So lernen deine Kinder alles über Geld - Podcast 034

Money coach Janine Hurte tells parents how to teach kids a healthy relationship with money: be honest about limits, let them earn through lemonade stands or bartering, and allow all emotions in the process. She argues that a bank balance reflects how much we value ourselves, and that true wealth needs both material abundance and inner fulfillment.
Chapters
Hallo hier bei Gemeckerfrei, dem Eltern-Podcast für dein liebevolles, entspanntes und glückliches Familienleben. Setz dich mit uns an den Tisch. Wir, Uli und Bernd Bott, heißen dich herzlich willkommen. Hallo, liebe Gemeckerfrei-Podcast-Hörer. Heute haben wir einen Interviewgast und ich freue mich schon total, weil es ist die liebe Janine, Janine Hurte, und sie ist Money- und Business-Coach, Wahl-New Yorkerin, immer am Lächeln. Also wirklich so, wie ich sie kenne, ein Feuerwerk der besten Laune. Sie hat Delfine im Garten. Dazu werde ich nachher auch noch eine kleine Frage stellen, weil ich auch nur das gehört habe, sie hätte Delfine im Garten. Und wie das geht, sind wir sehr gespannt. Sie ist Host des erfolgreichen Podcasts Rich Happy mit schon über 250 Folgen. Sie zeigt darin Powerfrauen in einer modernen Kombination aus Geldwissen und Spiritualität, wie sie mit Leichtigkeit reich und glücklich werden. Hallo, liebe Janine. So schön, dass du da bist. Es war jetzt nur mal so eine knappe Zusammenfassung von dem, was ich mir so zusammengesucht habe. Und sei doch so lieb und erzähl uns einfach noch mal kurz was zu dir, was du so machst und vielleicht auch kurz, warum du das machst, was du so machst.
Hallo Bernd, wunderschön, dass ich hier sein kann bei euch in der Community. Und danke für deine lieben Worte. Ich weiß gar nicht, weil ich das letzte Mal so eine glorreiche Anmoderation erhalten habe. Vielen Dank dafür. Sehr gerne. Manchmal glaube ich so ein bisschen, ich bin wie, wie die Jungfrau zum Kinde, bin ich sozusagen Money Coach geworden. Und wenn du mir das früher erzählt hättest, hätte ich dich glaube ich ein bisschen ausgelacht. Erstens, was ist Money Coach, warum brauche ich das? Weil ich war ja an einem Punkt nach meinem Studium im internationaler BWL, im Bachelor und Master habe ich 6 Jahre als Investmentbankerin gearbeitet. Und damals war ich der Meinung, also von 24 bis 30 war ich der Meinung, I'm the King of the Kings und ich habe es voll drauf und ich schiebe ja jeden Tag quasi Millionen hin und her. Und ja, mein eigener Kontostand hat leider immer eine andere Nachricht gesprochen. Obwohl ich wirklich, also wenn man so die Durchschnittsgehälter sieht in Deutschland, dann habe ich wesentlich besser verdient als der Durchschnitt, schon von Anfang an. Und trotzdem war mein Konto immer leer. Und damals habe ich gedacht, das ist normal. Das ist halt so, dass am Monatsende nichts übrig bleibt. Also deshalb heißt es ja Monatsgehalt, weil es ist halt genau das Geld, was ich für einen Monat habe. Ja. Und Irgendwann habe ich so gedacht, ich will so nicht mehr leben, ich will nicht mehr so leben, und habe mich so auf meine eigene Suche gemacht nach Geld. Weil damals, ich habe in Holland studiert, und nach meinem Masterstudium hatte ich noch 42.000 Studienkredit, und die wollte die Bank auch irgendwann wieder haben, überraschenderweise. Und Ich habe dann so meinen Kredit abgezahlt, hatte mein Gehalt und habe immer gedacht, krass, jetzt habe ich irgendwie so viel gelernt und arbeite so viel und irgendwie reicht das Geld aber vorne und hinten nicht. Und habe mich so auf den Weg gemacht. Ich glaube einfach mit den Klassikern angefangen von Robert Kiyosaki, Rich Dad Poor Dad und habe wirklich in jeder freien Minute alles aufgesaugt, was ich finden konnte zum Thema Money Mindset, zum Thema Geld. Weil mich das schon, muss ich sagen, ehrlich gewohnt hat. Ja, also auf der einen Seite im Außen. Sozusagen so erfolgreich im Investmentbanking. Und im Innen habe ich mich überhaupt nicht so gefühlt. Im Innen war das immer so ein bisschen, ja, also leer und auch so ein bisschen Versagensangst, obwohl es im Außen gar nicht da war. Und ich weiß natürlich heute, es war mein Gefühl, ja, was ich einfach nur hatte. Und so habe ich mich auf den Weg gemacht und habe so diese Kombination und Du hast ja meinen Podcast erwähnt, der heißt RICH HAPPY. Und für mich gehört beides zusammen. Also ganz oft, gerade so in der spirituellen Szene, hören wir, oder allgemein: Geld macht nicht glücklich, da geht es immer nur ums Geld, dadadadada. Und für mich, diese Kombination RICH ist einmal wirklich reich auf materieller Ebene und das auf dem Konto zu haben, was ich gerne haben möchte. Und HAPPY ist sozusagen mein Reichtum im Innen. Und es gibt, wenn ich die beiden Wörter nehme, vier Kombinationen quasi. Ich kann reich und arm sein. Ich kann reich— sorry, ich kann reich und glücklich sein. Ich kann reich und unglücklich sein. Und ich kann arm und glücklich sein und arm und unglücklich sein. Und ich habe alle vier Kombinationen getestet, sehr lange in meinem Leben, und bin zu dem Entschluss gekommen, dass diese Kombination aus rich und happy mir jetzt persönlich am besten gefällt. Und das ist, was ich beibringe. Und für mich, einfach das ganz kurz zu machen, der Kontostand spiegelt immer, und das ist jetzt vielleicht ein bisschen tief, um direkt ins Gespräch einzutauchen, aber unser Kontostand spiegelt immer wieder, wie wertvoll, wie wichtig ich mich selbst nehme und meine Bedürfnisse.
