Stop Mom-Shaming - Podcast 021

Uli Bott examines mom-shaming and the constant comparisons parents make about birth, sleep, feeding, school, and behavior. She argues every parent is already doing their best and urges listeners to trust their instincts instead of seeking external validation. She's promoting a free five-day challenge starting February 16 to practice self-compassion and redirect energy toward personal growth.
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Hallo hier bei Gemeckerfrei, dem Eltern-Podcast für dein liebevolles, entspanntes und glückliches Familienleben. Setz dich mit uns an den Tisch, wir, Uli und Bernd Bott, heißen dich herzlich willkommen.
Hallo und herzlich willkommen heute zu einer Solo-Folge mit mir, und zwar zum Thema Stop Mom Shaming. Schluss mit ätzender Konkurrenz unter Müttern, weil ehrlicherweise haben wir doch eine Meise. Oh, das reimt sich ja sogar. Also ehrlicherweise haben wir echt einen an der Waffel. Ich weiß nicht, wie es dir geht, wo es bei dir angefangen hat. Ich kann dir nur von mir erzählen, dass ich Alles, alles. Also ich habe mich für alles verantwortlich gefühlt. Also anstatt dass ich mich einfach nur gefeiert hätte dafür, dass mein Körper in der Lage war, Kinder zu bauen, habe ich mich dafür bewertet, wie die Geburten verlaufen sind. Und jetzt mal unabhängig davon, ob Spontangeburt, Kaiserschnitt, whatever, ich rede da jetzt absichtlich nicht tiefer drüber, dass du gar nichts hast, womit du dich vergleichen kannst. Aber schon allein das zeigt ja, wie krass wir im Vergleichen und im Bewerten gefangen sind, oder viele von uns wahrscheinlich. Dann geht es ja weiter. Schläft das Kind durch? Wann schläft es durch? Was isst Selber, kann man stillen, kann man nicht stillen. All diese Themen, wo Mütter sich das Leben so schwer machen, indem sie das als Erfolg oder vor allen Dingen als sich selbst als Misserfolg auslegen. Bleibt das Kind freiwillig in der Kita? Klappt die Eingewöhnung? Weint viel, weint es nicht, weint es beim Abholen, weint es beim Hinbringen, geht es nicht gerne, benutzt Schimpfwörter, schlägt, kratzt, beißt andere Kinder. Später macht es, hat es Freunde, macht seine Hausaufgaben, macht es in der Schule mit, kriegt es gute Noten, hat es tolle Hobbys, ist es sportlich, ist es musikalisch? Also all diese Dinge nehmen wir und bemessen daran unseren eigenen Wert. Und weil wir so weil wir uns da selber so unter Druck setzen und so perfektionistisch sind. Deshalb gibt es überhaupt das Phänomen des Momshamings, weil das Momshaming bedeutet ja, dass wir ätzend Konkurrenz unter Müttern betreiben, dass wir andere Mütter bewerten, abwerten, uns mit denen vergleichen. Und je nachdem, ob wir besser oder schlechter abschneiden, sozusagen sind wir besser oder Fühlen wir uns besser oder schlechter? Ja, und dieses, dieses Momshaming, diese ätzende Konkurrenz hat ihren Ursprung einfach darin, dass wir uns, dass so viele Mamas sich so sehr unter Druck setzen, anstatt einfach zu feiern, dass sie Mama sind, einfach zu feiern, dass sie Kinder geboren haben oder ein Kind geboren haben, dass sie dieses Kind ins Leben begleiten, dass sie sich darauf einlassen, mit diesem Kind zu wachsen, persönlich zu wachsen. Und egal, ob du das bewusst schon entschieden hast oder unbewusst, du gehst ja immer weiter, du suchst immer neue Wege, du gibst jeden Tag dein Bestes. Ist. Und wenn es blöd gelaufen ist, dann probierst du es am nächsten Tag noch mal neu und gibst wieder dein Bestes. Also da gibt es überhaupt keinen Grund dafür, dich als Mama oder für dein Mamasein in irgendeiner Form zu kritisieren oder schlechtzureden oder abzuwerten. Und genauso geht es eben auch Bei allen anderen Mamas, die wir beobachten, bei allen anderen