Schluss mit Kampf und Krampf - Podcast 099

Bernd and Speaker A explore why parents fall back on authoritarian tactics during stress, triggered by their own fears and unmet expectations. Using their son's ski lessons as an example, they show how imposing results-focused plans creates conflict. The solution: zoom out, question whether a skill is truly necessary, and let intrinsic motivation guide the child instead.
Chapters
Hat uns ja früher auch nicht geschadet. Und dann katapultierst du dich quasi in einer Sekunde oder in einem Moment wieder irgendwie 100 Meter nach hinten. Hallo und herzlich willkommen.
Jetzt hat sie mich aber überrascht, als ich schon angefangen hatte.
Weil das für mich immer so schön ist, weil immer wenn wir hier den Podcast Podcast starten und die Aufnahme starten, dann haben wir so die ersten 15 Sekunden oder so, und dann kriege ich immer so voll coolen Kuss von Bernd und einfach so, so, dass wir immer mit so einem total verbindenden Moment einfach starten in die Aufnahme. Und jetzt hatte ich einfach schon Lust, Hallo zu sagen, als der Bernd noch dabei war, mich zu küssen. Ich küsse den Bernd an der Stelle immer nicht, weil ich ja Lippenstift drauf habe, der dann wieder irgendwo in Bernds Gesicht rumschmieren würde. Und seit wir das mit Video machen, genau, wollen wir dir das nicht zumuten und uns auch nicht. Also dem Bernd nicht, dass er die ganze Zeit, während wir hier sitzen und uns ja auch selber bei der Aufnahme sehen, dass er die ganze Zeit den Lippenstiftabdruck im Gesicht hat. Genau, also herzlich willkommen hier beim Gemeckerfrei-Podcast, dem Podcast für liebevolle Beziehungen, Als Paar? In der Familie.
Oh, ich habe es verkehrt rum gemacht. Und mit dir selbst. Verkehrt rum gibt es eigentlich nichts anderes.
Genau, aber das wollen wir jetzt kurz irritieren. So, heute gibt es wieder ein Kinderthema.
Genau. Mit Knutschen angefangen und mit Kindern geht es weiter.
Genau. Schluss mit Kampf und Krampf.
Schluss mit Kampf und Krampf. War jetzt mal emotional angesagt.
Genau. Genau. Und worum soll es gehen? Vielleicht kennst du das auch: Ihr seid eigentlich so ganz einig, wie ihr bestimmte Themen mit den Kindern angeht, also was wie Mithilfe im Haushalt oder sowas wie Hausaufgaben oder sowas wie Hobbys oder eigentlich so alles mit den Kindern. Und wenn du vielleicht schon länger dich mit Gemecker frei oder halt bedürfnisorientiert, gleichwürdiger Elternschaft, auf Augenhöhe, wie auch immer es genannt wird, beschäftigst, dann, dann habt ihr vielleicht so für viele Themen so eine Gelassenheit entwickelt schon. Und dann gibt's die Momente, gerade wenn es irgendwie vielleicht ein Konflikt gab oder Ärger gab oder Oder irgendwas halt schon wieder zum 100.000.
Mal nicht gemacht ist, genau, von den Kindern zum Beispiel.
Und dann kommt einer von euch, mitunter eher die Männer, ich, auf die Idee, bisschen mehr Disziplin und Gehorsam und Das funktioniert so nicht.
Und Herde.
Wir müssen die Kinder werden auch zu Klimaklebern.
Ja, zu faulen Säcken.
Und Achtung an alle, Klimakleber ist einfach nur ein Synonym für, so wie die von vielen in der Gesellschaft gesehen werden, als Menschen, die nichtsnutzig wären.
Geht nicht drum um Menschen, die für ihre Überzeugungen einstehen und so.
Auch nicht unsere Meinung zu Menschen, die irgendwie sich irgendwo festkleben. Dazu äußern wir uns hier gerade nicht.
Ja, ja, genau.
Sondern es ist wichtig.
Humoristisches Synonym.
Für Nichtsnutze.
Ja, eigentlich Nichtsnutze.
Genau. Und so haben wir so aufgegriffen, weil das aus unserer Community so zu uns kam. So. Okay, aber zurück zum Thema. Das funktioniert so nicht. Wir müssen mehr Durchsetzungsregeln.
Also an der Stelle muss einfach mal ein bisschen mehr Disziplin rein.
Hat uns ja früher auch nicht geschadet.
Hat uns nicht.
