Warum #gemeckerfrei natürlich, aber trotzdem schwer ist - Podcast 043

In this episode of the Eltern‑Podcast "Gemeckerfrei" hosts Bernd and Uli Bott discuss why living without complaints ("gemeckerfrei") is the most natural state for families yet feels extremely difficult. Uli explains that humans are social beings whose primary need is belonging and trust, and that many of us have lost the ability to trust ourselves and others due to early childhood wounds. She argues that self‑love is the prerequisite for unconditional love toward children, and that opening the heart requires choosing to trust life over the fear of being hurt again. Drawing on cultural examples (Maya, Eskimo parenting), personal travel anecdotes on the Nile, and experiences from their "Toolbox" coaching program, she illustrates how simple tools, mindset shifts, and a belief that life wants the best for us can make relationships, health, finances, and overall wellbeing more relaxed and joyful. The episode ends with a motivational call to embrace trust, heal old wounds, and live a complaint‑free, love‑driven life.
Chapters
Hallo hier bei Gemeckerfrei, dem Eltern-Podcast für dein liebevolles, entspanntes und glückliches Familienleben. Setz dich mit uns an den Tisch, wir, Uli und Bernd Bott, heißen dich herzlich willkommen. Hallo, so schön, dass du uns heute zuhörst. Wir fahren gerade mit einem kleinen Segelboot über den Nil und heute Heute haben wir als Podcastfolge ganz was Spezielles, und deswegen stimmt es auch nicht, dass du uns zuhörst, weil ich bin jetzt gleich wieder weg und mache hier Platz für Uli, die ein tolles Facebook-Live-Video gemacht hat vor ein paar Tagen, und das wollen wir dir jetzt hier zum Hören schenken. Viel Freude damit und alles Liebe dir!
Halli hallo, ihr lieben Menschen! Ich habe gerade Ich habe gerade so viel, was ich mit dir, mit euch teilen wollen würde, in den verschiedensten Stellen. Und ich habe jetzt einfach mal gedacht, ich komme mal hier live und erzähl mal ein bisschen was darüber, warum es auf der einen Seite das Natürlichste auf der Welt ist, gemeckerfrei zu sein, und auf der anderen Seite, warum es uns mitunter trotzdem so schwer fällt und wir uns selber so Steine in den Weg legen und so— warum es für uns so von Vorteil ist, nicht gemeckerfrei zu werden. Weil gestern war der letzte Livestream in der aktuellen Toolbox und es hat wieder so Freude gemacht. Und gleichzeitig sehe ich immer wieder, wo und wie du es dir vielleicht schwerer machst, als es sein müsste. Und genau das habe ich einfach mal ein bisschen erzählt. Also gemeckerfrei sein, in Beziehung sein, die Liebe sprechen zu lassen, mit offenem Herzen deinen Kindern zu begegnen. Deinem Partner, deiner Partnerin, allen Menschen voller Liebe zu begegnen. Das Natürlichste von der Welt. Und gleichzeitig ist es so verdammt schwer, also zu kooperieren. Also, wir Menschen sind soziale Wesen. Zugehörigkeit ist unser Wichtigstes. Bedürfnis. Wir wollen, wir brauchen andere Menschen, wir müssen in Gemeinschaft sein. Wir können gar nicht alleine, wir würden alleine nicht überleben, wir könnten uns ohne den anderen nicht definieren. Du wüsstest überhaupt nicht, wer du bist, ohne andere Menschen. Und deshalb ist in Beziehung sein und die Beziehung zu anderen Menschen an die erste Stelle stellen Eigentlich das absolute Grundbedürfnis, nicht nur eigentlich, sondern das absolute Grundbedürfnis von uns Menschen. Und das ist auch der Grund, warum so viele von euch schon in der Toolbox so riesige Veränderungen bemerken, weil sie sich wieder darauf besinnen, was das Natürlichste auf der Welt ist, weil sie sich wieder darauf besinnen, was das Natürlichste auf der Welt ist. Weil sie sich erlauben, ihr Herz zu öffnen und die Liebe an die erste Stelle zu stellen. Und weil sie ein paar Tools an die Hand bekommen und paar Informationen für den Kopf, wie der Kopf das leichter zulassen kann, dass das Herz auf die Bühne tritt. Und wenn wir die