Warum scheitern Eltern auf dem Weg zu einem liebevollen Alltag - Podcast 135

Uli und Bernd Bott erklären, warum Eltern beim Aufbau eines liebevollen Familienalltags scheitern. Das Hauptproblem: zu schnelles Aufgeben. Veränderung braucht Monate, nicht Wochen, und erfordert das bewusste Entlernen alter Verhaltensmuster. Stress blockiert kreative Lösungen; nur in Ruhe entstehen neue Ideen.
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Warum so viele Eltern daran scheitern, sich ihren liebevollen Familienalltag, ihren gemeckerfreien Familienalltag zu erschaffen.
Was ist der erste Grund, warum Menschen es nicht erreichen? Hallo und herzlich willkommen hier beim Gemeckerfrei-Podcast, dem Podcast für liebevolle Beziehungen in der Familie, als Paar, mit dir selbst. Wir sind Uli und Bernd Bott, wir sind die Gründer von Gemeckerfrei, Eltern von 4 gemeinsamen Kindern, Spiegel-Bestseller-Autoren und Wir geben dir hier ein paar Dinge an der Hand, an die Hand, an der Hand aus unserem Leben, ja, wie du eben liebevolles, gemeckerfreies Familienleben, Beziehungsleben erschaffen kannst, frei von innerem und äußerem Gemecker. Und heute mit einer Folge, die vielleicht für den ein oder anderen bisschen unangenehm sein könnte und gleichzeitig super hilfreich. Vielleicht erzählst du mal, was der Titel ist.
Ja, heute geht es einfach darum, warum so viele Eltern daran scheitern, sich den, ihren liebevollen Familienalltag, ihren gemeckerfreien Familienalltag zu erschaffen. Also was sind die Gründe dafür, warum es, obwohl sie es wollen, nicht funktioniert?
Ja, genau, weil es geht natürlich nur um die, die es wollen. Ja klar, aber gleichzeitig, ne, würdest du jetzt in die Fußgängerzone gehen und würdest du da eine Umfrage machen und sagen, hättest Hättest du gerne Kinder, die kooperieren? Hättest du gerne einen Alltag, wo ihr halt total viel miteinander lacht? Hättest du gerne gute Beziehungen zu deinen Kindern, auch wenn die erwachsen sind? Ich weiß nicht, ich glaube, da gäbe es wenige Eltern, die dann sagen würden: So ein Scheiß, das will ich nicht, das finde ich total doof. Ich schreie lieber mit meinen Kindern und Schimpfen gehört auch dazu. Und also Nee, also das glaube ich, das würde ich nicht wollen.
Also ich glaube, das wird keiner sagen. Es wird schon, glaube ich, einige geben, die vielleicht sagen: Ja, hätte ich schon gerne, aber man weiß ja nicht, ob das funktioniert. Und dann gibt es sicher einige, die sagen: Ja, das will ich.
Genau.
Und die hören vielleicht hier auch am ehesten zu.
Genau. Und gleichzeitig selbst von denen, die schon mal gesagt haben: Ja, das will ich. Und sogar vielleicht auch gesagt haben, das will ich unbedingt. Selbst von denen, bei denen wissen wir von manchen, dass sie irgendwann das Handtuch werfen, dass sie irgendwann frustriert sind, dass sie nicht das Ziel oder die Ziele erreichen, die sie sich vorgenommen, vorgestellt oder gewünscht haben. Und wir wollen in dieser Folge einfach mal ein bisschen darauf eingehen, womit das zu zusammenhängt. Also wie kommt es denn, dass wir für was losgehen, dass wir was haben wollen und dass es trotzdem dann anders kommt?
Und dass es aber gleichzeitig Menschen gibt, die es können, die es schaffen, bei denen es funktioniert. Weil wenn es bei keinem funktionieren würde, könntest du jetzt ja sagen: Jo, geht halt überhaupt nicht.
Ist halt die blöde Idee von Uli und Bernd, dass man gemeinsam—
Wahrscheinlich erzählen die einfach auch nur Geschichten.
