Manifestieren mit Kindern - Podcast 036

In dieser Podcast‑Folge von "Gemeckerfrei" erklären Uli und Bernd Bott, dass das Manifestieren – das bewusste Erzeugen innerer Bilder, die später Realität werden – kein erlerntes Können, sondern ein angeborenes Naturgesetz ist, das jedes Kind von Geburt an besitzt. Sie vergleichen das Gesetz der Anziehung mit der Schwerkraft: Es wirkt automatisch, solange die innere Schwingungsqualität (Gedanken, Gefühle) positiv ist. Eltern werden aufgefordert, weniger zu kontrollieren und mehr zu beobachten, weil ihre eigenen inneren Bilder und Glaubenssätze unbewusst auf Kinder übertragen werden. Negative Sprache (z. B. Angst vor Spinnen, Drohungen beim Zähneputzen) erzeugt „Mist‑Manifestationen“ und kann das Kind verunsichern. Stattdessen sollen Eltern positive, freudige Bilder teilen, die das Kind motivieren, seine eigenen Ziele zu verfolgen – sei es ein bestimmtes Eis, der Traum, Fußballprofi zu werden, oder der Wunsch nach einer Barbie. Praktische Tipps umfassen: das Kind seine Wünsche frei äußern lassen, mit Begeisterung und Unterstützung reagieren, konkrete Hilfen (Ausrüstung, Training) anbieten, aber nie Druck ausüben oder das Ziel kleinreden. Die Hosts betonen, dass das Vorbildverhalten der Eltern entscheidend ist: Wenn Eltern selbst bewusst das Gesetz der Anziehung nutzen, stärken sie gleichzeitig die Manifestationsfähigkeit ihrer Kinder. Abschließend wird zu einer Challenge ab dem 8. Juni eingeladen.
Chapters
Hallo hier bei Gemeckerfrei, dem Eltern-Podcast für dein liebevolles, entspanntes und glückliches Familienleben. Setz dich mit uns an den Tisch. Wir, Uli und Bernd Bott, heißen dich herzlich willkommen.
Herzlich willkommen! Hallo, schön, dass du da bist beim Gemeckerfrei-Podcast.
Genau, heute mit einem coolen Thema.
Ja, ich finde es auch schon total cool.
Weil wir immer davor schon drüber sprechen, sind wir immer schon ganz gespannt, mit dir dann alles zu teilen. Und das heißt heute Manifestieren mit Kindern.
Genau. Und was da das Allererste, Allerwichtigste ist, und weil es so wichtig ist, fangen wir damit schon mal an. Spannen natürlich noch ein bisschen auf die Folter.
Ja, genau. Wenn wir schon voll damit anfangen, was das Wichtigste ist, dann wenigstens nicht gleich, sondern noch ein paar Sekunden. Genau.
Also tief einatmen, tief ausatmen. Das Wichtigste Wichtigste bei Manifestieren mit Kindern ist, dass es für dich als Mama oder Papa, oder bedeutet, am allermeisten bedeutet, dass du weniger tust und die Kinder mehr machen lässt. Also Manifestieren mit Kindern ist kein neues To-do auf deinem, auf deinem Zettel, so nach dem Motto wie Vokabeln lernen, musste jetzt auch noch anfangen mit den Kindern irgendwie ihre Ziele zu manifestieren oder so was. Nein, weil Manifestieren ist die Folge des Gesetzes der Anziehung, oder das ist ein anderes Wort für Gesetz der Anziehung. Und es ist einfach ein Naturgesetz. Jedes Kind, jeder Mensch, der auf diese Welt kommt, kann manifestieren.
Das ist uns angeboren quasi.
Genauso, genau wie wir niemandem beibringen müssen, dass wenn man was fallen lässt, dass es runterfällt. Also niemand muss das trainieren. Das ist einfach so. Das Gesetz der Anziehung ist genauso ein Naturgesetz wie das Gesetz der Schwerkraft.