Genau. Also vielleicht kennst du das. Also wir kennen das aus unserer, aus unseren früheren Zeiten sehr, sehr gut. Und wir glauben, dass ihr das auch kennt. Und deshalb nehmen wir das zum Anlass, hier jetzt im Podcast mal drüber zu sprechen, wie das eigentlich entsteht. Also ein Weg, wie das entsteht und wie du damit aufhören kannst. Weil schau, du kannst dir halt vorstellen, du gehst diesen Weg, das gemeckerfrei deine Kinder zu begleiten. Und du gehst so, so dünn, so Schrittchen für Schrittchen für Schrittchen. Und dann kommt so eine Situation, wo du dann wieder denkst, das ist alles viel zu soft hier, wir müssen mal die Schrauben, Daumenschrauben anziehen. Und dann katapultierst du dich quasi in einer Sekunde oder in einem Moment wieder irgendwie 100 Meter nach hinten, wo du davor so in so 10-Zentimeter-Schritten vorgegangen bist. Und dann katapultierst du dich wieder in so ein total altes Erziehungsmodell, einfach weil du in manchen Situationen noch nicht weißt, wie du hier auf dem Gemeckerfreiweg bleiben kannst. Ja, und dann, das ist dieses, dieses, wenn es sich so nach hinten katapultiert, das ist quasi immer, wenn es so krampfig und kampfig wird. Also wenn du das Gefühl hast, jetzt aber, jetzt, so geht es nicht. Also das wird so, wenn sich so verkrampft innerlich, ja, wenn du so merkst, da geht's Herz so komplett zu und eigentlich wird so total krampfig, und dann kommt vielleicht noch zwischen euch zum Kampf.
Sozusagen, weil unser Kampf früher war dann so, dass du gesagt hast, naja, so geht es nicht, das funktioniert alles nicht oder das funktioniert damit nicht und die müssen ja auch mal und die sollen ja auch und sonst was und wenn die jetzt nicht, dann können die das später nie und so.
Genau, und das war so vom Ton eigentlich auch schon noch mal so ein ganzes Stück anders. Ja, das kann ich heute nicht mehr, das ist richtig. Aber so dieses, wenn da dieser Krampf da noch mit reinkommt und dann habe ich gesagt, sagt, ja, aber das kann es doch nicht sein. Also das sind unsere Prinzipien, wir schmeißen das doch jetzt nicht über Bord, nur weil das einmal hier nicht so, weißt du, so. Und dann hast du, bist du miteinander voll im Kampfmodus. Und das auch richtig, also das waren auch Momente, wo es echt für uns auch herausfordernd war, einen Weg zu finden, der für uns beide gepasst hat, weil Ja, und uns auch erst mal da als Paar wieder rauszubringen.
Also das Dumme ist ja, also die dumme Folge oder eine der vielen dummen Folgen davon ist ja dann, dass du unter Umständen eben als Paar auch erst mal einen Zwist hast, eine Unstimmigkeit hast.
Ja, weil da prallen dann zwei Welten aufeinander. Also erst ist es so, dass du eine gemeinsame Basis hast, wo du sagst, ja, so machen wir das. Also zumindest ist nicht gesagt, dass ihr es nicht so macht. Ja, und dann sagt der andere, es funktioniert ja nicht. Und du sagst, ja, aber doch. Ich will das weiter so machen. Und jetzt entweder müsste einer halt komplett nachgeben und dann in dem Moment auch sein Gesicht verlieren, oder aber es hängt halt erstmal in der Luft. Es ist ja oft dann auch so unvereinbar von den Positionen, dass es einfach schwer ist, da wieder rauszukommen und einen Weg zu finden. Und deshalb sagen, okay, lass uns mal Schluss machen mit Kampf und Krampf, ja, weil Familie macht keinen Spaß, wenn es krampfig und krampfig ist. Und es kostet eh schon so viel Energie, Kinder zu begleiten, dass es eine blöde Idee ist, unnütz Energie für so einen Quatsch zu verschwenden. Also was darfst du betrachten? Oder um was geht's? Wie kommt man da raus?
Ja, und dazu glaube ich, ist es ja total wichtig, erst mal zu sehen, was passiert denn in Wirklichkeit in dem Moment? In mir jetzt, wenn ich das gewesen wäre, jetzt früher, also als ich das war früher.
So eine Erwartung ist halt nicht erfüllt worden.
Meine Erwartung ist nicht erfüllt worden und ich habe Angst, in Wahrheit habe ich Angst gekriegt, dass es eben, dass wir oder ich, also jetzt egal, was falsch machen könnten. Und das dabei am Ende des Tages, wenn ich ganz ehrlich bin, oft so ein Ding, naja, es könnte ja irgendwann, kommt dann einer und sagt, du hast deine Kinder, die sind jetzt nicht so geworden, wie Kinder sein sollen, weil du hast da versagt.
