War ab Tag 1 bei euch alles #gemeckerfrei®? - Die ehrliche Antwort

Founders Uli and Bernd Bott explain that going complaint-free wasn't instant. They needed a full commitment, honest self-assessment, and practice like learning any physical skill. Partial decisions don't work; you need guided practice and feedback to build the skill step by step.
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Wir haben ja in unserer, unter unseren Teilnehmern in der Community gefragt, was sie gerne so von uns wissen wollen. Und heute machen wir mal wieder eine Folge, wo wir eine oder vielleicht auch mehrere Fragen, schauen wir mal, wie viel wir schaffen, weil wir immer ziemlich viel dazu erzählen haben, diese Fragen beantworten. Und das ist natürlich auch für dich, wenn du noch kein Teilnehmer bei uns bist, vielleicht ganz spannend. Wir arbeiten natürlich auch immer ein bisschen Nuggets raus, was man vielleicht daraus lernen kann oder was du mitnehmen kannst.
Herzlich willkommen hier beim Gemeckerfrei-Podcast, dem Podcast für liebevolle Beziehungen in der Familie, als Paar und mit dir selbst. Wir sind Uli und Bernd Bott, wir sind die Gründer von Gemeckerfrei und Eltern von 4 Kindern, und wir sind mehrfache Spiegel-Bestseller-Autoren, und wir haben schon tausende Eltern dabei begleitet, ihr liebevolles, gemeckerfreies Familienleben zu erschaffen, und Du bist hier richtig, wenn du zu den Eltern gehörst, die wissen wollen, wie Elternsein heute wirklich geht. Die keine Lust haben auf autoritäres, veraltetes Erziehungsverhalten, aber auch nicht Gentle Parenting Gedöns, Weichspülpädagogik leben wollen. Sondern wenn du wissen willst, wie geht Elternsein heute liebevoll klar und so, dass alle Beteiligten davon profitieren.
Genau. Und ich habe mein Handy in der Hand, weil da die Fragen drin sind und die—
Oh, das ist ein Zauberhandy. Da kommt jetzt eine Frage rausgesprungen. Was ist die nächste Frage? Ich bin ganz gespannt.
Ging es ab dem Tag, an dem ihr beschlossen habt, in eurer Familie 100% gemeckerfrei zu leben, auch wirklich immer gemeckerfrei zu leben? Nö.
Genau.
Voll gefährlich.
Frage beantwortet.
Frage beantwortet. Ja, warum nicht? Weil das war natürlich erst mal nur die Entscheidung.
Ja.
Und dann ging es ja darum zu lernen, zu experimentieren, rauszufinden, Rückschläge zu erleben und auszuhalten und den Weg zu gehen. Dass wir überhaupt erst mal dahin gekommen sind, dass wir die Personen geworden sind, also wir beide die Personen geworden sind, die das überhaupt erst können.
Ja, voll. Also ich meine, das ist, wie der Bernd sagt, aber ich würde das gerne einfach noch mal so— lass uns da noch ein bisschen bleiben, weil ich glaube, dass das— ich wollte ja nur zu sagen, absolut. Also und das ist nämlich auch so spannend, weil ich hatte das eben mit unseren Teilnehmern gerade jetzt in einem der letzten Calls so, diese: Ja, ich habe die Entscheidung ja schon zehnmal getroffen, aber es ist immer noch nicht so. Also erstens ist eine Entscheidung der Startpunkt und zweitens darf man halt auch mal so total ehrlich sein, was das, ob das wirklich eine committed, eindeutige Entscheidung ist, weil viele Menschen, die treffen eine Entscheidung. Ich hatte dann auch eine Teilnehmerin, habe gesagt, ja, zu wie viel Prozent, mit wie viel Prozent hast du denn diese Entscheidung getroffen? Und dann hat sie gesagt 75%. und eine Entscheidung, die du zu 75 triffst, ist halt nicht eine Entscheidung. Weil wenn du zu 75 entscheidest, vom Stuhl aufzustehen, bleibst du halt am Ende sitzen, weil aufstehen geht halt nur, wenn du wirklich aufstehst. Und wenn du nur eine Dreiviertelentscheidung triffst, heißt es im Umkehrschluss, du triffst die Entscheidung, es nicht zu tun.
Genau.
