Kritik killt Vertrauen - Podcast 092

In der Podcast‑Folge "Kritik killt Vertrauen" diskutieren Uli Bott und Bernd, warum Kritik in Partnerschaften und Familien das Vertrauen untergräbt. Sie zeigen anhand persönlicher Beispiele (Gartenpflege, Ölwechsel, Einkauf, Geld‑ und Ernährungsgewohnheiten) wie jedes Paar ein individuelles "Päckchen" aus Vorstellungen von richtig und falsch mitbringt, das oft durch gesellschaftliche Normen legitimiert wird. Wenn ein Partner seine Sichtweise als gesellschaftlich korrekt darstellt, entsteht ein Machtungleichgewicht: Der andere fühlt sich kritisiert, zieht sich zurück, legt eine Maske an oder verstummt. Dieser Prozess führt zu einem dauerhaften Ungleichgewicht, das das Vertrauen erodiert. Die Hosts betonen, dass es kein objektives Richtig oder Falsch gibt, sondern nur gemeinsam gewählte Wege. Sie schlagen vor, bewusst auf Kritik zu verzichten, stattdessen die Wertigkeit beider Sichtweisen anzuerkennen und offene Kommunikation zu fördern. Als praktisches Hilfsmittel stellen sie ihr Beziehungskartenset vor, dessen Karte "Wo Kritik normal ist, kann kein Vertrauen wachsen" als Gesprächsimpuls dient. Abschließend rufen sie dazu auf, Vertrauen zu stärken, indem man Angst vor Kritik überwindet und authentisch bleibt.
Chapters
Dann machen wir nämlich Folgendes ganz oft, dass wir uns quasi Legitimität verschaffen wollen, indem wir sagen, das ist der gesellschaftlich Richtige. Also man ist doch ordentlich.
Man räumt doch auf jeden Tag.
Hallo und herzlich willkommen hier beim Gemeckerfrei Podcast, dem Podcast für liebevolle Beziehungen als Paar, in der Familie und mit dir selbst.
Genau, ich habe die Reihenfolge anders gemacht als sonst.
Genau, heute gibt es eine Paarfolge. Ja, deswegen habe ich damit angefangen, weil ich dich küssen wollte. Und zwar gibt es eine Paarfolge zum Thema: Kritik killt Vertrauen. Kritik killt Vertrauen. Das lassen wir erst mal kurz sacken. Ja, Kritik killt Vertrauen. Wie oft glaubst du, du müsstest in der Beziehung den anderen wissen lassen, wie irgendwas besser oder richtiger geht oder was er wo wieder wie falsch gemacht hat? Vielleicht können wir da mal mit so ein paar Beispielen von uns anfangen.
Was wären denn so Beispiele von uns? Lass mich mal überlegen.
Also zum Beispiel ganz am Anfang, also was heißt nicht ganz am Anfang, aber so in unseren ersten Jahren, da warst du zum Beispiel immer der Meinung, wir müssten in dem Garten irgendwie viel mehr machen, weil der war ziemlich verwildert. Um das mal simpel auszudrücken. Du hast gemeint, jetzt haben wir hier so ein Haus, jetzt müssen wir hier alles Mögliche machen.
Ja.
Und ich habe gesagt, nö, wir haben Kinder. Wir sind beschäftigt. Und das hat dann dazu geführt, dass wir manchmal Gras hatten, das ging bis zum Knie. Weil es keiner gemeldet hat.
Ja.
Es waren so Zeiten, da hast du dich mal, zumindest damit hast du dich nicht durchgesetzt, dass du der Meinung warst, wir müssten da mehr tun.
Das stimmt.
Also genau genommen habe ich mich durchgesetzt. Aber es gab auch andere Sachen. In denen zum Beispiel du dich durchgesetzt hast, wo du einfach gesagt hast: Aber so geht's, so müssen wir das machen, so ist es richtig.
Zum Beispiel beim Ölwechsel.
Genau, dass man den nicht selber macht. Also wir alle, wenn wir in Beziehungen, also wenn wir als Paar zusammenkommen, wenn wir eine Beziehung beginnen?
Eingehen.
Eingehen, danke. Ja, wenn wir ein Paar werden, dann bringt jeder von uns sein eigenes Päckchen mit an richtig oder falsch.
Weil wir ja als Kinder einfach in einer Welt aufwachsen, die ja erstmal begrenzt ist auf unsere Familie, auf unsere Kernfamilie, und da sind die Dinge halt so.
Genau, zum Beispiel.
Das wird ja zu unserer Normalität.