Ja, es ist sogar eine Grundfunktion unseres Unterbewusstseins.
Genau. Und es ist an sich ja auch beim Schwerkraft, falls da jetzt der eine oder andere drüber stolpert, weil wir sagen den Kindern ja schon Achtung, es fällt gleich runter. Aber ganz ehrlich, ist auch das Bullshit, weil das lernt das Kind durch Erfahrung. Da braucht es eigentlich überhaupt nichts von uns, weil das lernt es von selber. Okay, aber das war nur ein kurzer Einschub. Wieder zurück zum Manifestieren. Also du kannst dich zurücklehnen und entspannen, weil manifestieren mit Kindern bedeutet, dass du dich entspannen kannst, dass du weniger tun musst, als du vielleicht bisher dachtest. Und lass dir auch nicht von irgendjemandem erzählen, dass es jetzt darum geht, mit deinen Kindern irgendwie großartig zu manifestieren, Ziele zu visualisieren und aufzuschreiben.
Kinder machen das macht sich ja schon von selber. Die malen ja Bilder von dem. Also jetzt, wenn du von kleineren Kindern ausgehst, die malen doch genau Bilder von dem, was sie toll finden.
Ein Pferd.
Ein Traktor, ein Rennauto, ein Motorrad, Fußball, whatever.
Der Jakob war so ein Feuerliebhaber, der hat immer Feuer gemalt.
Genau.
Und Feuer gemacht im Garten. Ja, gleichzeitig.
Dem Alter entsprechend dann.
Genau. Also es funktioniert. Also du musst es nicht in der Form trainieren, wie wir andere Dinge mit Kindern trainieren. Das ist einmal schon mal die ganz ganz wichtige Botschaft. Du musst es ihnen nicht beibringen. Das Zweite ist, dass wir noch mal kurz über Manifestieren im Allgemeinen sprechen wollen, dass du eigentlich noch mal vielleicht genauer weißt, was sich überhaupt dahinter verbirgt.
Wie immer können wir von unseren Kindern ja so viel lernen, weil sie vieles so intuitiv und leicht machen.
Genau. Und Manifestieren ist eigentlich, wenn man das jetzt mal so ganz kurz auf den Punkt bringt, ist, dass du dir Ziele in der Zukunft, also Dinge, die du in der Zukunft erleben, erreichen möchtest, innerlich vorstellst und innere Bilder oder sogar innere Filme erzeugst und dir schon vorstellst und tagträumst, wie cool das ist, wenn du dieses Ziel erreicht hast. Und dann, je stärker du daran glaubst, dass du das auch erreichen wirst, umso schneller wird es deine Realität sein.
Und das ist es, was Kinder machen, wenn sie Anführungsstriche fantasieren.
Genau. Das machst du auch, wenn du einen Urlaub gebucht hast und dich dann auf den Urlaub vorfreust.
Genau. Wenn du vielleicht noch gar nicht weißt, wie es da ist, aber du hast dir so ein paar Bilder angeschaut und dann stellst dir vor, das wird total warm und total schön und dann schmeckt das Essen gut.
Genau.
Du triffst nette Leute und was auch immer.
Also das ist bewusstes Manifestieren. Gleichzeitig gibt es ja auch unbewusstes Manifestieren, weil es gibt eine, also da kleiner Einschub, es gibt eine ganze Menge Menschen, die glauben, man könnte sich entscheiden, dass man mal manifestiert und wann anders nicht.
Und das ist genau wie mit der Schwerkraft. Das kann man nämlich nicht entscheiden. Ja, wenn du jetzt Astronaut bist und uns zuhörst, dann okay, dann hast du also, wobei dann kannst du es auch nicht entscheiden, weil wenn du auf der ISS bist, hast du halt gerade keine Schwerkraft. Dann musst du halt anders klarkommen. Jetzt 99,9% unserer Hörer sind keine Astronauten und du kannst ja bei der Schwerkraft auch nicht entscheiden, ist die gerade da oder nicht, weil die ist halt immer da.