Oder geben ihren Kindern Drogen oder keine Ahnung. Also, ich tu mir natürlich nichts an. Also, das ist ein ganz wichtiger Punkt, was der Bernd sagt, dass es ja eben für manche funktioniert. Und warum funktioniert es für manche, die das wollen? Und warum funktioniert es für andere, die das wollen, Eben nicht. Und ganz wichtiger Spoiler: Es hat nichts damit zu tun, dass es Menschen gäbe, die zu doof dafür sind.
Oder zu wenig in der Schule waren oder zu wenig studiert hätten oder sonst irgendwas.
Oder dazu nicht in der Lage wären, das nicht könnten, die schlechte Vergangenheit hätten. Ja, genau. Also es ist vollkommen egal, wo du herkommst. Es ist vollkommen egal, was du mitgebracht hast, du kannst es erreichen. Und wenn du es nicht erreichst, dann geht— ist der erste Grund, warum Menschen es nicht erreichen, dass sie zu schnell aufgeben.
Dass sie zu schnell aufgeben, dass sie nicht dranbleiben.
Na, weil immer im Blick zu behalten, wenn du zum Beispiel 30 Jahre alt bist, wenn du Mama oder Papa wirst und dann vielleicht mit 33 anfängst, dich mit gemeckerfrei oder liebevoller Begleitung oder whatever zu beschäftigen, dann hast du schon 33 Jahre deines Lebens andere Erfahrungen gemacht als die, die du jetzt mit deinen Kindern machen möchtest. Oder von mir aus ist es die ersten 3 Jahre mit deinem Kind auch total cool gelaufen, dann hast du halt 30 Jahre lang schon andere Erfahrungen gemacht als die, die du vielleicht an dein Kind weitergeben willst. Und jetzt gehen Menschen los und sagen, okay, ich lese ein Buch, ich höre ein Podcast, ich mache einen Kurs, ich mache ein Coaching, dann mache ich das 4 Wochen oder 8 Wochen oder 12 Wochen, Also setze ich die Sachen um und dann funktioniert es nicht.
Oder zumindest nicht so schnell und so viel, wie ich denke, es müsste.
Ja, oder sogar in der Zeit funktioniert es. Bei vielen funktioniert es in der Zeit ja sehr gut, direkt in dieser Zeit. Nur danach, während sie jetzt, während sie, während sie das Buch lesen, während sie in einem Programm sind, während sie einen Kurs machen, funktioniert es ja bei vielen sehr schnell sehr viel besser.
Ja, meint er schon die 4, 8, 12 Wochen danach.
Genau. Und dann danach fallen manchmal Menschen in ein Loch. Und das ist der Punkt, wo viele zu schnell aufgeben, wo viele zu schnell sagen: Aber ich habe doch jetzt schon so viel gemacht. Wieso klappt es immer noch nicht? Es müsste doch jetzt auch mal gut sein. Diese Stimmen, die da im Kopf sind. Und lass uns ehrlich sein, du wirst gerade, was Beziehungen angeht, nie an einem messbaren Ziel angekommen sein, wo du sagst: Und jetzt habe ich das paradiesische Leben, von dem ich immer geträumt habe. Wenn es darum geht, dass du dir irgendwie beruflichen Erfolg oder sowas kreierst, das sagst: Jetzt will ich gerne, was weiß ich, Summe XY verdienen, das kannst ja irgendwann messen und hast ja irgendwann vielleicht sogar erreicht. Aber mit Kindern, also die wachsen ja jeden Tag, die verändern sich jeden Tag, das wird jeden Tag anders. Die stellen dich jeden Tag vor neue Herausforderungen.
Ist ein bisschen wie ein Marathon, also ein Langstreckenlauf, von dem du nicht weißt, wo der endet. Ja, genau, weil das Ziel sich jeden Tag baut das wieder anders auf und du läufst und läufst und läufst.