Ja.
Das bringe ich bei.
Mega, da war schon total viel drin und man ist ja das auch jetzt. Unser Podcast ist ja nur zum Hören, deswegen. Du strahlst es ja einfach auch so aus. Also wenn jetzt auch, wir werden ja auch dein Instagram-Profil verlinken. Du, du bist ja einfach glücklich. Also du strahlst diese Happiness ja jeden Moment rund um dich herum aus. Und das ist, finde ich, das Wichtige, weil das so viel verknüpft ist. Wir haben gestern hier beim Abendessen ein getroffen, der ist Pilot, Privatjet-Pilot für einen deutschen Milliardär. Und der sagt, alle diese Reichen sind— und dann hat er ein Schimpfwort benutzt, Arschlöcher, hat er gesagt. Kann ich ja hier sagen, hören ja keine Kinder zu. Und das ist so dieses, also einerseits, dass die einen Menschen das so, das so, die, die so erleben. Und er sagt aber auch einen Satz danach: Die sind auch nicht glücklich. Und diese Diese Verknüpfung finde ich, ist so tief und es ist so schade, weil wir damit ja schon was kaputt machen. Entweder werden wir, werden wir materiell reich und seien dann unglücklich, unglücklich, oder wir sind glücklich, aber nicht reich. Und es ist so eine schöne und so eine, so eine wichtige Mission. Auch finde ich einfach großartig.
Ich würde gerne eine Sache dazu ergänzen, wenn es okay ist.
Bitteschön.
Sehr gerne. Mir ist es so wichtig, manchmal, wenn wir über das Thema glücklich sein reden, dann haben Leute so oft den Eindruck, ich muss jetzt die ganze Zeit irgendwie mit einem Lächeln und mit einem Strahlen durchs Leben gehen. Und das mache ich, aber nicht die ganze Zeit. Also ich habe genauso Momente, wo ich manchmal denke: Ach, also was für ein Arschloch im Auto vor mir. Oder ich hatte so eine ganz interessante Woche, wo so viele Dinge bei mir kaputt gegangen sind wie eigentlich nie. Also sowas habe ich noch nie vorher gehabt und alles in einer Woche. Also so wie Windschutzscheibe am Auto kaputt, neues Auto gehabt, am neuen Auto der Reifen platt und so weiter, so lauter Kleinigkeiten. Und alles in einer Woche. Und da habe ich auch gedacht so, hä, wo habe ich mir das jetzt gerade bestellt? Und das sind dann auch Momente, wenn so Sachen passieren, wo ich jetzt nicht sage, ach, bin ich jetzt glücklich, dass meine Windschutzscheibe zerbrochen ist, Und ich glaube, das ist so wichtig für mich, das gehört dazu, alle Gefühle zu leben. Ich habe in einer der letzten Podcastfolgen bei mir gesagt, und im Wort Gefühle steckt ja fühlen drin, also die sind zum Fühlen da, unsere Gefühle. Und das bedeutet für mich auch, wenn ich jetzt Fülle auf dem Konto stand, also Fülle im Sinne von Fülle auf dem Konto haben will, dass ich Fülle in meinen Gefühlen haben darf. Also übersetzt: Ich erlaube mir, alle Gefühle zu fühlen. Meine Wut, meine Frustration, mein Ärger, mein Glücklichsein, meine Freude, was auch immer es ist. Und ich glaube, das ist für mich, also was mich in Anführungsstrichen so glücklich macht, dass ich da keine Gefühle irgendwie unterdrücke.
Mega, mega cool, danke schön. Jetzt kommen wir mal zu einer Frage, die so für unsere Community immer sehr, sehr spannend ist, weil wir haben immer wieder Interessentinnen, hauptsächlich sind es eben Frauen, deswegen passt es ja auch so gut zu dem Thema. Die würden total gerne in eins unserer Programme kommen und haben jedoch im Moment, glauben sie, oder es ist tatsächlich so, oder sie sagen es zumindest so, dass sie es sich nicht leisten können. Sie haben den Betrag nicht verfügbar. Und, und, und, und. Was ist denn, was steckt denn da deiner Meinung nach dahinter? Jetzt verlangen wir ja keine, keine sechsstelligen Beträge oder so, sondern es sind vielleicht mal Beträge von 1.000 1.200 so was, um die es da meistens geht. Und woher kommt es, glaubst du? Und was ist so dein— vielleicht kannst du so einen kleinen Tipp raushauen, was eigentlich da, wenn jetzt jemand da zuhört und sagt: Ja, genau in der Situation bin ich gerade. Gerade. Und was kann man denn da tun?
Sprechen wir jetzt Real Talk oder soll ich die nette Antwort geben?
Ich bin ja immer für Real Talk. Von dem her.
