Süßes oder Saures! - Podcast 109

Bernd and a co-host discuss letting kids decide how much Halloween candy to eat, so they learn from experience that too much sugar feels bad. The real problem isn't one-day sugar binges but hidden sugar in everyday foods like yogurt, cereal, and sauces. Strict rules backfire; instead, eat less sugar daily and let kids reset their taste buds.
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Du wirst von Zucker genauso abhängig, wie du von Drogen abhängig wirst. Also besser isst du das jetzt nicht alles auf einmal, sonst kriegst du Bauchweh und siehst du, jetzt habe ich dir doch gesagt.
Herzlich willkommen, hallo hier beim The Make-up-Frei Podcast, dem Podcast für liebevolle Beziehungen in der Familie, als Paar und mit dir selbst.
Schön, dass du wieder eingeschaltet hast. Schön, dass du hier bist heute mit einer Halloween-Folge und der Frage Süßes oder Saures. Wie geht's eigentlich mit Kindern und Süßigkeiten? Wie macht man das eigentlich an Halloween? Wie geht es eigentlich überhaupt? Wolltet ihr wissen, und wir haben gedacht, wir erzählen mal was drüber.
Was wir so gemacht haben, genau, was wir, da kommt man natürlich ins ganze Thema Ernährung und so weiter dann direkt noch mit rein.
Genau, da hatte ich erstmal bisschen Respekt davor, weil Ernährung ist ja auch so ein super aufgeladenes Thema, wo jeder für sich rausfinden darf, was gilt für ihn selbst, was gilt für dich als Family, für deine Family, was gilt für euch als gesund? Was ist euch wichtig in Bezug auf Ernährung? Was wollt ihr euren Kindern mitgeben über gesundes Essen, maßvolles Essen?
Ja, und was einfach wichtig ist: Wir sind natürlich keine Ärzte, wir machen hier auch keine Ernährungsberatung. Das ist vollkommen klar. Aus rechtlichen Gründen sagen wir das lieber bei solchen Themen, die in Richtung Gesundheit gehen. Wir erzählen einfach nur, was wir davon halten, und du kannst dir da rauspicken und als Inspiration Meditation nehmen, was du möchtest. Und natürlich kannst du dann auch auf der Plattform, wo du siehst oder hörst, uns schreiben, kommentieren, eine Frage dazu stellen, sagen, wie du es machst. Da freuen wir uns total, wenn wir da mit dir ins Gespräch kommen.
Genau, also die Frage war: Wie machen wir das denn, wenn die Kinder wollen dann Süßes sammeln gehen und dann haben die, kriegen die so einen Sack voll Kommen die mit so einem Sack voll Süßwaren zurück, meistens noch irgendwas, was die uralte Nachbarin von nebenan irgendwo seit von vor einem Jahr abgelaufen aus der hintersten Schublade gezogen hat, bis hin zu Espresso-Bonbons oder irgendwelche anderen mittelmäßigen bis auch hochwertigen und wundervollen Süßwaren. Kommen die Kids damit so Zurück und jetzt. Also die erste Frage ist ja, dürfen die sammeln gehen? Macht ihr da überhaupt mit bei diesem Trend? Und dann, wenn die sammeln gehen dürfen, was passiert denn dann eigentlich mit diesen Schätzen, mit den Errungenschaften, mit dem, ja, was da eben mit der Beute sozusagen Dürfen die das essen?
Dürfen die das gleich essen? Dürfen die es gar nicht essen? Müssen sie sich einteilen? Wie auch immer.