Also im Status quo zu bleiben. Wenn du nicht, wenn du nicht eine 100%-Entscheidung triffst, dann heißt das halt im Umkehrschluss: Du bleibst da, wo du bisher warst. Fertig. Es verändert sich nichts. Und das, was wir halt an der Stelle, als wir entschieden, das, was wir so als unseren letzten Wendepunkt betrachten, das war halt der Moment, wo wir wirklich nicht nur gesagt haben, wir hätten es gern anders, es muss anders gehen, wir wünschen uns, es wäre schöner, was auch immer, sondern in dem Moment haben wir einfach entschieden, dass uns das nicht mehr passiert. Und also in dieser, in dieser, wie soll ich sagen, in dieser Intensität ist es uns auch nicht mehr passiert. Ja, also das kann man schon sagen, dass so wie wir an der Stelle geflippt waren, als wir dieses Erlebnis hatten und als wir die Entscheidung getroffen haben, so sind wir nicht mehr geflippt. Das ist nicht mehr passiert danach.
Wobei das ja auch nicht der Anfang der Entscheidung war.
Nein.
An sich ist die, also das ist ja das, was du gesagt hast, manchmal, also In so Geschichten, die man so erzählt, die man auch in Podcasts hört und so, ist ja oft sozusagen, ja, und dann habe ich die Entscheidung getroffen und ab dann habe ich das so gemacht. So, das ist so ein Hollywood-Moment. Im echten Leben sind diese Hollywood-Momente, ziehen sich eigentlich immer über längere Zeiträume auch hinweg, weil du halt schon mal eine Entscheidung triffst, sagst, ja, so will ich es nicht mehr machen, so will ich es nicht mehr haben. Ich will es eigentlich friedlicher, ich will es So und so. Und dann arbeitest du dich halt so hin.
Und es hat oft auch, das erleben wir ja auch immer wieder, das geht oft auch einher mit so einem Hingabemoment. Also wo mal so ein Moment passiert, wo man so sagt: Okay, also ich bin jetzt auch bereit, alles zu verlieren. Also ich weiß einfach nicht mehr weiter. Und das hatten wir in dem Moment. War so ein Moment, wo wir halt so, wo wir Also ich bin mit meinem Latein am Ende.
Ja, so geht es nicht.
Nicht nur so geht es nicht, sondern ich will jetzt an der Stelle nicht zu sehr ins Detail gehen, weil wir auch da unsere Kinder entsprechend schützen wollen mit dem, was wir halt öffentlich rausgeben. Aber da war ein Moment, wo ich auch in Kauf genommen hätte, als Mama gescheitert zu sein.
Das war am Ende der Wendepunkt.
Das war der Wendepunkt. Weil auf der einen Seite in Kauf zu nehmen, gescheitert zu sein und im nächsten Moment zu sagen, das passiert mir nie wieder, ich kriege das irgendwie hin. Also aus dem heraus diese Entscheidung zu treffen, die halt dann wirklich so committed war, dass da halt kein Blatt mehr dazwischen gepasst hat. Und dann klar, dann gab es trotzdem, also das war von gemeckerfrei, wie wir heute gemeckerfrei sind, halt immer noch meilenweit entfernt, weil wir es halt nicht konnten.
Absolut.