Genau so ist das Gesetz der Anziehung immer da. Und da bedeutet das eine einfach, dass die Schwingungsqualität, die du aussendest, die kommt halt zu dir zurück. Also wenn du, ich sag's jetzt mal blöd, wenn du an Scheiße denkst, wirst du halt auch entsprechend nicht so positive Erlebnisse haben. Wenn du den ganzen Tag drüber nachdenkst, wie anstrengend das alles ist und wie schwierig das ist und wie gestresst du bist, dann wird das dazu führen, dass du noch angestrengter sein wirst, dass du noch gestresster sein wirst. Das kennst Auch wenn du dir irgendwelche Sorgen machst, wenn du Angst hast, dass eine große Spinne in deinem Zimmer sitzt und du hast Angst vor Spinnen. Und jetzt denkst du noch ein bisschen länger über die Spinne. Und jetzt, ich könnte noch ein bisschen länger über die Spinne reden. Also denkst du mal dran, so eine schwarze Spinne mit ihren Beinen, die sind so ein bisschen behaart. Der Körper hat so 3 Zentimeter Durchmesser.
Wenn die ihn gerade hört, ich sehe schon, wie die Hörer wieder alle abschalten.
Damit kreierst du innere Bilder von Dingen, die du nicht haben willst. Wenn ich jetzt aber andersrum sage, okay, dann stellst du dir vor, wie du am Strand sitzt bei Sonnenuntergang, chillige Lounge-Musik, die Sonne sinkt ins Meer, weht eine warme Brise, du hast dein Lieblingsgetränk in der Hand und du hörst die Musik und du genießt dein Leben. Das ist ein inneres Bild von einer Situation, die uns gute Gefühle macht.
Und wir manifestieren halt ständig Ja, weil wir haben ständig innere Bilder, ob wir halt wollen oder nicht.
Und wir reden auch die ganze Zeit mit uns.
Ja.
Und wir fühlen die ganze Zeit.
Genau. Und wir fühlen dann eben, was auch zu den Bildern passt.
Genau. Und je intensiver wir das fühlen, was zu den Bildern passt, umso schneller funktioniert unsere Manifestation.
Genau. Und weil wir halt drauf trainiert sind, also aus Steinzeitüberlebensgründen drauf trainiert sind, auf Gefahren zu achten, die es ja in unserem heutigen Leben überhaupt nicht mehr gibt, sind wir halt auch drauf trainiert, immer wieder drauf zu achten, was könnte alles schiefgehen, was könnte alles schlecht laufen und so.
Genau. Und das machen wir, wenn wir mit unseren Kindern sind, total oft, dass wir denen Mistmanifestationen ins Hirn drücken, also blöde Bilder ins Hirn drücken wollen. Und weil wir uns, während wir diese blöden Bilder selber im Kopf haben, auch noch schlecht fühlen.
Geben wir das auch noch weiter.