alten Kulturen angucken, die alten Stämme angucken, wie die mit ihren Kindern umgegangen sind, Dann ist es gemeckerfrei. In den Maya-Kulturen, bei den Eskimos werden Kinder nicht angeschrien. Da wird nicht geschrien. Da darf alles da sein, aber es wird nicht geschrien. Und es ist alles schon da. Also es ist das Natürlichste von der Welt. Wir haben es nur verlernt. Wir haben es verlernt. Wir haben es verlernt. Und wenn wir euch daran erinnern und du dich erinnern lässt, dann ist es so leicht, gemeckerfrei zu werden, weil es eben deiner Person, deinem Wesen, deiner Seele, deinem Dir entspricht. So wie ich glaube, dass es jedem entspricht, weil wir sind alle gleich, wir sind alle verbunden, wir sind alle eins. Und gleichzeitig ist dieses Herz öffnen, dieses sich Einlassen, dieses Vertrauen— ja, gestern hat auch einer dann kommentiert in dem Toolbox-Livestream, aber ich muss doch erstmal testen, ob ich vertrauen kann. Und das ist, glaube ich, eines der großen Themen, dass wir verlernt haben zu vertrauen. Wir vertrauen uns nicht mehr, und dann vertrauen wir auch anderen nicht mehr. Das heißt, dass wir vertrauen nicht mehr. Ja, wir— wer von euch glaubt, dass andere Menschen bedingungslos dein Bestes wollen? Wer von euch glaubt, dass wir dein Bestes wollen? Wer vertraut sich selber, dass du schon fühlst, dass dein Herz schon weiß? Und wer glaubt seinem Herzen und folgt seinem Herzen und ist mutig? Und ich glaube, Dass viele von uns nicht mutig sind, weil sie so eine Angst davor haben, verletzt zu werden. Viele von uns haben so eine Angst davor, wieder verletzt zu werden, weil als kleine Kinder sind wir alle mit offenem Herzen in die Welt gelaufen. Wir haben uns hingestellt und gesagt: Da bin ich! Ich bin die Prinzessin, ich bin der Prinz von der Welt. Und dann sind wir die ersten Male mit Menschen konfrontiert worden, vielleicht sogar unsere Lieblingsmenschen, nämlich unsere Eltern. Gebt mir mal zwischendurch ein Feedback, ob ihr mich trotz dem Wind gut verstehen könnt, bitte. Dann sind wir mit Menschen konfrontiert worden, die wir von Herzen geliebt haben, aber die sich nicht so verhalten haben, als würden sie unser Bestes wollen. Die uns angeschrien haben, die uns böse angeschaut haben, die uns zu verstehen gegeben haben, mit Worten oder mit Taten oder mit Blicken, dass das, was wir tun, nicht okay ist. Und dann haben wir es auf uns bezogen und haben gelernt, dass wir nicht okay sind, und haben, um damit es nicht mehr so weh tut, unsere Herzen verschlossen. Und weil wir diese Erinnerung an diese Verletzungen noch irgendwo in unseren Herzen, im Unterbewusstsein mit uns tragen, ist es manchmal so verflixt schwer, sich dafür wieder zu öffnen. Deshalb ist es manchmal so verflixt schwer, wieder zu glauben, dass die Liebe alles heilt, dass ich bedingungslos lieben kann und dass ich bedingungslos geliebt werde und dass ich alles haben darf und alles sein darf und dass ich dem Leben vertrauen darf, weil es dein Leben meint, es gut mit dir. Und weil wir— ich glaube, dass viele Menschen einfach so eine Angst davor haben, dass wenn sie sich darauf einlassen würden, wenn sie wieder sich erlauben, ihr Herz zu öffnen, dass sie Angst davor haben, dass sie wieder verletzt werden könnten. Und fühle einfach mal nach, ob das bei dir der Fall sein könnte. Du sagst, lieber laufe ich mit angezogener Handbremse durchs Leben. Lieber bin ich halt nicht gemeckerfrei, lieber quäle ich mich mit meinen Kindern, mit meiner Beziehung, mit mir selber, als dass ich noch mal dieses Risiko eingehe, dass ich verletzt werden könnte. Könnt mir ja gerne mal was in die Kommentare schreiben, wer jetzt zuschaut live oder auch dann in der Aufzeichnung, schreib mir doch gerne mal was rein, ob du sagst, ja, da könnte was dran sein. Auf der einen Seite haben wir diese riesige Sehnsucht, unsere Kinder einfach von Herzen zu lieben, lieben zu dürfen, bedingungslos lieben zu dürfen, und auf der anderen Seite haben wir so eine Angst