Kann einem immer die Sonne aus dem Hintern scheinen? - Podcast 089

Bernd and Speaker A explore whether lasting happiness is possible or if crises are inevitable. They argue that negative emotions shouldn't be ignored or accepted as normal, but named and acted on. Small, concrete steps and finding role models matter more than waiting for circumstances to change.
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Kann ich immer glücklich sein mit mir selbst? Kann ich immer auf der Sonnenseite des Lebens stehen? Oder ist es normal, dass es Krisen gibt? Herzlich willkommen hier beim Gemeckerfrei-Podcast, dem Podcast für liebevolle Beziehungen in der Familie, als Paar und mit dir selbst. Schön, dass du eingeschaltet hast. Heute wollen wir mal sprechen über ein Thema, das uns in letzter Zeit immer mal wieder begegnet. Und zwar: Kann einem immer die Sonne auf den Hintern scheinen? A.k.a. Kann man immer glücklich sein?
Ja, kann es einem immer gut gehen?
Kann es einem immer gut gehen? Und ich würde das jetzt noch würde das jetzt nämlich gerne noch ausführen, dann zu sagen: Kann ich immer die Liebe, das liebevollste Miteinander mit den Kindern haben? Kann ich wirklich immer happy sein mit meinem Partner?
So sitzen wir uns immer gar nicht so leicht küssen.
Kann ich immer glücklich sein mit mir selbst? Kann ich immer auf der Sonnenseite des Lebens stehen? Oder ist es normal, dass es Krisen gibt?
Gehören die Schatten dazu? Genau, hat jeder eine dunkle Seite, die er auch leben muss?
Muss es Dramen in deinem Leben geben? Das ist vielleicht so ein bisschen— ich bin aber ein bisschen sehr plakativ an der Stelle, aber das ist genau, also, und Ich möchte dazu jetzt mal als Erstes was ganz Wichtiges sagen, weil es ist, wir haben völligstes Verständnis für jeden, bei dem es in irgendeinem Lebensbereich gerade mal oder irgendwann mal schwer ist. Also wir haben völligstes Verständnis dafür, wenn du sagst, mit meinen Kindern ist gerade einfach saumäßig anstrengend. Wenn du, wir haben völligstes Verständnis Verständnis dafür, wenn du sagst, boah, in der Beziehung, ich habe keine Ahnung, ob wir noch, ob das funktioniert, ob wir das hinkriegen. Ich habe, wir haben völligstes Verständnis dafür, wenn du selber sagst, boah, hey, was weiß ich, die letzten 3 Jahre, das hat mich meinen letzten Nerv gekostet, ich gehe auf dem Zahnfleisch, ich kann nicht mehr, ich bin fix und fertig, ich bin gesundheitlich angeschlagen, ich mache mir Sorgen um Geld, ich bin, also ich bin am Ende sozusagen. Also völligstes Verständnis haben wir dafür. Wir kennen ganz viele dieser Krisenthemen aus unserem früheren Erleben. Und genau, also das ist der eine Part, zu sagen, wir haben da völligstes Verständnis dafür, wenn es dir gerade an irgendeinem Punkt nicht gut geht. Und ich möchte auch gern hier kurz dazu sagen, wenn du wirklich für dich das Gefühl hast, ich krieg's an irgendeiner Stelle gerade nicht selber gemeistert, ich Mir geht es richtig schlecht. Such dir bitte wirklich Hilfe dafür.
Ja, das ist total wichtig. Das sind wir nicht gewohnt in diesen Bereichen, uns Hilfe zu suchen und anzunehmen. Und mach das.
Niemand tut sich selber Zähne bohren. Niemand führt bei sich selbst Operationen am offenen Herzen durch. Die meisten Menschen schneiden sich noch nicht mal selbst die Haare. Also such dir wirklich, wenn— ja, ja, bitte.
Gott sei Dank.
