Trennung ist die dümmste Lösung - Podcast 154

In diesem 154. Episode des Gemeckerfrei‑Podcasts diskutieren die Gründer Uli Bott und Bernd, warum eine Trennung in einer langjährigen Partnerschaft meist die dümmste Idee ist. Sie beginnen mit der Beobachtung, dass Menschen häufig ihre eigenen Gefühle auf das Verhalten des Partners projizieren und daraus schließen, dass der Partner sie nicht mehr liebt. Diese Projektion ist eine "fiese Falle", weil das eigentliche Problem nicht das Umfeld, sondern das eigene innere Erleben ist. Sie vergleichen das Verlassen einer Partnerschaft mit dem Unvorstellbaren, ein Kind aus der Familie zu entfernen, und fragen, warum wir Beziehungen leichter aufgeben als Eltern‑Kinder‑Bindungen. Weiterhin erklären sie, dass Konflikte und "Trigger" meist das Aufsteigen von sogenannten Samskaras – eingeschlossenen, unverarbeiteten Emotionen aus der Kindheit – signalisieren. Der Partner fungiert dabei als "Arschengel", der bewusst oder unbewusst diese Emotionen hervorruft, um Heilungsprozesse zu ermöglichen. Sie kritisieren das Ausleben von Wut oder Frust als ineffektive Lösung und betonen, dass das bewusste Erkennen und Aufarbeiten der Trigger zu persönlichem Wachstum führt. Der Podcast warnt davor, dass das Verlassen des Partners lediglich ein Fluchtmechanismus ist, der zu einer Wiederholung desselben Musters in zukünftigen Beziehungen führt. Stattdessen plädieren sie für ein gemeinsames, bewusstes Arbeiten an den Triggern, das zu tieferer Verbundenheit, gegenseitigem Erkennen und einer "Goldgrube" an erfüllender Partnerschaft führen kann. Abschließend laden sie die Hörer ein, ihr Coaching‑Angebot zu nutzen, um die Beziehung aktiv zu verbessern, anstatt sie zu beenden.
Chapters
Du fühlst dich nicht schlecht wegen der Person, sondern du fühlst dich schlecht, weil du das, was die Person tut, auf eine bestimmte Art und Weise interpretierst und daraus machst, dass der dich nicht liebt, die dich nicht mehr sieht, ihr nicht mehr zusammenpasst, du dich entliebt hast und die ganze Latte, die da dranhängt. Nur du bist die Person, die gleich bleibt.
Und das ist halt die fiese Falle.
Herzlich willkommen hier beim Gemeckerfrei-Podcast, dem Podcast für liebevolle Beziehungen in der Familie, als Paar und mit dir selbst.
Und wir sind Uli und Bernd, wir sind die Gründer von Gemeckerfrei, ja, wir sind Spiegel-Bestseller-Autoren, Coaches und ja, freuen uns, dass du heute hier bist. Vielleicht zum ersten Mal, vielleicht auch schon mehrmals.
Genau. Und wir wollen heute mal über Beziehungen sprechen, über die Paarbeziehung und über die Trennung.
Warum das eine dumme Idee ist.
Wenn nicht sogar die dümmste.
Die allerdümmste.
Absolut.
Aus unserer Sicht.
Genau. Und wenn du Bock auf unsere Sicht hast, dann freuen wir uns, wenn du dabei bleibst, uns zuhörst und uns natürlich auch gerne dein Feedback dazu gibst.
Und vielleicht auch jetzt, wenn dich das schon triggert, dann gleich noch mal kurz durchatmest und so offen bist und das einfach mal anhörst und dich darauf einlässt.
