Mit den Kindern wird die Angst geboren - Podcast 037

Uli and Bernd Bott explore how parenthood breeds fear and how it leaks into the way parents talk to their kids, often killing their willingness to try things. Children are naturally brave because they don't know what falling means. Parents can create safe spaces without over-protecting, and learn courage back from their kids.
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Hallo hier bei Gemeckerfrei, dem Eltern-Podcast für dein liebevolles, entspanntes und glückliches Familienleben. Setz dich mit uns an den Tisch. Wir, Uli und Bernd Bott, heißen dich herzlich willkommen.
Hallo und herzlich willkommen.
So schön, dass du da bist zu einer neuen Folge Gemeckerfrei Podcast. Genau, und zwar der Folge 37.
Aha. Gut, dass du das weißt. Zum Thema. Ich weiß dafür das Thema.
Das ist auch gut, dass du das weißt.
Weil heute zum Thema: Mit den Kindern wird die Angst geboren.
So ein Spruch.
Einer dieser Sprüche.
Ja, einer dieser Sprüche, die man so um die Ohren gehauen bekommt. Gerade wenn man das erste Kind noch gerade so in der Mache ist.
Ja, aber ich finde schon auch, dass das, also der gehört, finde ich, mit zu den Sprüchen von der Kategorie „An den Kindern sieht man, wie die Zeit vergeht", den ich immer so furchtbar schrecklich fand und heute immer wieder mich dabei ertappe, dass ich den Wahrheitsgehalt dieses Spruchs durchaus fühlen kann. Und genauso ist es eigentlich mit diesem Angstspruch. Es gibt schon, also wir erleben schon viele Eltern und haben das auch bei uns selbst erlebt, dass wir schon gemerkt haben, dass Kinder zu haben andere Ängste in uns triggert, getriggert hat, als wir Ängste hatten, als wir noch keine Kinder hatten. Kann man das so vielleicht sagen?
Ja, das kann man, finde ich, auf jeden Fall sagen, weil Es ist ja schon, und da wird es jetzt auch, glaube ich, den allermeisten Eltern so gehen, dass man ja, man übernimmt ja schon Verantwortung auch für diese Kinder.
Ja, ich finde auch, dass man das, ich würde da gerne auch einen kurzen Verweis zu der Podcastfolge von letzter Woche machen, zum Manifestieren, weil wir ja ganz oft, ist ja die Sprache, wie wir mit unseren Kindern sprechen, angstgetrieben. Pass auf, dass du nicht runterfällst. Sei vorsichtig, dass dir nichts passiert. Fahr nicht zu schnell, sonst fällst du hin. Hüpft da nicht runter, das ist zu hoch. Keine Ahnung. Also da ist ja ganz viel: Sei nicht leichtsinnig, was auch immer. Also das ist ja, wenn du jetzt dein ganzes Geld ausgibst, hast du ja keins mehr. Also whatever. Also das sind ja ganz viele unserer Handlungen oder also unserer Sprachmuster. Das, was wir, wie wir Sprache verwenden, ist ja ganz oft am Ende auch angstgesteuert. Und das ist das, wo man eben sagt, okay, da ist in, im Alltag mit Kindern ist unsere Angst häufig zumindest versteckt Thema.
Ja, auf jeden Fall.
Ja, genau. Und Ich bin letztens über ein Zitat gestolpert von Winston Churchill, der gesagt hat: Angst ist eine Reaktion und Mut ist eine Entscheidung. Und also, ich wiederhole es noch mal: Angst ist eine Reaktion, Mut ist eine Entscheidung. Und das ist ja nicht der Erste, der jetzt Angst und Mut in einen Topf geschmissen hat, aber nicht in einen Topf, sondern gegenübergestellt. Ja, genau. Aber also das ist ja, habe ich Angst, gebe ich mich der Angst hin oder bin ich mutig? Das ist ja was, was wir eigentlich immer und immer wieder im Leben entscheiden müssen, ob wir.
Ja, und es ist ja, also man könnte das ja sogar so noch mal auch weiterführen, das Zitat, und sagen, Angst ist eine Reaktion und Mut ist eine Aktion.
Ja, genau.
Weil der Mut ja bedeutet, Ich und Aktion gemeint, weil ich etwas tue. Angst ist ja immer, da kommt ja immer zuerst was von außen und dann reagiere ich eben mit Angst darauf.