Ja, genau. Also, und dieser Gedanke von irgendwann weiß ich alles und dann kann ich es einfach, ja, der stimmt schon insofern, dass du irgendwann weißt, wie du mit dem, dass du nicht weißt, wie es geht, umgehst. Also, dass du irgendwann einfach dich von nichts mehr triggern lässt, dass du irgendwann einfach nichts mehr persönlich nimmst, dass du irgendwann total gelassen bleibst, dass du irgendwann einfach nicht mehr bereit bist, den anderen Menschen, also dein Kind oder dein Partner, deine Partnerin, dafür zu missbrauchen, dich selber wieder schlecht zu fühlen. Aber das ist ein Weg, das ist einfach eine Reise, das ist ein Weg. Und zu sagen, okay, bin ich bereit, diesen Weg zu gehen? Und bin ich bereit, da so lange dran zu bleiben, Achtung, bis ich da bin, wo ich hin will, bis es sich so anfühlt, dauerhaft so anfühlt, wie ich das haben will? Oder glaube ich meinem Kopf und meinem System, das sich ja sowieso am liebsten gar nicht verändern will, das dauernd irgendwelche Sachen sagt wie Lass mal gut sein, reicht doch jetzt, haben wir doch schon genug gemacht. Wenn wir das an irgendeiner Stelle unseres Lebens glauben würden, gäbe es Gemecker frei nicht.
Glaubt hätten, vor allen Dingen. Ja. Und was einfach ein wichtiger Punkt dabei ist, was passiert, ist, dass du ja was verlernst. Absichtlich. Also das geht ja nicht dabei immer nur drum, was Neues zu lernen, sondern du hast es ja gerade gesagt mit den vielen Jahren. Du musst ja unbewusst erlernte Verhaltensweisen entlernen. Ist eigentlich noch besser als verlernen.
Ja, genau.
Du musst sie entlernen. Und das dauert Gott sei Dank nicht so lange, wie es gedauert hat, dass du sie gelernt hast. Aber es dauert halt länger als nur 2 Wochen, 4 Wochen, 6 Wochen.
Ja, oder auch ein halbes Jahr. Also wie gesagt, es dauert, wie der Bernd schon gesagt hat, nicht, dass du jetzt 30 Jahre gebrauchst. Wieder 30 Jahre? Nein, so nicht. Aber halt einfach zu sagen, okay, das darf jetzt auch mal ein Jahr oder 2 oder 3 dauern, bis ich das verinnerlicht habe, bis ich da das so gelernt habe, wie ich das mir vorstelle. Das ist ja wie mit einer Sprache auch, ne. Du hast ja die meisten Sprachen, hast du nicht in 8 Wochen so gelernt, dass du dich da flüssig unterhalten kannst. Und so ist es eben hier auch zu sagen, okay, ich darf da dran bleiben, ich gebe einfach nicht auf, egal was ich schon gemacht habe. Wenn es noch nicht so ist, wie ich es haben will, bleibe ich einfach noch länger dran. Anstatt zu sagen, und das ist das, was viele Menschen machen, und Achtung, Achtung, Achtung, das ist ein ganz großes Problem, zu sagen, ich probiere was aus und dann stelle ich nach einem halben Jahr fest, das ist es nicht, dann gehe ich woanders hin, weil ich glaube, da finde ich eher das, was ich brauche. Dabei ist dieses Komm, lass mal woanders hingehen, ist eigentlich, und Klammer auf, ihr könnt hingehen, wohin ihr wollt, Klammer zu, ja, das geht überhaupt hier gerade überhaupt nicht um Marketing oder Verkauf oder sowas, sondern es geht einfach nur drum, dir bewusst zu machen, dass dein System, dein Körper, dein Verstand, der ist nicht interessiert an Veränderung. Der ist daran interessiert, dass alles so bleibt, wie es ist, weil dann ist es ja gewohnt.
Und ja, genau an den Punkten, wo du in ein Loch fällst, wo du mal das Gefühl hast, es geht nicht, ich schaffe das nicht, ich vielleicht auch, denkst du manchmal auch, ich verstehe das nicht, oder ich bin dafür zu doof, oder es ist vollkommen egal, was du denkst. Und alles, was ich da sage, habe ich selber schon gefühlt, deswegen Nimm das gar nicht persönlich. Das sind genau die Punkte, wo dann die richtigen, die großen Schritte in Wahrheit passieren. Wenn du da dran bleibst, dann sagst du doch jetzt aber erst recht und jetzt noch mal. Und wie war das gleich wieder? Und das Video noch mal schauen, das Buch noch mal aufschlagen, noch mal kurz in sich gehen, sagen: Nein, so wollte ich es ja nicht mehr. Und dann weitermachen.
