Warum ER es schätzt wenn SIE sich gut tut - Podcast 164

Bernd Bott explains why men benefit when their partners take time for themselves: stress spreads through families, but so does calm. He offers practical strategies like scheduled child-free time and fathers taking primary responsibility, which also strengthens father-child bonds.
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Wenn der eine gestresst ist, wirkt sich das auf den anderen auch aus. Und wenn der eine entspannt ist und es dem einen besser geht, dann geht es auch gleich beiden besser und der ganzen Family. Unsere Mission bei Gemeckerfrei ist ja, dass es allen gut geht, dass alle Bedürfnisse erfüllt werden und dass so alle gemeinsam ein geiles Leben leben können. Hallo und herzlich willkommen hier beim Gemeckerfrei Podcast, dem Podcast für liebevolle Beziehungen als Paar, in der Familie und mit dir selbst. Ich bin Bernd Bott. Zusammen mit meiner Frau Uli sind wir die Gründer von Gemeckerfrei. Wir sind Eltern von 4 gemeinsamen Kindern und Spiegel-Bestseller-Autoren und haben jetzt in der Zeit mit Gemeckerfrei schon Tausenden und Tausenden Menschen geholfen, sich ein liebevolleres Familienleben, intensivere, schönere Beziehungen und einen gelassenen, entspannten Alltag zu zu erschaffen. Und das ist unser Podcast. Und falls du das erste Mal da bist, dann freut mich, dass du uns gefunden hast, dass du mich gefunden hast. Ich rede von uns und bin allein. Ja, das ist heute eine Solofolge, sonst sind wir oft zu zweit oder die meiste Zeit hier zu zweit, aber manchmal machen wir einfach Folgen alleine, und das ist heute eine solche. Es geht um ein spannendes Thema, ein Thema, das ich sehr, sehr gerne mag, über das ich sehr gerne rede, weil ich weiß, dass es Thema ist, bei dem viele Paare Missverständnisse haben und deswegen strange umsetzen oder gar nicht umsetzen. Und was dann passiert, ist, dass es der ganzen Familie nicht so gut geht, weil eben da Dinge nicht passieren oder auf eine Art passieren, wie sie keinem gut tun. Und das ist irgendwie schade. Und unsere, unsere Mission bei Gemeckerfrei ist ja, dass es allen gut geht, dass alle Bedürfnisse erfüllt werden, dass es Kindern gut geht, dass es Eltern gut geht, dass es den Eltern als Paar gut geht, dass es der Mama gut geht als Frau, dass es dem Papa gut geht als Mann und dass so alle gemeinsam ein geiles Leben leben können in coolen Beziehungen, die lange andauern zu den Kindern, weil wir sind ja nicht nur Eltern von Kindern, bis sie 18 sind, sondern wir sind ja noch viel länger Eltern von erwachsenen Kindern. Und am Ende des Tages ist alles, was du mit dem 1-jährigen, 2-jährigen, 3-jährigen, 5-jährigen, 9-jährigen, 13-jährigen und so weiter erlebst, alles was du tust in der Zeit, ist an sich die Grundlage als Beziehungsaufbau für die spätere Beziehung. Lass dir das gesagt sein von mir, wo ich schon, mein ältester Sohn ist jetzt 25, Der wird auch schon wieder bald Vater und da verändert sich wieder die Beziehung. Aber das ist wunderschön, wenn man da gut aufgebaut hat bis dahin und dann immer noch, immer noch oder erst recht eine coole, schöne, enge Beziehung zueinander hat. So, jetzt sage ich endlich, worum es geht. Du hast den Titel ja vielleicht schon gelesen, vielleicht auch nicht, dann ist es jetzt besonders cool, weil ich dich ein bisschen auf die Folter gespannt habe. Und zwar geht es heute darum, warum