht, und das ist auch immer noch einer meiner sehnlichsten Wünsche, dass meine Kinder irgendwann sagen, wir hatten eine schöne und eine unbeschwerte und eine leichte Kindheit. Ich habe irgendwann gemerkt, wenn ich so weitermache, dann wird das nichts. Ja, und das war für mich auch noch mal ein riesen, riesen Antrieb, einfach zu sagen, es muss einen Weg geben. Wenn ich davon, wenn ich mir das wünschen kann, dann muss es einen Weg geben, dahin zu kommen.
Ja, toll, und jetzt bist du da. Jetzt bist du da, ne, jetzt lebst du einen Alltag, wo du einfach sicher sein kannst, dass die Kids anschließend sagen, ich hatte eine coole Kindheit. Und das Großartige dabei ist, das noch so als kurze Info oder Randnotiz dazu, ne, man weiß ja mittlerweile, dass quasi die ersten 7 Lebensjahre, das ist die Zeit, in der quasi die Festplatte des Kindes programmiert wird. Also in den ersten 7 Jahren wird die Festplatte des Kindes programmiert, und zwar mit allem ungefiltert, wo was einströmt. Und die Glaubenssätze, die Überzeugungen, die Ansichten, die Bewertungen, die Erwartungen, die wir in der Zeit an die Kinder haben, geht halt ungefiltert ins kindliche Gehirn und prägt dort deren Glaubenssätze und Muster und so weiter. Und in dem Moment, wo du einfach, ne, also ich freue mich einfach so für dich, weil du zu einem Zeitpunkt losgegangen bist, wo deine Kids noch so klein waren, dass du jetzt einfach sagst, ach so, sehr easy, wir machen den Schmarrn, den wir mal gemacht haben, haben wir schon überschrieben, und jetzt kommt halt nur noch cooles Zeug dazu.
Und vielleicht, Uli, darf ich da noch ein ein Wort dazu sagen, weil für mich hat es immer so ein bisschen auch meinen Perfektionismus getriggert. Ich glaube, es ist einfach entscheidend, dass mehr cooles Zeug dazu kommt als uncooles Zeug. Absolut. Also dass du einfach die Waage dahin kriegst, dass das coole Zeug überwiegt.
Absolut, genau. Das war ein schönes Schlusswort. Hat Spaß gemacht, ne? Ich hoffe, du konntest was draus mitnehmen. Ich danke dir, Pri, fürs Teilen, fürs Einblickgeben. Und genau, wenn—
sehr gerne, vielen Dank, Uli, für die Gelegenheit.
Guck gerne in Pri's Gruppe vorbei. Und genau, wenn du dich fürs VIP-Coaching interessierst, weißt ja eh, wo du uns findest.
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