Also es gibt ja so gerade bei Frauen zwei Lieblingsausreden, die gesellschaftlich akzeptiert sind. Eins ist sozusagen: Ich habe Kinder, also ich habe keine Zeit, weil ich habe ja Kinder. Ich schiebe alles auf meine Kinder. Und die andere Lieblingsausrede, die ist jetzt allgemeingültig: Ich habe kein Geld. Und wir sagen so oft, so schnell: Ich habe kein Geld. Doch was wirklich dahinter steckt, ist zum Beispiel in dem Fall: Ich will mir euer Coaching nicht möglich machen. Ich finde, euer Coaching ist jetzt nicht wichtig für mich. Ich nehme euer Coaching nicht als wichtig. So. Und wenn ich da jetzt mal ehrlich zu mir bin, was es ist, dann ist es ja nie das Geld. Also es hört sich so leicht an und ich kenne das, weil ich selbst Coachings gebucht habe, wo ich keinen Plan hatte, wie ich die erste Rate zahle, aber ich wusste, ich wollte das und ich habe einfach ja gesagt und habe gedacht, okay, jetzt habe ich 14 Tage Zeit, irgendwie das Geld für die erste Rate zusammenzukriegen und es hat immer wieder geklappt. Also zum einen wirklich dir zu überlegen: Ist es das Geld oder erzähle ich mir da gerade eine Geschichte? Und gerade diese Geschichte, ich habe halt kein Geld, weil es so gesellschaftlich erlaubt ist, führt so schnell dazu: Okay, ich muss mich nicht weiter mit dem Thema auseinandersetzen. Es ist ein Deckel auf dem Topf, den wir als Gesellschaft akzeptiert haben. So, und ich glaube, alle, die zuhören, sind ja jetzt hier, weil sie irgendwie ein bisschen mehr was aus ihrem Leben rausholen wollen, weil sie weiterkommen wollen, egal in welchem Lebensbereich. Und einfach so einen gesellschaftlichen Deckel auf den Topf zu machen ist kein Weg, der einen voranbringt. Und deshalb, ich würde immer ein Check-in machen, und ich nehme so gerne, vielleicht kennt die eine oder andere das auch, oder der andere, von Mel Robbins, die 5-Sekunden-Regel. Und zwar Mel Robbins hat gesagt, du stellst dir eine Ja-Nein-Frage und du zählst von 5 auf 1 runter. Und es ist ganz wichtig, dass es von 5 auf 1 ist und eine Ja-Nein-Frage, weil deine Intuition gibt dir eine Antwort und der Kopf kommt nicht so schnell hinterher. Also für alle, die es spannend— das Buch kann ich wirklich empfehlen, kannst du für unterschiedliche Sachen nehmen, aber ich nehme das zum Beispiel bei meinen Kunden. Also sag mal ein bestimmtes Coaching-Programm von dir.
Von euch die Toolbox, die Toolbox.
So, also dann würde ich zum Beispiel so anfangen. Also bislang, bis gestern habe ich mir erzählt, ich habe das Geld für die Toolbox nicht. Dann stelle ich mir jetzt die Frage, wenn ich ehrlich bin, will ich die Toolbox jetzt haben? 5, 4, 3, 2, 1. Und in dem Augenblick kommt eine Antwort bei mir. Ich habe gerade ein Ja oder Nein empfangen. So, und jetzt weiß die Person schon, jede Frau, jeder Mann, der gerade ein Ja empfangen hat. Cool, du willst die Toolbox. Also es ist was, es ist sozusagen eine Art innere Kommunikation mit deiner Seele, mit deiner Intuition, wie auch immer du es nennen willst. Aber für mich ist es der Anteil, der weiß, wie ich in Wahrheit bin, wie ich in Wahrheit wirke. Und das ist der Anteil in mir, den ich nicht belügen muss. Der lügt nicht, der ist ganz ehrlich. Cool, jetzt habe ich als Antwort bekommen: Ja, ich will die Toolbox. Und also wenn ich Nein habe, Thema abgehakt, dann weißt du, okay, die Toolbox ist jetzt nicht das für mich so. Und wie wir uns kennen, für mich kommt jetzt auch Ethik rein. So müssen wir nicht drüber sprechen, weil wir kennen uns ja bei euch genauso. Ich verkaufe niemandem was, was er tief in seiner Essenz nicht will. So, für alle, die Ja haben. Und jetzt geht es weiter in der Entscheidungsmatrix. Jetzt gucke ich auf meinen Kontostand. Habe ich das Geld für die Toolbox? Ja oder nein? So, wenn ich das Geld habe, wunderbar, dann habe ich jetzt den Mut und ich investiere und buche und kaufe. So, wenn nicht, dann stelle ich mir immer eine Frage: Wie kann ich mir das jetzt möglich machen? Und da muss ich nicht sofort eine Antwort haben. Aber ich würde mir am Tag ganz, ganz oft die Frage stellen: Wie kann ich mir jetzt sofort die Toolbox möglich machen? Und das ist aus meiner Erfahrung. Und ich habe mittlerweile wirklich einige Coachings gebucht. Wo ich das Geld nicht mal ansatzweise hatte, und ich habe einfach ja gesagt, und das Leben hat mir die Möglichkeiten dann geschickt. Also, was ich allen noch mitgeben möchte: Sag doch einfach mal ja! Sag doch einfach mal ja zum Leben, sag einfach mal ja zu den Möglichkeiten und lass dich vom Leben überraschen, was es sozusagen in seiner Toolbox hat, Ja, wie dann das Geld zu dir zusammenkommt.
Ja, sehr cool, sehr geil. Und ich jetzt, und das finde ich immer, ich finde es besonders spannend als, als Mann, diese, das ist eine, eine Begründung. Ich will es mal relativ wertfrei nennen. Eine Begründung für vieles auch immer so. Ja, mein Mann ist dagegen, der findet es Unsinn, den brauche ich auch gar nicht zu fragen, weil er das sowieso nicht mag, nicht unterstützt, was auch immer. Und glaubst du, dass die Männer tatsächlich dagegen sind? Oder ist es auch wieder nur eine Geschichte, die du dir erzählst? Eine Geschichte, ein Vorwand oder eine Begründung, die sich viele aussuchen?
Was meinst du? Also bei mir in meinem Coaching-Programm, ich arbeite ja nur mit Frauen zusammen, geht es auch immer ganz, ganz viel um Weiblichkeit, weibliche Energie und männliche Energie. Und was ist der Unterschied und wie kann ich beides nutzen? So, und für mich sind Männer und Frauen unterschiedlich. Ob ich das jetzt wahrhaben will oder nicht, für mich sind sehr unterschiedlich in ihrer Denkweise, in ihrem Handeln, wie sie Entscheidungen treffen und so weiter und so fort. So, und zum Beispiel, ich habe gelernt, und das kann ich auch aus meiner eigenen Beziehung sagen, aus meiner eigenen Erfahrung, dass jedes Mal, wenn ich zum Mann gehe, zu meinem Partner, und sage: Mensch, guck mal, da gibt es jetzt die Toolbox, Was meinst du denn, soll ich mir die buchen oder nicht? Wenn du so anfängst, sagt dein Partner immer nein.
Ja klar.