er das schätzt, wenn sie sich gut tut. Also warum er, der Mann, das schätzt, der Partner, wenn sie, die Frau, die Mutter, die Mama, sich gut tut. Und das Ganze hat natürlich so ein paar Aspekte, die möchte ich einfach erstmal beleuchten. Und zwar switche ich immer bisschen hin und her. Mal sage ich was, mal sage ich was, was aus Männersicht da wichtig ist und was was es dir bringt, wenn du deine Frau dabei unterstützt, dass sie sich Zeit nimmt für sich, dass sie mal weg kann ohne die Kids und so weiter. Und mal sage ich auch zu dir als Frau, als Mama, was es dir bringt, wenn du es auch annimmst und wie du es annehmen solltest und wie ihr dann in den Situationen vielleicht auch noch dahin kommt, dass ihr das beide genießen könnt, weil darum geht es nämlich am Ende des Tages, dass beide was davon haben. Und eine Sache ist einfach total wichtig zu verstehen: Männer wollen immer Dinge lösen. Männer wollen Probleme lösen. Nicht unbedingt immer so viel drüber reden, das müssen wir manchmal lernen, weil es auch wichtig ist, drüber zu reden, aber prinzipiell wollen wir Dinge lösen und wir wollen Wenn wir merken, wenn ein Mann merkt, dass es seiner Partnerin nicht so gut geht, dass sie nicht so viel Energie hat, dass sie müde ist, dass sie k.o. ist, dass sie gestresst ist und so weiter, dann versucht er oder will er in Wahrheit gerne das Problem für sie lösen in irgendeiner Form. Und das kann sich auf ganz verschiedene Arten äußern. Also das kann einerseits passieren, dass er sagt: Ja, da musst du halt mit den Kindern ein bisschen strenger sein, oder da musst du dies, oder da musst du das. Und andererseits kann es auch sein: Na ja, dann fahr doch mal weg, mach doch mal das, mach doch mal solches. Und jetzt passiert es ganz oft, dass es für die Frau, für die Partnerin, nicht, die kann es nicht so gut annehmen, aus verschiedenen Gründen. Manchmal sind die Lösungsvorschläge von uns Männern auch einfach ein bisschen platt oder vielleicht halt nicht das, was es eigentlich braucht. Weil wir ja, wir Menschen gehen ja immer von uns selbst aus. Wir gehen immer davon aus, dass alle so sind wie wir. Und wenn wir jetzt denken, naja, für mich wäre es geil, ich könnte mich mal mit einer Tüte Chips vor den Fernseher knallen abends, dann schlage ich vielleicht das dem anderen vor, um sich zu erholen. Das ist es aber nicht. Deswegen wäre da als Erstes, wenn du jetzt als Mann bemerkst, dass deine Vorschläge, die du so machst, nicht auf offene Ohren stößen, mal zu sagen, okay, was, mal überlegen. Ich könnte ja auch die Frage stellen, ich könnte sagen, Schatz, was Was bräuchtest du denn? Was könnte ich denn tun? Was könnte ich dir denn ermöglichen, dass du dich mal entspannen kannst, dass du mal rauskommst, dass du mal Ruhe hast? Es kann aber andererseits auch sein, und bei den meisten ist es eine Mischung aus beidem, es kann andererseits auch sein, dass sie die Dinge nicht so gerne annimmt, weil sie denkt, ich kann ja nicht einfach mal einen halben Tag in die Sauna gehen oder sogar einen ganzen Tag oder sogar ein ganzes Wochenende. Also nicht nur die Sauna, sondern ins Wellnesshotel oder was auch immer. Oder: Ich kann mich nicht einfach mal untertags jetzt 2 Stunden ins Bett legen. Egal wie oft er das sagt, der hat ja keine Ahnung, der kann das ja gar nicht, der hat ja noch nie mit den Kindern alleine was weiß ich, wenn ihr kleine Kinder habt