Genau.
Du hast es falsch gemacht.
Also eigentlich war die Ursache oder das, was passiert ist, ist, dass der Zweifel in dir wieder groß geworden ist.
Ja, genau.
Also Angst vor— also eigentlich sind es nur alte Muster. Angst vor bestraft werden, Angst vor als Versager betituliert zu werden, Angst, nicht zu genügen, es nicht richtig zu machen, whatever. Und darauf läuft es ja am Ende des Tages immer hinaus. Nur was halt eigentlich ist, ist, dass Menschen halt unterschiedlich sind, ne. Also jetzt mal zu sehen, okay, da triggern eigentlich die Verhaltensweisen der Kinder, triggern eigentlich nur unsere alten Muster. Und da einfach mal nur zu sagen, geil, wieder mal getriggert, kann ich wieder einen Schritt weiter dieses Kann ich den nächsten Schritt gehen, weil alles, was sich zeigt, alles, was auf die Bühne kommt, kann ich bearbeiten. Alles, was sich zeigt, kann ich auch loslassen. Ach so, danke, liebe Kinder, ihr zeigt mir mal wieder, dass ich noch zweifle. Danke, liebe Kinder, dass ihr— so kann ich es schon mal selber loslassen. Und der nächste Schritt, der so ein bisschen praktischerer Schritt vielleicht auch ist, ist einfach zu sehen, ach so, wo sind eigentlich da meine Erwartungen verquer? Und da wollen wir gerne mal auf andere Erwachsene referenzieren.
Weil du kennst ja sicher Erwachsene, die sagen, ich kann nicht kochen.
Oder ich koche nicht gern.
Ja, oder ich koche nicht gut.
Genau. Oder andere Erwachsene, die sagen, boah, also malen kann ich echt überhaupt nicht.
Oder ich habe kein grünes Händchen.
Keinen grünen Daumen, sagt man.
Ach, grünen Daumen sagt man. Ja, genau.
Oder also so durch die Welt reisen, wie ihr das macht, Das könnte ich ja nicht.
Ich brauche schon mein Zuhause. Oder ich bin nicht so sportlich. Sport mache ich keinen.
Ich kann nicht singen. Ich singe höchstens unter der Dusche und das darf keiner hören. So, wie viele Erwachsene kennst du, die von sich selber behaupten, dass sie bestimmte Dinge nicht besonders gut können? Kannst einfach mal kurz nachdenken. Kannst auch mal bei dir selber. Was glaubst du von dir selbst, was du vielleicht nicht so gut kannst. Und gleichzeitig geben wir uns aber schon die Erlaubnis als Erwachsene, dass es Dinge geben darf, die wir gut können, und andere Dinge, die wir eben nicht können.
Wobei ja in Wahrheit eigentlich alles, was wir jetzt gesagt haben, bis zu einem gewissen Grad jeder lernen kann.
Auch das, wenn wir wollen würden, könnten wir das alles lernen. Und gleichzeitig ist es vollkommen in Ordnung, Dinge nicht zu können. Nur bei Kindern machen wir es anders. Da haben wir ganz oft ein bestimmtes Pensum bewusst oder unbewusst im Kopf, von dem wir gerne hätten oder von dem wir glauben, dass unser Kind das können müsste.
Einen Ergebnisplan. Ich habe jetzt erst gedacht, das ist wie eine Art Lehrplan, aber es ist eigentlich noch nicht mal ein Lehrplan, sondern es ist ein Ergebnisplan.
Im besten Fall soll es ein Instrument spielen und soll vielleicht auch noch musikalisch sein und es soll höflich sein und es soll mit Besteck essen und es soll aufräumen und es soll kooperieren und es soll, was weiß ich, in die Gesellschaft passen. Und immer wenn unsere Kinder dann uns da quasi so den imaginären Stinkefinger zeigen und sagen, ist nicht meins, mache ich anders, dann und sie erwischen uns dabei auf dem falschen Fuß und triggern diesen Zweifel in uns, dann passiert diese Reaktion und dann passiert dieser, dieser Kuddelmuddel, den wir gerade beschrieben haben.
Oder auch einfach, wenn sie halt was noch nicht können. Also es muss ja noch gar nicht sein, dass sie irgendwie da was triggern wollen oder so was, sondern es ist ja oft einfach nur, dass sie halt XYZ noch nicht gelernt haben. Ja, zum Beispiel mittendrin sind, es zu lernen.