Genau, das ist eben zum Beispiel das Kind, das auf den Apfelbaum klettert und mutig ist, die Entscheidung getroffen hat, mutig zu sein. Und wir kommen dann schnell mit unserer Angst und sagen: Ja, aber pass auf, dass du nicht zu hoch kletterst. Ist die Reaktion auf die Aktion des Kindes.
Ja.
Und da wird auch deutlich, dass viele Kinder per se erst mal mutig sind.
Ja, ich glaube sogar im Ursprung alle, sonst würden sie ja zum Beispiel nicht laufen lernen. Weil wenn ich mir jetzt vorstelle, so auf den Hintern zu plumpsen, wie so ein kleines Kind tut, oder auch auf den Kopf, aber meistens fallen sie ja noch auf den Hintern. Und das ist jetzt egal, selbst wenn ich so eine Windel anhätte, täte mir das verdammt weh.
Ja, also kein Kind würde laufen lernen, kein Kind würde Fahrrad fahren lernen, kein Kind würde Skateboard fahren, Skifahren, was weiß ich. Wenn sie nicht mutig wären.
Würde eben auch nicht auf einen Baum klettern. Weil der Vorteil des Kindes ist ja, dass es gar nicht weiß, dass es runterfallen kann.
Genau.
Würden wir ihm das nie erzählen, käme es ja gar nicht auf die Idee.
Genau. Und in den allermeisten Fällen passiert ja auch überhaupt nichts.
Ja, genau.
Genau. Also was, wenn du deinen Mut nur verloren hast? Also du Zuhörer, wenn du sagst, du gehörst zu den Eltern, die immer mal ängstlich sind. Was, wenn du deinen Mut nur verloren hast? Vielleicht, weil dir als Kind auch ständig immer wieder Menschen gesagt haben, wovor du alles aufpassen musst, weil es gefährlich sein könnte. Was, wenn du deinen Mut nur verloren hast? Und jetzt höre ich schon die Zürcher quasi schon sagen: Ja, aber mein Kind ist so ein Kamikaze-Kind, wenn ich den will, das bringt sich ja um. Und wir erinnern uns schon, wir haben eine Zeit lang immer darauf geachtet, dass auf unserem Balkon keine, nichts stand, worauf man draufklettern konnte, um den Abstand zum Balkongeländer zu verkürzen, weil unsere Tochter eine Zeit lang davon überzeugt war, fliegen zu können, und wir Sorge hatten, sie probiert es vom Balkongeländer aus. Nur was wir halt an der Stelle gemacht haben, ist, wir haben halt für uns entschieden, der Balkon muss sicher sein, da steht nichts, worauf man klettern kann. Aber wir haben in keinster Weise, auch schon damals nicht, unseren Kindern so diese Sätze gesagt, von wegen, dass sie da jetzt nicht hochklettern dürfen, weil sonst fallen sie runter und dann verletzen sie sich oder so, oder dass wir Angst haben, dass sie da auch runterfallen, sondern wir haben einfach nur das Umfeld geschaffen, das sicher ist.
Ja, ja, genau. Das ist ja ein ganz wichtiger Punkt, weil da kommt ja auch so dieser Einspruch her, dann müsste ich Kinder ja auch im Straßenverkehr allein lassen. Das ist natürlich Quatsch. Also du schaffst natürlich eine Umgebung, die dem Entwicklungsstand des Kindes da entspricht. Ja, und auch eine Sicherheit. Also wir haben damals auch einen Zaun gebaut und so, dass sie nicht auf die Straße laufen und so. Nur viele würden das zu, also so, da geht es eben nicht darum, das so zu machen, dass das gar nicht sein kann, dass die Kinder sich gar nicht ausprobieren können, weil wir Menschen wachsen ja, oder der Also ich glaube, dass wir durch mutige Aktionen wachsen.