Papas, die wir beobachten, geht es darum zu erkennen, die geben genauso jeden Tag, jede Sekunde, jede Minute ihr Bestes. Die handeln nach ihrer besten Option, auch wenn das vielleicht auf eine Art und Weise passiert, wo wir sagen würden, es geht doch auch anders. Aber es ist ihre beste Option und wir wissen nie. Wo die Menschen herkommen. Wir wissen nie, was die in ihrer Kindheit erlebt haben. Wir wissen nie, welche Fähigkeiten die mitbekommen haben, welche Ressourcen die mitbekommen haben, wie gut sie schon darin geschult sind, sich selbst zu reflektieren. All diese Dinge, die wissen wir einfach nicht. Ich kann nur einfach sagen, jeder, der Kinder hat und vor allem jeder, der sich so einen Podcast anhört oder sonst wie sich damit beschäftigt, wie er den Elternjob gut machen kann. Jeder von uns will das Beste für seine Kinder. Jeder von uns will das liebevollste Familienleben, das irgendwie möglich ist. Jeder von uns will glücklich sein und jeder von uns will, dass das— jeder von uns will, dass unsere Kinder gelingen, dass sie was mitnehmen in ihr Leben, was sie befähigt, ein glückliches, erfolgreiches Leben zu führen. Und dafür wollen wir und in dem Fall ich, weil ich zu dir jetzt spreche, wollen wir einfach eine Lanze brechen und wollen dich erinnern: Du bist die beste Mama. Und falls doch auch der eine oder andere Papa zuhört: Du bist der beste Papa für deine Kinder. Du machst einen großartigen Job. Du machst einen großartigen Job. Und je mehr du anfängst zu glauben, was ich gerade gesagt habe, je mehr du das fühlen kannst, dass du die beste Mama bist, dass du einen großartigen Job machst, dass du dass das, was du tust, das, was du gibst, dass das genug ist. Je mehr du das fühlst, umso mehr kannst du aufhören, andere Mütter, andere Väter, andere Eltern zu bewerten. Und dann steigst du schon aus diesem Kreislauf von Mom-Shaming. Dann hörst hörst du damit auf. Dann hörst du damit auf, Elternbett, also Familienbett höher zu gewichten als ein Babybettchen. Dann hörst du auf zu bewerten, ob das jetzt besser oder schlechter ist, wenn jemand sein Kind früh in die Kita gibt oder erst später. Dann hörst du auf, eine Meinung dazu zu haben, ob das dem Kind gerade, ob das ob es für das Kind gerade gut ist, wenn es nach der Kita weint, also ob die Mama eine gute Mama ist, weil ihr Kind nach der Kita weint, oder ob es eine schlechte Mama ist. Du hörst einfach auf, in diesen Kategorien zu denken, weil du keinen Beweis mehr dafür brauchst, dass du die beste Mama für deine Kinder bist, weil du nicht mehr im Außen abgleichen musst, um dir selber Mut zuzusprechen, sondern weil du es tief in dir weißt. Und wir von Gemeckerfrei, wir unterstützen dich einfach total gerne dabei, dass du diesen Glauben in dir wiederfindest, weil das ist das Größte überhaupt, dass dein Körper Kinder gebaut hat, dass du Kinder geboren hast, dass du Schwangerschaften ertragen, genossen, wie auch immer hast, dass dein Körper dazu in der Lage war, dass dein Körper dazu— Ich habe letztens erst noch mal wieder gelesen, wie viel Schmerzeinheiten eine Frau bei einer Geburt aushält. Und das ist ein Vielfaches von dem, was man eigentlich sagt, dass überhaupt erträglich ist. Also eigentlich müsste man sterben dabei und die wenigsten Frauen sterben dabei. Also das ist doch einfach der Wahnsinn. Dein Kind ist die Summe aus deinem Partner und dir oder aus seinem Vater und dir. Ein Unikat, ein Wunder. Und du hast dieses Wunder erschaffen. Und du hältst für dieses Wunder schlaflose Nächte aus. Du hältst es aus, wenn das Kind krank ist und du dir Sorgen machst. Du hältst es aus, wenn das Kind dich triggert bis aufs Blut und deine roten Knöpfe wie eine Orgel spielt. Und du hältst es aus. Und du guckst dahin und, und du