Warum wir keine Work-Life-Balance brauchen & wie unser Alltag aussieht

Uli und Bernd Bott arbeiten ohne Trennung zwischen Job und Leben, weil sie nur Dinge tun, die ihnen Freude bereiten. Sie arbeiten von zu Hause aus, blocken 3-4 Stunden am Stück statt Pomodoro-Intervalle, und besetzen ihr Team nach Leidenschaft, nicht nach Qualifikation.
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Wir haben ja in einer der letzten Folgen drüber geredet, dass wir unseren Alltag immer an unsere familiären Bedürfnisse angepasst haben, und dadurch ist es eigentlich entstanden, dass wir auf dieses Thema, um das es heute gehen wird, das ich noch nicht verraten will, dass das, dass wir da den Standpunkt dazu haben, den wir dazu haben. Also verklausulierter kann man es eigentlich nicht mehr sagen.
Genau. Wir haben nichts vorbereitet. Wir haben wie immer kein Skript.
Wie immer.
Auch wir sind ungeskriptet. Auch wir können es.
So, nein, however.
Genau. Wir freuen uns, dass du heute hier bist. Dass du hier bist.
Wir sind Uli und Bernd Bott. Das ist hier der Gemeckerfrei-Podcast. Der Podcast.
Für liebevolle Beziehungen.
Ich habe es anders gemacht.
Hallo und herzlich willkommen.
Genau, in der Familie, in der Beziehung und mit dir selbst. Genau, wir sind Eltern von 4 Kindern, Spiegel-Bestseller-Autoren und begleiten schon viele, viele Menschen dabei, ihr glückliches, liebevolles Familienleben zu erschaffen, und das eben auf eine ganzheitliche Art und Weise. Und deshalb gibt es auch heute dieses Thema, das es heute gibt, weil es geht im Alltag mit Kindern eben nicht nur darum, wie gehst du mit deinen Kindern um. Es geht auch nicht mal nur darum, wie gehst du mit dir als Paar um oder wie gehst du mit dir selber um, sondern es geht sogar noch darum, wie gestaltest du dein Leben.
Ja, und weil hier im Podcast beantworten wir Fragen, wir beantworten Fragen von unseren Teilnehmern, wir beantworten auch Fragen von dir. Du kannst ja auch in die Kommentare schreiben und wir nehmen immer eine so eine Frage als Anlass für so ein Gespräch hier auf diesen zwei roten Sesseln.
Genau, ich bin heute quasi getarnt auf dem Ton in Ton.
Von dem her, genau, also heute ist die Frage, die wir heute beantworten, heute, heute, genau, ich lese es wirklich original so vor, wie es hier steht: Wie viele Stunden arbeitet ihr am Tag? Ist gemeckerfrei, also nicht gemeckerfrei leben, sondern eure ganze Coaching-Selbstständigkeit wirklich Arbeit für euch? Gibt es da auch mal gestresste Momente? Bei Bei Uli merkt man ja immer, wie sie dafür brennt und lebt. Einerseits kann ich mir vorstellen, dass ihr ständig am Weiterentwickeln seid, neue Ideen habt etc. Andererseits habt ihr jetzt echt was Großes aufgebaut und ein Team, sodass ich mir auch vorstellen könnte, dass ihr euch auch mehr Freizeit gönnt. Danke für eure Einblicke.
Das, worauf ich so mit dem, mit dem Einstieg hinaus wollte, ist einfach, dass wir schon vor vielen Jahren entschieden haben, dass wir nicht arbeiten. Ja, also wir leben halt, ja, und wir machen halt Dinge, die uns Spaß machen, ja. Und manche von den Dingen, die uns Spaß machen, bringen Geld, und andere Dinge, die uns Spaß machen, kosten Geld. Vielleicht auch gute Aussage, vielleicht kann man das so einfach mal ganz solide auf den Punkt bringen. Also dass wir halt, wir unterscheiden in unserem Leben nicht zwischen Arbeit und Nichtarbeit. Nee, wir tun halt Dinge, die uns Spaß machen.
Und ich meine, wie du das so sagst, kommen wir dazu. Wir nehmen natürlich auch irgendwie alles auch so ein bisschen, also eigentlich alles auch gleich ernst. Also das ist halt, das ist auch so ein Da habe ich jetzt gerade so an den Sport gedacht oder ans Essen und so weiter, an diese Gesundheitsthemen.
Aber das machen wir mit 150%.
Ja, es ist manchmal krass.
