Raus aus dem Familienbett! - Podcast 101

In this episode of the Gemeckerfrei Podcast, hosts Bernd and Speaker A discuss the practice of family co‑sleeping (the "Familienbett") and how and when children should transition out of it. They begin by outlining the biological and emotional benefits of sharing a bed with a child—greater calm, safety, and bonding—citing evolutionary arguments and scientific studies that show better sleep quality when infants hear parental breathing and have skin‑to‑skin contact. They share personal anecdotes of expanding their own bed to accommodate up to six sleepers and describe how they managed the logistics. The conversation then shifts to common parental worries: fear of suffocation, loss of intimacy, and the risk of creating a co‑dependency where the child becomes a substitute for adult emotional needs. They argue that children are not meant to fulfill parents’ need for closeness and warn that such expectations can lead to toxic dynamics. Practical transition strategies are offered, including flexible arrangements (shared rooms, alternating beds, allowing siblings to move together) and emphasizing that the child should decide when they feel ready. The hosts also address the impact on the couple’s sex life, noting that many parents experience a decline in intimacy after children arrive, and suggest ways to maintain a healthy sexual relationship without compromising the family bed. Throughout, they stress the importance of respecting the child’s autonomy, maintaining clear boundaries, and viewing the family bed as a temporary, nurturing offering rather than a permanent necessity. The episode concludes with encouragement for listeners to reflect on their own practices, experiment with bed modifications if desired, and keep open communication within the family.
Chapters
Ja, aber was, wenn die da nie wieder ausziehen?
Ja, das finde ich, ist auch sehr berechtigt, weil wir haben ja das Problem jetzt auch, dass wir uns hier—
Herzlich willkommen hier beim Gemeckerfrei Podcast, dem Podcast für liebevolle Beziehungen in der Familie als Paar und mit dir selbst.
Genau, heute mit einer Familienfolge und Paarfolge, eigentlich gehört zusammen, und zwar zum Thema immer Familienbett, raus aus dem Familienbett. Kuschbettchen.
Genau. Wir hatten vor einiger Zeit irgendwie so eine Frage irgendwo bei Instagram, glaube ich. Da ging es ums Familienbett und wann Kinder aus dem Familienbett ausziehen sollten, müssten, könnten etc. pp. Und da haben wir so viel Resonanz bekommen, dass wir gedacht haben, machen wir halt mal dazu eine Podcastfolge.
Und so viel so gemischte Resonanz ja auch, ne? Von wegen ja oder nein oder hier oder da oder sollen raus oder sollen da bleiben oder was auch immer, stören, stören nicht oder so.
Ja, und so auch so verschiedene Bedürfnisse. Also wo ich dich einladen will, selbst wenn Familienbett für dich gesetzt ist und schon total normal ist, hör dir die Folge trotzdem unbedingt an, weil es wird ein Aspekt kommen, der bei vielen, hauptsächlich Mamas, ein Knackpunkt ist, der mir immer wieder Bauchschmerzen verursacht, wenn ich das von euch mitbekomme.
Jetzt seid ihr gespannt und die Lösung kommt später.
Genau, und für die Na, wir machen, wir fangen basic an, ne, und einfach sagen, okay, dürfen Kinder im Elternbett schlafen, dürfen Kinder im Familienbett schlafen, welche Auswirkungen hat es, gibt Studien dazu, und, oder müssen die, oder wann müssen die lernen, in ihrem eigenen Bett zu schlafen? Da fangen wir mal an, und dann gehen wir zu dem Punkt, den ich gerade schon so ein bisschen angeteasert habt.
Genau, sollen wir erstmal von uns erzählen? Ja, also wir, unsere Kinder haben von Anfang an bei uns im Bett geschlafen. Wir hatten anfangs kein Kinderbett für unser erstes Kind und irgendwann war es mir zu bunt und ich habe unser Bett auseinandergesägt, dann Meter reingesetzt und das an der Wand festgeschraubt, weil natürlich dann bisschen was gefehlt hat, aber Also lange Rede kurzer Sinn, ich habe aus einem 2-Meter-Bett ein 3-Meter-Bett gebaut, also in der Breite, und dann 3 Matratzen reingelegt, dass dann alle Kinder, die da noch schlafen wollten, Platz hatten.
Genau.
Zwischenzeitlich haben wie viele gleichzeitig im Bett geschlafen? Alle. Alle?
Zu sechst ging auch.
Ja, zu sechst ging auch. Da hatten die alle schon eigene Betten, aber das waren dann schon doch immer wieder mal Besucher und so.
