Jammerst du (noch) oder lebst du schon? - Podcast 142

Uli Bott and Bernd Bott examine how constant complaining drains energy and blocks a fuller life. They show how to spot complaint patterns, reframe frustrations as growth opportunities, and shift from victim to designer mindset. The payoff: more energy, better relationships, and actually living instead of enduring.
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Wenn du das aufhörst, Schritt für Schritt bei diesen kleinen Sachen, bei bisschen größeren Sachen und bei den ganz großen Sachen, dann kannst du anfangen und sagen: Ah, okay.
Haben wir uns dann irgendwann dabei ertappt, dass wir schon noch richtig gut waren im— Hallihallo und herzlich willkommen hier beim Gemeckerfrei-Podcast. Podcast für liebevolle Beziehungen in der Familie, als Paar und mit dir selbst. Und wir freuen uns, dass du hier bist. Wir sind Uli und Bernd Bott, wir sind die Gründer von Gemeckerfrei, mehrfache Spiegel-Bestseller-Autoren, haben schon ganz, ganz, ganz, ganz vielen Menschen geholfen, ihr liebevolleres Leben, gemeckerfreies Leben zu erschaffen. Und wir freuen uns, dass du heute hier bist, heute eingeschaltet hast, und du dich für unser heutiges Thema interessierst.
Und zwar: Jammerst du noch oder lebst du schon?
Jammerst du noch oder lebst du schon? Und ich mag eigentlich euch noch so einen kurzen Blick hinter die Kulissen schenken, weil ich glaube, dass es oft diese ganz kleinen Gesten sind, die den großen Unterschied machen. Also wir nehmen jetzt hier gerade Podcast auf und Ich bin nicht ganz 100% fit, ich bin ein bisschen kränklich und habe mich jetzt hier gerade zurechtgemacht sozusagen, um einfach für euch mit dem Bernd zusammen eine coole Folge aufzunehmen. Und es ist einfach so schön, wenn wir hier sitzen und kurz bevor wir auf den Aufnahme-Button drücken, der Bernd einfach so von der Seite mich so anfasst und mich so berührt und einfach wieder sagt: Boah, du siehst einfach so toll aus, ich liebe dich so. Und Und das macht so, vielleicht kannst du es fühlen, ja, das macht einfach sofort diese Art des Miteinanders, macht einfach sofort so ein warmes Grundgefühl, so ein Heimeliges, sowas. Also da muss ich schon lächeln, wenn wir einfach nur, oder ich antworte dann natürlich auch entsprechend, und dann lächeln wir beide schon einfach, wenn es losgeht, einfach weil wir auch diesen Moment, anstatt zu denken, oh, jetzt müssen wir arbeiten und jetzt müssen wir hier einen Podcast aufnehmen und ich wäre viel lieber im Bett oder was. Anstatt so zu denken, machen wir halt auch wieder diese, diese Zeit zu einem Moment, der uns als Paar stärkt. Und das ist so das erste goldene Nugget aus dieser Podcastfolge, dass du, wenn du magst, dir mitnehmen kannst und zu gucken kannst, wo in deinem Alltag kannst du viel mehr kleine Momente, auch vielleicht Situationen, wo du vielleicht mal nicht die beste Laune für hast oder wie auch immer. Wie kannst du solche Momente nutzen, um die zu Goldnuggets für eure Beziehung zu machen? Und es ist vollkommen egal, ob das mit den Kindern ist, mit deinem Partner, deiner Partnerin oder deiner Mutter, Schwiegermutter, Schwiegervater, wem auch immer, Kollege. Und das ist eigentlich auch die gute Überleitung, dass wir dann doch noch zu unserem Thema kommen. Jammers du noch oder liebst du schon? Genau.
Und da gibt's heute auch ein paar Einblicke in unsere Vergangenheit.
In unser Leben einfach.
In unser Leben jetzt, aber eben auch mal bisschen zurückschauen.
Weil worauf wir deinen Fokus richten wollen, ist: Womit verbringst du deinen Tag? Worauf lenkst du deine Energie? Wofür stehst du zur Verfügung, sozusagen? Weil wir haben so bei uns festgestellt, auch zu Zeiten, wo es mit den Kindern schon richtig gut gelaufen ist, wo wir jetzt, wo wir sagen würden, da haben wir eigentlich nicht mehr groß gemeckert mit unseren Kindern, da ist schon vieles richtig gut gelaufen, auch Da haben wir uns dann irgendwann dabei ertappt, dass wir schon noch richtig gut waren im Jammern, Klugscheißen, Beurteilen.