Genau, weil vielleicht gehörst du zu den Menschen, die immer wieder auch darüber nachdenken, ob es nicht besser wäre, sich zu trennen, ob das so eine gute Entscheidung war. Den Typ zu heiraten, die Type, die Type, da in dieser Beziehung zu sein, ob es wirklich, also sagen, also was weiß ich, vielleicht sagst du, wir haben uns irgendwie nichts mehr zu sagen, der Alltag ist irgendwie nur anstrengend, mit den Kids sind wir uns nicht einig, wenn wir miteinander in Kontakt sind, dann knallt es eigentlich, also irgendwie macht es ja so keinen Spaß und vielleicht dann eben auch keinen Sinn mehr. Vielleicht ist der eine oder andere dabei, der irgendwie solche Gedanken kennt, vielleicht alle Gedanken, die ich aufgezählt habe, oder vielleicht einige, einen davon. Und es ist ja auch so, in unserer Welt ist es ja mittlerweile eigentlich, also wir kommen uns schon immer wieder vor wie die Aliens, weil wir 30 Jahre zusammen sind und sagen, es wird jeden Tag noch schöner und wir sind jeden Tag noch verliebter, weil es in unserer Welt ja irgendwie total normal geworden ist, sich zu trennen.
Ja, es ist ja auch, ne, also sowohl im Freundes- und Bekanntenkreis wirst du es auch kennen, aber das ist ja auch egal, wenn du, du guckst irgendwie, du irgendwelche Filme anschaust, Bücher liest, ja, aber auch, wie heißen die so, bekannte so Schauspieler oder so was, Celebrities oder was, ne, heißt auch ständig hier Trennung, da neuer Partner, ne. Whatsoever. Also es ist so eine, ich glaube, wenn man sich noch dazu den Gedanken macht, dass man das, Trennung vielleicht eine coole Idee wäre, dann sieht man es ja noch öfter. Es ist ja so, ne, wie wenn man schwanger wird und dann auf einmal sieht man lauter Schwangere. Und, und dadurch wird's ja noch dazu bestärkt, ja. Und wir wollen halt so bisschen mal drauf eingehen, warum eigentlich dann viele sich wieder trennen, wenn sie sich getrennt haben, neue Beziehung und wieder trennen. Und Warum es eigentlich nicht geiler wird, sondern eben die dümmste Idee ist aus unserer Sicht.
Ja, also weil ich meine, lass uns mal noch einen Aspekt damit reinbringen, weil wir sind ja von der Ursprungsidee hier Elterncoaches. Und wenn du an deine Kinder denkst, du kommst doch nicht auf die Idee, dich von deinen Kindern zu trennen, nur weil sie dir mal auf den Senkel gehen. Das würdest du doch nie machen. Und wieso machen wir das bei Menschen, für die wir uns bewusst entschieden haben? Weil ich meine, ja, du hast dich vielleicht auch bewusst für ein Kind entschieden, aber du wusstest ja nicht, was da für eine Wundertüte rauskommt, sozusagen, ne? Aber den Menschen, mit dem du dich entschieden hast, dein Leben zu verbringen, den kanntest du ja da schon und hast dich eine bewusste Entscheidung getroffen. Und warum kommen wir dahin, dass wir Partnerschaften in Frage stellen, während wir Elternschaften eigentlich nicht, oder zumindest weniger in Frage stellen. Und jetzt lass uns einfach mal, das ist als so als erster Gedanke, und jetzt lass uns einfach mal darauf eingehen, warum aus unserer Sicht Trennung die dümmste Idee ist.
Und da kannst du jetzt mal drüber nachdenken, was eigentlich, wann denkst du selber vielleicht an Trennung? Es wird ja meistens irgendeine Situation sein, wo dich der Partner triggert, wo dich irgendwas nervt oder stört, was auch nicht so viel anders ist wie triggern, wo du enttäuscht bist, wo du traurig bist, du dich nicht gesehen fühlst, nicht wertgeschätzt fühlst.
Was ich oft erlebe, viele Menschen wollen aus Beziehungen flüchten, um der Erste zu sein, der geht. Bevor der andere Schluss macht, mache ich lieber selber Schluss, weil dann ist nicht so schmerzhaft, weil dann habe ich es wenigstens noch selber in der Hand.
Ja, ja, ist das eigentlich so Verlustangst ein bisschen, oder ja, die Angst vor dem Verlassenwerden?