Weil wir nicht wussten, wie es geht. Also dann haben wir halt geübt, trainiert, ausprobiert, so wie du gesagt hast. Und dann wurde es halt immer— und dann ist es halt schleichend immer besser geworden, sodass wir halt irgendwann dann— und das war jetzt nicht lange Zeit, also das kam dann relativ schnell, dass wir so zurückgeschaut haben und gesagt haben, krass, also da haben sich unsere Kinder dann noch mal gestritten. Und dann haben wir so abends zusammengesessen und gesagt, krass, wann war eigentlich der letzte Streit? Und dann haben wir so zurücküberlegt und dann haben wir festgestellt, dass es 5 Monate her war, seit die sich das letzte Mal gestritten hatten. Und dann haben wir gedacht, krass, wenn das jetzt schon 5 Monate geht, okay, so Dann, was ist denn dann noch möglich? Ja, so, was ist dann noch möglich? Und dadurch hat sich halt so unser Vertrauen auch darin gewachsen, dass halt auch Leben ohne Geschwisterstreit, dass das also, dass das nicht nur irgendwie so eine fiktive, blödsinnige Idee in meinem Kopf ist, sondern dass das halt in der Realität tatsächlich möglich ist. Und halt auch immer weniger, es wurde halt dann auch immer weniger, dass wir den Eindruck hatten, wir müssten laut werden, um uns irgendwie Gehör zu verschaffen. Wir haben halt andere Wege gefunden, anders, unser Miteinander halt anders gestaltet. Ja, so finde ich, war das halt ein Prozess. Genau. Und selbst wenn du jetzt entscheidest, dass du gemeckerfrei wirst, dann finde ich, gehören da halt verschiedene Dinge noch dazu. Weil zum einen gehört dazu, dass du halt erst mal rausfindest für dich, wann ist eine Entscheidung wirklich eine 100%-Entscheidung? Und da ist halt auch total wichtig, dass du dir nicht selber in die Tasche lügst, weil in die, also weil Wenn deine Entscheidung eine 100%-Entscheidung ist, dann müssen sehr schnell die Ergebnisse in deinem Leben sich verändern. Und wenn die Ergebnisse in deinem Leben gleich bleiben, dann kannst du sehr sicher sein, dass es keine committed 100%-Entscheidung gewesen ist. So leid es mir tut. Und das ist der eine Aspekt, zu sagen, okay, ist es überhaupt eine committed Entscheidung? Und der zweite Aspekt ist, kann ich, weiß ich überhaupt genug, also habe ich genug Fähigkeiten? Weil ich kann jetzt heute sagen, ich kann mich mit 100% dazu committen und entscheiden, dass ich jetzt Triathlet werde, und ich kann bestimmte Dinge anfangen zu trainieren. Ich habe gestern mit einer Teilnehmerin über Triathlon geredet, deshalb jetzt gerade, ich finde es gerade so Spannend Triathlon. So, und jetzt weiß ich, was weiß ich, Joggen ist jetzt was, das erfordert jetzt in meiner Welt nicht besonders große Fähigkeiten außer halt die Kondition. So, Rennradfahren, glaube, habe ich noch nie gemacht, muss ich ehrlich gestehen. Und ist jetzt auf jeden Fall was, was ich erst mal lernen müsste. Und was ich besonders überhaupt nicht kann, ist Kraulschwimmen. Da würde ich halt einfach untergehen, weil ich kann halt nur Brustschwimmen bis jetzt und Das müsste ich halt lernen. Und jetzt, da hilft mir die tausendfach committed Entscheidung, Triathletin werden zu wollen, hilft mir halt nix, wenn ich halt nicht mir selber eingestehe, dass ich da bestimmte Dinge, die dafür erforderlich sind, noch nicht kann. Und da brauche ich halt jemand, der mir hilft und mir zeigt, wie das geht, um das halt zu lernen. Das werde ich auch nicht mit YouTube-Videos lernen, das, da werde ich halt jemanden brauchen. Und genauso ist es halt beim Gemecker-Frei.
Genau, das Verstehen, das haben wir in unserer Gesellschaft, ist das Verständnis von Lernen einfach komplett kaputt, weil wir nicht mehr das, weil wir gerade bei so jetzt bei so was wie Triathlon, bei Kraulschwimmen oder so, da verstehen das die meisten Menschen noch. Wenn ich sage, hast du schon mal Gitarre, kannst du Gitarre spielen? Nein, sage ich, okay, hier triff mal die Entscheidung, jetzt Gitarre spielen zu können. Sagt er, ich weiß trotzdem noch nicht, warum ich die in die Hand nehmen muss. So, da verstehen wir, das ist eine motorische Fähigkeit, das ist irgendwie klar. Malen, also jetzt, oder Zeichnen, also sowas zum Beispiel. Ich weiß gar nicht, ob das Gebäude ist, auch egal. So, das, da versteht man, okay, das muss man erst lernen, das kann man nicht. Aber es ist halt genauso bei diesen, ich nenne das mal eine mentale Fähigkeit, vielleicht gemeckerfrei oder so, das ist genauso ein, das ist auch eine Art Handwerk, also vielleicht eine Art Kopfwerk quasi sozusagen, ja. Und das musst du halt genauso lernen, weil du musst dann, du hast immer alte Gewohnheiten, die sind blöd. Das wäre jetzt beim Kraulschwimmen, dass du halt falsch im Wasser liegst, weil du dich nicht gerade genug hinlegst, zum Beispiel. Weil du vom Brustschwimmen irgendwie das anders gewohnt bist, ne, dass du und so weiter. Das heißt, du musst dir immer, egal was du machst, alte Sachen abgewöhnen, neue Sachen angewöhnen, und das dauert seine Zeit. Und da brauchst du eine Begleitung, die dir sagt, schau, so geht's, so geht's nicht. Weil hast du schon mal so Kinder gesehen, die Kraulschwimmen gelernt haben, einfach weil sie es mal irgendwo gesehen haben, die da so mit dem Kopf und dann paddeln die halt so bisschen mit den Armen rum? Damit kann man schon nicht untergehen, aber das ist halt kein Kraulen, ja.