Genau. Genau, ne, einfach zu sehen, Menschen sind soziale Wesen. Und ich komme immer mehr dahin, je mehr ich mich auch mit der Thematik beschäftige, dass eigentlich die Geburt das viel einschneidendere Erlebnis ist als zum Beispiel der Tod. Weil in dem Moment, wo du geboren wirst, kommst du aus diesem Gefühl von Einheit, aus dieser Wärme, aus diesem Muss-dich-um-nichts kümmerst, alles passiert, du bist geborgen, geschützt, ne. Kommst du in die laute, helle Welt, wo du auf einmal selber atmen musst, selber Hunger spüren musst, dich für deine Bedürfnisse einsetzen musst und so weiter. Und wenn du stirbst, dann gehst du eigentlich wieder zurück in diese, in dieses Gefühl von Einheit, wo eigentlich, wo wir Angst haben vorm Tod, obwohl eigentlich ist das viel einschneidendere Erlebnis die Geburt. Aber wir machen bestimmt auch demnächst mal eine Folge zum Thema Tod und Angst vorm Tod, weil das auch gerade so ein großes Thema immer wieder ist bei unseren Klienten. Und jetzt aber noch mal zu sagen, okay, also das Kind hat gerade quasi sein dramatischstes Erlebnis hinter sich, nämlich die Geburt, und jetzt soll es alleine in seinem eigenen Bettchen schlafen, ohne Körperkontakt, ohne Atemgeräusche, ohne Verdauungsgeräusche, ohne all das, ohne den Geruch, ja, ohne die Berührung, ohne all das, was ihm bisher vertraut war. Und das ist ja schlicht unmenschlich, ne. Kein Tier lässt sein Junges komplett alleine. Selbst wenn da die Löwin irgendwie Futter jagen geht oder so, dann sind da mehrere Junge oder ist der Löwe noch mit dabei. Also, ne, kein Tier lässt seine, sein einzelnes Junges alleine auf die Idee kommen, nur wir Menschen sozusagen. Und von dem her einfach schon mal klares Veto für Familienbett, für das Kind bei dir schlafen lassen auch. Und das musst du natürlich für dich selber wissen, da können wir auch kein, da wollen wir jetzt auch, ne, kein, kein, wie soll ich sagen, ne. Also wir hatten nie Angst, dass das Kind bei uns im Bett irgendwie ersticken könnte oder dass dem da was passieren könnte, weil du wachst einfach auf. Du kriegst es einfach mit. Also das ist, da kannst ja mal deinem Mutter- oder Vaterinstinkt vertrauen, dass das alles seine Richtigkeit hat und seinen Weg geht. Und dann gibt es natürlich Studien dazu, die das bestätigen, dass Kinder, wie viel ruhiger die schlafen, wenn die eben Atemgeräusche hören, wenn die Körperkontakt haben, ja, wie sie das emotional entspannen lässt. Also von dem her sind wir ganz klare Verfechter für Familienbett. Und wo es dann so ganz wilde Kommentare in den sozialen Medien gab, war, als ich dann noch gesagt hatte in diesem Video, von wegen, dass man ja intim werden kann auch an anderen Orten als da, wo die Kinder schlafen, oder halt dann auch, wenn die kleinen Kinder tief und fest fest schlafen. So, und also Familienbett bedeutet nicht, dass es keine Sexualität gibt.
Ja, das darf, das sollte dabei nicht passieren, weil das ist tatsächlich sowieso schon eine Gefahr, wenn, wenn, oder passiert, was heißt eine Gefahr, aber es passiert halt in vielen Beziehungen, dass eigentlich das Sexleben einschläft, nachdem die Kinder da sind. Und das, da würden wir euch gerne davor bewahren. Also da Und wir hatten auch so Kommentare, auch sogar von einem Mann unter dem, unter dem Video. Das fand ich dann besonders spannend, der gesagt hat: Na ja, seitdem haben sie Sex nicht mehr im Schlafzimmer.
Eben.
Also hast du ja Möglichkeiten.
Auch. Ja, genau so. Genau das.