Aber du hast ja gesagt, Gefühle, die man so hat, wann man über Trennung nachdenkt. Also du denkst nicht über Trennung nach, Wenn ihr gerade den ersten schönen Sonntag seit Monaten miteinander verbracht habt, oder wenn ihr den ersten guten Sex seit Langem hattet, oder whatever, dann denkt doch keiner über Trennung nach, sondern das machst du in Situationen, in denen du dich selber nicht gut fühlst.
Und das Wichtige waren zwei D in deinem Satz. Du dich.
Weil wenn du dich jetzt trennst, was passiert dann? Und ist mir schon klar, niemand trennt sich leichtfertig. Nur was passiert, wenn du dich jetzt trennst?
Es gibt einfach einen, ein Faktor, der bleibt gleich, und der bist du selbst.
Ja, nachdem niemand Gefühle in dich reintun kann, wirst du nicht glücklicher werden, wenn du die Person aus deinem Leben verbandst, durch die du dich von der, weil du glaubst, du fühlst dich schlecht wegen der Person, aber du fühlst dich nicht schlecht wegen der Person, sondern du fühlst dich schlecht, weil du das, was die Person tut, auf eine bestimmte Art und Weise interpretierst und daraus machst, dass der dich nicht liebt, die dich nicht mehr sieht, ihr nicht mehr zusammenpasst, du dich entliebt hast und die ganze Latte, die da dran hängt. Nur du bist die Person, die gleich bleibt. Und das ist halt die fiese Falle, weil wir, wir wollen uns aus einer Situation, in der wir uns nicht wohlfühlen, befreien, indem wir das Umfeld verändern. Dabei müssten wir uns selber verändern. Fällt uns da ein gutes Beispiel dazu ein, noch aus irgendeinem anderen Lebensbereich?
Ja, es ist ein bisschen so, kann jetzt auch sein, der hinkt, aber es ist ein bisschen so, wenn du sagst, ich esse zu viel, ich brauche eine neue Küche. Ja, oder einen kleineren Kühlschrank.
Ja, genau, das passt eigentlich, ne? Ich esse zu viel, ich brauche einen kleineren Kühlschrank. Also an der völlig, an der Stelle angesetzt, wo du gar nicht wirklich die Lösung finden kannst, weil im ersten Moment ja vielleicht schon, weil der Trigger dann nicht mehr da ist, aber an dir und in dir wann du dich von anderen Menschen wertgeschätzt fühlst, wann du dich gesehen fühlst, wie du dich geliebt fühlst, da hat sich überhaupt nichts geändert. Und jetzt wollen wir dich einfach einladen, da mal ein bisschen tiefer reinzutauchen. Jetzt wird es schon ein bisschen coachisch, aber dafür kannst du, wenn du gut aufpasst, richtig viel mitnehmen, weil Schau, ich habe gerade schon kurz gesagt, niemand kann Gefühle in dich reintun. Das bedeutet, ganz unabhängig davon, wie sich dein Partner oder deine Partnerin verhält, bist du die Person, die sich entscheidet, wie sie sich deshalb fühlt. Und das kennen wir alle. Vielleicht von deinen Kindern kennst du es vielleicht besser, aber wir kennen Momente, da regen wir uns über bestimmte Dinge auf, und es gibt die, gibt Momente, da sind wir, da haben wir Komplimente gekriegt, vielleicht eine Gehaltserhöhung gekriegt, vielleicht hat uns eine gute Freundin seit langem wieder angerufen, und es sind lauter Dinge passiert, die uns gut fühlen lassen. Und dann, wenn dann das Kind, der Partner, die Partnerin dasselbe tut, regt uns überhaupt nicht auf, weil unsere Grundstimmung ist gelassen und ruhig und ausgeglichen. Und dann sehen wir vielleicht die Schuhe unterm Tisch oder das dreckige Geschirr in der Spüle oder die Kaffeemaschine auf der Spülmaschine, die nicht zugeschraubte Zahnpastatube, whatever. Und dann denken wir uns vielleicht gar nichts dabei, oder wir denken nur kurz: Ach, guck an, da liegt's wieder. Schrauben es schnell zu, räumen es schnell weg, aber sind nicht davon angefressen. An Tagen, an denen es einem eh schon schlecht geht, sind solche Sachen doch ein wunderbarer Grund, sich richtig beschissen zu