Auch eine Art Meckern über etwas oder andere. Nicht zwischen uns, nicht mit den Kids, unbedingt mehr, aber eben auch so übers Finanzamt habe ich sehr gerne.
Ja, oder guck mal, die Nachbarn putzen schon wieder ihr Auto. Oder meine Güte, was macht die für ein— also so ein— auch so, das finde ich voll übertrieben, was die da für ein Theater mit ihren Kindern macht.
Oder auch so, haben die beim Supermarkt die Regale umgeräumt?
Mein Gott. Was finde ich überhaupt nicht schön? Also dieses über Gott und die Welt Rumgeschimpfe, Genörgel, Gejammer, Gemecker, Bessergewissere und dieses ganze Paket. Meine Güte, wie viele, jetzt war ja gerade Europawahl, da kannst du jetzt auch sagen, wie viele haben jetzt die Partei oder die oder die gewählt und oh Gott, was kommt da jetzt?
Oder eben zu sagen Inflation, irgendwelche Dinge. Also und es sind aber auch so diese kleinen. Deswegen habe ich das Beispiel mit dem Supermarkt auch gebracht, weil es ist so, das sind so die Teile, die da einfach immer wieder, ja, dieses, dieser, dieser kleinen Giftstachel, mit denen man sich selber sein Leben zerstört. Also ich zum Beispiel, ja, genau. Pushed irgendwie.
Ja, also wir haben hier nämlich zum Beispiel so Mikros und ich habe gerade halt so Empfänger und ich habe das gerade, Sender, falsch ist das, alles gut, so die Technikteile und ich habe da gerade mit rumgespielt und habe es aus Versehen ausgeschaltet. Und dann, das wäre jetzt auch wieder so ein Moment, wo du halt üblicherweise sofort denkst, oh Mist, was ist denn jetzt da passiert, oh wie blöd, oh wir müssen jetzt hier kurz unterbrechen, whatever. Und ich habe halt einfach den Bernd reden lassen, habe es wieder angeschaltet, jetzt habe Habe ich mal einen Moment nicht in die Kamera geschaut, für alle, die zuschauen. Also jetzt weißt du auch, warum ich gerade weggeschaut habe. Aber das sind all diese kleinen Dinge, wo wir so gewohnt sind rumzujammern, uns aufzuregen, irgendwas blöd zu finden. Vielleicht hast du das mitbekommen, wenn du in unserer Facebook-Gruppe bist, da habe ich neulich geteilt. Meine Eltern waren ja hier zu Besuch. Und also hier, wir sind gerade auf Tahiti, immer noch, oder schon wieder auf Tahiti. Und meine Eltern haben uns hier besucht auf Tahiti und Moorea. Und meine Mama hat sich das Bein gebrochen und jetzt ist sie gerade aktuell noch in Deutschland im Krankenhaus und ist nach ewigem Hin und Her jetzt tatsächlich auch operiert und kann hoffentlich übermorgen nach Hause und so weiter. Also alles auf einem guten Weg, nur das Was sie mir so erzählt über die Zustände im Krankenhaus und wie die Pflege abläuft. Und jetzt muss man dazu sagen, meine Mama war früher Kinderkrankenschwester, also die ist vom Fach auch. Die sagt halt, also das hätt's zu ihrer Zeit einfach so nicht gegeben. Und dass da alte Frauen im, oder ältere Frauen im Krankenhaus sind und über eine Woche lang nicht geduscht werden, keine Zähne geputzt bekommen und so weiter. Also das ist da kann man jetzt anfangen zu meckern. Und für alle von euch, die in der Pflege arbeiten, überhaupt kein Angriff an dieser Stelle.
Ihr tut garantiert euer Bestes, das liegt nicht an den einzelnen Personen und so. Also bitte, das ist auch unser volles Verständnis und unsere Liebe für das, was ihr tut für die Menschen.