Genau. Und weil unsere Kinder uns alles nachmachen, fangen sie dann an, sich selber schlecht zu fühlen und blöde Bilder im Kopf zu haben. Also zum Beispiel, wenn du sagst: Pass auf, du fällst ja gleich runter. Wenn du da runterfällst, schlägst du dir das Bein auf und dann blutet dein Knie. Ja, so kann sie Bilder noch ein bisschen größer machen und noch ein bisschen. Aber auch wenn du sagst, du musst jetzt die Zähne putzen, weil wenn du keine Zähne putzt, kriegst du kriegst du Löcher in die Zähne und dann kriegst du Zahnschmerzen und dann muss der Zahn gezogen werden. Whatever. Also im besten Fall von den Bildern her, wenn du jetzt sagst, wenn du deine Zähne nicht putzt, kommen Karies und Baktus, dann sagen die Kinder noch: Geil, Karies und Baktus, finde ich mega, kann ich die mal kennenlernen? Aber blöd ist halt, dass du das nicht in einem Gefühl von Freude sagst, sondern du sagst halt, wenn du die Zähne nicht putzt, weißt du, du musst aufpassen, du musst die Zähne putzen, sonst kommen Karies und Baktus. Du machst es in einer sorgenvollen Energie. Und dann merken die Kinder, die eigentlich vielleicht Karies und Baktus zwar spannend finden würden, aber die merken an deiner Schwingung, an dem Gefühl, das du ausstrahlst, dass das irgendwie nichts Positives sein kann. Und dann fangen sie auch an, sich negativ zu fühlen. Und dann manifestieren sie sich auch irgendwelchen Quatsch, also irgendwas mit ihren Zähnen, was du eigentlich vielleicht gar nicht gerne ihnen übertragen würdest.
Und du könntest dir einfach sagen: Schau, so deine Zähne wollen sich halt total wohlfühlen. Wenn wir jetzt, wenn wir putzen jetzt die Zähne und wenn du deine Zähne putzt, dann geht es denen total gut. Das ist für die so, wie wenn du dich abends zudeckst zum Einschlafen oder irgendwas in der Art.
Ja, oder wenn ich selber einfach erzähle, dass ich das so mag, wenn meine, jetzt war ich zufällig gerade noch gestern bei der Zahnreinigung und ich finde das gerade voll super, weil die halt so glatt sind.
Genau.
Und dann kann ich einfach mich das selber toll finden und kann die Kids jetzt da mitnehmen, zum Beispiel.
Eben. Und was das Coole ist, dass wenn du das für deine Kinder machst, machst du es für dich selber halt immer auch gleich.
Ja, genau. Und dann, da geht es einfach an vielen Stellen darum, wie sehr wir das glauben können. Ja. Und ich habe gestern wieder so einen tollen Satz dazu gehört. A belief is a thought You think.
Also ein Glaubenssatz ist ein Glaube, ist ein Gedanke, den du denkst.
Fertig. Und wenn du halt den mit Power denkst, den Gedanken, dann wird es ein Glaube, dann wird es deine Realität.
Genau.
Also manifestieren mit Kindern bedeutet, dass du sehr als Mama, als Papa einfach ganz, ganz achtsam werden darfst damit, welche deiner inneren Bilder teilst du mit deinen Kindern bewusst und aktiv. Und grundsätzlich natürlich ist es auch so, wenn du halt den halben Tag angespannt bist, weil du irgendwelche schrecklichen inneren Bilder hast, dann wird es für das Kind, dann wird das Kind auch das unbewusst übernehmen. Also wenn du willst, dass deine Kinder lernen, wie sie sich ein geiles Erlebnis nach dem anderen im Leben manifestieren, also dass sie sich das behalten können, wenn du möchtest, dass sie sich das behalten können, weil sie kommen ja mit dieser Fähigkeit auf die Welt, dann wäre halt das Coolste, dass du selber auch anfängst, das Gesetz der Anziehung bewusst für dich zu nutzen und nicht unbewusst irgendwelchen Mist zu manifestieren, den du eigentlich gar nicht haben willst.
Ja, weil es ist wie bei ganz, ganz vielen Dingen, oder ich würde sogar sagen allen im Bezug mit Kindern, dass dein Vorbild ist halt das, was die Kinder wirklich dazu was die Kinder wirklich unterstützt und was die Kinder wirklich begleitet. Und ja, beim Manifestieren ist es halt ganz speziell so, weil das ja nichts ist, was wir erlernen müssten. Du konntest es auch schon mal als Kind, sondern es geht eben darum, dass wir den Kindern nicht das Falsche beibringen oder dass sie es nicht verlernen durch unser Vorbild.