Geht irgendwie gar nicht anders. Genau, ja, das ist, weil das alles andere, also ich, wenn ich was machen würde, was ich nicht mit 150% machen würde, ehrlich gesagt, dann würde ich, also das wäre, mir fehlt ein bisschen der Begriff, aber das wäre so eine Missachtung von deiner selbst, meiner selbst. Ja, das ist so, dass das geht überhaupt nicht. Also ich könnte nicht irgendwo mal, also irgendwie arbeiten, um meine Zeit abzusitzen, oder um irgendwie, also ich würde eingehen wie eine Primel, wenn ich nicht was, wenn ich Dinge machen müsste, die ich nicht mit 150% machen darf. Selbst heute, heute hat ja unsere Fitness-App, also meine Fitness-App hat, weil ich hatte gestern Abend Call und war dann relativ spät im Bett und habe nicht so viel geschlafen. Und dann hat mein Tracker da gesagt, ich soll beim Cardio moderat trainieren.
Uli, moderat.
Ich finde halt, auf dem Laufband gehen ist halt so Das ist halt, also auf dem Laufband joggen mit guter Musik auf den Ohren und das Gefühl haben, dass es irgendwie, dass ich halt wie so ein Flummi durch die Welt hüpfe, das ist halt, das erfüllt mich halt so viel mehr als irgendwie dabei, weiß ich nicht, 13% Steigung so rumzulatschen und Dann, wenn ich halt dann da, dann denke ich mir halt ja so den einen Song, dann kam da so alte, altes Zeug, dann kam irgendwie Dancing Queen und so. Ich habe so da so voll so inhaltlich mitgesungen und dann habe ich so gedacht, na ja, den einen Song wird mein Puls schon schaffen, dass er nicht in die höchste Stufe geht.
Pustekuchen.
Habe ich so wieder mich festgehalten langsam. Okay, langsam, top, top.
Also man muss vielleicht dazu sagen, dass bei uns so heiß ist, dass man halt jetzt gerade nicht draußen joggen kann oder laufen kann, sondern deswegen. Machen wir das auf dem Laufband, was ja an sich ein bisschen auch noch mal extra langweilig ist in dem Sinne natürlich, weil du keine Abwechslung durch die Umgebung hast und so. Also jedenfalls, also ich, ja, also wir machen schon alles immer, die Sachen, die wir machen, machen wir schon mit 150%, ohne verbissen zu sein, würde ich sagen. Aber gut, die Frage war ja an sich so, dass, also du hast ja das so gesagt, das ist eigentlich gibt eigentlich nicht den Begriff Arbeiten. Genau, das ist eigentlich so das Erste. Wir tun Dinge, die uns Freude machen, und das ist halt mal was für Gemecker frei oder für die Firma oder auch mit den Mitarbeitern oder was auch immer. Und dann ist es Sport, und dann ist es halt noch Meditieren.
Also, und ich meine, wir schaffen das halt auch, wenn wir miteinander wenn wir Zeit miteinander verbringen, schaffen wir das halt auch in einer Stunde, von irgendwie irgendwas über die Kinder zu sprechen, neues Produkt zu entwickeln und die nächste Reise zu planen. Also irgendwie, das ist irgendwie so total fluid, weil wir eben die Unterscheidung nicht machen, weil das ist alles, weil das halt alles unser Leben ist. Und deshalb kann ich auch überhaupt nicht sagen, wie viel Stunden am Tag wir arbeiten, weil da Also klar gibt es mal Momente, wenn wir irgendwie einen Launch haben oder neues Produkt erstellen oder wie auch immer, da ist es dann so, dass man sagt, okay, jetzt muss ich auch mal bestimmte Dinge in einem bestimmten Zeitfenster machen und dann fällt vielleicht auch mal für 1, 2, 3 Tage irgendwas anderes auch mal hinten runter, aber eigentlich auch nicht so wirklich, ja, weil Was dabei halt total wichtig ist, also es hört sich jetzt so an, als würden wir irgendwie 18 Stunden am Tag irgendwie quasi nur rödeln. Hört sich das so für dich an?
Ja, das kann sich für die Leute schon so anhören, weil ich weiß das ja auch aus Gesprächen so mit Menschen, wenn die dann fragen, wie viel arbeitest du und so weiter. Das ist ja, also ich finde, ich werde das total oft gefragt und also natürlich machen wir Pausen.
Ja klar, ich muss ja aufs Wasser gucken.