Wenn ich aber als Frau zu meinem Partner hingehe, 100% willens: Du, ich habe mich jetzt entschieden, ich kaufe jetzt die Toolbox und ich überweise es vom Gemeinschaftskonto. Ich wollte dir nur Bescheid sagen. Du, kein Mann sagt was. Weil auch in der Beziehung, Mann, und das kannst du jetzt vielleicht bestätigen, ob ich jetzt was Unfug erzähle, aber eine wichtige, ja, wie sagt man, eine Sache, die Männern wichtig ist in der Beziehung, ist, dass die eigene Frau glücklich ist.
Absolut.
So wirklich mit eines der wichtigsten Punkte, ja, wenn ein Mann seine Frau als glücklich sieht und wenn er jetzt noch erfahren darf, dass er dazu beitragen konnte und durfte, wow, er ist der Held. Ein Mann will für seine Frau in der Beziehung einfach der Held sein. Und wenn ich das jetzt so weiß, na okay, dann würde ich jetzt noch mal zu meinem Mann gehen und sagen: Ich habe mich entschieden, ich buche jetzt die Gemeckerfrei-Box und das ist wirklich wichtig für mich und ich freue mich einfach schon so drauf, dann und dann geht's los und du darfst es bezahlen. Du darfst es zum Teil unterstützen, meine Weiterbildung. So, also sich zu erlauben, Okay, ich weiß jetzt, was ist Männern wichtig in der Beziehung. Mein Mann will für mich Held sein, ist ganz wichtig für ihn. Und mein Mann will, dass ich glücklich bin. Okay, wenn ich weiß, das sind sozusagen die tiefsten inneren Werte eines Mannes in einer Partnerschaft, dann wäre ich jetzt ein kleines Schlitzohr bei solchen Dingen, die ich wirklich will, und würde genau die Karte so spielen. Und jeder Mann sagt ja.
Absolut, absolut. Und das ist ja auch nicht, also Das ist noch nicht mal manipulativ oder irgendwas, sondern das ist ja einfach nur genau das. Das ist ja einfach nur die, diese Verteilung der Energien einfach nur sinnvoll zu nutzen. Ja, ja.
Und manch einer glaubt vielleicht so ein bisschen, dass es irgendwie manipulativ. Doch gerade auf Beziehungsebene. Also ich gehe ja eine Beziehung ein, zum einen natürlich, dass ich glücklich bin. Mit dem Partner, mit dem ich eine Beziehung eingehe. Und ich gehe auch eine Beziehung ein und will, dass mein Partner glücklich ist und dass es ihm gut geht. Und für mich kann ich noch ein Buch empfehlen von Gary Chapman, 5 Sprachen der Liebe. Wenn ich jetzt weiß, was von meinem Partner die Sprache der Liebe ist, wenn ich weiß, was seine tiefsten inneren Werte sind, dann erlaube ich mir auch, diese Werte in Anführungsstrichen zu befriedigen. Aber nicht aus dem, ich will jetzt was, sondern aus Liebe und Wertschätzung für ihn. Also so, ich darf jemand anderem ein Geschenk machen.
Ja, mega. So viel schon drin hier. Das ist echt großartig. Sehr, sehr cool. Jetzt würde mich ein Thema noch interessieren und ich weiß auch, dass du da auch schon so viel drüber schon gesprochen hast und wir auch zusammen schon mal. Wir waren ja auch schon mal bei dir auf Instagram. Vor ein paar Wochen oder Monaten in einem Livestream dabei, wo wir immer wieder rausgeflogen sind, weil wir irgendwie noch in Afrika waren. Und zwar so ein bisschen Kinder und Geld. Also was kann ich denn heute? Ich glaube, es gibt viele, die merken ja schon, dass sie selber noch so ein— das ist ja, ich meine, die kommen ja dann auch zu dir und so viele Menschen, die so merken, okay, meinem eigenen Verhältnis zu Geld, da arbeite ich dran. Was kann ich denn tun? Oder wie kann ich denn bei Kindern dafür sorgen, dass die, die ja an sich schon ein ganz natürliches Verhältnis zur Fülle haben, meiner Meinung nach. Und wie bekomme ich das denn hin, dass Kinder von Haus aus mit Geld einfach schon ein cooles Verhältnis haben?
Also erst mal vorneweg, ich habe keine eigenen Kinder. Ich habe aber eine 6-jährige Nichte und die durfte ich jetzt 6 Jahre lang sehr intensiv betreuen, begleiten. Dabei haben, von der ich jedes Mal, wenn ich sie sehe, so unfassbar viel lerne. Wo ich einfach immer denke: Wow! Und mir erst wirklich am vorletzten Wochenende bewusst geworden ist, als sie hier war bei mir: Krass, unsere Kinder, die brauchen überhaupt gar kein Geldwissen. Die wissen alles. Die wissen alles. Die wissen genau, wie es geht, was sie wollen, wie sie sich das Geld möglich machen für Dinge. Die verstehen es nicht, wenn wir ihnen sagen: Das ist zu teuer, wir haben das Geld nicht. Dann sagt meine Nichte halt: Na ja, dann, hey, da ist doch ein Drucker, druck's doch! So, weißt du? Also, hä, na ja, dann fragen wir den Nachbarn halt. Irgendjemand wird schon das Geld haben. Also für die diese Möglichkeit, wir haben das Geld nicht, sie versteht es nicht, weil sie sieht überall so viel Geld und dann ist halt ja immer wieder der Impuls: Na ja, dann frage ich halt. Dumm, dumm. Ja, dann verkaufe ich halt meine selbstgemachte Limonade oder so. Weil sie hat, also sie kennt dieses dieses Konzept, es würde kein Geld geben, das gibt es nicht. Und mir wird immer wieder bewusst: Krass, sie weiß alles, sie hat alles. Eher, was kann ich jetzt auch als Tante tun, dass sie dieses Wissen behält? Und ich glaube, das ist ein wichtiger Ansatz in Bezug auf Geld. Also auch als Mutter, als Vater, was kannst du machen, um das Wissen, was dein Kind hat, dem das nicht wegzunehmen oder irgendwie zu weißt du, klein zu machen, runterzudrücken, zu sagen: Nee, wir haben jetzt aber kein Geld. Und auch wie oft sage ich das als Mutter oder als Vater: Nee, wir haben jetzt kein Geld. Aber die Antwort ist doch zum Beispiel im Supermarkt. Ja, ich war mal als Kind so: Mama, kann ich die Süßigkeiten und die? Und ich glaube, es ist schon lange her, aber bestimmt gab es auch mal die Antwort so: Ich habe das Geld nicht. Nee, oder es ist zu teuer. Doch die Antwort ist doch eigentlich, wenn wir ehrlich sind: Ich will dir das nicht kaufen. Ich will dir das nicht kaufen. Punkt. Vollständiger Satz. Ohne weil, ohne düdüdü. Und ich glaube, dahin zu kommen, dass wir wieder ehrlich mit unseren Kindern reden, was unser Wille, also unser Wille als Eltern ist, oder als jemand, der Kinder begleiten darf. Also da auch eine ehrliche Kommunikation zu haben. Check-in. So, hey, wie oft sage ich, dass kein Geld da ist, dass irgendwas teuer ist, wenn das gar nicht der Grund ist?