Weil wir den Glauben verloren haben an manchen Stellen. Aber jetzt wird es ein bisschen theoretisch. Wir kommen noch mal zurück zur Praxis. Praxis, Praxis, heute ein paar Redestörungen. Also wir haben uns nämlich gerade noch so zum Beispiel über ein Beispiel unterhalten. Stell dir vor, ihr seid bei der Eisdiele. Dein Kind will Engelblau, dieses hellblaue Bubblegum-Eis.
Eisdielen sind immer verschieden.
Aber du weißt, was wir meinen.
Blau, Pink. Wo es den Rest der Waffeln alles umdreht. Genau.
Und ein Kind will genau dieses Eis. Und jetzt könntest du schon noch mal nachfragen, total entspannt: Hast du schon? Also, bist du sicher, dass dir das schmeckt? Und dann sagt das Kind ja. Dann sagst du im besten Fall noch: Ja, super, dann nimm das. Nur wenn du sagst: Na, bist du denn wirklich sicher, dass du das magst? Und du dir das innerlich schon alles umdrehst und denkst: Na, dann säst du schon das Korn von Zweifel in deinem Kind. Und dann wird das Kind zwar vielleicht trotzdem sagen: Ja, ich bin mir sicher. Aber ganz ehrlich, ist es schon am Zweifeln. Und dann isst es das Eis und dann schmeckt es ihm vielleicht entweder nur aus Trotz oder es schmeckt ihm doch eigentlich nicht. Und dann sagst du: Ja, siehst du, habe ich dir doch gesagt, ich wusste doch, dass dir das nicht schmeckt. Ja, so, und dann machst du das Kind dafür verantwortlich, dass du ihm deine blöden Bilder in den Kopf gedrückt hast. Das ist irgendwie schräg.
Ja, genau. Und du hast halt dann, weil es ja das, selbst wenn Kinder gerne dann eben aus Trotz oder so sagen, ja, das schmeckt mir, oder ich nehme das jetzt, sie übernehmen ja trotzdem dein Gefühl. Genau, das ist das, was du ja gerade erzählt hast an dem Beispiel. Die Kinder übernehmen das Gefühl trotzdem und Es ist ja im Ergebnis vollkommen egal. Also es darf dir halt in dem Moment auch vollkommen egal sein, ob du jetzt das toll findest, dass es jetzt das Eis isst oder nicht, weil das ist ja Pupsi-Hose. Die wenigsten Erwachsenen mögen diese Eissorten noch. Also von dem her entspann dich an der Stelle.
Ja, und also lass dein Kind seine großen Bilder behalten. Wenn es zum Beispiel sagt, ja, es wird Fußballer, es will bei einem der größten deutschen Klubs Profifußballer werden oder es will in der Nationalmannschaft spielen oder wie auch immer. Und dann ist das Einzige, was du als Mama oder Papa zu tun hast, ist zu sagen: Geiles Ziel, coole Idee, ich sehe dich schon, voll krass, das kriege ich eine Autogrammkarte von dir, oder so. Also so richtig einfach, dass Ziel mit dem Kind zusammen groß machen.
Mit Freude.
Ja, genau, mit Freude und dran glauben. Was die meisten Erwachsenen an der Stelle dann machen würden, ist zu sagen: Ja, aber da musst du jetzt ordentlich trainieren.
Genau, da musst du jeden Tag laufen, was weiß ich, blablabla.
Das schaffen nur die wenigsten.
Genau, da muss man echt hart arbeiten.
Ja, genau. Ja, und damit machst du es halt dem Kind schon wieder kaputt.
Kaputt oder halt verdammt schwer.
Ja, oder du nimmst es ihm halt weg. Du nimmst ihm die Leichtigkeit dabei weg.
Genau, du nimmst ihm die Energie weg, die so ein Ziel alleine erzeugen kann.