Und das bringt dich nicht dahin, dass du irgendwie diese Kilometer, die du dafür Triathlon schwimmst, Du musst irgendwie schwimmen können, kommst du überhaupt nicht vom Fleck.
Das ist eigentlich nur eine Möglichkeit, um über Wasser zu bleiben, aber nicht um nach vorne zu kommen. So, das ist, und so ist es halt genauso bei Gemeckerfrei. Das ist halt einfach eine Methode, das ist eine Haltung, das ist eine, das sind Kommunikationstechniken und so weiter und so fort. Eine Fähigkeit, die aus vielen kleinen Sachen wieder besteht, die du einfach lernen musst, Schritt für Schritt.
Ja, voll.
Und das mussten wir auch, wir mussten danach experimentieren, was alles schon Schrott ist von unseren Ideen und wie das so richtig geht. Und jetzt inzwischen ist es halt eine sehr ausgefeilte Methode, die sich auch immer noch weiterentwickelt, weil wir uns auch immer noch weiterentwickeln. Es wird immer noch besser.
Ja klar, logisch. Nur eben das wäre halt fatal, den Glauben zu haben oder die Idee zu entwickeln, zu sagen, nur weil ich es entschieden habe, ist es dann auf einmal so.
Ja, genau.
Nee, nee, genau.
Also eine Frage kriegen wir heute auf jeden Fall noch unter.
Meinst du, wir kriegen noch eine unter?
Ja, das ist auch diese, auch bisschen einfacher. Also eigentlich eine Doppel- bis Einfach Frage, ich versuch's mal zusammenzufassen. Als Erstes geht's an dich, geht quasi an uns. Liebe Uli, in welchen Momenten kannst du so richtig gut entspannen? Was macht dir zurzeit so richtig viel Spaß, wovon du nicht genug bekommen kannst? Genau, wir machen mal Stopp da, weil da kommt dann noch eine Frage, die hat aber schon wieder mehr mit mir zu tun.
Was, wo, also die zweite Frage kann ich besser beantworten. Was macht, was, wovon kann ich nicht genug bekommen?
Ich liebe Yoga. Yoga.
Ich bin so happy, dass wir wieder zu Hause sind und dass ich wieder zu meinem wundervollen indischen Yogalehrer gehen kann. Und mir tut zwar heute alles weh, aber gestern war die erste Stunde. Aber ich könnte das wirklich, also ich kann die Menschen, die sagen, sie machen 4 Stunden Sport am Tag, die kann ich sehr fühlen, weil also unter 2 Stunden finde ich Einfach schaffe ich oft noch nicht, mir so viel Zeit dafür zu nehmen. Aber das, also ich liebe das einfach, meinen Körper zu bewegen. Ich liebe das und da besser zu werden. Genau. Was ist, wovon kann ich noch nicht genug bekommen? Ich glaube, das merkt man auch. Also ich mache das, was wir machen mit Gemeckerfrei einfach. Unfassbar gerne. Also ich kann, und das ist ganz unterschiedlich, wenn ich gerade einen Workshop vorbereite, dann habe ich voll Spaß daran, einen Workshop vorzubereiten, wenn ich, und tauche dann da ein. Wenn ich ein Coaching-Call machen darf, bin ich glücklich. Finde auch das jetzt hier gerade cool, weil jetzt kann ich Zeit mit dir verbringen. Jetzt ist natürlich, wovon kann ich noch nicht genug bekommen, von dir. Es wird schleimig, würden die Kinder sagen.
Mehr wollen wir nicht wissen.
Ja, ich bin natürlich auch total angefixt wieder von Meditieren, weil das einfach, weil ich liebe, wie sich das anfühlt. Ja, man könnte, das ist also quasi diese Liste, du merkst schon, ich könnte auch darüber eine halbe Stunde sprechen, weil ich halt total viele Dinge total gerne mache.