Ja, ich glaube, es sind zwei Sachen, was passiert. Erstens, dass man es eben zu eng macht aus Angst, dass man den Radius für die Kinder zu klein hält. Und das Zweite, glaube ich, ist, dass man halt zu viel über seine eigene Angst redet und die auch zu sehr. Also das ist ja egal, ob nonverbal oder verbal. Also wenn ich da sitze und innerlich vor Angst bibbere, während das Kind, also jetzt was weiß ich, wenn unsere Jungs jetzt Kitesurfen gehen und ich würde daneben sitzen und hätte totale Angst die ganze Zeit um die, dann würden denen, dann wird das auf die auch überspringen und die hätten nicht mehr den Mut, das auszuprobieren. Oder es wird ihnen dann genau was passieren, weil ich so eine Angst habe. Das sind, glaube ich, die zwei Aspekte. Und ich würde gerne an der Stelle auch noch einen spirituellen Gedanken dazu mit reingeben, bevor wir noch auf den Mut überschwenken. Weil wir sind auch felsenfest davon überzeugt, wenn wir die Rahmenbedingungen abstecken und darauf achten, dass so weit wir alles überblicken können, alles sicher ist, wenn dann trotzdem was passiert, dann gibt es da niemanden, der daran schuld ist, sondern dann ist das auch genauso, na, dann sind es die Erfahrungen, die die jeweils beteiligten Menschen auch genauso machen wollten. Also da auch ganz tief ins Vertrauen zu gehen, dass nichts passiert, was keinen Sinn hat, was kein Geschenk ist, ja. Ganz im Gegenteil, alles im Leben ist ein Geschenk. Und wenn du merkst, dass du ängstlich bist um deine Kinder, dann glauben wir, dass das eigentlich die Einladung ist, an dich mutiger zu sein, dass deine Kinder auch mit so einem Kamikaze-Gehen vielleicht zu dir gekommen sind, um dich daran zu erinnern, dass du eigentlich auch mutig bist.
Und ich habe schnell das Gefühl, dass dieses, diese Kamikaze-Gänger, wie du es so schön nennst, dass die auch oft so werden, weil die Grenzen zu eng sind.
Ja klar.
Und ich meine, also ich habe mir schon als Kind relativ oft auch mal irgendwo wehgetan, ohne jetzt, dass es irgendwas—
Und deine Eltern waren aber auch sehr ängstlich.
Ja, zum Teil ja. Wobei wir, also ich jetzt ja sehr viel Zeit unbeaufsichtigt draußen war.
Ja, aber die Grundenergie war Angst.
Ja, aber trotzdem ist mir nie was Relevantes passiert.
Ja, richtig.
Also das ist ja einfach nur, was weiß ich. Klar, hier aufgeschürft, da aufgeschürft und solche Geschichten natürlich. Aber, und das glaube ich, das ist total wichtig. Also das ist auch das, was wir meinen, das passiert natürlich. Klar, tut sich auch ein Kind dann mal weh, aber das gehört auch dazu, ohne dass wir es extra erzeugen wollen natürlich.
Ja, absolut. Absolut. Und ich meine, das Kind kann vom Stuhl fallen, während es neben dir sitzt und eine Platzwunde haben. Also das ist, da kommt ja wieder das Ding mit rein, dass wir es eben, wir können uns, unsere Kinder nicht vorm Leben beschützen. Aber wenn wir jetzt noch mal dahin zurückgehen zu sagen, okay, dieses Kind erinnert dich daran, dass du selber wieder mutiger sein darfst. Dann wollen wir dich einfach an der Stelle mal fragen: Wo hast du, was fällt dir direkt spontan vielleicht ein? Welchen Lebensbereich hast du, wo hast du deinen Mut verloren? Wo hast du deinen Mut kassiert, sozusagen? Wo hat das Leben deinen Mut kassiert? Also wo bist du, wo bist du eher ängstlich und vielleicht mehr auf Sicherheit bedacht und hast eben deinen Mut im Laufe der Jahre verloren? Und da kannst du einfach mal drüber nachdenken, vielleicht auch mal auf Pause machen und einfach mal— das sind ja verschiedene Themen, das sind ja körperliche Themen. Also wir haben jetzt viel über mögliche Verletzungen gesprochen. Also wir sind gestern Abend zum Beispiel auch mit einem am Tisch gesessen, der hat gesagt, er wäre 20 Jahre jünger, würde er noch Kitesurfen gehen. Ja, das ist ja auch sowas, Wo wir einfach denken, wenn wir älter werden, können wir Dinge nicht mehr tun, weil wir Angst haben, dass wir uns wehtun. Das sind diese körperlichen Dinge. Aber wo bist du vielleicht, wo auch in anderen Themen, wo hast du vielleicht Angst, dass das Geld nicht reicht? Wo hast du Angst vor Krankheit? Wo hast du Angst vor, also wo bist du vielleicht in einem Job, der dir keinen Spaß macht, und du bleibst aber da, weil du Angst vor Veränderung hast oder dass es nichts, dass es nicht besser werden könnte? Also wo Wo hemmt dich deine Angst? Wo bist du nur noch im Reagieren-Modus und nicht mehr, wo gestaltest du nicht mehr? Wo sagst du nicht mehr, das gefällt mir nicht, das mache ich anders, hier will ich so haben, da mache ich so. Also wo bist du mutig und wo bist du ängstlich? Und wie erinnern dich vielleicht deine Kinder daran, wieder mutiger zu sein? Neu zu kreieren, statt diesem Spruch zu folgen: Lieber der Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Ja, wo gehst du den sicheren Weg und wo wird dein Leben dadurch vielleicht langweilig? Und wo hast du dadurch vielleicht Ängste in dir? Und da werden Ängste größer, weil das eben das Pendant zum Mut ist. Wenn du nicht mutig bist, kommen die Ängste auf die Bühne.