Genau. Was du natürlich schon machen darfst, ist, dein Kind dann zu supporten, wenn es dann, also es hat das Ziel, es will Fußballer werden und sagt dann im Anschluss irgendwann, es will zum Fußballtraining oder es will noch mal ein zweites Mal in der Woche oder ein drittes Mal oder whatever, es braucht neue Fußballschuhe. Da darfst du natürlich dann immer sagen: Ja klar, unterstütze ich dich, klar unterstütze ich dich, klar unterstütze ich dich. Du hast ja dieses Ziel. Ich helfe dir, dass du das erreichst.
Genau, das ist total wichtig, weil dann baut ihr gemeinsam so eine Energiewelle auf, sowohl durch die Sachen, die du einfach tust, in dem Training, Equipment, was weiß ich, aber halt auch immer wieder mit dem Gefühl, immer wieder mit dem drüber sprechen. Wie ist es denn dann? Ja, wie fühlt sich das an mit der Pokalschale oder was auch immer?
Aber ich glaube, dass auch das eigentlich überhaupt ganz, also je jünger die Kinder sind, umso weniger braucht es auch das, weil du machst nur wieder Druck dabei. Und das ist ja, es geht ja nicht drum, also es geht nicht um meine Ziele dabei, sondern es geht ja um das, dass das, wenn das Kind von sich aus kommt und sagt, boah, ich sehe mich schon mit der Pokalschale, kann ich sagen, krass, wie fühlt sich die denn an? Wie schwer ist die denn? Und so, ja, aber wie groß ist die denn? Und so, aber ich würde es nicht machen, bevor das Kind das nicht von selber aufbringt.
Ja, genau. Also du gibst ihm den Support, aber du sagst halt nicht, da muss man aber blablabla. Ja, weil das ist, vertrau einfach da drauf, dass dieses Ziel das Kind dahin bringt, alles zu tun, was es dafür braucht. Und natürlich können sich so Ziele im Laufe der Zeit ändern, das ist ja keine Frage. Und das Schlimmste, was passiert ist, es hat eine Zeit lang ordentlich Sport gemacht.
Genau. Ja, oder andere Sachen, die die Kinder manifestieren. Ich habe mal einen Barbie-Frisiersalon manifestiert. Ich wollte so gerne Barbies und ich hatte nur so eine. Also meine Mama hat es mit Barbies überhaupt nicht. Irgendwann habe ich dann so eine Pseudo-Barbie mit schwarzen Haaren gekriegt. Die hatte auch noch Locken oder so. Also den habe ich dann noch mal die Haare geföhnt. Dann war es ganz kaputt. Aber ich wollte so gerne. Ich fand Barbies so toll. Und dann habe ich von meiner Oma mal zu Weihnachten einen Barbie-Frisiersalon gekriegt und meine Mama ist fast im Quadrat gesprungen. Aber ich fand, für mich war das das tollste Geschenk ever. Und es ist einfach, ich habe mir das manifestiert. Ich wollte das so sehr haben, dass jemand anders mir diesen Wunsch erfüllt hat. Und das ist auch noch was ganz Wichtiges. Dein Kind darf von allem träumen, dein Kind darf alles haben wollen, aber du bist nicht die Person, die dann sofort aufspringt und sagt: Ja komm, dann kaufen wir das. Ist jetzt, sondern du darfst einfach dein Kind darin bestärken, sich vorzustellen, wie es das schon hat. Wenn sie jetzt zum Beispiel sagt, ich will eine Barbie, ich will unbedingt eine Barbie. Ja, wie ist es denn, wenn du mit einer Barbie spielst? Kannst du fragen. Ja, wie viel Spaß hast du denn mit der Barbie? Nicht zu sagen, ja, mal schauen, ob du eine Barbie bekommst, sondern zu sagen, ja, wie viel Spaß hast du denn mit der? Was spielst du denn mit der? Du tust so, als wäre es schon da. Das ist auch das, was wir mit unseren Kindern machen. Wir waren ja neulich in so einer Schlucht wandern und wir haben nicht gesagt: Mal gucken, ob wir Spaß haben, sondern wir haben die ganze Zeit gesagt: Mal schauen, wie viel Spaß wir haben, wie viel mehr Spaß wir noch haben werden. Und zwar total witzig.