Eigentlich die allermeisten Sachen, die du machst.
Gibt eigentlich nichts, was ich nicht gerne mache. Also ich mache nichts, was ich nicht gerne mache.
Genau, das ist so rum, ne?
Ich mache nichts, was ich nicht gerne mache.
Das ist halt unser Leben, das ist halt das, was dass wir halt irgendwann, das war auch ein Weg.
Ja, voll.
Das war auch ein Weg. Und da sind wir halt heute.
Ja. Und die Dinge, die ich halt, also es ist halt immer so, wenn es halt mal Sachen sind, die halt getan werden müssen. Also was weiß ich, als wir jetzt halt unterwegs waren, weil wir hier nicht sein wollten wegen diesem Krieg und so. Da mussten wir halt zum Beispiel selber wieder Wäsche machen. Wäsche machen war halt früher immer so mein, wie sagt man da, dieser Gegner, da gibt es doch so ein Wort.
Endgegner.
Endgegner, ja genau. Ich habe das gehasst. Für 6 Leute Wäsche, das hat mich einfach überlastet, obwohl ich dann auch gerne mal gebügelt habe und so. Aber so diese Wäscheberge, die waren einfach irre. Ja, so, und dann mussten wir halt auch wieder Wäsche machen. Und das ist jetzt nicht per se meine Lieblingstätigkeit, aber wenn ich entscheide, die Wäsche selber zu machen, weil ich halt vielleicht auch gerade niemand habe, der die für mich macht und so weiter, dann mache ich das gerne. Ja, ich bin nicht bereit, meine Zeit— da kann ich eigentlich für uns beide sprechen. Ja, wir sind nicht bereit, unsere Zeit mit Tätigkeiten zu füllen, die wir nicht gerne tun. Also entweder mache ich es sowieso von Haus aus, aus super gerne. Oder wenn es Dinge sind, die ich nicht von Haus aus super gerne mache, dann finde ich einen Weg, wie ich die gerne, wie ich das mag. Und wenn mir das nicht gelingt, darf ich es nicht tun.
Oder wenn es zu viel Aufwand ist, oder wenn es halt einfach geht. Also der jetzt so im Normalfall, wenn jetzt nicht so eine Ausnahmesituation ist wie die letzten 3 Monate, wo wir einfach ja nicht da sein konnten, wo wir sonst sind. Im Normalfall ist es ja so, wenn wir jetzt wissen, okay, Wäsche machen wir alle nicht gerne, dann gucken wir halt, wie kriegen wir das los? Also wie kann das jemand anders für uns machen? Nur falls das eben nicht geht, aus irgendeinem Grund oder mal nicht geht, dann kriegen wir uns halt dahin, trotzdem das gerne zu machen.
Ja, ich würde sogar erweitern. Also jetzt, als wir jetzt zum Beispiel in Spanien waren oder so, oder in Deutschland waren, dann Mir wäre das halt, also, das fällt mir tendenziell schon leicht, Dinge, die dann getan werden müssen, halt auch gerne zu tun. Ja, das habe ich halt. Also das ist jetzt nicht nur so, ich mache es halt gerne, weil ich habe jetzt gerade keinen anderen Weg gefunden, sondern, also ich, das gehört vielleicht auch so in unsere Geschichte. Ich weiß, dass wir da früher oft auch Diskussionen geführt haben, weil ich das eigentlich schon immer so mache, dass ich sage, ist doch, also ich kann doch alles gerne tun. Ich kann doch, ich kann das doch schön. Ich kann mir doch was dran, ich kann doch auch am Abspülen was finden, warum ich das gerne tue. Und am Ende des Tages könnte ich heute auch noch gerne Wäsche machen. Aber weil halt auch mein Tag nur 24 Stunden hat, source ich halt das aus, was mir auf der Skala am wenigsten Freude macht oder Ja. Und um vielleicht noch auf die erste Frage zu antworten, das finde ich deutlich schwieriger. Wobei kann ich besonders gut entspannen? Also ich habe überhaupt— Ich weiß schon zu essen. Ja, beim Meditieren, im Spa, beim Yoga.
Ja, beim Meditieren und bei guten Massagen.
Ja.
Also wenn du von einer guten Massage wiederkommst, dann sagst du immer, ich war so entspannt, das war so schön.