Ja genau, also Uli muss aufs Wasser gucken. Wasser gucken, wir machen mal einen Powernap zwischendrin oder sonst irgendwas, aber ich meine, was glaube ich so wichtig ist, wir hatten noch nie ein Büro. Also wir haben natürlich ein Büro im Haus, das haben wir schon gehabt immer wieder, also eigentlich immer, wir haben nur kein externes Büro.
Wir gehen nirgendwohin zur Arbeit.
Es gibt kein gemeckerfreies Haus, es gibt keine Genau, wir gehen nirgendwohin zur Arbeit, ja, wir gehen auch nicht in einen Coworking Space oder so. Also wir haben das zwar manchmal überlegt, wenn wir gedacht haben, okay, wenn es uns irgendwie zu eng wird, aber dann hat doch wieder keiner Bock, weil es kostet so viel Zeit. Also wenn man das halt jetzt seit, so wie ich, seit 30 Jahren nicht macht, dass man so ein Büro hat, dann denke ich mir, wieso sollte ich? Ich kann mich auch an den Küchentisch setzen, wenn es ist, ja, oder auf den Balkon, wenn es nicht gerade so heiß ist. Also das haben wir einfach nicht, und von dem her ist diese Trennung nicht da, ne. Also bei uns, ne, wenn ich ein Ich sitze an meinem Schreibtisch oder halt auch mal am Küchentisch oder auf dem Sofa, wo es mir halt gerade bequem ist, mit meinem Laptop und mache was oder habe einen Call oder sonst was. Und wenn ich halt einen Kaffee will, gehe ich halt in die Küche und hole mir einen Kaffee. Was übrigens sehr witzig ist, weil ja auch 2 unserer Kinder mit uns arbeiten.
Bald 3.
Bald 3, ja. Und dann arbeiten alle, die hier leben, irgendwie arbeiten. Das ist eigentlich immer wie so eine— eigentlich ist die Küche wie so eine Kaffeeküche auch in der Company, weißt du, da trifft man sich dann immer wieder und redet kurz, und manchmal redet man auch länger, weil dann merkt man so, okay, wir müssen eigentlich was klären, was besprechen und so.
Ja, und dann, aber dann ist es halt auch ganz schnell so, dass es dann wieder in privates Gespräch überläuft, weil wir es halt nicht trennen, geht halt voll ineinander über. Genau, das ist, und das ist, weißt du, wenn ich jetzt z.B., das habe ich ja gestern das erste Mal ausprobiert, das habe ich ja bisher noch nicht gemacht, aber Es hat ja einfach total gut funktioniert, dass ich die Coaching-Calls von unseren Coaches, dass ich die da, mit denen habe ich so einen Review-Call einmal in der Woche, und da gucke ich mir halt bestimmte Coachings aus den Calls an und gebe dazu Feedback. Und das habe ich halt gestern das erste Mal auf dem Laufband gemacht, und das hat halt, also ich war wirklich, es hat einfach voll Spaß gemacht, und es hat total gut funktioniert und ich habe dann mit Sprachmemos und so halt mir die Sachen diktiert und so und das war sogar anschließend noch leserlich. Also ich habe noch verstanden, was ich mir da diktiert habe. Das war früher ja nicht immer unbedingt so. Also das funktioniert vollkommen gut. Das kann sein, dass ich, wenn ich beim Yoga bin, fällt mir irgendwas ein, was ich irgendwie für den nächsten Call als Einstieg machen will oder Was weiß ich, bevor ich in den Call gehe, meditiere ich eine Runde. Und also das sind einfach alles so, da verschränkt sich das einfach so. Und ich meditiere ja nicht nur für die, oder damit ich einen guten Call habe, das mache ich ja auch für mich. Also das, und ich würde ja nichts bei Gemecker frei machen, was mir keine Freude macht.
Ja, ja, das ist eine wichtige Essenz.
Und das bedeutet ja dann, dass es sich nie nach Arbeit anfühlt. Also das fühlt sich also nicht jetzt das, was man klassisch unter Arbeit versteht.