fühlen, auszuflippen, rumzuschreien, sich triggern zu lassen und so weiter. Und das hast du schon erlebt, und deshalb weißt du, dass du deine Gefühle selbst machst, dass du bewusst oder unbewusst selbst entscheidest, wie du dich in einem bestimmten Moment fühlen willst. Und manchmal nutzen wir eben unseren Partner, um uns schlecht fühlen zu können, um uns endlich mal wieder schlecht fühlen zu können, oder um uns aufregen zu können, um den Frust, der in uns steckt, irgendwie loswerden zu können. Und dann machen wir den anderen dafür verantwortlich, dass, weil der sich so benimmt, wir ja gar nicht anders können, als uns aufzuregen. Aber das stimmt ja gar nicht. Was passiert? Lass uns mal dahin gucken, lass uns mal psychologisch dahin gucken, was passiert. Wenn der andere dich triggert, weil jetzt sagst du vielleicht irgendwas zu mir und ich merke, wie es in mir explodiert. Das bedeutet, ganz rational betrachtet, dass eine Emotion in mir resoniert, also dass ich eine Emotion in mir fühlen kann. Und meistens sind die negativen Emotionen, oder immer die negativen Emotionen, sind immer eingeschlossene Emotionen von früher, weil wir alle aus unserer Kindheit, aus unserem bisherigen Leben, wir haben alle Sachen erlebt, die wir nicht bewältigen konnten, die, die uns überfordert haben, mit denen wir nicht klargekommen sind. Und da haben wir sogenannte Samskaras gebildet, eingeschlossene Emotionen, die um sich selbst kreisend. Kannst du dir vorstellen, wie wirklich so ein Strudel, so ein Energiestrudel, deshalb mache ich auch so die Handbewegung dazu, das kreist so um sich selbst, die Energie kreist um sich selbst und dadurch kann die Energie nicht mehr von oben nach unten ungestört durchfließen und du bist im Alltag erschöpfter, als du gerne wärst. Und diese Samskaras haben wir alle in uns, solange bis wir sie aufgelöst haben. Nur Das ist uns nicht bewusst, weil wir haben das ins Unterbewusstsein verdrängt.
Und wir lösen sie nicht auf, indem wir diese Emotionen ausleben. Das ist ganz wichtig, weil du gerade gesagt hast, weil du ja gerade noch von Frust geredet hattest, da wollte ich dich nicht unterbrechen. Aber das Ding, das ist natürlich eine Lügengeschichte. Und das weißt du eigentlich auch selber wahrscheinlich aus der Erfahrung, wenn man ganz ehrlich zu sich selbst ist, dass man Frust nicht loswird, indem man ihn an den anderen auslässt.
Also, lass uns mal festhalten: Du hast also eingeschlossene Emotionen in dir, das haben wir alle, das ist erstmal überhaupt nicht schlimm. Wenn der andere dich triggert, dann bedeutet es nur, dass eine eingeschlossene Emotion aus dem Unterbewusstsein aufsteigt, weil sie jetzt bereit ist, losgelassen zu werden und bearbeitet zu werden. Aber bearbeiten tust du sie nicht, das, wie der Bernd gerade gesagt hat, indem du jetzt dieses Gefühl volle Kanne auslebst und sagst, ich bin jetzt wütend, weil da ist eine eingeschlossene Emotion in mir, und ich würde jetzt so lange rum, bis die weg ist. Weil schau, sonst wärst du ja nie wieder wütend, weil du warst ja garantiert schon oft wütend, und wenn du es ausgelebt hättest, wäre es ja weg. So, oder ärgerlich oder traurig oder frustriert, nimm, was du möchtest. So, also Ausleben bringt nichts, bringt dich nicht weiter. Nur klar zu haben, also da ist diese eingeschlossene Emotion, die wird durch deinen Partner getriggert, dann fühlst du, kommt die aus dem Unterbewusstsein hoch, und du fühlst diese Emotion. Und eigentlich ist das ein riesengroßes Geschenk, das dir dein Partner da gerade macht, weil der triggert was in dir an, das, was aus dem Unterbewusstsein hochkommen kann und heilen kann. Nur was wir jetzt machen, ist, was Menschen oft tun, ist zu sagen, boah, der triggert mich so, ich kann das nicht aushalten, ich muss weg.