Also such dir wirklich Erlaub dir, dir Unterstützung zu holen, wenn du einfach merkst, gerade du bist am Limit. Was wir schwierig finden, wenn man darüber spricht, so sagt, das ist normal, dass es diese Krisen gibt, ist, dass wir finden, dass man sich damit entmächtigt, weil man eben sagt, also ist ja nicht so schlimm. Wenn meine Beziehung gerade nicht so toll ist, weil es kann ja nicht im Leben, in jedem Lebensbereich so super sein.
Genau, wir haben es ja mit den Kindern schön. Da ist die Beziehung jetzt halt gerade mal nicht so.
Wir lieben uns halt. Also wir, was wir zum Beispiel früher gemacht haben, der Bernd und ich, dass wir gesagt haben, wir haben es mit den Kindern so schön, ist ja nicht so schlimm, wenn Geld knapp ist.
Ja, genau. Oder wenn es halt beruflich oder bei uns war es mein Business nicht so gut. Nicht so läuft, wie wir es gerne hätten. Ja, wir haben ja Kinder, das ist ja unser Fokus und so. Und jetzt merkst du vielleicht schon, oder jetzt, ne, ich habe das häufig, waren das schon auch bisschen so Auswege.
Ja, so einfach, dass ich selber so Ausreden, die man sich selber geschaffen hat, zu sagen, okay, da muss ich meine Ziele ja nicht erreichen, weil in dem anderen Lebensbereich ist ja toll. Und wenn dann noch Leute Leute, die halt scheinbar viel erreicht haben, das auch noch mal bestätigen und sagen, ja, Schatten gehören dazu, es ist immer mal schwer, das ist normal, dann, das ist dann, dann ist die Gefahr so groß, oder zumindest sehen wir das, dass die Gefahr so groß ist, dass man sich dann in diesem Status quo so einrichtet und sagt, ja, das ist halt so. Und wir finden schon auch, dass in Deutschland in den letzten 3 Jahren diese Stimmung sich abzufinden mit was noch mal zugenommen hat.
Ja, und was da doch eben passiert, hast du vorher ja schon erwähnt, ja, ist, dass die, dass man die Verantwortung abgibt. Ja, und mit der Verantwortung gibst du halt, das ist natürlich bequem, und da bin ich auch voll bei jedem, ne, das ist total bequem, und das machen wir auch automatisch, weil wir es so gelernt haben. Nur Immer wenn du Verantwortung abgibst, gibst du auch Macht ab.
Ja, voll.
Und das ist halt blöd, um es jetzt vorsichtig zu formulieren.
Weil ich möchte auf einen Aspekt mal hinkommen. Wenn du in einem Lebensbereich für dich das Gefühl hast, dass es nicht so schön ist, wie du es gerne hättest, dann hast du schon eine Vorstellung, zumindest unterbewusst, wie du es gerne hättest. Also du hast ein Ziel, ne? Wir finden immer bei Gemeckern, bei Meckern mit den Kindern, das ist immer so ein super Beispiel, weil es gibt einfach total viele Menschen, die glauben, dass es normal ist, mit Kindern zu meckern. Die fühlen sich aber auch nicht schlecht, wenn sie ihre Kinder anmeckern, weil die halten das für normal. Die haben überhaupt nicht das Ziel, gemeckerfrei zu werden. Die sind überhaupt nicht hier bei uns zu finden, weil das ist nicht der ihre— die haben da keinen Schmerz mit. Und du hast den, und das ist das, wo ich hin will, Du hast den Schmerz immer nur da, wo du schon eine Idee hast, dass es schöner gehen könnte. Und dieses, diese Flamme, dieses Flämmchen, dieses Pflänzchen vielleicht auch, das da in dir schon gewachsen ist, das wollen wir gerne mit dir zusammen zum groß machen. Und da finden wir halt, jeder, der sagt, na, das ist normal, wenn es Krisen gibt, das ist normal, wenn es schwer ist, das ist normal, wenn es nicht in allen Lebensbereichen super toll ist. Jeder, der das sagt, der trampelt quasi auf dein Pflänzchen.