Das ist dazu wichtig. Und mir ist noch, mir ist noch Folgendes wichtig, weil das auch ein Argument ist, das oft von Männern kommt, ist, dass sie sagen: Na ja, aber Ich habe jetzt entweder bei dem eigenen Kind oder bei anderen Kindern, das hat sich, das macht es ja total gut mit dem alleine schlafen, und das schläft total gut da ein. Und ja, das Fiese ist, wir Menschen und kleine Kinder erst recht sind in der Lage, uns an alles zu gewöhnen, und zwar sehr schnell. Und deswegen sind Kinder auch in der Lage, sich daran zu gewöhnen, dass sie einfach an diese Einsamkeit zu gewöhnen. Nur, das ist nicht schön. Also, das ist auch nicht— da bleibt auch was zurück, also eine Leere, etwas, was fehlt. Und das, das ist extrem wichtig daran, dass dir das klar ist. Du kannst so ein kleines Kind an fast alles gewöhnen, und es ist halt nicht cool, es ist halt nicht gut für das Kind, und es ist nicht gut für deine Beziehung zu dem Kind.
Ja, absolut. Ist ja auch genauso, wie man Kinder an Zucker trainieren kann und es geht total simpel.
Andersrum ist es viel schwieriger.
Und dann kommt natürlich die nächste Frage, die ihr immer stellt, ist ja, aber was, wenn die da nie wieder ausziehen?
Ja, das finde ich, ist auch sehr berechtigt, weil wir haben ja das Problem jetzt auch Deswegen kann man sich ganz ehrlich— ja, das war Ironie. Ja, wir sind gerade im Moment so alleine, weil alle unsere Kinder irgendwie, die sind zusammen auf einem Surfcamp und sind gar nicht da. Aber es ist auch schon sehr lange her, dass noch ein Kind bei uns im Bett geschlafen hat.
Ja, also die ziehen alle irgendwann freiwillig aus. Und je weniger du dir Gedanken darüber machst, wann das jetzt denn der Fall sein wird, umso schneller werden sie dich damit überraschen, dass sie auf einmal ausziehen wollen. Also mach dir bei diesen Dingen, wo du dich immer mal fragst, ja, aber wann lernst denn das jetzt noch, das muss es doch jetzt mal können. Und das ist egal, ob es dabei um Familienbett geht, ob es um Schnürsenkel binden geht, ob es um Fahrradfahren, um Gemüse essen oder was auch immer, ne. Immer sich bewusst zu machen, ich habe noch keinen 18-Jährigen erlebt, der sich nicht die Schnürsenkel binden konnte. Ich habe noch keinen 18-Jährigen erlebt, der noch bei der Mama, beim Papa im Bett geschlafen hat. Ich habe noch keinen 18-Jährigen erlebt, der am Schnuller gelutscht hat. Ja, also einfach zu sagen, okay, wenn der Zeitpunkt gekommen ist, dann wird jedes Kind diesen Schritt für sich gehen. Wenn— und jetzt kommen wir zu dem Punkt, den ich vorher schon angeteasert habe, weil was viele von euch auch kommentiert und geschrieben haben, ist, wie sehr ihr als Mamas das genießt, die Kinder bei euch im Bett schlafen zu haben. Und da Achtung, Achtung, Achtung! Das mit dem Familienbett ist dafür da, die Bedürfnisse, das Bedürfnis nach Nähe, nach Zugehörigkeit des Kindes zu erfüllen.
Und Achtung Männer, wenn du von deiner Frau sowas hörst oder liest oder auch nur ahnst, Dann könnte es sein, dass du schon ganz viel damit tun kannst, indem du ein bisschen mehr für Kuscheln da bist. Ich rede jetzt nicht schon von, von miteinander Schlafen, sondern einfach auch so für körperliche Nähe da bist und dieses Bedürfnis vielleicht aus der Richtung mehr erfüllen kannst.
Genau, weil Kinder sind nicht dafür da, unser Bedürfnis nach Nähe, nach nach Kontakt, nach Berührung zu erfüllen. Wenn die Kinder im Familienbett oder bei dir im Bett schlafen bleiben, weil du das so schön findest, dann machst du sie von dir abhängig. Achtung, Achtung, Achtung, Achtung! Und Kinder spüren das, das musst du nicht sagen, das musst du nicht sagen.
Das muss dir noch nicht mal selber schon 100%ig bewusst sein. Das kann sein, dass dir das jetzt erst aufgeht, oder dass du so ein, wenn dich jetzt das ein bisschen sticht oder triggert hier, dann würde ich dir empfehlen, da mal bei einem Spaziergang noch mal bisschen tiefer nachzufühlen.