Genau, also in meiner Welt zum Beispiel gab es keine Fertiggerichte.
Ja, in meiner Welt schon.
Genau, in meiner Welt hat das, was Mamas gekocht haben, ziemlich lecker geschmeckt.
In meiner Welt nicht. Ich habe diesen Satz auch, schmeckt wie zu Hause, nie so cool gefunden, weil es hat eigentlich überall anders besser geschmeckt.
So, also das sind unsere Päckchen, die wir mitbringen. So, und jetzt Nimm nur mal dieses Beispiel. Ich gehe davon aus, alles wird frisch selbst gemacht. Der Bernd geht davon aus, man kann ja Fertigprodukte kaufen. Und jetzt gehst du zusammen einkaufen.
Ohne— Du triffst dich ja schon nicht. Also du gehst ja schon an die falschen Regale, quasi falschen Bereich. Also jeder für den anderen.
Frischabteilung, frische Gemüse, Tiefkühlabteilung, So Mopros, um die Sahne und die Milch und weiß ich nicht zu kaufen, um zum Beispiel jetzt irgend so eine Nachspeise zu machen. Wer wäre so—
Paradieskrieger.
Genau.
Unbezahlte Werbung, die auch vollkommen wurscht ist. Anti-Werbung.
Genau. Und so, so haben wir einfach alle unsere Päckchen, bringen wir unsere Päckchen mit und was wir für richtig und für falsch erachten.
Und da ist überhaupt gar nichts Das ist einfach erst mal wirklich wichtig, dass man das nur beobachtet. Das ist erst mal nur eine Feststellung, dass das so passiert. Das wirst du auch, egal wie jetzt eure Kinder aufwachsen und die Kinder und die, die sie dann mal als Partner wählen. Es wird in gewisser Weise immer passieren.
Ja, weil das einfach total normal ist, weil die Welt ist bunt. Die Welt ist vielfältig, wollte ich gerade sagen. Also die facettenreich. Da gibt es einfach nicht den richtigen Weg. Genauso bei all den Themen, mit denen man als Paar dann konfrontiert ist. Ob es Ordnung ist versus kreatives Ordnungssystem. Ja, da gibt es in Deutschland noch nicht mal ein Wort dafür, das nicht negativ belegt ist. Ob es darum geht, wie man die Rollen verteilt, ob es darum geht, wie man mit den Kindern umgeht, ob es darum geht, wie man mit Geld umgeht.
Ob man eine Putzfrau hat oder ob man selber sauber macht.
Ob man spart oder alles ausgibt.
Ob man Fleisch isst oder kein Fleisch isst, fliegt man in Urlaub oder fährt man nur mit dem Fahrrad.
Ja, also all diese Dinge sind erst mal Facetten, Möglichkeiten, wie wir unser Leben leben können. Und wenn ihr als Paar zusammenkommt oder auch eben schon länger zusammen seid, dann gibt es Bereiche, da seid ihr automatisch einer Meinung. Das ist einfach, weil ihr da einfach da, das matcht einfach. Da seid ihr einfach, da seid ihr mit derselben, also seid ihr ähnlich sozialisiert oder habt euch schon selber ähnlich entschieden, diese Richtung gehen zu wollen?
Manchmal passiert es ja auch, dass man sich, also das ist ja bei uns zum Beispiel mit der Ernährung ganz schnell passiert. Ich habe mich ja total schnell dann umentschieden, ganz bewusst. Ja, also ich fand es ja dann vollkommen cool, frisches Essen zu kochen.
Also dann, und ja, sogar dann vegetarisch, sogar vegan.
Bio eingekauft und so weiter.
Das war von uns beiden.
Das war dann von uns beiden. Genau, dann hast du da schon so Männer, und dann kann man sich, dann passt man sich ja oft da auch ganz schnell an, ja, weil man was cool findet, ne.