Oder die Ängste bleiben halt da und werden immer größer, weil ich glaube, dass ja, also klar, um mutig zu sein, verspürt man ja auch immer wieder kurz eine Art Angst. Ja, das ist ja, sonst wäre es ja kein Mut an der Stelle. Also es geht überhaupt nicht darum, dass man das nicht mehr spürt. Nur die Angst wird ja richtig stark und wirklich viel und auch dominant in dem Bereich, Wenn du eben nicht mutig bist. Du wirst zu deinem kleinen Kind sagen: Geh mal hin und sag jetzt selber, du willst ein Vanilleeis und so, und da hast du einen Euro für die Kugel. Und das Kind ist so ein bisschen unsicher und du sagst: Ja komm, trau dich doch, weil du genau weißt, okay, das ist jetzt, du stehst wahrscheinlich 2 Meter dahinter und das kann jetzt auch, du denkst, du weißt genau, wie sich das Kind wahrscheinlich freut.
Und das Kind will es ja auch. Das würdest du ja auch machen.
Natürlich, du würdest es ja nicht zwingen. Das Kind will das ja auch. Und das ist aber so ein gutes Beispiel, weil da merkst du genau, ja cool, also wenn es dann das Eis in einer, das schmeckt so gut, weil es sich einfach das getraut hat und diesen Schritt gegangen ist. Und beim nächsten Mal bestellst schon für dich auch noch mit oder was? Und das dürfen wir nicht vergessen, dass das nicht nur was ist, was Kinder tun, sondern eigentlich eben für uns Erwachsene auch immer wieder ansteht. Genau da, wo du eben merkst, Oh, davor habe ich eigentlich Angst, dass—
Augen zu und durch.
Ja, vielleicht ein Auge offen lassen bei manchen Sachen.
Also, weil das ist, was wir dir auch unbedingt noch mitgeben wollen. Schau dir von deinen Kindern ab, lern wieder von deinen Kindern, mutig zu sein, und sei dadurch für deine Kinder ein mutiges Vorbild. Weil wenn du nämlich immer ängstlich bist, dann lernen deine Kinder von dir, dass Erwachsensein bedeutet, Angst Angst zu haben. Und dann geht es denen so wie dir heute vielleicht, wenn sie selber erwachsen sind und sie müssen sich dann das Mutigsein erst wieder mehr oder weniger mühsam antrainieren. Und wenn du ihnen einfach vorlebst, dass Erwachsensein bedeutet, mutig zu sein, dann können sie es einfach behalten.
Und? Was du dir auch von den Kindern lernen kannst, was du dir da auch übernehmen kannst, ist, dass es den Kindern oft total gut tut, dass sie eben nicht so viel wissen, dass sie nicht so viel Informationen haben, weil ganz oft Information einfach Angst erschafft.