Ja, weil wir Menschen sind ja so anpassungsfähig. Das hat sich über die Evolution so herausgebildet und War auch total wichtig. Ich glaube, es wird immer unwichtiger in unserer Welt heutzutage. Und da steckt eben die Gefahr, weil wenn du jetzt gehört hast von jemandem, den du vielleicht auch als Vorbild siehst, der sagt zu dir, okay, Krisen sind normal, dass dir mal schlecht geht, dass es mal in einem Bereich, dass es da blöd läuft und so weiter, dass Beziehungen und Business leiden, Business leidet XYZ, vollkommen egal in welche Richtung. Nur wenn du dich daran gewöhnst, dass es so ist, dann, dann kann dein Pflänzchen nicht wachsen, weil dann siehst du es gar nicht mehr oder spürst du es gar nicht mehr. Und das ist halt total schade.
Ja, und was wir so schade, was wir auch so schade finden, ist, dass dann so schnell so eine Verknüpfung entsteht, dass wenn jemand sagt, doch, es geht, du kannst jeden Lebensbereich nach deinen Vorstellungen genial erschaffen, dass dann ganz oft die Reaktion kommt oder der Eindruck vermittelt wird, das wäre dann nicht authentisch.
Ja, weil es geht ja auch nicht.
Genau, ist ja nicht möglich.
Also das ist ja vorgespielt, weil ich meine, ist ja nicht ständig bei uns. Man weiß ja nicht, ob es bei uns wirklich so ist.
Genau. Und jetzt wollen wir dich einfach mal einladen zu sagen, okay, Was, wenn es doch möglich ist? Was, wenn wirkliche Ermächtigung bedeutet, dass ich wirklich in jedem Lebensbereich, in dem ich es mir noch schöner vorstellen kann, daran glaube, dass ich das erreichen kann? Und was, wenn ich den Weg dahin total cool finde? Also, weil Na, weil das ist— ich finde ja immer, mein Yoga ist halt einfach so, das hilft mir so viel. Ich habe ja vor einem Dreivierteljahr ungefähr, jetzt habe ich ja intensiv mit Yoga angefangen, und ich bin da noch längst nicht da, wo ich hin will, und ich brenne aber für jede Übung. Also es gibt eine Übung wirklich, die finde ich ätzend, ja, da, die mache ich auch wirklich mich nur so, weil ich weiß, dass mir die gut tut. Aber alle anderen, die finden— also ich liebe das wirklich. Und das ist so dieses, ne. Und ich hätte mir jemand gesagt, na ja, also mit Mitte 40, ob man— das ist wichtig, genau. Ich schaue mir zum Beispiel auch die ganze Zeit immer wieder so Videos an von Seniorinnen, von so 75-Jährigen, die total sportlich sind, oder von einer über 90-Jährigen, die irgendwie Salto auf dem Schwebebalken macht und solche Sachen. Solche Videos gucke ich mir an, weil ich mir denke, wenn die das mit Mitte 90 kann und erst mit 80 angefangen hat, Sport zu machen, dann kann ich das doch mit Mitte 40 noch super locker lernen. Wenn jetzt aber jemand zu mir käme und sagen würde, also deshalb, ich habe zum Beispiel meinen Yogalehrer, habe ich ja gefragt, habe gesagt, ich will ja Flickflack lernen. Dann habe ich, und dann habe ich zu ihm gesagt, ich frage dich jetzt was, aber du darfst nur ja sagen. Dann habe ich gesagt, ich will Flickflack lernen. Ich kann doch noch Flickflack lernen, oder? Und dann hat er mich so angeschaut. Dann habe ich gesagt: Du kennst doch die Antwort. Ich habe dir doch gesagt, was du sagen darfst. Warum habe ich das gemacht? Weil ich wollte mich ihm gegenüber committen, dass ich das erreichen will. Und ich wollte von ihm auf gar keinen Fall hören, dass er sagt: Ja, nee, also vielleicht ist das schon ein bisschen übertrieben. Weil so kann ich selber dran glauben. Und wenn jetzt jemand mir sagen würde, ja, das ist ja normal, dass man mit Mitte 40 ein bisschen dicker wird, das ist ja normal, dass man da unbeweglicher wird, ist ja normal, dass dies, das, das und Wechseljahre und sonst wie Gedöns, dann wäre es viel schwieriger für mich. Da müsste ich viel mehr Anti-Energie aufwenden, um da rauszukommen. Und deshalb die Einladung an dich: Halt alles für möglich, glaub da dran, dass es in jedem Lebensbereich einfach nur großartig sein kann.