Genau, und es gibt Dinge, die kann man ganz leicht übernehmen, weil man es eben zum Beispiel selber blöder erlebt hat, weil einen das fasziniert, wie es der andere macht. Und dann gibt's Dinge, Da ist unsere Welt so eng, da glauben wir, nur unser Weg wäre der richtige. Und spannenderweise haben wir den Eindruck, und das prüft es mal für dich nach, dass es vielen Paaren so geht, dass diese Differenzen oder Divergenzen, wo was, wo jeder von beiden so eine Richtung hat, wie es, oder zumindest einer so eine eingefahrene Richtung hat, dass das je länger man zusammen ist, eigentlich stärker wird. Ja, also ist jetzt nicht so, wenn ihr unterschiedliche Vorstellungen von Ordnung habt, dass es automatisch passiert, dass ihr da mit dem Thema mit der Zeit immer entspannter werdet. Also zumindest kriegen wir das oft so erzählt, sondern das sind so Themen, da wird's eigentlich mit der Zeit, werden die Fronten verhärten sich eigentlich immer mehr, und da da, das ist eigentlich so der Punkt, wo wir ansetzen wollen heute mit der Folge. Das war jetzt quasi die Hinführung, weil es eigentlich darum geht, wie gehe ich denn mit dem anderen, wie gehe ich mit mir um, wenn der andere Dinge auf eine Art und Weise macht, die mir so nicht gefällt, die nicht meiner Erwartung entspricht, die nicht in meine Welt passt. Genau, und dann machen wir nämlich Folgendes ganz oft, dass wir uns quasi Legitimität verschaffen wollen, indem wir sagen, das ist der gesellschaftlich Richtige.
Also man ist doch ordentlich, man räumt doch auf jeden Tag.
Ja, genau. Zum Beispiel, man spart doch Geld für schlechte Zeiten.
Ja, ja, man gibt doch nicht alles für den Urlaub aus.
Ja, whatever, ne. Also man fährt doch mit dem Fahrrad, man fliegt doch nicht, whatever. Also nur, es gibt schon bei all diesen Punkten einen Standpunkt, der gesellschaftlich attraktiver oder positiver sanktioniert ist. Genau, besetzt ist sozusagen. Wenn wir das jetzt als richtig erachten, jetzt gibt es ja Bereiche, da ist deine Meinung vielleicht nicht die gesellschaftlich anerkannte Meinung, da wirst du das weniger tun. Aber bei den Bereichen, wo du glaubst, deine Meinung ist die gesellschaftlich anerkannte Meinung, kommst du ganz schnell dahin, dass du dem anderen sozusagen beibringen willst, wie es richtig geht. Weil das ist schließlich so.
Ja, und da, an den, bei diesen Themen fangen ganz viele Paare, die sich sonst vielleicht auch wirklich nicht wirklich kritisieren, aber da, da fängt es oft an.
Dann zu sagen, aber das machst du, du musst es jetzt, wie oft sollen wir da jetzt noch drüber reden, das musst du doch so machen. Das haben wir doch jetzt schon oft gesagt, das geht doch so richtig. Das kann man doch so nicht machen. Also sei achtsam, immer wenn das Mann mit reinkommt, dann versuchst du dich eben gesellschaftlich zu legitimieren und dann fühlt sich halt der andere schnell kritisiert. Nur jetzt mal ganz ehrlich, wo steht geschrieben, dass man eben zum Beispiel Geld für schlechte Zeiten sparen muss? Wo steht denn geschrieben, dass es überhaupt schlechte Zeiten geben könnte? Das ist ja jetzt kein Gesetz, genauso wenig wie es ein Gesetz gibt, das sagt, gib immer alles aus, was du hast. Ich will jetzt wirklich gerade einfach beide Seiten beleuchten, weil es gibt kein Richtig und kein Falsch an dieser Stelle. Es gibt nirgends ein Richtig und ein Falsch. Es gibt immer nur einen Weg, für den ihr euch als Paar entscheidet. Nur solange einer von euch glaubt, er hätte die Weisheit mit Löffeln gefressen und er weiß aber, wie es richtig geht, und das den anderen wissen lässt und im besten Fall dann sogar eben sagt, ja, wieso hast du das jetzt wieder nicht, also jetzt, wir haben doch gesagt, wir sparen das Geld, wieso hast du das jetzt wieder ausgegeben, sag, so, ja, und das eben aussprichst oder auch nur denkst, spielt eigentlich keine Rolle. In dem Moment fühlt sich, also da gibt es ein Machtungleichgewicht in der Beziehung, weil du sagst dann, meine Position ist die richtige, deine ist die falsche. Du musst so werden, wie ich bin. Nur dann funktioniert es.
Ja, und es ist ja oft sogar, du hast jetzt im Beispiel das noch angesprochen, du hast gesagt, wir haben ja drüber gesprochen, es passiert ja sogar noch früher, es passiert ja sogar, Wenn ich so vollkommen überzeugt bin, dass man das so macht, dann muss ich ja noch nicht mal drüber sprechen, weil ich glaube ja, dass es ein Gesetz ist. Für mich ist es ja ein Gesetz, wenn ich so als Gesetz erlebt habe, auch früher. Und dann kommt das eben auch unter Umständen schon auf, ohne drüber gesprochen zu haben.