Ich glaube halt, wenn du jetzt hier zuhörst oder für die, die dir auch für die, die Frage gestellt hat oder so, weil das ist das Ziel von dafür, dass wir gemeckerfrei gemacht haben. Das Ziel war ja nie dahin zu kommen, dass wir mehr Freizeit haben. Also, und es gibt ja so dieses Konzept, und das machen auch viele Gründer, also die machen das ja auch, und das ist ja auch vollkommen legitim, die sagen, okay, ich gründe jetzt, was weiß ich, eine Software Company, heute willst du eine AI Company gründen, ja, und baue ich auf, und dann kann ich die, mache ich einen Exit, und dann habe ich Zeit. So, die meisten fangen nach 2, 3 Jahren sowieso wieder irgendwas an, weil ihnen natürlich stinklangweilig ist, ja, weil die Yacht und die Villa sind dann auch irgendwann halt mal ausgelutscht, also meistens ziemlich schnell. Aber es gibt ja immer noch so dieses Ding. Ich hatte auch mal ganz früher so einen Kumpel, der Sänger von der einen Band, der dann, also das war nur eine Hobbyband oder waren teils, also eigentlich war es gemischt, waren zum Teil Profis und zum Teil Hobby. Und der war da aber auch Softwareentwickler, der gesagt, na ja, ich will halt mit 40, will ich halt in Rente gehen, da will ich halt nicht mehr malochen müssen. Ja, das ist irgendwie total abstrus. Ja, weiß jetzt auch nicht, ob er es geschafft hat, kein Kontakt mehr, aber So dieses Modell, also diese Idee haben wir halt nicht. Die hatten wir halt noch nie.
Haben wir nicht.
Das ist das. Das muss man daran verstehen. Sondern wir haben einfach total Freude daran und wir gestalten es uns natürlich auch so, dass wir die Dinge machen können, die uns Freude machen. Haben natürlich auch ein Team und im Team macht auch jeder das, woran er Freude hat.
Hoffentlich.
Hoffentlich. Also wir wollen eigentlich niemanden im Team, der sagt: Das finde ich irgendwie scheiße, ja, dass du mal, dass du mal 3% Sachen hast, wo du sagst, na ja, die arbeite ich jetzt halt ab. Also das habe ich vielleicht auch eine Stunde in der Woche oder so, wo ich irgendwie so ein paar Sachen machen muss, die muss man halt machen, ja, das ist, das ist klar, ja, aber das ist auch nicht das Problem. Aber das versuchen wir halt, oder das, also ich zumindest, für mich ist es eine wichtige Direktive in den letzten Jahren, einfach immer zu sagen, okay, alles was ich nicht gerne mache, das kann ich ja auch nicht gut, das wird ja auch nicht gut, und da suche ich jemanden, der das eigentlich gerne macht, und der bekommt ja dann von uns natürlich auch Geld dafür, das ist ja klar.
Ja, also ich sehe das sogar noch, also ich bin da glaube ich sogar noch einen Schritt radikaler als du, habe es dann natürlich auch einfach, weil ich dich habe, aber ich Ich mache halt nur Dinge, die mir Spaß machen. Und wenn ich was, wenn da was ist, was ich jetzt tun muss, weil das zu den Dingen gehört, die mir Spaß machen, dann finde ich einen Weg, dass mir das Spaß macht.
Ja, ja, das habe ich davon.
Ja, ich würde, ich never ever, also ich halte das für eine Verschwendung von Lebenszeit, Dinge aus einer schlechten Energie, also mit schlechter Laune zu machen. Das machst du auch nicht. Ich wollte das jetzt nur gerade noch mal Ja, ich wollte das noch mal herausstellen.
Das ist total gut, dass du das sagst, weil das ist das, auch wenn ich jetzt sage, gibt es 3% oder 5% Sachen, die man halt einfach erledigen muss, dann mache ich die halt trotzdem mit Spaß und mit Fokus und nicht, indem ich mir denke, muss ich da wieder Belege sortieren oder so. Also das muss ich Gott sei Dank nicht mehr, weil wenn jetzt früher, das ist jetzt, die meisten Selbstständigen kennen das, du musst einmal im Monat den Kram beim Steuerberater abnehmen und wenn du ihm immer den Schuhkarton mit dem zermüllten Zeug hinstellst, dann kostet das Dreifache und dann musst du es halt selber sortieren und dann kannst du halt da entweder dastehen, das habe ich ganz früher auch so gemacht, und dann muss ich jetzt, welches jetzt älter und wie gehören jetzt in die Reihenfolge, oder du kannst irgendwie sagen, so cool, ich weiß genau, das ist jetzt der Stapel Belege, in einer Stunde ist es fertig, saugeil, ja, und dann kann ich happy zu dem hingehen und ihm das in die Hand drücken, mit dabei irgendwas anhören, was auch immer, mir die Zeit halt schön machen, deshalb Trotzdem cool erledigen solche Sachen.