Wie geht es damit entspannt? Und als wir uns überlegt haben, was wir dazu erzählen, da ist mir auch noch mal so dieses Zitat eingefallen oder dieser Spruch. Ich weiß nicht, ob du das kennst. Dick wird man nicht von Weihnachten bis Neujahr, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten. Weil am Ende des Tages, wenn du mal ein paar Tage über die strenge schlägst, dann wird sich das nicht auf der Waage langfristig bemerkbar machen. Und genauso, aber wenn du lange immer ein bisschen mehr isst, als du Hunger hast, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass man das irgendwann auch irgendwie sieht, eher gegeben, will ich jetzt mal so sagen. Gibt es ja auch unterschiedliche Theorien dazu, ob man zunimmt oder nicht, ist ja auch egal. Nur einfach zu sagen, okay, davon, dass das Kind jetzt mal einen Tag oder zwei oder drei im Jahr halt Unmengen an Süßwaren isst, davon passiert jetzt mal gerade gar nichts.
Ja, in allen Bereichen gesundheitlich und für die Zähne und alles ist es eigentlich tatsächlich viel gesünder, wenn du viel auf einmal und dann wieder lange nix oder wenig oder wenig isst, anstatt eben die Gleichmäßigkeit.
Ja, und wir wollen einfach mal dich einladen, den Gedanken oder die Idee auszuprobieren, dein Kind entscheiden zu lassen, wie viel von seinen Schätzen es denn dann direkt noch am Abend oder am nächsten Tag oder überhaupt essen will. Also ihm die Hoheit über seine Schätze zu übertragen, mit dem Hintergedanken, dass das Kind dann vielleicht selber die Erfahrung macht: Ups, jetzt ist mir aber schlecht. Oh, jetzt, das hat aber gar nicht geschmeckt. Das habe ich jetzt irgendwie nur gegessen, weil irgendwie da ist. Das, also jetzt mal heute richtig viel gegessen, und dann habe ich vielleicht sogar nachts Bauchweh gehabt und konnte nicht schlafen, und da habe ich am nächsten Morgen gleich wieder weiter gegessen, und dann wurde mir richtig übel, oder so, keine Ahnung. Also die an der Stelle zu sagen, okay, das ist ein begrenzter Zeitraum, jetzt gerade hat es Kind eben diese Tasche oder Schüssel oder was auch immer voll Süßkram. Und ich bin natürlich, bin ich da als Mama oder als Papa. Und gleichzeitig halte ich mich mal mit Regulieren zurück.
Und nehme in Kauf, dass das Kind eben eine Erfahrung macht. Auch eine Erfahrung, wo es dem Kind dann erst mal nicht so gut geht. Auch das halte ich aus als Papa als Mama und sage okay, da begleite ich dich. Und ich bin jetzt auch nicht genervt davon und sage auch nicht, weil das ist das Schlimmste, was du eigentlich, fast Schlimmste, was du machen kannst. Siehste, jetzt hast du so viel Süßigkeiten. Nein, der Mensch muss eigentlich sein, wenn du willst, dass jemand was wirklich lernt und ist bei Kindern ganz stark so, dann lass sie die Schlussfolgerung selbst ziehen.
Genau, dann dauert es auch 2 oder 3 Halloweens.
Oder Halloweens und Weihnachten oder so.
Das Kind aus der Erfahrung diese Schlussfolgerung zieht. Aber die Schluss— wenn du die Schlussfolgerung für das Kind ziehst, und das ist total wichtig, deshalb mache ich das gerade noch mal groß. Wenn du die Schlussfolgerung für das Kind ziehst und da brichst du das kindliche Lernen, weil das Kind müsste dann deiner Schlussfolgerung glauben. Aber warum sollte es das tun? Schon wenn du jetzt sagst: Ja, aber warum soll ich jetzt das glauben, was ihr da sagt? Ja klar, musst du nicht, ne? Und ich, wir erwarten überhaupt nicht, dass du das glaubst. Wir sagen nur, wenn du Lust hast, probier's mal auf diese Art und Weise aus. Aber als Eltern sagen wir ja oft nicht zu den Kindern, wenn du Lust hast, probier's mal auf diese Art und Weise aus, sondern wir sagen ja, siehst, also besser isst du das jetzt nicht alles auf einmal, sonst kriegst du Bauchweh. Und siehst du, jetzt habe ich dir doch gesagt, jetzt hast du Bauchweh. Also so, ne? Und deshalb zu sagen, okay, richtiges Lernen bedeutet, ich lass das Kind sein Schlussfolgerung selber ziehen.