Ja, genau. Und einer unserer Söhne zum Beispiel, Der hat Skifahren gelernt und das war also schon viele, viele Jahre her, als er Skifahren gelernt hat. Da war das so, dass der, der hat sich überhaupt nichts sagen lassen. Also der, der hat es einfach für sich gemacht. Aber der ist halt so den Hang, 1 Meter gefahren, 2 Meter gefallen, wieder aufgestanden, 1 Meter gefahren, 2 Meter gefallen. So ging das über Stunden. Und immer wenn wir, ne, das war auch so ein Moment, du bist ja der bessere Skifahrer von uns, wo du immer wieder hin bist und halt versucht hast, ihm irgendwie, weil es sah irgendwie, zu helfen oder ihn irgendwie dabei zu unterstützen, weil es sah schon auch echt halsbrecherisch aus, ja. Also jedenfalls war das so, dass er sich da halt nichts hat sagen lassen und es auf seine Art und Weise ausprobiert hat. Und das wäre so eine Situation gewesen, wo das uns früher total gut hätte passieren können, dass wir anständig sagen, boah, mit dem, mit dem stimmt irgendwas nicht, der ist auch irgendwie, ne, der, der war auch jetzt so motorisch einfach bisschen verdreht, würde ich jetzt aus heutiger Sicht sagen. Und wenn wir da einfach gedacht hätten, oh Gott, oh Gott, oh Gott, oh Gott, und uns Sorgen gemacht hätten, dann wären mit dem zur Ergotherapie und sonst wohin gegangen, weil wir geglaubt hätten, dass mit dem was nicht stimmt.
Auch so dieses Ding, dass er sich ja oft nichts sagen hat lassen in dem Sinne. Also so jetzt dann zu sagen, okay, mach das, probier's doch mal so aus, dass du nicht so viel hinfällst und so. Selbst wenn man das versucht hat, was ich damals vielleicht schon noch immer mal gemacht habe.
Ja, aber das war da, das ging halt nicht. Noch nicht mal.
Oder sogar rein, aber halt voll dagegen oder was auch immer. Je nachdem.
Und jedenfalls heute ist ist der halt total sportlich und kann sich, das hat sich alles ausgewachsen.
Und er kann auch total gut auf der anderen Ebene, er kann auch total gut Hilfe annehmen oder Dinge annehmen oder Impulse fragen und sagen, wie kann ich das besser oder anders oder sonst was machen.
Weil dann haben wir uns nämlich, haben wir uns gestern drüber unterhalten über dieses Beispiel, weil er dann auch gesagt hat, ja, dann habe ich mir irgendwo, habe ich mir so und so zu gehen angewöhnt und dann haben immer die Füße wehgetan. Dann haben wir uns erinnert, dass wir auf einer Bergtour waren, wo wir dann mal zu ihm gesagt haben, du, hier schau mal, ob du bisschen paralleler mit den Füßen gehen kannst und so. Und dann hat er gestern nämlich noch gesagt, ja, und da habe ich angefangen, das zu verändern, als ihr das zu mir gesagt habt, und jetzt ist es schon viel besser. Und dann wurde schon danach, wurde schon viel besser und so. Und jetzt so heutzutage spielt der irgendwie, kann der stundenlang Beachvolleyball spielen und bringt sich Zeug bei und lässt sich Dinge von anderen erklären und so. Also es ist, das hat sich alles ausgewachsen. Nur während wir Und das ist das, was wir dir mitgeben wollen. Mach den Zeithorizont größer.
Zoom mal raus.
Fang mal an zu glauben, dass entweder das Kind, dass es zwei Möglichkeiten gibt, dass das Kind das irgendwann schon können wird. Und zwar umso besser, umso mehr du es in Ruhe lässt. Und zweiter Aspekt, wo du rauszoomen kannst, ist einfach zu sagen: Ist das eine Fähigkeit, von der das Überleben abhängt? Oder ist das eine Fähigkeit wie Malen oder Singen oder Fahrradfahren, das ist nett, wenn man das kann, und es passiert nichts, wenn man es nicht kann. Weil wir Menschen haben halt nur einen begrenzten, begrenzten Fokus, eine begrenzte Zeit zur Verfügung. Und ich sag dir ganz ehrlich, wenn ich jetzt malen lernen würde und vielleicht noch singen lernen würde und jeden Tag singen und malen würde, dann wird halt viel weniger für Gemecker frei passieren.