davor, Krieg ich Blümchen gebracht? Ist das nicht toll? Shukran, thank you very much. Thanks. Yeah, yeah, yeah, thank you very much. I'm just live in Facebook, and when I'm ready, you can do. Okay, thank you very much. Yeah, thank you very much. Ahmed, thank you. Shukran. Vom Housekeeping, der hier gleich unsere Terrasse sauber macht. Auf der einen Seite, wir wünschen, wir sind so in diesem Zwiespalt, viele von uns sind so in diesem Zwiespalt gefangen. Auf der einen Seite unbedingt so sehr, sich zu sehnen nach dieser Liebe und Mir ging es auch so. Ich habe, als wir Kinder bekommen haben, war es so, all diese Liebe, die ich in mir gefühlt habe, die wollte ich den Kindern schenken. Ich wollte auf jeden Fall vermeiden, dass die sich ungeliebt fühlen. Aber ich habe erst später verstanden, dass der erste wichtige Schritt dahin ist, dass ich mich selbst lieben kann und mich selbst geliebt fühle. Und ich hätte schon vor 20 Jahren gesagt, ich liebe mich doch selbst. Da habe ich noch gar nicht verstanden, was Selbstliebe wirklich ist. Also damals halt, mein 25-jähriges Ich konnte es damals schon. Auf die 25-jährige Art und Weise. Nur wir haben diese tiefe Sehnsucht in uns, lieben zu dürfen. Deshalb seid ihr auch, wenn ihr anfangt mit Gemecker frei, so beseelt, weil es euch die Erlaubnis gibt, endlich lieben zu dürfen. Und dann kommt der Punkt, wo ihr entscheiden müsst. Vertraue ich dem Leben mehr, als ich Angst habe, wieder verletzt zu werden? Den Satz wiederhole ich noch mal: Vertraue ich dem Leben mehr, als ich Angst habe, verletzt zu werden? Und wenn du das bejahen kannst, wenn du sagst: Ja, ich vertraue dem Leben mehr, als ich Angst habe, verletzt verletzt zu werden, dann kannst du gemeckerfrei werden. Solange du Angst hast, wieder verletzt zu werden, wirst du über einen bestimmten Punkt nicht hinauskommen. Und dann werden die Beziehungen zu deinen Kindern in deiner Familie vielleicht schon liebevoller, aber du wirst nicht dein ganzes Potenzial auf die Straße bringen. Weil du dich ja immer noch schützt. Lass mal wirken. Was, wenn dein Leben es wirklich gut mit dir meint? Was, wenn dein Leben es wirklich gut mit dir meint? Und was, wenn dein Kind nach hier gekommen ist, auf diese Welt gekommen ist, um dich mit seinem Verhalten einzuladen, dein Herz wieder zu öffnen, obwohl du verletzt wurdest? Trotz aller Verletzungen, die du erlitten hast, dennoch dein Herz zu öffnen, wieder zu lernen zu vertrauen, dem Leben zu vertrauen? Was, wenn dein schwieriges Kind dich nur dazu einladen will, dass du heilst und dem Leben vertraust und dir wieder erlaubst zu lieben, der Welt mit offenem Herz zu begegnen, und zwar in allen Lebensbereichen. Weil du musst nicht glauben, dass es normal ist, krank zu sein. Wir haben so viele Teilnehmer, die gesund geworden sind bei uns im Coaching, die aufhören konnten, Tabletten zu nehmen, die keine Ibus mehr nehmen, die keine Antidepressiva mehr nehmen. Wir sind, Disclaimer, wir sind keine Heiler, es gibt kein Heilversprechen, es ist nur einfach die Erfahrung, die wir gemacht haben. So viele Menschen, die Verantwortung für sich und ihr Leben übernommen haben und dadurch heilen konnten. Weil, um Alfred Adler an der Stelle noch mal zu zitieren, ist jede jede physische und psychische Erkrankung am Ende des Tages auf ein Minderwertigkeitsgefühl zurückzuführen. Wenn du das löst, kannst du heilen. Genauso sagen, okay, was, wenn ich wirklich keinen Streit mehr zu Hause haben muss? Was, wenn es wirklich liebevoll gehen kann? Was, wenn ich wirklich mich nicht mehr triggern lassen muss? Was, wenn ich wirklich immer fragen kann, was würde die Liebe tun? Was, wenn ich wirklich immer Glitzer schmeißen könnte und vielleicht irgendwann gar kein Glitzer mehr brauche, weil es einfach nur mega ist? Ich glaube, wir sind heute früh um 4:30 Uhr aufgestanden und sind um 5 Uhr losgefahren, um Sightseeing zu machen. Ägyptische Gräber anzugucken, also Pharaonen-Gräber. Es hat hier so