Eben. Und wenn es eben dreimal, viermal Bauchweh haben muss und dann irgendwann merkt, ach okay, dieses Bauchweh kommt tatsächlich von den Süßigkeiten, dann hat es halt, hat es wirklich gelernt und wird dann beim nächsten Halloween oder wann auch immer so eine Ladung Süßes vor ihm liegt, entscheiden und sagen, okay, heute probiere ich mal aus, ein bisschen weniger.
Und alles, was du verbietest, wird halt super doppelt mega extra interessant. Und das ist egal, ob das in einer Vegetarierfamilie ist. Wir hatten Freunde früher, da war das Kindergartenkind, sollte eben auch vegan essen, und sobald es im Kindergarten Frühstück gab und den Wurstteller gab, hat dieses Kind den kompletten, die komplette Fleischwurst gegessen, leergeräumt, ja, in sich hineingestopft in kürzester Zeit, weil es halt, weil das, weil das dann Verbot drauf war. Und ich erinnere mich bei mir, ne, ich, bei uns zu Hause gab es total, total wenig Süßigkeiten, ne, so nach dem Mittagessen ein, ein Gummibärchen oder zwei Smarties oder sowas, ja, also wirklich wenig. Und Süß ist bis heute das Einzige, wo ich nicht einfach immer easy weglassen kann. Also da ist dieser Mangel, den, der ist, ich esse seit Jahren kein Fleisch, ich habe, trinke keinen Alkohol, all diese Dinge, das ist überhaupt nicht schwer für mich, aber Zucker ist noch das, was mir am schwersten fällt. Und ich bin mir sicher, es hat damit zu tun, dass der immer so, dass da immer so eine Sehnsucht damit verbunden war.
Ja, genau, weil es ja oft, na, das vielleicht auch das, weil wir als Eltern ja oft uns da auch irgendwie versuchen zu disziplinieren. Und das ist ja auch so eine, das gibt einfach diesen verkrampften Umgang damit, der sich dann auch wieder überträgt.
Ja, und das ist eigentlich die Überleitung schon zu dem zweiten Teil, den wir in diesen Podcast mit reinnehmen wollten, nämlich zu sagen, okay, wenn einmal im Jahr Halloween ist oder Nikolaus oder Ostern oder was auch immer, dann lasst das Kind doch an der Stelle selbst die Entscheidungen treffen, wie viel Süßes davon jetzt essen will.
Ja, vielleicht jetzt auch unsere Geschichte raus, wenn ich mich so erinnere, am Ende des Tages Also es war ja eigentlich immer an Halloween und an Karneval, wo die mit Tütenweise dann Bonbons und so da zurückgekommen sind. Und dann, die haben an dem einen Abend so gegessen, bis sie halt nicht mehr konnten oder wollten, ja. Meistens dann danach noch irgendwas anderes gegessen, was, weil es wieder neutralisieren muss. Und dann, und dann ist da ja jetzt unter uns gesagt, kriegen die da auch ziemlich viel Schrott, ja. Also so, so dieses Zeug, was eigentlich sowieso nicht schmeckt. Also wo man vielleicht mal eins essen kann und spätestens wenn man das zweite riecht, dann reicht es einem schon. Und auch den Kindern am Ende des Tages. Und es ist also die Hälfte, mindestens die Hälfte von den ganzen Sachen ist dann am Ende. Nach 2 Wochen stand halt diese Schüssel immer noch irgendwo im Schrank und dann haben wir gesagt, will das noch jemand? Weil die guten Sachen, die guten Sachen waren natürlich schon rausgepickt. Und der Rest landet halt dann im Müll. Das ist ja dann auch besser so, als es ist jemand, der es gar nicht mag. Ja, dem es nicht gut tut.