Und was ja passiert, also jetzt, wenn man das noch mal, wenn man es noch mal kosmisch oder, oder karmisch oder wie auch immer du das am liebsten siehst, aber noch mal global quasi betrachtet, dann hast du ja einen Partner, der ist schon zu dir gekommen, um dir dabei zu helfen, bestimmte Emotionen loszuwerden. Deswegen wird eine Person wie dein Partner, das kann aber mit Kollegen auch mal passieren oder mit Kindern oder mit Verwandten, mit wem auch immer, ja, ist jeder wahrscheinlich für eine Emotion in dir da, und der Partner vielleicht auch für mehrere. Deswegen hast du dir auch den für so eine enge Beziehung ausgesucht, und deswegen ist es kein Wunder, dass dich immer wieder das Gleiche nervt an diesem alten Sack.
Genau, weil der andere, dein, deine Lieblings, deine engsten Lieblingsmenschen sind deine Arschengel. Die helfen dir, alte Wunden zu heilen, die helfen dir, alten Scheiß loszuwerden, die helfen dir, dass du in tiefen Frieden mit dir selbst kommen kannst, dass du in dieses All-Eins-Gefühl mit dir kommen kannst. Nur das kann nicht funktionieren, wenn du Trigger als Probleme betrachtest, vor denen du wegläufst.
Und eine Trennung wäre Weglaufen.
Absolut, eine Trennung ist Weglaufen. Und jetzt, also jetzt kommt da der Partner und nimmt es auf sich, dass er dich triggert, damit du in dir was heilen kannst. Und du zeigst ihm den Stinkefinger und sagst, mit dir will ich nichts zu tun haben, das ist mir zu anstrengend, das ist mir zu schwer, das ist mir zu dumm, das ist mir zu, weiß ich nicht, ich gehe, ich suche mir jemand anderen. Und dann sagt der Partner, also im Unterbewusstsein, na toll, dafür habe ich jetzt, also es war eigentlich ein Liebesdienst und jetzt habe ich voll einen auf die Zwölf gekriegt. Und dein System sagt, Mist, wir wollten das doch heilen, wir wollten das doch auflösen und jetzt ist sie wieder weggerannt oder er.
Jetzt macht dein System noch was ganz Spannendes, weil es sagt sich, na gut, Dann muss jetzt der Nächste her, der das, der uns dabei unterstützt.
Und jetzt verliebst du dich als Nächstes in jemanden, der auf eine andere Art und Weise genau dieselben Trigger in dir wieder wachkitzeln wird. Nicht sofort im ersten, vielleicht nicht sofort im ersten Jahr, vielleicht auch nicht in den ersten 3 Jahren, aber irgendwann wird der Punkt kommen, wo der andere dieselben Trigger feuert, befeuert an, weil das ist ja das, was in dir nach Lösung schreit. Und du wirst dir immer jemanden suchen, du wirst immer jemanden attraktiv finden, der dir unbewusst verspricht, dich da zu triggern.
Und andersrum ja genauso, machst ja mit deinem Partner genau das Gleiche.
Genau, und jetzt einfach zu sehen, wenn ihr euch triggert, dann macht ihr euch ein riesengroßes Geschenk. Und Triggern kann eben aktiv sein, aber Triggern kann auch sein, wenn der andere sich entzieht, wenn ihr, wenn irgendwie keine Gemeinschaft mehr stattfindet, dann triggert das ja zum Beispiel das Gefühl von nicht wertgeschätzt, sich nicht wertgeschätzt fühlen, oder die Angst vor Verlassenwerden oder Einsamkeit, die Angst Vor mangelnder Verbindung, also da sind ja ganz viele Sachen.