Ja, und da sind wir wieder bei dem, was wir vorhin hatten, mit dem, was, was ja dann, was wir Erwachsene auch vor uns selber oft so benutzen, ist wie mit den Coachings oder so. Ich habe das Geld nicht, wie praktisch, dann muss ich mich auch nicht damit auseinandersetzen, ob ich das jetzt eigentlich tatsächlich will oder ob es mir guttäte, oder muss auch nicht den Mut aufbringen, jetzt den Schritt zu gehen und zu tun.
Ja, und das ist halt einfach an der Stelle, ich kann es nicht anders sagen, es ist unfassbar bequem, dich die ganze Zeit selbst zu belügen und selbst kleinzuhalten. Ja, es ist ganz doll bequem.
Ja, weil wir es ja auch so gelernt haben. Ja klar. Ja, oder viele von uns.
Ja, und das jetzt alles einmal quasi zu entlernen und auch mal wirklich mir zu erlauben, okay, hey, warum will ich das gerade meinem Kind nicht kaufen? Warum will ich das nicht machen? Warum will ich das Coaching und Buch eigentlich nicht? Und da mal wirklich so reinzufühlen, ist wirklich anstrengend. Kann ich nicht anders sagen. Ist wirklich anstrengend am Anfang. Ja, das ist auch wieder so, wir erwarten so oft, dass unsere eigene Veränderung so eine Amazon Prime Delivery ist. Ich bestelle jetzt das und dann ist es sofort da und ich will aber auch nichts dafür machen, außer von meinem Sofa zur Tür zu gehen. Und das finde ich ein sehr hartes, maskulines Wort: Disziplin.
Ja.
Und für mich gehört es irgendwie dazu. Also, dass es mal wirklich so Anfangsenergie braucht, damit ich loskomme, damit ich in die Potten komme. Und das ist, also ich weiß nicht wie, ich habe es bei mir noch nicht anders erlebt, bei Kunden auch nicht, es ist einfach anstrengend. So, und wenn ich jetzt aber gar nicht wüsste, dass anstrengend sein schlimm ist, sondern mega cool ist, weil ich weiß, okay, wenn ich mich anstrenge und mein Bestes gebe, Dann wartet immer eine mega fette Belohnung auf mich. Na ja, dann gehe ich vielleicht ein bisschen schneller durch.
Ja klar, es ist ja ähnlich wie beim Sport, wo man ja auch ganz gerne die Anstrengung sucht, sagt okay, davon, da ist ja der Bereich, wo man entwickelt. Jetzt hat man Muhammad Ali mal gefragt worden, wie viele Liegestützen er gemacht hat. Hat er gesagt? Keine Ahnung. Wenn es wehgetan hat, habe ich noch 20 gemacht. Die davor habe ich nicht gezählt. Und das ist natürlich sehr extrem. Aber und es geht ja auch nicht darum, dass man Schmerzen leidet oder so, aber so in dem Bereich, wo es ein bisschen anstrengend wird, da ist immer halt auch der Entwicklungsbereich. Das sehe ich immer so.
Und auf Deutsch gibt es ja auch so das Wort Wachstumsschmerzen. Also da ist schon so ein bisschen was Wahres dran. Nicht, dass es schlimm ist, aber es ist halt, ich finde einfach unbequem. Wir merken halt, dass was passiert. Dass wir halt atmen, dass irgendwie, puh, dass auch nochmal Angst vielleicht vorbeikommt und ich glaube, in dem Augenblick, wenn ich einfach liebevoll mit mir rede und gucke so, hey, was will auch gerade die Angst mir sagen? Und ich habe heute gerade so einen Beitrag geschrieben, Wo ich hab's dann noch mal. Ich habe es noch nicht abgeschickt, aber ich sage schon mal, wo ich aufgeschrieben habe, sozusagen die Lieblingskompetenz der Deutschen: Am besten alles kostenlos, also minimales Investment, am besten alles kostenlos, gratis. Nichts darf Geld kosten und dann maximale Ansprüche haben und zum Teil enttäuscht sein, wenn ich keine Veränderung habe. Ja, und es geht halt nicht, dass ich Minimum reingebe und Maximum rausnehme. Also kleines Investment rein, kleines Investment zurück. Und das ist wirklich hier in den USA, ich lerne aktuell wirklich nur noch von Billionären, also amerikanischen Billionären. Und wenn es eine Sache gibt, die sich wie ein roter Faden durch alle Leben zieht, dann wie viele finanzielle Risiken sie eingegangen sind, wo sie so oft dachten, krass, ey, wenn das nicht klappt, fuck, dann fange ich von vorne an. Also wirklich bei null. Immer wieder krasses Risiko eingegangen, immer wieder geatmet und gesprungen. Und ich habe noch keine Geschichte persönlich gehört, gelesen, dass Leute besondere Resultate im Leben erreicht haben, egal auf welcher Ebene, ohne Risiko einzugehen.