Weil was total leicht passiert, ist, dass wir unbewusst erlernte Muster auf neue Inhalte wieder anwenden. Und dann sind wir am Ende des Tages, fühlt sich noch mehr nach Loser sein oder Verlierer verloren haben an, weil du das Gefühl hast, ich habe ja schon so viel gemacht und es verändert sich nichts. Und deshalb mit aller Klarheit gemeckerfrei zu werden und sich selbst zu ermächtigen, das eigene Leben zu erschaffen, das ist das Das Beste, was dir passieren kann, und gleichzeitig eine echte Challenge, weil das bedeutet, dass du immer wieder gegen diesen Automatismus, der dir erzählen will, dass du es nicht drauf hast, dass es nur andere können, dass du schon genug gemacht hast, dass es eben nicht funktioniert, dass du gegen diese ganzen Automatismen angehen musst, dass du die überwinden musst, dass du deinem Gehirn sagen musst: Und süßes, liebes Gehirn, schön, dass du glaubst, wir können das nicht, und doch, Wir können das, wir machen das, weil du hast auch den Teil in dir, der glaubt, dass du das kannst, sonst würdest du gar nicht dafür losgehen. Und zu dem sprechen wir jetzt gerade und sagen, lass dich doch nicht unterkriegen, lass dich doch nicht unterkriegen, bleib dran, komm auf die Bühne, stell dich vorne hin und sag, wieso würde ich nur noch einen Tag glauben wollen, dass ich das nicht kann, dass wir das nicht können. Weil natürlich kannst du das, weil gemeckerfrei werden ist kein Hexenwerk, es ist eigentlich ein Handwerk. Ja, und es ist dann für dich easy zu erlernen, wenn du bereit dazu bist, wirklich so lange dranzubleiben, bis du da bist, wo du hin möchtest, statt im Gewohnten zu bleiben, statt weiter die alten Muster und Glaubenssätze Glaubenssätze zu füttern und die alten Minderwertigkeitsgefühle zu nähren und halt da dir immer wieder zu beweisen, dass du es halt nicht drauf hast. Klammer auf, das ist das, was wir Frauen so gerne tun, Klammer zu. Und die Männer machen es lieber anders. Die Männer sagen lieber so ein Scheiß, funktioniert eh nicht, so wie früher. Und das Blödeste an der Nummer ist, wenn du bereit bist aufzugeben, wenn du bereit bist, Scheitern für möglich zu halten, wenn du glaubst, reicht doch jetzt, es müsste doch jetzt funktionieren, und wenn du diese Sachen dir selber glaubst, dann machst du dich weiter zu einem Opfer, anstatt dich zu ermächtigen und zu sagen, ich erschaffe mir mein liebevolles, gemeckerfreies Familienleben und Da hält mich nichts und niemand davon ab. Statt das zu machen, machst du dann: Klappt nicht, geht nicht, hab ich nicht hinbekommen.
Ja, im Englischen kann man damit das schöne Wortspiel machen: From victim to victory, also vom Opfer zum Sieger. Weil du sollst ja auch nicht zum Täter werden. Das ist ja wieder ein bisschen falsch kommentiert, aber halt raus aus dieser aus der Opferhaltung in eine Siegerhaltung, Gewinnerhaltung.
Genau. Und was es dafür braucht, ist: Du musst Scheitern ausschließen. Ja, du musst Scheitern ausschließen. Solange du zweifelst und sagst: Ja, schau mal, vielleicht klappt's. Es wird nie funktionieren. Frag einen Extremsportler, ob er irgendeines seiner Ziele erreicht hat mit der Idee: Vielleicht könnte es klappen.
Du darfst Fehler akzeptieren, die passieren, und Scheitern ausschließen.
Genau. Und was du als Nächstes brauchst, ist die Bereitschaft. Das haben wir schon ein paar Mal jetzt gesagt, aber ich sag's noch mal hier: Immer weiterzumachen, bis du da bist, wo du hin willst. Und dann brauchst du als Nächstes die Bereitschaft, wirklich loszulassen.
Die alten Sachen, die alten Verhaltensweisen, diese bequemen Gefühle von Ärger, von die anderen sind schuld, von Wut, Trauer, genervt sein, was auch immer.
Und eben auch zu entscheiden, ich begleite meine Kinder wirklich würdevoll, immer. Und ich lass die los und ich begleite die auch dann würdevoll und lass die ihr Ding machen, wenn nicht meinen Vorstellungen entspricht.