oder so. Und jetzt du als Frau, die Care-Arbeit übernimmst, vielleicht denkst du solche Sachen. Lass dir eins verraten: Doch, er kann schon. Und auch als Mann, wenn du jetzt zuhörst oder wenn ihr das hier vielleicht dann auch irgendwann zusammen anhört, natürlich kannst du auch, wenn du das noch nie gemacht hast, wieso solltest du nicht mit einem Säugling oder mit einem kleinen Kind 2 Stunden oder auch mit 2 Kindern oder 3 Kindern ein paar Stunden am Stück oder mal einen Tag oder auch mal ein ganzes Wochenende, vorausgesetzt vielleicht das mit dem Stillen ist schon vorbei oder es ist vielleicht auch gerade Zeit, dass abgestillt wird, dann ist so ein Wochenende ohne Mama Grandios, es funktioniert, glaub mir, es geht viel leichter so. Nur, es gibt diese beiden Aspekte. Das eine ist, dass er vielleicht Dinge vorschlägt, die einfach am Ziel vorbeirauschen oder die bei ihr nicht ankommen oder die nicht das sind, was ihr Bedürfnis erfüllt. Das andere ist, dass sie auch annimmt, dass er sagt: Okay, pass auf, ich will gerne, dass du dir gut tun kannst, ich will, dass du dafür Zeit hast, ich will, dass du dafür Ruhe hast, dass du mal du mal einen Tag lang keine Verantwortung hast und so. Und dass du als Frau auch versuchst, das anzunehmen. Das ist total wichtig, weil es eben so oft passiert, dass da aneinander vorbeigeredet wird. Und was wir Männer machen, passiert leider halt auch ganz oft, wenn wir es dreimal vorgeschlagen haben und es hieß: Nee, und lass mich, und was weiß ich, und was ist eine dumme Idee. Dann kann es halt passieren, wir hören auch auf damit. Und es ist schade, hör nicht auf damit, bleib da dran, weil es ist total wichtig, weil es tut eurer Beziehung gut, es tut dir gut, weil eine Partnerin, eine Frau, die sich was Gutes tut, die wieder zu Kräften kommt, ja, die entspannt ist, die wird euer ganzes Leben, euer ganzes Familienleben wieder schöner machen, weil es am Ende auch dich entspannt, weil als Paar sind wir ja immer so miteinander verbunden. Wenn der eine gestresst ist, wirkt sich das auf den anderen auch aus. Und wenn der eine entspannt ist und es dem einen besser geht, dann geht es auch gleich beiden besser und der ganzen Family besser, weil es auch den Kindern besser geht. Und es ist für uns Männer, lass dir das mal gesagt sein, für uns Männer ist es oft total schwer, das zu ertragen, dass wenn du schläfst, dass du nachts aufstehst, oder dass wenn die Kinder immer nur dich wollen, was ja bei kleinen Kindern immer wieder mal vorkommt, ja, dass sie, wenn die so auf die Mama fixiert sind und so was, ne, das tut uns oft im Herzen weh, weil wir eigentlich gar nicht wollen, dass du so viel machst, aber wir wissen auch nicht, was wir sonst tun können. Und gerade wenn du Kinder hast, die gerade so an der Mama hängen und so was, dann ist es einfach das Beste, wenn die Mama mal für eine Zeit einfach ganz weg ist. Und wenn es eben immer mal nur, ja, 3, 4 Stunden nachmittags, Samstagnachmittags sind, oder halt auch mal einen ganzen Tag in der Therme oder in der Sauna, von mir aus auch ein ganzes Wochenende und länger. Das müsst ihr wissen, wie das bei euch zeitmäßig und orgamäßig funktionieren kann. Aber wenn du weg bist, wenn du aus den Augen bist, dann hat sich das schnell geregelt. Das ist vielleicht 5, 10 Minuten bisschen schwierig für die Kinder, weil sie sagen: Wo ist die Mama jetzt? Ja, die Mama, die lässt es