Oder wir haben letztens auf den Cocktail gewartet und haben da den, also einer unserer Söhne hat sich schon mit dem sehr jungen Barkeeper bisschen angefreundet. Nicht weil er so viel trinkt, sondern einfach weil sich die zwei gut verstehen. Und dann haben wir den Barkeeper gefragt, ob er uns einfach nicht alkoholische Cocktails, wir trinken alle keinen Alkohol, machen kann, einen, den er gut findet. Und dann haben wir so drauf gewartet. Und dann sagt der Jüngere von unseren Söhnen: Mal schauen, wie gut der jetzt schmeckt.
Ja, wie gut der Cocktail schmeckt. Er hat nicht gefragt: Mal gucken, ob der jetzt schmeckt. Und immer wenn du dieses ob aushebelst, also wenn du nicht infrage stellst, ob was funktioniert, ob was schmeckt, ob was gut geht, sondern nur noch dich fragst, wie gut es geht, wie gut es schmeckt, wie viel Spaß es macht, ja, damit gibst du schon selber die Gewissheit vorweg, dass es genauso kommen wird. Und das ist Manifestieren mit Kindern. Da kannst du einfach auf Sprache achten, und gleichzeitig kannst du eben auf Sprache achten, wo du ihnen überall unbewusst weil das macht ja keiner absichtlich, wo du ihnen unbewusst deine negativen inneren Bilder oder deine inneren Zweifel überzustülpen versuchst und sie damit davon abbringst, ihre natürliche Fähigkeit des positiven Manifestierens zu behalten. Weil kein Kind, wenn es schon geistig in der Lage wäre, unsere ganzen Zweifel zu übernehmen, wäre kein Kind in der Lage, laufen zu lernen. Dann würdest auch du heute noch auf auf dem Boden rumkriechen oder in der Ecke liegen. Weil Laufen lernen ist ungefähr das Komplexeste, was wir überhaupt als Menschen erlernen. Und wir lernen das nur, weil wir Menschen sehen, die laufen. Wir haben die inneren Bilder von Menschen vor unserem Auge, die laufen können, und wir machen das nach. Wir entscheiden, wir wollen das auch. Und das Ziel motiviert uns. Kein Kind stellt sich, kein einjähriges Kind stellt sich hin und sagt, ich muss jetzt laufen lernen. Oder: Laufen geht total schwer und das schaffen auch nicht alle, und vielleicht gelingt es mir nie. Also wenn du Kinder hättest, die das denken könnten, die würden nicht laufen lernen. Und deshalb sind wir Menschen per se, kommen wir auf die Welt mit der Fähigkeit, genau das zu manifestieren, was wir haben wollen. Und wir wissen eigentlich auch ganz genau, was wir haben wollen. Und deine Kinder wissen erstens, was sie wollen, und sie wissen zweitens, wie sie es bekommen. Und das Einzige, Das Einzige, was wir als Eltern zu tun haben, ist aufzuhören, ihn reinzuquatschen.
Sehr gutes Schlusswort.
Finde ich auch.
Perfekt.
Und wenn du noch mehr Gemecker frei haben willst als nur uns auf die Ohren, melde dich unbedingt noch zu unserer Challenge an. Die startet am 8. Juni.
Link findest du in den Shownotes wie immer.
Genau. Und dann freuen wir uns da auf dich, weil es natürlich so ist, je mehr du deine Positivität in dir entdeckst und deine Kraft wieder entdeckst und aus dem Meckermodus aussteigst, umso leichter gelingt dir natürlich auch die Begleitung deiner Kinder beim Manifestieren lernen. Dann alles Liebe, tschüss!
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