Ja klar. Und das, ja, da ist halt tatsächlich, also wir sind ja immer die Freunde von, es ist alles möglich und es ist wenig unbegrenzt. Es ist nichts begrenzt im Leben. Aber was tatsächlich halt begrenzt ist, ist deine Zeit, die du hast. Und deswegen entscheidest du ja ganz normal eben dafür. Was macht mir Spaß? Was macht mir so viel Spaß, dass ich es wirklich immer wieder machen will? Und was halt nicht.
Ja, ich liebe zum Beispiel Bücher zu schreiben. Also nehme ich mir Zeit, um Bücher zu schreiben. Fertig. Und werde dadurch, dass ich es mache, immer besser darin. Also so. So einfach läuft es. Und gleichzeitig nehme ich mir dann halt in der Zeit, in der ich ein Buch schreibe, nehme ich mir nicht die Zeit, da jetzt zum Beispiel viel Sport zu machen. So ist das jetzt. Jetzt habe ich gerade wieder ein Buch geschrieben. Jetzt habe ich in der Zeit, habe ich nicht so viel Sport gemacht wie in den Wochen davor, als ich mehr Zeit mir für Sport genommen habe. Und so einfach zu sagen, dein Kind wird halt in den Dingen besonders gut, für die es sich viel Zeit nimmt. Und es nimmt sich halt viel Zeit für Dinge, die ihm Spaß und Freude machen. Und die anderen Dinge, Die ihm nicht so viel Spaß und Freude machen, die fallen halt hinten runter.
Und vor allen Dingen können das Dinge sein, die dir viel Spaß und Freude gemacht haben. Wenn du zum Beispiel gerne viel Fußball gespielt hast und sagst, das ist so cool, da hatte ich so gute Freunde, ich bin so sportlich geworden und so weiter. Und es kann halt sein, dass dein Sohn, ich sage jetzt extra Sohn, Fußball halt scheiße findet und dann spielt er halt nicht Fußball. Und dann ist es natürlich, wo du sagst, na, ich würde ihm das gerne mitgeben und so weiter. Gib ihm mit, dass man Spaß haben kann an Dingen. Das ist das, was wir den Kindern mitgeben müssen. Nicht welche Dinge. Weil ich war ja auch Musiker und keins unserer Kinder hat jetzt extrem gerne in der Zeit irgendwie ein Instrument gelernt. Ja, jetzt sind zwei so bisschen dabei, dass sie mal Gitarre spielen oder so, ja, wo ich eigentlich fast gar nichts mehr mache. Ja, also lass da alles, was du denkst, was Kinder auch lernen sollten oder mitbekommen sollten und sowas, stell das mal ruhig alles in Frage. Ja, bis hin zu einer schnellen und sauberen Handschrift sogar.
Also da einfach zu sagen, hey, ich zoome raus und entweder, wenn es für das Kind wichtig ist, wird es das irgendwann lernen, oder wenn es das nicht lernt, scheint es für das Kind nicht wichtig zu sein. Und wenn du mal da ganz ehrlich zu dir bist, gibt es eigentlich wenig Dinge im Leben, die man unbedingt braucht, um überleben zu können. Mir fällt eigentlich nichts ein. Also wenn ich gerade so drüber nachdenke, fällt mir eigentlich nichts ein. Und jetzt, oder wo es nur einen Weg gibt, wie man das bewältigen kann. Von dem her kannst du getrost aufhören, dich zu stressen. Und wenn du aufhörst, dich zu stressen, wenn du aufhörst, an dir zu zweifeln, geht automatisch der Kampf und der Krampf raus. Und damit sind wir wieder beim Anfang von dieser Folge, weil Schluss mit Kampf und Krampf. Lass uns gerne wieder deine Erkenntnisse da in einem Kommentar. Und genau, wir wünschen dir alles Liebe.
Vielen Dank fürs Zuschauen, fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal.
Genau. Bis bald. Tschüss.
Danke fürs Zusehen. Was ist deine Meinung zu dem Thema? Was willst du uns vielleicht dazu fragen? Was willst du uns dazu sagen? Schreib's hier in die Kommentare. Wir freuen uns drauf, mit dir in Interaktion zu treten. Und wenn dir das Video gefallen hat und du ab sofort nichts mehr verpassen willst von uns, dann klick jetzt auf Abonnieren, hier oder hier, je nachdem, wo du es gerade anguckst. Vielen Dank und alles Liebe bis zum nächsten Mal.
More from Uli

Wieso du machmal dein Kind an die Wand klatschen könntest (obwohl du es liebst)