Genau, also gar nicht, sondern einfach auch hier zu sehen, das wäre total easy, da jetzt rumzujammern und zu sagen, boah, so ein Mist und sind die doof und so weiter, sondern das Einzige, was wir damit machen, ist zu sagen, okay, ist es jetzt gerade für dich so auszuhalten, kannst du es so aushalten? Meine Mama gesagt, das ist für sie nicht tragisch, weil sie ist so mobil, dass sie selber duschen gehen kann und so weiter. Sie kann sich selber versorgen, das ist in Ordnung. Mein Papa ist auch noch da und so weiter. Nur gleichzeitig zu sagen, okay, falls mal wieder so ein Notfall wäre, brauchen wir einen Plan B, wie die dann, oder wie wir alle dann versorgt sein können. Und sich eben dann nicht drauf zu verlassen und zu sagen, ja, ich habe eine Versicherung und die müssen das schon irgendwie machen, sondern sagen, ach so, Eigenverantwortung bedeutet auch an der Stelle zu sagen, wie will ich es denn haben? Ist es das, wie ich es haben will? Will ich in die Situation kommen, dass mir das passieren könnte, wenn mir was passiert, sowieso schon was passiert ist, und dann sage ich halt ganz klar, nee, will ich nicht. Also darf ich Wege finden, wie könnte es anders möglich sein, ne? Und wie viele von euch, und überprüft es einfach bei dir, wie oft bist du da, dass du sagst, dass du dich aufregst, dass du meckerst, jammerst, weil du sagst, ich kriege keinen Arzttermin, weil der Sprit teurer geworden ist, die Zinsen höher geworden sind, weil eine Wahl ausgegangen ist, wie sie ausgegangen ist, weil Menschen sich irgendwo nicht beteiligen, weil du immer der Einzigste bist, der sich in irgendwelche Listen einträgt und einen Kuchen irgendwohin trägt. Keine Ahnung. Ja, also all diese Dinge. Und mir ist ganz wichtig, Es geht jetzt nicht nur um Themen, die irgendwie mit Geld zu tun haben. Es geht um alle Themen. Ja, wie oft regst du dich drüber auf, dass der Nachbar direkt vor deiner Hofeinfahrt parkt? Wie, wie sehr störst du dich daran, dass Freunde deiner Kinder vielleicht lauter sind oder sich anders verhalten, als du das gut finden würdest? Oder, oder, oder, oder, oder. Ja, wie, wie oft bist du innerlich in so einem Modus von: Ich muss mich jetzt aufregen.
Und ganz wichtig dabei ist, dass es jetzt auch, also wir regen uns gerade nicht drüber auf, dass es dir immer noch so geht. Die ganzen Beispiele bringen wir nur, um es dir leicht zu machen und zu sagen, ach ja, stimmt, okay, hier vielleicht, hier, weil es ist ja bei jedem anders, ne. Sachen, das eine, du freust dich drüber, dass dein Nachbar sein Auto wäscht, weil das cool findest. Vielleicht ist er Rentner und das ist cool, dann hat er, dass er sich bewegt oder so. Ja, das ist ja Also jeder hat ja da seine eigenen kleinen Dinge, die ihm, die er eher vielleicht negativ bewertet oder dann eben drüber jammert, meckert oder sonst was. Und wir wollen dir nur einfach helfen, da, dass du es bei dir erkennst und bei dir finden kannst, weil nur wenn du es, nur wenn du es bemerkst, kannst du es. Und das ist ja jetzt der nächste Schritt quasi, nur wenn du es bemerkst, kannst du es verändere.
Und das ist am Anfang total ekelhaft, weil wenn du jetzt anfängst, das zu bemerken, dann wird dir auf einmal auffallen, oh Gott, hier, oh Gott, da, oh Gott, hier und da und dort, und da mache ich das auch noch, und hier mache ich das auch noch, und so weiter. Also wenn du Lust hast, nimmst du dir mal ein Heftchen und schreibst es mal so eine Woche lang auf, worüber du dich überall echauffierst, ja, wo du das überall machst, wo du dich vergleichst, wo du bewertest, wo du meckerst, jammerst und so weiter. Und dann darf dir bewusst werden, dass jeder Gedanke und jeder Satz, den du jammerst oder meckerst, den du für so ein Thema benutzt, das ist ein Satz, das ist eine Energiedosis sozusagen, die dir nicht dafür zur Verfügung steht, dein schönstes Leben zu erschaffen. Nur, was ich vorher, wie ich angefangen habe, wo ich das erzählt habe, dass der Bernd mir das gerade noch so nettes Kompliment gemacht hat und mir so gut getan hat, das kann nur ständig in unserem Leben sein, weil wir entschieden haben, dass dieses Gejammere, Gemeckere, Gemosere in unserem Leben keinen Platz hat, dass wir das nicht machen. Heißt es, es passiert uns nie? Nein, natürlich nicht. Aber in dem Moment, wo es mir mal passiert, bemerke ich es und dann verändere ich es. Ich weiß nicht, wie das bei dir ist. Also in dem Moment, als meine Mama mir das erzählt hat, wie so die hygienischen Zustände da sind, habe ich, bin ich schon, also da wacht auch so die Löwin in mir auf. Ich so denke, boah, ich steige in den nächsten Flieger und hole meine Mama da raus, so ungefähr. Und Dann aber gleichzeitig wieder halt das sofort zu bemerken und zu sagen, okay, das dient jetzt niemandem. Und dann war meine Frage einfach nur: Ist es für dich auszuhalten oder brauchst du jetzt eine andere Lösung?