Ja, und sei halt so, wenn du jetzt gerade noch nicht— das ist nämlich dann total wichtiger Punkt, weil davon hatten wir es dann gestern auch, ne, zu sagen Natürlich gibt es immer wieder Momente, einzelne Aspekte, wo du merkst, hoppla, das läuft meinem Glücklichsein, meinem Gutgehen oder auch meinem Ziel, zu dem ich hin will, entgegen. Ja, also das ist jetzt was, wo auch wir sagen, natürlich ist es so, natürlich wirst du merken, okay, das ist jetzt gerade nicht, also wenn es so ist, dann, ne, das, das fühlt sich gerade anstrengend an, das fühlt sich blöd an, das fühlt sich trennend an in der Beziehung, was auch immer. Nur wenn du das bemerkst und aber weißt, okay, es geht ja geiler, es geht ja besser, dann kannst du in dem Moment genau an der Stelle gegensteuern.
Ja, und wenn du die Angst vor negativen Emotionen verlierst, dann kannst du auch jedes Mal hingucken in dem Moment, wo sich das zeigt. Da musst du es nicht wegdrücken. Ich mache das jetzt mal an einem Beispiel. Jemand, der zum Beispiel Angst hat, dass er irgendwie eine Krebserkrankung kriegen könnte. Und der, wenn der dann entweder ist, er so ein Hypochonder, dass er sich ständig untersuchen lässt, oder aber es gibt ja auch die Menschen, die tasten dann irgendwas und tun dann so, als wäre es nicht da, weil sie Angst davor haben, was dabei rauskommen könnte, wenn man es untersuchen lässt. Und das ist so eine Vogelstrauß-Taktik. Und das machen viele Menschen mit negativen Emotionen. Die fühlen zum Beispiel, sie sind erschöpft. Und dann, das habe ich früher zum Beispiel gemacht, ich habe halt früher gesagt, Schlaf wird überbewertet. Und habe mir das Erschöpftsein halt nicht erlaubt. Totaler Blödsinn übrigens. Also aus heutiger Sicht totaler Blödsinn.
Absolut.
Ja, und genauso, oder wenn mir halt heute jetzt, ich hatte das neulich, da habe ich mir den Magen verdorben, dann war mir halt schlecht den nächsten Tag auch noch. Dann habe ich aber nicht gesagt, na ist ja egal, ist ja nicht das, sondern dann habe ich gesagt, heute ist mir halt irgendwie übel. Ich weiß noch nicht genau, ob ich überhaupt was essen will und ich tue mir jetzt mal gut. Und so, ich frag mal, ich schau mal, was braucht mein Körper jetzt? Und bei so was wie Übelkeit kriegen das viele von uns ja hin. Aber wenn jetzt so ein Gefühl kommt wie zum Beispiel, ich bin von irgendwas genervt oder ich bin verärgert oder ich mache mir Sorgen oder ich bin traurig oder so, dann machen viele von uns halt so diese Vogelstrauß-Taktik und kehren es unter den Teppich.
Und das geht schon wieder weg.
Ja, genau, das wird schon.
Die Zeit heilt alle Wunden.
Wird schon. Und da braucht man natürlich schon auch, und das haben der Bernd und ich natürlich in den letzten Jahren auch extrem trainiert, so diese Awareness, diese Bewusstheit, dieses Gewahrsein, sich selbst beobachten zu können. Was denke ich gerade und was fühle ich gerade? Und wenn ich halt eine Emotion fühle, die negativer ist als Neutralität, Dann gilt es halt immer auch die Frage zu stellen, was willst du mir sagen? Also worauf weist du mich hin? Wie will ich es anders haben? Und dann eben zu sagen, das war das, was wir eben gestern gesagt haben, da jetzt keine Krise draus zu machen, weil eine Krise wird es erst, wenn dieses Zeug sich kumuliert.