Genau. Also das ist so der, das ist der eine Aspekt, den wir jetzt in dem, wo wir in dem Podcast drüber sprechen wollten. Und dann wollten wir den zweiten Aspekt mit reinnehmen, weil wie ich vorher schon mit diesem Spruch gesagt habe, nicht zwischen Weihnachten und Neujahr wirst du dick, sondern wenn du dick wirst von Essen, dann eher zwischen Neujahr und Weihnachten. Weil es um die Gewohnheit geht, weil es um das geht, was ist dein tägliches Normal? Und jetzt in Bezug auf Zucker und Kinder ist einfach die Frage: Was ist euer tägliches Normal? Also wie viel Zucker ist im ganz normalen Alltag in der Ernährung enthalten?
Also der ganze versteckte Zucker quasi?
Ja, der echte.
Und die gar nicht Süßigkeiten sind unter Umständen.
Ja, das auch. Aber ich meine schon auch, also ich meine beides. Ja, danke, dass du das schon aufgemacht hast. So, also zum einen wie viel Süßigkeiten konsumiert ein Kind im ganz normalen Alltag? Und gleichzeitig, wie viel, wie der Bernd schon sagt, wie viel Zucker ist versteckt noch im Alltag enthalten?
So gesunden Sachen wie Joghurt zum Beispiel, Fruchtjoghurt oder was?
Ja, oder in Müsli, oder also selbst in Zuckermais, Bio-Zuckermais im Glas, und da ist Zucker drin, wo du sagst, oder in Essiggurken oder also in jeder Fertigpizza und überall, in jedem Fertiggericht eigentlich, muss man so sagen. Genau. Und wir haben halt eine Zeit lang wirklich akribisch auf Zucker geachtet. Und wenn du Lust hast und es noch nie gemacht hast, dann mach das mal, weil es total krass, wo überall Zucker versteckt ist. Und jetzt wissen wir ja, Und da will ich jetzt gar nicht zu tief einsteigen, aber dass Zucker im Gehirn ja dieselbe Wirkung hat wie Kokain. Das bedeutet, Zucker, du wirst von Zucker genauso abhängig, wie du von Drogen abhängig wirst. Und deshalb ist halt interessant, wie viel Zucker kommt unbemerkt jeden Tag in das kindliche System, in den kindlichen Organismus. Und das kannst du natürlich für dich auch überprüfen, zu sagen, okay, wo bediene ich eigentlich meine vielleicht auch in der Kindheit entstandene Zuckersucht jeden Tag, ohne dass ich bewusst und absichtlich Süßigkeiten esse? Und wenn du Lust hast, dann geh doch einfach mal los, geh mal in deinen Vorratsschrank und guck mal rein, in welchen Produkten ist überall Zucker enthalten.
Und dann googelst du mal kurz, wie Zucker alles, was für wie Zucker heißen darf in Zutatenlisten. Das wollen wir jetzt hier nicht, da sind wir noch eine halbe Stunde beschäftigt, weil da gibt es 100.000 Begriffe. Und dann ist am Ende des Tages, wenn du bisschen ältere Kinder hast, dann mach das zusammen, weil die lernen das dann noch viel genauer. Und das war bei uns dann so, die haben schon, oh, da sind ja schon 4 Arten Zucker drin. Das ist dann, was in Zutatenlisten passiert. Du denkst, ach Zucker kommt, der erste Zucker kommt erst an 5. Stelle, aber Stelle 5 bis 10 sind Zucker. Und wenn du es zusammenrechnen würdest, wäre es schon wieder die größte Zutat, die häufigste Zutat. Ja, das ist ein spannendes Thema. Und ja, gehen einem auch so die Augen auf, dann noch mal.