entwickelst dich weiter und du nimmst es als Anreiz, deine alten Wunden und Verletzungen zu heilen. Und du wirst immer mehr die Mama, die du von Herzen gerne sein möchtest. Und es ist einfach genug und großartig. Und anstatt dass wir uns gegenseitig abwerten oder bewerten oder miteinander vergleichen, könntest du auch erkennen, dass wir Mamas alle eins sind. We are all one. Wir begleiten die nächste Generation Menschen ins Leben, in die Welt. Wir gestalten die Gesellschaft von morgen Dadurch, dass wir die Kinder von heute begleiten. Großartigeren Job gibt es doch gar nicht. Lasst uns einander an die Hand nehmen, lasst uns einander unterstützen, lasst uns einander supporten und lasst vor allen Dingen uns aufhören zu glauben, nur weil jemand was noch nicht kann, hätte er versagt. Sondern lass uns sehen, dass jeder kann das lernen, eine wundervolle Mama, ein wundervoller Papa zu sein. Also erst mal ist jeder, wie ich schon gesagt habe, jeder ist der beste Papa, die beste Mama für seine Kinder. Und klar, wenn du selber sagst, so wie es mir oft ging, dass ich gesagt habe, aber ich will in den Situationen nicht laut werden, ich will das anders lösen können, ich suche da neue Wege. Das ist ein bisschen so, wie wenn du beim Friseur bist. Und du probierst halt die eine Frisur aus und merkst halt dann, wenn das trocken geföhnt ist, sagst du: Ah, hier sind noch ein paar zu viele Haare und hier ist noch ein bisschen zu viel und da gefällt es mir noch nicht so gut. Und dann lässt es halt noch mal nachschneiden. Und genauso geht es Elternsein. Du guckst halt abends hin, weißt, du bist die beste Mama, der beste Papa für deine Kinder und guckst abends hin und sagst: Habe ich mich heute gemocht? War ich happy mit mir als Mama heute? Habe ich War das so, wie ich es mir vorgestellt habe? Oder ist da noch mehr möglich? Und wenn ich feststelle, da ist noch mehr möglich, dann will ich mich da ja auch hin entwickeln, einfach weil ich Spaß dran habe, besser darin zu werden. Aber nicht, weil ich es bis gestern falsch oder schlecht oder nicht richtig gemacht habe, sondern weil Leben eben Weiterentwicklung bedeutet. Und der Bernd und ich haben festgestellt und rausgefunden, wenn du gemeckerfrei bist, wenn Menschen gemeckerfrei sind, dann spart das so viel Energie. Dann ist da so viel mehr Energie am Tag übrig, die du benutzen kannst für andere Baustellen, für dein berufliches Weiterkommen, für Freundschaften, für Hobbys, für deine Person, für deine Gesundheit, für Was auch immer. Und wir machen demnächst noch mal eine Challenge, die startet am 16. Februar. Falls du jetzt also die Folge davor hörst, bist du herzlich eingeladen, gratis 5 Tage einzutauchen in die Gemeckerfrei-Energie mit ganz, ganz vielen anderen Mamas und Papas, eben diese Verbindung zu feiern, Schwesternschaft unter Mamas. Ich weiß nicht, Brüderschaft unter Vätern, weiß ich nicht, ob man das so sagt. Aber wir haben dieselben Themen, wir haben dieselben Herausforderungen und wir suchen die gleichen Lösungen. Und wir freuen uns, wenn wir dich inspirieren können, wenn du dich mit auf die Reise machst und einfach erste Schritte oder zweite, dritte, vierte Schritte hin zu deinem gemeckerfreien Alltag machen kannst, weil es einfach so viel leichter wird, wenn du dich in dich hinein entspannen kannst und in der tiefen Sicherheit und Überzeugung sein kannst, dass du in jedem Moment einen super Job machst und auch Möglichkeiten an die Hand bekommst, wie du für schwierige Situationen neue Lösungswege gehen kannst. In diesem Sinne freuen wir uns, wenn du dabei bist. Der Link zur Anmeldung ist in den Shownotes. Und dann wünschen wir dir einen wunderschönen Tag und alles Liebe. Tschüss.
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