Also wenn das ihr Ding mir erstmal so gar nicht passt.
Genau, und das ist das, wo es für viele Eltern nämlich total schwer wird auszuhalten, dass die Kids ihren eigenen Weg gehen, dass die ihre eigenen Fehler machen, dass du die nicht davor bewahren kannst, Fehler zu machen, dass du nicht— also, und wer uns länger schon folgt, weiß, es geht ja niemals um Laissez-faire, sondern um liebevolle Klarheit, aber es ist auch vollkommen klar, dass deine Kinder, wenn du sie würdevoll behandelst, Entscheidungen treffen werden, die du nicht für gut hältst.
Da gibt es ein tolles Lied von Roger Cicero, Spontis Zeugen Benker, dazu, das bisschen komödiantisch aufbringt, aber die Kinder werden Dinge anders machen als du.
Und das müssen sie machen, weil sie nur dadurch über dich hinauswachsen können. Und das ist das, wozu Kinder da sind. Die verändern die Welt, indem sie Dinge anders machen als als du die machst oder als du die machen würdest. Und jetzt hier loszulassen und sagen: Okay, ich halte das aus. Ja, und das ist, sorry für das Wort, scheiße unbequem. Es ist scheiße unbequem, wenn du irgendwie vor so einem 15-Jährigen sitzt oder dem zuguckst und dir denkst: Okay, also wann kriegt er jetzt den Dreh zu intrinsischer Motivation? Wie geht es, dass der jetzt selber für sich eine Idee bekommt, was ihm im Leben wichtig ist? Wie geht es, dass der seinen Körper wertschätzt? Wie geht es, dass der sich coole Sachen in den Kopf packt? Um nur einen Aspekt rauszunehmen. Oder wie wir jetzt neulich eine Kundin hatten, die gesagt hat: Ah, jetzt ist der schon irgendwie Kind schon 9 oder 10 und isst immer noch wie ein Dreijähriger. Ja, solche Dinge. Okay, wie schaffe ich das, dass mich das nicht triggert? Wie kann ich das loslassen und wie kann ich es dann wieder begleiten? Geht ja nicht darum, einfach die machen zu lassen, immer ohne getriggert zu sein, in die Begleitung zu gehen.
Nur dann kannst du da auch wirklich was tun.
Genau, weil sonst bist du immer das Opfer deiner eigenen Ängste, Sorgen und ja, deiner Emotionen einfach.
Und dann kommt da nichts dabei raus, außer Ärger.
Genau, ja. Und deshalb wollen wir dir hier mitgeben: Gemeckerfrei auf Dauer, gemeckerfrei wirst du nur, wenn du Lust hast, dein Elternsein und all deine Beziehungen als das wundervollste Lernfeld deines Lebens zu betrachten.
Also das heißt, jedes Mal, wenn dich was triggert, zu sagen: Oh cool, danke schön, da kann ich wieder hingucken, da darf ich wieder was lernen. Geil, vielen Dank.
Und lernen, wenn du jede Herausforderung mit Handkuss annimmst, dann sagst: Geil, hier geht's wieder weiter. Nicht, dass es bequem werden würde, wenn du einfach sagst: Okay, Kinder haben, Beziehung zu leben, das ist— und mit mir selber umzugehen, das ist das ist mein Learning, da kann ich einfach wachsen, da kann ich mehr die Person werden, die ich tief in mir sein möchte. Und dann geht es einfach darum, das nötige Wissen zu erwerben und das Vertrauen in dich zu entwickeln. Und dann weißt du immer sicherer, wie du in jeder Situation dich verhalten kannst. Und dann machst du das spielerisch und dann bist du entspannt dabei. Und in dem Moment, wo du entspannt und gelassen bist, fallen dir gute Ideen ein. Weil der Hauptgrund, warum den meisten Eltern in Situationen, die sie herausfordern, keine guten Lösungen einfallen, ist, weil sie so zu gestresst sind.
Und im Stress kannst du nicht mehr kreativ denken, weil dein Gehirn nur in einem Bereich arbeiten kann. Das ist der, wir sagen, wie komme ich aus dieser Situation wieder raus?
Genau.