Genau. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass ihr über solche Punkte wahrscheinlich schon immer mal gesprochen habt und aber dann eben zu sagen, okay, In dem Moment, wo du den anderen kritisierst, in dem Moment, wo du dich aufregst über den anderen und eben seine Meinung nicht als seine Meinung oder ihre Meinung, ja, wechselt es vice versa, wo du die Meinung des anderen nicht als seine Meinung stehen lassen kannst, sondern anfängst, das zu kritisieren, dann fühlt sich die Person kritisiert. Und überall, wo wir uns kritisiert fühlen, kann kein Vertrauen wachsen. Auf der einen Seite wollen wir nämlich immer, dass der andere uns sagt, wie er sich fühlt. Gerade wir Frauen. Also was habe ich dich früher genervt damit? Sag mal, was denkst du gerade? Wie fühlst du dich? Was ist mit dir? Wieso? Und bin dir damit auf die Nerven gegangen. Aber wenn du mir dann gesagt hättest, wie es wirklich ist, Dass du zum Beispiel eben genervt davon bist, dass ich der Meinung bin, dass man jetzt keinen Rasen mähen muss, weil wir dafür keine Zeit haben. Dann hätte ich dich ja dafür kritisiert, dass du dir keine Zeit nimmst für die Kinder. Dann hätte ich aber, die Kinder sind aber wichtig jetzt, was willst du mit dem scheiß Rasen? Den kann man in 20 Jahren auch noch mähen. So, ja, und dann in der Folge hast du mir gar nicht mehr gesagt, wie es dir wirklich geht. An manchen Stellen zumindest. Weil Menschen, die Angst haben davor, kritisiert zu werden oder mit ihrer Meinung nicht wahrgenommen und gesehen und geachtet zu werden, die fangen an, eine Maske aufzuziehen.
Die verstummen.
Die verstellen sich. Verstellen sich oder verstummen. Und dann seid ihr irgendwann an dem Punkt, dass ihr beide, wer weiß, Börse euch mit Masken begegnet, nicht mehr echt, weil ihr Angst davor habt, wie der andere reagiert. Tut ihr so, also macht ihr zum Beispiel gute Miene zum bösen Spiel, oder sagt halt nicht mehr, was euch eigentlich wichtig ist. Und dann entsteht ein Gefühl von: Wir leben uns auseinander. Also wir haben uns nichts mehr zu sagen. Wir verstehen uns nicht.
Ja, und das stimmt ja in gewisser Weise auch, das in dem Moment zu sagen, weil ein wichtiges Ding fehlt.
Vertrauen.
Genau, weil die Kritik das Vertrauen zerstört hat.
Was, wenn wir einander so vertrauen könnten, dass wir sicher sind, dass jeder in jedem Moment unser gemeinsames Bestes will. Weil, also ich meine, du, also jetzt mal ganz das mal so noch mal betrachtet, natürlich wäre es cool gewesen, wir hätten einfach diesen Rasen gemäht, immer wieder mal, immer mal wieder. Natürlich wäre es gleichzeitig cool gewesen, wir hätten vielleicht auch noch Unterstützung mit, also irgendwo Unterstützung gehabt, ne. Also natürlich wäre es cool gewesen, wir hätten einen Weg gefunden, wie wir diesen Garten gepflegt, also einige gleichermaßen pfleglich behandelt hätten und gleichzeitig Zeit mit unseren Kindern gehabt hätten? Und wären wir in der Lage gewesen, beiden Sichtweisen ihre Wertigkeit zuzusprechen, dann hätten wir Lösungswege finden können, wie wir da dieses Dilemma bewältigt bekommen, dass unsere Zeit halt nicht ausgereicht hat.
Ja, weil du kannst die Dinge nur auf Augenhöhe lösen miteinander. Und sobald aber einer glaubt, er wäre richtig, oder auch der andere denkt, es wäre falsch, das kann ja auch passieren, dann entsteht ein Gefälle und es muss nicht groß sein an der Stelle. Und das fängt schon an, weil da kommunizierst du, das kann man sich ja bildlich vorstellen, du kommunizierst dann aneinander vorbei und dann hörst du es irgendwann auf. Und das ist genau das.