sich mal gut gehen, und dann geht's ihr wieder besser, und das ist doch voll schön. Gut für uns alle. Und dann überlegt sich der Papa auch ein bisschen was, was er machen kann. Vielleicht kauft er auch ein neues Playmobil-Set oder ein paar Teile Holz oder LEGO-Eisenbahn oder sonst irgendwas. Hier keine Werbung, Achtung, ne? Also wenn dann, wenn es Werbung ist, dann ist es quasi unbezahlte Werbung, muss ich hier kennzeichnen. Aber ne, hat so ein paar Sachen zum Rausziehen, wo er sagen kann, da kann ich mal, kann man vielleicht dann ein bisschen trumpfen bei den Kids und eine kleine Ablenkung über für diesen ersten Moment vielleicht der Traurigkeit über diese kurze Trennung von der Mama hinweg trösten und dann funktioniert es schon. Und dann könntet ihr das ja den Kindern auch angewöhnen. Ihr könntet daraus ja eine Gewohnheit machen. Es ist für den Mann total cool, wenn er auch die Chance hat, dir das zu ermöglichen. Und für dich als Partner, nimm das auch so als diese Herausforderung und sag: Ja cool, wenn ich ihr das ermöglichen kann und es dann auch mit den Kids cool läuft, also ohne dass ihr jetzt Riesenärger und Stress habt oder so. Dass ihr natürlich, ich meine, das hast du, wenn ihr jetzt klassisches Modell habt und deine Partnerin übernimmt die meiste Care-Arbeit. Natürlich, die hat auch mal einen Nachmittag, wo es mit den Kids gerade nicht so cool läuft oder mal eine halbe Stunde, wo es irgendwie schwierig ist und so. Das darf ja bei dir dann auch sein an so einem Tag. Der muss nicht perfekt sein und es muss auch nicht jeder Tag davon voll mit irgendwelchen Highlights sein. Dass du sagst, du gehst in 3 Kinofilme und in 4 Indoor-Spielplätze oder so. Das muss gar nicht sein. Sondern du kannst es einfach etablieren als was Normales. Für die ersten Male würde ich dir empfehlen, hab ein bisschen geplant. Also als unsere Kinder klein waren und wenn Uli manchmal, hatte die dann auch Arbeit, die über mehrere Tage weg war oder so, wenn die dann mal wieder weg war und wenn das jetzt gerade ein kleineres Kind war, das noch wirklich klein war, für das das noch so neu war, ja, Da habe ich mir dann schon, da hatte ich schon bisschen was geplant dann. Ja, da hatte ich dann schon klar, okay, was machen wir denn am ersten Tag? Fahren wir vielleicht ins Schwimmbad oder irgendwas, was einfach so, wo so viel Action ist, dass sie dann abends auch müde sind und so weiter. Ja, und dann kann man das, ist man so ein bisschen vorbereitet. Ja, also da darf man schon auch ein bisschen mehr Planung haben. Einmal haben wir dann ein Baumhaus gebaut und so, dass ein bisschen Action ist, weil ich mir da eh Zeit genommen hatte für die Tage und dann gesagt, okay, dann macht es eigentlich vielleicht Spaß, da miteinander so ein Projekt zu machen, und hat es dann auch. Also das hilft schon ein bisschen, da organisiert dranzugehen, ja, und wir Männer organisieren und planen ja gerne, von dem her ist es doch dann wunderbar, aber gleichzeitig, wenn du es zu einer Gewohnheit machst, wird es für die Kinder ganz normal. Was halt gleichzeitig passiert, ist, dass du diese Exklusivzeit bekommst mit den Kindern, wo in der du auch die volle Verantwortlichkeit hast. Verantwortung, Verantwortlichkeit, glaube ich, gibt's nicht. Das heißt, und dazu gehört allerdings auch wieder, dass du als Frau, als Mama, deinem Partner die Verantwortung da übergibst und jetzt auch