Ja, da musst du es erst runterhalten und dann wird es halt mehr.
Irgendwann ist es wie so ein Kochtopf, der halt einfach, wo das Wasser kocht und der Deckel ist draufgedrückt und dann explodiert der Topf.
Ja, oder es ist halt so, dass du nicht mehr aufstehen kannst morgen oder so, oder nicht mehr das, was so passiert, wenn man jetzt Burnout oder Depression oder wie auch immer man das nennen mag.
Oder auch in der Beziehung. Also wenn ich halt, wenn ich halt die kleinen Aspekte betrachte, wo ich den Eindruck habe, es läuft jetzt mit den Kids gerade nicht so cool. Also zum Beispiel, wenn ich so da mal früher das Gefühl hatte, wir verbringen gerade so wenig Zeit miteinander. Irgendwie macht jeder so sein Ding. Ich kriege die Kids irgendwie gar nicht mehr so mit. Kann ja mit Teenagern durchaus mal passieren, aber dann nicht zu sagen, okay, ist halt jetzt so, die sind halt jetzt Teenager, sondern dann wieder hinzugehen und zu sagen, hier, also mir fällt auf, es ist so wenig, was, wie kann man denn wieder, dann haben wir oft erst mal wir zwei geredet, ja, zu gucken, was kann man denn vielleicht tun, ja, dann haben wir natürlich auch mit den Kids geredet, ja, wenn wir so weit klar waren, was wäre denn so die Idee, manchmal haben wir auch gar nicht mit denen, wir haben uns Strategien überlegt, ja, was Was können wir machen?
Was sind eigentlich Unternehmungen jetzt in dem Fall zum Beispiel, die halt auch mal 16-Jährigen noch Spaß machen?
Oder wenn wir halt auch so gemerkt haben, wir haben zum Beispiel mal viel, wenn wir viel gearbeitet haben und dann ist die Zeit, dass wir so inspirierende Gespräche geführt haben, ist weniger geworden. Dann haben wir da wieder für uns Wege gefunden, wie wir das wieder intensiviert haben. Und Dass je gewahrer du bist, also je mehr du gewahr sein bist, je mehr du im Moment lebst, je bewusster du bist, je offener dein Herz ist, umso schneller bemerkst du, wenn du da so von dem Weg so nach rechts oder links so ein Stückchen abweichst, und dann kannst halt wieder zurückgehen.
Ja, und wenn du jetzt, also das ist jetzt quasi, das war jetzt quasi so unser Ding, wie wir es jetzt machen, ja, nur ich würde aus heutiger Sicht, habe ich früher auch nicht gemacht, war aber keine gute Idee, kann ich wirklich nicht empfehlen, ich würde aus heutiger Sicht jedem, und das mache ich auch jedem, der mich fragt, ich kann die Spannung noch länger aufbauen, nein, Ich würde aus heutiger Sicht mir viel schneller Unterstützung holen.
Ja klar.
Also und ich nutze jetzt, ist spannend, weil was ich gerade sagen wollte, ich sage es auch gleich, weil ich das habe ich jetzt auch schon wieder als Ausrede benutzt, nur um dir mal zu zeigen, wie das mit den Ausreden funktioniert, weil ich hätte jetzt beinahe gesagt, naja, früher mit Internet war das ja ohne, also ohne Internet und mit dem Internet, wie es am Anfang war, war das ja noch nicht so leicht, irgendwelche Mentoren oder Unterstützer zu finden. Dann hätten wir immer in Psychotherapie gehen müssen. Das stimmt aber nicht. Also will ich jetzt gar nicht. Das ist auch schon wieder so eine Ausrede. Und ich wollte es gerade mit dir teilen, weil es definitiv jetzt gerade hier passiert ist. Ja, wie schnell wir uns eigentlich so Ausreden und Begründungen für unser Verhalten schaffen. Wenn wir die nicht mehr akzeptieren, wird das Leben tatsächlich besser. Aber ich würde immer gucken, und da geht es jetzt gar nicht darum, um unsere Unterstützung, die wir natürlich immer gerne anbieten. Das weißt du vielleicht schon, und wenn nicht, dann schau dich gerne bei uns um. Aber ich würde viel, viel früher Unterstützung holen in irgendeiner Form.