Ja, genau. Und dann kannst du natürlich anfangen und überlegen und sagen, okay, jetzt haben wir eben ja schon gesagt, wir würden jetzt nicht empfehlen, mit Kindern so eine Nullzucker- Politik zu fahren, also eine Null-Zucker-Linie zu fahren, weil es eben diese, dieses, diese Sehnsucht und diesen Mangel so groß macht. Und dass das Kind dann an jedem Kiosk und überall, wo es mal über Zucker stolpert, danach lechzt und so, das will ja auch irgendwie keiner, sondern an sich wollen wir doch, dass die einen gesunden Umgang damit lernen. Und es ist mir vollkommen klar, wenn wir jetzt drüber sprechen, dass gesund für jeden von uns was anderes bedeutet. Aber Ich finde es schon cool, wenn du überhaupt anfängst, dir Gedanken darüber zu machen, wenn du sagst, okay, also ich will, ich google das auch mal, was hat Zucker eigentlich für Wirkungen, was passiert da eigentlich im System, im Gehirn, im Körper? Und dann zu sagen, okay, wie viel Bewusstheit über die Zuckermenge in unserem Alltag kann ich denn bekommen? Und Dann kannst du es vielleicht so machen, wie wir das gemacht haben, ne?
Wenn ja, du kannst so ein bisschen, ich sag das jetzt mal ein bisschen, einen trickreichen Entzug anfangen. Ja, wir haben zum Beispiel, unsere Kinder haben total gern so ein Schokomüsli gegessen. Dann haben wir erstmal geguckt, welches Schokomüsli ist denn das? Das, die, ich meine, wir haben immer Bio eingekauft, dann haben wir da halt mal geguckt, weil bloß, wenn Bio draufsteht, heißt nicht, dass es wenig Zucker hat. Das haben wir dann auch gemerkt auf der Reise. Ja, also ganz im Gegenteil, das kann auch hat also gar nichts miteinander zu tun. Und gut, dann haben wir also eins gefunden, das hatte schon mal die wenigsten Zutaten, weil das ist auch so ein Ding, je weniger Zutaten, umso weniger verarbeitet, umso gesünder, in Anführungsstrichen, gilt zumindest meistens. Und dann haben wir angefangen, das mit Haferflocken zu strecken, quasi. Ja, also wir hatten das immer so Dosen, kennt ihr so, was man halt so an Vorratsdosen hat, das dass es nicht in den Tüten irgendwo rumsteht. Und dann haben wir halt so ein bisschen Haferflocken rein vermischt. Haben wir eigentlich gar nicht groß drüber geredet und haben so versucht, den Haferflockenanteil immer ein bisschen zu erhöhen. Bis dann so Protest kam. Irgendwann ist es, glaube ich, auch aufgefallen.
Aber die haben sich gut dran gewöhnt.
Genauso mit Joghurt, mit Fruchtjoghurt.
Die haben so gerne Stracciatella-Joghurt im Glas gegessen und den haben wir dann einfach mit Naturjoghurt halt gestreckt sozusagen, um einfach, dass nicht jedes Ich-esse-Müsli schon eigentlich wieder eine Süßspeise darstellt. Und dann oder dann mit Naturjoghurt und Apfelmus oder mit Naturjoghurt und gematschter Banane statt eben mit Fruchtjoghurt oder fertigen Joghurt, der halt mit zugesetztem Zucker war, oder gefrorene Heidelbeeren zum Beispiel, die waren dann auch immer sehr beliebt im Sommer. Und das einfach auszuprobieren. Wo, also wo kannst du Produkte kaufen, wo kein Zucker drin ist, was gar nicht mal auffällt? Weil ehrlich gesagt, ob jetzt im Zucker Maiszucker ist oder nicht, wird deinen Kindern nicht auffallen, wenn du den Mais ins Essen oder auf die Pizza oder in Salat packst. Und dann also zu gucken, wo kann ich schon ohne Zucker kaufen? Dann zu gucken, okay, wo ist denn in dem, was wir so jeden Tag essen, Zucker drin.
Ja, fertige Tomatensoßen zum Beispiel sind total gefährlich. Und du kannst auch einfach passierte Tomaten kaufen. Da brauchst du ein bisschen Salz, ein bisschen Kräutermischung dazu und du hast genauso eine gute Tomatensoße, aber halt ohne Zucker. Also ohne zugesetzten Zucker. In den Tomaten ist ja auch schon Zucker drin.