Und gleichzeitig, also es geht uns ja schon immer mal wieder so, dass wir denken, jetzt fahren wir ein paar Tage weg, jetzt also dann, und also machen wir mal, dann nehmen wir uns immer mal vor, dass wir eine Pause machen.
Also so eine längere Pause meinst du jetzt?
Ja, so 2 Tage oder so, oder 3. Und so nach einem Tag kommt der erste von uns an und dann unterhalten wir uns halt so und dann kommt halt so das eine zum anderen und dann denken wir so, ich habe da gerade bei unseren Teilnehmern was gelesen. Aber übrigens, ich hätte da, also wenn man das mal so genau betrachtet, eigentlich könnten wir doch auch.
Das ist eigentlich immer total schlimm, diese Zeit, weil wir kommen dann mit so einer Liste von Ideen zurück. Erschlägt alle. Also das Einzige, was wir vielleicht ein bisschen zu viel haben, sind immer wieder Ideen.
Aber wir sind auch schon voll gut geworden, zu priorisieren und so weiter. Früher waren wir da schrecklich. Früher waren wir da echt schlecht. Da habe ich gefühlt alle jede Woche ein neues Coachingprogramm entwickelt und dann ist es irgendwie versandet, weil keiner hatte Zeit, das auf die Beine zu stellen.
Das ist eigentlich wieder noch mal eine ganz andere Folge, Umgang mit Ideen und so weiter. Aber das ist ja gerade dann, wenn wir uns so Zeit nehmen, wenn wir sagen, wir fahren jetzt mal weg. Es ist ja schon allein, wenn wir shoppen gehen in die Mall oder so was. Dann gehen wir shoppen, dann trinken wir dann Kaffee oder essen irgendwie was und dann geht es schon wieder los. Es ist schon wieder, weil das ja oft so, das ist ja ähnlich, wie man unter der Dusche gute Ideen hat, weil du gehst einfach nur unter die Dusche und denkst nicht nach. Ja, und dann auf einmal fällt dir was ein, weil du halt gerade eben, weil es nicht intentional ist, und das ist es, wenn wir 2 Tage wegfahren, so, wir legen uns jetzt da irgendwie nur auf die Liege, und dann ist halt so, dann kann das Gehirn ja so richtig frei losballern, ja, und dann, was ich meine, dann müssen wir auch immer miteinander reden, weil wir es ja nicht schaffen, nebeneinander zu schweigen, also aber auch schon besser als früher, aber Meistens reden wir halt gerne miteinander, so würde ich das gerne sagen, und reden auch beide gerne viel, und dann kommt es halt schon wieder, geht es halt schon wieder weiter.
Ja, weil letztens, kann man ja eigentlich schon ein bisschen anteasern, weil letztens, als wir in der Mall waren, hatten wir ja tatsächlich schon wieder die richtig mega geile, großartig neue Idee.
Ja, ich habe es jetzt gerade nicht parat, was du meinst, aber ja, ich verrate es jetzt auch nicht. Genau.
Und so wächst halt, so geht es halt immer weiter. Vielleicht kann man das so, kann man das einfach so beschreiben, dass wir, also ich weiß gar nicht, wer das gesagt hat, aber irgendjemand hat das immer Sweet Spot genannt. Dass das quasi, also wir bewegen uns halt so in unserer Genie Zone, also an unserem Sweet Spot. Bott, weil wir halt die Dinge tun, die, weil wir die Dinge so tun, wie wir sie lieben zu tun.
Ja, und damit bist du halt im konstanten Flow-Zustand an sich. Ja, und an sich nur, wenn der, das ist das, wo man mal eine Pause braucht, und das sind oft ja nur 10 Minuten oder so, wenn du halt merkst, jetzt komme ich gerade einfach raus aus dem Flow.
Ja, genau.
Und deswegen mag ich auch keine, ich mag auch diese ganzen Zeitmanagementsysteme nicht, wo das so Pomodoro-Taktik oder sowas, 20 Minuten arbeiten und dann 10 Minuten Pause mache. Ich denke mir, seid ihr blöd? Also das habe ich noch nie geschafft. Ich habe es schon 100 Mal probiert, weil Leute dir erklären, ja, das ist total wichtig für den Fokus, weil man kann sich nur 20 Minuten auf was konzentrieren. Ich mir, hallo, nach 20 Minuten bin ich erst warm, da bin ich gerade mal warm. Ich habe das immer, ich habe dann diesen Wecker immer in die Ecke geschmissen quasi, weil das total funktioniert nicht. Ja, und jetzt heute habe ich erst wieder ein Video gehört von einem Amerikaner, der halt sagt, na ja, nein, für solche Tasks und als so ein Typ brauchst du eigentlich 3- bis 4-Stunden-Blocks, Und das ist genau das Ding. Also ich tauche schon oft einfach mal so 3, 4 Stunden ab. Danach bin ich dann auch irgendwie reif für eine Pause. Aber das ist so, das ist halt richtig geil.