Oder kannst du es halt einfach anders betrachten? Das ist ja das. Also bei deiner Mama war es jetzt ja wirklich zu sagen, okay, kannst du es aushalten, kannst du es für dich so hinkriegen? Bei anderen Sachen im Leben ist es ja so, ich nehme noch mal mein Beispiel von den umgeräumten Regalen, zu sagen, Oh, wie cool! Da werde ich mal herausgefordert, jetzt wieder alles zu finden. Und gleichzeitig mache ich mehr Schritte im Supermarkt, weil ich 10-mal hin und her laufe. Oder die andere Alternative wäre zu sagen: Okay, in den Supermarkt gehe ich nicht mehr. Ich gehe in den anderen, wo ich mich nur auskenne. Kannst du genauso machen. Das Ding ist nur: Es ist einfach deine Entscheidung, was du mit den Dingen tust. Also wie du reagierst. Und wir wollen dir eben dieses drüber Jammern Und dann, ja, du willst jetzt 10-mal dich beschweren, oh Gott, oh Gott, die haben die Regale umgeräumt, ich muss, das ist so anstrengend, ne. Jetzt ziehst du deine Energie runter und gewöhnst dich ja trotzdem dran, dass sie es umgeräumt haben. Dann mach das doch besser mit guter Laune, ja. Nimm deine Kinder mit und sag so, wir machen jetzt Schnitzeljagd, wer findet als Erstes die Nudelsauce, ja, whatsoever. Und weil es eben darum geht zu sagen, Du nimmst es in die Hand.
Ja, deine Entscheidung.
Es ist deine Entscheidung.
Am Ende des Tages ist es sogar so, das haben wir festgestellt, wenn wir in so einem inneren Meckermodus sind oder in so einem Jammermodus sind, dann finden wir immer Dinge, über die wir uns aufregen können. Und in dem Moment, wo du deinen inneren Modus veränderst und einfach sagst, nee, ich bin Gestalter meines Lebens, und meckern und jammern, das hilft mir einfach überhaupt nicht, mein Leben zu gestalten, weil zieht mich nur runter und macht die Dinge nur schwer. Wenn du das schon mal entscheidest, dann kannst du im nächsten Schritt, Schritt für Schritt für Schritt lernen, wie du dahin kommst, dass du eben die Dinge nimmst, wie sie sind, und Gold daraus machst. Und einfach Gold daraus machst. Ja, und du brauchst nicht glauben, dass in unserem Leben nie Dinge passieren, wo wir die, die, wo man auch drüber meckern könnte. Also zum Beispiel hatten wir jetzt hier in dem Haus vor einigen Wochen irgendwie für knapp 2 Wochen keine Spülmaschine. Das war jetzt, weil die kaputt war, das jetzt nicht meine Lieblingstätigkeit, ständig irgendwie Geschirr zu spülen, ne. Also da könnte man sich drüber aufregen. Nur ich kann auch sagen, okay, das ist die Challenge, die mir das Leben gerade schenkt. Wie gehe ich damit um? Wie kann ich damit umgehen? Wie mache ich das Beste draus? Wie mache ich auch hier wieder Gold draus? Und dann hast du die Energie, hast du zur Verfügung, diese vielen kleinen Klitze. Und das ist das, was wir dir mitgeben wollen. Es sind diese vielen klitzekleinen Momente, wo du dir so ein energetisches Upgrade erlaubst, bewusst oder unbewusst, die dich am Ende davon abhalten, dein bestes Leben zu erschaffen, weil du schlichtweg keine Energie dafür hast.
Ja, und weil du dich ja ständig selber in eine Opferrolle begibst. Weil du immer den anderen— du gibst den Supermarktmitarbeitern, die die Regale umgeräumt haben, eine Macht über dich und über deine Stimmung und über deine Energie. Und das ist ehrlich gesagt, darf ich das hier sagen, ziemlich ungünstig. Eigentlich würde ich gerne dumm sagen, aber das passiert. Und wenn du das aufhörst, Schritt für Schritt bei diesen kleinen Sachen, bei bisschen größeren Sachen und bei den ganz großen Sachen, dann kannst du anfangen zu sagen: Ah, okay, jetzt bin ich jemand, der ist in der Lage, tatsächlich sich sein Traumleben zu erschaffen und das zu leben. Und zwar ziemlich schnell.