Ja, okay, z.B. Ja, das kann sein. Ich, ich, ich, wo ich gerade so ein bisschen dran hänge, ist, dass ich tendenziell überhaupt nicht das Bedürfnis habe, ich muss mich irgendwie entspannen. Ja. Also ich weiß halt, dass mir Massagen guttun.
Ja, das ist glaube ich damit gemeint. Und das ist schon, da kommst du schon so und sagst es wirklich auch. Da sagst du so, oh, das war cool, das hat mich so entspannt und so, weil du halt auch manchmal verspannt bist. Dann natürlich so, wie wir alle das sind.
Logisch, klar.
Wir sitzen ja auch immer ziemlich viel am Laptop und so. Das ist so eine Krankheit an unserem Job natürlich.
Ja.
Oder an unserer Arbeit, ist ja kein Job, aber halt an dem, was wir so tun, sitzen wir halt leider ziemlich viel. Und so, da passiert das halt so, dass du von sowas kommst.
Aber es ist gerade, glaube ich, es hat vielleicht auch damit zu tun, weil ich mich gerade nicht verspannt oder angespannt fühle, kriege ich gerade nicht so einen guten Zugang zu entspannen. Aber das stimmt schon, wenn wir jetzt so eine krasse Challenge-Woche hatten und ich so wenig geschlafen habe oder nach so Reisetagen viel im Flugzeug gesessen sind oder so, doch. Ach ja, dann stimmt das. Noch eine Frage?
Ja, die andere, der zweite Teil der Frage an dich war quasi, ob du auch ein Instrument gelernt hast und ob wir beide mal zusammen Musik gemacht haben. Also wir haben im Chor zusammen gesungen in der Schule, aber das war es auch.
Nein, nein, das stimmt nicht.
Du wolltest mal noch Gitarre von mir lernen.
Ja, erstens, als wir da im Chor gesungen haben, als wir dann zusammen waren, hast du versucht, mir Gesangsunterricht zu geben. Unterricht zu geben.
Ja, ja, das stimmt, das kann sein.
Und dann habe ich mal, wollte ich mal Gitarre lernen. Das war so ein 6-Wochen-Experiment.
Aber wir haben jetzt nicht, also außer im Chorsingen haben wir jetzt, und halt Weihnachtslieder und so mit den Kindern und sowas zu machen, haben wir jetzt nie zusammen.
Ich bin echt nicht begabt darin.
Ja, das würde ich gar nicht mal sagen, aber da, also nicht richtig rausgeholt worden.
Ja, und das ist halt einfach so, dass das halt schon eher Damals fand ich das schon eher frustrierend, wenn ich mich da so gequält habe und du dann immer so: „Ist doch ganz einfach, so geht das." Nein, nein.
Du bist einfach nicht der gute Musiklehrer.
Nein, darum geht es ja gar nicht. Aber dir ist das halt einfach, also das ist dir einfach total leicht gefallen. Und mir halt, ich hatte halt nicht den Glauben daran, dass mir das leicht fällt. Ja. Ich wollte ja mal virtuose Klavierpianistin werden. Ich hatte ja mal in der Schule so eine, bei so einem Schulkonzert habe ich mal so einer Pianistin zugehört. Dann habe ich gedacht, boah, das will ich auch lernen, das ist ja total toll. Das war das Weihnachtskonzert.
Ich weiß auch, wer die Pianistin war und ich weiß, wie die gequält worden ist von ihrer Mutter, dass die so gut war und was die für einen Struggle hatte später.
Und ich habe die Weihnachtsferien über benutzt, also die Weihnachtsferien lang hat meine Motivation angehalten, auf dem Keyboard zu versuchen, eine virtuose Pianistin zu werden. Ich bin gescheitert.
Und dann war noch die Frage an mich, ob ich noch ab und an Musik mache, welche Stücke ich am liebsten spiele und so weiter. Also ich mache tatsächlich fast gar keine Musik mehr. Also das hat mich auch überrascht, aber das war so, so, als wäre so ein Kapitel abgeschlossen. Also ich trommle noch viel auf allen Dingen, die mir so unterkommen.
Ich liebe, wenn er singt.