Ja, mega. Und es ist auch so ein Das passt auch so zu Gemeckerfrei, weil du da im Endeffekt auch, du gehst das Risiko ein und lässt diese alten, also das, wie du es gewohnt bist, mit deinen Kindern umzugehen, mit dir selbst zu reden, mit deinem Partner zu reden. Du gibst das auf und du musst es zuerst aufgeben, bevor das Neue kommen kann. Du brauchst diesen Mut zu sagen, ich mache es anders. Und ich habe vor allen Dingen auch dann danach den Mut, im Außen das zu vertreten. Ja, weil das ist ja immer das, was dann kommt. Dann heißt es wieder: Ja, aber die Kinder müssen doch, du musst doch, du kannst doch nicht. Oder ja, auch dann kriegt auf einmal, hatten wir auch schon, ja, die Schwiegermutter mit: Was, du hast da so und so viel Geld für ein Coaching ausgegeben? Bloß für die Kinder, die werden auch so groß, ihr seid auch so groß geworden und so weiter und so fort. Das ist dieses Risiko einzugehen und den Mut zu haben. Das wird halt immer belohnt. Egal in welchem Bereich.
Das ist auch so spannend zum Thema Feedback, also, oder so Kritik, sagen wir es eher. Die geht immer von unten nach oben. Also die geht quasi von, in dem Beispiel, von der Schwiegermutter, die selbst noch nicht in sich investiert hat, geht zu der Person, die schon weiter ist auf der Reise. Also das Feedback geht dann von unten nach oben. Aber nie jemand, der mehr als du im Leben erreicht hast, würde dich dafür urteilen.
Nein, der wird dich nur feiern.
Ja, und ich sage auch immer, das ist, ich weiß nicht, bei unserer eigenen Entwicklung sind wir manchmal so blind. Also zwei Sachen: Zum einen, wenn ich jetzt zum Beispiel, angenommen, ich will Spanisch lernen, na ja, dann würde ich mir auf jeden Fall einen Lehrer holen, der Spanisch spricht, nicht der Französisch kann oder Deutsch oder Englisch. Ich will Spanisch lernen, also habe ich einen Lehrer, der Spanisch spricht. Ja. So, also auch mal zu überlegen, okay, von wem habe ich eigentlich was gelernt zum Thema Kindererziehung? Und ist es sozusagen der Spanischlehrer, der Spanisch spricht, oder habe ich was im Bereich Kindererziehung gelernt von jemandem, der Französisch spricht? Ich will meinen Kindern aber Spanisch beibringen. Würde ich schon mal die Informationen, die ich bis dato erhalten habe, in Frage stellen. Und das ist zum Beispiel auch so spannend beim Thema Geld. Warum sind Warum haben so wenig Leute wirklich wesentlich mehr Geld als andere in Deutschland oder viel Geld oder Millionen, Multimillionen, egal was wir nehmen? Ja, können ja selbst mal nehmen 10.000 auf dem Konto. Weil es kann gar nicht anders sein, weil von wem haben die meisten denn gelernt? Also ohne Wertung, aber in der Schule lernst du was über Geld von wem? Grundschullehrerin. Jetzt gucke ich mir das Gehalt einer Grundschullehrerin an und frage mich: Okay, ist die Grundschullehrerin jetzt der Spanischlehrer, der Spanisch spricht, oder vielleicht der Lehrer, der Französisch spricht. Ohne Wertung. So ist das System aufgebaut. Dann geht's weiter. Dann: Von wem kommt die komplette Geldbildung? Vom Staat. Jetzt gucke ich mir die Bilanzen des deutschen Staates an und noch die Politik. Nur mal ein Wort: Korruption. Und jetzt frage ich mich noch mal: Ah, sind es die Leute, von denen ich lernen will? Also ein Staat mit so einer hohen Staatsverschuldung, ist es derjenige, der in der Lage ist, mich finanziell in Bezug auf Geld bestmöglich aufzuklären? In meinen Augen war die Antwort nein. Und wenn ich mir jetzt aber angucke, ich lerne von jemandem, der pleite ist, ich lerne von jemandem, der hochverschuldet ist, ist es jetzt noch ein Zufall, dass ich nicht das auf dem Konto habe, was ich haben will? In meiner Welt nein. Und das war der Augenblick, wo ich ausgebrochen bin aus dem System und habe mich für meine eigene finanzielle Bildung auf den Weg gemacht. Von wem habe ich gelernt? Millionären, Multimillionären, Billionären jetzt. Und nur von diesen Leuten, die es selbst erreicht haben. Glauben die meisten Leute, ich bin ein bisschen gaga im Kopf, auf jeden Fall, ist auch okay. Nur ich weiß, es sind eh Leute, die dann in Bezug, wenn ich mich da vergleiche beim Thema Geld, nicht das auf dem Konto haben, was ich auf dem Konto habe. So, wenn wir das jetzt auf Gemeckerfrei übertragen, würde ich das genau mal so gucken: Von wem habe ich was gelernt zum Thema Kindererziehung? Ich mag schon das Wort Kindererziehung nicht, weil da in Erziehung steckt immer ziehen. Und ich habe immer das Bild, ich habe so einen Hund, den ich ziehe, der nicht laufen will. So, und ich mag Kinderbegleitung. Ja. So, und da würde ich halt schon mal überlegen, okay, vielleicht habe ich bis jetzt die verkehrten Informationen gehabt. Und das ist ja gar nicht schlimm, weil wenn ich die ganze Zeit Französisch unterrichtet worden bin, dann ist ja klar, dass ich nicht Spanisch spreche. Ah, jetzt habe ich aber realisiert, Mensch, mir wurde Französisch beigebracht, aber ich wollte doch Spanisch lernen. Abholen, dann lerne ich das jetzt von jemandem, der es kann. Und das ist so wertvoll, da einfach mal reinzugehen. Okay, von wem habe ich die Informationen bekommen? Hat die Person die Resultate, die ich gerne haben möchte. So ist es der Lehrer in der Sprache. So, und dann noch eine Sache, die alle verbindet: Alles im Leben, was wertvoll ist, hat seinen Preis.