Ja, absolut, ne, zu sagen, okay, das ist eine Einbahnstraße. Familienbett ist ein Angebot an das Kind, bis es selbst so weit gereift ist, bis es das nicht mehr von dir braucht. Und ein Zwischenschritt kann z.B. sein, das haben unsere Kids immer gemacht, dass die dann zusammen, ne. Also unsere zwei jüngeren Söhne hatten in jedem ihrer Zimmer, als sie irgendwann entschieden haben, sie ziehen aus, aus dem, aus dem Familienbett, das war, die sind gleichzeitig ausgezogen, obwohl der kleinere ja 3 Jahre jünger ist, aber die sind zusammen ausgezogen aus dem Familienbett und haben dann entschieden, wir schlafen zusammen, ne. Hatte jeder sein eigenes Zimmer, aber in jedem Zimmer gab's zwei Schlafmöglichkeiten, ne, dass die immer miteinander, die haben dann wechselweise beim einen oder beim anderen geschlafen. Oder unsere zwei großen Kinder hatten dann lange Zeit ein Kinderschlafzimmer zusammen. Da war unser Wohnzimmer, unser Spielzimmer, und wir hatten ein Zimmer, in dem haben die miteinander beide halt geschlafen. Und so kann der Übergang dann gestaltet werden, und das dürfen die Kinder auch wählen und entscheiden, ne. Also es bist nicht du, der sagt, na ja, aber du bist doch erst vier, du kannst doch noch nicht ausziehen. Nein, kannst du nicht, aber ihr könnt doch nicht, du kannst doch nicht dann immer da, ihr weckt euch ja gegenseitig auf, oder was immer. Einfach zu sagen, okay, wählt's doch. Inwieweit könnt ihr die Verantwortung da an die Kinder übergeben?
Total, es war bei uns so weit so, dass wir zwischendrin dann gar nicht selber, auch immer erst gucken mussten, in welchem Zimmer pennen die jetzt eigentlich.
Wollen die nochmal nach dem Gute-Nacht-Sagen womöglich nochmal umgezogen sind. Genau, und einfach da eine Flexibilität reinzubringen und zu sagen, okay, es ist also, Kinder zu begleiten ist ein Angebot von dir an das Kind, ne? Ich bin da, wenn du mich brauchst, aber nur dann. Das Kind ist nie dafür da, dein Bedürfnis zu erfüllen. Wenn dein Bedürfnis nach Nähe und z.B. die 12 Umarmungen am Tag, die wir Menschen an sich brauchen, damit wir gesünder werden, wenn du die 12 Umarmungen nicht auf eine andere Art und Weise bekommen kannst, also nee, anders gesagt, dein Kind ist nicht dafür da, dass du umarmt wirst, sondern dafür darfst du jemand an deiner Seite haben. Das kann dein Partner sein, deine Partnerin sein, das kann eine gute Freundin sein, wie auch immer. Aber es ist nicht, die Kinder sind nicht dafür da, unsere Bedürfnisse zu erfüllen. Und das mag vielleicht dem ein oder anderen bisschen sauer aufstoßen, weil er sagt, ja, aber wir sind doch eine Familie und so. Ja, seid ihr, aber die Versorgungsrichtung ist einfach von den Eltern zu den Kindern. Und du darfst dich an den Kindern erfreuen und du darfst es mögen, wenn die ihre Arme um deinen Hals schlingen und so weiter. Und du darfst es auch genießen und aufsaugen und so weiter. Aber du darfst es nicht brauchen. Kinder sind nicht dafür da, deine Bedürfnisse zu erfüllen. Und das ist ein ganz wichtiger Aspekt, deshalb reite ich da auch gerade so drauf rum, weil viele Eltern auch so Dinge dann sagen wie, aber mein Kind soll mir jetzt mal helfen, weil ich kann das gar nicht alles alleine schaffen. Dann ist das nicht die Aufgabe des Kindes, dich dabei zu unterstützen, deinen Alltag zu bewältigen, Es ist nicht die Aufgabe deines Kindes, dein Bedürfnis nach Nähe zu erfüllen. Es ist nicht die Aufgabe des Kindes, dass du dich besser fühlst. Das ist nicht die Aufgabe des Kindes, dass du dich verbunden fühlen kannst, dass du dich, dass dein Bedürfnis nach Harmonie genährt wird, oder was auch immer. Ja, da wird es nämlich ganz schnell, entstehen da toxische Beziehungen, weil dann wird, wird wirst du auch, also da entsteht eine Abhängigkeit, ja, dann bist du eigentlich davon abhängig, dass dein Kind dein Bedürfnis erfüllt, und dein Kind wird dann ganz schnell co-abhängig, und das wird giftig. Von dem her, sei da ganz arg achtsam, wenn du da bei dir Tendenzen feststellst, dass du sagst, ah, hier geht's mir besser, wenn mein Kind sich auf eine bestimmte Art und Weise verhält, Dann schau da noch mal hin, weil da ist ganz mit einer hohen Wahrscheinlichkeit, ist da eine, liegt da eine Abhängigkeit vor.