Ja, vor allen Dingen, bis man die ganze Information zusammengesammelt hat, hat man sich zu lange Zeit gelassen und sich zu lange mit dem beschäftigt, um angstfrei voranschreiten zu können. Das haben wir zum Beispiel total krass gemerkt, als wir jetzt diesen Schritt gegangen sind, auszuwandern und unser Haus aufzulösen, also den Haushalt aufzulösen, unser Haus zu verkaufen. Da war für uns Geschwindigkeit der größte Hebel und der größte Gamechanger, weil wir gar nicht uns Zeit— also wir haben die Entscheidung getroffen, aber wir haben dann uns keine Zeit gelassen, Angst zu kriegen, weil wir schnell genug waren.
Also Mut und Geschwindigkeit gehören wirklich einfach zusammen.
Genau. Und da sind wir auch wieder dabei, Impulsen zu folgen, zu sagen: Was habe ich? Was will ich eigentlich wirklich? Und go! Und nicht in der Komfortzone sitzen zu bleiben, sondern immer wieder mutig zu sein, zu sagen: Da ist was in meinem Leben, das gefällt mir nicht so, wie es gerade ist. Also wie jetzt zum Beispiel gerade die Teilnehmer in unserer aktuellen Challenge, die einfach sagen: Ich will nicht mehr meckern, ich will keinen Streit mehr, ich will kein Gemotze mehr. Das ist das, was der Schmerz, da wollen Menschen weg und zu sagen, wo will ich hin? Und zack, jetzt bin ich in der Challenge und jetzt mache ich mit und jetzt beteilige ich mich und jetzt gehe ich Schritt für Schritt für Schritt, bis ich gemeckerfrei bin. Und ich denke überhaupt nicht viel drüber nach, sondern ich tue einfach das, was sich gut anfühlt. Und ich bin mutig und lebe meinen Kindern vor, dass Erwachsensein bedeutet Mut zu haben, mutig zu sein, Entscheidungen zu treffen und mein Leben aktiv zu kreieren. Weil wenn wir immer in Angst gefangen sind, dann kommt es, führt es auch dazu, dass wir immer nur reagieren, weil wir gucken immer nur, wo ist der Weg, der am wenigsten Angst hat. Wir reagieren nur noch auf das, was von außen kommt. Wir hören auf, selbst zu gestalten. Und wenn du aber ein bisschen schon ans Gesetz der Anziehung glaubst, dann weißt du einfach schon, dass du dein Leben selber kreieren indem du die Verantwortung übernimmst. Und mutig zu sein, immer und immer wieder mutig zu sein, ist einfach eine wesentliche, eine wesentliche Komponente dabei. Und das, was wir mit unseren Teilnehmern in den Coaching-Programmen zurzeit zum Beispiel auch immer wieder trainieren, ist zu sagen, klar, kommen da immer noch mal Hürden vorbei, aber wenn du deine innere Welle aufgebaut hast, deinen inneren Stream aufgebaut hast, dann hüpfst du über diese Hindernisse halt einfach nur so wie mit Siebenmeilenstiefeln drüber hinweg. Und das ist das, wenn du dich wieder an mutig sein gewöhnt hast, dann bist du, dann hältst du ständig Ausschau nach Möglichkeiten, wo du wieder mutig sein kannst, weil dir das total ein Gefühl von Flow und Freude verschafft, wenn du immer wieder Angst überwindest und mutig bist. So wie es deinen Kindern eben auch geht, dass sie in Flow kommen, wenn sie sich trauen, ein Stück weiter den Baum hochzuklettern oder ein Kunststück zu machen mit dem Fahrrad, oder was auch immer, sich alleine in den dunklen Keller trauen, whatever. Und da ist nämlich auch noch der abschließend vielleicht noch der Satz wichtig zu sehen: Schau, wenn dein Kind sich immer wieder Dinge nicht traut, dann ist es einfach nur Feedback für dich, dass es sich das von dir schon abgeschaut hat. Und dann brauchst du gar nicht an deinem Kind rumdoktern, sondern dann fang an und sei selber wieder mutig. Und wenn du merkst, du willst jetzt jetzt mutig sein und gemeckerfrei werden, dann komm schnell noch in unsere Challenge. Bis zum 12.06. läuft die noch, je nachdem, wann du die Folge hörst. Komm in unsere Challenge, mach die mit und komm danach in die Toolboxen und werde gemeckerfrei. Danke fürs Zuhören.
Ja, in diesem Sinne.
Alles Liebe.
Alles Gute. Tschüss.
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