Ja, aber ich mache das tatsächlich nur noch sehr, sehr, sehr, sehr selten. Und was war die Frage noch? Welche Stücke ich am liebsten spielte? Coole Stücke, das ist unendlich. Ich war da sehr wenig festgelegt. Also ich Ich bin selber Fan von so 70er, 80er, eher noch 70er bluesig, soulig Sachen. Aber ich habe ja Partymusik gemacht. Wir haben ja alles gespielt, von Hildegard Knef bis zu Chart-Songs-Kram haben wir alles gemacht. Und ich konnte an allem Spaß haben, sonst hätte es nicht funktioniert. Das ist genau deswegen, kann ich dazu nicht so genau was sagen. Welche andere Leidenschaft hat sich seither noch entwickelt?
Ich weiß was.
Uli. Ja, ja, diese Leidenschaft, diese wunderschöne Leidenschaft hier wird immer mehr.
Ich weiß noch was anderes.
Seitdem ich mit Musik aufgehört habe, An sich ja auch die ganze Persönlichkeitsentwicklung, Meditation und sowas. Ich bin jetzt aber gespannt, was du sagst. Ich will gar nicht weiter reden. Ach so, was meinst du noch?
Ja, ich finde, ich finde das halt, dass es halt eine volle Leidenschaft von dir ist, so dieses unser Business voranzubringen. Und also genau diese, diese alles, und Das schließt so ein bisschen den Kreis zu dieser Folge, die wir gemacht haben, wie wir uns kennengelernt haben, weil das, was wir da erzählt haben, wie du halt in der Schule effizient warst, das ist halt total krass, wie du das halt im Business umsetzt, wie du halt alles automatisierst, wie du halt schon immer alles vereinfachst, wie also, dass jeder, der irgendwie technisch irgendeine Ahnung hat, der in unser Business reinkommt als Mitarbeiter, Mitarbeiter oder von außen oder so, die schlackern alle immer nur mit den Ohren, wie das aufgesetzt ist. Und da kannst du wirklich, da kannst du, oder wie, als du jetzt die neue Uli AI programmiert hast oder so.
Ja, solche Sachen. Ich mag es halt, neue Sachen zu erschaffen. Ich mag es, neue Sachen zu erschaffen. Ich mag es, da Dinge zu optimieren, Dinge zu verbessern. Das liebe ich. Ja, das ist eine Leidenschaft. Und Sport. Ich gehe Total gerne ins Gym. Mir geht es genauso, dass ich gerne dafür 2 oder 3 Stunden am Tag Zeit hätte. Und ja, liebe das auch so, die ganzen Ernährungs-, Gesundheitsthemen und so. Das ist auch schon— ich habe so viele Nahrungsergänzungsmittel und immer wenn ich irgendwo was Neues lese, dann muss ich das bestellen. Dann lachen schon wieder alle: Oh, Papa wieder Pillen bestellt. Ich verliere manchmal selber leicht den Überblick.
Aber dann nimmt er immer noch mit Vorliebe von allem die doppelte Dosis.
Ja, ich bin so ein Typ. Also da gibt es halt schon, wenn ich mal, also ich hatte mal Mittelohrentzündung, da habe ich Schmerzmittel gebraucht. Dann hat der Arzt gesagt, ja, nimm mal 2 davon. Ich so, 2 davon, das tut immer noch genauso weh. Und dann habe ich halt so lange genommen, bis mehr war. Also bei der Tagesdosis hat es angefangen zu wirken.
Genau so ist das.
Ja, wir sind schon wieder fertig.
Ja, ich finde, war sehr was jetzt bei unseren Leidenschaften zu kurz gekommen ist, sind unsere Kinder. Weil das ist natürlich so, die stehen eigentlich schon fast an ganz oben.
Ganz oben. Wir stehen, wir und die Kinder, also wir beide, unsere gegenseitige Leidenschaft und die Leidenschaft für die Kinder, glaube ich, steht ganz oben.
Und das wollte ich jetzt nicht unerwähnt lassen.
Und Reisen natürlich. Wir reisen halt auch für unser Leben.
Kann. Aber wie gesagt, das war ja das, wo ich vorher gesagt habe, ich kann eigentlich gar nicht aufhören, Leidenschaften aufzuzählen, weil es Essen von mir, Gott sei Dank sieht man es mir nicht ganz so an. Gut, aber ich würde sagen, wir machen hier mal ein Punkt, weil sonst schon wieder so lang geworden, die Folge.
In diesem Sinne, alles Liebe, bis zum nächsten Mal, ciao!
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Wieso du machmal dein Kind an die Wand klatschen könntest (obwohl du es liebst)