Ja, und in jedem Lebensbereich.
In jedem Lebensbereich. Ja, also sowohl Mit den Kids, mit als Paar, also in der Familie, wahrscheinlich sogar mit den Haustieren. Da kenne ich mich nicht so aus.
Könntest du höchstens Reisetiere haben.
Beruflich.
Mit Geld.
Mit Geld.
Gesundheit.
Mit Gesundheit, mit Fitness gehört zur Gesundheit dazu. Ich weiß, was auch immer. In jedem Lebensbereich. In jedem Lebensbereich. Ja.
Und jetzt ist halt einfach die Frage, Bist du bereit, weiterhin den Preis zu zahlen, dass nur weil du dich da, weil du da immer mal jammerst, davon abzuhalten, dein bestes Leben zu erschaffen? Also bist du bereit, den Preis zu bezahlen, dass du auf dein bestes Leben verzichtest, nur damit du weiter rumjammern kannst? Wir haben irgendwann entschieden, wir sind dazu nicht bereit. Und das ist auch, also ich habe schon vorher gesagt, das ist im ersten Schritt ekelhaft, weil er im ersten Mal am Anfang dann anfängt aufzufallen, wo man das macht. Und im zweiten Schritt ist es ekelhaft, weil du merken wirst, dass dir die Themen ausgehen. Du weißt irgendwann, du weißt nicht mehr, worüber du sprechen sollst.
Also du müsstest neu lernen.
Weil wir waren voll darin, wir waren halt voll darauf gepolt, uns über solche Sachen auszutauschen.
Und darüber auch eine Connection zu kriegen. Das ist ja genauso, wie wenn Kinder dich ärgern oder irgendwie triggern. Um eben in die Connection zu kommen.
Genauso, und das machen ganz viele Paare, ja, das über sowas anstrengend, weil ich war im Supermarkt und jetzt haben die auch noch die Regale umgeräumt, und stell dir vor, ich habe viel länger gebraucht jetzt, und dann hatte ich noch Stress, weil dann war noch Stau, und dann war ich zu spät beim Sportverein, und dann hat das Kind schon da, dann war der Trainer schon, und gesagt, jetzt sie pünktlich und so, ich warte hier extra schon und so, weißt du, und dann erzählst du, was du alles für einen schweren Tag hattest, und der andere wie der Bernd gerade gesagt hat, ja, stimmt dir zu und, und mit und gibt dir dafür Credits quasi, dass du dieses, diese ganzen tragischen Dinge ausgehalten hast. Und dadurch ist, ist dieses Jammern ein Element, über das ihr euch miteinander verbindet. Da gilt es einfach, auf dieser Reise andere Entscheidungen zu treffen und andere Wege zu finden, wie ihr euch noch viel besser miteinander verbindet. Und das ist eben, ne, wie der Bernd eben, ne, als er mir gesagt hat, wie gut ich aussehe und dass er mich liebt, und ich ihm gesagt habe, dass ich ihn liebe und dass ich mich freue, mit ihm jetzt diese Podcast-Folge zu machen. Und ich hatte jetzt wirklich richtig Spaß hier. Und genau, und wir hoffen du auch, und du nimmst einige Erkenntnisse für dich mit und setzt dich vielleicht mal hin und fängst an, dich damit zu konfrontieren, wo überall, wo überall vermittelst du dir selber dein Leben, wo jammerst du noch und wo vielleicht lebst du schon und wie willst du das in Zukunft haben und hast du Bock, dein Leben zu switchen. Weil wenn du Lust darauf hast, bist du bei Gemeckerfreiheit richtig, richtig.
In diesem Sinne, alles Liebe, danke dir fürs Zuhören und Zuschauen. Bis zum nächsten Mal, alles Liebe, tschüss, ciao! Danke fürs Zusehen. Was ist deine Meinung zu dem Thema? Was willst du uns vielleicht dazu fragen? Was willst du uns dazu sagen? Schreib's hier in die Kommentare, wir freuen uns drauf, mit dir in Interaktion zu treten. Und wenn dir das Video gefallen hat und du ab sofort nichts mehr verpassen willst von uns, dann klick jetzt auf Abonnieren, hier oder hier, je nachdem, wo du es gerade anguckst. Vielen Dank und alles Liebe bis zum nächsten Mal.
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