Ja, und das kannst du jederzeit ändern. Das ist der Vorteil. Das ist alles überhaupt nicht, nicht schwer. Da ist auch nichts Schlimmes passiert. Ja, das ist nur der ganze Loslassungsprozess. Und Kinder haben ist ein ständiger Loslassungsprozess. Also es beginnt am Tag der Geburt. Am Tag der Geburt beginnt das Loslassen und es hört nie wieder auf. Und das geht halt wesentlich leichter und freier, weil das heißt, leichter ist eigentlich egal, es geht halt frei. Und die, wenn du nicht diese toxischen Bindungen da erzeugst, dann geht, kann das Kind entscheiden, wann ist es für welchen Schritt bereit.
Ja, und du lässt dein Kind frei, und in dem Moment weißt du Viele Erwachsene, die heute keine guten Beziehungen zu ihren eigenen Eltern haben, da liegt ganz oft, hängt es damit zusammen, dass die Kinder das Gefühl haben, sie müssten sich auf eine bestimmte Art und Weise verhalten, um den Ansprüchen oder Bedürfnissen ihrer Eltern zu entsprechen. Und dann kommen die, sind die Kinder nicht aus freien Stücken mit dir in Kontakt, wenn sie erwachsen lassen sind. Aber das ist doch, also zumindest für Bernd und für mich war das immer ein riesengroßes Ziel. Wir wollen, dass unsere Kinder aus freien Stücken liebend gerne Zeit mit uns verbringen. Wir wollen nicht, dass die sich genötigt fühlen oder dass die das Gefühl haben, sie müssten sich jetzt mal wieder um ihre Eltern kümmern. Ja, so, sondern wir lieben das, dass jetzt auch, wie der Bernd gerade gesagt hat, sind die gerade im Surfcamp und erkundigen sich ganz, ganz normal, schreiben die trotzdem: Wie geht's euch? Und was habt ihr erlebt? Und wie war Rollerfahren? Und keine Ahnung, so wie man das halt so unter Freunden auch— also natürlich sind Kinder und Eltern nie Freunde in dem Sinne, aber schon so eine freundschaftliche Beziehung, wo man sich einfach füreinander interessiert aus freien Stücken. Und das ist das, Wozu wir einfach inspirieren wollen. Und Familienbett und der Umgang mit dem Familienbett ist eben ein, ein Bausteinchen dafür.
Und einer, der ganz am Anfang anfängt. Deswegen ist er so spannend. Und ihr habt ja, ihr seht ja, wie wir jetzt damit vom Hundertsten ins Tausendste gekommen sind. Aber das ist eben das Coole daran, dass dieses Thema so viel in sich hält und du daran schon so viel erkennen und lernen kannst.
Genau, wünschen wir dir ganz viel Spaß beim Reflektieren, beim Umsetzen.
Genau, vielleicht baust du auch euer Bett um, schreib uns das, wenn du es noch nicht gemacht hast.
Und lass die Angst los, dass dann kein Raum mehr für Intimität ist, gerade so für die Papas unter den Hörern, einfach zu sagen, okay, wenn die Kinder klein sind, dann ist es, also ganz klein sind, dann nährt die Mama nährt das Baby und du nährst die Frau. Fertig. Und irgendwann kommt, wird Intimität wieder ein höherer Stellenwert, kann wieder einen höheren Stellenwert haben. Aber auch da eben zu sagen, das Kind oder die Kinder stehen da nie zwischen euch, sondern das ist einfach nur eine Ergänzung eurer, einfach nur ein Produkt eurer Liebe. Die stehen nicht zwischen euch, und auch nicht, wenn sie bei euch im Bett schlafen, liegen sie vielleicht zwischen euch, aber sie stehen nicht zwischen euch, und dann sucht euch halt ein anderes Plätzchen. Habt's wunderbar schön, bis zum nächsten Mal. Tschüss!
Danke fürs Zusehen. Was ist deine Meinung zu dem Thema? Was willst du uns vielleicht dazu fragen? Was willst du uns dazu sagen? Schreib's hier in die Kommentare. Wir freuen uns drauf, mit dir in Interaktion zu treten. Und wenn dir das Video gefallen hat und du ab sofort nichts mehr verpassen passen willst von uns, dann klick jetzt auf Abonnieren, hier oder hier, je nachdem, wo du es gerade anguckst. Vielen Dank und alles Liebe bis zum nächsten Mal.
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