Ich glaube halt, dass an der Stelle ist es halt so wichtig, und das ist auch der Grund, warum wir jetzt diese Podcast-Folge aufgenommen haben, weil wir könnten auch einfach sagen, ja, also unser Leben ist halt einfach mega in jedem Bereich und es wird mit jedem Tag noch großartiger und Warum? Also warum sollten wir das jetzt mit euch teilen, sozusagen? Ja, wir teilen es extra mit euch, weil ich glaube, wir brauchen, wir Menschen brauchen Vorbilder als Inspiration, und wir brauchen Vorbilder, die eben sagen, es gibt keine Begrenzungen, du kannst alles, alles erreichen, was du erreichen möchtest. Es geht da nicht um irgendeinen neuen Leistungsdruck, da darf man natürlich auch hingucken, nur du kannst Alles, was du, jeder Schmerz, den du empfindest, der weist dich auf was hin, was in deinem System schon entstanden ist. Und wir manifestieren alles immer zweimal, einmal in unserer Vorstellung und einmal dann so, dass wir es anfassen können. Und du empfindest nur einen Mangel, du empfindest nur einen Schmerz, du empfindest nur eine negative Emotion, wenn du es dir irgendwo in deinem System schon cooler vorstellen kannst, als es gerade ist. Und ich möchte einfach eine Lanze brechen für deine, deine Fähigkeit, groß zu denken, für deine Offenheit, für deinen Weitblick, für die Größe deiner Seele, wenn man es mal so esoterisch sagen möchte. Und ich möchte deiner Seele die Bühne bieten, dass du dich entwickeln und entfalten kannst. Und ich möchte zu den Menschen gehören, die dich groß Also die dich groß machen, die dich so groß sehen, wie du bist und die dir keine Steine in den Weg legt, indem ich dir sage, ja, aber an der Stelle ist nicht möglich.
Ja.
Und das ist normal, das haben alle. Nix da.
Selbst wenn es alle haben, bist du nicht alle.
Ja, genau.
Das ist immer das, das sage ich mir immer selbst.
Du bist die erste Person, die es anders macht.
Ja. Und anders schafft.
Ja, genau. Und wenn das bedeutet, dass du über uns hinauswächst, ja, bitteschön, go for it.
Absolut.
Ja, die Welt braucht die. Wenn wir nicht in der Lage wären, übereinander hinauszuwachsen, würden wir immer noch in Höhlen wohnen.
Ja, früher hat man nicht geglaubt, dass man mit dem Schiff übers Meer fahren kann, weil man gedacht hat, danach ist die Scheibe zu Ende und man fällt runter in die Hölle. Ja, und heute denken wir darüber nach, den Mars zu besiedeln. Der ist so weit weg, dass ich nicht mal weiß, wie lange es dauert, bis man hinfliegt. Genau. Aber unser Gehirn gerade nicht dabei, denn unser Sohn dreht es alles im Kopf.
Genau. Also das ist, um es abzuschließen, ja, also aus unserer Sicht, ja, es ist möglich, dass dir die ganze Zeit die Sonne aus dem Hintern scheint, weil du einfach ein mega glückliches Leben in jedem Lebensbereich führst. Und das bedeutet, dass du eben auch, wenn es mal an einer oder anderen Stelle blöd oder anstrengend ist, einfach sofort Wege findest, wie du es wieder leicht machst und überhaupt nicht mehr in den Kategorien denkst von Drama, Krise und Glück, sondern einfach sagen: Es ist mein Leben, das größte Glück, das ich überhaupt geschenkt bekommen habe. Wir hoffen, wir konnten dich ein bisschen inspirieren.
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