nicht irgendwie ihm noch 3 Listen schreibst, was die Kinder alles essen dürfen, was die, wie oft die was weiß ich, die Nase geputzt brauchen oder sonst irgendwas. Ja, wenn es ein paar Termine gibt, von denen jetzt nur du weißt, dass der eine um 13 Uhr beim Fußballplatz sein muss, samstags oder so, dann klar, schreibt euch das in den Kalender, also dann schreibt es auf, aber nicht, dass irgendwie, also macht da, trau da deinem Mann ruhig bisschen was zu, dass auch mal was in Anführungsstrichen schiefgeht. Es geht ja nichts Schlimmes schief. Es ist nicht, ne, vielleicht vergisst man irgendwas einzukaufen, selbst das ist heutzutage, wo die meisten Läden bis abends um 10 auf haben, auch wieder kein Problem. Und also sei da entspannt und übergib das, lass es los. Schreib dann auch nicht alle halbe Stunde: „Und wie geht's so?" Sondern denk dir: „Okay, lass uns halt abends einmal..." Ich meine, ich weiß, bei uns ist es, wenn immer einer weg ist, dann telefonieren wir meistens abends irgendwie auch noch mal eine halbe Stunde oder Stunde, einfach weil wir so gern miteinander sprechen, aber nicht Mach nicht dieses, versuch, wenn du das Handy in die Hand nimmst und denkst, ich schreibe jetzt mal, wie es ihnen geht, dann vielleicht einfach nicht, weil es könnte so ein bisschen als Kontrolle empfunden werden. Also lass da auch los und du als Mann, als Vater, übernimm. Übernimm auch, strahl die Selbstsicherheit aus, auch wenn du es vielleicht nicht so ganz hast. Strahl sie trotzdem aus, sag: Schatz, es ist alles okay, wir haben das alles im Griff. Kriegen wir hin, kein Problem. Helft euch da gegenseitig. Also die Mutter kann Loslassen üben, das ist wunderbar. Loslassen müssen wir leider ab dem Moment, wo die Kinder da sind, ist ein ständiger Prozess des Loslassens und gleichzeitig können die Papa-Kind-Beziehungen, die Papa-Kinder-Beziehungen können dadurch extrem wachsen. Genau durch dieses eben auch so ein bisschen Alltag miteinander zu erleben. Nicht immer nur den Feierabend und Ausflüge, sondern eben auch mal den Alltag, auch mal einen ganz normalen Tag. Und wenn es nur Wochenendtage sind, die schon mal nicht ganz normal sind, ich weiß, aber auch da schon. Je früher das passiert, aus meiner Sicht, umso besser für Kinder und Väter. Um das Ganze noch mal zusammenzufassen: Er schätzt es total, wenn du dir gut tust, weil das für ihn— weil wir Männer wissen, zumindest unterbewusst, dass du als Frau das Energiezentrum bist. Du bist in gewisser Weise das energetische Zentrum, du bist das Herz der Familie. Das hört sich jetzt Da höre ich mich so altbacken an, das bin ich gar nicht, aber das ist in gewisser Weise so. Wir Männer sind ja mehr im Tun, wir sind mehr im Außen, du bist das innere Zentrum. Und das braucht Kraft und Energie und die kannst du dir holen, wenn du eben auch immer mal Zeit hast, wo du aus dieser Dauerverantwortung rauskommst. Und das kann dadurch passieren, oder das passiert dann, wenn du es annimmst, dass dein Partner dir anbietet: Mach mal dies, mach mal jenes, also geh mal 2 Stunden in die Sauna oder einen Nachmittag oder einen ganzen Tag oder ein ganzes Wochenende. Ja, und wenn dein Partner dir das nicht anbietet oder nur immer so das nicht so klar sagt, dann sprich darüber, versuch's mal anzusprechen. Sag mal: Pass auf, könnte ich mal, ich bräuchte echt mal bisschen Energie. Ja, und selbst wenn du es als Mann