Wie im Prinzip schaltet dein Gehirn da in genau den gleichen Modus, wie wenn tatsächlich lebensgefährliche Situationen eintreten, was sie überhaupt nicht tun. Ja, es ist ja im Endeffekt, ob dein Kind jetzt die Spaghetti am Boden schmeißt oder nicht oder mit den Fingern isst oder mit der Gabel. Wenn du mal genau überlegst, ist es gar nicht so wichtig.
Aber ja, und es gibt natürlich manche Situationen, da ist es gefährlich, aber Das sind jetzt nicht die meisten Situationen, mit denen du dir bisher manchmal das Leben schwer machst. Und wenn du das kannst, wenn du dieses Wissen erworben hast und das Vertrauen entwickelt hast, dass du einfach entspannt und gelassen bleiben kannst, dann werden dich weder dein Partner, deine Partnerin, noch deine Kinder werden dich so triggern, dass du da die Fassung verlierst, sondern du feierst einfach deine Fähigkeit, dass du immer besser darin wirst, entspannt und gelassen gelassen zu sein und dann kreativ zu reagieren. Und dann fallen dir Ideen und Lösungen ein, und dann fügt sich eins zum anderen, weil du einfach nicht mehr aus deinem kleinen Gehirn versuchst, Lösungen zu finden, sondern weil du aus diesem entspannten Zustand deine Kreativitätsenergie anzapfen kannst. Und wenn du das also wirklich werden willst, ne, jetzt haben wir dir erzählt, warum es manchen Menschen nicht gelingt, Und jetzt einfach noch abschließend zu sagen, also wenn du wirklich dieses Familienleben haben willst, wenn du diese liebevollen, gemeckerfreien Beziehungen haben möchtest, dann erstens: Bleib dran, ganz egal was ist, bleib einfach dran, gib nicht auf, sondern geh für dieses Ziel, komme was wolle.
Und noch mal, Klammer auf, ja klar, hol dir so viel Unterstützung dazu, wie du brauchst, Klammer Und dann lass die Idee sein, ziehen, weg, dass du irgendwann fertig sein könntest. Verlieb dich in den Weg und in die Tatsache, dass es einfach immer weitergeht, dass das Weitergehen immer leichter wird. Wie du ja gerade schon gesagt hast, je entspannter du bist, umso kreativer ist es, umso mehr macht es Spaß, umso leichter geht es und baut dann aufeinander auf und wird dann davon immer besser. Aber es ist einfach Ein dauernder Weg.
Dein Leben als Elternteil, dein Leben als Partnerin, als Partner bedeutet, dass du dich an jedem Tag neu auf diese Menschen, mit denen du dein Leben teilst, wieder einlässt, dass du immer wieder dein Herz für die öffnest, dass du immer wieder dich fragst: Okay, was kann ich heute lernen? Wo kann ich heute entspannter werden? Wie kann ich mich heute weiterentwickeln? Wie kann ich heute noch mehr ich in meiner besten Version sein. Und dann als letzten Punkt: Verlieb dich in dein Leben, in genau dieses Leben, genau das, was du jetzt hast und was du in Zukunft haben wirst. Und dann wirst du auch ans Ziel kommen. Wir hoffen, wir konnten dich ein bisschen inspirieren, dass du für dich noch mal gucken kannst: Okay, wie mache ich es denn im Moment? Habe ich die Schalter so gestellt, dass ich meine Ziele erreichen kann, oder oder im Moment eher nicht, dann kannst du eben neu wählen und neu entscheiden, ob du zu den Menschen gehören willst, die es wirklich durchziehen.
In diesem Sinne, vielen Dank fürs Zuschauen und Zuhören.
Genau, bis zum nächsten Mal.
Alles Liebe. Ciao. Danke fürs Zusehen. Was ist deine Meinung zu dem Thema? Was willst du uns vielleicht dazu fragen? Was willst du uns dazu sagen? Schreib es hier in die Kommentare. Wir freuen uns drauf. Mit dir in Interaktion zu treten. Und wenn dir das Video gefallen hat und du ab sofort nichts mehr verpassen willst von uns, dann klick jetzt auf Abonnieren, hier oder hier, je nachdem, wo du es gerade anguckst. Vielen Dank und alles Liebe bis zum nächsten Mal.
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