Ja. Mega.
Und mir diesen Wert einfach auch erlauben. Und ich habe für mich vor vielen Jahren mal beschlossen, ich verdiene nur noch das Bestmögliche. Das Bestmögliche, wie ich lebe, das Bestmögliche an Essen, die bestmöglichen Beziehungen, den bestmöglichen Kontostand, also auf allen Ebenen im Leben das Bestmögliche. Und einfach so als Check-in-Frage für alle, die zuhören: Hey, nur mal liebevoll mit dir: Warum erlaube ich mir gerade nicht das Bestmögliche für mich, für meine Kinder, für meine Familie?
Deep Shit. Sehr gut. Sehr, sehr gut. Jetzt habe ich noch eine, auch wenn wir schon ganz schön lange sprechen, aber ich habe noch eine Frage und die ist mir, also ich habe eigentlich noch zwei Fragen. Die letzte hat dann mit dem Delfin zu tun, aber das heben wir uns für ganz für den Schluss dann noch auf. Und zwar haben ja viele Eltern die Sorge, dass wenn Kinder in finanzieller Fülle aufwachsen, also was sie ja häufig schon im Verhältnis, also jetzt zum Beispiel meine Kinder wachsen schon in viel größerer Fülle auf als ich vielleicht. Und ich bin jetzt auch nicht irgendwie, kann jetzt nicht behaupten, ich bin arm aufgewachsen oder so. Also ich habe schon immer wieder gehört, na, das können wir jetzt nicht, wir müssen jetzt das Haus abbezahlen. Aber so im Prinzip war das alles gut. Also nicht, nicht, nicht zu wenig oder so, nicht dass ich das Gefühl hätte, wir sind da. Aber wenn jetzt Kinder eben in finanzieller Fülle aufwachsen, haben viele die Sorge, dass sie so verweichlichen, dass sie keine Motivation mehr haben, dass sie nicht erfahren, dass man was für sein Geld tun muss oder sich Geld verdienen muss. Und meine Frage ist: Muss man Geld eigentlich verdienen? Müssen Kinder lernen, dass sie Geld verdienen müssen? Oder geht es eigentlich vielleicht sogar ganz anders?
Spannend. Ich habe mir oft in letzter Zeit die Frage gestellt, was ich meinen eigenen Kindern über Geld beibringen würde, auch gerade in dem Bezug. Und was du gerade gesagt hast, das Beispiel mit dem Haus, weißt du, das steckt ja für mich drin. Und es wäre so geil, wenn Eltern so kommunizieren könnten: Hey, unsere Priorität, meine Priorität ist gerade, das Geld, was wir haben, erst in den Hauskredit abzustecken, abzubezahlen. So, dann können wir gucken, ob noch was übrig bleibt oder nicht. So, und dann glaube ich, ganz wichtig, was ich mit meiner Nichte immer mache, ist ihr zu sagen: Hey, also klar kannst du jetzt die Barbie haben, du kannst alles haben, was du willst, doch ich bezahle sie dir nicht. So, und jetzt überlegt sie: Okay, und wenn du das nicht bezahlst, wer denn dann? Und das ist so geil zu sehen, weil diesen Muskel haben wir so trainiert in den letzten anderthalb Jahren, dass wirklich— sie ist bei meiner Schwester im Garten und die haben Zitronenbäume und sie sagt: Du, Janine, wolltest du mir neulich nicht die Barbie holen? Ich habe mir was überlegt. Guck mal, du pflückst mir jetzt die Zitronen, weil die sind ja oben am Baum. Ich mache Limonade und vorm Haus verkaufen wir die Limonade und ich nehme dann auch $3 pro Becher, und dann verkaufe ich 10, und dann habe ich meine Barbie. Und die ist so fuchsig geworden, indem sie sieht überall Möglichkeiten. Und ich glaube, das ist so wichtig zu sagen: Hey, alles ist für dich immer möglich, du kannst alles haben, was du willst. Doch Mama oder Papa oder wir sind nicht die Unlimited Bank für dich. Wir können die Unlimited Bank sein, wir müssen aber nicht.
Das ist total schön, weil das ist ja, das fördert ja auch Kreativität, ne? Genau, dann auf diese Idee zu kommen.
Und sie hat immer andere Sachen, oder sie fängt an, ihre Sticker dann zu tauschen oder ihre Barbie-Puppen mit Freunden und so. Und ich liebe das einfach zu sehen, weil, und das ist glaube ich ja ganz natürlich, also ich finde es schade, wenn es nicht so wäre, dass sie Sie kommt immer an erster Stelle zu uns und fragt. Natürlich, ist ja auch der leichteste Weg. Sie kriegt ja auch genug. Ja, das steht nicht zur Debatte. Und gleichzeitig erlaube ich mir immer mehr, auch Nein zu sagen und zu sehen, okay krass, was macht das mit ihr? Also sie ist nicht traurig, sie fängt auch nicht mehr an zu weinen, was am Anfang mal so, ach ich weine einfach und dann geben sie mir das schon, sondern sie wird jetzt richtig kreativ und das macht uns halt als Familie auch mega happy.
Ja, ja, großartig, großartig. Und ein cooler Tipp finde ich für alle da draußen. Also zieht euch das zu sagen: Ja, du kannst die Barbie haben, aber ich bezahle sie nicht. Nicht zu sagen, die ist zu teuer, nicht sagen, ich habe das Geld nicht. Das ist ja auch, das ist auch so diese, da setzt du so diese gemeckerfreie, liebevolle Klarheit um. Einfach zu sagen: Du kannst die Barbie schon haben, nur ich bezahle sie eben nicht. Und Dann passiert ja im Gehirn genau das, dass so ein Kind auch schon sagt: Okay, dann müsste ich jetzt mal überlegen, wie kann ich denn da dran kommen? Das ist großartig.
Ja, oder neulich wollte sie so ein bestimmtes Eis haben, was ich nicht hatte. Und ich hatte jetzt auch nicht die Muße, irgendwie in den Supermarkt zu gehen, das zu holen. Und so total banale Sachen muss ich eigentlich erzählen. Sitzt sie bei mir auf der Küchentheke, so auf der Insel. Und sagt: Du, Janine, ich putze jetzt deine Spüle und dann gehst du in den Supermarkt für mich.