sagst, Ja, das ist ja schon unfair, ich arbeite ja auch viel und sowas. Mach's mal, lass es mal, lass es mal, lass, stell dich mal hinten an, lade ich dich dazu ein und macht es mal und schau mal, wie cool das ist. Ja, ich konnte irgendwann nicht mehr, das, es war so, es war so cool, alles zusammen, es war so cool, eine energievollere Frau wieder zu haben, die sich mal ausgeschlafen hatte. Zeitweise, als wir noch 2 Kinder hatten und die klein waren, war das einfach so, dass ich sonntags oder samstags, sonntags, da war ich ja Musiker, habe ich samstags oft Auftritte gehabt, sonntags dann die Kids gepackt habe und ins Schwimmbad gefahren bin. Ein paar Stunden. Und Uli hat eigentlich nur geschlafen in der Zeit. Ja, aber alleine das hat schon so viel. Erstens hatte ich total Spaß mit den Kids im Schwimmbad. Da erinnern sich die heute noch dran, dass wir da immer wieder fast jeden Sonntag im Schwimmbad waren und wie viel Freude wir da hatten auf die Hinfahrten, auf die Heimfahrten, die Hörspiele gehört haben und so weiter und so fort. Und Ich kann mich noch genau erinnern, wie das immer, wie man schon gemerkt hat, dass das Uli, das war jetzt nicht das, was die ganzen Jahre an nicht Durchschlafen mit Kleinkindern rausgehoben hat oder wieder annulliert hat, aber es hat zumindest wieder ein Stück Energie zurückgegeben. Und das ist halt ein gutes Gefühl für alle beide, weil das ist auch ein gutes Gefühl für dich als Mann, wenn du das tust. Deswegen lass dich darauf mal ein, und wenn du eine Partnerin hast, die sich damit noch schwertut, dann geh mal mit der Frage dran. Geh mal dran: Pass auf, ich würde dir das so gerne ermöglichen, wie wäre es denn, wir probieren das mal aus. Und jetzt habe ich noch einen Hinweis an alle Alleinerziehenden, die hoffentlich jetzt trotzdem so lange zugehört haben, und zwar, wenn du alleinerziehend bist und sagst: Boah, das hätte ich auch so gerne, jemanden, der mir das ermöglicht, dann verstehe ich dich, ja, und dann Lass dir von mir gesagt sein, du hast meine höchste Hochachtung für das, was du leistest und tust. Und gerade für dich wäre es total wichtig, guck, wie du ein Supportnetzwerk hinbekommst. Großeltern, vielleicht andere Alleinerziehende oder was auch immer, wo ihr euch gegenseitig immer wieder mal vielleicht auf die Kinder gucken könnt, dass du zumindest mal für eine Stunde, für zwei mal rauskommst. Oder wenn die Kinder in Kita oder Schule sind. Vielleicht schaffst du es auch da, wenn du— ich weiß, die meisten von euch werden dann wahrscheinlich noch arbeiten müssen, aber vielleicht kannst du auch mal ab und zu mal einen Urlaubstag nehmen, einfach irgendwie unter der Woche vormittags, wenn die Kids eben weg sind, und da irgendwo, sei es in die Sauna gehen, sei es 2 Stunden im Wald spazieren, sei es sich einfach ins Bett legen und Netflix suchten oder einfach nur schlafen, ne, und um auch dir da immer wieder stückweit Alleinzeit und Erholung einzuholen. In diesem Sinne, ich hoffe, dir hat diese Folge gefallen. Vielen Dank fürs Zuhören und Zuschauen. Ich freue mich natürlich, wenn du das nächste Mal wieder dabei bist. Alles Liebe. Danke fürs Zusehen. Was ist deine Meinung zu dem Thema? Was willst du uns vielleicht dazu fragen? Was willst du uns dazu sagen? Schreib's hier in die Kommentare. Wir freuen uns drauf, mit dir in Interaktion zu treten. 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