Ja, und der Vorteil ist ja, dass wenn du so im Flow läufst, dass ja dann dein Gehirn eben Dopamin ausschüttet und das sagt halt dann so Arbeit, also Arbeit jetzt, also Dinge, die ich tun soll, ne, so Arbeit, ja, ich kann was tun, yes, yes, gib mir mehr davon. Und wenn dein Gehirn halt zu wenig Dopamin ausschüttet, dann rennst du halt vor der Arbeit davon sozusagen, ne.
Gibt ja diesen geilen Spruch, ne, wenn du zu wenig Dopamin hast, hast du Angst vor der Arbeit und wenn du richtig viel Dopamin hast, dann hat die Arbeit Angst vor dir.
Ja, und das ist halt, ich glaube, das beschreibt es ganz gut. Und wir, ich glaube, dass man sich auch nur über Work-Life-Balance und solche Sachen Gedanken machen muss, wenn du Dinge tust in deinem Leben, die dir keine Freude machen.
Also Balance ist im Leben total wichtig, ausbalanciert zu sein in dir, in der Mitte.
Ja, also jetzt eben zu sagen, was weiß ich, ich mache 2 Stunden Sport am Tag, ich meditiere 2 Stunden am Tag, ich arbeite XY Stunden, also ich beschäftige mich, ich sitze am Laptop, ich lese Bücher, ich schaue aufs Wasser, ich höre inspirierende Podcasts oder Hörbücher oder was auch immer. Also das ist ja so ein, wir verbringen Zeit natürlich mit unseren Kindern, wir, also alles, alles Das Gesamtpaket muss ausbalanciert sein, aber nichts davon darf, also in unserem Leben darf nichts sein, was nicht das Prädikat wertvoll erhält.
Ja, also ich brauche nicht A, um B auszugleichen. Work-Life-Balance heißt ja, ich brauche das Life, um die Arbeit auszugleichen, oder so was, als wären es zwei voneinander getrennte Dinge. Und das haben wir nicht. Und das ist auch unser Geheimnis. Das ist auch unser Geheimnis für unsere Energie, für unsere Gesundheit, für uns. Am Ende ist es das größte Geheimnis hinter allem. Und das lohnt sich halt. Also wenn du das jetzt hier hörst, dann kann ich dir nur ganz, ganz dringend anraten, das lohnt sich, den Weg zu gehen, dass du irgendwann dahin kommst. Auch wenn es für manchen jetzt nicht sofort geht, aber das lohnt sich zu überlegen. Du kannst auch mit, also ich meine, ich habe ja auch mit, wie alt war ich denn, als wir mit Gemecker frei angefangen haben? Vor 10 Jahren, also war ich 40, kann man ungefähr mal so ganz grob sagen.
Also du hast eigentlich, da habe ich ja einen kompletten Pivot gemacht. Also ich habe den, ja genau, du genau vor 10 Jahren hast du aufgehört mit Musik machen.
Genau, genau.
Hast also, wir haben halt einfach komplett das aufgehört, was wir früher gemacht haben, beide erst du und 2 Jahre später ich.
Ja genau, so, und das war der wichtige Schritt, um jetzt so in diese Freiheit, die wir jetzt an sich, also wir haben eine extreme Freiheit, ja. Und zwar die Freiheit zu entscheiden, was wir tun und woran wir Spaß haben.
Ja, was wir tun, wo wir es tun, wie wir es tun. Also da ist halt überhaupt kein Zwang mehr, weil es gibt ja nur, wir tun ja nur Dinge, zu denen wir uns selbst entschieden haben.
Genau. Zum Beispiel Podcasts barfuß aufnehmen.
Ja, ja. Und halt auch im Podcast über Dinge sprechen, die uns halt Freude machen, zum Beispiel. Und jetzt hören wir auf, damit unser Kind hier durchlaufen kann und zum Boxen gehen kann. Stimmt, genau. Alles Liebe, bis zur nächsten Folge.
Bis dann, ciao!
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