Genau. Und, und da einfach zu sagen, okay, wo, wie kann ich da vielmehr in meinem Alltag eine Achtsamkeit entwickeln. Und dann kann ich total entspannt sein mit so Tagen wie Halloween, weil ich einfach sage, meine Güte, ne, also die 3 Tage im Jahr, wo die jetzt da irgendwie über die Stränge schlagen, halte ich das aus.
Und ich halte vor allem aus, dass die irgendwann an den Punkt kommt, sagen, boah, echt nicht, boah, ja, und wenn du halt zum Wenn du halt die normale, also wenn der normale Alltag relativ zuckerarm ist, dann ist ja auch der, also die, dann ist ja auch der Geschmack ganz anders. Dann ist den Kindern viel schneller was zu süß. Und das ist ja das, was du eigentlich erreichen willst. Du willst ja, dass die sagen, ich nehme sowas und ich esse es einmal und nach einmal merke ich Aus, Ende. Das ist mir echt zu süß. Oder das reicht jetzt halt. Ein zweites wäre mir jetzt zu süß. Das ist ja dann auch gut.
Ja, aber das finde ich, ist auch noch total wichtig. Vielleicht hast du das mal erlebt, dass du mal gefastet hast. Und wie süß ist der erste Apfel nach so einer Fastenphase? Ja, wo du so denkst, boah, oder dann isst du das erste Stück Brot oder die ersten Haferflocken oder was auch immer du dann halt wieder isst, wo du halt so merkst, boah, das Meine Geschmacksknospen sind komplett resettet sozusagen. Und ja, und deshalb ist der versteckte Zucker so wichtig, weil eigentlich der versteckte Zucker, der bewirkt, worauf die Geschmacksknospen deiner Kinder programmiert sind.
Das Süßnullniveau quasi.
Ja, genau, genau, das Zuckernullniveau. Ja, genau. Und Deshalb setz da an, wenn du halt da Sorge hast, dein Kind könnte zu viel Süßes essen, anstatt an diesen besonderen Tagen, wo die Kids ja eh schon überdreht und angestrengt sind, jetzt auch noch da mit Regeln und Vorgaben den Spaß zunichte zu machen bzw. den Kids auf die Nerven zu gehen oder sie halt noch zusätzlich zu stressen. Und dann kannst du dich da auch entspannen und kannst mit den Kids zusammen Spaß haben. Und dann findet ihr vielleicht zusammen raus, was von dem Zeug denn nun mal schmeckt und was eigentlich nicht schmeckt. Und wenn du selber immer noch Stress drauf hast, als allerletzten Punkt dabei, dann erlaub dir doch vielleicht selber mal im Süßigkeitenregal alles zu kaufen, was du schon immer mal essen wolltest. Und dann machst du selber deine persönliche Halloween-Party und isst So viel davon, bis du es nicht mehr sehen kannst, damit dieses kleine Kind in dir, das vielleicht so wie ich immer zu wenig Zucker gekriegt hat, endlich auch mal damit seinen Frieden schließen kann und satt sein kann. Und dann bist du mit dem Thema durch und gut ist.
Genau, in diesem Sinne, wir freuen uns auf eure Reaktionen, auf eure Kommentare, vielleicht auch eure Erfahrungsberichte von Halloween.
Genau, und wünschen euch einfach Eine superschöne Zeit, bis zum nächsten Mal. Tschüss!
Ciao! Danke fürs Zusehen. Was ist deine Meinung zu dem Thema? Was willst du uns vielleicht dazu fragen? Was willst du uns dazu sagen? Schreib's hier in die Kommentare. Wir freuen uns drauf, mit dir in Interaktion zu treten. Und wenn dir das Video gefallen hat und du ab sofort nichts mehr verpassen willst von uns, dann klick jetzt auf Abonnieren, hier oder hier, je nachdem, wo du es gerade anguckst. Vielen Dank und alles Liebe bis zum nächsten Mal.
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