Genau. Und vor allen Dingen passiert halt dann so ein, also so ein dauerhaftes Ungleichgewicht in der Beziehung entsteht. Und dann, also war das bei uns schon auch so eine Zeit lang zumindest, dass du mir, was die Kinder angeht oder so, einfach grundsätzlich mehr Kompetenz zugesprochen hast. Ja, dass du gedacht hast, na ja, so weiß ich jetzt auch nicht, kann man das jetzt mit den Kindern machen? Was wird jetzt die Uli dazu sagen? Und so weiter. Und dadurch, das hat dich natürlich in deiner Position und deiner Größe und deinem Selbstverständnis auch als Papa schon beeinflusst oder beeinträchtigt. Und das ist eben, weil da nicht das Vertrauen auch von mir, also kann ich heute auch nur sagen, würde ich heute anders machen. Kann ich, weil von mir nicht das Vertrauen da war, dass ich dem Bernd vertraue, komplett vertraut hätte, dass er das auf seine Art vollkommen richtig macht. Und wenn er der Meinung ist, jetzt mäht er den Rasen, obwohl er mit den Kids da ist oder wie auch immer, dann, das wäre von meiner Seite aus damals nicht in Ordnung gewesen. Und dadurch habe ich dir nicht vertraut, dass du schon eine gute Entscheidung triffst, also eine Entscheidung, die für uns alle eine gute Entscheidung ist. Und dadurch ist halt, das hat dazu geführt, dass du halt Teile von dir auch zurückgehalten hast, die halt wertvoll gewesen wären, auch für uns als Paar und als Familie und vice versa. Also das war jetzt halt einfach so ein Beispiel. Das haben wir in beide Richtungen gespielt, dieses Spiel.
Ja, das wird auch bei allen Paaren so sein. Das ist, wenn du das Spiel spielst, spielst du es auf verschiedenen Ebenen und in verteilten Rollen. Das ist klar.
Also, und das eben noch mal, ne, wir haben das ausgewählt, dieses Thema heute, weil vielleicht weißt du es schon, es gibt ja dieses Kartenset von uns, das Beziehungskartenset, und da haben wir eine Karte eben ausgewählt. Ich zeig die mal in die Kamera: Wo Kritik normal ist, kann kein Vertrauen wachsen. Und da haben wir einfach hinten auch noch mal was dazu zusammengefasst. Es geht über das hinaus, was wir jetzt erzählt haben. Kannst du, wenn dich das interessiert, bestell dir Das Kartenset ist einfach super dazu geeignet, selbst für uns, wo wir es ja selber gemacht haben, ne, dass wir immer mal wieder so eine Karte rausziehen und einfach noch mal darüber ins Gespräch kommen und uns Dinge bewusst werden, die wir einerseits für uns weiterentwickeln können und auf der anderen Seite eben dann wieder mit dir teilen können. Und, ist eine total schöne Möglichkeit, einfach, auf eine ganz leichte Art eure Beziehung zu verbessern.
Ja, und über Themen ins Gespräch zu kommen, über die du halt selber nicht nachdenkst, weil du kannst es einfach nehmen, kannst sagen, jetzt zieht einer blind eine Karte raus und oder ihr sucht speziell ein Thema raus, je nachdem. Aber eigentlich, wenn du es so blind rausziehst und du liest das und ihr lest das hinten und sprecht darüber, dann kommt ihr auf Themen, auf die kommt ihr von selber nicht. Und das ist eigentlich das Das Inspirierende dran.
Ja, also wenn du magst.
Ja.
Und ansonsten nimm dir einfach mit aus der Folge von heute: Wo Kritik normal ist, kann kein Vertrauen wachsen. Also Kritik killt Vertrauen, weil wenn ich Angst haben muss, kritisiert zu werden, zeige ich mich nicht, wie ich wirklich bin. Und das ist natürlich die Pest und langfristig auch der schleichende Tod für jede Beziehung, wenn ihr euch nicht wahrhaftig begegnet. Viel Freude beim Umsetzen und alles Liebe für dich.
Alles Liebe.
Bis nächste Woche.
Danke fürs Zusehen. Was ist deine Meinung zu dem Thema? Was willst du uns vielleicht dazu fragen? Was willst du uns dazu sagen? Schreib es hier in die Kommentare. Wir freuen uns drauf, mit dir in Interaktion zu treten. Und wenn dir das Video gefallen hat und du ab sofort nichts mehr verpassen willst von uns, Dann klick jetzt auf Abonnieren hier oder hier, je nachdem, wo du es gerade anguckst. Vielen Dank und alles Liebe bis zum nächsten Mal.
More from Uli

Wieso du machmal dein Kind an die Wand klatschen könntest (obwohl du es liebst)