mittlerweile 38 Grad, also als wir losgefahren sind, waren es irgendwie 30 Grad, und wir sind 4 Stunden durch die Hitze und durch die Gräber gelaufen und haben uns Kultur angeguckt und hatten 2 begeisterte Teenager dabei. Kein Murren, kein Meckern, kein blöd. Einfach nur wow. Und dann saßen wir anschließend zusammen beim Frühstück und haben gegenseitig uns erzählt, was uns am besten gefallen hat und dass wir es alle zusammen so genossen haben, dass wir es gemocht haben und was wir beim nächsten Mal anders machen, weil wir ein bisschen nicht so gut informiert waren und dem Führer nicht immer folgen konnten. Aber zu sagen, okay, was wenn es echt immer easygoing sein darf? Was, wenn es in jedem Lebensbereich easygoing sein darf? So einfach Freunde gewinnst. Wir haben an unserer letzten Destination jemand, also hier jemand kennengelernt, mit dem wir uns super verstanden haben, und der ist jetzt einfach hier nach hier gekommen und hat uns gestern Abend überrascht und verbringt jetzt hier 3 Tage, und wir treffen uns noch ein bisschen. Oder eine WhatsApp bekommen heute Nacht von einer Frau, die wir vorletzte Woche kennengelernt haben, die noch mal geschrieben hat, wie toll sie es gefunden hat, uns kennenzulernen. Und so wie du überall auf der Welt Beziehungen gestalten kannst und in der Familie, außerhalb der Familie, wie du überall dein Strahlen hintragen kannst, überall, wie du entspannt sein kannst mit Geld. Einfach sagst: Geld ist nur Mittel zum Zweck, und es ist dafür da, dass ich es ausgeben kann. Und ich brauche keine Angst haben, dass es ausgeht, weil ich weiß, wie ich mehr davon kreieren kann. Und dann wirst du gemeckerfrei in allen Lebensbereichen, in den Beziehungen, bezüglich der Finanzen, in Bezug auf Gesundheit. Nur Der erste wichtige Schritt, den du gehen darfst, ist zu entscheiden, dass du dem Leben wieder vertraust, dass du dich einlässt auf das Leben, auch wenn du mal verletzt worden bist, auch wenn du mal dein Herz verschlossen hast, dass du bereit bist, dem Leben und dir noch eine Chance zu geben. Und deine Kinder triggern dich so lange, bis du das verstanden hast, dass das Leben an deine Tür klopft und sagt: Gib mir noch eine Chance. Nimm mich nicht als gegeben hin, sondern sieh in mir das Geschenk und mach aus allem Gold. Weil dein Leben— wenn ich jetzt mal dein Leben sein darf— dann sagt dein Leben zu dir: Liebe XY, lieber XY, ich, dein Leben, bin immer für dich und ich schicke dir nur Impulse. Ich schicke dir nur, ich schicke dir nur das, was dir gut tut. Trau dich, mir zu vertrauen. Trau dich wieder, mir zu vertrauen. Und wenn du deinem Leben wieder vertraust, dann vertraust du auch deinen Kindern. Und wenn du deinen Kindern vertraust, können die sich entfalten. So easy ist das und gleichzeitig so schwer, weil es bedeutet, dass du deiner Urangst ins Gesicht schauen musst. Und die Urangst hat immer irgendwas damit zu tun, abgelehnt zu werden, nicht geliebt zu werden, verletzt zu werden, nicht bedeutsam zu sein. Und die kannst du heilen. Und wenn du es nur dafür tust, dass deine Kinder in 30 Jahren nicht solche Lives gucken müssen, um ihr Herz wieder zu öffnen. Oder du machst es einfach, weil du sagst: Verflixt noch mal, ist schon vielleicht die Hälfte meines Lebens vorbei, und ich will mich nicht noch ein halbes Leben lang quälen, und ich will mich nicht langweilen, und ich will auch nicht im Leistungsdruck, Perfektionismus, Hamsterrad verschwinden, sondern ich will mein Leben genießen. Ich will mein Leben genießen. Weil es das Schönste ist, was mir geschenkt worden ist. Und ich nehme die Challenge an, die mein Kind eröffnet hat, nämlich mein Herz wieder zu öffnen. No matter what. Wollte ich mal mit euch teilen. Angst oder Liebe, ne? Ich entscheide mich, dem Leben wieder zu vertrauen. Und ich wünsche dir jetzt einen wundervollen Tag. Alles Liebe, tschüss!
More from Uli

Wieso du machmal dein Kind an die Wand klatschen könntest (obwohl du es liebst)