Auch ein gutes Tauschgeschäft.
Ja, aber so ist es so. Also ich liebe das. Das habe ich auch von Herzen gern dann gemacht. Aber ich liebe diese Kreativität auch zu sehen, was so in ihr Kopf dann sprudelt. Sie denkt halt direkt in Möglichkeiten. Und das ist, was ich am Anfang meinte. Wir müssen unseren Kindern in Anführungsstrichen nichts über Geld beibringen, außer sozusagen: Hey, Mama, Papa, wir sind nicht die einzigen Geldquellen. Du hast sozusagen diesen Zapfhahn in dir auch. Und das Kind versteht es sofort und denkt: Ah, cool! Und das ist für mich Verdienen. Da steckt der Dienen drin. Ich diene. In dem Augenblick, wo sie ihr Eis von mir bekommen hat, hat sie mir gedient und die Küchenspüle geputzt. Ja, und das ist für mich Wenn wir dieses Dienen dabei bringen für Geld, in meiner Welt wird man nicht faul. Weil wenn ich diene, und ich glaube, das kannst du bestätigen, zum Beispiel mit eurer Arbeit, indem du dienst, das hat eine tiefe, tiefe Befriedigung für dich auch, so für die eigene Seele. Und das ist ein Gefühl, was wir kriegen, wenn wir anderen helfen. Und wenn wir einmal dieses Gefühl haben, wow, ich habe jemandem geholfen, und was ist passiert und hat sich da verändert, das ist was ganz anderes, hast du das Gefühl, als wenn das Geld bei dir auf dem Konto kommt. Ist eine, ja, was wir gesagt haben, rich und happy. Das eine zahlt aufs materielle Konto im Außen ein und das andere zahlt aufs Konto im Innen ein. Du willst immer beides im Balance haben, weil das ist ein krasser, nicht ein krasser Kick, aber das ist ein krasses Kribbeln am ganzen Körper, sozusagen.
Ja, ja, ja, ja. Oh, jetzt habe ich Gänsehaut. Sehr cool, sehr schön. Schon fast ein cooles Schlusswort. Aber wir sind noch neugierig. Wie kann man Delfine im Garten haben? Irgendjemand hat gesagt, du hättest Delfine im Garten. Oder hast du es sogar selber gepostet oder was?
Genau. Also ich wohne quasi so südlich von New York, so 20 Minuten mit der Fähre und direkt am Meer, am Atlantik bzw. an so einem kleinen Arm vom Atlantik. Und ich habe halt ein Beach House und das hat halt eine Dachterrasse auf 2 Etagen komplett ums Haus und ich wohne halt direkt sozusagen am Meer und da sind ganz oft Delfine, die springen. Also wirklich so picture perfect, 2, 3, weil die sind auch immer in Gruppen, springen dann so. Das war jetzt öfter schon ganz verrückt. Also es hat mich gerade am Anfang, also ich dachte, ich spinne. Ja, so Delfine im Garten, die springen. Und das hat mich so, so sehr zu Tränen gerührt.
Ja, ja, das ist einfach eine geile Vorstellung. Und ich finde es cool, weil es so ein Bild ist, was man so erreichen kann. Ja, was man so, was man so erleben kann. Einfach Delfine im Garten. Wunderschön. Liebe Janine, wenn jetzt jemand das cool fand, was ich mir eigentlich gar nicht vorstellen kann, dass es nicht passiert. Wenn jemand diese Folge hört und sagt, woah, mit Janine, da würde ich gerne mehr wissen, da würde ich gerne mehr erfahren. Wie, was sind so deine Channels? Wie kann man dich erreichen? Was kann man von dir vielleicht auch haben? Wie kann man da an dich näher rankommen? Also am besten, wir verlinken natürlich auch alles in den Shownotes dann, aber erzähl doch schon mal kurz.
Am besten einfach meine Webseite richandhappiness.com oder auf Instagram heiße ich auch so, Rich in Happiness. Und ansonsten weiß ich, wenn jemand mehr über Geld lernen möchte und wie du mehr Geld haben kannst, im Podcast Rich Happy teile ich ganz, ganz viel.
Genau, dann kann man auch in, also das darf man jetzt auch einfach sagen, man kann dann auch im Coaching-Programm mit dir zusammenarbeiten. Da geht es jetzt, das ist nur für Frauen und auch nur für Business und auch nicht für, nicht unbedingt für Einsteiger. Wenn ich das so richtig weiß, du bist ja da auch sehr, sehr klar. Das finde ich sehr bewundernswert, sehr klar. Positioniert, auch so, für wen das ist. Und genau, dürfen wir verraten, im August kommt noch ein Buch. August, glaube ich, verraten, dürfen wir schon verraten.
Und das heißt: Sei du selbst und werde reich.
Geiler Titel.
Und überraschenderweise geht es um Fülle im Außen und Fülle im Innen. Ganz überraschenderweise.
Sehr cool. Sehr, sehr cool. Genau. Also wer daran interessiert ist, folgt ihr dann am besten auch, zum Beispiel auf Instagram. Dann weiß man immer, wann das Buch, wann das Buch rauskommt, wann es es gibt, wenn man sich bestellen kann. Genau. Ja, liebe Charlene, vielen Dank für deine Zeit. Vielen Dank für diese wertvollen Insights und die wertvollen Tipps, die du uns so mitgegeben hast. Ich wünsche dir einfach alles Gute. Du hast jetzt ja noch quasi einen vollen Tag. Bei dir ist jetzt Vormittag, bei mir ist schon Nachmittag. Und ich wünsche dir einen wundervollen Tag. Vielen Dank fürs hier Dabeisein.
Herzlichen Dank. Es hat so viel Spaß gemacht.
Ja, mir auch. Tschüss.
More from Uli

Wieso du machmal dein Kind an die Wand klatschen könntest (obwohl du es liebst)