Das dürfen auch diese zurückgezogenen Gefühle sein, ne. Wir haben jetzt viel über Wut oder Frustration geredet, was zu Streit führt, was jetzt offensichtlicher ist, aber es ist genauso, ne. Der andere triggert auch so ein Gefühl, ja, was, was in dir, was mit deinem Selbstwert zu tun hat.
Entfremdung ist auch was, was ist auch ein Trigger. Sagen, okay, wie sehr lasse ich mich ein, bin ich, ne, So, und einfach zu sehen, der andere ist ein Arschengel. Warum würdest du einen Engel aus deinem Leben verbannen wollen? Warum glaubst du, es wird besser, wenn der Arschengel nicht mehr da ist? Aus unserer Sicht einfach die dümmste Idee, weil der andere ist extra dafür da. Das ist ein Riesengeschenk, das der dir macht, dass er das auf sich nimmt, dich zu triggern, damit du heilen und wachsen kannst. Und wenn du es aus der Perspektive betrachtest, dann kannst du dem anderen sogar dafür dankbar sein, dass er dich triggert. Ihr könnt gemeinsam Wege finden, wie ihr diese Trigger auflöst, wie ihr die eingeschlossenen Emotionen loslasst. Dabei helfen wir natürlich im Coaching. Das ist jetzt für Podcast way too much, aber das ist, das ist das was wir tun, was wir gemacht haben und was dadurch passiert ist, dass mit der Zeit diese eingeschlossenen Emotionen einfach aufgelöst sind. Und dann gibt's nichts mehr, wo man sich triggert. Also wir triggern uns nicht mehr. Also nicht, dass— also müsst echt scharf nachdenken, und dann fällt mir immer noch nichts ein. Ja, weil wir einfach— aber was wir gleichzeitig gemacht haben, ist— und das, das ist das, weshalb so eine langjährige Beziehung einfach so ein riesengroßes Geschenk ist, weil du kannst auf eine Art und Weise zusammenwachsen und kannst auf eine Art und Weise eben diese Trigger auflösen und, und immer heiler werden, dass du in dem Miteinander Ebenen erreichst, von denen kannst du in kurzen oder kürzeren Verbindungen halt nur träumen, weil, weil da noch gar nicht dieses, dieses gegenseitige Einandererkennen, also na, ich erkenne mich in Bernd und der Bernd erkennt sich in mir so. Und, und das braucht einfach eine Basis, und die wächst einfach mit der Zeit. Und deshalb sind wir totale Verfechter von einer Entscheidung, von der committeden Entscheidung für den Menschen, der jetzt an deiner Seite ist. Und du kannst, ihr könnt, und egal ob du alleine losgehst oder ihr zusammen losgeht, ihr könnt aus dieser Beziehung egal wo ihr heute steht, eine Goldgrube machen. Etwas, was euch bis zum Anschlag erfüllt und was sich einfach nach Vollendung anfühlt. Anders kann ich es nicht beschreiben.
Ja, das hast du sehr schön gesagt.
Also von dem her, Trennung ist die dümmste Idee. Wenn deine Beziehung nicht so schön ist, wie du sie gerne hättest, dann geh los und mach sie schön. Yes, und wenn du gern Hilfe dabei hättest, kommst du zu uns und lässt dir helfen. Fertig, aus. Alles Liebe.
In diesem Sinn, vielen Dank fürs Zuhören und Zuschauen. Genau, bis dann, bald.
Tschüss. Ciao.
Danke fürs Zusehen. Was ist deine Meinung zu dem Thema? Was willst du uns vielleicht dazu fragen? Was willst du uns dazu sagen? Schreib's hier in die Kommentare. Wir freuen uns drauf, mit dir in Interaktion zu treten. Und wenn dir das Video gefallen hat und du ab sofort nichts mehr verpassen willst von uns, dann klick jetzt auf Abonnieren, hier oder hier, je nachdem, wo du es gerade anguckst. Vielen Dank und alles Liebe bis zum nächsten Mal.
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